Beiträge von Kurier

    Klappentext:

    Die Webkids Kipp, Linus und Annika befreundeten sich auf der Buddelkoxer Sommerkirmes mit dem Pferdeliebhaber Boris Frowmyles.

    In seiner äußerst kargen Behausung plauderte Warzennase aufgewühlt: "Seit Tagen schleicht nachts ein Halunke um unsere Pferdezelte, und wir konnten den Kriminellen bisher bedauerlicherweise nicht fassen. Meine Verzweiflung raubt mir den Schlaf."

    "Das klingt nach einem neuen Fall für uns", deutete Kipp an.

    "Seid ihr Schnüffler?"

    "Nein, nicht im ursprünglich klassischen Sinn", klärte Linus den Glatzkopf auf. "Für Spezialfälle, die allerdings vor der Polizei und erwachsenen Detektiven aus nachvollziehbaren Gründen verheimlicht werden müssen, stehen wir Interessenten zur Verfügung. Unser Alter ist die perfekte Tarnung. Hier ist unsere Visitenkarte."

    "Welche Bedeutung hat denn KILIAN 3.0?", fragte der Schausteller bewundernd.

    "KILIAN setzt sich aus den Anfangsbuchstaben unserer Vornamen zusammen: KI für Kipp, LI für Linus und AN für Annika. Zudem verweist der Zusatz 3.0 auf die moderne Art der Kommunikation und Nutzung neuer Medien. Insbesondere das Internet nutzen wir für die Recherche", antwortete Kipp voller Stolz.

    "Das klingt beeindruckend", äußerte sich das Warzengesicht ...

    Schnell stießen die Webdetektive auf eine Fährte. Wer hatte es auf das beliebte Pony America abgesehen? ...


    Über den Autor:

    Über Pete Bokluwser war leider nichts herauszufinden. Zumindest unter diesem Namen scheint Kilian 3.0 auch seine einzige Veröffentlichung zu sein.


    Persönlicher Eindruck:

    Der Autor ist offensichtlich Fan der ???-Serie. Auch wenn die Handlung aus den USA nach Kanada verlegt wurde und die etwas verjüngten Protagonisten Kipp, Linus und Annika heißen statt Justus, Peter und Bob, sind die Parallelen doch für jeden, der die Serie kennt, unverkennbar. Internet und Smartphones als Recherche- und Kommunikationsmittel sollen die Geschichte in die aktuelle Zeit holen, spielen aber keine derart herausragende Rolle, wie man sie nach dem Klappentext erwarten würde.

    Inhaltlich ist Kilian 3.0 eine eher harmlose Detektivgeschichte. Echte Spannung kommt dabei nicht auf, trotz der Wendung kurz vor Schluss, aber das liegt weniger am Plot, als vielmehr an der Umsetzung. Weder die jugendliche Ausdrucksweise des Erzähltexts, noch die vermutlich gewollt hochgestochene von Kipp kommt wirklich beim Leser an, und bei den anderen Handelnden wirkt die gewählte Art, sich auszudrücken, völlig daneben.


    Fazit:

    Durchaus nett ausgedachte Geschichte, die aber eine Überarbeitung benötigt und sich ruhig auch mehr vom Vorbild lösen dürfte.

    Zu Beginn des Schuljahres kommt Ben, gerade aus München hergezogen, neu an die Albert-Schussler-Realschule. Sein Sitznachbar wird Max, zwangsweise, denn sonst wäre nur bei den Mädchen noch was frei. Die beiden Jungen werden schnell Freunde, und Max hätte Ben auch gerne als Verstärkung in seiner Fußballmannschaft.

    Doch Ben verschweigt etwas, und erst als eine zufällige Beobachtung Max auf die richtige Spur bringt, passen plötzliche alle Puzzleteilchen perfekt zusammen. Max verspricht, niemandem etwas zu verraten, aber trotzdem scheint wenig später die ganze Schule Bescheid zu wissen. Ben ist sicher, dass nur einer die Sache rumerzählt haben kann: Max.


