Beiträge von Anriel

    Boah wie fies! :totlach:


    Und ich dachte auch schon, ich hätte wer weiß was Schlimmes gemacht - und hab meinen Sohnemann quengeln lassen, um dem schnell auf den Grund zu gehen!


    Lieber Mario, irgendwann räche ich mich ganz füüüüüürchterlich!!

    Ich habe nur das Hörbuch genossen - kennt jemand beides und weiß, ob das Hörbuch an wesentlichen Stellen gekürzt ist oder ob man nichts Wesentliches verpasst?
    Und kann jemand sagen, ob das Buch genauso lustig ist, auch wenn man eben nicht die nette Stimme dazu hat (mit dem furchtbaren Dialekt :lol: ), die dazu noch genau weiß, wie es zu lesen ist (Betonung, Tonfall, Hervorhebungen etc).?


    Würde jemand, der beides kennt dem Buch oder dem Hörbuch den Vorzug geben?

    Ich muss diesen Thread mal wieder aus der Versenkung holen.... denn ich habe das Buch soeben erst gelesen.
    Das Thema ist wirklich sehr interessant und leider in den Medien viel zu wenig gegenwärtig. Trotzdem kann ich mich der allgemeinen Begeisterung nicht ganz anschließen.
    Inhaltlich auf jeden Fall ein lesenswertes Buch, auch wenn ich Schwierigkeiten hatte, mich in Erika einzufühlen. Ganz klar, hat sie ein trauriges Schicksal hinter sich und man merkt ihr an, dass sie bis heute darunter leidet und durch diese acht Jahre der Qual ein gebrochener Mensch ist - sprachlich aber konnte mich das Buch nicht überzeugen und es hat mich auch nicht so gefesselt, dass ich darüber alles stehen und liegen gelassen hätte wie einige andere hier schreiben.
    Ich empfand die Sprache als sehr einfach und erzählerisch ein bißchen zu simpel - aber vielleicht liegt das an meiner nicht ganz zutreffenden Erwartungshaltung. Es ist eben kein literarisches Meisterwerk, sondern eben ein Erfahrungsbericht, ein Schicksalsroman - aber die Art und Weise wie dieses Schicksal beschrieben wurde, schaffte es bei mir nicht, so richtig mitzufühlen, da habe ich bei ganz anderen (erfundenen) Schicksalen schon viel mehr mitgefiebert, auch wenn ich Schwierigkeiten habe, auf den Punkt zu bringen, woran genau das liegt.


    Wegen des Inhaltes aber in jedem Fall eine lohnende Lektüre.

    Wegen des SUB-Anti-Aufbauplans kaufe ich überhaupt keine Bücher mehr. :cry:


    Aber auch früher habe ich meist auf das TB gewartet - sonst wäre ich längt haushoch verschuldet. Und wenn man TBs pfleglich behandelt, sehen sie im Regal auch nicht sooo schlecht aus.
    HCs sind bei mir Bücher, die ich geschenkt bekommen oder ertauscht habe...


    Außerdem sind TBs für Unterwegs-Leser etwas leichter zu transportieren. Wer schleppt schon gern Bücher vom Format "Die Säulen der Erde" als HC mit sich herum.

    Ohja, vielleicht bin ich auch mal wieder dabei - habs schon ewig keine Lesenacht mehr mitgemacht.
    Die Frage ist nur, ob ich das noch lange durchhalte - in meinem Alter. :lol: Außerdem muss die arbeitenden Bevölkerung (meine bessere Hälfte) ja recht zeitig ins Bett :sleep: .... aber auch wenns nur 2h sind, dann wärs ja auch schon was!


