Beiträge von Chianti

    Inhalt:
    Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin – doch damit eine von ihnen die Herrschaft erlangen kann, muss sie ihre beiden Schwestern eigenhändig töten. Der Kampf um den Thron ist längst entbrannt, und jede Königin muss sich entscheiden, ob sie leben oder sterben will. Doch während zwei von ihnen noch gegen ihre Bestimmung rebellieren, schreckt die Dritte auf dem Weg zur Krone vor nichts zurück.

    Rezension:
    Das Jahr des Aufstiegs hat begonnen, doch welche Königin wird am Ende die Krone tragen?
    Die einst schwache Katharine ist stärker als jemals zuvor, während die sicher geglaubte Königin Mirabella an Boden verloren hat. Arsinoe dagegen hat dank ihres Bären so manche Sympathien gewonnen und muss sich mit neu entdeckten Fähigkeiten auseinandersetzen.
    Doch werden sie einander wirklich töten können?


    "Die Königin" ist der zweite Band von Kendare Blakes vierteiliger Der Schwarze Thron Reihe und wird wieder aus den abwechselnden personalen Erzählperspektiven von Katharine, Mirabella und Arsinoe erzählt. Wir haben aber auch immer wieder auch kurze Einblicke in die Gedanken von Natalia Arron, ihrem Neffen Pietyr, der Hohepriesterin Luca und von Juillenne Milone nehmen dürfen, sodass man einen sehr guten Überblick über das Geschehen bekommen hat.


    Der erste Band konnte mich ja noch nicht komplett mitreißen, aber trotzdem habe ich mich sehr auf den zweiten Band gefreut! Ich finde die Idee, dass Drillinge getrennt voneinander aufgezogen werden, um irgendwann seine Geschwister zu ermorden, um so an die Krone zu kommen, immer noch total spannend und wollte natürlich wissen, wie es mit Katharina, Mirabella und Arsinoe weitergehen würde!


    Der zweite Band hat mir auch deutlich besser gefallen, als der Auftakt, denn ich fand die Geschichte spannender, es ist einfach mehr passiert! Das Jahr des Aufstiegs hat begonnen und am Ende des Jahres wird von den Dreien nur noch eine Schwester am Leben sein, die zur gekrönten Königin der Insel Fennbirn werden wird. Doch bis dahin müssen zwei Schwestern sterben. Während Katharine und Mirabella entschlossen sind, zögert Arsinoe damit Jagd auf ihre Schwestern zu machen.

    Es gab in diesem Band ein paar Überraschungen, die mir richtig gut gefallen haben und das Ende, welches mir fast etwas zu schnell ging, macht definitiv Lust auf den nächsten Band! Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird, wobei ich ehrlich gesagt auch ein wenig Bedenken habe, denn die Reihe sollte ja ursprünglich nur zwei Bände umfassen und nun sollen es vier werden. Hoffentlich geht Kendare Blake nicht der Erzählstoff aus!


    Aber nicht nur die Geschichte hat sich spannend weiter entwickelt, auch die drei Königinnen haben mir wieder richtig gut gefallen!
    Während Arsinoe am Ende des letzten Bandes ihre Gabe entdeckt hat und diese immer noch erforscht, kehrt Katharine verändert und stärker als jemals zuvor aus der Brecciaspalte zurück. Aber auch bei Mirabella wurde es nicht langweilig, denn wo sie im letzten Band noch gezögert hat, ihre Schwestern zu verletzen, scheint sie in diesem Band entschlossen alles zu tun, um die Krone zu erringen. Mirabella und Arsinoe sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen, während ich Katharine nicht mehr wirklich einschätzen kann, aber ich fand es klasse, dass wir alle drei besser kennenlernen konnten!
    Auch das Wiedersehen mit Jules, Joseph und Billy hat mir viel Freude gemacht und ich bin gespannt, wo ihre Wege sie im nächsten Band hinführen werden!


    Fazit:
    "Der Schwarze Thron - Die Königin" von Kendare Blake hat mir deutlich besser gefallen, als der Auftakt!
    Die Geschichte und die Charaktere entwickeln sich spannend weiter, es gab viele überraschende Wendungen und so konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen!
    Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter für einen gelungenen zweiten Band!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt:

    Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar.

    Und er ist heiß und sexy und interessant.

    Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir.

    Und du küsst ihn.

    Dann stell dir vor, du kommst am nächsten Morgen ins Büro.
    Und er ist dein neuer Chef.


    Rezension:

    Als Lexia Vikander und Adam Nylund in einer Bar aufeinandertreffen, stimmt die Chemie sofort und es kommt zum Kuss.

