Beiträge von Darth

    Ohne DRM wäre sicher vieles möglich, aber dieses ist offenbar auch nicht gewünscht. Gerade mit digitalem Content gehen die Rechteinhaber teilweise echt merkwürdig um. Dort wird ja nun auch versucht an der Zweit- und Drittverwertung durch eventuellen Wiederverkauf noch zu verdienen (z.B. Spieleindustrie).


    Auch im Bereich der Ebooks befinden wir uns noch im Niemandsland. Unzählige Hürden stellen sich dem ehrlichen Käufer in den Weg - Gerätewechsel oder gar ein Wechsel vom "System" Amazon zu Adobe ist nur mit erheblichem Aufwand möglich, ein verleihen ist nicht möglich, Weiterverkauf schon dreimal nicht. Wo liegt die Lösung ?


    In der Vereinfachung der Handhabung und dem Umschwenken in Richtung neuer Modelle. Ein Verzicht auf DRM wo immer das möglich ist (bei der Onleihe wird das eher schwer z.B.).


    Ist die Buchbranche dazu fähig ? Im Moment eher nein, denn die tut sich ja schon auf dem "normalen" Markt mehr als schwer sich bestimmten Dingen die im Wandel sind anzupassen und muss aufpassen das sie den Anschluss an neue Marktgegebenheiten nicht verpasst. Da sind Ebooks noch das geringste Problem, auch wenn gerade in dem Bereich ein großes Wachstumspotential liegt. Aber dazu muss man es erkennen und investieren - und eben eine Endverbraucherstrategie entwickeln die auch angenommen wird. Siehe Amazon und Apple - das sind geschlossene Systeme die von den weniger bewanderten Usern gern angenommen werden da dort alles ziemlich "idiotensicher" funktioniert. Nur ist man dann leider diesen komplett ausgeliefert.


    Es wird spannend bleiben die Entwicklung zu beobachten und man sollte nicht schwarz sehen - ich lese schon seit rd. 15 Jahren digital und was gerade in den letzten 2-3 Jahren an Entwicklung zu sehen war macht schon irgendwie Mut. Es wird nur, analog zur Musikindustrie, eine Weile dauern bis man sich angepasst hat, denn die haben glücklicherweise auch die Kurve bekommen. Ohne DRM. Mit Flatrateangeboten.

    Nein, es war bereits im Vorfeld ziemlich breit gefächert zu lesen das es bewusst nicht als Ebook erscheinen soll. Nicht nur später sondern überhaupt nicht.

    Ich kenne einige Bücher von ihm, habe auch noch (von früher) ein paar gedruckte daheim aber werde eben DIESES auslassen, auch als Statement :)


    Und ja, diese Diskussion gehört hier nur am Rande herein, deswegen belassen wir es dabei.

    Ja, ich lese grundsätzlich nur noch auf meinem Reader (seit ca. 4 Jahren) und habe seitdem kein Papierbuch mehr gekauft.


    Ich werde es überleben dieses Buch nicht zu lesen, ganz sicher. und er wird es überleben wenn ich es nicht kaufe. Aber für mich ist das eine Grundsatzentscheidung. Er wünscht mich ja nicht als Leser :)


    Und sollte die Sehnsucht nach gerade diesem Buch zu groß werden, was ich mir aber nicht annähernd vorstellen kann, dann finden sich mit Sicherheit Mittel und Wege. Jede Entscheidung bringt Konsequenzen, so oder so.

    Der Unterschied ist halt das man ein gedrucktes Buch physisch kauft und dann freie Hand hat was man damit macht.


    Bei einem Ebook kauft man ja "nur" eine Leselizenz, das war es. Man kann es nicht weiter verkaufen, nicht verschenken oder verleihen. Selbst wenn man u.U. selber 3 oder 5 Reader hat (soll ja Sammler geben) bekommt man Probleme das Buch auf seinen Geräten zu nutzen.Dafür dann den Preisabschlag von 10-30% hinzunehmen ist auch in meinen Augen deutlich zu wenig, man hat schon enorme Einschränkungen.


    Auf der anderen Seite habe ich vor einigen wenigen Tagen in einem kontroversen Blog eine interessante Auflistung der üblichen Kalkulation aus Verlagssicht gesehen.



    Darin klärt sich in meinen Augen vieles über die gängigen Preise bei Ebooks.


