Beiträge von Kurier

    Ist es sinnvoll, so als Autor mit der Namensänderung umzugehen oder gibt es da bessere Wege? Hat jemand Erfahrung / Anregung / Tipps?

    Ich fände es eher verwirrend, wenn das gleiche Buch plötzlich einen anderen Autorennamen trägt. Ich würde in dem Fall den bekannten Namen beibehalten, auch für den zweiten Teil. Und wenn Du Dich für einen Wechsel entscheidest, dann würde ich an Deiner Stelle ein komplett von Deinem Namen unabhängiges Pseudonym wählen.

    Handy verloren? Ärgerlich. Handy gefunden und zurückgegeben? Ein Glück! Sollte man jedenfalls meinen, aber Levin scheint alles andere als glücklich zu sein, als er erfährt, dass sein Handy jetzt bei Svenja liegt. Warum hat er es so eilig, das Handy abzuholen? So eilig, dass er nicht mal wartet, bis er später am Nachmittag eh in der Nähe ist? Svenjas Misstrauen ist geweckt.

    Dumm nur, dass sie als Privatdetektivin eine absolute Fehlbesetzung ist! Egal, wie sie es anpackt, irgendwie fällt sie immer auf, und jeder Versuch, die Lage zu retten, macht alles nur noch schlimmer.


    Die Geschichte erscheint am kommenden Montag als Ebook. Bei Amazon und im BoD-Shop kann bereits vorbestellt werden. Auch eine Leseprobe gibt es natürlich wieder, nämlich hier.

    Klappentext:

    Die Geschwister Jacky und Ben verbringen ihre Ferien auf einem Reiterhof im Münsterland. Dort treffen sie auf Leona und Felix.

    Zusammen sind sie die Münsterland-Detektive, denn immer wieder geschehen rätselhafte Dinge auf dem Hof, die es aufzuklären gilt. Schon in der ersten Nacht sieht Jacky einen unheimlichen schwarzen Schatten. Sie hört Pferdegewieher. Was ist geschehen? Die Münsterland-Detektive begeben sich auf die Suche. Ob sie den Fall lösen können?


    Über die Autorin (Quelle: Autorenhomepage):

    Anja Stroot wurde 1970 im Münsterland geboren und ist dort geblieben. Sie schreibt als freie Autorin für verschiedene Verlage und Zielgruppen. Neben Kinderbüchern sind Bücher und Materialien zur Altenpflege ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit.


    Persönlicher Eindruck:

    Die Münsterland-Detektive - Der schwarze Schatten ist der erste Band einer inzwischen fünfteiligen Reihe. Zielgruppe sind Kinder ab acht Jahren. Die Sprache ist entsprechend einfach gehalten und die Spannung so dosiert, dass Kinder im frühen Grundschulalter nicht überfordert werden. Das Abenteuer kommt ohne grobe Gewalt aus. An einigen Stellen wirkt die Sprache etwas unbeholfen, dazu kommt eine nicht dramatische, aber doch auffällige Anzahl an Fehlern bei der Kommasetzung.

    Die Geschichte wird ergänzt mit einer kurzen und leichten "Detektivprüfung", einem Bastelbogen für Lesezeichen und einer Vorlage für einen Detektivausweis.


    Fazit:

    Kurzes, kindgerechtes Abenteuer mit leichten Schwächen

    Fußball? Geht immer, findet zumindest Niko, 12. Zu blöd, dass der nächste Fußballplatz ein ganzes End weg und noch dazu immer entweder abgeschlossen oder belegt ist! Opa Hermann weiß Rat: Er ist Bauer und könnte Niko ein Stück Wiese überlassen. Er spendiert auch Holz für die Tore und hilft beim Bauen. Alles prima also, endlich kann Niko spielen, wann immer er will. Nur einen Haken hat die Sache: Leni. Opa Hermann besteht darauf, dass Niko den Bolzplatz mit ihr teilt, obwohl sie nicht mal seine richtige Cousine ist. Außerdem ist sie die größte Nervensäge, die Niko kennt. Kann er sich mit ihr zusammenraufen, damit er den Bolzplatz nicht verliert?