    Am nächsten Morgen muss Lexia feststellen, dass Adam ihr neuer Chef ist und die Werbeagentur, in der sie arbeitet, komplett auf den Kopf stellen wird.


    "After Work" ist ein Einzelband von Simona Ahrnstedt und wird aus den abwechselnden personalen Erzählperspektiven von Lexia Vikander und Adam Nylund erzählt, die in einer schwedischen Werbeagentur arbeiten.


    Vielleicht lag es an der Erzählperspektive, aber ich habe leider weder zu Lexia noch zu Adam eine richtige Bindung aufbauen können und konnte deshalb nicht so mit den beiden mitfiebern, wie ich es mir gewünscht hätte.

    Lexia ist Frau, die ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften hat und aus diesem Grund sehr unsicher ist. Dabei ist die Werbetexterin sehr klug und bei ihren Kollegen geschätzt, doch sie versinkt oft im Selbstmitleid, was mich irgendwann sehr genervt hat.

    Ich fand es echt interessant, dass Adam Lexia völlig anders wahrnimmt! Er sieht die starke Frau in ihr und findet sie äußerst attraktiv, doch er ist auch ihr Chef und Beziehungen zwischen Angestellten und Führungskräften gehen niemals gut aus.

    Adam kommt aus einfachen Verhältnissen und hat sich hochgearbeitet. Er ist ein knallharter, aber fairer Chef, der keine einfache Vergangenheit hat. Ihn mochte ich ein wenig lieber, als Lexia, aber auch mit ihm bin ich nicht komplett warm geworden.

    Die Liebesgeschichte konnte mich ehrlich gesagt nicht wirklich mitreißen, weil es sich einerseits sehr gezogen hat, dann aber auch ziemlich schnell ging. Sowohl Lexia, als auch Adam fühlen sich stark zu dem jeweils anderen hingezogen, sodass sie an nichts anderes denken konnten, wenn sie sich begegnet sind, was mich wirklich genervt hat. Hier hat mir die Tiefe gefehlt!


    Dabei hat mir die Botschaft des Buches richtig gut gefallen! Die Werbeagentur beschäftigt sich für ihre neue Kampagne mit den spannenden und wichtigen Themen Vielfältigkeit und Body Positivity. In der Werbung werden häufig nur sehr schlanke, weiße Frauen gezeigt, aber Lexia setzt sich sehr dafür ein, dass beispielsweise auch dunkelhäutige Frauen und Frauen mit normalen Gewichten in den Kampagnen gezeigt werden, was oftmals nicht gut angekommen ist. Ich fand es stark, dass Lexia für etwas gekämpft hat, dass ihr am Herzen lag und das Thema hat mir wirklich gut gefallen, aber die Geschichte konnte mich dann insgesamt leider nicht wirklich fesseln, was ich sehr schade fand!


    Fazit:

    "After Work" von Simona Ahrnstedt hat eine tolle Botschaft, aber leider konnte mich die Geschichte um Lexia und Adam nicht mitreißen! Ich bin mit den Charakteren einfach nicht warm geworden und auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht begeistern, weil es mir hier an Tiefe gefehlt hat.

    Es war leider nicht mein Buch und so vergebe ich nur zwei Kleeblätter!

    :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt:

    Daryn hatte schon immer viele Geheimnisse. Sie ist eine Seherin – ihre Aufgabe ist es, mit Hilfe ihrer Visionen Leben zu retten. Doch seit sie sich mit den vier Reitern der Sippschaft in den Weg gestellt hat, ist alles anders. Sebastian ist mit dem fiesesten Dämon von allen in der Unterwelt eingeschlossen, und Daryn hat plötzlich ihre Gabe verloren.

    Auf eigene Faust will sie Sebastian retten – doch die vier Reiter, allen voran Gideon, der sie sowieso ständig aus der Fassung bringt, wollen Daryn unbedingt begleiten. Gemeinsam müssen sie einen Weg finden, Sebastian aus der unkontrollierbaren Unterwelt zu befreien. Bevor es zu spät ist.


    Rezension:

    Acht Monate sind vergangen, seit Sebastian und der Dämon Samrael in einem Splitterreich gefangen sind. Nur Daryn kann das Portal in diese Welt öffnen, doch sie hat ihre Sehergabe verloren und zögert die Reise heraus.

    Gemeinsam mit Gideon, Jode und Marcus schmiedet sie einen Plan, wie sie ihren Freund befreien können und hoffen, dass sie nicht zu spät kommen.


    "Feuer und Asche" ist der zweite Band von Veronica Rossis Riders Dilogie, der dieses Mal aus den abwechselnden Ich-Perspektiven von Daryn Martin und Gideon Blake erzählt wird.


