Bücherwichteln im BücherTreff

Beiträge von mafalda

    Meiner ist kleiner als klein - ich habe gar keinen.

    Ich kaufe mir Bücher zum Lesen, wenn die Zeit zum Lesen da ist. Das können wohl auch mal zwei oder drei werden, wenn ich in der Buchhandlung bin, aber mehr nicht. Erst wenn sie gelesen sind, sehe ich mich nach dem nächsten um.

    Ich lese gerne Rezensionen, um mir ein BIld zu machen, wenn mir der Covertext nicht zur Entscheidung genügt. Und ich lese gerne Rezensionen von Büchern, die ich selbst bereits gelesen habe, da ich es spannend finde, wie sich die Eindrücke oft unterscheiden.

    Selbst Rezensionen schreiben? Ganz klares Nein. Das setzt mich aus irgendwelchen Gründen unter Druck. Wenn ich weiß, ich muss / soll / will eine Rezension schreiben, dann kann ich das Buch nicht mehr einfach so ganz offen und entspannt lesen. Schon während des Lesens versuche ich dann Sätze und Meinungen für die Rezension festzuhalten und das nimmt mir das Lesevergnügen. Leider.

    Zufällig habe ich den bisher letzten Band dieser Reihe in die Hand bekommen, fand ihn sehr gut und habe deshalb von vorne begonnen und diesen 1. Band gelesen (inzwischen auch noch die Bände 2, 3, und 4). Mir ging es da ganz anders als Marie. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, kann auch diese Verachtung der Autorin für die Figuren nirgendwo finden. Und dass Bettina Boll um ihre Schwester weint, ist eigentlich ziemlich klar, wenn man das Buch bis zu dieser Stelle gelesen hat und für mich in keiner Weise überraschend.

    Das heimliche Mädchen und der Dancing Boy ist ein Jugendbuch ab 13 Jahre.

    Ich würde es gerne auf die Reise schicken und wünsche mir Eure Rezensionen dazu. Schickt mir einfach per PN Eure Adresse, dann kann es losgehen. :D


    Zum Buch;


    Aus unterschiedlichen Gründen leben in Afghanistan Mädchen als sogenannte "Bacha Posh" (als Jungen verkleidete Mädchen). Oft werden sie von Geburt an als Jungen erzogen, weil es in der Familie keinen Sohn gibt, andere schlüpfen erst später in die Rolle eines Jungen. Mit Beginn der Pubertät müssen sie alle wieder zu Mädchen werden.


    Die dreizehnjährige Shirin wächst in einem aufgeschlossenen, aber sehr armen Elternhaus in Afghanistan auf. Als ihr Vater beim Minensuchen ums Leben kommt, bleibt die Mutter mit drei Töchtern allein zurück. Um das Überleben der Familie zu sichern, muss Shirin als älteste Tochter zum Jungen werden und Geld verdienen. Als angeblicher Cousin aus dem Iran, arbeitet sie nun als Teejunge auf dem Basar von Herat und verdient damit gerade genug, um die Familie über Wasser zu halten.

    Hier begegnet sie (in Gestalt des Teejungen Shahin) Faruk, einem gleichaltrigen Jungen, der mit acht Jahren entführt und als Bacha Bazi (Dancing Boy) verkauft wurde. Faruk erlebte von wechselnden "Besitzern" sehr viel Gewalt und Übergriffe, fand aber keine Möglichkeit, wegzulaufen und zu seiner Familie, die nicht weiß, wo er sich aufhält, zurückzukehren. Die beiden werden Freunde, und als sich das Schicksal wendet, machen sie sich zusammen auf den Weg in ein neues Leben.

    Hallo Sarah,


    das hört sich sehr spannend an. Ich habe schon zweimal eine Lebensgeschichte zusammengestellt, bzw. redaktionell überarbeitet und sitze gerade an einem weiteren solchen Projekt.

    Was genau stellst Du Dir denn vor? Hast Du fertige Texte, die zusammengestellt werden sollen? Geht es um eine redaktionelle Überarbeitung? Soll es eine biografische Erzählung werden, ein Roman, ....

