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    Autor: Steven levy

    Titel: Facebook - Weltmacht am Abgrund

    Seiten: 687
    ISBN: 978-3-426-27728-7
    Verlag: Droemer

    Übersetzer: Gisela Fichtl, Elisabeth Liebl, Stephan Kleiner (u.a.)


    Autor:

    Steven Levy wurde 1951 geboren und ist ein Technik-Redakteur, Kolumnist und Senior Editor beim Nachrichtenmagazin Newsweek. Er beschäftigt sich mit Kryptographie im Zeitalter der Computer und veröffentlichte 1984 erstmals eine konsistent ausformulierte Hackerethik. In seinen Reportagen beschreibt er die Entwicklungen bei Tech-Konzernen wie Google oder Facebook und fand im jahr 1978 das nach einer Obduktion im Jahr 1955 entwendete Gehirn Albert Einsteins. Seine Reportagen und Artikel wurden mehrfach ausgezeichnet.


    Inhalt:

    Die turbulente Firmengeschichte von Facebook zeigt, wie aus dem Konzern das international einflussreichste Tech-Imperium werden konnte, von dem es heute heißt, es bedrohe die Demokratie. Das mit über 3 Milliarden weltweiten Nutzern auf Facebook, WhatsApp und Instagram über enorme datenvorräte und eine macht verfügt, die ihresgleichen sucht. Eine Macht, für die der Konzern heute immer deutlicher zur Rechenschaft gezogen wird. Mit unvergleichlichem Insider-Wissen legt Steven Levy offen, was Mark Zuckerberg für die Zukunft seines Unternehmens und die unserer Gesellschaft plant. Er macht deutlich, warum Facebook die Welt unumkehrbar verändert hat und dafür heute die Konsequenzen trägt. (Klappentext)


    Rezension:

    Als studentisches Netzwerk im Jahr 2004 gegründet, sollte Mark Zuckerbergs Unternehmung einen stetigen Aufstieg Richtung der unseren Alltag beherrschenden Tech-Konzerne nehmen, dass es fast schwindelerregend ist, die einzelnen Stationen zu betrachten. Wie konnte es einer kleinen Gruppe von Studenten gelingen, die Grundlage für etwas zu schaffen, welches heute zu den wohl Umstrittensten aller Unternehmen gehört, die Einfluss auf unser Leben nehmen? Der renomierte Tech-Journalist Steven Levy beschreibt den Wandel der Plattform zur allumfassenden Datenmechanerie, skizziert dabei Wege und Wendungen, auch die Probleme, denen sich die Firmenspitze von Facebook heute mehr denn je gezwungen ist zu stellen.


    Voraus ging eine jahrelange Recherche durch den Journalisten, der die Entwicklöung von Amerikas Tech-Konzernen seit über dreißig Jahren begleitet. Steven Levy nutzt und kennt die sozialen Medien und bekam Zugang zur Führungsriege, den Mitarbeitern von Facebook, sprach mit ehemaligen Wegbegleitern und Konkurrenten Mark Zuckerbergs. Was anfangs nur als Art Unternehmensbiografie gedacht war, entwickelte sich im Laufe von zahlreichen Gesprächen zu einem tiefgehenden Psychograms dieses Unternehmes und ihrer Führungsriege. Levy zeigt auf, welche Wege und Wendungen Facebook nahm, wie Facebook arbeitete und Konkurrenten ausschaltete oder sich einverleibte, um dabei die Vision ihrer Gründer zu erfüllen. Natürlich behält Levy die Fehler, die dabei gemacht wurden im Blick und zeigt, mit welchen Überbleibseln Zuckerberg und Co. zu kämpfen haben, die ihnen Jahre später auf die Füße fallen sollten.


    Anfangs durchaus wohlwollend, ist es der kritische Blick, den Levys Arbeit auszeichnet, weshalb sich die Lektüre lohnt. tatsächlich könnte man auf die Idee kommen, einen begeisterten und positiven Bericht vorgesetzt zu bekommen, doch der Autor schaut über den Tellerrand, zeigt die Perspektiven von Wegbegleitern und Konkurrenten, die zumeist nicht wohlwollend auf die Zeit mit Zuckerberg zurückschauen, aber auch, dass die angestellten durchaus idealistische Vorstellungen haben, die sich jedoch regelmäßig mit dem Geschöftsmodellen beißen, ganz zu schweigen von den entwicklungstechnischen Sprüngen, denen der Konzern folgen muss, um Platzhirsch zu bleiben.


