Beiträge von talisha

    aber bei Serien ist es halt meistens so, dass man mit Band 1 anfängt

    Ja, das ist logisch :) Aber meiner Erfahrung nach kann man bei den meisten Krimiserien durchaus irgendwo

    einsteigen - was mir als Nicht-Serien-Leser ja sehr entgegenkommt.

    Das finde ich gar nicht - wenn man zwischendrin einsteigt, verpasst man meiner Meinung nach immer ganz viel und hat dann entsprechende Lücken.

    Was mich dann immer bei Rezensionen nervt, wenn das Buch von "Mittendrineinsteigern" dann entweder als sehr gut (ja, wenn man die ersten vier Bände, die alle nach exakt gleichem Schema verliefen, nicht gelesen hat - Leser, die von Band 1 an lesen, finden es mittlerweile gähnend langweilig, weil alles vorhersehbar ist und nichts mehr überrascht) oder als sehr schlecht (mit der Beurteilung dies und jenes sei nicht schlüssig - wäre es aber, wenn man die ersten Bände gelesen hätte).....

    225. Die Serie, die du zuletzt beendet hast


    Von der Peter Grant-Serie wird es sicherlich noch mehrere Bücher geben, doch dieses hier ist das neueste und somit das letzte Buch (zumindest für dieses Jahr). Ich habe es letzte Woche in London gelesen, und jedes Mal beim Tube fahren musste ich ans Buch denken :lol:

    Klappentext:

    Essen war schon immer Lucys Rettung. Schon als Kind war der Apfelkuchen ihrer Großmutter für sie das Größte. Später hat sie sich in einen Koch verliebt, der sich leider als treulose Tomate entpuppte, und ihre Liebe fiel in sich zusammen wie ein schlechtes Soufflee. Als sie voller Liebeskummer durch die Straßen Sydneys streift, stößt sie auf ein leer stehendes Haus, das sie gleich magisch anzieht. Lucy ist sofort klar: Hier soll ihr eigenes Restaurant entstehen. Als sie dann noch das Rezeptbuch ihres Vorgängers findet, weiß sie, dass das Essen auch diesmal ihre Rettung sein wird und ihr sogar auf himmlische Weise den Weg zur großen Liebe zeigt.


    Meine Meinung:

    Das farbenfrohe Cover lockt auf jeden Fall alle Früchteliebhaber! Der Titel ist etwas sperriger, aber im Laufe der Geschichte wird klar, was er bedeutet.


    In dem in Australien spielende Roman begleiten wir Lucy Muir, die sich gerade von ihrem Mann und Geschäftspartner getrennt hat. Sie fährt in der Stadt herum und entdeckt dabei ein leerstehendes Restaurant und verliebt sich auf den ersten Blick - in die Bruchbude. Das Gebäude steht schon seit einiger Zeit leer, draussen hat sich ein Obdachloser breit gemacht.

    Entgegen aller Ratschläge mietet Lucy es für drei Monate und plant darin ein Popup-Restaurant. Doch sie ist nicht allein, jedes Mal wenn sie in der Küche steht, hat sie das Gefühl beobachtet zu werden. Da ist was dran, doch das rote Rezeptbuch, das wohl vom Vorgänger noch hier geblieben ist, fesselt sie mehr.


    Der Roman entwickelt sich zu einer interessanten und witzigen Story, in der einerseits von Lucys Arbeit berichtet wird und zeitgleich die Geschichte des "Fortune", wie das Restaurant früher hiess, erzählt wird. Viel ist los auf diesen 416 Seiten: einige Gäste haben es auf das alte Rezeptbuch abgesehen und Lucy muss sich mit einem richtigen Geist herumschlagen.


    Ganz stark in Barretts Erstling sind die vielfältigen Charakter. Die Bandbreite reicht von Lucys Hippiemutter über ihre Freunde Julia und Hugo, und all die neuen Bekannten wie der Obdachlose Bill, der alte und neue Koch Serge, dann natürlich auch Frankie und Charlie und viele mehr.


    Die Autorin legt hier einen fantasievollen Roman vor, in der sich alles um die Liebe zum Kochen und um Geheimnisse in der Vergangenheit dreht. Dies wird aber leicht und humorvoll rübergebracht, so dass man die Geschichte mit Vergnügen liest.


    Ich war extrem gespannt auf das Ende, gespannt wie Barrett aus dieser Geist-Geschichte rauskommt. Ich finde es unglaublich schwer, so eine gute Story glaubhaft rüber zu bringen, damit sie nicht aufs Ende hin noch kitschig wird. Doch ich kann Entwarnung gebe: das Ende ist ihr vernünftig gelungen.


