Beiträge von sunny-girl

    Leihst du dir dann auch überwiegend Bücher aus, oder kaufst du dir trotzdem gerne die Neuausgaben?

    Ich kaufe niemals Neuausgaben. Wenn kaufe ich gebrauchte Bücher. Früher habe ich das massenhaft gemacht, dadurch habe ich auch meinen Sub angehäuft. Heute leihe ich mir die Bücher meistens bzw. bekomme Rezi-Exemplare. Durch meinen riesigen Sub habe ich keinen Platz auch noch die gelesenen Bücher aufzuheben. Da ich hauptsächlich Krimis und Thriller lese, lese ich die Bücher kein zweites mal. Früher habe ich meine Bücher auf ebay verkauft, was inzwischen schwierig geworden ist. So landet auch ab und zu ein Buch in der Papiertonne. Öffentliche Bücherschränke gibt es bei uns leider nicht. Über 50% meiner gelesenen Bücher sind aber ebooks aus der Onleihe.

    Ihr Buch "Das achte Leben. Für Brilka" war mein Jahreshighlight 2015

    Sie hat noch ein andere Bücher geschrieben, z.B. das. Ich habe aber noch keins außer "Das achte Leben" gelesen.

    Inhalt lt. Amazon

    1) Was waren Ihre Hoffnungen, Träume und Erwartungen in Bezug auf Beruf, Liebe und Familie, als Sie das College beendet hatten?

    2) Haben sie sich erfüllt?

    3) Gab es einen Moment in Ihrem Leben, an dem sich Ihre Werte, Träume und/oder Erwartungen verändert haben? Bitte erläutern Sie.

    Fünf Jahre sind vergangen seit jenem Klassentreffen, das so viel bewegt hat im Leben von Annabel, Daphne, Emily und Chris. Der Fragebogen, der ihnen allen kurz vor dem 25. Klassentreffen zugeschickt wird, erinnert sie noch einmal daran, wer sie einst waren und was aus ihnen geworden ist. Nicht jede füllt den Bogen aus, aber alle stellen sich seinen Fragen. Und wieder löst der Blick auf die Schlüsselmomente des Lebens Dinge aus, mit denen keine vorher gerechnet hat…


    Autor

    Rona Jaffe wurde 1931 in Brooklyn geboren und blieb lebenslang eine New Yorkerin. 1958 erschien ihr Debütroman "Das Beste von allem", der lange vor "Sex and the City" das Leben und die Liebesgeschichten von fünf Freundinnen in New York beschrieben hatte. Rona Jaffe ist Gründerin der nach ihr benannten Stiftung, die jährlich einen Förderpreis an vielversprechende Nachwuchsautorinnen vergibt. Sie starb im Jahre 2005.


    Meine Meinung

    Das Buch ist die direkte Fortsetzung von "Die Welt war so groß". Man sollte das Buch vorher gelesen haben, um alle Anspielungen zu verstehen.

    Es wird das weitere Schicksal der Schulfreundinnen erzählt. Alle 4 müssen Schicksalsschläge hinnehmen und ihr Leben umkrempeln.

    Das Buch wird abwechselnd aus Sicht der einzelnen Freundinnen und ihrer Kinder erzählt. Auch kreuzen sich ihre Wege immer wieder.

    Man konnte die Entwicklung der Einzelnen gut verfolgen. Dadurch sind sie mir ans Herz gewachsen und ich konnte mitfiebern und mitleiden. Dabei war der Plot weder langweilig noch schnulzig. Auch die Liebesgeschichten haben nicht dominiert und kamen gut rüber. Der Schluss hat war überzeugend und hat mir gefallen.

    Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung

    Ich habe von Thomas Raab Still gelesen und war begeistert von diesen Buch. Deshalb wollte ich auch sein neues Buch lesen.
    Das Buch beginnt mit der Beerdigung von Walter. Für seine Frau ist es ein Freudentag, denn endlich ist sie ihren ungeliebten Gatten los. Nur liegt er nicht im Sarg sondern der Bestatter. Nun beginnt eine Verwirrspiel, das mich an ein typisches Bauerntheater erinnert. Es geht drunter und drüber und zum Schluss löst sich alles in Wohlgefallen auf.
    Der Schreibstil ist stark gewöhnungsbedürftig und hat mich anfangs irritiert. Im Laufe des Buches ist es besser geworden. Wahrscheinlich habe ich mich daran gewöhnt.
    Ich fand die Beschreibung des Dorfes und ihrer Bewohner sehr treffend. Vor allen die alte Huber hat es mir angetan. Am Anfang ist sie eine verbitterte alte Frau, aber im Laufe des Buches kommen immer mehr menschliche Züge zum Vorschein. Zum Schluss öffnet sie sich ihren Mitmenschen. Besonders die Beziehung zu der kleinen Amelie fand ich schön.
    Genervt hat mich bei diesen Buch, dass es betont auf lustig macht. Zwischen den Zeilen liegt so viel Tiefgang, der dadurch nicht zum Tragen kommt.

    Von mir gibt es nur 3 Sterne, da es sich wie eine Bayernklamotte liest und dadurch die eigentliche Geschichte verschüttet wird.

    Was mich ärgert, v.a. bei einem Buch von einem so renommierten Verlag, sind die Fehler

    Rechtschreibfehler überlese ich meist. Aber es gibt immer mal Fehler, dich mich im Lesefluss stolpern lassen. So wurde in "Ein Teil von ihr" ständig hat und ist verwechselt. Oder wenn Orts- oder Personennamen verwechselt werden.