Bücherwichteln im BücherTreff

Beiträge von findo

    Eine andere Frage, habe heute den ersten Harry Potter Band auf Italienisch gesehen. Der ist noch dünner als die deutsche Ausgabe, obwohl etwa vom selben Format. Die Schrift schien mir auch nicht kleiner. Woran liegt das also? Reden wir im Deutschen so ausschweifend? Haben die Italiener weniger Wörter, drücken die sich klarer aus? Wer kann dazu was sagen? Nebenbei, ein schönes Sammelgebiet wäre das. Aus jeder Sprache den ersten Potter Band zu besitzen.

    Leserunden und ich sind genau so unkompatibel, wie Lesenächte ubd ich. Habe dann doch nur 16 Seiten gestern gelesen. Wenn man den ganzen Tag auf Achse ist, reicht das offenbar auch. Vielleicht komme ich ja heute dazu, wobei ich heute auch schon wieder viel unternehme.

    Gestern Abend habe ich meine WL mal wieder neu gemacht! Neu darauf gelandet ist:

    (Erscheint am 06. Dezember 2018)

    Werde ich mir wohl auch kaufen, obwohl es ja eigentlich Geldmacherei ist und nichts anderes. Schließlich wird es den Film ja auch in absehbarer Zeit zu kaufen geben. Was man als Fan nicht alles mitmacht. :)

    Diese überarbeitete Neuausgabe erscheint am 19. November 2018

    Da bin ich echt gespannt, was da für Neuerungen drin sind, immerhin habe ich ja eine ganz gute Ausgabe bereits.

    Das die Sendungen so spät kommen, finde ich auch schade. Ich selbst schaffe es auch nur, mir die in der Mediathek anzusehen. Quasi live gelingt es mir nur selten. Es geht mir, wenn du genauer gelesen hättet, auch nicht in das Gespräch an sich, sondern um die reine Analyse. Kann mir nicht vorstellen, dass man damit die Zuschauer erreicht. Auch, dass die sich ständig gegenseitig unterbrechen, ist schade. In der Schule lernt man, jemanden ausreden zu lassen, wenn er was sagt. Das wäre so als wenn wir gegenseitig uns die Texte löschen würden und durch unsere eigenen ersetzen.


    Nochmal, ja bitte mehr Gespräche über Literatur, mehr Buchvorstellungen und Interviews. Gerne auch an prominenterer Stelle im Fernsehen, aber eine etwas andere Art, die Gespräche zu führen.

    Da meine Füße sich vom heutigen Tag erholen sollen, damit ich dann morgen wieder Sightseeing in Hochform betreiben kann, schließe ich mich der Lesenacht an.


    Langsam wird auch Kirchhoffs anfangs sehr sperrige Erziählstil lockerer oder ich bin mittlerweile gut in der Geschichte, ist ja sein autobiografischer Kindheits- und Jugendroman, gut drin. Ein paar Seiten möchte ich schon noch schaffen, heute.

    Auf der Kuppel des Petersdoms gewesen, die Variante für Faule genutzt. Mit Fahrstuhl. Das letzte Stück muss man trotzdem gehen. Eine Treppe mit sehr schrägen Wänden, zuletzt kann man sich nur noch an einem Tau festhalten. Es gibt kein Geländer und dir Stufen sind sehr schmal. Und dann in Trastevere gewesen. Schöner Stadtteil, aber man muss schon genau hinschauen, was so ist und was nur wegen der Touristen dort gemacht wird. Jedenfalls bin ich einer Touri-Falle von Trattoria aufgesessen.


    Morgen dann Kolosseum und Forum Romanum, Palatin. Darauf freue ich mich sehr. Und jetzt wird gelesen.

    Anfangs habe ich mich noch für den Roman von Thome interessiert, aber das scheint einer zu sein, wo ich dann mehr bei Google bin, um die wirkliche Geschichte und Biografien der Figuren auseinander zu klamüsern. Würde also wohl feststellen, dass die wirkliche Geschichte interessanter ist als der Roman. Das ist bei mir dann nicht gerade förderlich. Das Baum-Buch finde ich ganz interessant.


