Beiträge von Helena3

    Inhalt


    Celestines Leben scheint perfekt: Sie ist schön, bei allen beliebt und hat einen unglaublich süßen Freund.
    Doch dann handelt sie in einem entscheidenden Moment aus dem Bauch heraus. Und bricht damit alle Regeln. Sie könnte im Gefängnis landen oder gebrandmarkt werden – verurteilt als Fehlerhafte.
    Denn Fehler sind in ihrer Welt nicht erlaubt. Nichts geht über die Perfektion. Auch nicht die Menschlichkeit. Jetzt muss sie kämpfen – um ihre eigene Zukunft und um ihre große Liebe.


    Quelle: Fischer Verlag




    Meinung


    "Flawed – Wie perfekt willst du sein?" ist der erste All-Age-Roman von Cecelia Ahern. Ich habe einige Bücher von ihr gelesen, die mich zufriedenstellen konnten. Und mit "Flawed – Wie perfekt willst du sein?" hat sie es erneut geschafft, mich vollkommen zu überzeugen.


    Die Geschichte um die 17-jährige Celestine hat mich von der ersten Seite an gepackt. Celestine war ein anständiges, gutes Mädchen mit sehr guten Noten. Sie war perfekt und somit ein Vorbild für andere. Mit Art, dem Sohn des Richters eines Komitees namens Glide, führte sie eine Beziehung. Celestine's Leben war unbeschwert und glänzend. Bis eines Tages etwas passiert. Sie hört auf ihr Herz und verhält sich demnach – einfach menschlich. Ab da an verändert sich ihr Leben vollkommen und sie ebenfalls.
    Sie wird als das fehlerhafteste Mädchen überhaupt abgestempelt. Denn nach Glide hat sie sich fehlerhaft verhalten. In erster Linie hat sie mit der plötzlichen Veränderung zu kämpfen, doch nach und nach wächst sie an ihren Erfahrungen. Sie ist schließlich zu einer starken, selbstbewussten Persönlichkeit herangewachsen. Schließlich entscheidet sie sich dafür, gegen den Richter vorzugehen, denn eines weiß sie – sie kann ihn zur Fall bringen. Doch dafür braucht sie erstmal die Hilfe einer bestimmten Person.


    Ich habe mich der Celestine sehr nahe gefühlt. Ich konnte sie verstehen und nachvollziehen, wieso sie sich in dem entscheidenden Moment so verhalten hat. Das zeigt Tapferkeit und Mut, wenn man bedenkt, was für Folgen dieses Verhalten nach sich gezogen hat. Doch sie ist auch die einzigste Person, die diesem System ein Ende setzen kann. Und ich bin davon überzeugt, dass sie in dem zweiten Band dieser Dilogie zu einer richtigen Kämpferin heranwächst.
    Auch Art's Verhalten kann ich nachvollziehen. Er tut mir Leid. Er ist mit der Situation überfordert und psychisch total durcheinander – auf der einen Seite seine Freundin Celestine und auf der anderen Seite sein Vater. Er macht eine schreckliche Zeit durch. Ich hoffe, das legt sich in dem zweiten Band.


    Die Geschichte hat unterhaltsam angefangen und von Kapitel zu Kapitel ist die Spannung gestiegen. Vor allem gegen Ende hin ist es noch mehr spannender gewesen, sodass ich jetzt sehr neugierig bin zu erfahren, wie die Geschichte fortgesetzt wird.


    Zum Schreibstil kann ich sagen, dass der Schreibstil mir von ihren vorherigen gelesenen Romanen vertraut war. Somit konnte ich auch schön flüssig und problemlos lesen.



    Fazit
    "Flawed – Wie perfekt willst du sein?" ist eine spannend und emotional erzählte Jugendgeschichte von Cecelia Ahern, die mir atemberaubende Lesestunden bereit hat. Ich bin von der ersten Seite an gefesselt gewesen. Absolute Leseempfehlung sowie eines meiner Highlights 2016!



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    Inhalt


    Leyla und Max sind seit einem Jahr ein ungleiches Paar. Max, der gutaussehende Typ aus gutem Hause, und Leyla, "Mauerblümchen mit Migrationshintergrund", wie sie sich selbst charakterisiert. Dennoch scheint alles perfekt, bis der geheimnisvolle Red auftaucht. Red, der Geocacher, der sich ständig aufregende Caches ausdenkt. Red, der Romantiker, der nachts bei Gewitter im See badet. Red, der so anders ist als Max: spontan, verrückt, leidenschaftlich. Leyla verliebt sich Hals über Kopf und gegen ihren Willen in Red. Was Leyla nicht ahnt: Max, dem es so schwer fällt, seinen Gefühlen Ausdruck zu geben, liebt sie über alle Maßen, verzweifelt, mehr als sein Leben. Was Leyla ebenfalls nicht ahnt: Red ist ein Spieler, ein Jäger und ein Blender. Leyla lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein, das in einer Katastrophe endet.


    Quelle: Fischer




    Meinung


    Bis zu diesem Buch kannte ich Geo-Cache gar nicht. Umso mehr war ich neugierig. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt, das Buch zu lesen.
    In der Geschichte wird Geo-Cache aufgegriffen und nimmt auch ein Teil der Handlung ein, aber der Fokus liegt in der Beziehung zwischen Leyla, Max und Red.


