Beiträge von Bad Moon

    Neue Reihe, vorhandener Autor/ neue Reihe, vorhandene Autoren unter neuem Namen


    Mark K. Roberts

    The Liberty Corps

    01. (1987) The Liberty Corps--9780445204768

    02. (1987) Maracaibo Massacre--9780445204782

    03. (1988) Canal Zone Conquest--9780445205000

    04. (1988) Korean Carnage--9780445205024

    05. (1988) Poisoned Paradise--9780445207257

    06. (1988) Costa Rican Chaos--9780445207271


    John Lansing (Verlagspseudonym)

    The Black Eagles

    01. (1983) Hanoi Hellground - Mark K. Roberts (als John Lansing)--9780821712498

    02. (1983) Mekong Massacre - Patrick E. Andrews (als John Lansing) 9780821712948

    03. (1984) Nightmare in Laos - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780722153819

    04. (1984) Pungi Patrol - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821713891

    05. (1984) Saigon Slaughter - Patrick E. Andrews (als John Lansing)-- 9780821714768

    06. (1985) AK-47 Firefight - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821715420

    07. (1985) Beyond The DMZ - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821716106

    08. (1985) Boocoo Death - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821716779

    09. (1986) Bad Scene At Bong Son - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821717936

    10. (1986) Cambodia Kill-Zone - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821719534

    11. (1987) Duel On The Song Cai - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821720486

    12. (1987) Lords Of Laos - Patrick E. Andrews (als John Lansing) --9780821721261

    13. (1987) Encore At Den Bien Phu - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821721971

    14. (1988) Firestorm At Dong Nam - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821722879

    15. (1988) Ho's Hellhounds - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821723586

    16. (1988) Monsoon Hell Hole - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821724347

    17. (1988) Mau Len Death Zone - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821725146

    18. (1989) Durong Warriors - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821726310

    19. (1989) Hoa Tien Killers - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821727133

    20. (1990) Bo-Binh Commandos - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821729922

    21. (1990) Nguy-Hiem War Zone - Patrick E. Andrews (als John Lansing)--9780821730768

    Einzeln nur als englische Kindle/eBook-Ausgabe.

    https://www.buechertreff.de/de…ith-this-ring-collection/

    https://www.buechertreff.de/de…ith-this-ring-collection/

    https://www.buechertreff.de/de…ith-this-ring-collection/


    Die Originalausgabe enthält noch eine vierte Erzählung, die in der deutschen Fassung nicht dabei ist, ansonsten identisch.

    Strenggenommen also kein Sammelband.

    Neue Reihen, neuer Autor


    Patrick E. Andrews *1936

    Crossed Arrows

    01. (2016) Rocky Mountain Warpath--B01CQWO514

    02. (2016) The Ghost Dancers--B01LZ3VMS4

    03. (2017) Gaelic Vengeance--B06XBTT91R


    The Long Knives

    (2016) Crossed Arrows (Vorgeschichte)--B018RASNBW

    01. (1988) Sabers West--B01C1OJALC

    (2016) Glory's Guidons (Erzählung mit gleicher Gegend)--B01F7QM8BA

    (2016) Gunsmoke at Powder River (Erzählung mit gleicher Gegend)--B01JM0D0SM

    02. (1988) Blood of Apache Mesa--B071S7WYCL

    (1986) Apache Gold - (mit Mark K. Roberts) (Erzählung mit gleicher Gegend)--B0756JL7H9


    The Dragoons

    01. (1993) Buffalo War--B01IKP12EE

    02. (1993) Comanchero Blood--B01M2TUIKR

    (2017) The Scalphunters (Erzählung mit gleicher Gegend)--B06XQDQHT2

    03. (1993) Whiskey River--B071HM31P2


    Indian Territory

    (1986) Oklahoma Showdown--B01C1NTCFW

    (1987) Desperado Run--B01C1NTCFW

    (1988) Lighthorse Creek--B06XDR3LKQ


    Texas Trails

    (1991) Texas Drawdown--B076632X1P

    (1992) Death on the Texas Range--9780821738047

    (1992) Texican Blood Fight--9780821736999


    Ich weiß ja, dass Buchausgaben/ ISBNs eigentlich Vorrang vor eBooks/ ASINs haben, allerdings sind diese Neuauflagen mit einheitlich gestalteten Covern bzw. haben die alten Printausgaben (zum Teil) gar keine Cover bei amazon. Ausnahme Texas Trails, bei denen die Teile 2 und 3 als Neuauflage auf der Webseite des Autors zwar schon zu sehen sind aber noch nicht veröffentlicht wurden. Wenn es auch bei den anderen die ISBNs sein sollen, ich habe die parat, kurze Info genügt,