    Ich denke, so wie Niko in der Geschichte geht es heute vielen Kindern. Die frei zugänglichen Bolzplätze werden oft nicht mehr gepflegt, und klamme Städte sehen zu, dass sie möglichst viele Fußballplätze loswerden, Das bedeutet dann entweder, dass die Plätze ganz verschwinden, oder sie werden in die Verwaltung der Vereine gegeben, die dann nur noch die eigenen Mitglieder zu den jeweiligen Trainingszeiten drauf lassen.


    Die Geschichte erscheint am kommenden Freitag, 25.1., als Ebook. Das Ebook umfasst zusätzlich einen Anhang, in dem die Kenntnisse aus dem Mathe-Unterricht erläutert werden, die Niko und Leni nutzen, um das Spielfeld sauber abzustecken. Bei Amazon und im BoD-Shop kann bereits vorbestellt werden. Zur Leseprobe geht es hier entlang.


    An dieser Stelle auch vielen Dank an Divina und Chaotin für ihre Ideen für Titel und Cover, und an sazi für den Hinweis, dass das ursprünglich gewählte Coverbild Material enthalten könnte, das der Urheber des Bildes nicht hätte verwenden und seinerseits zur Weiterverwendung freigeben dürfen.

    sazi , gut gesehen! Die Keith Haring Foundation hat mir bestätigt, dass es sich bei den Figuren um Zeichnungen von Keith Haring handelt. Ich glaube nicht, dass mir viel hätte passieren können, wenn das erst nach Veröffentlichung aufgefallen wäre, denn ich habe mich an die mit dem Bild mitgelieferten Lizenzinformationen gehalten und sehe nicht, dass ich irgendwo grob fahrlässig gehandelt hätte, aber die Rennerei, das nachzuweisen und das Buch zurückzuziehen, hätte ich trotzdem gehabt. So ist der Fall für mich mit der E-Mail und einem neuen Cover erledigt. Inwieweit die Foundation gegen die Plattform und den Urheber der Montage vorgehen will, weiß ich nicht; zur Stunde steht das Bild noch bereit.

    Laut

    Und die Erben von Keith Hering werden sich da nicht melden?

    Das sieht seinen Männekens echt ähnlich...

    Danke für den Hinweis, sazi. Ich kannte den Künstler bislang nicht einmal, das Bild stammt von einer Bilderplattform, auf der es als CC0 ausgewiesen ist. Ich habe recherchiert, wahrscheinlich sehen die Männchen seinen nicht nur ähnlich. Ich habe die Keith-Haring-Foundation angeschrieben und werde die Veröffentlichung stoppen, bis ich Klarheit (und ggf. das Cover ausgewechselt) habe.


    Mario , bitte entferne deswegen den Dateianhang aus meinem Post drei über diesem.

    Geplant sind als nächstes bei mir, wenn nichts dazwischen kommt: Ukrainisch, Schwedisch, Niederländisch, Koreanisch, Arabisch

    Danach muss ich mich unbedingt nach einer anderen Quelle umsehen, denn über Amazon gibt es vieles auch nicht, weil rar.

    Bei ruslania.com gibt es Ausgaben auf Russisch, Finnisch und Estnisch. Der Händler ist auf russische Bücher und DVD spezialisiert, sitzt aber in Helsinki.

    Die dänischen Ausgaben gibt's bei saxo.com. Mit dem Händler habe ich keine Erfahrungen, bin nur mal zufällig drauf gestoßen.

    Kurier Ich find den Titel von Divina sehr gut. Kann mir da auf dem Cover schon richtig gut zwei Kinder vorstellen, die Rücken an Rücken oder sich gegenüber stehen auf dem Fußballfeld. jeder ein Ball, und beide schauen total genervt drein. Würd ich mit dem Titel an junge Fußballfans verkaufen, als nette, lustige Lektüre. Seh das immer so ein bisschen aus der Buchhändler Perspektive. :wink: Wenn das jetzt so gar nicht den ton trifft von deiner Geschichte, dann bitte ich vielmals um Entschuldigung. :uups:

    Ich selber hab sonst keinen konstruktiven Beitrag, bin mit Namen und Titeln immer miserabel.

