Beiträge von Kurier

    Schlechte Nachrichten für die Fußballerinnen von der Ballfreunde-Mädchenmannschaft: Trainerin Elena muss für einige Wochen pausieren. Ihr Vertreter sorgt für heilloses Chaos, und zum Dank dafür, dass sie das Spiel gegen den Vorletzten trotzdem noch gewinnen, werden die Mädchen auch noch ausgezankt. Klar, dass sie sich das nicht gefallen lassen, und Kapitänin Sophie hat bald den Verdacht, das hinter dem Verhalten des Aushilfstrainers mehr steckt als Planlosigkeit und Sturheit.


    Der 7. Band meiner Mädchenfußball-Serie ist ab heute erhältlich. Eine Leseprobe gibt es wie üblich auf meiner Website.


    Der vergleichsweise große Abstand zu den vorherigen Bänden hat einen Grund: Das Grundgerüst der Geschichte stand zwar schon lange, aber ein paar Bausteine fehlten noch. Das Verhalten der Mannschaft wandelt diesmal auf einem schmalen Grat, und ich musste aufpassen, dass der Eindruck einer eingeschworenen, selbständigen Mannschaft mit einem gesunden Selbstbewusstsein für den Leser nicht kippt hin zu einem aufsässigen, untrainierbaren Haufen. An dieser Stelle geht mein Dank an Martin Felsesbach, mit dem zusammen ich die Fantasy um den blinden Jungen Jore geschrieben habe; er hat mir mit seinem Blick auf die Geschichte geholfen, die Balance zu halten.

    Wenn es nicht gleich Bücher sein müssen, dann kannst Du gerne schauen, ob meine Kurzgeschichten in Dein Beuteschema passen, Bananenklops. Den Link zu meiner Website findest Du in der Signatur. Ich bitte nur darum, dass Du mich vorab informierst, wenn Du Dir eine Geschichte aussuchst, und mich reinhören lässt, ehe die Sache online geht.

    chachaturian hat oben BoD schon erwähnt, es gibt noch einige andere Anbieter mit vergleichbarem Leistungsspektrum. Da könntest Du Dir für kleines Geld (je nach Anbieter im zwei- bis niedrigen dreistelligen Bereich) einige organisatorische Fragen abnehmen lassen, z. B. ISBN, Impressum, Verfügbarkeit, Meldung an die und Abrechnung mit den Händlern. Bei BoD (und ich vermute, bei anderen auch) wird Dir ein Mindestladenpreis für Dein Buch vorgegeben, der die Druckkosten und die Marge des Anbieters abdeckt, und Du bestimmst dann den tatsächlichen Ladenpreis und damit Deine Marge.

    Ich kenne Diätcola auch nur als schreiend falsch klingende Fehlübersetzung von "Diet Coke". Hierzulande heißt das definitiv "Cola light".

    Sehe ich anders. Cola light ist ein Markenname, während Diätcola eine dunkelbraune Süßstoffplörre eines alternativen Herstellers ist.:)

    Zumindest umgangssprachlich wird aber wohl fast jede im Handel erhältliche Kombination aus Wasser, dunklem Farbstoff und Süßungsmittel Cola Light genannt. Auch die meisten Hersteller bezeichnen ihre zuckerfreien Süßgetränke als "light". Eine Cola, die explizit unter dem Namen "Diät-Cola" im Handel ist, fällt mir nicht ein, selbst nicht bei Marken, die sich speziell für gesundheitsbewusste Kunden vom Rest angrenzen wollen.

    Nach dem Um­zug in die süd­tiroler Alpen beginnt Emma sich wohl­zu­fühlen in St. Vinzent. Mit Valen­tin hat sie den ersten Freund in der neuen Heimat ge­funden und er­kundet mit ihm zusammen die Um­gebung. Ein Be­such auf der Alm seiner Tante endet jedoch mit einer bösen Über­raschung, und Valen­tin will einfach nicht glau­ben, dass seine Tante daran schuld ist. Zusammen mit Amelie, der Tochter der Dorf­ärztin, gehen Emma und Valen­tin auf Spuren­suche.


    Für den zweiten Band der Serie gibt es eine Preisaktion: Vom Erscheinungstag bis zum Jahresende ist er für €0,99 erhältlich, danach greift der normale Preis von €1,99.

    Der Traum ihres Vaters ver­schlägt Stadt­kind Emma in ein Berg­dorf in Süd­tirol: In St. Vinzent können ihre Eltern eine Hut­macher-Werk­statt über­nehmen. Emma kommt kaum zum Luft­holen, so viel Neues prasselt auf sie ein, und sie ver­misst die Freun­din­nen, die sie zurück­lassen musste. Immer­hin lassen die Eltern ihr mehr Frei­heiten als vorher in der Stadt, doch gleich ihre erste Alm-Wande­rung droht zu einem Desas­ter zu werden.