    Die ganze Geschichte ist ab Freitag (15.5.) als Ebook erhältlich. Bei Amazon und ebook.de kann bereits vorbestellt werden, und natürlich gibt es auch eine Leseprobe.

    Rechts handelt es sich um eine mittelalterliche Darstellung einer Königin. Warum davon etwas nicht mit Fantasy in Verbindung stehen soll, erschließt sich mir jetzt nicht. Hattest du ganz andere Kulturen im Sinn?

    Ich habe die Krone nicht als solche erkannt. Deshalb sind meine Gedanken Richtung Mayas gejoggt.

    Der Entwurf ist aber auch durchaus spannend. Für unten hätte ich vielleicht andere Statuen ausgesucht, bei denen, die Du da hast, stelle ich im Kopf Verbindungen zu Kulturen her, die ich nicht wirklich als Zulieferer für Fantasy kenne.

    Huh, ich nehme an, so dürfte das mit dem Rand um das Schwert genehmer geworden sein.

    Ja und nein. Man mag mich für verrückt halten, aber mit dem alten Rand wirkte es für mich so, als wäre das Schwert in den Hintergrund (eine mit Putz und Relief gestaltete Mauer, vielleicht auch Keramik) nachträglich reingesetzt und unsauber mit Mörtel oder Gips befestigt worden. Da kann man sich auch eine Geschichte zu spinnen, die aber bestimmt nichts mit dem tatsächlichen Inhalt Deines Buchs zu tun hat. Aber trotzdem, für mich wirkt das interessanter als die letzte Version, die wirkt auf mich unnatürlicher; vielleicht liegt es daran, dass ich zuerst auf den Knauf des Schwertes geschaut habe, der Schatten an dessen linker Seite wirkt unecht.

    Aber alles in allem: Sehr schönes Cover.

    Klappentext:

    Nach einem Klassentreffen liegt einer der ehemaligen Kameraden tot in der Burgruine Isenburg. Am Ümminger See wird eine Frauenleiche gefunden. Im Archäologischen Park Xanten verschwinden nacheinander Teilnehmer eines PR-Wettbewerbs. Anja Kleine, Krimi-Buchhändlerin, Sven Kempelmann, Hobbyermittler, und der gerade vom Bergmann zum Privatdetektiv umgeschulte Hannes Haarmann haben alle Hände voll zu tun. Denn das Verbrechen scheint sich im Ruhrgebiet wohlzufühlen.


    Über die Autorin (Quelle: Portrait im Buch):

    Dr. Birgit Ebbert, geboren 1962 in Borken/Westfalen, studierte Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie. Sie lebt in Hagen/Westfalen und ist als selbständige Unternehmerin und freie Autorin tätig. Sie schreibt Krimis, Jugendbücher, Ratgeber und Lernhilfen.


    Persönlicher Eindruck:

    Das Buch ist eine Kombination aus Kurzgeschichtensammlung und Reiseführer. Auf jeden der insgesamt 11 Kurzkrimis folgt ein Abschnitt, in dem zu jeder in der Geschichte erwähnten Sehenswürdigkeit der betreffenden Stadt eine kurze Beschreibung steht.

    Die Geschichten haben mir durchgehend sehr gut gefallen. Den drei Hobby-Ermittlern, die die Fälle als Protagonisten unter sich aufteilen, ist gemein, dass sie - und das gilt auch für den umgeschulten Bergmann - keine Profis sind und rein zufällig in die Sache hineinstolpern. Außerdem haben alle den Ehrgeiz, der Polizei zuvorzukommen, und scheuen sich nicht, dafür auch mal Beweisstücke vom Tatort zu entfernen. Die Geschichten mit Sven Kempelmann fallen aus dem Rahmen, weil immer wieder seine Blogartikel in voller Länge erscheinen, mitunter zur Freude der Polizei, die auf diese Weise nachlesen kann, was er ihr verheimlicht. In den Geschichten mit Anja Kleine spielt immer auch die Familie der Protagonistin eine nicht unbedeutende Rolle.