    Aber da finde ich auch noch eine Lösung.

    Selbst fotografieren. Als Belohnung bekommt dann jeder ein fertiges Buch, möglicherweise auch noch zusätzlich zwei weitere Exemplare zum Verschenken. Allerdings brauchst du dafür nicht nur das Einverständnis der Kinder, sondern auch der Eltern - schriftlich bitte :wink:

    Der Titel ist geblieben. Danke dafür, Divina, und fürs Bestärken, Chaotin. Die Cover-Idee konnte ich so nicht umsetzen, weil ich keine passenden Bilder gefunden habe. Mit dem selbst Fotografieren ist das so eine Sache, wenn man sein Pseudonym nicht gefährden will. Ich habe aber eine andere hübsche Grafik gefunden, das Cover hänge ich einfach mal an.


    Noch eins habe ich bei diesem Projekt gemerkt: Die Autoren von Mathebüchern sind nicht um ihren Job zu beneiden. Die beiden Protagonisten bedienen sich des einen oder anderen Kniffs aus dem Matheunterricht, damit das Spielfeld nicht krumm und schief wird, und ich habe diese Sachen in einem Anhang erklärt, für Leser, die das noch nicht in der Schule hatten. Gar nicht so leicht, das leicht verständlich hinzukriegen.

    Ich musste gerade etwas nachschlagen und bin dabei über den Titel der vielleicht ältesten Schrift zur Ersten Hilfe gestoßen, verfasst vom ägyptischen Arzt Šams ad-Dīn Moḥammad al-Akfānī im 14. Jahrhundert:

    Zuflucht des Klugen bei Abwesenheit des Arztes

    So zu lesen bei Wikipedia.

    Wie ist denn die Mayersche im Vergleich zu Thalia so?

    Ich glaube, das tut sich nicht viel. Ich sehe weder bei der Auswahl, noch bei der Ausstattung der Läden, noch bei der Beratung nennenswerte Unterschiede. Dabei kenne ich die Mayersche etwas besser als Thalia, weil sie im Ruhrgebiet stärker präsentiert ist.

    Mir hat eine Azubine von Thalia erklärt, dass die Mayersche eine größere Auswahl an Büchern hat und dafür weniger individuell berät, was hingegen bei Thalia dazugehört. Für mich war eine Beratung durch Mitarbeiter bei Büchern nie entscheidend, sondern eben die Auswahl. Ich komme aber auch aus einer Stadt mit einer riesigen Filiale der Mayerschen ohne einen einzigen Thalia weit und breit. Die Mayersche hat für mich eben den "Heimvorteil".

    Ich habe bei der Beratung bis jetzt wenig Unterschiede feststellen können. Es kommt immer auf die Filiale an, die Personalausstattung, die Vorgaben der Filialleitung und die einzelnen Mitarbeiter, die man antrifft, aber zusammenfassend ist in beiden Filialen der Service ok, auch wenn er mit der individuellen Beratung eines Buchhändlers, der seine Kunden persönlich kennt und mit seinen Büchern verheiratet ist, nicht mithalten kann.

    Hoffe bei dieser Fusion jetzt bleiben alle Arbeitsplätze erhalten. Ich denke, das ist das Allerwichtigste.

    Das kann ich so nur unterschreiben.

    Was sehne ich mich wieder nach meiner Lieblingsbuchhandlung und der tollen Beratung meiner Lieblingsverkäuferinnen zurück.

    Ich bin froh, dass ich so einen Laden noch in Reichweite habe.

    Was mich bei Thalia Sortiment stört sind diese unendlich vielen Non-Books. Hab ganz in der Nähe einen großen Thalia, die haben da sogar Skateboards.

    Das ist bei der Mayerschen zumindest ab einer gewissen Filialgröße nicht anders.

    Inwiefern genau lässt sich natürlich schwer voraussagen, aber ich tippe darauf, dass es in der Mayerschen in Zukunft auch jede Menge Schund Non-Books geben wird.