    Die Reportage ließt sich wie eine Biografie, ein Wirtschaftskrimi aber auch wie eine Blaupause, um mal die Farbe zu missbrauchen, von Erfolgsgeschichten des Silicon Valley. Man muss dabei kein Nerd haben oder technisches Verständnis, um Steven Levys Ausführungen folgen zu können, zumal ein Großteil der Geschichte an Personen festzumachen ist, denen der Autor persönlich begegnet ist. Hoch anzurechnen ist es dem Autoren, nicht zu werten, Mark Zuckerberg, sowie dessen Führungsriege, dass sie dem Tech-Journalisten auch dann noch Zugang zu Personen und Unternehmen gewährten, als die Richtung klar wurde, in die sich das Buch entwickelte.


    Steven Levy zeigt die Auswirkungen eines amerikanischen Traumes auf die ganze Welt, sowie die Verquickung des Konzernes in die Politik von Staaten, nicht zuletzt der USA selbst. Welche Probleme sind es, die Facebook selbst geschaffen hat, denen Zuckerberg begegnen muss und welche Visionen werden auch in Zukunft durch Facebook oder einer der eroberten Anwendungen in unserem Leben bestimmt. "Facebook - Weltmacht am Abgrund", als vielschichtiger Versuch, eine Unternehmung zu begreifen, die sich selbst von ein gefleischten Insidern schwer durchschauen lässt.

    Irgendwie weiß ich nicht, was ich von der Sache halten soll. Ich schlage die Zeitung auf - und frage mich, ob es noch ein anderes Thema auf der Welt gibt. Ich mache das Fernsehen an - und schalte um wenn schon wieder ein neues tägliches Special kommt. Vielleicht erlebe ich noch, dass man diese Zeit irgendwann rückblickend betrachtet, und ich bin heute schon gespannt, ob man dann unsere Politiker wegen ihrer Weitsicht lobt. Oder darüber den Kopf schüttelt, welchen Medien-Hype wir aufgesessen sind. :scratch:

    ich schaue auch keine Nachrichten mehr. Wichtes bekommt man so mit, ob man will oder nicht. Aber, wir sind sowie so die Bösen. Weil wir nicht so springen, wie die menschen wollen, sondern auch an das Überleben unserer Firma denken müssen. Und da können wir nicht ständig Kulanzen geben, Reisen kostenfrei verschieben oder absagen, besonders, wenn sie noch lange hin sind. Das versteht aber niemand. Hauptsache der überwiegende Teil rennt mit den Kopf durch die wand und bekommt sein Willen, wie kleine Kinder. Nach der Krise wird man die Entscheidungen danach bemessen, wie viele Firmen es nicht geschafft haben und zu Grunde gingen, weil die ganzen Maßnahmen nur schwer oder gar nicht greifen. Die viel beschworene Solidarität, diese ganzen kleinen Gemeinschaftsprojekte und Initiativen werden eh in sich zusammenfallen, sobald diese Phase ausgestanden ist. Da mache ich mir keine Illusionen.

    Heute ist der Internationale Kinderbuchtag und der Tag des Erdnussbutter-und-Marmelade-Sandwichs. Wenn ich das schon höre, muss ich kapitulieren.


    Muss mich dazu aufraffen, meine Rezension zu schreiben zum ausgelesenen Buch. das fällt mir seit Homeoffice viel schwerer. Da verschwimmen Berufliches und Privates so sehr, dass ich eigentlich nicht groß Lust habe, nach der Arbeit, noch was Ernsthaftes zu machen. Aber, ich muss wohl. Hilft ja sonst nichts.

    Irgendwie schaffe ich es nie, ein Buch so auszulesen, dass ich direkt am Monatsanfang ein neues beginnnen kann. Ich mussda immer die letzten Seiten eines anderen Buches noch auslesen. Dieses hier war es bis gerade eben, über den Aufstieg, die Visionen und die Entwicklung von Facebook als Kommunikationsplattform, Konzern, zwischen Erfolgen und Fehlschlägen.


    Der Autor ist ein bekannter Tech-Journalist in den USA und hat die Entwicklung von Facebook und dessen Gründer Zuckerberg über die Jahre begleitet.