    Fazit:

    Nicht nur für Australien-Fans eine witzige und unterhaltende Geschichte, in der ein Geist und gutes Essen eine grosse Rolle spielt.

    4 Punkte. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Im Juli habe ich fast alle mir vorgenommenen Bücher geschafft, es kamen aber andere spontan dazu.


    Für August habe ich mir nur diese vier Bücher fest vorgenommen, darunter drei Rezensionsexemplare:

    - Der Stoff, aus dem Träume sind von Jana Stieler (gerade am lesen)

    - Der Blaubeergarten von Glenna Thomson

    - Die kleinen Wunder von Mayfair von Robert Dinsdale

    - Spur der Schatten (Lost in Fuseta 2) von Gil Ribeiro


    Dann möchte ich noch Harry Potter re-readen, denn kommenden Dienstag bin ich auf der Studio Tour in London :bounce: Da es schon länger her ist, seit ich die Bücher (bis auf Band 1-2, die hab ich vorletztes Jahr meiner Tochter vorgelesen, mittlerweile hat sie alle sieben Bände selbst dreimal gelesen) gelesen habe, kann ich mich nicht mehr an alles erinnern und dachte, es wäre wohl nicht schlecht, mich ein wenig vorzubereiten auf die Tour :loool:Weiss aber nicht, ob ich die alle noch bis dahin schaffe, denn den Dinsdale wollte ich auch noch vor London lesen (um evt. Fotos von möglichen Schauplätzen zu machen). Bin letzte Woche bei Band 2 eingestiegen, mal sehen wie weit ich komme, oder ob ich bis und mit Band 5 mehr quer lese und mich dann in Band 6 und 7 vertiefe.

    Andere (Tolino u.a.): kein prime-irgendwas-Reading,

    Doch, es gibt ein Tolino select Abo.

    Im ersten Monat ist es gratis, danach kostet es ca. 10.- im Monat. Dafür kannst du aus 40 Titeln 4 eBooks auswählen.

    Die Auswahl finde ich nicht gross und wie bei Amazon Unlimited auch nicht gut. Da lohnt sich Skoobe meiner Meinung nach viel mehr (aber Skoobe geht halt nur auf Tablets).


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    Auf dem Tablet kann man gut alle möglichen Lese-Apps installieren (Kindle, Tolino, Onleihe, Skoobe, (und bei einem iPad noch) iBooks, etc.). Man muss sich die Frage stellen, wo man lesen will. Nur drinnen? Dann ist ein Tablet sicher toll.

    Will man aber draussen lesen, also auf Balkon, im Garten, im Park, in der Bahn, im Tram etc. eignet sich ein Tablet nur bedingt, da sich das Display spiegelt.

    Ich lese z.B. im Winter, bei schlechtem Wetter oder z.B. auch im Flugzeug gerne auf dem iPad mini, bei schlechtem Wetter kann man es auch mal für unterwegs mitnehmen. Ansonsten sind Reader wie Kindle und Tolino eindeutig komfortabler bei jedem Wetter.

    Mein Lese-Juli - von allem etwas dabei :lol:


    Abgebrochen:

    - Der kleine Blumenladen zum Glück von Colleen Oates


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    - In des Waldes düstren Gründen von Ann Granger (Jessica Campbell 5)


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    - Wie man die Zeit anhält von Matt Haig

    - Revanche von Martin Walker (Bruno 10)
    - Der Garten der Düfte von Kirsty Manning


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    - Wenn’s einfach wär, würd's jeder machen von Petra Hülsmann

    - Die Malerin von Mary Basson
    - Die Muse von Wien von Caroline Bernard

    - Der Brombeergarten von Cathy Bramley


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    - Als die Tage nach Zimt schmeckten von Donia Bijan
    - Post für den Mörder von Thomas Chatwin
    - Das geheime Rezept für zweite Chancen von J.D. Barrett

    - Der Sommer der Wünsche von Debbie Macomber (Blossom Street 6 )

    - Tee? Kaffee? Mord! Der blaue Pudel von Ellen Barksdale (3)


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    - Whisky mit Mord von Melinda Mullet :love:


    Klappentext:

    Die Meeresbiologin Pip liebt ihre Heimat Tasmanien, den Duft nach Meer und Eukalyptus, die Weinberge und die regionalen Köstlichkeiten. Und doch zieht es sie in die Ferne. Von Wissensdurst getrieben heuert die Hobbyköchin bei einem spanischen Spitzengastronom an. Im Gepäck hat Pip wenig mehr als ihre Leidenschaft für vorzügliches Essen und das mittelalterliche Rezepte-Büchlein einer gewissen Artemisia, das sie in einem alten Kupfertopf entdeckt hat. Wer war die geheimnisvolle Frau, die mit großem Einfallsreichtum solch köstliche Rezepte niedergeschrieben hat? Und was ist aus Artemisias Liebe zu ihrem italienischen Gewürzhändler geworden? Von den windumtosten Stränden Tasmaniens führt Pips Reise ins Baskenland, auf ein Weingut in der Toskana und in die Brasserien von Paris, bis sie in dem verwunschenen Garten eines französischen Klosters auf die Spur von Artemisa trifft.