    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Leyla und Max erzählt. So lernt man die beiden Charaktere besser kennen. Die Gedankengänge und Gefühle der Beiden werden dadurch näher beleuchtet. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen.
    Eine tiefe Beziehung konnte ich zu Leyla bauen, da ich sie mehr sympathisch empfunden und mich ihr nahe gefühlt habe. Sie ist ein nettes, freundliches Mädchen mit Migrationshintergrund. Ihre Großmutter ist verstorben und sie passt auf ihre kleine Schwester auf. Mit Max führt sie eine Beziehung. Max ist ein gutaussehender Junge und kommt aus einem guten Elternhaus.
    Obwohl er im Schwimmcamp war, musste er oft an Leyla denken. Als Liebesbeweis hat er eine Überraschung mitgebracht, doch Red kommt dazwischen. Red, der mysteriöse und verrückte Junge, der so anders ist als Max. Ausgerechnet Leylas kleine Schwester mag Red unheimlich gern. Durch ihn und seine Geo-Caches wird Leylas Leben voller Abenteuer und Spannung. Schließlich kommt es zu einer Tragik, mit der niemand gerechnet hatte.


    Zum Schreibstil kann ich erwähnen, dass der sehr angenehm ist, wodurch ich die Geschichte leicht unf flüssig lesen konnte. Die Schriftgröße ist etwas größer im Vergleich zu der Schriftgröße eines Taschenbuches. In erster Linie ist sie gewöhnungsbedürftig, aber im Nachhinein erleichtert sie das Lesen.


    In "Cache" ist die Spannung meist vorhanden. An einigen Stellen hätte ich mir doch gewünscht, dass die Autorin etwas mehr in die Tiefe gegangen wäre. Ich hätte gerne mehr über die Gedanken und Gefühle der beiden Charaktere erfahren.
    Am Ende ist die Spannung richtig gestiegen. Mit diesem Ende habe ich gar nicht gerechnet. Ich war sehr überrascht und erschreckt. Es hat mich richtig mitgenommen.



    Fazit


    "Cache" ist eine interessante, außergewöhnliche Jugendgeschichte mit viel Spannung und Dramatik. Marlene Röder zeigt mit "Cache", wie wichtig Vertrauen und Kommunikation zwischen Menschen sind und dass es dramatische Folgen nach sich ziehen kann, wenn sie fehlen.




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    Inhalt


    Marie ist zum ersten Mal verliebt. Aber niemand darf davon erfahren. Von den heimlichen Treffen im Haus an den Klippen wissen nicht einmal Emma und Kassy. Nur eine Person hat sie gesehen und will diese Liebe um jeden Preis verhindern.


    Quelle: Oetinger




    Meinung


    "Secrets – Wem Marie vertraute" ist Band 2 der Secrets-Trilogie. In diesem Teil wird die Geschichte aus dem Blickwinkel von Marie erzählt.
    Dementsprechend lernt man auch Marie sehr nahe kennen. Sie ist eine freundliche, nette Person. Sie ist hilfsbereit und stets für ihre Freundinnen da.


    Die freundschaftliche Beziehung zu Emma und Kassy kommen hier deutlich in den Vordergrund. Emma kennt sie schon lange und ist mit ihr seit Jahren befreundet. Kassy ist im Nachhinein dazugestoßen. Im Gegensatz zu den beiden verhält sich Marie am reifesten.
    Eine innige Tochter-Mutter-Verhältnis hat sie leider nicht, da ihre Mutter ständig am Arbeiten ist. Zu ihrem Stiefvater bleibt sie lieber distanziert. Ich kann Marie auch verstehen. Ich persönlich finde ihn schon schmierig und ekelhaft.
    Mit ihrer Tante und ihrem Cousin versteht sie sich gut und hat auch ein gutes Verhältnis zu ihnen.


    Auch der zweite Teil lässt sich sehr gut lesen. Ich konnte schön flüssig lesen. Da auch die Spannung stets vorhanden ist, hat mich die Geschichte gefesselt. Ich konnte sie nicht aus der Hand lassen, weil ich unbedingt wissen wollte, welche Informationen auf mich noch warten.
    Besonders schön finde ich die Auszüge aus Marie's Tagebuch, die bei mir für Neugier und Abwechslung gesorgt haben. Sie sind auch kenntlich gemacht. Sie haben eine andere Schriftart und -größe.


    In diesem Teil gibt es nicht so viele Thriller-Effekte wie bei dem ersten Teil. Das ist auch einleuchtend, wenn man den ersten Teil kennt. Dafür wird mehr Marie und die Liebe thematisiert. Denn zum ersten Mal verliebt sich Marie in einen Jungen. Doch dies hält sie geheim. Niemand soll davon wissen – nicht einmal Emma und Kassy. Denn es geht um einen speziellen Jungen – und eine verbotene Liebe. Nachdem Marie aber ein Geheimnis zu hören bekommt, zerbricht nicht nur die verbotene Liebe, sondern auch ihre ganze Welt.


    Ich bin schon auf den dritten Teil gespannt, der aus der Perspektive von Kassy erzählt wird. Ich bin sehr neugierig, wie das dunkle Geheimnis gelüftet wird und wer dabei eine entscheidende Rolle spielt. Bis dahin muss ich noch fiebern.