    Was ich lese, entscheide ich dann, wenn es soweit ist. Vielleicht muss ich ja auch den "Tatort" gucken.... wer weiß. :)

    Juhu! Da freu ich mich auch, das klingt total spannend. Ich liebe es, neue sinnvolle Funktionen für mich zu entdecken. :-) Hoffentlich habe ich dann auch noch Zeit die zu nutzen. Für die Offline-Zeit hast Du Dir einen super Termin ausgesucht - denn da bin ich vermutlich eh nicht da. :D


    Bin ganz doll gespannt! Mario, lass Dich drücken! :friends:

    Eine Geschichte aus der Schule - und häufig wird sie heute in der Schule gelesen.
    Zum Inhalt ist ja oben schon ausführlich was gesagt, daher nur kurz meine Meinung, die leider nicht so positiv ausfällt, wie die bisherigen Stimmen:


    Mir hat diese Erzählung nicht so sehr gefallen - abgesehen von der Tatsache, dass sie sich gut und vor allem schnell liest. Wer sie also lesen "muss", weils der Deutschunterricht erfordert, der hat es auch schnell hinter sich.
    Bei mir stand kein Zwang dahinter, zum Glück. Aber ich kann mir vorstellen, wie man aufgefordert wird, den Rex oder den Franz Kien als Schüler und Erzähler des Stückes zu charakterisieren und das ganze natürlich vor dem Hintergrund, dass der gute Direktor Himmler der Vater von Heinrich Himmler war....
    Vom Hocker hat es mich aber doch nicht gerissen und ich kann nicht mal sagen, warum... mich haben die Wiederholungen gestört, aber das allein ist ja kein ausreichender Grund. Spannung - nunja, es war nicht fesselnd, aber auch nicht total fad. Irgendwas undefinierbares dazwischen. Aber ich war auch nicht übermäßig motiviert, lange über die Geschichte und ihre Personen nachzudenken. Ich fand auch niemanden sympathisch (wenn, wäre dazu ja höchstens der Schüler Franz Kien oder allenfalls noch der Klassenlehrer in Frage gekommen), was es einem schwer macht, die Distanz zu den Akteuren zu vermindern und Empathie zu empfinden.


    Was ich persönlich vor allem sehr schade finde: ich kann kein Griechisch und bin daher nur bedingt im Stande, dem Unterricht bzw. der Prüfung der Zöglinge zu folgen. Wäre es eine Lateinstunde gewesen, wäre ich zumindest fachlich nicht ganz so außen vor gewesen. Und ich denke, dieses Problem haben heutzutage viele Leser - wer besucht schon noch ein richtiges humanistisches Gymnasium mit Griechischunterricht? Wieviele gibt es davon überhaupt noch?


    Sicher, das Buch eignet sich, im Schulunterricht seziert zu werden - und man kann sicher eine Menge dazu sagen, stößt auch im Nachwort des Autors auf Erklärungen zum Verständnis. Aber als unterhaltsame Lektüre bietet es sich nicht unbedingt an - und zum Verständnis der Zeit gibt es meiner Meinung nach bessere bzw. unterhaltsamere Lektüre.

    Naja, so gesehen ist beides nicht ganz unbedeutend.


    Entweder kann Mario davon nicht leben - dann muss er seine Entscheidung ändern und das ist möglicherweise der Tod des Büchertreffs oder so rum wie Du es siehst, dass sich die Atmospähre stark ändert, die Kommerzialisierung den Büchertreff killt und Mario dann auch was anderes machen wird.


    In beiden Fällen wäre das Ergebnis das Gleiche - und das wäre unsagbar schade!


    ABER da denken wir ja gar nicht dran, hoffen das Beste und quetschen unsere Daumen, dass alles gut geht!

    Ich bin auch sehr beeindruckt und bewundere diese mutige entscheidung.