    Anfangs wohlwollend, zuletzt sehr kritisch, sprach mit der Führungsriege, Mark Zuckerberg selbst, Mitarbeitern, ehemaligen Mitstreitern, Gegnern, Konkurrenten. Man kann von Facebook halten, was man will, aber dass sie selbst dann nicht ihnen den Zugang verwehrten, als der Autor ziemlich kritisch wurde, ist schon bezeichnend. Und Levy lässt den Leser seine eigene Meinung und schlägt sich auf keine seite, auch das sehr stark. irgendwie ziehe ich jetzt nur noch ein Pünktchen ab, um noch Luft nach Oben zu haben.

    Heute war ein richtig produktiver Tag, zumindest was das Lesen angeht. Im Buch über Facebook bin ich jetzt so weit vorangekommen, dass ich es wahrscheinlich morgen oder übermorgen beenden werde können. Sehr informativ gemacht, ausgewogen recherchiert und, man muss es Facebook zu Gute halten, dass die dem Autoren Einblicke und Interviews gegeben haben, selbst dann, als der sich vom begeisterten oder faszinierten Beobachter zum kritiker gewandelt hat. Der Journalist hat das Unternehmen sozusagen von seiner Gründung an begleitet und hat bisher sehr ausgewogen berichtet. Da wird sich jetzt mit den letzten 80 Seiten, die noch zu lesen sind, nicht mehr viel ändern.


    Dann habe ich weiter im Humboldt-Schuber gelesen, wieder fünfzig Seiten und wieder ging es über Salze. Ich habe das dringende Bedürfnis jetzt eine Salzbrezel zu essen. Könnte schlimmer sein.


    Ein Buch zur parallelen Parallellektüre habe ich dann auch noch begonnen. Es gelingt mir nämlich nicht oder nur ganz ganz selten, mehrere hundert Seiten am Stück zu lesen. Nach spätestens 50 Seiten muss ich das Buch wechseln. Vorgenommen habe ich mir Stephen King "Das Institut" und auch da schon den ersten Abschnitt geschafft, gleich am Anfang über einen Begriff gestolpert, der wohl in Amerika geläufiger ist als hierzulande. Dachte zuerst an einen Übersetzungsfehler, aber ein Nachtklopfer ist wohl so etwas wie ein Nachtwächter, nur mit noch weniger Befugnissen und darf nur Kontrollgänge machen. Mehr nicht. Wieder etwas gelernt. Musste dafür googlen, denn Stephen King scheint den Begriff ja vorauszusetzen. Wie dem auch sei, liest sich gut an.

    Nachdem es gestern hier geschneit hatte (ich habe extra Fotos vorne und hinten raus aus dem Fenster gemacht damit man nicht ganz vergisst was Schnee ist) scheint heute wieder ganz herrlich die Sonne :D

    Scheine mal wieder im falschen Stadtviertel zu wohnen. Hier hat es mehr genieselt als alles andere. Aber, das Wetter jetzt ist herrlich. Stimmt schon.


    Kennt ihr solche Tage, wo eure Hände und Füße euch einfach nicht gehorchen wollen? Hatte ich gestern. So oft, wie ich über irgendwelche Kabel gestolpert, mich an Gegenständen gestoßen, einmal sogar hingefallen bin, habe ich kurzzeitig echt gezweifelt, ob ich jemals wirklich richtig laufen gelernt habe. Dazu gestern, obwohl nicht viel los war, eine ständige Müdigkeit, aber sieben Tage Home Office sind wohl genau so anstrengend, wenn man etwas zu tun hat, wie normal das Büro.


    Ich versuche es heute einmal ohne Stolpern und überlege, welchen der Buchläden ich durch eine Online-Bestellung hier beschäftige.


    Heute ist der Tag des Donaldismus 313 (Nummernschild von Donalds Auto), der Umarme einen Mediävisten-Tag, Welt-Backup-Tag, der Tag des Eiffelturms und der Tag des Bunsenbrenners.


    Weiter gelesen wird das unten stehende Buch.