    Fazit
    "Secrets. Wem Marie vertraute" hat mir genauso gut gefallen wie der erste Teil. Die Geschichte ist geheimnisvoll und spannend erzählt. Sie packt den Leser von der ersten Seite an.
    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und auf die Auflösung des großen Geheimnisses.



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    Inhalt


    Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...


    Quelle: Carlsen




    Meinung


    "These Broken Stars. Lilac und Tarver" ist eine interessante Geschichte über das luxuriöseste Raumschiff Icarus, ein reiches Mädchen und einen Kriegsheld. Nach dem Absturz des Icarus' befinden sich Lilac und Tarver als einzige Überlebende auf einem freumden Planeten und kämpfen ums Überleben. Sie müssen viele Hürden überwinden, um am Leben zu bleiben. Sie versuchen, gemeinsam stark zu bleiben. Und kommen sich dabei ziemlich nahe.


    Die Geschichte wird aus der Sicht von Lilac und Tarver erzählt.
    Dadurch konnte ich die aus dem Blickwinkel von Lilac und aus dem von Tarver betrachten und gleichzeitig die beiden Protagonisten näher kennen lernen. Ihre Gedanken und Gefühle sind so näher beleuchtet und wirken ausdruchsstark. Ich konnte mir ein gutes Bild von ihnen vorstellen. Besonders beeindruckt hat mich, wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickelt haben. Sie sind an den Aufgaben gereift. Besonders hat mich die Entwicklung von Lilac beeindruckt. Von einem verwöhntem, unsicheren Mädchen ist sie zu einer starken, selbstbewussten Frau herangewachsen.
    Lilac und Tarver sind mir im Nachhinein ans Herz gewachsen, wobei ich bei Lilac etwas mehr Zeit brauchte, um mich mit ihr anzufreunden. Das lag an ihrem Verhalten im ersten drittel des Buches.


    Den Schreibstil der beiden Autorinnen finde ich gut. Ich bin direkt in der Geschichte drin gewesen und konnte flüssig lesen. Ich habe keine Schwierigkeiten beim Lesen gehabt.
    Die Spannung ist häufig vorhanden gewesen. Es sind viele Ereignisse passiert, die schön bildreich beschrieben sind und mich schließlich zum Lesen gefesselt haben. An einigen Stellen habe ich die Handlung jedoch etwas langgezogen empfunden. Es ist kaum etwas passiert, wodurch sie träge und teils langweilig gewirkt hat. Man hätte an diesen Stellen ruhig etwas kürzen können. Darunter hat auch die Spannung gelitten.
    Allgemein kann ich sagen, dass die Geschichte mir gefallen hat. Sie ist eine andere Art von Jugendbüchern, die ich bisher gelesen habe. Umso mehr hat mich die Geschichte interessiert.
    Das Ende hat mich überrascht. Die Geschichte ist anders beendet worden als ich erwartet habe, aber hat trotzdem zu der Geschichte gepasst.
    Gegen Ende hin habe ich aber einige offene Fragen gehabt, die leider nicht beantwortet sind. Für die Logik und dem Verständnis wären die Antworten schon hilfreich gewesen. Vielleicht werden sie im folgenden Band beantwortet.




    Fazit


    "These Broken Stars. Lilac und Tarver" ist eine außergewöhnliche Geschichte mit Science-Fiction-Elementen. Sie ist mysthisch und spannend erzählt und nimmt den Leser in eine vollkommen andere Welt mit.



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    Inhalt


    Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt. Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.


    Quelle: Carlsen (Königskinder)




    Meinung


    "Alles, was ich sehe" ist eine bewegende Geschichte, die mich von der ersten Seite an gepackt hat.
    Obwohl die Geschichte ein ernstzunehmendes, schwieriges Thema aufweist, ist sie leicht zu lesen. Marci Lyn Curtis erzählt die Geschichte zart-leicht. Sie trifft an den richtigen Stellen die richtigen Wörter. Dadurch treten die eigenen Emotionen beim Lesen hervor. Man fühlt mit der Protagonistin lediglich mit.


    Ich konnte mich direkt mit Maggie anfreunden. Sie ist sympathisch und emotional. Ich habe schnell einen guten Draht zu ihr aufbauen können. Nach und nach konnte ich sie besser kennen lernen. Nicht nur sie, sondern auch die Welt, wie sie die sieht. Ich konnte mit ihr fühlen und mit ihr sehen.


    Maggie war ein normales, beliebtes Mädchen. Sie hatte Freunde und spielte erfolgreich Fußball. Doch eines Tages ändert sich ihr Leben komplett – sie wird blind. Sie zieht sich zurück, hat keinen Kontakt mehr zu ihren Freundinnen und spielt kein Fußball mehr. Auch das Verhältnis zu ihren Eltern ist kompliziert. Vor allem das Mutter-Tochter-Verhältnis ist ziemlich schlecht. Sie fühlt sich einsam und leer – verloren in der dunklen Welt.
    Doch dann kommt der Tag, an dem sie Ben kennen lernt. Und ab da an nimmt Maggies Leben einen anderen Lauf.
    Durch die Zeit mit Ben wächst Maggie an ihrer Persönlichkeit. Ihr Selbstwertgefühl steigt. Sie wird selbstbewusster und einsichtiger. Sie wird auch reifer. Das zeigt sich in ihrem Verhalten. Eine neue Maggie voller Freude und Liebe kommt zum Vorschein.


