Beiträge von Ignatia

    „Als Luca verschwand“ habe ich zufällig beim stöbern im Internet entdeckt. Ich sah das Cover, las den Klappentext und schluckte und. Auf eine perfide Art und Weise packte es mich und ich wollte es unbedingt lesen. Alleine um die Hintergründe zu erfahren, wie es zu dieser Entführungkommen konnte.

    Jeder der Kinder hat wird sagen: Niemals lasse ich mein Kind irgendwo alleine. Aber weiß man vorher, wie man in manchen Situationen handeln wird? Also ich kann das von mir nicht sagen, deswegen war ich gespannt auf das, was mich erwarten wird.


    Entführt!!!


    Ich glaube das ist das schlimmste was Eltern passieren kann. Das eigene Kind ist weg, entführt vor den eigenen Augen. Diese Angst und Verzweiflung, die man in dem Moment wohl haben muss mag ich mir niemals vorstellen.

    NIEMALS mehr mag ich nochmals in diese Situation kommen, nicht zu wissen wo das Kind ist, diese Hilflosigkeit, das Gefühl nichts machen zu können, die Verzweiflung die man verspürt. Man ist verzweifelt, mag schreien und aus dem Alptraum entfliehen.


    Petra Hammesfahr hat es geschafft, dieses Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht in diesem Buch an den Leser zu vermitteln. Man ist mitten in der Situation, hofft und bangt mit den Personen mit. Man versucht, die einzelnen Puzzleteile zusammen zu setzen, mag die Hintergründe verstehen, wie es zu dem Unglück kam.

    Die Hauptcharaktere sind detailgetreu ausgearbeitet, man kann die meisten Handlungen gut nachvollziehen, andere erscheinen allerdings ein wenig naiv, was aber auch aufgrund der Situation sein kann.

    An Nebencharakteren kamen mir ehrlich gesagt zu viele Personen drin vor und ich kam beim lesen schon durcheinander. Oft musste ich erst überlegen, wer mit wem und warum in welchen Verhältnis steht, das strengt doch sehr an und beeinflusste das flüssige lesen.

    Hier hätte ich es mir durchaus ein wenig kompakter gewünscht, dass man dem Inhalt hätte besser folgen können.

    Ansonsten ist das Buch in einzelne Kapitel unterteilt worden.

    "In deinem Namen" von Harlan Coben kannte ich bisher gar nicht. Dann waren auf einmal Infos zu diesem neuem Triller in meinem Postfach. Klar, dass mich das neugierig gemacht hatte, ich nähere Infos eingeholt habe und dann begann, das Buch zu lesen. Morde unter mysteriösen Umständen machen mich immer neugierig.

    Leo und seine Freundin Diana wurden unter mysteriösen Umständen vor 15 Jahren auf den Bahngleisen in New Jersey gefunden. Sein Zwillingsbruder Nap, mittlerweile Detective bei der hiesigen Polizei, lässt das alles keine Ruhe und er versucht auf eigene Faust herauszufinden, was damals wirklich geschehen ist. Die Aussage, dass die beiden verunglückt sind glaubt er so nicht, befürchtet dass mehr dahinter steckt.

    Allerdings ging es in dieser Nacht nicht nur um Leo und Diana, sondern auch um Maura, die große Liebe von Nap. Sie ist seither verschwunden, niemand weiß was mit ihr geschehen ist und das zermürbt ihn innerlich.

    Mysteriös mit Harlan Coben

    Doch dann tauchen auf einmal Mauras Fingerabdrücke in Zusammenhang mit einem Mordfall auf. Wird sich nun nach und nach alles aufklären oder wird es immer mehr Fragen geben auf die man keine Antwort findet?


    Harlan Coben ist ein Schriftsteller, der es versteht, einzelne Handlungsstränge nach und nach miteinander zu verbinden dass sich am Ende ein Gesamtbild ergibt. Er schreibt sehr gradlinig aus der Sicht von Nap, im Namen von seinem Bruder Leo.