    Ausgesetzt von Sommerurlaubern auf der kleinen Insel vor Long Island, rottet sich eine Meute von Hunden zusammen...
    ... der Huger zwingt sie zu einer erbarmungslosen Jagd - ihre Beute sind wehrlose Menschen. (Klappentext)


    Der Roman ist ein (gelungener) Beitrag zur Tierhorrorwelle, die Mitte der 70er Jahre, im Gefolge von Der weiße Hai, auf die Kinoleinwände und in die Buchhandlungen schwappte.
    Der Aufbau ist klassisch: ein kleiner Prolog, um den Leser mit der Ausgangsssituation vertraut zu machen, die Vorstellung der Charaktere und ihrer Verhältnisse zueinander, wobei sich im Hintergrund das heraufziehende Unheil verdichtet, die erste Konfrontation, bei der dann auch gleich die Protagonisten ausgedünnt werden, Rückzug an einen scheinber sicheren Ort, Situationsanalyse und Fluchtpläne schmieden, erneute Angriffe sowie Ausbruchsversuche mit weiteren Verlusten, finale Konfrontation.
    Der Spannungsaufbau funktioniert sehr gut, nur bei der Einführung der Personen ist, für meinen Geschmack, ein bisschen zuviel Familiendrama im Spiel. Andererseits verschafft sich der Autor dadurch den Vorteil, ein paar unerwartete Wendungen einbauen zu können, wenn er eher positiv gezeichnete Figuren scheitern lässt, während weniger sympatische Erfolge verbuchen können. Hier sind keine Helden am Werk, sondern ganz normale Menschen mit unterschiedlichen Ansichten, Stärken und Schwächen (und sind sich derer, zumindest teilweise, auch bewusst). Besonders gut zeigt sich das in dem angespannten Verhältnis von Hauptperson Larry zu seinem jüngeren Bruder Kenny, den er nur wiederwillig und auf Drängen von Ehefrau Diane zu Hilfe ruft, wohl wissend, dass dieser perfekt für die Aufgabe wäre, ihm aber dann auf ewig seine eigene Hilflosigkeit unter die Nase reiben wird.
    Gelegentlich werden Situationen aus Sicht der Hunde geschildert, wobei der Autor eine Vermenschlichung soweit wie möglich vermeidet. Überhaupt werden die Tiere hier zwar bedrohlich, aber nicht als böse Monster dargestellt; wie auch in dem, etwa zeitgleich erschienenen, Die Hunde von Robert Calder, ist menschliches Fehlverhalten der eigentliche Auslöser.
    Die Schilderungen in den Horrorszenen sind zwar nicht gerade unblutig und wenig zimperlich, werden aber kurz gehalten und nicht detailiert ausgewalzt.


    Die Originalausgabe erschien 1976, die einzige deutschsprachige Ausgabe kam 1978, in der Taschenbuchsparte der "Vampir Horror-Roman"-Serie des Pabel Verlages heraus. Ich vermute, aufgrund einiger etwas holperiger Übergänge, dass diese Ausgabe gekürzt ist.


    Der Roman wurde 1977 von Robert Clouse (Der Mann mit der Todeskralle) verfilmt, allerdings wurden einige Änderungen am Plot und an den Charakteren vorgenommen. Unter Genrefreunden gilt der Streifen als eines der besseren Werke aus jener Zeit, insbesondere wegen der großartigen Leistungen der tierischen Darsteller und deren Trainern. 1982 versuchte sich Clouse mit "Night Eyes", der Verfilmung von James Herberts Die Ratten, ein weiters Mal am Tierhorror, konnte damit aber keinen Erfolg verbuchen.

    Ein ungewöhnlicher Fall: das Buch "Der Soldat James Ryan" ist in zwei, sich wiedersprechenden Listen aufgeführt.
    http://www.buechertreff.de/buc…suelle-buch-verfilmungen/
    http://www.buechertreff.de/buc…omane-film-novelizations/
    Die erste Liste soll Bücher enthalten die verfilmt wurden (trotz diverser 'Thema gut getroffen' Bewertungen ist der Roman hier falsch!), die zweite Romane, die auf Filmen bzw. Drehbüchern basieren (wie man an der Coverabbildung sehen kann, ist das Buch hier richtig).