    Durch "Alles, was ich sehe" wird einem klar, wie glücklich wir uns schätzen können, zu sehen. Obwohl es die einfachen Dinge sind, zu sehen, zu hören, zu gehen etc., sind es doch die Kostbarsten auf der Welt. Dank Marci Lyn Curtis und dieser Geschichte wird einem nochmal deutlich gemacht, wie wichtig die Gesundheit ist.





    Fazit


    Eine hinreißende Geschichte mit einem schwierigen Thema und doch so leicht zu lesen. Sie packt von der ersten Seite an und bringt den Leser zum Nachdenken.
    Auch das Ende ist gut gewählt und rundet die Geschichte schön ab. Kurz gesagt: eine schöne, emotionale Geschichte mit klarer Leseempfehlung!


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    Inhalt


    Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan.


    Quelle: Thienemann-Esslinger Verlag




    Meinung


    "Alles so leicht" ist ein ausgezeichnetes Debüt der Autorin Meg Haston. Mit ihrem hervorragendem Schreibstil hat sie die Geschichte besonders hervorgehoben. Feine und ausdrucksstarke Wortwahl unterstreicht das Ganze und bringt beim Leser Emotionen hervor. Mitfühlend und hoffnungsvoll wird die Geschichte über Stevie erzählt.


    Stevie ist 16 Jahre alt und leidet unter Magersucht und Bulimie. Nach einem tragischen Vorfall in der Familie hat sie sich nämlich ein Ziel gesetzt: von Tag zu Tag immer leichter zu werden und so ihrem verstorbenem Bruder immer ein Stück näherzukommen.
    Voller Besorgnis weist ihr Vater sie ins Therapiezentrum ein. Auch dort verfolgt sie ihrem Plan. Doch nach und nach öffnet sie sich ihrer Therapeutin Anna, denn Anna ist anders als alle anderen Therapeuten. Es entwickelt sich ein intensives, teils freundschaftliches Verhältnis zwischen den beiden. Anna unterstützt sie und hilft ihr, so gut es geht. Doch schafft sie auch, Stevie von ihrem Plan abzuhalten?


    In den mitreißenden Rückblenden.wird Stevies Geschichte eingeleuchtet. Ihre Beziehung zu ihrer Mutter und ihrem Bruder sowie auch ihre Freundschaft zu Eden werden beschrieben. So kriegt der Leser einen besseren Einblick in Stevies Geschichte. Schließlich werden die Umstände sichtbar, die zu ihren Essstörungen geführt haben.


    Stevie habe ich in erster Linie ganz nett aufgefasst. Doch später als ich sie besser kennen gelernt habe, habe ich ihr gegenüber Sympathie empfungen. Ich habe mit ihr gefühlt und mit ihr gelitten.
    Sie hat eine große Entwicklung vollzogen. Die zu Beginn schwache, einsame Stevie ist zu einem starken Mädchen herangewachsen.




    Fazit


    So rührend und ehrlich erzählt Meg Haston in "Alles so leicht". "Alles so leicht" ist eine bewegende Geschichte, die unter die Haut geht. Es ist eine Geschichte voller Schmerz und Hoffnung zugleich. Klare Leseempfehlung!



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    Inhalt


    Wenn Du einem Menschen begegnet bist, der dein Herz geöffnet hat, wirst du alles dafür tun, ihn wiederzufinden. Aber was, wenn du dann tatsächlich vor ihm stehst?


    Eine große, überwältigende Geschichte von Entscheidungen und Zufällen – und vom Glück, wenn beides zusammenkommt.
    Wer ist Willem wirklich?
    Was ist in diesem Jahr passiert?
    Und – was ist noch zwischen ihnen?
    Jetzt erzählt er seine Geschichte!



    Quelle: Fischer




    Meinung


    "Und ein ganzes Jahr" ist der zweite Teil des Roman-Duos "NUR EIN TAG ... UND EIN GANZES JAHR".


    In "Und ein ganzes Jahr" wird nun die Geschichte aus der Sicht von Willem erzählt. Leider hat mich aber Willems Geschichte nicht packen können.
    Ich muss gestehen, ich habe es langweilig und monoton empfunden. Zwischendurch gibt es Momente, die die Geschichte etwas spannender macht, aber es ist nur für eine kurze Dauer. Die Handlung ist für mich zu trocken. Mir hat es an Emotionen gefehlt. Die Geschichte konnte mich nicht berühren. Dadurch geht die Authenzität verloren.
    So wie Allyson in "Nur ein Tag" ist Willem hier mir fremd gewesen. Ich konnte keinen Draht zu ihm aufbauen. Im ersten Teil ist er etwas sympathisch gewesen, aber hier im zweiten Teil fehlt mir die Sympathie. Ich finde ihn eher oberflächlich und unecht.


    Das Ende habe ich mir anders vorgestellt. Es hat nicht meinen Ansprüchen genügt. Ich hätte mir gewünscht, dass das Ende etwas ausführlicher erzählt worden wäre. Irgendwie fehlt mir ein zufriedenstellender Schluss. Eine Aussprache zwischen Allyson und Willem wäre eine Möglichkeit gewesen.