    Gleichzeitig teile ich aber auch die Sorgen von Rosalita - kannst Du davon leben? Geht das alles gut? Ich selbst bin ja eher Pessimist, aber ich hoffe, dass Du mit einem guten Marketing-Konzept, Kontakten zu Verlagen und Vertreibern von Büchern alle überzeugen kannst, und dass Dein Vorhaben grünes Licht bekommt. Ich würde es sehr schade finden, wenn Du Deine Entscheidung nach kurzer Zeit bereuen müsstest. Also besser nicht daran denken - danke für Deinen Mut und Deine Offenheit! :applause:

    So realitätsfern ist das Buch nicht,


    Ich finde Amerika der 60er Jahre perfekt gewählt, wenn ein junges Mädchen heute schwanger wird kräht da kein Hahn mehr nach ;)

    Also ob da ein Hahn nach kräht, wenn eine Minderjährige schwanger wird, hängt wohl sehr davon ab, wo man lebt und welcher sozialen Schicht man angehört.... in einem Dorf oder einer Kleinstadt ist auch heutzutage sowas durchaus etwas, wo Eltern an Ansehen verlieren und sich alle das Maul drüber zerreißen. In Großstädten mag die Anonymität einem da tatsächlich mehr Schutz geben. Wie die Sache in einer amerikanischen (womöglich noch katholischen) Provinzregion heute aussieht, kann ich nicht beurteilen, aber ich glaube, da wird es auch heute noch genauso sein.


    “Dieser Roman ernthält alle Ingredienzien eines Schmökers: Liebe, Eifersuch und Abenteuer.” So verspricht es der Klappentext – und er behält recht. Zwar erwartet man, dass man sofort in der Wüste bei den Tuareg landet und ist vielleicht überrascht, wenn man ersteinmal für etwa 400 Seiten in Frankreich verbleibt, aber daran gewöhnt man sich, denn die Handlung ist spannend erzählt und gut recherchiert.


    Die Geschichte der beiden Jungen Paul und Moussa, die ihre Kindheit gemeinsam in Frankreich verbrachten und die sich Jahre später im Land der Tuareg gegenüberstehen. Es gibt viel, was sie verbindet und viel, was sie trennt.
    Wenn man so will, ist das Buch zweigeteilt – zunächst in Frankreich geht es um das gemeinsame Aufwachsen der beiden, die Anfeindungen gegen den Mischling Moussa von Klassenkameraden, Lehrern und anderen Mitgliedern der Gesellschaft, aber auch um die tiefe Freundschaft und Verbundenheit und ihre vielschichtigen Charaktere. Eben jene Freundschaft aber wird dann im zweiten Teil auf eine harte Probe gestellt, als Paul an einer Expedition der französischen Armee teilnimmt und ein wahres Massaker der Tuareg an den Franzosen miterlebt – und dann auf seinen alten Gefährten trifft: Moussa, der jetzt als Tuareg lebt und fühlt. Die Zerissenheit Moussas, der in den Franzosen den imperialistischen Feind kennengelernt hat und der sich doch an die gemeinsam verbrachte Zeit erinnert, sich aber zugleich den Vorwürfen Pauls stellen muss und den Schwierigkeiten, dem eigenen Volk noch immer ein Fremder zu sein.


    Der Roman besticht durch seine Vielschichtigkeit bei allen Personen, es gibt keine Schwarzweiß-Malerei der beiden Kulturen, sondern es wird stattdessen auf die unterschiedlichen Figuren und ihre Sichtweisen und Prägungen eingegangen. Sowohl Paul als auch Moussa sind Helden – die eigentlich beide auf der gleichen Seite der Toleranz stehen….
    Ganz nebenbei lernt man viel über die Tuareg und das Leben und Denken in der Wüste, über die Politik von damals, die Ängste und Ziele der verschiedenen Völker – nicht nur Franzosen und die verschiedenen Tuareg-Stämme, sondern auch die Nachbarländer haben hier Anteil.
    Ein wirklich bemerkenswertes Buch, wenn auch stellenweise recht brutal, gut geschrieben und psychologisch genau beobachtet. Die Figuren leben und man lebt mit ihnen – das macht ein wirklich gutes Buch aus!