    Der verheerende Kampf gegen die Sippschaft ist acht Monate her und Sebastian ist immer noch in einem Splitterreich mit dem Dämon Samrael gefangen. Während Gideon, Jode und Marcus es kaum abwarten können ihren Freund zu retten, zögert Daryn die Reise heraus, denn sie hat ihre Sehergabe verloren.

    Ich war nach dem ersten Band sehr gespannt, wie es weitergehen würde! Ich mochte die Idee der Apokalyptischen Reiter richtig gerne und habe sehr gehofft, dass wir noch mehr über sie erfahren werden! Leider musste ich schon schnell feststellen, dass sich in diesem zweiten Band alles um die Rettung von Sebastian drehen würde und man nicht viel Neues erfahren hat. Ich hätte so gerne mehr über die Hintergründe der Apokalyptischen Reiter erfahren, aber auch Jode, Marcus und Bas als Charaktere noch besser kennenlernen wollen. Über die Charaktere erfährt man zwar ein wenig, aber für meinen Geschmack nicht genug.

    Das Buch ließ sich trotzdem echt gut lesen und die Geschichte konnte mich auch mitreißen, nur hätte ich eben noch etwas mehr erwartet.


    Ich habe mich sehr gefreut, dass die Geschichte auch aus Daryns Perspektive erzählt wird, weil ich sie im ersten Band sehr unnahbar fand. Sie ist scheu und hat große Angst verlassen zu werden, ist aber auch aufopfernd und eine gute Freundin! Ich konnte nicht alle ihrer Entscheidungen nachvollziehen, aber ich habe Daryn ein Stück mehr verstanden, als noch im ersten Band!

    Gideon mochte ich auch in diesem Band richtig gerne! Er ist mittlerweile in seinem neuen Leben als Apokalyptischer Reiter Krieg angekommen und wäre glücklich, wenn Sebastian gerettet und Daryn an seiner Seite wäre. Für diese Ziele kämpft er und lässt sich nicht unterkriegen!

    Die Liebesgeschichte konnte mich leider auch in diesem Band nicht vom Hocker reißen, einfach weil die Gefühle wieder nicht bei mir angekommen sind.


    Fazit:

    Ich fand "Riders - Feuer und Asche" von Veronica Rossi ein wenig schwächer, als den Auftakt!

    Die Geschichte ließ sich zwar gut lesen, aber ich fand es sehr schade, dass wir nicht viel Nneues über die Apokalyptischen Reiter und die Charaktere an sich erfahren haben.

    Ich habe von diesem zweiten Band etwas mehr erwartet und vergebe gute drei Kleeblätter.

    Inhalt:
    After being swept up in the magical world of Caraval, Donatella Dragna has finally escaped her father and saved her sister Scarlett from a disastrous arranged marriage. The girls should be celebrating, but Tella isn’t yet free. She made a desperate bargain with a mysterious criminal, and what Tella owes him no one has ever been able to deliver: Caraval Master Legend’s true name.


    The only chance of uncovering Legend’s identity is to win Caraval, so Tella throws herself into the legendary competition once more—and into the path of the murderous heir to the throne, a doomed love story, and a web of secrets…including her sister's. Caraval has always demanded bravery, cunning, and sacrifice. But now the game is asking for more. If Tella can’t fulfill her bargain and deliver Legend’s name, she’ll lose everything she cares about—maybe even her life. But if she wins, Legend and Caraval will be destroyed forever.


    Rezension:
    Gemeinsam mit den Caraval Darstellern und ihrer Schwester Scarlett macht sich Donatella Dragna auf den Weg nach Valenda, wo zur Feier von Kaiserin Elantines fünfundsiebzigsten Geburtstag das nächste Caraval Spiel stattfinden soll.
    Auch Tella wird teilnehmen, doch für sie geht es bald um mehr, als nur um das Gewinnen, denn ihr Leben steht auf dem Spiel.


    "Legendary" ist der zweite Band von Stephanie Garbers Caraval Trilogie, der aus der personalen Erzählperspektive von Scarletts jüngerer Schwester Donatella erzählt wird.


    Tella hat mir als Protagonistin richtig gut gefallen! Sie ist für jedes Abenteuer zu haben und wo ihre Schwester eher zögerlich und fast schon zu überlegt war, stürzt Tella sich kopfüber und risikofreudig ins nächste Vergnügen. Das Verschwinden ihrer geliebten Mutter Paloma vor sieben Jahren, lässt Tella aber nicht los und sie hat die Hoffnung nicht aufgeben, ihre Mutter wiederzufinden.