    Was mir aber gut gefallen hat, ist, dass "Nur ein Tag" und "Und ein ganzes Jahr" jeweils in ein Tag und ein Jahr unterteilt ist. Auch die Cover passen wunderschön zusammen. Es ist eine schöne, einheitliche Darstellung des Duos.




    Fazit


    Leider konnte mich "Und ein ganzes Jahr" nicht überzeugen. Meine Erwartungen sind nicht erfüllt. Der Protagonist Willem ist für mich zu leblos, die Handlung zu fad und das Ende nicht zufriedenstellend.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt


    Allysons Leben ist genau wie ihr Koffer – überlegt, geplant und ordentlich gepackt. Doch am letzten Tag ihrer dreiwöchigen Europatour lernt sie Willem kennen. Als freier, ungebundener Schauspieler ist er all das, was die 18jährige Allyson nicht ist, und als er sie einlädt, mit ihm nach Paris zu kommen, trifft sie spontan eine für sie untypische Entscheidung. Sie ändert ihren Plan und geht mit ihm. Allyson erlebt einen Tag voller Abenteuer und Romantik, Freiheit und Nähe – bis Willem am nächsten Morgen nicht mehr da ist.


    Quelle: Fischer FJB





    Meinung


    "Nur ein Tag" ist der erste Teil des Roman-Duos "NUR EIN TAG ... UND EIN GANZES JAHR".


    "Nur ein Tag" ist in zwei Teile unterteilt – Teil eins Ein Tag und Teil zwei Ein Jahr.
    Ein Tag hat mir gut gefallen.
    Direkt zu Beginn bin ich in der Geschichte drin gewesen. Der Schreibstil ist leicht gehalten, sodass ich auch locker lesen konnte.
    Die Handlung ist interessant gestaltet. Sie hat mich schon gepackt. Und durch den guten Lesefluss habe ich auch direkt Teil eins durchlesen können.
    Allyson mag ich. Ich konnte mit ihr direkt eine Freundschaft knüpfen. Obwohl sie anfangs vernünftig und anständig erscheint, trifft sie eine spontane, verrückte Entscheidung. Sie geht mit Willem, den sie gerade erst kennen gelernt hat, nach Paris und verbringt mit ihm dort einen ganzen Tag.
    Ich finde es von ihr mutig und leichtsinnig gleichzeitig. Immerhin ist Willem ein Fremder und es hätte auch nach hinten losgehen sollen. Doch sie wollte etwas untypisches, verrücktes tuen. Und somit erlebt sie einen unvergesslichen Tag in Paris mit einem bitteren Ende.


    Ein Jahr hat mich leider enttäuscht.
    Ich habe in diesem Teil Allyson größtenteils nervig empfunden. Ständig bemitleidigt sie sich selbst. Sie verbrachte mit Willem einen Tag und dann trauert sie ihm hinterher – ein ganzes Jahr. Ich kann ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen, aber ihr Verhalten nicht. Sie lässt sich gehen, ist meist desinteressiert und schließt sich von der Gesellschaft ab. Ich habe den Eindruck bekommen, dass sie depressiv ist. Immer wieder hat sie die Gedanken an Willem – fast bei allein Gelegenheiten und Situationen. Das hat mir nach einer gewissen Zeit die Nerven geraubt. Schließlich ist auch die Sympathie zu ihr verflogen.
    Die Handlung ist eher öde gewesen. Die Authentizität und die Spannung sind verflogen. Und der Reiz zum Weiterlesen ist fast nicht mehr da gewesen. Der zweite Teil hat mich einfach nicht mehr gepackt.
    Nur zum Schluss hin ist es etwas spannender gewesen. Und das Ende hat meine Neugier wieder geweckt, sodass ich mich interessiert an "Und ein ganzes Jahr" gewidmet habe.






    Fazit


    "Nur ein Tag" ist eine gute Geschichte, die mich zu Beginn gepackt hat, aber im späteren Verlauf leider nicht mehr. Die Protagonistin ist mir durch ihr Verhalten später unsympathisch und nervig geworden.
    Die Geschichte hätte interessanter und spannender gestaltet werden können.





    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt


    Ich kann Dämonen aufspüren, denn ich bin eine von ihnen. Ich kann den Menschen bis in die Seele schauen. Und ich kann sie ihnen rauben - mit einem Kuss. Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut - und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet ? und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!


    Quelle: HaperCollins




    Meinung


    "Dark Elements – Steinerne Schwingen" ist das erste Buch von Jennifer L. Armentrout, welches ich gelesen habe. Es hat mir besondersn gut gefallen.


    Der Einstieg in die Geschichte ist unkompliziert gewesen. Ich bin direkt in der Handlung drin gewesen. Ich habe die Spannung nicht vermisst. Sie ist immer vorhanden und steigt von Kapitel zu Kapitel. Ich wollte das Buch nicht aus der Hand lassen. Es hat mich in den Bann gezogen und richtig gefesselt.