    Emma ist 11 Jahre alt und in Dortmund groß geworden. Doch ihr Vater träumt davon, sich als Hutmacher selbständig zu machen, und als er die Chance bekommt, eine Werkstatt zu übernehmen, überlegt er nicht lange. So findet Großstadtpflanze Emma sich plötzlich im beschaulichen Bergdorf St. Vinzent in Südtirol wieder und muss sich gründlich umgewöhnen. In Dortmund schon am Gymnasium, ist sie in St. Vinzent plötzlich wieder Grundschülerin, mal eben in zehn Minuten mit der U-Bahn in die Stadt ist nicht, und zum Volleyball wird sie auch länger fahren müssen, wenn sie überhaupt einen Verein findet.


    Die ersten beiden Bände der Serie, Der Retter im Regen und Die Bauchgrimmen-Alm, erscheinen am 18. Dezember und können bei Amazon, Ebook.de und iBooks schon vorbestellt werden. Die Serienseite ist hier zu finden.


    Ich habe eine Weile überlegt, ob ich den Serientitel so schreiben soll, wie ich ihn jetzt geschrieben habe. Ich wollte gerne auf den Dialekt anspielen, der für Emma am Anfang auch nicht verständlicher sein wird als eine Fremdsprache, aber es sollte sich auch niemand veralbert vorkommen. In Obocht wird ja lediglich die Lautverschiebung vom A zum O verschriftlicht, aber das Wort wird so in mehreren Dialekt-Wörterbüchern aufgeführt, deshalb habe ich mich am Ende dafür entschieden.

    Tanni , könntest Du Dir auch einen Mix aus Deutsch und Englisch vorstellen? Dann könnten die Jugendbücher des deutsch-irischen Autorengespanns Dietmar Rösler/Emer O'Sullivan etwas für Dich sein. Die beiden haben zusammen eine Reihe von zweisprachigen Kinder- und Jugendbüchern geschrieben: Direkte Rede und Gedanken stehen immer in der Sprache, in der die Betreffenden sie sagen/denken, der Erzähltext wechselt alle paar Sätze zwischen Deutsch und Englisch. Zumindest einige dieser Bücher gibt es als E-Book bei Amazon, darunter die Butler&Graf-Reihe, die mir am besten gefallen hat, auch wenn sie nicht mehr taufrisch ist.

    Die meisten Menschen verbinden das Ruhrgebiet mit Kohle und Stahl. Was viele nicht wissen: Die Region hat auch mit die größte Dichte an Burgen, Schlössern und Herrenhäusern in Europa. Das vorliegende Buch beschreibt 41 davon: Jeder Burg ist ein Kapitel gewidmet, in dem Gechichte, aktueller Zustand, ggf. die derzeitige Nutzung und Besonderheiten beschrieben werden. Ergänzt wird das jeweils durch Tipps zur Besichtigung.


    Erster Eindruck: Selbst dann noch spannend, wenn man einen nicht so kleinen Teil der Burgen aus eigener Anschauung kennt.

    Klappentext:

    Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.

    Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.

    Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!


    Über den Autor (Quellen: Wikipedia und martin-krist.de):

    Martin Krist (eigentlich: Marcel Feige) wurde 1971 geboren und machte seine ersten Schritte als Autor als Fünfzehnjähriger bei einem Schreibwettbewerb der Lokalzeitung, den er gewann. Nach dem Abitur war er zunächst bei Zeitungen und Magazinen tätig, 1997 verlegte er sich - zunächst mit Szene- und Lifestyle-Themen - auf die Schriftstellerei. Er schreibt - oft zusammen mit anderen Autoren - Sachbücher, Belletristik und - unter seine zweiten Pseudonym Christoph Brandhurst - Erotik.


    Persönlicher Eindruck:

    Die kurzen Kapitel werden immer im Wechsel aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, der des Kommissars und der Suses, bei der lange unklar bleibt, ob sie Opfer, Täterin oder womöglich beides ist. Ab und an wird ein kurzes Zwischenkapitel eingestreut, das aus einer dritten Perspektive erzählt wird, wobei bewusst kein Name genannt, aber gewollt eine gedankliche Verknüpfung herbeigeführt wird.

    Die Geschichte liest sich flüssig, der Autor lässt dabei die bedrückende Stimmung spürbar werden, in der die Figuren sich bewegen. Dabei bewegt er sich ständig an der Grenze dazu, zu dick aufzutragen, schafft es aber, diese Grenze nicht zu überschreiten.

    Was mir nicht so gut gefallen hat, war das Ende. Einige Fragen lösen sich dort zu abrupt, andere bleiben unbeantwortet, und es passt auch nicht ganz zu den handelnden Figuren. Da hätte ich mir einen etwas ausführlicheren Abspann gewünscht, der das ordnet und einordnet.


    Fazit:

    Überwiegend gelungener Thriller.