    Ich mochte die magische Welt von Caraval schon im Auftakt richtig gerne und so habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut!
    In diesem Band geht es nach Valenda, die Hauptstadt des Meridianreiches, wo zu Ehren von Kaiserin Elantine das nächste Caraval Spiel stattfinden wird, an dem Tella teilnimmt. Für Tella geht es dabei jedoch schnell um mehr, denn bei einer Abmachung ist sie noch ihren Teil des Handels schuldig und sie muss Legends wahre Identität herausfinden, um liefern zu können.
    Vor langer Zeit haben die Fates, mächtige magische Wesen, über die Welt geherrscht, bis sie plötzlich und auf mysteriöse Weise verschwunden sind. Nun gibt es Anzeichen, dass sie wiederkehren könnten und einer der Fates bedroht Tellas Leben.


    Ich fand es sehr spannend, dass wir ein wenig mehr über die Welt erfahren haben und mit den Fates auch sehr interessante magische Wesen auftauchen! Auch das Caraval Spiel hat mir wieder gut gefallen, wobei ich aber den Eindruck hatte, dass dieses ein wenig in den Hintergrund gerückt ist und nicht mehr so im Fokus stand, wie noch im ersten Band. Man wusste auch in diesem Band nicht, was echt ist und was nur gespielt, wem man trauen kann und wem lieber nicht, was ich richtig spannend fand!
    Ich hatte aber auch das Gefühl, dass Tella es irgendwie einfacher hatte, als Scarlett in ihrem Caraval Spiel, dass sie sich nicht ganz so anstrengen musste, um den nächsten Hinweis zu finden, was ich etwas schade fand!
    Legends Identität war auch in diesem Band die große Unbekannte und man hat natürlich mit gerätselt, wer sich hinter dem legendären Caraval Master verbirgt! Stephanie Garber hat aber dann schon relativ früh Hinweise eingestreut, die einen auf den richtigen Lösungsweg gebracht haben.
    Die Geschichte konnte mich sehr gut unterhalten, langweilig wurde die bunte und magische Welt von Caraval nie, aber es hätte halt auch noch ein Stück spannender sein können, denn das Potenzial war auf jeden Fall da! Mein Highlight war die Liebesgeschichte und ich bin so gespannt, wie diese, aber auch die Handlung im dritten Band weitergehen wird!


    Fazit:
    "Legendary" von Stephanie Garber ist ein toller zweiter Band!
    Die Geschichte konnte mich richtig gut unterhalten und ich hatte viel Spaß wieder in die bunte und magische Welt von Caraval einzutauchen. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass es Tella ein wenig einfach hatte und so hätte es noch spanender sein können! Mein persönliches Highlight war die Liebesgeschichte und ich bin schon so gespannt, wie es im dritten Band weitergehen wird!
    Ich vergebe gute vier Kleeblätter!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt:
    Ellingham Academy is a famous private school in Vermont for the brightest thinkers, inventors, and artists. It was founded by Albert Ellingham, an early twentieth century tycoon, who wanted to make a wonderful place full of riddles, twisting pathways, and gardens. “A place,” he said, “where learning is a game.”

    Shortly after the school opened, his wife and daughter were kidnapped. The only real clue was a mocking riddle listing methods of murder, signed with the frightening pseudonym “Truly, Devious.” It became one of the great unsolved crimes of American history.

    True-crime aficionado Stevie Bell is set to begin her first year at Ellingham Academy, and she has an ambitious plan: She will solve this cold case. That is, she will solve the case when she gets a grip on her demanding new school life and her housemates: the inventor, the novelist, the actor, the artist, and the jokester. But something strange is happening. Truly Devious makes a surprise return, and death revisits Ellingham Academy. The past has crawled out of its grave. Someone has gotten away with murder.

    Rezension:
    Kurz, nachdem Albert Ellingham die Ellingham Academy gegründet hat, werden seine Frau Iris und ihre Tochter Alice entführt. Der einzige Hinweis ist ein Brief mit einem Rätsel, unterschrieben mit "Truly, Devious", doch der Fall konnte nie gelöst werden.

    Stevie Bell liebt Kriminologie und der Ellingham Fall hat sie schon immer fasziniert. Sie beginnt ihr erstes Jahr an der Ellingham Academy mit einem Ziel: Sie möchte herausfinden, was 1936 wirklich geschehen ist.


    "Truly Devious" ist der erste Band der gleichnamigen Trilogie von Maureen Johnson. Das Buch wird aus der personalen Erzählperspektive von Stephanie, genannt Stevie, Bell erzählt.


    Stevie schien nie wirklich an ihre alte Highschool zu passen. Von klein auf liebt sie Rätsel und Kriminologie, hat sämtliche Sherlock Holmes Bücher gelesen und möchte später beim FBI arbeiten. Sie hätte nie zu träumen gewagt, dass sie eine von fünfzig glücklichen Auserwählten sein wird, die jedes Jahr an der Ellingham Academy angenommen werden.