    Die Ausdruckweise und der Schreibstil haben mir gefallen. Jennifer L. Armentrout benutzt eine einfache Sprache und greift auf die Ich-Perspektive. Sie erzählt die Handlung aus der Sicht von Layla. Obwohl der Begriff "Dämon" umfangreich ist, ist er hier leicht gehalten, sodass keine Verständnisprobleme existieren. Begriffe, wie Gargoyles, Hohedämon, etc. sind verständlich und einfach erklärt.
    Ich habe mich schnell an den Schreibstil gewöhnt und konnte auch flüssig lesen. Jennifer L. Armentrout schafft eine wunderbare, angenehme Leseatmosphäre.


    Layla ist halb Wächterin und halb Dämon. Sie geht zur Schule und lebt mit ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Obwohl sie Halbdämon ist, jagt die nachts Dämonen. Denn sie sind böse, so Laylas Wissen. Doch durch das Auftreten von dem Dämon Roth ändert sich ihr Leben komplett.
    Sie ist hin- und hergerissen. Soll sie ihrer Wächter-Ersatzfamilie Loyalität zeigen und über Roth alles offenbaren oder soll sie Roth, einem Dämon, vertrauen?
    Schließlich wächst sie in ihrer Persönlichkeit. Nach vielen Erlebnissen entwickelt sie sich zu einer kämpferischen, starken Person. Auch wenn die Wahrheit über ihre Herkunft sie bitter trifft, steht sie aufrecht und noch stärker.
    Layla ist mir sofort sympathisch gewesen. Ich habe sie ins Herz geschlossen und bewundere ihre Entwicklung sehr. Ihr Standpunkt ist nicht leicht und nach all dem, was sie erfahren hat, verliert sie ihr Selbstvertrauen nicht. Ihre Gefühle sind so realistisch beschrieben, sodass ich sie richig nachempfinden konnte.
    Zu Zayne und Roth habe ich auch einen guten Draht aufbauen können. Ich kann nicht sagen, welchen von den Beiden ich mehr lieb habe, denn beide sind in der eigenen Art und Weise sympathisch und verleihen der Geschichte so eine besondere Note.


    "Dark Elements – Steinerne Schwingen" kann eigentlich als eine in sich abegschlossene Geschichte angesehen werden, die Potential zu einer Fortsetzung hat. Glücklicherweise hat die Autorin diesen Potential benutzt. In "Dark Elements – Eiskalte Sehnsucht" wird die Geschichte um Layla fortgesetzt.



    Fazit


    "Dark Elements - Steinerne Schwingen" ist eine großartige, spannende Geschichte. Sie ist hinreißend erzählt und hat mich von der ersten Seite an sofort gepackt.
    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.



    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt


    Alexander liebt seine Mitschülerin Aysel. Doch es ist eine Liebe, die nicht sein darf. Denn Aysel ist Muslimin und Alexander Christ. Die beiden haben keine Chance. Aysels Bruder Ilhan, der auf dieselbe Schule geht, wacht mit Argusaugen über die Ehre seiner Schwester. Aber so leicht gibt Alexander nicht auf. Als der Konflikt sich immer mehr zuspitzt und die ganze Schule in zwei Lager spaltet, soll Aysel plötzlich verheiratet werden. Den beiden Liebenden bleibt nur die Flucht. Doch Aysels Bruder ist ihnen dicht auf den Fersen.


    Quelle: cbt




    Meinung


    Aysel und Alex. Eine Muslimin und ein Christ und die verbotene Liebe.
    In "Unser wildes Blut" treffen zwei Kulturen aufeinander. Aysel ist eine Türkin und sehr behütet aufgewachsen. Sie trägt Kopftuch und ihre Familie ist an den türkischen Normen und Werten gebunden. Neben Yasin hat sie noch Ilhan, ihren Zwillingsbruder.
    Alex hingegen ist ein Deutscher. Er ist liberal erzogen und hat in vielen Ansichten seine Freiheit – auch in der Liebe. Er ist ein anständiger, guter Junge. Das zeigt sich in seinem Verhalten gegenüber Aysel. Er geht sanft und respektvoll mit ihr um. Obwohl vieles gegen die Liebe zwischen den Beiden spricht, steht er zu ihr und gibt sie nicht auf. Doch hat die Liebe überhaupt eine Chance?


    Die Geschichte ist in der dritten Person geschrieben und enthält viele kurze Kapitel. Der Schreibstil ist leicht gehalten und schön poetisch. Ich konnte fließend lesen.
    Die Perspektive wechselt zwischen Ilhan und Alex. Dadurch habe ich als Leser einen guten Eindruck in die Gedanken und Gefühle von Ilhan und Alex bekommen. Während Alex zu Beginn doch teils still und zurückhaltend wirkt, entwickelt er sich zu einem selbstbewussten, tapferen Mann, der für die Liebe kämpft.
    Auch Ilhan macht eine Entwicklung durch. Anfangs ist er locker, trinkt Alkohol und hat seinen Spaß. Doch als es um die Ehre seiner Schwester geht, steht er in einem Konflikt mit sich selbst. Zweifel, Angst und Wut zerstreuen sich in ihm. Es ist der Kampf mit sich selbst und der Auslöser für all das ist seine eigene Schwester Aysel.


    Obwohl es keine Perspektive von Aysel gibt, werden ihre Gedanken in Ilhans und vor allem in Alex' Perspektive ganz gut beleuchtet. Durch die tiefsinnigen Gespräche mit Alex wird ihre Sichtweise näher vorgestellt. Schließlich steht sie zwischen ihrer Familie und Alex. Doch für wen wird sie sich entscheiden?


