Beiträge von mafalda

    Es gibt unzählige kleine und größere Buchpreise und -wettbewerbe. Für viele davon kann sich der Autor oder die Autorin auch selbst bewerben. Für manche muss das Buch veröffentlicht sein, für andere unveröffentlicht. Am besten setzt Du dich da mal an die Suchmaschine, allerdings mit viel Zeit, und klickst dich durch.
    Einen ersten Einstieg findest du vielleicht schon mal hier, darunter sind aber auch viele Ausschreibungen für Kurzgeschichten oder Lyrik. Du musst Dich eben durchsuchen:
    http://www.wortmagier.de/ausschreibungen-wettbewerbe.html
    https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen

    Leider sind die Zeiten, da ich Kinderbücher herumstehen hatte, schon lange vorbei.
    Hast Du es mit Deinem Aufruf mal bei Facebook versucht? Oder falls Du dort nicht unterwegs bist, soll ich ihn mal dort verbreiten? Ich denke, einen Versuch wäre es wert.

    Aus unterschiedlichen Gründen leben in Afghanistan Mädchen als
    sogenannte "Bacha Posh" (als Jungen verkleidete Mädchen). Oft werden sie
    von Geburt an als Jungen erzogen, weil es in der Familie keinen Sohn
    gibt, andere schlüpfen erst später in die Rolle eines Jungen. Mit Beginn
    der Pubertät müssen sie alle wieder zu Mädchen werden.
    Die
    dreizehnjährige Shirin wächst in einem aufgeschlossenen, aber sehr armen
    Elternhaus in Afghanistan auf. Als ihr Vater beim Minensuchen ums Leben
    kommt, bleibt die Mutter mit drei Töchtern allein zurück. Um das
    Überleben der Familie zu sichern, muss Shirin als älteste Tochter zum
    Jungen werden und Geld verdienen. Als angeblicher Cousin aus dem Iran,
    arbeitet sie nun als Teejunge auf dem Basar von Herat und verdient damit
    gerade genug, um die Familie über Wasser zu halten.
    Hier begegnet
    sie (in Gestalt des Teejungen Shahin) Faruk, einem gleichaltrigen
    Jungen, der mit acht Jahren entführt und als Bacha Bazi (Dancing Boy)
    verkauft wurde. Faruk erlebte von wechselnden "Besitzern" sehr viel
    Gewalt und Übergriffe, fand aber keine Möglichkeit, wegzulaufen und zu
    seiner Familie, die nicht weiß, wo er sich aufhält, zurückzukehren. Die
    beiden werden Freunde, und als sich das Schicksal wendet, machen sie
    sich zusammen auf den Weg in ein neues Leben.

    Ich habe die ersten 120 Seiten gelesen und bin leider noch nicht sehr begeistert, überlege sogar es abzubrechen. Ich finde Maia (bisher auch die anderen Schwestern) nicht sehr sympathisch und irgendwie kommen auch keine Emotionen bei mir an. Den Rezensionen nach zu urteilen, lohnt es sich ja dranzubleiben... Was soll ich tun? :-,

    Ich lese mittlerweile nicht mehr über die 20. Seite hinaus, wenn mich ein Buch nicht packt. Dafür gibt es zu viele Bücher, die noch auf mich warten, um meine Zeit damit zu verbringen, mich irgendwo durchzuquälen, immer in der Hoffnung, es könnte ja noch was werden.
    Lesegenuss ist einfach etwas Individuelles und da können die Rezensent*innen noch so gepackt sein, das muss für Dich nicht unbedingt auch so sein.

    Aus unterschiedlichen Gründen leben in Afghanistan Mädchen als sogenannte "Bacha Posh" (als Jungen verkleidete Mädchen). Oft werden sie von Geburt an als Jungen erzogen, weil es in der Familie keinen Sohn gibt, andere schlüpfen erst später in die Rolle eines Jungen. Mit Beginn der Pubertät müssen sie alle wieder zu Mädchen werden.
    Die dreizehnjährige Shirin wächst in einem aufgeschlossenen, aber sehr armen Elternhaus in Afghanistan auf. Als ihr Vater beim Minensuchen ums Leben kommt, bleibt die Mutter mit drei Töchtern allein zurück. Um das Überleben der Familie zu sichern, muss Shirin als älteste Tochter zum Jungen werden und Geld verdienen. Als angeblicher Cousin aus dem Iran, arbeitet sie nun als Teejunge auf dem Basar von Herat und verdient damit gerade genug, um die Familie über Wasser zu halten.
    Hier begegnet sie (in Gestalt des Teejungen Shahin) Faruk, einem gleichaltrigen Jungen, der mit acht Jahren entführt und als Bacha Bazi (Dancing Boy) verkauft wurde. Faruk erlebte von wechselnden "Besitzern" sehr viel Gewalt und Übergriffe, fand aber keine Möglichkeit, wegzulaufen und zu seiner Familie, die nicht weiß, wo er sich aufhält, zurückzukehren. Die beiden werden Freunde, und als sich das Schicksal wendet, machen sie sich zusammen auf den Weg in ein neues Leben.

    Fix was abklären ist nicht das, was ich meine. Das kann ich selbst. Da sollte schon mehr dabei rauskommen, eben Leseorte auftun, die ich selbst nicht auf dem Schirm habe, mir eine Tour bauen .... Aber ich fürchte, so was geht nur, wenn der Autor/die Autorin einen bekannten Namen hat. Als Noname muss ich da wohl weiterhin selbst sehen, was sich machen lässt.