    Ich habe leider sehr lange gebraucht, um mich in der Geschichte zurechtzufinden.
    Am Anfang hatte ich besonders mit den Charakteren meine Schwierigkeiten, weil alle sehr speziell waren, mir schon fast zu speziell, und so ihre Eigenarten mitgebracht haben. Die Ellingham Academy wurde mit der Idee gegründet einen Platz zu schaffen, wo Lernen ein Spiel ist. Die zwei Jahre an der Ellingham Academy sind kostenlos und jeder Schüler hat ein besonderes Interesse, dass von der Academy gefördert wird. So lernen wir Janelle kennen, die Maschinen baut, Nate, der bereits ein Buch veröffentlicht hat und gerade dabei ist die Fortsetzung zu schreiben, Hayes, ein aufstrebender Schauspieler, und Ellie, eine skurrile Künstlerin. Ich wurde leider nur langsam mit Stevie warm, was vielleicht auch an der Erzählperspektive lag, aber nach und nach gefielen mir alle Charaktere besser!


    Spätestens die zweite Hälfte des Buches konnte mich dann richtig mitreißen! Während Stevie sich noch an der Ellingham Academy zurechtfindet, blicken wir regelmäßig in die Vergangenheit. 1936, kurz nachdem Albert Ellingham seine Academy gegründet hat, werden seine Frau Iris und ihre Tochter Alice entführt und der Fall wurde bis heute nicht gelöst.
    In kurzen Rückblicken erfahren wir, was passiert ist und bekamen einen guten Einblick in die damaligen Ermittlungen, was ich sehr spannend fand!
    Aber auch in der Gegenwart nahm die Geschichte an Fahrt auf, denn Stevie entdeckt einen Hinweis auf Truly Devious und es passiert wieder etwas Mysteriöses an der Ellingham Academy, ein Rätsel, das Stevie lösen will.


    Ich liebe Detektivromane und auch die Geschichte von "Truly Devious" konnte mich packen, wenn auch nach einem etwas holprigen Start. Ich wusste von Beginn an, dass es ein Auftakt einer Trilogie ist, aber ich hätte mir trotzdem gewünscht, dass man einen der beiden Fälle, an denen Stevie in diesem Band ermittelt, komplett gelöst hätte. Es bleiben viele Fragen offen und am Ende gab es noch zwei überraschende Entdeckungen, über die ich gerne noch mehr erfahren hätte! So bin ich natürlich sehr gespannt auf den zweiten Band, aber eben auch etwas unbefriedigt, was die vielen Fragen angeht.
    Ein weiterer kleiner Kritikpunkt war für mich die Liebesgeschichte. Diese ging mir zu schnell und konnte mich einfach nicht mitreißen. Für mich wäre die Handlung auch sehr gut ohne Liebesgeschichte ausgekommen.


    Fazit:
    Nachdem ich sehr lange gebraucht habe, um in "Truly Devious" von Maureen Johnson hineinzufinden, konnte mich die Geschichte von Stevie immer mehr mitreißen!
    Besonders der Ellingham Fall in der Vergangenheit und die Detektivarbeit in der Gegenwart fand ich richtig spannend! Schade finde ich es aber, dass am Ende viele Fragen offenbleiben.
    Ich vergebe vier Kleeblätter für einen Auftakt, der Lust auf mehr macht!

    Inhalt:

    Sie hätten niemals miteinander im Bett landen dürfen – das ist Tate und Trevor klar. Und schon gar nicht sollten sie den Wunsch verspüren, das Ganze zu wiederholen. Doch für die beiden ist es unmöglich, das Kribbeln zwischen ihnen zu ignorieren. Dabei kann Trevor auf keinen Fall erneut bei Tate schwach werden. Zu nah kommt die junge Studentin seinem dunkelsten Geheimnis: Während sie versucht, herauszufinden, warum ihr Bruder starb, setzt er alles daran, die Antwort auf diese Frage für immer vor ihr zu verbergen ...



    Rezension:

    Trevor Alvarez ist eigentlich überhaupt nicht Tate Mastersons Typ.

    Ihre explosiven Streitereien haben ihnen den Spitznamen TNT eingebracht, doch bei ihrem One-Night-Stand haben sie sich ausgesprochen gut verstanden.

    So gut, dass Tate es nur zu gerne wiederholen würde, während Trevor unter keinen Umständen eine Wiederholung möchte.


    "Die letzte erste Nacht" ist der dritte Band von Bianca Iosivonis Firsts Reihe und wird aus den abwechselnden Ich-Perspektiven von Tate und Trevor erzählt, die wir als Teil der Clique schon in den vorherigen Bänden kennenlernen durften.

