Beiträge von sunny-girl

    Das Buch ist für mich das erste von Stefan Slupetzky.
    Lemming fährt mit dem Freund seines Sohns in der Straßenbahn, als dieser eine Nachricht auf dem Handy bekommt und sich daraufhin von der Brücke stürzt. Lemming versucht es noch zu verhindern. Im Netz wird er sofort zum Pädophilen, der den Jungen von der Brücke wirft.
    Der Autor greift in diesen Buch ein sehr aktuelles Thema auf. Wie beeinflussen Fake News und Meinungsmache auf den sozialen Medien die öffentliche Meinung und was passiert mit den Betroffenen im realen Leben.
    Mit Lemming und Polivka hat er zwei liebenswerte Protagonisten geschaffen. Sie sind altmodisch und haben mit dem Internet nichts am Hut. Trotzdem versuchen sie den Verfasser der Hassposts zu finden. Das Buch spielt meiner Meinung gut das Wiener Flair wieder.
    Bei diesen Buch handelt es sich nicht um einen Krimi.
    Mir hat es sehr gut gefallen, da es aktuelle Probleme gut umsetzt. Der angenehme Schreibstil hat natürlich auch dazu beigetragen.

    Ich habe noch ein Buch beendet. Es behandelt ein aktuelles Thema als Krimihandlung. Es ist schon erschreckend, was Cybermobbing so anrichten kann, auch wenn es hier nur fiktiv ist.


    Liste nach Taxfree

    Das Buch beginnt mit einem Mord dem bald ein weiterer folgt. Im Gegensatz zu den Ermittlern ist für den Leser klar, dass zwei verschiedene Personen den Tod wollen. Lange ist aber das Motiv der Mordserie unklar. Genauso die Akteure der Gegenseite.

    Die beiden Ermittler Elling und Mendt sind grundverschieden. Elling ist ein Spießer der die Gesetze gern mal zu seinen Vorteil auslegt. Außerdem hat er sich finanziell etwas übernommen, so dass er einer Bestechung nicht widerstehen kann. Lona ist dagegen oberflächlich gesehen unabhänig und ein Freigeist. Sie kann ihr Trauma gut überspielen. Während der Ermittlungen verstehen sie sich immer besser und werden ein Team.

    Anfangs hat mich der einfache Schreibstil gestört, aber nach einigen Seiten hat mich dann die Geschichte gefangen genommen. In dem Buch wird die Spannung hoch gehalten. Es mischen die verschiedensten Akteure mit und man weis lange nicht, wie alles zusammenhängt. Auch die DDR-Vergangenheit wird differenziert dargestellt. Zum Glück wird die Stasikeule nicht geschwungen, obwohl es natürlich Stasimachenschaften gibt. Den Countdown fand ich dann doch etwas überzogen, aber hier kommt dann vielleicht der Drehbuchautor durch, denn in einen Film macht er sich gut.

    Mir hat das Buch gut gefallen. Ich werde die Reihe weiter verfolgen.

    50. Das Weltall - unendliche Weiten. Welches Buch fällt Dir dazu ein?

    In meiner Jugend habe ich oft SF gelesen, seit vielen Jahren fast gar nicht mehr. Nur kann ich mich nicht mehr an Buchtitel erinnern. Als einziges fällt mir Solaris ein. Das habe ich aber abgebrochen. Geheimnisvolle Wesen habe ich schon damals nicht gemocht.