    Das ist kein Zukunftsszenario. Wie oben geschrieben, auch in den größeren Filialen der Mayerschen gibt es schon einen großen Anteil Deko und andere Waren, die nichts mit Büchern zu tun haben.

    Klappentext:

    Der Lauf eines Jahres steckt voller wunderbarer Rätsel. Und jede Jahreszeit hat ihre eigenen Geheimnisse, die sich in scheinbar nebensächlichen Kleinigkeiten verbergen. Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren viel darüber herausgefunden, wie Mensch und Natur verbunden sind. Hubert Filser, Physiker, renommierter Wissenschaftsjournalist und leidenschaftlicher Erzähler, hat die bezaubernden und skurrilen Geschichten hinter den Jahreszeiten gesammelt und gibt nun die Antworten auf die schönsten Fragen rund um Frühling, Sommer, Herbst und Winter.


    Über den Autor (Quelle: Amazon):

    Hubert Filser, geboren 1966 in Ingolstadt, studierte Physik und absolvierte die Journalistenschule in München. Als Wissenschaftsjournalist schreibt er unter anderem für die Süddeutsche Zeitung und das Fernsehformat Quarks & Co. Daneben veröffentlichte er mehrere Bücher. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet.


    Persönlicher Eindruck:

    Der Autor geht in kurzen Kapiteln auf verschiedene Fragen und Phänomene ein, die sich um den Winter im Allgemeinen und um Weihnachten und den Jahreswechsel im Besonderen drehen. Die Einteilung in verschiedene Rubriken, die nacheinander behandelt werden, soll die Übersicht gewährleisten. Der rote Faden, der sich durch alle Fragen ziehen soll, funktioniert aber nur eingeschränkt, bedingt durch die Vielzahl der Themen von Essen und Trinken über Bräuche und Traditionen bis hin zum Wintersport. Alltagsnahes Wissen wird kompakt und verständlich vermittelt, der Tonfall ist teils locker, an einigen Stellen aber auch eher wissenschaftlich-trocken.


    Fazit:

    Interessantes Wissen, verständlich und meist gut lesbar verpackt.

    Klappentext:

    Warum können Bäume nicht höher als etwa 130 Meter werden? Was erhöht laut einer Studie die Produktivität im Büro? Wie kann mit einem leeren Smartphone-Akku noch ein kurzes Telefongespräch geführt werden? Und was zügelt statistisch erwiesen den Heißhunger auf Schokolade?

    Dieses Buch versammelt über 150 der besten Fragen und Antworten aus dem beliebten Quiz Wer weiß denn sowas? (ARD). Genauso wie die Kandidaten in der erfolgreichen TV-Sendung können Sie hier unter Beweis stellen, was Sie an Wissen auf dem Kasten haben! Der große Wissenstest, nicht nur für Fans – unterhaltsam, erstaunlich und knifflig!


    Persönlicher Eindruck:

    Das Buch enthält eine Auswahl von 154 Fragen aus der gleichnamigen Quiz-Sendung. Die Antwort wird jeweils von einer Seite Text begleitet, in dem die Auflösung genauer erklärt und Hintergrundwissen beigesteuert wird. So entstehen kurze Wissenshäppchen zu den unterschiedlichsten Themen. Manches davon ist durchaus nützlich, anderes eher kurios und ohne Bewandtnis für den Alltag. Die Erklärungen sind leicht verständlich, auch für Leser, die im jeweiligen Fachgebiet nicht so zu Hause sind.


    Fazit:

    Unterhaltsame Ratehäppchen für zwischendurch.

    Klappentext:

    River Cartwright ist ein ausgemusterter MI5-Agent, und er ist es leid, nur noch Müllsäcke zu durchsuchen und abgehörte Telefonate zu transkribieren. Er wittert seine Chance, als ein pakistanischer Jugendlicher entführt wird und live im Netz enthauptet werden soll. Doch ist das Opfer der, der er zu sein vorgibt? Und wer steckt hinter den Entführern? Die Uhr tickt, und jeder der Beteiligten hat seine eigene Agenda. Auch Rivers Chef.