    Der Psychiater Dr. Pope wird in ein altes, düsteres Herrschaftshaus gerufen, am Rand eines weiten Moorgebiets. An diesem einsamen Ort haben sich einst furchtbare Dinge zugetragen, die noch heute die Bewohner in ihren Bann ziehen.
    Der Seelendoktor soll eine junge Frau von schrecklichen Wahnvorstellungen befreien. Aber seine ärztliche Kunst droht zu versagen. Denn Dr. Pope entdeckt, daß die Unglückliche von einem unheimlichen Dämon beherrscht wird, der sein Opfer mit teuflischer Lust vernichten will. (Quelle: Klappentext)


    Die Story ist aus der Sicht von Dr. Pope als Ich-Erzähler geschrieben, dem die anderen Charaktere nach und nach die vorangegangenen Geschehnisse schildern; die Hälfte der Handlung besteht somit aus Nacherzählungen. Die Option, dass Catherine (die weibliche Hauptperson) tatsächlich "nur" psychisch krank ist und sich die dämonischen Vorgänge aufgrund sexueller Schuldgefühle eingebildet hat, besteht zwar, doch für den Leser scheint von Anfang an klar, dass etwas Übernatürliches hinter der ganzen Sache stecken muß. Die endgültige Aufklärung, erfolgt erst ganz am Schluß.
    Der Schreibstil ist sachlich, es soll sich ja immerhin um die Aufzeichnungen eines Wissenschaftlers handeln. Die Motivation der Protagonisten, entweder von ihnen selbst offenbart oder durch Dr. Pope analysiert, ist nachvollziehbar und der Plot in sich schlüssig.


    Der Roman erschien im Original 1970, die deutsche Ausgabe kam 1977, in der Taschenbuchreihe "Vampir Horror Roman" des Pabel Verlags auf den Markt. 1979 wurde in der Heftsparte derselben Reihe eine gekürzte Fassung veröffentlicht, von der es Anfang der 90er eine Neuauflage in der Reihe "Dämonenland" bei Bastei Lübbe gab.
    1973 entstand eine Verfilmung unter dem Titel "And Now The Screaming Starts", in Deutschland kam der Streifen erst 1982 als "Embryo des Bösen" in die Kinos. Bis auf die Rückblende zum Ursprung des Unheils, läuft die Handlung kontinuierlich ab, daher taucht Dr. Pope (dargestellt von Peter Cushing) erst nach 50 Minuten auf. Der psychologische Effekt wird fallengelassen, da das Publikum stets Zeuge der übernatürlichen Vorgänge wird, auch wenn Catherine (Stephanie Beacham) nicht anwesend ist. Außerdem wurde noch eine unternehmungslustige Killerhand zugefügt, die den Bodycount fleißig in die Höhe treibt.


    Freunde von eher ruhigen (um nicht zu sagen altmodischen) Geistergruselgeschichten sollten sich von der Groschenroman-Aufmachung nicht abschrecken lassen; wir haben hier unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, die zwar an Klassiker wie Shirley Jacksons "Spuk in Hill House" (um nur ein Beispiel zu nennen) nicht heranreicht, sich aber auch nicht dahinter verstecken muß.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Harry Potter also auch?
    Es wird immer Menschen mit einer schwachen oder kaputten oder kranken oder wie auch immer Psyche geben, die sich von irgendwelchen Geschichten beeinflussen lassen. Die Diskussion gab es schon bei Horrofilmen, Ballerspielen, einer Folge der Schwarzwald-Klinik und wo nicht noch überall. Wieviele Millionen von Menschen haben die Potter Bücher gelesen und sind danach nicht in Depressionen verfallen? Ein Kind, dass in einem vernünftigen sozialen Umfeld aufwächst, kann im Normalfall sehr wohl zwischen Realität und Fiktion unterscheiden.
    Zurück zum Thema:
    Als meine Tochter ins Vorlesealter kam, sind einige Bücher aus meiner Kindheit zum Einsatz gekommen, die zum Teil unter großem zeitlichen und finanziellen Aufwand neu organisiert werden mussten (Enid Blyton: Hops, Fips und Taps) und dabei sind auch manchmal nostalgische Gefühle aufgekommen.