    Ich habe mich riesig auf den dritten Band gefreut, weil ich die Geschichte von Elle und Luke geliebt und ich mich auf ein Wiedersehen mit den lieb gewonnenen Mitgliedern der Clique gefreut habe! Und natürlich war ich sehr gespannt auf Tate und Trevor!


    Tate hat es mir manchmal etwas schwer gemacht, weil ich mit ihrem selbstzerstörerischen Verhalten, besonders auf Party, nicht ganz klargekommen bin. Aber dann hat Tate auch ihre verletzlichen Seiten, ist loyal ihren Freunden gegenüber und eine Kämpferin, was mir wiederum richtig gut gefallen hat!

    Der schweigsame Trevor spielt für Tate gerne den Ritter in strahlender Rüstung, was Tate sehr nervt, aber wirklich befreundet sind die beiden nicht. Nach ihrer gemeinsamen Nacht kommen die beiden sich aber immer näher, was besonders Trevor verhindern möchte. Während Tate eher laut ist, ist Trevor eher ruhig, aber die Chemie zwischen den beiden stimmte einfach und hat mir total gut gefallen!


    Seit Tates Bruder Jamie vor drei Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist, sucht Tate verbissen nach der Wahrheit. Ich hatte hier schon schnell einen Verdacht, der sich letztlich auch bewahrheitet hat, und fand die Geschichte deshalb leider ein wenig vorhersehbar. Und auch das Ende konnte mich nicht komplett überzeugen.

    Was aber ganz und gar nicht heißen soll, dass sie mir nicht gefallen hat, denn ich mochte Tate und Trevor wirklich gerne und ich konnte mit den beiden absolut mitfiebern! Tate und Trevor hatten es absolut nicht einfach, haben sich das Leben manchmal auch selbst schwer gemacht und mussten kämpfen.


    Fazit:

    Nachdem ich den zweiten Band so sehr geliebt habe, fand ich "Die letzte erste Nacht" insgesamt ein wenig schwächer, weil ich die Geschichte ein Stück weit vorhersehbar fand und besonders Tate es mir nicht einfach gemacht hat.

    Aber ich liebe den Schreibstil von Bianca Iosivoni und ich konnte auch mit Tate und Trevor wieder mitfiebern, sodass es von mir gute vier Kleeblätter gibt und ich mich schon riesig auf Masons Geschichte freue!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt:

    Lena liebt Sebastian aus ganzem Herzen. Aber liebt Sebastian sie zurück? Die beiden sind zwar beste Freunde, doch mehr wird daraus nicht werden, glaubt Lena. Als sie Sebastian endlich die Wahrheit gesteht, schlägt das Schicksal zu: Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Lena muss jetzt kämpfen – gegen die Schuld und für die Liebe mit Sebastian …


    Rezension:

    Seit Lena denken kann, ist sie in Sebastian Harwell verliebt. Doch Sebastian ist ihr bester Freund und Lena weiß nicht, ob er jemals mehr für sie empfinden könnte, als nur Freundschaft.

    Als die beiden gerade dabei sind, es herauszufinden, schlägt das Schicksal auf die umbarmherzigste Art und Weise zu und Lena muss feststellen, dass nur eine einzige Entscheidung, nur ein Moment genügt, um alles zu zerstören.


    "Und wenn es kein Morgen gibt" ist ein Einzelband von Jennifer L. Armentrout, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Lena Wise erzählt wird.


    Der Klappentext verrät ja nicht allzu viel und so war ich schon sehr gespannt darauf, was uns wohl in "Und wenn es kein Morgen gibt" erwarten würde! Und schon auf den ersten Seiten zeigt sich, dass die Geschichte viel ernster und tiefgründiger sein wird, als ich es erwartet habe und Jennifer L. Armentrout über ein Thema schreibt, das zum Nachdenken anregt!


    Lenas letztes Schuljahr steht vor der Tür, schon im nächsten Jahr wird sie aufs College gehen und die Wege von ihr und ihren Freunden werden sich wahrscheinlich trennen.

    Doch noch liegt ein ganzes Jahr vor ihr, voll mit Möglichkeiten und Chancen. Bis alles anders kommt.

    Lena hat mir als Protagonistin richtig gut gefallen! Sie liebt Bücher und ist jemand, der viel nachdenkt. Im Laufe der Handlung musste sie viel durchmachen, hat große Schuldgefühle und muss langsam in ihr neues Leben zurückfinden, was nicht leicht ist.


    Seit Jahren ist Lena in ihren besten Freund Sebastian verliebt, doch sie traut sich nicht, ihm ihre Gefühle zu gestehen. Sebastian war einfach so süß, ein total lieber Kerl, der immer für Lena da war! Ich fand ihn großartig und mochte ihn und Lena zusammen richtig gerne!