    Über den Autor (Quellen: Wikipedia und Portrait im Buch):

    Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle upon Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford. Er veröffentlichte seit 2003 gut zwei Dutzend Kriminalromane, von denen die Slough-House-Reihe die Hälfte ausmacht. Seit 2009 war er für diverse Preise nominiert und gewann unter anderem zweimal den Last Laugh Award.


    Persönlicher Eindruck:

    Slow Horses ist der erste Band der Slough-House-Reihe und der einzige, der bislang ins Deutsche übersetzt wurde. Die Geschichte startet mit einem typischen Szenario um einen abgehalfterten Detektiv oder Agenten, der sich mehr schlecht als recht über Wasser hält. Mick Herron nimmt sich viel Zeit, die Figuren einzuführen, schafft es aber trotzdem, einige ihrer Geheimnisse bis zum Schluss zu bewahren. Die erste Hälfte des Buchs kommt daher eher gemächlich daher, gibt dem Leser aber gleichzeitig das Gefühl, dass es nicht mehr lange so bleiben kann. Etwa ab der Mitte überschlagen sich dann die Ereignisse, und es gibt nur noch wenige Atempausen.

    Zu den hervorstechenden Stilmitteln, die der Autor verwendet, gehört ein mitunter bissiger Humor, der fließend in Sarkasmus übergeht. Das passt zu den Figuren, die ihr Los wahrscheinlich nicht ohne Zynismus ertragen könnten. Zur Spannung tragen außerdem die häufigen Perspektivwechsel bei, die oft so gesetzt sind, dass man zur nächsten Figur springt, wenn es gerade den Anschein hat, dass sich einige Rätsel im nächsten Moment auflösen werden.


    Fazit:

    Ein vielschichtiger und spannender Krimi mit einer guten Portion Sarkasmus. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Hier hab ich mich etwas schwergetan, die beiden jugendlichen Rollen aufzuteilen, weil beide Schauspielerinnen auch die jeweils andere spielen könnten. Wenn ich mich festlegen müsste, wäre wohl Nina Wyss (Geheimcode M) in der Hauptrolle der Carla und Nina Goceva (Burg Schreckenstein) als Tabea zu sehen. Als Carlas leicht cholerischen Chef könnte ich mir Axel Prahl vorstellen, allerdings ohne den Klamauk, der die eine oder andere von seinen Rollen kennzeichnet. Und wenn ich schon die Hauptdarstellerin aus den Niederlanden importiere, kann ich auch gleich noch Nils Verkooijen (Echte Mädchen weinen nicht, Storm - Der Brief für den König) als Falschgeldverteiler mitbringen.

    Oder man stöbert auf Seiten von Bibliotheken, die nehmen bestimmt nur gute Bücher in ihren Bestand auf.

    Gewagte These. Bibliotheken haben oft ein knappes Budget und wenig Personalkapazität, um Bücher sorgfältig auszuwählen. Ich vermute, in nicht wenigen Bibliotheken halten sich Bücher, die ein einziger Mitarbeiter ausgewählt hat, und Bücher, die den Bibliotheken angedient wurden, die Waage.

    Der Stein der Aphrodite ist der Auftakt einer Fantasy-Trilogie, die auf der wohl bekanntesten Sage Südtirols basiert. Ich bin selbst zwar mit der Geschichte nicht richtig warmgeworden, aber das muss ja nicht heißen, dass es Dir genauso geht. Die Elemente, die Du Dir wünschst, sind auf jeden Fall da: Neue Gefährten (die 17jährige Protagonistin ist gerade erst nach Südtirol gezogen), eine Welt hinter der bekannten, die sie aufrollen muss, eine Bestimmung, die sie zu erfüllen hat, und mehr als nur ein Schuss Romantik. Die Autorin war übrigens selbst erst 16 oder 17, als sie das Buch geschrieben hat.

    Zitat

    Ihre Unterhaltung hatte sich zunächst um Konkretes gedreht (Jackson Lamb ist ein Arschloch), war dann spekulativ geworden (Warum ist Jackson Lamb so ein Arschloch?), bevor sie ins Sentimentale abdriftete (Wäre es nicht schön, wenn Jackson Lamb unter einen Mähdrescher geriete?).