    Was erwartest Du von einem fertigen Buch, das ein anderer Mensch verfasst hat? Da sind ja auch viele rechtliche Dinge zu bedenken und auch der emotionale Anteil ist ganz wichtig. Dich damit zu befassen, lässt vielleicht sehr vieles wieder hochkommen und wenn jemand anders schreibt, dann wird zwar Deine Geschichte die Grundlage sein, aber der Autor / die Autorin wird sie auch zu seiner / ihrer Geschichte machen. Da kommt man gar nicht dran vorbei, dass eigene Sichtweisen, eigenes Verständnis, eigene Hintergründe mit reinspielen. Auch das kann schwer sein für Dich.



    Was mir nicht so wirklich gefällt ist der Satz: "ich denke diese Erzählung besser gesagt darstellung des balkans trufft auf 90% der ausländer in europa".

    Mir ist es sehr wichtig, keine ausländerfeindlichen Klischees zu bedienen, auch nicht ungewollt, wie sie derzeit an der Tagesordnung sind. Nicht zu verallgemeinern. Gewalt ist keine Frage der Nationalität. Dagegen ist Mut zur Veränderung ein super Ansatz. Mut zum anders sein, zur Veränderung brauchen viele, ja vermutlich alle Menschen - die einem mehr, die anderen weniger.

    Vielleicht siehst Du Dir mal meine Homepage an, dann siehst Du ein wenig wie ich ticke. Grundsätzlich hätte ich wohl Lust mich eines Tages wieder an eine solche Geschichte zu machen, allerdings brauche ich sehr viel Zeit dazu.

    Schreib mir gerne auch eine PN oder eine Email.

    Es gibt unzählige kleine und größere Buchpreise und -wettbewerbe. Für viele davon kann sich der Autor oder die Autorin auch selbst bewerben. Für manche muss das Buch veröffentlicht sein, für andere unveröffentlicht. Am besten setzt Du dich da mal an die Suchmaschine, allerdings mit viel Zeit, und klickst dich durch.
    Einen ersten Einstieg findest du vielleicht schon mal hier, darunter sind aber auch viele Ausschreibungen für Kurzgeschichten oder Lyrik. Du musst Dich eben durchsuchen:
    http://www.wortmagier.de/ausschreibungen-wettbewerbe.html
    https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen

    Leider sind die Zeiten, da ich Kinderbücher herumstehen hatte, schon lange vorbei.
    Hast Du es mit Deinem Aufruf mal bei Facebook versucht? Oder falls Du dort nicht unterwegs bist, soll ich ihn mal dort verbreiten? Ich denke, einen Versuch wäre es wert.

    Aus unterschiedlichen Gründen leben in Afghanistan Mädchen als
    sogenannte "Bacha Posh" (als Jungen verkleidete Mädchen). Oft werden sie
    von Geburt an als Jungen erzogen, weil es in der Familie keinen Sohn
    gibt, andere schlüpfen erst später in die Rolle eines Jungen. Mit Beginn
    der Pubertät müssen sie alle wieder zu Mädchen werden.
    Die
    dreizehnjährige Shirin wächst in einem aufgeschlossenen, aber sehr armen
    Elternhaus in Afghanistan auf. Als ihr Vater beim Minensuchen ums Leben
    kommt, bleibt die Mutter mit drei Töchtern allein zurück. Um das
    Überleben der Familie zu sichern, muss Shirin als älteste Tochter zum
    Jungen werden und Geld verdienen. Als angeblicher Cousin aus dem Iran,
    arbeitet sie nun als Teejunge auf dem Basar von Herat und verdient damit
    gerade genug, um die Familie über Wasser zu halten.
    Hier begegnet
    sie (in Gestalt des Teejungen Shahin) Faruk, einem gleichaltrigen
    Jungen, der mit acht Jahren entführt und als Bacha Bazi (Dancing Boy)
    verkauft wurde. Faruk erlebte von wechselnden "Besitzern" sehr viel
    Gewalt und Übergriffe, fand aber keine Möglichkeit, wegzulaufen und zu
    seiner Familie, die nicht weiß, wo er sich aufhält, zurückzukehren. Die
    beiden werden Freunde, und als sich das Schicksal wendet, machen sie
    sich zusammen auf den Weg in ein neues Leben.

