Beiträge von fensterfisch

    Ich steck jetzt seit der 4. Woche in ner Leseflaute.
    Es liegt wohl einerseits am Buch, und andererseits auch an meiner momentanen Situation.
    Schon irgendwie traurig, denn immer wenn ich in ner Buchhandlung stehe (reiner Reflex da reinzugehen) frag ich mich kurz darauf immer "was machst du hier eigentlich?"

    Eigentlich wollte ich heute auch mitlesen. Aber dann war ich noch solang mit meinen Eltern unterwegs und nu.. hmm mein Firefox funktioniert immer noch nicht wieder und nun versuch ich erstmal das zu beheben. Hab momentan eh eine Leseflaute.. naja nachher im Bett les ich bestimmt noch was.

    Ich hatte vor Jahren mal eine Krimi/Thriller Phase. Aus dieser Zeit stammen alle (bis auf das letzte glaub ich) Bücher von Carlene Thompson.
    Von J.K. Rowling habe ich auch alle Bücher und von B. Traven fehlt mir nur eins (aber noch nicht alle gelesen). Von John Irving habe ich auch viele aber längst nicht alle.


    Aber die Tendenz geht schon dahin, dass ich Autoren wo mir ein sehr Buch gefallen hat, ich auch weitere Bücher von ihm holen werde in der Zukunft (Walter Moers, Juli Zeh, Astrid Lindgren, Michael Ende, Oliver Uschmann, Matt Ruff).

    45 Bücher auf dem Sub, das ist so heftig, denn ich seh die nie wenn ich überlege was mein nächstes Buch wird. Also das heißt ich sehe schon ein paar Bücher die noch ungelesen sind, aber auf 45 würde ich die nie schätzen. :shock:
    Gut es ist immerhin unter 50.. also der nächste Büchertausch/kauf steht dann erst unter 40 Büchern wieder an.. gibts ja nicht so vieles ungelesene Bücher und die verstecken sich einfach unter den schon gelesenen, dass ich keine Ahnung habe.

    Inhalt:
    Angelika Schrobsdorff erzählt in diesem Roman von ihrer Mutter Else, wie sie anfang des 20. Jahrhunderts in Berlin aufwuchs, die erste Liebe erlebte, von ihren Theaterbesuchen, Heimlichkeiten vor den Eltern und was man eben in der Jugend alles erlebt. Sie bekommt Kinder, wechselt die Ehemänner, flirtet, wohnt in schönen Häusern, wird bewundert. Doch dann der Umschwung, denn Else ist Jüdin, und die Nazis kommen an die Macht. Und damit endet das schöne, ausgelassene, und vergnügungsreiche Leben.


    Aufbau:
    Diese Lebensgeschichte einer bewundernswerten Muttern ist wie ein Roman geschrieben, und würde, wenn sie Autorin nicht alle Namen beibehalten hätte, irgendein weiterer beliebiger Roman über die Kriegszeit sein. Da man aber bald und dann immer wieder auf den Namen der Autorin stößt kann man gar nicht so tun als wäre alles nicht passiert.
    Und wenn man mit diesem Wissen liest ist es so schrecklich und bedauernswert was dieser Familie alles geschehen ist.
    Das letzte Kapitel besteht nur noch aus Briefen von Else an ihre Nächsten, ansonsten ist das Buch wie ein normaler Roman aufgebaut.


    Meinung:
    Das anfängliche Leben der Else hat mich begeistert, fasziniert. Ihre Lieben, ihre Kinder, ihre "Familienplanung", ihre Feiern ihre Unbeschwertheit haben mich neidisch gemacht. Ja sie war egoistisch und hat immer ihren Kopf durchgesetzt, dass das alle mitgemacht haben ist für mich fast unglaublich. Und das war damals, das ist Jahrzehnte her, und dennoch finde ich diese Lebensgestaltung erfrischend neu und faszinierend. Ich rede hier um den heißen Brei herum, deswegen ein Spoiler:



    Eigentlich mag ich keine Bücher in denen es um den 2. Weltkrieg geht, da ich von der Schule aus genug von dem Thema habe. Da dieses Buch allerdings von einer Arbeitskollegin hoch gelobt wurde habe ich es mir dann einfach geholt und losgelegt. Und der Anfang handelt ja zunächst auch von einem ganz normalen Leben einer jüdischen Familie zu Friedenzeiten in Deutschland, wie Else eine Familie gründet etc. Und diese Zeit fand ich natürlich auch schöner zu lesen, weil Else einfach keine normale Mutter war.
    Das Ende mit Elses Sohn Peter fand ich auch sehr bewegend.


    Ich merke gerade, dass ich noch viel mehr aufzählen könnte, soviel ist passiert und soviele interessante, bewegende Sachen sind passiert.