    Bisher versuche ich selbst, Möglichkeiten und Orte für Lesungen zu finden. Das funktioniert zwar einigermaßen gut, ist aber sehr zeitaufwendig.
    Gibt es hier Autor*innen, die sich über eine Agentur vermitteln lassen? Was habt Ihr für Erfahrungen? Wie findet man ein/e guten/n Agenten/in? Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte.

    "Leserkanone" macht Interviews mit Autoren und Autorinnen. Wie viel das gelesen wird, weiß ich nicht aber es ist doch eine Möglichkeit unter vielen, die man nutzen kann.


    Clue Writing


    Und noch ein Interview, direkt von meinem Verlag und ein weiteres wird demnächst erscheinen, das füge ich dann später noch ein.

    Vielen Dank für Deine Ideen. Leider funktioniert das so nicht. Hingehen ist ja eine rein örtliche Angelegenheit, mir geht es aber um die überregionalen Möglichkeiten. Und anschreiben führte bislang zu keinerlei Reaktionen.
    Ganz neu bin ich nun in der Autorenkartei des Friedrich-Bödecker-Kreises gelistet, ich bin gespannt, ob und was das für Folgen hat.


    Meine Frage bleibt aber. Ich würde mich über reale Erfahrungen sehr freuen.

    Mich würde brennend interessieren, ob es hier Autor*innen gibt, die bereits Lesungen in Schulen gemacht haben und welche Erfahrungen Ihr da habt. Mir geht es in erster Linie darum: Wie kommt Ihr an die richtigen Kontakte? Wer lädt Euch ein? ... Eben einfach die Frage: "Wie kommt Ihr in die Schule?"

    Wieder einmal ist ein Buch von mir auf die Reise gegangen.
    Ich würde mich freuen, wenn sich noch jemand der Tour anschließen mag, in der das Buch von Leser*in zu Leser*in wandert und jede*r eine kurze oder gerne auch längere Rezension dazu verfasst und veröffentlich. Meldet Euch gerne hier per PN oder direkt per Email: [email='text-und-wort@freenet.de'][/email]


    Das Buch geht der Frage nach: Was macht es eigentlich mit den Betroffenen beider Seiten (den Asylsuchenden genauso wie den Asylentscheider*innen), wenn völlig fachfremde Menschen in einem Crash-Kurs angelernt und nach wenigen Wochen ins kalte Wasser geworfen werden, um über menschliche Schicksale zu entscheiden?
    Mehr dazu und eine Leseprobe findet Ihr unter https://diebuchwerkstatt.wordpress.com/2017/06/05/die-asylentscheiderin-...



    Auch wenn das Buch bei amazon noch als "nicht erschienen" gilt, so ist es doch bereits unterwegs.

    Bundesweit sucht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
    ca. 300 tatkräftige, mutige und entscheidungsfreudige Frauen und Männer
    der Deutschen Post, um für 6 – 12 Monate als Entscheider alle anhängigen
    Asylverfahren verantwortungsbewusst zu bearbeiten.
    (Originaltext einer Ausschreibung des BAMF aus dem Jahr 2016)


    Was macht es eigentlich mit den Betroffenen beider Seiten (den Asylsuchenden genauso wie den Asylentscheider*innen), wenn völlig fachfremde Menschen in einem Crash-Kurs angelernt und nach wenigen Wochen ins kalte Wasser geworfen werden, um über menschliche Schicksale zu entscheiden?


    Dieser Frage gehe ich in meinem neuen Roman nach.



    Zum Inhalt:


    Dieser Aufruf kommt Jule, die sich in einer Lebenskrise befindet und nach Neuorientierung sucht, gerade recht. Sie glaubt, wenn sie dabei hilft die Flüchtlinge zu unterscheiden in solche die Schutz verdient haben und solche, die nur kommen, um ihrer Armut zu entfliehen, kann sie den wirklich Verfolgten helfen.
    Doch je mehr Fluchtgeschichten sie anhört, umso schwerer fällt es ihr, die meist verzweifelten Menschen die zu ihr kommen und deren weiterer Lebensweg von ihrer Entscheidung
    abhängt, in richtige und falsche Flüchtlinge einzuteilen.


    Auf einem Klassentreffen begegnet sie Cochise, die sich für offene Grenzen einsetzt. Die beiden Frauen fühlen sich voneinander angezogen, ihre unterschiedlichen politischen Ansichten führen aber immer wieder zu Konflikten.
    Dann begleitet Jule Cochise nach Griechenland, wo diese ein Prozess wegen „Schlepperei“ erwartet …


    Kostenloses Rezensionsexemplar anfordern: text-und-wort@freenet.de

    Meine Konsequenz: Ab sofort kann man „Papa-Probetraining“auch über meine Autorenseite ( http://www.ben-weber-bochum.de/ Kontaktformular) bestellen.
    Auf Wunsch auch mit Widmung und in jedem Fall günstiger als bei Amazon ... ;o)


    Einen guten Rutsch wünscht Euch allen :anstossen: 
    Ben Weber

    Wie machst Du das angesichts der Buchpreisbindung?



    Ich hab mir das jetzt gerade mal auf amazon angesehen, das ist ja eine sehr seltsame Ankündigung. Normalerweise ist Neupreis gleich Preisbindung und gebraucht meist billiger und mit den Versandkosten dann doch wieder teurer. hast Du mal bei amazon nachgefragt, was die da für seltsame Spielchen spielen?

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