    Klappentext:

    Kumpel Anton nahm seine verdienstvolle Tätigkeit am Barbaratag des Jahres 1954 als Held einer Glosse in der Wochenend-Ausgabe der WAZ auf. Als er ein Vierteljahrhundert später in Rente ging, hatte er Kult-Status erlangt. Er war zu einer sprichwörtlichen Größe geworden, die stellvertretend für das Ruhrgebiet stand. Ein Sprachrohr für das Revier, geboren aus Wilhelm H. Kochs Mut, so zu schreiben, wie den Menschen zwischen Düsbuich und Doatmunt der Schnabel gewachsen war. Und geliebt für seinen Witz, seine Bodenständigkeit, den realitätsgesättigten Blick von unten. Der Schlachtruf dieses pfiffigen, völlig unheldenhaften Helden lautete Anton, sachtä Cervinski für mich und ertönte rund 1400 Mal.


    Über den Autor (Quelle: Wikipedia):

    Wilhelm Herbert Koch (geb. 1095 in Linden, heute zu Bochum, gest. 1983 in Bochum) war zunächst Bergmann, später dann Journalist und Schriftsteller. Bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) eigentlich als Sportreporter tätig, schrieb er ab 1954 25 Jahre lang die Kumpel-Anton-Glossen auf Ruhrdeutsch.


    Persönlicher Eindruck:

    Das Buch sammelt 81 Glossen, die sich um den Alltag des Arbeiters im Ruhrgebiet drehen: Die Arbeit unter Tage, Feierabendbier, Schrebergarten, Taubenverein... Manche davon picken mitunter selbstironisch kleine Gegebenheiten auf, andere sind fast philosophisch. Wer aus dem Ruhrgebiet kommt und die Zeiten von Kohle und Stahl noch kennengelernt hat, ist das amüsant zu lesen und weckt Erinnerungen. Leser von außerhalb oder solche, die erst nach dem Zechensterben geboren wurden, mögen dagegen weniger mit diesem Buch anfangen können, weil es für sie schwer sein dürfte, sich in die beschriebenen Situationen einzufühlen und den Humor zu verstehen.


    Fazit:

    "Anton", sacht der Cervinski für mich, "wennze den Pott mags und die Sprache, denn bisse hier richtich. Sonzz musse gucken."

    Geld spielt keine Rolle? Das ist selbst in der Junioren-Kreisliga Geschichte, muss Laura am eigenen Leib erfahren. Nach dem Wechsel in die D-Jugend findet sie sich plötzlich auf der Bank wieder, und das liegt bestimmt nicht daran, dass sie jetzt wieder zu den Jüngeren gehört. Besser als diese Caroline ist sie auf jeden Fall, trotzdem wird die Neue jeden Samstag im Sturm aufgestellt. Und dann schießt Geld noch nicht mal Tore...


    Was Laura in meinem neuen Buch erlebt, ist sicherlich ein Extremfall, aber einen wahren Kern hat die Geschichte doch: Eltern, die dem Trainer zugunsten des eigenen Kindes in die Aufstellung reinreden, sind leider keine Seltenheit. Gerade im unteren Jugendbereich trifft das oft Trainer, die selbst noch Jugendliche oder gerade eben volljährig sind und dadurch nicht die Autorität haben, sich die Einmischung zu verbitten. Darunter leiden dann allzu leicht die Kinder, deren Eltern sich nicht in dem Maß engagieren (können), und zu viele verlieren über genau solche Vorkommnisse den Spaß am Fußball (oder einem anderen Mannschaftssport).


    Der Sponsor stellt auf erscheint am 9. November als E-Book. Bei Amazon und Ebook.de kann bereits vorbestellt werden, auch die obligatorische Leseprobe habe ich schon bereitgestellt.

    würde ich Goethes" Werther" empfehlen in Richtung Sturm und Drang.

    In Briefform geschrieben,gut zu lesen,hat der schon Generationen von Lesern gefesselt.

    Gegenmeinung:wink: Ich kann da auch nur für mich sprechen, aber ich fand Werther grausam.

    Am kommenden Samstag (17.10.) erscheint mit Freundschaft in Ketten meine nächste Halloween-Geschichte. Im Mittelpunkt steht eine Mutprobe, auf die sich die Heldin, Marie, nur einlässt, um eine wichtige Freundschaft zu retten. Wie gruselig es wird, entscheidet der Leser selbst, denn ich habe zwei verschiedene Enden geschrieben und lasse den Leser an einem bestimmten Punkt der Geschichte entscheiden, wie es weitergehen soll. Der Grund ist trivial: Mir haben einfach beide Versionen gefallen, und so drücke ich mich um die Entscheidung.


    Bei Amazon und Ebook.de kann bereits vorbestellt werden. Wer, wenn schon nicht die Enden, wenigstens den Anfang vorab kennenlernen möchte, der darf sich gern auf meine Website wagen.

    Das Drama "Nathan der Weise" von Lessing habe ich irgendwann in der Mittelstufe gelesen und habe es als durchaus angenehme Schullektüre in Erinnerung.