    [x] Empfehlenswert

    Mein Vater hat mir früher vorgelesen und mich auch in die nahe gelegene Bibliothek eingeführt. Sobald ich selber lesen konnte kam ich dann immer mit riesigen Bücherstapeln nach Hause, am Anfang halt diese typischen Erstlesebücher, später dann immer anspruchsvollere und dickere.
    Früher hat mein Papa auch sehr viel gelesen, und immer wenn ich bei ihm zu Besuch bin könnte ich mir ewig seine Bücherregale anschauen. Leider liest er seit geraumer Zeit meistens nur noch Zeitungen, nur selten mal ein Buch.
    Meine Mutter hingegen hat wohl früher auch ab und an mal ein Buch gelesen, liest aber heute auch nur noch Sachbücher (richtige Ernährung u.ä.) oder Zeitungen und Zeitschriften. Nur sehr selten findet sie mal einen Roman der sie wirklich fesselt und begeistert.
    Deswegen meine ich, dass ich meine Bücherleidenschaft von meinem Papa anerzogen bekommen hab.

    Nachdem ich nun auch ewig das Buch in den Buchhandlungen gesehen hatte, habe ich es letztens dann endlich mal mitgenommen.
    Und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, gerade weil das Buch so dialoglastig ist hat es mir besonders gefallen, viel zu selten fallen mir solche Bücher in die Hand.
    Volle 5 Sternchen, mein Buch des Monats. :thumleft:

    Ich bin schon sehr gespannt auf den neuen Band von Zafon, der ja in Spanien schon erschienen ist ("El juego del ángel" - "Das Spiel des Engels"), mal sehen, wie lange der Fischer-Verlag braucht, bis das Buch bei uns auf dem Markt ist.


    Steht doch auf der Focus Seite, im November. Ob sie den Termin einhalten können ist eine andere Frage.

    Mein Freund ist überraschend früh nach Hause gekommen..
    Seit um 21 Uhr lese ich und nun und werde mich auch nicht von ihm abhalten lassen..nur werd ich jetzt offline gehen.
    Achso ich lese 1984 von Orwell und versuche, nein ich werde es heute noch zu Ende lesen.

    Ich wollte mir heute zur Feier des Tages ein neues Astrid Lindgren Buch gönnen. Aber in dem Buchladen wo ich mit Sicherheit wusste, dass die die Bücher noch dahaben, waren die alle hässlich! Wer verkauft geschweigedenn kauft denn dreckige, verknickerte Bücher für den vollen Preis von 9,90€?
    Nee nee das hab ich dann gelassen.


    Bier hab ich noch im Kühlschrank und gerade brutzelt ne Pizza im Ofen - perfekt vorbereitet für den Welttag des Buches und des Bieres .


    Ach so und das allerbeste: mein Freund ist heute abend auch nicht da. ;)

    Heute ist es mal wieder so weit, an diesem Tage wird das Buch besonders gehuldigt.
    Hier gibt es Infos über diesen Tag.


    Wie zelebriert ihr diesen Tag? Kauft ihr euch heute außergewöhnlich viele Bücher, nehmt ihr euch frei um den ganzen Tag lesen zu können, redet ihr den ganzen Tag über Bücher? :study:

    So dann gibts jetzt auch von mir ein paar Antworten..:


    1. Leser sind Katzenliebhaber. (also ich mag Katzen, aber als Liebhaber würde ich mich nun nicht gerade bezeichnen)
    2. Leser sind sonnenscheu (ich mag Sonnenschein, außer beim Lesen)
    3. Leser sind Bauchmenschen (nein, größtenteils bin ich wohl eher Kopfmensch)
    4. Leser sind romantisch :thumleft: (naja.. nein)
    5. Leser sind solange kinderlieb, bis das Lieblingsbuch mit Buntstiften verschönert ist. (ich liebe Kinder)
    6. Leser sind Sammler, nicht nur von Büchern. :thumleft: (ich sammle nur Bücher)
    7. Leser lieben Kuchen und Kaffeeklatsch (Kuchen ist lecker, Kaffee nicht so und Klatsch ist auch nicht soo mein Ding)
    8. Leser haben beruflich mit Menschen zu tun (momentan nicht ausschließlich, als Ausgebildete aber schon)
    9. Leser essen bio (nein)
    10.Leser schreiben selber oder haben es als Kind gemacht (versucht aber nie was zustande gebracht bis auf Gedichte)
    11. Leser waren als Kind Einzelgänger und Stubenhocker (mehr oder weniger ja)
    12. Leser haben gute Freunde, aber davon nicht viele (ja)
    13. Leser spielen gerne (mit mir wollte immer keiner Gesellschaftsspiele spielen)
    14. Leser sind hilfsbereit und gut (nein)
    15. Leser haben immer ien Buch dabei (meistens)
    17. Leser sind gute Zuhörer und können ein Geheimnis für sich behalten (joa)
    18: Leser mögen Harry Potter und Herr der Ringe, aber finden sie nicht herausragend gut, sondern eher durchschnittlich. (Harry Potter hab ich verschlungen und Herr der Ringe werde ich niemals anfassen - einfach nicht mein Ding)


    und eine neue:


    19. Leser träumen von einer eigenen großen, gemütlichen Bibliothek (jaa)