    Georgette Heyers Liebesgeschichten aus der Regency-Zeit waren damals recht berühmt - heute sind sie ein wenig in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht, wie ich finde, auch wenn es eigentlich ganz triviale Geschichten sind. Ihre Essenzen sind häufig ein bißchen Stolz und Vorurteil, das ganze in der oberen Gesellschaftsschicht Englands kombiniert mit herzerfrischenden Dialogen. Die Heldinnen sind meist, wie auch hier, impulsive, leidenschaftliche junge Damen, die Schwierigkeiten haben, sich stets "angemessen" zu betragen - als Gegenspieler finden sich Adlige wie hier Herzog Sylvester von Salford, deren Benehmen zunächst verkannt wird.


    So hat hier die junge Phoebe einen Roman geschrieben, in dem sie bekannte Personen der Gesellschaft karikiert, allen voran eben jenen Herzog von Salford, dem sie Arroganz vorwirft und zum Schurken stempelt. Als sie ihn dann tatsächlich kennenlernt, bemerkt sie, dass ihr Roman ein schwerer Fehler war....


    Hier bietet sich dem Leser auf der Flucht vor der Realität in eine romantische Traumwelt alles, was dazu gehört: erzwungene Heirat, Flucht, Freundschaft und Liebe, Wortduelle und Missverständnisse. So einfach gestrickt die Geschichte auch sein mag, so überzeugend und sympathisch sind doch die Figuren gezeichnet und so lebensecht wirken auch ihre Dialoge. Es lohnt sich tatsächlich, in diese Welt einmal einzutauchen, den Alltag hinter sich zu lassen und mitzufiebern, wie sich diese Geschichte entwickelt und entwirrt - auch wenn das Ende wie so oft natürlich vorgezeichnet ist, der Weg dahin ist der Genuss.

    Kann ein junges Mädchen schwanger sein, ohne Verkehr gehabt zu haben? Oder steht dahinter doch eine große Lüge? Das Buch beginnt ein wenig bizarr mit einem unanständigen Traum, welcher die streng katholisch erzogene Mary Ann auch sehr verstört. Doch die Ereignisse, die dann folgen, sind noch viel verstörender. Bei ihr wird eine Schwangerschaft festgestellt - und dabei weiß sie selbst doch ganz genau, dass sie ihren Freund Mike nicht "rangelassen" hat, obwohl der das gern gehabt hätte...


    Die Autorin zeichnet nun ein Bild von den verschiedenen Reaktionen: die Verwirrung, des jungen Mädchens, die Ungläubigkeit der Eltern, die Enttäuschung des Freundes, der sicher ist, dass er betrogen wurde.... die Standpunkte von Pater Crispin und des Arztes Jonas Wade, die beide mehr und mehr in einen Konflikt geraten.
    Es ist eine interessante Geschichte, deren Geheimnis schließlich vom Arzt gelüftet wird. Dass das Buch danach recht bald zum Ende kommt, ist einerseits schade, weil viele Fragen offen bleiben, andererseits ein Kunstgriff, weil es den Leser dazu bringt, sich selbst auszumalen, wie es weiter geht.


    Mein Kritik zielt allerdings auf zwei Punkte: erstens muss man sich auf die Geschichte tatsächlich einlassen, auch wenn sie realistisch beschrieben ist, so ist die Sache an sich für mich jedoch ein wenig weit hergeholt und realitätsfern; zweitens gefällt mir der Schauplatz nicht so sehr. Die Autorin wählt das Amerika der 60er Jahre, prüde und streng katholisch, jedoch vergibt sie hier die Chance, auch die Reaktionen der Gesellschaft und nicht nur der engsten Vertrauten zu schildern. Es bleibt offen, was die Nachbarn sagen, wie man sich im Gottestdienst das Maul zerreißt und was die Mitschüler und Lehrer zu der Schwangerschaft sagen..... geschildert werden lediglich die Reaktionen direkt involvierter Personen und die verhalten sich fast genauso, wie man es heute auch erwarten würde. Klar, sind Eltern nicht begeistert, wenn die 17jährige Tochter ohne Schulabschluss schwanger ist, natürlich glauben sie ihr die Jungfräulichkeit nicht - und natürlich vermutet der Freund einen Rivalen.... das alles hätte heute genausogut stattfinden können. Der Bezug auf die 60er Jahre findet sich eigentlich nur im Stand der Medizin, der Art der Aufklärung von Jugendlichen (junge Mädchen beim Gynäkologen, evtl. auch die strenggläubige Einstellung bei Teenagern, aber das gibt es heute ja noch immer).
    Hier wird meiner jedenfalls Potenzial verschenkt, denn die gesellschaftliche Problematik wird nur ansatzweise erwähnt.