    Inhalt: Salem, Massachusetts, Ende des 17. Jahrhunderts; nachdem Reverend Hawthorne den Hexenzirkel von Margaret Morgan auf frischer Tat bei einer Teufelsbeschwörung, inklusive Menschenopfer, erwischt, lässt er die Frauen auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Vor ihrem Tod verflucht Margaret die Nachfahren von Hawthorne und seinen Helfern...
    Gegenwart, Heidi ist Moderatorin bei einem kleinen Radiosender, wo sie allabendlich mit ihren Kollegen Whitey (der, mehr oder weniger offensichtlich, in sie verliebt ist) und dem älteren Herman (der sie argwöhnisch im Auge behält, da sie erst kürzlich, auf sein Drängen hin, einen Drogenentzug gemacht hat) durch die Rocksendung führt. Der Sender promotet das örtliche Horrorfilmfestival, zu diesem Anlass wurde Francis Matthias in die Sendung eingeladen, der ein Buch über die Hexen von Salem geschrieben hat. Als sie eine Schallplatte der unbekannten Band "The Lords", die Heidi anonym zugestellt wurde, in der Show abspielen, ist das Echo der Hörer auf die seltsame Musik gespalten: offenbar ist das Stück für Männer eher unangenehm, während die Frauen in geradezu ekstasische Begeisterung ausbrechen. Nachdem Herman die Band scherzhaft als die "Lords von Salem" bezeichnet wird Francis hellhörig, denn unter diesem Namen war seinerzeit Margaret Morgens Hexenzirkel bekannt. Er findet heraus, dass Heidi mit wirklichem Namen Adelheid Elizabeth Hawthorne heisst und eine direkte Nachkommin von Reverend Hawthorne ist. Als bekannt wird, dass, während die obskure Schallplatte im Radio abgespielt wurde, eine bisher unbescholtene Frau sich erst selbst verstümmelt und dann ihren Geliebten getötet und zerstückelt hat, stellt er weitere Nachforschungen an. Inzwischen wird Heidi von Alpträumen und grausigen Visionen heimgesucht, die sie an ihrem Verstand zweifeln lassen...
    Meine Meinung: Der Roman beruht auf dem ursprünglichen Drehbuch zu Rob Zombies gleichnamigen Film. Ich hatte noch ungefähr ein Drittel zu lesen, als sich mir die Gelegenheit bot den Film zu sehen; die Eindrücke haben sich dabei bestimmt etwas vermischt. Auf jeden Fall ist das Buch insgesamt detaillierter und sehr viel brutaler. Gleich zu Beginn dürfen wir an einer schwarzen Messe teilhaben, wobei an blutigen Einzelheiten nicht gespart wird.
    Die Einführung der Charaktere ist gelungen, die Verwendung einer satanischen Musik als Auslöser funktioniert auf dem Papier nicht so gut wie im Film, ist aber noch glaubhaft umgesetzt. In manchen Momenten, gerade bei Heidis alptraumhaften Visionen, merkt man den Ursprung (als Drehbuch) deutlich, ein typischer "Buch zum Film"-Effekt, wenn Einfälle, die visuell funktionieren, mit Worten beschrieben werden. Interessanterweise sind gerade von diesen Szenen viele nicht im fertigen Film enthalten.
    Nachdem der Mittelteil sich etwas zieht, geht zum Ende hin nochmal richtig die Post ab. Wo im Film ein rauschartiges, knallbuntes, symbolhaftes Bildgewitter auf den Zuschauer einprasselt, manchmal unfreiwillig komisch, manchmal übertrieben provokant, werden im Roman zwar alle losen Fäden verknüpft, allerdings mithilfe eines niederschmetternden Gemetzels. Was in beiden Fällen bleibt, ist die Frage, ob das jetzt den ganzen Aufwand wert war.
    Fazit: Mr. Zombie hat sich vom Satanismus-Horror a'la "Rosemaries Baby" (Buch 1967, Film 1968), "Der Exorzist" (Buch 1971, Film 1973) und "Das Omen" (1976) inspirieren lassen, liegt aber näher an dem etwas ruppigen "Hexensabbat" (Buch "Allisons Haus" 1974, Film 1977) und nahm nicht die geringste Rücksicht auf die realen Hexenprozesse in Salem. Für Freunde dieser Richtung Okkultgrusels, die sich an saftigen Details nicht stören, ist das Buch sicher einen Blick wert, ebenso für diejenigen, die aus dem Film nicht schlau geworden sind.


    Ein wenig anspruchsvoller als man es von der Romanadaption eines Low-Budget Horrorfilmes erwartet; als Feierabend- oder Reiselektüre geeignet.


    3/5

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