    Die Geschichte von Lena und Sebastian konnte mich von Anfang an fesseln und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, einfach weil ich nicht aufhören konnte zu lesen! Ich habe mit Lena gelitten, ihre Geschichte konnte mich total berühren und emotional mitreißen und so habe ich nicht nur einmal Tränen vergossen! Für mich hat bei diesem Buch einfach alles gepasst und ich bin wirklich begeistert!


    Fazit:

    "Und wenn es kein Morgen gibt" von Jennifer L. Armentrout konnte von der ersten Seite an mitreißen!

    Lena und Sebastian konnten mich einfach begeistern und ihre Geschichte hat mich auch emotional total berührt!

    Für mich hat bei diesem Buch alles gepasst und so vergebe ich verdiente fünf Kleeblätter!

    Inhalt:

    Nach dem harten Prüfungsjahr an der Akademie darf Ryiah die Ausbildung zur Kriegsmagierin antreten – gemeinsam mit Erzfeindin Priscilla, unter einem Kommandeur, der ihr das Leben zur Hölle macht, und in Gesellschaft von Prinz Darren: abwechselnd ihr größter Rivale und engster Vertrauter. Für den sie mehr als Freundschaft empfindet, obwohl er verlobt ist. Als die Landesgrenzen von Jerar bedroht sind, müssen Ry und ihre Freunde noch vor der Abschlussprüfung zeigen, was in ihnen steckt ..


    Rezension:

    Das erste Jahr an der Akademie hat Ryiah überstanden und ist nun ein Lehrling.

    Vor ihr liegen vier weitere harte Jahre vollgepackt mit Training und Kämpfen, die sie überstehen muss, um sich ihren großen Traum zu erfüllen und eine Kriegsmagierin zu werden.


    "Die Prüfung" ist der zweite Band von Rachel E. Carters vierteiliger Magic Academy Reihe und wird wieder aus der Ich-Perspektive von Ryiah erzählt.


    Wo mir der erste Band fast ein wenig zu sehr ins Detail ging, was Ryiahs erstes Jahr an der Akademie betrifft, ging mir die Geschichte im zweiten Band ein bisschen zu schnell. Es gab sehr viele Zeitsprünge und Ryiahs Zeit als Lehrling schreitet mit schnellen Schritten voran. Oft habe ich mir gewünscht, dass man Ryiah eine längere Zeit am Stück begleiten darf, aber dann waren doch wieder ein paar Monate vergangen. Im Nachhinein hat mich das dann aber doch nicht mehr so stark gestört, weil es nicht langweilig wurde und ich immer wissen wollte, wie es weitergehen und wann und wo man Ryiah als nächstes begegnen wird!

    Man erfährt in diesem Band auch ein wenig mehr über Jerar und seine Nachbarländer und besonders der Konflikt mit Caltoth brachte Spannung in die Geschichte.

    Ich bin echt gespannt, wie sich die Geschichte hier weiter entwickeln wird!


    Die Liebesgeschichte stand mir dann auch ein wenig zu sehr im Vordergrund, auch weil es hier viel Hin und Her gab. Nachdem sich Prinz Darren mit Ryiahs schlimmster Feindin an der Akademie Priscilla verlobt hat, sieht Ryiah keine Chance für ihre Liebe. Trotzdem kann sie ihn nicht vergessen und wendet sich Ian zu, den sie zwar mag, aber der nicht die gleichen Gefühle in ihr wecken kann, wie Darren.

    Beide Jungen mochte ich sehr! Darren ist ja eher der verschlossene Typ mit dem guten Herz, das er nicht oft zeigt und der immer gut gelaunte Ian ist mehr oder weniger das genaue Gegenteil.


    Trotz meiner Kritikpunkte ließ sich dieser zweite Band richtig gut lesen und hat mir insgesamt auch echt gut gefallen! Auch, weil ich Ryiah mittlerweile total gerne mag! Ihr Temperament bringt sie noch immer so manches Mal in Schwierigkeiten, aber sie kämpft immer noch für ihren großen Traum, Kriegsmagierin zu werden. Sie macht eine tolle Entwicklung durch und ich bin gespannt, wohin ihr Weg sie noch führen wird!

    Die Geschichte um Ryiah hat mich echt mitreißen können und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Ich freue mich schon riesig auf den dritten Band!


    Fazit:

    "Die Prüfung" ist ein toller zweiter Band von Rachel E. Carters Magic Academy Reihe!

    Die Liebesgeschichte stand mir etwas zu sehr im Fokus und die eigentliche Geschichte ging mir dann ein wenig zu schnell voran, aber das änderte nichts daran, dass die Geschichte um Ryiah mir wirklich viel Spaß gemacht hat und sich sehr gut lesen ließ!

