Wahl der besten Bücher im BücherTreff

Beiträge von Marie

    Kann mir jemand erklären, was es mit den beiden Titeln auf sich hat? :-k


    drawe , Du hast schon mehrmals geschrieben, dass es sich bei diesem Buch um eines handelt, das "Serotonin" heißt, während auf dem Buchdeckel "Ohne Titel" zu lesen ist. Aber ich komme nicht dahinter, wie es dazu kommt. ?(

    83. Ein Buch mit einem hellgrünen Cover

    Diese Ausgabe steht in meinem Regal, und ich schwöre: Das Cover ist hellgrün.


    Darum gehts:

    "Das ist die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder, der zweiundzwanzigjährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen." Mit seinem atemberaubenden Debütroman über das Leben und Sterben eines musikalischen Genies in einem österreichischen Bergdorf gelang Robert Schneider ein sensationeller Welterfolg, der in über 30 Sprachen übersetzt wurde. - Amazon

    Aber nur in einem Nebensatz ist die Rede von den Gefahren, die der Konsum des LSD mit sich bringt und die schließlich auch der Grund dafür sind, dass Leary seiner akademischen Ämter enthoben wurde.

    Muss Boyle darauf hinweisen? Man erwartet von einem Autor auch nicht, dass er sagt, das Wasser sei nass, wenn er ein Schwimmbad beschreibt.


    Mir gefällt es, dass Boyle aus der Sicht einer Person (oder zweier) erzählt, die sich positive Erfahrungen von der LSD-Einnahme versprechen und nicht wissen (wollen), was Sucht ist oder dass sie selbst jemals süchtig werden könnten. (Ich habe noch ein Drittel des Buches vor mir, daher meine Ansichten hier unter Vorbehalt. :wink:)

    82. Ein Buch, dessen Protagonist den Vornamen Tina in beliebiger Form trägt (Tine , Christina o.ä.)

    Ich zähle jetzt einfach mal MarTIN dazu. :)


    Darum gehts:

    Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.
    ›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan.
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    81. Ein Buch mit einem Protagonisten, dessen Vorname mit C anfängt

    Darum gehts:

    Christopher Boone ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Er kennt alle Länder und deren Hauptstädte sowie sämtliche Primzahlen bis 7507. Er liebt die Farbe Rot, hasst hingegen Gelb und Braun. Unordnung, Überraschungen und fremde Menschen versetzen ihn in Panik, denn Christopher leidet an einer leichten Form von Autismus. Als aber der Pudel in Nachbars Garten mit einer Mistgabel umgebracht wird, beginnt Christopher, aus seiner fest gefügten, kleinen Welt auszubrechen: Mutig stellt er den schändlichen Verbrecher und erfährt außerdem, was es heißt, in der Welt der Erwachsenen zu leben. - Amazon

    Das sagt Amazon:

    Vor dem Hintergrund weltgeschichtlicher Verwerfungen erlebt Paris in den Jahren 1940 bis 1950 seine Wiedergeburt: Mit großer Erzählkunst lässt Agnès Poirier den Flair und das geistig-künstlerische Leben in einer der aufregendsten Metropolen der Welt lebendig werden. Ein unvergleichlich inspirierendes Porträt einer ganzen Epoche, deren Errungenschaften unser Dasein und Lebensgefühl bis heute revolutionieren.
    Im besetzten und im befreiten Paris trafen sich während und nach dem Zweiten Weltkrieg die kreativsten Köpfe, die originellsten Stimmen und die leidenschaftlichsten Selbstdarsteller ihrer Generation. Sie brachen mit dem kapitalistischen System und errichteten eine antibürgerliche Gegenwelt. Bei Absinth, Pastis und Ersatzkaffee mit Sacharin fragten sie sich im Café de Flore: Wer bin ich? Wie können wir überleben? Wie wollen wir leben? Jetzt, heute, morgen, überhaupt. Mit unwiderstehlichem Charme und großer Sachkenntnis erzählt Agnès Poirier von den menschlichen Dramen, die die Entstehung großer Werke der Kunst und Literatur begleiteten: In dem magischen Jahrzehnt zwischen 1940 und 1950 wagten es de Beauvoir, Sartre, Giacometti, Picasso, Beckett, Koestler u.v.a., radikal anders zu denken, zu handeln, zu leben.
    Was sie damals intellektuell und künstlerisch entfalteten, prägt noch heute unser Denken und unsere Lebensweise und beeinflusst uns bis in die Art, wie wir uns kleiden und uns geben. Agnès Poirier entführt uns mitten hinein in eine Stadt mit all ihren Leidenschaften, menschlichen Tragödien und künstlerischen Triumphen.

    Umso wichtiger ist es aber immer, dass sie in dieser Situation nicht in einer Art Schockstarre oder Selbstaufgabe verharren nach dem Motto: Und geht's so schlecht, uns kann ja keiner helfen und alles ist so hoffnungslos.

    Das lähmt und lässt einen nicht aus der rein passiven Opferrolle entkommen.

    Darin stimme ich Dir zu, aber wenn Du über Callie sagst:

    Sie tut wenigstens etwas und versucht kreativ zu sein.

    frage ich: Hat Marie nichts getan? Sie hat doch mit der Opferrolle, in der sie sich offenbar in ihrer Herkunftsfamilie befand, abgeschlossen und lebt jetzt ganz anders. (Bleibt die Frage: Zu welchem Preis?)

    Jetzt mag man vielleicht sagen ich sei faul, weil ich dann nicht arbeite

    Das können nur Leute behaupten, die nie zwei oder drei Kinder groß gezogen haben. In keiner Zeit meines Lebens habe ich weniger gelesen als vor ca. 30, 35 Jahren, als drei Monster hier herumwuselten.

    langsam wieder schwanger

    Wie wird man "langsam" schwanger? Meistens geht es doch recht schnell. :-,

    80. Ein Buch, bei dem Cover und Inhalt gar nicht zusammenpassen

    Darum gehts:

    Harriet und David Lovatt sind eine glückliche Familie - bis zur Geburt ihres fünften Kindes: Der kleine Ben hat nichts Kindliches an sich. Er ist mehr ein bösartiger Troll als ein menschliches Wesen, und wie ein finsteres Verhängnis bricht er über die Familienidylle Harriets und Davids herein. Über dem Entschluss, Ben in eine Anstalt zu geben, beginnt die Familie zu zerbrechen. - Amazon


    Anscheinend ist das Buch prädestiniert für unpassende Cover, denn ich habe 4-5 solcher Ausgaben entdeckt.