    Blogger werden warm gehalten, im wörtlichen Sinne. Im Päckchen vom Knaur Verlag lag dieses Buch von Veit Etzold, ein Aufklebe-Tatoo mit entsprechenden Muster und Socken vom Blutgott. Muss ich mir jetzt Sorgen machen? :-k

    Weiter geht's:

    Alexander von Humboldt, Sämtliche Schriften (Berner Ausgabe)

    Hrsg. von Oliver Lubrich, Thomas Nehrlich (u.a.) - Band 1: 1789-1799

    Von Seite 52 bis Seite 101.


    Noch sind es vergleichsweise wenig fremdsprachige Texte. Die veröffentlichte Humboldt in späteren Jahren, als er viel in der Welt unterwegs gewesen ist. In seiner ersten Zeit ging es vornehmlich um Botanik, was sich bereits in seinen ersten Artikeln wiederspiegelt. Man muss sich da schon sehr konzentrieren, wenn man jetzt kein fachliches Wissen an den Tag legt und von Pflanzen nur so viel Ahnung wie wenig hat. Alexander von Humboldt beschäftigte sich aber auch viel mit Bergbau und Rohstoffen. In diesem Abschnitt ist viel von Salgewinnung, Salinen, derer Qualität und der Zusammensetzung der Salze die Rede, wie man sie reinigt bzw. von Fremdstoffen trennt. Wie schon der Abschnitt über die Webstuhltechnik zeugt auch dieser von der startenden Technisierung. Auch hier wieder Humboldts verbindender Blick, der Zusammenhänge zwischen verschiedenen Fachgebieten zieht.

    Heute ist Ärzte-Tag, der Tag des Bleistifts und der Mach-einen-Spaziergang-Tag. Es ist der Anderswo-ist-auch-scheiße-Tag.


    Und ich habe heute frei und werde den Tag zum lesen nutzen, einkaufen und zur Post muss ich nachher auch noch. :)

    Heute ist der Welt-Piano-Tag, der Tag der Eierausstellung, der Etwas-am-Stiel-Tag und der Tag der Schwarzwälder Kirschtorte. Es ist der Ehrentag des Unkrauts und der Licht aus für das Klima Tag. Es ist der Respektiere deine Katze Tag. In diesem Sinne.

    87. Ein Cover, auf dem "schwedische Gardinen" zu sehen sind

    Im Kinderknast! Für den Deutschen Jonathan wird ein Albtraum wahr: Er wollte doch nur mal ein paar Stunden ohne seine Eltern durch Manila spazieren. Schließlich spricht er die Sprache. Doch dann gerät er plötzlich in ein übles Viertel, wird ausgeraubt und landet im Knast. Zusammen mit Hunderten von Manilas Straßenkindern. Unter schrecklichen Bedingungen. Keiner glaubt Jonathan, dass ein furchtbarer Irrtum passiert ist. Keiner kann ihm helfen. Wie soll er hier je wieder rauskommen? (Klappentext)

    Wäre der Tag auch geschafft, diesmal von zu Hause aus. Der erste richtige Home Office Tag. Zum Glück habe ich es geschafft, den Laptop mit meinen Monitor zu verbinden. Outlook auf 14 Zoll macht kein Spaß. Ich habe es geschafft, mich nicht ablenken zu lassen, leider auch, viel zu wenig zu trinken und ich muss echt aufpassen, dass mich mein Mittagstief nicht irgendwann überfällt. Mir fehlt das Büro. Zum Glück wechseln wir uns ab, da immer wer dort sein muss.

    Eine Tour durch die Läden gleich am frühen Morgen gemacht. Edeka hatte gar nichts mehr. Lidl noch fast alles. Den Kühlschrank aufgefüllt. Der Schreibtisch ist frei geräumt, werde dort noch mein Home Office aufbauen. Die nächsten Tage bin ich zu Hause, bevor ich am Sonntag wieder Bürodienst habe. Jetzt erst einmal lesen.


    Heute ist der Tag des Nougats und der Tag des Spinats. Ihr könnt gerne beides haben. Ich komme da nicht heran.

    Es ist der Erfinde-deinen-eigenen-Feiertag-Tag.

    86. Ein Buch eines Autors (m/w), dessen Vorname nicht sofort auf das tatsächliche Geschlecht schließen lässt

    Hier muss jetzt mal ein schnöder Manga herhalten. Zumindest für europäische Ohren würde ich jetzt nicht wissen, welches Geschlecht das ist.

    Es ist übrigens eine Autorin.