    Die Idee die Lokalkrimis mit Elementen eines Reiseführers zu kombinieren, finde ich nicht schlecht, hier ist die Umsetzung aber nicht ganz so gut gelungen wie die Geschichten selbst. Die Beschreibungen sind teils doch arg nichtssagend, selbst dafür, dass es ja nur kurze Tipps sein sollen, und eine ist sogar nachweislich falsch. Außerdem hatte ich oft das Gefühl, dass die Geschichten unter dem Versuch gelitten haben, möglichst viele Orte zu erwähnen, da wäre weniger mehr gewesen.


    Fazit:

    Sehr gute kurze Lokalkrimis, die Kombination mit einem Reiseführer ist nicht ganz gelungen.

    Mein Manuskript ist in Normseiten formatiert. Also 1,5 Zeilenabstand glaube ich und Courier New Schriftgröße 12.

    Die Formartierung spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Ich hatte mich mal im Ansatz damit beschäftigt aus verschiedenen Gründen. Freie Lektoren und Übersetzer rechnen zum Beispiel überwiegend nach Normseiten ab. Die gängigste Definition war 30 Zeile à 60 Zeichen (also 1800 Zeichen pro Seite). Einige wenige haben stattdessen 1500 Zeichen angesetzt, aber das war die Ausnahme. Mit Anzahl Zeichen (inkl. Leerzeichen) / 1800 = Normseiten fährst Du in der Regel also ganz gut.

    alles in allem würde ich sagen, dass sowas sehr wohl einschätzbar ist. Das gehört auch zum Handwerk

    Okay, das ist wahrscheinlich eine Frage der Herangehensweise. Ich habe keine Zielvorgaben (es sei denn, es gibt eine Beschränkung bei irgendwelchen Wettbewerben), und erlaube mir recht viele Freiheiten, von dem abzuweichen, was ich mir voher überlegt habe, da wird eine Geschichte auch schon mal erheblich kürzer oder länger als gedacht.

    Und "über 300 Seiten" ist auch keine unglaublich exakte Vorgabe.

    Das schon. Die Angabe von 1066 Wörtern täglich dafür aber schon.

    Wenn ich ab 1.5. jeden Tag 1066 Wörter schreibe, bin ich Mitte Juli fertig und habe über 300 Seiten.

    Woher weißt Du derart genau, wie lang Deine Geschichte am Ende sein wird? Selbst wenn Du Dir Handlung und Beschreibung von allem gut zurechtlegst, glaube ich nicht, dass man das so exakt abschätzen kann.

    Ich schreibe so ziemlich jeden Tag. Was und wie viel ist allerdings sehr unterschiedlich, es gibt Tage, da sind's nur wenige Sätze, an anderen schreibe ich auch mal eine komplette Kurzgeschichte mit 4000 oder 5000 Wörtern. Ein Ziel setze ich mir nur, wenn ich an einer Stelle angelangt bin, die sich mir irgendwie verweigert, so wie Divina es mit dem Eigenleben der Protagonisten beschrieben hat; das kenne ich nämlich auch nur zu gut. Da nehme ich mir dann vor, mindestens 500 Wörter zu schreiben, in aller Regel reicht das, um wieder das Heft des Handelns in die Hand zu bekommen.

    Ich habe ja schon einiges geschrieben und veröffentlicht, aber was mich schon lange reizt, wäre ein Buch, das beim Zirkus spielt. Ich hatte mal die Möglichkeit, bei einem kleinen Zirkus sehr ausgiebig hinter die Kulissen zu schauen, und das würde ich gerne mal in eine Geschichte einfließen lassen. Eine ganz vage Idee, wovon die Geschichte handeln könnte, habe ich mittlerweile, mal schauen, ob ich das irgendwann mal ausgebaut bekomme.

    Klappentext

    Nach einem Klassentreffen liegt einer der ehemaligen Kameraden tot in der Burgruine Isenburg. Am Ümminger See wird eine Frauenleiche gefunden. Im Archäologischen Park Xanten verschwinden nacheinander Teilnehmer eines PR-Wettbewerbs. Anja Kleine, Krimi-Buchhändlerin, Sven Kempelmann, Hobbyermittler, und der gerade vom Bergmann zum Privatdetektiv umgeschulte Hannes Haarmann haben alle Hände voll zu tun. Denn das Verbrechen scheint sich im Ruhrgebiet wohlzufühlen.