    Die unterschiedliche Sichtweisen der beiden Kulturen sind in "Unser wildes Blut" durch Ilhan und Alex sehr gut dargestellt. Obwohl wir in einer modernen Gesellschaft leben, gibt es heutzutage dennoch Familien, die diese Sichtweise vertreten. Für viele Leser möge es vielleicht klischeebehaftet klingen, was alles in der Geschichte thematisiert wurde, aber es ist die Wahrheit. Das Autorenpaar hat es genau auf den Punkt gebracht.
    Schließlich kann ich noch hinzufügen, dass es ein brisantes Thema ist, welches in eine schöne, authentische Jugendgeschichte verpackt ist. Es ist dem Autorenpaar hervorragend gelungen.




    Fazit



    "Unser wildes Blut" ist eine tiefgründige Geschichte über zwei Kulturen, die aufeinander treffen. Sie ist poetisch erzählt und mit einer schönen, authentischen Liebesgeschichte beschmückt, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat.



    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    In diesem Teil war mir Ninas Mutter sehr sympathisch. Auch, wenn ich diese Bemerkung, "wir bezahlen dieses Haus, also darf ich zu jeder Zeit in jedes Zimmer" unmöglich und vollkommen inakzeptabel fand, konnte ich ihre Sorge um Nina gut nachvollziehen. Und auch, dass ihre Gedanken in eine sexuelle Richtung gingen, erschien mir vollkommen logisch - Nina ist in dem Alter, hat zum ersten Mal einen "Schwarm" und schließt plötzlich ihr Zimmer ab - wenn man den Hintergrund mit dem Panther nicht kennt, ist das die naheliegendste Erklärung.

    Ich hätte als Mutter genauso reagiert. Ich kann ihr Verhalten vollkommen nachvollziehen.

    Huhu,
    ich wollte mich auch mal wieder zu Wort melden. Ich muss leider sagen, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen haben. Ich möchte es irgendwann noch einmal eine Chance geben und es lesen. Aber momentan kann ich es einfach nicht weiter lesen. Leider muss ich sagen, dass das Buch mir momentan nicht gefällt. Vielleicht ändere ich ja meine Meinung, wenn ich es noch einmal lese. Ich weiß jeder hat eine andere Sicht der Dinge, mich regt aber vieles in dem Buch auf. Was die Autorin Bettina Belitz bei einigen Stellen als lustig empfindet, kann ich teilweise nur mit den Kopf schütteln. Ich habe da nun mal eine andere Meinung und das ist ja auch gut so. Wäre doch schlimm wenn wir alle die gleiche Meinung hätten.
    Vielleicht hab ich die Geschichte auch nicht ganz verstanden. Ich weiß es einfach nicht. Ich habe nur jetzt erst einmal für mich beschlossen, dass Buch erst einmal bei Seite zu legen.
    Dennoch wünsche ich allen noch viel Spaß und Freude am lesen von Panthersommernächte.

    Schade, aber Meinungen sind nunmal unterschiedlich. Vielleicht klappt es ein ander Mal :)

    Nun komme ich endlich zum Schreiben.


    Das Ende hat mir gefallen. Es hat zu der Geschichte gepasst und ist auch authentisch.
    Dass Lionel Spirit nicht erschossen hat, habe ich mir schon gedacht. Ich habe es gar nicht zugetraut, dass er so grausam wäre. Dass Graufink und der eine Jäger mit dahinterstecken, hätte ich nicht gedacht. Ich war überrascht.
    Ich denke, es war eine gute Idee, Nina nicht einzuweihen. Es hätte auch anders verlaufen können. Aber so ist es gut verlaufen.


    Spirit ist nun in seiner Freiheit, worüber ich mich sehr gefreut habe. In einem Zoo wäre er nicht gut untergebracht, da er sich so nach der Freiheit und Natur sehnt.


    Dass Nina für Lionel mehr empfindet, finde ich süß. Sie geben ein gutes süßes Paar ab.

    Das verstehe ich alles - aber sie ist 14! Und steht außerdem extrem unter Druck ... Mit 14 ist man noch mehr Kind als erwachsen.Vor allem aber muss auch Lionel seine Angst vor "wilden Tieren" abbauen können (daher diese Szene) und er fasst ja auch schnell Vertrauen zu Spirit. Das kann ihm über sein Trauma hinweghelfen. Aud diesem Grund macht Nina das zwar nicht, sie handelt eher aus Verzweiflung, aber es ist ein wunderbarer Nebeneffekt. Er stellt sich seiner Angst. Das ist manchmal das einzige, was hilft ...
    Wenn man ein Kind, das von einem Schwan angegriffen wurde, immer von großen Vögeln fernhält, wird es seine Angst niemals heilen können.