    Überhaupt ist die entstandene Debatte gerade auch im Zusammenhang mit der DRM-Problematik interessant zu lesen, wenn man auch immer die Motivationen und die Hintergründe der Teilnehmer im Hinterkopf behalten muss :)

    Ich halte (fast) jeden Kopierschutz für Ebooks für einen extremen Eingriff ohne wirklich effektiven Sinn und Verstand. Eine wirkliche Ausnahme bildet da bei mir das DRM der Onleihe - da ist er m.E. nach begründet und macht Sinn. Aber wohin die Reise geht sieht man auch da - als Kindle-Nutzer steht man dann wieder im Regen.


    Die Idee der "Landmarks" und "Wasserzeichen" ist nicht wirklich neu, bringt für den Nutzer kaum merkliche Einschränkungen mit und erlaubt es auch weniger geübten Nutzern "ihre" Ebooks auch ohne Einschränkungen zu nutzen. Aber eindämmen wird das die Weitergabe von Ebooks und die Piraterie mit Sicherheit nicht.


    Diese ganze Spielerei mit hartem und weichem DRM wird sich hoffentlich bald auflösen, die Musikindustrie hat es vorgemacht. Wenn ich da an die Anfangszeiten denke ... *seufz*

    Da beide Protagonisten eine Rolle spielen nehmen wir es doch einfach als "Zwitter" und als Teil 2 bzw. Teil 13. Ist eh schwer das wirklich zu trennen und im zeitlichen Handlungsrahmen knüpfen diese Bücher ja auch komplett an die Jack Ryan (ohne jr.) an.

    Trivialliteratur ist nichts Negatives - nennen wir es einfach seichte Unterhaltung. Aber im Falle von Dan Brown halt immer als Marketinginstrument mit einem oder mehreren Kunstwerken und einer spannend/unterhaltsamen und freien Deutung verknüpft. Und in diesem Buch war es eben - in meinen Augen - sehr reingepresst.


    Aber auch nur meine Meinung, sicher für viele nicht nachvollziehbar.

    Nachdem ich dieses Buch nun ausgelesen habe muss ich sagen das ich ziemlich enttäuscht bin. Wenn die Qualitätskurve der Buchreihe weiter so nach unten zeigt werde ich den übernächsten nicht einmal mehr lesen. Nach dem berechtigten Erfolg von "Illuminati" ist diese Machart inzwischen aufgesetzt und ausgelutscht.


    Was genau habe ich zu kritisieren ? Ich fand die Integration der göttlichen Komödie sehr gezwungen und brachial ins Buch gepresst, in etwa so als wenn solch ein berühmtes Leitthema für den Roman erwartet wird und deswegen unbedingt rein muss, wenn auch nicht immer passend. Was auch nicht einmal annähernd meinen Geschmack traf war das sehr abrupte Ende - fast so als wäre die Zeit zur Abgabe des Manuskripts gekommen und für mehr blieb keine Zeit es passend auszuarbeiten. Die Handlung war, bis auf einen kleineren Twist, für mich ziemlich absehbar - bis auf das Ende, das gebe ich zu.


    Gut fand ich die Idee des Grundsteins der Motivation des bösen Gegenspielers. Ein wirklich brisantes Thema. Die Aufarbeitung des Themas taugt allerdings sehr theatralisch nur als Handlungsrahmen, viel Substanz ist da nicht zu entdecken. Aber wir wollen nicht vergessen, es ist ein Dan Brown - wissenschaftlich angehauchte Trivialliteratur mit soviel angedeutetem und selbst gedeutetem kulturhistorischem und gesellschaftlichem Inhalt, dass jeder meint er lerne viel dazu. Und das über bedeutende Werke der Geschichte mit aufsehenerregender Deutung. Also fast sowas wie ein Buttlar für Hausfrauen.


    Aber da es anscheinend genug Leute gibt die auf diese Art der Unterhaltung stehen muss man sich um eine Fortsetzung sicher keine Gedanken machen.

    Ich habe selber auch keinen Oyo, aber ich selber haben noch nichts positives darüber gelesen - außer den kleinen Preis.


    Ich würde Dir als Reader für Deinen Sohn einen aus der Sparte "gebraucht" bei eBay empfehlen von Kobo oder Sony. Damit fährst Du mit Sicherheit besser und auch nicht wirklich teurer.

    Ich kann dir die Bücher von James Cobb mit Amanda Garrett empfehlen. Der erste Teil der Reihe ist "USS Cunningham - Im Fadenkreuz".


    Dabei handelt es sich um Bücher im Stile eines Tom Clancy (von der Thematik her) aber mit einem weiblichen Hauptcharakter. Allerdings geht es dabei um die Navy und Seeeinsätze.