    Meine Meinung:

    Der Klappentext machte mich neugierig auf die versprochene Geschichte, die sich hinter dem leuchtend roten Cover versteckt. Mich reizte es auch, ein Buch, das in Tasmanien spielt, zu lesen.

    Leider begeisterte mich schlussendlich nur das wunderschöne Cover. Beim Lesen verspürte ich nichts von der emotionalen Begeisterung, die ich in der Buchbeschreibung herauslas. Mir fehlte es nicht nur an den windumtosten Küsten oder den Aufenthalten in Brasserien, auch der verwunschene Garten konnte ich nicht, oder zumindest nur in Artemisias Erinnerung, erspüren.


    Artemisia ist Köchin im französichen Château Boschaud, das zugleich auch ein Kloster beherbergt. Artemisia liebt es zu kochen, liebt den Garten und die Pflanzen, wäre da nicht der neue grässliche Abt Roald der sich überall einmischt und sich als Verwalter aufspielt. Ihre Geschichte unterbricht in ganz kurzen Episoden immer wieder Pips Geschichte.

    Pip lebt in Tasmanien und ist eine interessierte junge Frau. Sie liebt ihren Jack, ihre Forschung und das Kochen. Als ihr Verlobter sie mehr oder weniger dazu zwingt, mit ihm nach Italien zu reisen und ihre Forschung aufzugeben, kann sie nicht verstehen, wieso Jack ihr das eine Forschungsjahr bis zu ihrem Doktortitel nicht mehr zugestehen kann.


    Und jetzt passiert in ihrer Geschichte etwas, das ich nicht nachvollziehen konnte - wieso sie plötzlich doch ein Zwischenjahr einlegen will. Die Autorin konnte mir das nicht schlüssig genug rüberbringen. Pip reist nun nach Spanien, später auch noch nach Italien und Frankreich.


    Immerhin wird ihre Liebe zu einfachen Gerichten und ihr Interesse an guten und heimischen Lebensmittel besonders in Spanien schön geschildert. Auch die Kombination ihrer Faszination für die Meeresbewohner, guter Küche und Umweltschutz ist sehr gelungen erzählt.


    Danach brach der Roman ein, es wurde langatmig und man merkt bald, wie beide Geschichten ausgehen. Ich hoffte zwar immer, dass meine Vorahnung besonders bei der einen Zeitebene nicht zutrifft, aber leider blieb der Roman sehr voraussehnend. Mir fehlte es an einer tieferen Symbiose der beiden Erzählstränge. Das was geboten wurde, war mir zu wenig und enttäuschte mich. Es mangelte an Überraschungen und einer stärkeren Überschneidung der beiden Frauen. Pip konnte mit dem Wenigen leben, ich nicht. Ihre Geschichte gefiel mir aber trotzdem besser als der schwache Mittelalter-Teil - Artemisias Story hätte sehr viel mehr Potential gehabt, das nicht ausgeschöpft wurde.


    Am Ende des Romans hätte ich mir einige Zeilen der Autorin erwünscht - eine Erklärung darüber was real war und was nicht. Doch es folgt bloss eine Quellenangabe, die zwei Links zu anderen Châteaus enthält, aber keiner davon hat wirklich etwas mit dem Château Boschaud zu tun, das früher eine Zisterzienerabtei war - und wie Google es mir sagt, einfach nur ein Kloster, und keine Burg oder gar Schloss mit einem Schlossherrn war. Es wunderte mich nämlich schon beim Lesen, dass ein Abt nicht nur Vorstand seines Klosters, sondern auch Verwalter eines Schlosses sein soll. Abt Roald hat sich viel zu sehr in die Küchen-Belange eingemischt, das fand ich nicht glaubhaft. Hätte die Autorin ihre historischen Romanideen erläutert, könnte ich vielleicht mehr Verständnis für ihr Buch aufbringen.


    Fazit:

    Eine Familiengeschichte mit einem guten Anfang. Das Ende konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen.

    3 Punkte. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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