    Und ich bin froh, das Dorn und Scheck keine Lehrer sind, die Deutsch unterrichten. Sind genau solche, die jedes Buch zu Tode analysieren müssen. Warum darf ein Buch nicht einfach mal nur unterhalten?

    Mit Lakritzeis.

    wohin genau muss ich mich beamen? :lechz::lechz::lechz: hatte im Sommer in Norwegen und Dänemark mehrmal Lakritzeis, Lakritz-Softeis, Softeis mit (Salz-)Lakritzstreusel... Salz-Lakritz-Sauce fürs Eis habe ich mir heimgenommen...

    Wieder nach Skandinavien. Das schmeckt immer noch am besten. Ansonsten in Rom einfach die Via della Maddalena aufsuchen.

    Heute die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle, sowie die Engelsburg, morgen der Petersdom und die Kuppel, sowie Trastevere. Ich habe heute eine Gelateria entdeckt, die 150 Sorten Eis anbietet. Bei der Herstellung kann man zuschauen. Das ist das Paradies. Mit Lakritzeis.

    Habe mir heute wiederholt bewiesen, keinen Orientierungssinn zu besitzen. Auch wenn ich drei Reiseführer habe, mit Stadtplänen und detailliert beschriebenen Rundgängen; ich schaffe es, mich zu verlaufen. Mehrmals.


    Rede mir momentan noch ein, dass es nicht an mir liegt. Teilweise stimmen auf den Plänen Straßennamen nicht mit der Realität, Schreibweise und auch sonst nicht überein. Es gibt Straßen in Rom, die gibt's nicht auf den Plan und andere Gassen haben keine Beschilderung. Habe zwar dadurch schöne Ecken gefunden, kann aber weder sagen, wo genau die sind, noch finde ich die jemals wieder.


    4 Euro Trinkgeld waren heute wohl zu viel, aber ich hasse Kleinstgeld in den Taschen. Deswegen habe ich aufgerundet. Jedenfalls hat das Restaurant mir eine Flasche Limoncello spendiert.


    Gelesen habe ich bisher noch überhaupt nichts. Morgen geht's in den Vatikan.

    Heute ist der Tag der Astronomie, der Tag der M&Ms und bevor ich das vergesse, der Tag des Gedächtnistrainings.


    Und damit einen ganz besonders frühen guten Morgen. Mein Flug geht in ein paar Stunden und ich werde, wie immer, viel zu früh am Flughafen sein. Wenn man aber weiß, was alles passieren kann, täglich im Tourismus damit in Berührung kommt, dann weiß man auch, weshalb.


    Lesen werde ich im Urlaub, wenn ich denn dazu komme, diesen Roman. Darauf freue ich mich, irgendwie, auch wenn hier einige nicht unbedingt Fans sind. Ich habe aber reingelesen und der Roman hier zumindest, scheint sich ganz gut lesen zu lassen.

    Autor: Dave Eggers

    Titel: Bis an die Grenze

    Seiten: 482

    ISBN: 978-3-462-05185-8

    Verlag: Kiepenheuer & Witsch

    Übersetzer: Ulrike Wasel, Klaus Timmermann


    Autor:

    Dave Eggers wurde 1970 in Boston geboren und ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Herausgeber verschiedener Literaturzeitschriften. Er gründete einen Verlag und veöffentlichte mehrere Romane, wurde für den Pulitzer-Preis nominiert und fungierte zudem als Drehbuchautor. Bekannt wurde er einer breiteren Leserschaft durch "The circle", seinem Roman, der zugleich verfilmt wurde. Er lebt in der Gegend von San Francisco.

    Inhalt:

    Josie weiß nicht mehr weiter. Alleinerziehend mit zwei Kindern, ohne Einkommen, nachdem sie gerade ihre Zahnarztpraxis hat schließen müssen, versetzt ein Anruf ihres Exmannes sie in Panik. Spontan nimmt sie Reißaus, flieht mit beiden Kindern nach alaska, mietet ein Wohnmobil und versucht, sich in der Wildnis neu zu finden. Doch auf ihrem Abenteuertrip werden die drei nicht nur von einem hartnäckigen Buschfeuer gejagt, auch die Geister der Vergangenheit verfolgen sie bis an die Grenze der Zivilisation. (Klappentext)