    Erster Eindruck

    Das Buch ist mir gestern "zugelaufen", und die ersten Seiten lesen sich gut. Außerdem kenne ich sämtliche Schauplätze, die im Klappentext aufgeführt werden, das macht eine Geschichte für mich immer interessant.

    Klappentext:

    Es ist Schluss mit der Schule. Morgen werden die Zehntklässler ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Viele werden sich morgen das letzte Mal sehen, ob sie es wahrhaben wollen, oder nicht. Das echte Leben beginnt.

    Jeder verbringt die letzten Tage vor diesem schicksalhaften Abend auf seine Weise. Der eine versucht sich an einer neuen Beziehung, am Anderen nagt die Angst vor der Zukunft.

    Bastian verbringt den Nachmittag wie er jeden freien Nachmittag verbringt: mit Lara. Seiner besten Freundin. Seiner Exfreundin. Jeder weiß, was er noch für sie fühlt, nur Lara nicht. Und so muss es bleiben. Egal, wie weh es tut.

    Doch was er nicht ahnt: Jemand denkt an ihn: Marie, die Außenseiterin, die vor den Abschlussprüfungen wochenlang verschwunden war. Sie trägt seit Tagen ein Geheimnis mit sich herum, das Bastian und Lara betrifft. Das alles für die beiden verändern könnte. Und von dem sie nicht weiß, was sie damit machen soll. Heute Abend wird die letzte Chance sein, eine Entscheidung zu treffen.


    Über den Autor (Quelle: Epubli.de):

    Marongue, Jahrgang 1990, wurde zwischen Rhein und Schwarzwald geboren und ist der Region den größten Teil seines Lebens treu geblieben. Er studierte Geschichte, Französisch, Deutsch und Pädagogik. Heute ist er in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Mit Schulschluss und Wachstumsschmerz hat er bislang zwei Bücher veröffentlicht.


    Persönlicher Eindruck:

    Die Grundidee der Geschichte ist solide: Beim letzten gemeinsamen Abhängen des Abschlussjahrgangs einer Realschule entsteht eine ungute Mischung aus Befreiung, teils bangem Blick auf die Zukunft und ungelösten Konflikten, die noch einmal hochkommen. In der ersten Hälfte der Geschichte springt Marongue zwischen den Perspektiven, um die Motive aller Beteiligten zu beleuchten, während er in der zweiten Hälfte konsequent bei Marie bleibt, die das Geschehen vorantreibt, ohne es aber wirklich zu steuern. Die Spannung zieht er gerade daraus, dass man lange nicht weiß, welches Faustpfand Marie in der Hinterhand hat. Außerdem bleibt lange im Dunklen, warum Marie längere Zeit nicht da war; eigentlich wird es nur andeutungsweise aufgelöst.

    Eine Protagonistin zum Liebhaben ist Marie nicht. Sie hat psychische Probleme, die nach wie vor nicht vollends aufgearbeitet sind und zu einem Verhalten sich selbst und anderen gegenüber führen, das den Leser eher abstößt. Auch sonst ist es schwierig, eine Figur zu finden, mit der man sich anfreunden kann; die einzige Figur, die auf mich einen einigermaßen sympathischen Eindruck gemacht hat, war Tuyet, ein Mädchen, das an der Handlung so wenig beteiligt ist, dass man es problemlos durch eine namenlose Statistin hätte ersetzen können. Das kann aber als Stilmittel gewollt sein, um zu unterstreichen, dass jeder seine kleineren und größeren Probleme mit sich herumschleppt, und schadet der Geschichte insofern nicht.

    Was dem Buch entschieden fehlt, ist ein gründliches Lektorat und Korrektorat. Die Fehler beginnen da, wo die Kompetenz automatisierter Rechtschreibprüfungen aufhört; neben einigen Grammatikfehlern und Sätzen, die durch nachträgliche Einfügungen nicht mehr stimmen, häufen sich vor allem Tempus-Wechsel und falsche Zeitformen. Inhaltlich sind viele der verwendeten Beschreibungen und Bilder ziemlich schräg, außerdem gibt es auch einige logische Fehler.