    Es gibt definitiv bessere Bücher von Barbara Wood, aber es ist trotzdem interessant und fesselnd, wenn man sich auf die Lösung dieses Rätsels einlassen mag.

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    • Kimy, RoachKitty - 13
    • HotSummer - 11
    • Sommermensch, apfelsaft - 10

    Wow, was für Massen.... bei mir hat gerade mal eine Person was angefordert. :wink: Aber das liegt wohl tatsächlich am Regal/Angebot.... ich ärgere mich, dass ich bei der Aktivität nicht noch ein paar neue und aktuelle Sachen für mein Regal habe, aber ich komme mit dem Lesen nicht hinterher oder aber will die Bücher doch lieber behalten.


    (Hab übrigens nie mehr als 5 Tickets gehortet, aus Angst, dass die Seite mal zusammenbricht und ich dann mit großen Verlusten dastehe....)

    Ich bin auch schon dabei meine Tickets zu verbraten. 11 Bücher sollten demnächst auf den Weg zu mir sein, und trotzdem habe ich noch 10 Tickets über. Leider finde ich momentan aber nichts mehr.

    Wow, Du hast aber viele Tickets gehabt.... da musst Du ja dolle Sachen im Angebot gehabt haben. Und nix finden kommt bei mir irgendwie gar nicht vor - eher im Gegenteil, ich muss mir immer 3x überlegen, welches Buch meiner endlosen Wunschliste ich zuerst ordere, wenn sich dann doch mal ein Ticket zu mir verirrt. Liegt aber vermutlich daran, dass ich mich so schwer von meinen Schätzen trennen kann und daher nicht so wirklich spannende/aktuelle Sachen im Regal habe.



    tortellini
    Also wenn ich den TT-Link in Deiner Signatur aufrufen will, bekomme ich immer einen Datenbank-Error, auch wennd die Seite bei mir sonst schon noch funktioniert. Aber wenn ich nach Deinem Nick (sweetshakespeare) suche, finde ich Dich noch und kann auch Dein Regal anschauen. Ist wohl doch nur der Link, der nicht stimmt.

    Was das Lesen von PNs angeht, so glaube ich wirklich nicht, dass sich da jemand hinsetzt und tausende von mails tatsächlich liest - gerade wo wegen solcher Angelegenheiten massig davon verschickt werden. Das geht vermutlich wirklich über Schlüsselwörter wie Sugar schon schrieb - und wenn man damit auffällig wird, dann wirds vermutlich auch mal gelesen. Damit muss man schon rechnen. Daher sollte man seeeeehr private Dinge vielleicht auch nicht über ein Board austauschen, wenn man davor wirklich Angst hat. Aber bei harmlosen Dingen bin ich immer davon ausgegangen, dass a) keiner die Zeit hat, all die PNs zu lesen und b) es auch keine Sau interessiert, was ich so schreibe.


    Da ich aber nicht gesperrt worden bin bisher (puhhhh!), hat wohl keiner meine PNs mitgelesen, denn ich habe mich auch mit 2-3 Leuten über Alternativen unterhalten als ich von den Sperrungen noch nichts wusste :-, .... allerdings haben wir nur sehr verklausuliert darüber gesprochen, denn das posten von fremden Links zwecks Werbung machen war ja schon immer verboten.


    Wirklich merkwürdig, dass die mails so kleckerweise verschickt werden - ich hab meine ziemlich früh bekommen. Liegt das jetzt daran, dass meine mail-Adresse mit "a" beginnt?? Mein Nickname hat nämlich ein "Z" vorn.