    Immer wieder wird deutlich, dass er das alles auf sich nimmt um heraus zu finden, was seinem Zwillingsbruder damals in der Nacht wirklich geschehen ist. Der Hauptprotagonist wühlt tief, lässt seine Verbindungen spielen, gräbt in längst vergangenen Dingen und wirbelt damit jede Menge Staub und andere Ungereimtheiten auf. Er muss überlegen wem er vertrauen kann, wie er weiter vorgeht und ob er nun nicht auch in Gefahr schwebt. Was hat es mit der Militärbasis mitten im Wald auf sich? Die Basis die natürlich Jugendliche magisch anzieht, weil sie verboten ist.

    Die Charaktere sind ausreichend ausgearbeitet, so dass man ein Bild von Ihrem Charakter bekommen kann. Somit kann man einzelne Handlungen der einzelnen Personen gut nachvollziehen. Das Geheimnisvolle jener Nacht wird nach und nach aufgedeckt, mag nicht jedem gefallen, man muss sich mit Dingen auseinander setzen die man eigentlich abgeschlossen hatte um endlich seinen Frieden zu finden.

    Leider hat es der Autor nicht geschafft, mich kontinuierlich mit dem Spannungspegel ans Buch zu fesseln. Er flaute mir zwischendrin zu sehr ab. Deswegen hatte ich leichte Schwierigkeiten komplett an dem Buch zu bleiben. Zum Ende hin steigerte er sich allerdings wieder und somit war es ein ordentlicher Abschluss.

    Alles in allem kein schlechter Thriller, aber nicht das was ich von diesem Schriftsteller gewohnt bin.


    Dieser Thriller erscheint am 18.06.2018

    Der Gewinner der Challenge Tolino vs. Pocketbook. :lol:

    Beide haben Vor- und Nachteile. Gewonnen hat am Ende der Pocketbook aus einem entscheidenden Punkt, einer der wichtigsten für mich: die Reaktion beim antippen bei Seiten umblättern. :D

    Beim Tolino war mir die Reaktionszeit eindeutig zu langsam. :-#

    Wohin gegen der Tolino eine schönere Einteilung hat. :pale:

    Pocketbook hat aber Blättertasten, was ich in kurzer Zeit zu schätzen gelernt habe. :lechz:

    Somit darf der kleine Kerl nun hier einziehen und wir werden dicke Freunde werden
    :cheers:

    Vielen lieben Dank.

    Klar, eine aufgeräumte Struktur fände ich schon toll, aber das ist nicht der hauptpunkt. Hauptsächlich akku und Display, Reaktionsgeschwindigkeit, das sind mir deutlich wichtigere Aspekte.

    Der Touch Lux3 fand ich von der Reaktion her super, denke ich werde dann eher den PB kaufen.

    Nun hadere ich noch zwischen dem irgendwie doofen kackbraun und dem grellen pink, wirklich zusagen tun sie beide nicht muss ich gestehen ;)

    aber das sind eher Luxusprobleme.


    So ein pinker reader in einer grauen Hülle kann ganz nett sein, aber ich habe angst dass man sich schnell an der Farbe satt gesehen hat


    Bei dem braun kann man ja eigentlich nur eine schwarze hülle nehmen da alles andere wohl doof aussieht


    Dass die Schlagwörter aus Calibre übernommen werden ist klasse, dort habe ich alles sehr ordentlich eingegeben, da bin ich pingelig :D


    Sandra

    ich überlege mir den zu holen, konnte den aber nicht vor ort ansehen.

    Was mir unheimlich gut gefällt sind die Blättertasten, aktuell kann ich den PB Touch Lux 3 hier testen.

    Das Display finde ich nicht ganz so toll wie z.B. Kindle oder Tolino, aber der Touch ist auch kein HD Display soweit ich weiß.


    Kennst du Kindle oder Tolino im vergleich was die reaktionszeit beim blättern angeht?


    Wie ist die Bibliothek aufgebaut?


    Erzähl doch bitte einfach mal was du toll findest und was ggf auch nicht, das wäre lieb von dir


    sandra

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