    Fazit:

    Vom Grundsatz her gute Geschichte, der aber der Feinschliff fehlt.

    Klappentext:

    Es ist Schluss mit der Schule. Morgen werden die Zehntklässler ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Viele werden sich morgen das letzte Mal sehen, ob sie es wahrhaben wollen, oder nicht. Das echte Leben beginnt.
    Jeder verbringt die letzten Tage vor diesem schicksalhaften Abend auf seine Weise. Der eine versucht sich an einer neuen Beziehung, am Anderen nagt die Angst vor der Zukunft.
    Bastian verbringt den Nachmittag wie er jeden freien Nachmittag verbringt: mit Lara. Seiner besten Freundin. Seiner Exfreundin. Jeder weiß, was er noch für sie fühlt, nur Lara nicht. Und so muss es bleiben. Egal, wie weh es tut.
    Doch was er nicht ahnt: Jemand denkt an ihn: Marie, die Außenseiterin, die vor den Abschlussprüfungen wochenlang verschwunden war. Sie trägt seit Tagen ein Geheimnis mit sich herum, das Bastian und Lara betrifft. Das alles für die beiden verändern könnte. Und von dem sie nicht weiß, was sie damit machen soll. Heute Abend wird die letzte Chance sein, eine Entscheidung zu treffen.


    Erster Eindruck:

    Schulschluss war mir bisher völlig unbekannt, ebenso der Autor. Ich habe einfach gestöbert im Ebook-Shop, ohne weitere Festlegung nach etwas Preisgünstigem für zwischendurch. Der Klappentext las sich nicht schlecht, und die Leseprobe verrät zwar ein paar Schwächen bei Rechtschreibung und Grammatik, machte sonst aber einen brauchbaren Eindruck. Nach den ersten Seiten sieht es so aus, als könnte sich tatsächlich eine spannende Geschichte entwickeln.

    Isabelle ist Fünftklässlerin und Mitglied der kleinen Gruppe, die sich ehrenamtlich um die Schulbibliothek kümmert. Ihr treuester "Kunde" ist Dominik aus der Parallelklasse: Wann immer sie in der Pause Dienst in der Bibliothek hat, kommt er, um Bücher zurückzugeben und neue auszuleihen. Sein Lesetempo muss der Wahnsinn sein, manchmal kann Isabelle kaum fassen, wie viel er in wenigen Tagen schon wieder gelesen hat. Doch je mehr sie darüber nachdenkt, desto mehr Fragen fallen ihr ein, und dann hört Dominik von einem Tag auf den anderen scheinbar komplett auf mit dem Lesen...


    Liebes Lesen erscheint am 9. April als Ebook. Unter anderem bei Amazon und Ebook.de de kann es bereits vorbestellt werden. Wie üblich gibt es auf meiner Website eine Leseprobe.

    Wer selbst mal einen Schüleraustausch mitgemacht hat, weiß, dass das eine spannende Erfahrung sein kann. Valerie, 12 Jahre alt und im belgischen Lüttich zu Hause, hat das Glück, ganz kurzfristig in so einen Schüleraustausch reinzurutschen: Als Ersatz für eine erkrankte Mitschülerin darf sie mit den Achtklässlern ihrer Schule ins Ruhrgebiet fahren.

    Mit ihrer Gastgeberin versteht sie sich trotz des Altersunterschieds auf Anhieb, doch die anderen Austauschschüler scheinen sie als Eindringling zu betrachten. Im besten Fall lassen die Älteren sie links liegen, und als zwei von ihnen sich einen saudummen Streich ausdenken, hat Valerie plötzlich ein echtes Problem. Von einem Moment auf den anderen ist sie allein in einem fremden Land, dessen Sprache sie nicht spricht...