    Dass Nina 14 ist und meist mehr Kind als Erwachsen. Hast Recht Bettina. Das zeigt sich auch in ihrem Verhalten, wenn sie unerwachsen oder/und unüberleht handelt. Wenn sie älter wäre, wäre sie vermutlich einfühlsamer. Das kann ich mir bei ihr sehr gut vorstellen :)

    Nina ist mir auch in diesen beiden Szenen nicht gerade sympathisch rübergekommen.
    Die Situation mit Lionel. Da hätte sie vielleicht nicht so bestimmend reagieren sollen. Der Junge hatte schon früher ein Trauma gehabt. Und dann sieht er so einen Panther. Vor allem jeder würde Angst vor einem Panther haben. Da hätte ich mich Nina etwas einfühlsamer gewünscht.


    Und das mit dem Hund... Das geht gar nicht. Das finde ich auch egoistisch und gar nicht einfühlsam. In dieser Szene kam sie mir sogar kalt rüber.

    von S. 232 bis S. 263



    Nina vertraut Lionel und zeigt den Panther unter ihrem Bett. Ich kann Lionel vollkommen verstehen. In erster Linie hat er richtig Angst bekommen. Ich glaube, jeder an seiner Stelle hätte Angst gehabt. Nun weiß er auch, dass Nina nicht gelogen hat. Sie hat die Wahrheit gesagt.
    Die Idee mit dem "Band" zw. Nina und Lionel ist eine gute Idee gewesen. Nina hatte in der Sicht den richtigen Gespür gehabt. Der Panther hat zwar Lionel anschließend akzeptiert, aber das heißt nicht, dass er ihn längst mag.
    Ninas Mutter hat durch ihre Anwesendheit wieder Humor mit in die Geschichte gebracht. Als die Tür zum Ninas Zimmer geschlossen war, hat sie wohl ein Kopfkino gehabt. :D Ich fand die Szene ganz schön unterhaltsam.


    Den Panther zu füttern, ist keine leichte Aufgabe. Genau wie Nina, hatte auch ich Mitleid mit dem Schwein gehabt. Doch das Tragische dran ist, dass es heutzutage wirklich so ist :(


    Nach allem, was Nina und Lionel erlebt haben, sind sie vertrauter geworden. Die Beziehung ist inniger als zuvor. Ob daraus eine Liebe zwischen den beiden wird? :)



    Wie komme ich zu den Namen der Protagonisten (Achtung, mit Anregungen zum Nachdenken zu deren Bedeutung bezüglich der ganzen Geschichte, aber KEIN Spoiler)?


    Lionel - na, da möchte ich an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten. Ich habe mir den Namen aber immer deutsch ausgesprochen vorgestellt. Nicht englisch.
    Graufink: Es gibt einen Grünfink, aber keinen Graufink. Damit ist der Graufink nur vermeintlich grau und öde, denn Graufink ist ein Novum, ein Mensch der neuen Zeit, ein Visionär, auch wenn er das etwas unglücklich umsetzt, doch er ist im wahrsten Sinne des Wortes ein seltener Vogel. Ihn gibt es kein zweites Mal. Dazu sein Vorname: Bennet, gar nicht schrullig, sondern für mich äußerst wohklingend und in der perfekten Yin-Yang-Balance.

    Lionel spreche ich auch deutsch aus. :)


    Hr Graufink ist auch ein "Vogel". Ist nicht böse gemeint. Er tanzt halt als Lehrer/Mensch aus der Reihe :D

    bis S. 231


    Lionel läuft Schlittschuh. Das hätte Nina nicht gedacht. Und ich auch nicht.
    Doch nun habe ich Lionel besser kennen gelernt. Die Tragik, die er als Kind erlitten hat, ist schon heftig. Daher kann ich seine Eltern schon verstehen. Sie hatten schonmal fast das Kind verloren. Sie machen sich halt um Lionel Sorgen und wollen ihn vor Unfälle schützen. Doch ganz verhindern kann das niemand.


    Ich finde es rührend, wie sich Nina um den Panther sorgt. Die Aktion im Wald ist doch nicht so verlaufen, wie die Jäger sich das gewünscht hätten. Nina hat den Panther im Wald getroffen. Dass sie seine Pfote berühren konnte, hat sie fasziniert. Immerhin ist er ja eine Raubkatze und diese werden als "gefährlich" eingestuft. Doch die Aktion endete so, dass Nina im Krankenhaus lag. Da hatte sie nochmal Glück gehabt. Ich kann den einen Jäger verstehen, dass er Nina für den Panther gehalten hat. Ich hätte wahrscheinlich das gleiche gedacht, wenn ich an seiner Stelle gewesen wäre.
    Dass Lionel auf Nina gekotzt hat, finde ich lustig und amüsant. Ich musste beim Lesen grinsen :D
    Es ist eigentlich selbstverständlich, dass Ninas Mutter sich um ihre Tochter sorgt. Jede Mutter hätte sowas nicht auf die leichte Schulter genommen. Und der Humor zwischendurch gefällt mir immer mehr. Zum Thema "Iwan" :D Da musste ich immer schmunzeln.


    Die Szene in Ninas Zimmer fand ich süß. Wie der Panther ihre Wunde heil geleckt hat und sich auf ihrem Bett gemütlich hingelegt hat. Und vor alle, das Schnurren. Wie eine mega große Katze halt :D Ich konnte mir das voll bildlich vorstellen. <3


    Als Ninas Vater von Hauseinbruch geredet hat, habe ich direkt an den Panther gedacht. Und meine Vermutung wurde später bestätigt.
    Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ob die Jäger den Panther wirklich fangen können?