    Das einzig Erfreuliche: durch die Veränderung sind alle TT-Mitglieder so aufgerufen und aktiv, dass die Tauschvorgänge deutlich schneller zu laufen scheinen. Ich musste nie länger als 5 Stunden auf eine Bestätigung meiner Tauschanfrage warten... das hab ich zu normalen Zeiten schon ganz anders erlebt. 8)

    Wenn ich mal ein Buch nicht (zum Neupreis )kaufen will und nicht in der Bücherei bekommen kann, bestelle ich es mir bei amazon-marketplace. Da habe ich schon für 0,01€ fast neuwertige Bücher gekauft.

    Naaaaja..... soweit ich weiß zahlt man dann ja auch noch 3€ Porto beim marketplace oder seh ich das falsch? Das war zumindest bisher der Grund, warum ich da höchst selten eingekauft habe.
    Da ist booklooker oder notfalll auch ibäh dann gelegentlich doch günstiger, zumal man da häufig nur das an Porto zahlen muss, was auch tatsächlich verbraucht wird....

    Ein bißchen Offtopic, aber....


    ...hoffentlich kommt der liebe Mario nicht auf die Idee, hier pro Beitrag eine Gebühr zu erheben. Der Aufschrei wäre ähnlich groß, obwohl ja jedem klar sein sollte, dass dem Betreiber eines solchen Angebots Kosten entstehen. :!:


    Darum lieber mal öfter Bücher (die man sowieso bei amazon oder booklooker kaufen wollte) über den Umweg des Forums kaufen - dann bleibt uns das erspart. War doch so, oder? 8)

    Also ich habe auch gestern drei meiner Tickets umgesetzt, eines halte ich noch in Reserve... aber das Angebot wird so oder so immer dünner. Im Laufe des gestrigen Tages ist die Mitgliederzahl bei meinbuch-deinbuch um etwa 600 gestiegen. Ich bin dort schon länger registriert gewesen, da es dort aber wie schon bemerkt kleiner ist (bald kann man sagen "war) und weniger Publikum, blieb auch die Zahl der Tauschvorgänge begrenzt. Auch die Software ist bei Tauschticket komfortabler, aber ich verzichte gern auf graphischen Schnickschnack, wenn es dafür kostenlos bleibt. Und so unähnlich wie Tauschticket vor 5 Jahren ist es dort gar nicht.... kann also was draus werden, wenn sie sich von TT-abwandernden Mitglieder zunutze machen. :-)


    Meinen TT-Account werde ich vorläufig behalten um zu sehen, wie es weitergeht. Nix wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Also mal schauen, wie sich die Dinge entwickeln. Ich war dort zu lange und recht zufrieden, als dass ich so mirnichtsdirnichts abspringen könnte. Aber ich habe schon die Befürchtung, dass sie sich damit ihr eigenes Grab schaufeln, denn entweder ist man nicht bereit zu zahlen oder mag den Zahlungsweg nicht (Datenschutz, eine Aversion gegen Paypal oder Lastschriftverkehr oder was auch immer...). So oder so wird das Angebot arg schrumpfen wie es das jetzt ja schon tut und damit werden auch Leute abwandern, die tendenziell bereit wären, zu zahlen, die aber nicht mehr genug finden....


    Grundsätzlich finde ich es ok, für einen angebotenen Dienst einen Obulus zu verlangen - ABER gleichzeitig muss man es dem Nutzer überlassen, ob er dann nicht lieber andere kostenfreie Angebote nutzt (solange es welche gibt) und sollte auch damit rechnen - bei so jahrelanger Kostenfreiheit gilt ja schon fast ein "Gewohnheitsrecht". ;-). Die gleiche Diskussion gabs ja schließlich auch bei Online-Zeitungen, die ihren Journalismus bezahlt haben wollen (z.B. Hamburger Abendblatt)...


    Bin gespannt, wie es weitergeht bei TT, denn die Details der Änderungen stehen ja noch aus.