    Die Geschichte ist am 18.3. als Taschenbuch und Ebook erschienen. Inzwischen ist sie der aktuellen Lage zum Trotz in den meisten Shops erhältlich. Eine Leseprobe gibt es am gewohnten Ort.

    Um einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus keinen Vorschub zu leisten, wurde der Hevener Bücherflohmarkt abgesagt. Er soll nachgeholt werden, ein Termin dafür steht aber noch nicht fest.

    Am 28. und 29. März findet der 19. Hevener Bücherflohmarkt statt. Es wird leider der letzte sein, weil das kleine Team den Aufwand nicht mehr stemmen kann.


    Samstag, 28.03.2020, 10 bis 18:00 Uhr

    Sonntag, 29.03.2020, 10 bis 13:00 Uhr


    Pfarrheim St. Franziskus, Herbeder Str. 32, Witten

    Klappentext:

    Vor 15 Jahren zerbrach in nur einer Nacht Nap Dumas‘ Leben: Sein Zwillingsbruder Leo und dessen Freundin wurden unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden – und von Naps großer Liebe Maura fehlt seither jede Spur. Nun meint Nap, inzwischen Detective bei der New Jersey Police, die Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben. Doch dann tauchen im Wagen eines Mörders Mauras Fingerabdrücke auf. Nap hofft, endlich Antworten zu bekommen, doch stattdessen stößt er auf immer neue Fragen. Denn die Wahrheit darüber, was in jener fatalen Nacht tatsächlich geschah, ist dunkel und gefährlich ...


    Über den Autor (Quellen: Amazon und Portrait im Buch):

    Harlan Coben, geboren 1962 in New Jersey, studierte Politikwissenschaft und arbeitete in der Tourismusbranche, ehe er sich aufs Schreiben verlegte. Als erster Autor überhaupt wurde er mit den drei wichtigsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet, und seine Thriller wurden in 40 Sprachen übersetzt. Harlan Coben lebt mit Frau und vier Kindern in New Jersey.


    Persönlicher Eindruck:

    In deinem Namen überrascht mit einer etwas ungewöhnlichen Erzählperspektive: Der Protagonist tritt als Ich-Erzähler auf, dessen Bericht sich in erster Linie an den toten Zwillingsbruder richtet. Dadurch entsteht einerseits eine starke Unmittelbarkeit, auf der anderen Seite wird aber auch die innere Distanz zur Umwelt deutlich, die Nap Dumas als Selbstschutz dient. Die Erzählweise ist flüssig und gut zu lesen.

    Der Autor präsentiert dem Leser keinen strahlenden, sauberen Helden. Nap Dumas überschreitet Grenzen, und er ist sich dessen vollkommen bewusst. Bei seinen Ermittlungen steht nicht Gerechtigkeit im Mittelpunkt, er will für sich selbst wissen, was 15 Jahre zuvor wirklich passiert ist und wie die Geschehnisse von damals mit aktuellen Vorfällen zusammenhängen.

    Am Anfang der Geschichte kommt es dadurch, dass Nap Dumas zwar selbst Cop ist, den Fall wegen der persönlichen Verbindungen aber nicht bearbeiten darf, zu Spannungen mit dem Ermittlerteam, das auf den Fall angesetzt wird. Das wirkt teilweise recht witzig, wird aber leider im weiteren Verlauf der Handlung nicht fortgeführt; diesen Erzähstrang hätte der Autor meiner Meinung nach gern noch einmal aufnehmen dürfen.

    Gut gelungen sind dagegen die Wendungen, die die Geschichte nimmt. Selbst wenn sich zum Ende hin die Auflösung abzeichnet, gibt es doch immer noch Aspekte, die den Leser überraschen.


    Fazit:

    Gut geschriebener Krimi mit einem Protagonisten, der die üblichen Schemata vermeidet. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Von Compact gibt es eine ganze Reihe von Lernkrimis auf unterschiedlichem Niveau und in etlichen Sprachen. Ein Beispiel hänge ich mal an, am einfachsten kommst Du zum Ziel, indem Du bei Amazon "Lernkrimi" eingibst und dann beim Filter die richtige(n) Sprache(n) anhakst.