    Ich habe die ersten 120 Seiten gelesen und bin leider noch nicht sehr begeistert, überlege sogar es abzubrechen. Ich finde Maia (bisher auch die anderen Schwestern) nicht sehr sympathisch und irgendwie kommen auch keine Emotionen bei mir an. Den Rezensionen nach zu urteilen, lohnt es sich ja dranzubleiben... Was soll ich tun? :-,

    Ich lese mittlerweile nicht mehr über die 20. Seite hinaus, wenn mich ein Buch nicht packt. Dafür gibt es zu viele Bücher, die noch auf mich warten, um meine Zeit damit zu verbringen, mich irgendwo durchzuquälen, immer in der Hoffnung, es könnte ja noch was werden.
    Lesegenuss ist einfach etwas Individuelles und da können die Rezensent*innen noch so gepackt sein, das muss für Dich nicht unbedingt auch so sein.

    Aus unterschiedlichen Gründen leben in Afghanistan Mädchen als sogenannte "Bacha Posh" (als Jungen verkleidete Mädchen). Oft werden sie von Geburt an als Jungen erzogen, weil es in der Familie keinen Sohn gibt, andere schlüpfen erst später in die Rolle eines Jungen. Mit Beginn der Pubertät müssen sie alle wieder zu Mädchen werden.
    Die dreizehnjährige Shirin wächst in einem aufgeschlossenen, aber sehr armen Elternhaus in Afghanistan auf. Als ihr Vater beim Minensuchen ums Leben kommt, bleibt die Mutter mit drei Töchtern allein zurück. Um das Überleben der Familie zu sichern, muss Shirin als älteste Tochter zum Jungen werden und Geld verdienen. Als angeblicher Cousin aus dem Iran, arbeitet sie nun als Teejunge auf dem Basar von Herat und verdient damit gerade genug, um die Familie über Wasser zu halten.
    Hier begegnet sie (in Gestalt des Teejungen Shahin) Faruk, einem gleichaltrigen Jungen, der mit acht Jahren entführt und als Bacha Bazi (Dancing Boy) verkauft wurde. Faruk erlebte von wechselnden "Besitzern" sehr viel Gewalt und Übergriffe, fand aber keine Möglichkeit, wegzulaufen und zu seiner Familie, die nicht weiß, wo er sich aufhält, zurückzukehren. Die beiden werden Freunde, und als sich das Schicksal wendet, machen sie sich zusammen auf den Weg in ein neues Leben.

    Fix was abklären ist nicht das, was ich meine. Das kann ich selbst. Da sollte schon mehr dabei rauskommen, eben Leseorte auftun, die ich selbst nicht auf dem Schirm habe, mir eine Tour bauen .... Aber ich fürchte, so was geht nur, wenn der Autor/die Autorin einen bekannten Namen hat. Als Noname muss ich da wohl weiterhin selbst sehen, was sich machen lässt.

    Bisher versuche ich selbst, Möglichkeiten und Orte für Lesungen zu finden. Das funktioniert zwar einigermaßen gut, ist aber sehr zeitaufwendig.
    Gibt es hier Autor*innen, die sich über eine Agentur vermitteln lassen? Was habt Ihr für Erfahrungen? Wie findet man ein/e guten/n Agenten/in? Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte.

    "Leserkanone" macht Interviews mit Autoren und Autorinnen. Wie viel das gelesen wird, weiß ich nicht aber es ist doch eine Möglichkeit unter vielen, die man nutzen kann.


    Clue Writing


    Und noch ein Interview, direkt von meinem Verlag und ein weiteres wird demnächst erscheinen, das füge ich dann später noch ein.

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