    Rezension:

    Szenarien, die förmlich dazu eignen, sie zu erzählen, eine Geschichte um sie herum zu entwickeln und den Leser dazu veranlassen, in sie zu versinken, gibt es einige im literaturbetrieb. Eines, was gut funktioniert, ist sicherlich der Roadtrip. Das Figurenensemble übersichtlich gehalten, durch den Platz im jeweils gewählten Gefährt, die Handlung selbst durch den Weg, der gleichsam das Ziel ist. Dabei passiert zumeist nicht viel, aber das, was passiert, bleibt hängen. Das ganze kann dann sehr schrill wirken oder tiefenentspannt. Alles Zutaten für einen guten und ausgewogenen Roman. Dave Eggers hat sich daran versucht.


    In "Bis an die Grenze" erzählt der Autor die Geschichte von Josie, die eine ganze Reihe von Schicksalsschlägen privater und beruflicher Natur zu verkraften hatte und sich in einer Art Kurzschlussreaktion ihre Kinder schnappt, um das Gewesene hinter sich zu lassen. Und so beginnt eine muntere Irrfahrt durch den nördlichsten Bundesstaat der USA, fernab der Zivilsation zunächst. Nach und nach finden die drei einen neuen Rhythmus und Gefallen am Vagabundenleben, welches tiefenentspannt träge erzählt wird, aber nicht so, dass es langweilig werden würde. Tatsächlich gewinnen Protagonisten und Leser den Blick für's Detail, aufgeloggert durch Rückblenden in die vorherige Situation der Hauptfigur ergibt sich ein melancholischer Blick auf die Umgebung, die Menschen. Was war, was ist und was wird oder sind diese Frage nicht vollkommen egal, wie auch das Ziel nicht feststeht? Schließlich ist es doch wichtig, überhaupt voranzukommen.


    Wer diese Quintessenz aus "Bis an die Grenze" ziehen kann, hat schon viel gewonnen, auch, wenn hier und da eine Begegnung oder gleich ein ganzer Waldbrand vor Augen führt, dass die Realität dann eben doch nicht vorgibt, in den Tag hineinleben zu dürfen. Einzig das Ende aber fand ich nicht ganz so schlüssig, gerade im letzten Viertel hätte sich der Autor einen handlungsstrang sparen können. Das halboffene Ende ist dann wieder logisch. Schließlich ist man ja nach dem lesen tiefenentspannt, um sich selbst seinen Teil dazu zu denken. Hat man auch nicht immer.

    Heute ist der Welt-Ei-Tag und der Internationale Tag der Frustrationsschreie. :lol:


    Ich versuche heute, noch ein wenig zum Lesen zu kommen. So viele Seiten sind das in meinem jetzigen Buch nämlich auch nicht mehr. Ansonsten habe ich nicht viel vor. Im Büro muss einiges erledigt werden, bevor ich in den urlaub verschwinde, ansonsten versuche ich noch mal auf meine Packliste zu schauen und nichts zu vergessen. Irgendwas fehlt ja im Urlaub irgendwie immer. Es geht ja morgen ganz früh los und bis dahin möchte ich hier komplett sein.

    285. Ein Buch, in dem sich mehr Tiere als Menschen tummeln


    285. Ein Buch, in dem sich mehr Tiere als Menschen tummeln

    Das habe ich letztens auf dem Flohmarkt gefunden.

    Es gibt insgesamt 5 in der Reihe, die dann zusammengefasst in drei Trickfilmstaffeln verfilmt wurden. Ich fand die Serie als Kind toll, weil viele Themen dort waren, die mich interessierten (Umweltschutz, es ging um Tod, Freundschaft, Vertrauen etc.). Man fühlte sich als junger Zuschauer ernstgenommen. Es war auch ein richtiges europäisches Gemeinschaftsprojekt. So viele Fernsehsender waren daran beteiligt, für Deutschland der NDR. Und wer genau hinhörte, konnte Martin Semmelrogge als Sprecher der Wühlmaus heraushören. :wink: Die drei Staffeln gibt es übrigens auf DVD.


    Ich nehme ein anderes Buch der Reihe.

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