    Für einen mitreißenden zweiten Band vergebe ich vier Kleeblätter und freue mich schon jetzt auf den nächsten Band!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt:
    Feyre hat ihren Seelengefährten gefunden. Doch es ist nicht Tamlin, sondern Rhys. Trotzdem kehrt sie an den Frühlingshof zurück, um mehr über Tamlins Pläne herauszufinden. Er ist auf einen gefährlichen Handel mit dem König von Hybern eingegangen und der will nur eins – Krieg. Feyre lässt sich damit auf ein gefährliches Doppelspiel ein, denn niemand darf von ihrer Verbindung zu Rhys erfahren. Eine Unachtsamkeit würde den sicheren Untergang nicht nur für Feyre, sondern für ganz Prythian bedeuten. Doch wie lange kann sie ihre Absichten geheim halten, wenn es Wesen gibt, die mühelos in Feyres Gedanken eindringen können?

    Rezension:
    In Rhysand hat Feyre ihren Seelengefährten gefunden, doch nach der katastrophalen Auseinandersetzung in Hybern kehrt sie nicht an den Hof der Nacht zurück, sondern geht mit Tamlin an den Frühlingshof.
    Sie will mehr über seine Pläne erfahren und seinen Hof von innen heraus zerstören, doch auch ihre Feinde in Hybern ruhen nicht und der Krieg rückt mit jeder Minute näher.


    "Sterne und Schwerter" ist der dritte Band von Sarah J. Maas Das Reich der Sieben Höfe Reihe.
    Weitere drei Bände und eine Novelle wurden inzwischen angekündigt.
    Das Buch wird zum Großteil aus der Ich-Perspektive von Feyre Archeron erzählt, aber in ein paar wenigen Kapiteln durften wir auch in die Sicht von Rhysand eintauchen.


    Nachdem ich den zweiten Band einfach geliebt habe, hatte ich große Angst mit "Sterne und Schwerter" zu beginnen. Ich wollte nicht, dass die Geschichte von Feyre und Rhysand zu Ende geht, aber ich hatte auch die Befürchtung, dass mich dieser dritte Band nicht mehr so begeistern könnte. Doch schon nach wenigen Seiten habe ich gemerkt, dass die Geschichte mich wieder komplett mitreißen kann!


    Feyre kehrt an den Frühlingshof zurück, doch sie ist nicht mehr das junge und naive Mädchen von damals, sondern die gerissene High Lady des Hofs der Nacht. Sie hat in jedem Band eine große Entwicklung durchgemacht, die mich begeistern konnte und ich finde es großartig, wie stark und klug Feyre geworden ist!
    Die Liebesgeschichte hat mir ebenfalls richtig gut gefallen! Vor dem Lesen hatte ich noch die Befürchtung, dass Feyre und Rhysand vielleicht ein wenig zu verliebt wären und kaum voneinander loskommen würden, aber für mich hat Sarah J. Maas genau das richtige Maß getroffen!


    Der König von Hybern sammelt seine Verbündeten für den Krieg um sich und auch Prythian bereitet sich vor. Ich fand es spannend, dass man in diesem Band alle High Lords der Höfe kennengelernt hat und auch die altbekannten Charaktere noch ein Stück besser kennenlernen durfte!
    An manchen Stellen fand ich, dass sich die Geschichte ein wenig gezogen hat. Es gab viele Versammlungen, um Bündnisse zu schmieden, aber langweilig wurde es trotzdem nie!
    Mit dem Ende des Buches bin ich sehr zufrieden, es war spannend und stimmig und ich freue mich sehr, dass wir noch mal in die tolle Welt der High Fae eintauchen dürfen, und bin gespannt, welche Geschichten Sarah J. Maas noch erzählen wird!


    Ich habe wieder jede Seite des Buches genossen, einfach weil mir die vielen Charaktere so viel Freude bereitet haben! Mor, Azriel, Cassian, Nesta, Elain, Lucien, Amren und natürlich auch Feyre und Rhysand sind mir alle sehr ans Herz gewachsen, ich mag die Verbindungen dieser Charaktere total gerne und liebe die Atmosphäre der Bücher!


    Fazit:
    "Sterne und Schwerter" von Sarah J. Maas ist ein großartiger dritter Band der Das Reich der Sieben Höfe Reihe!
    Ich liebe die Charaktere und die Atmosphäre der Bücher, sodass ich jede Seite des Buches genossen habe! Es war spannend und so konnte mich auch die Geschichte mitreißen!
    Mich konnte das Buch begeistern und so vergebe ich verdiente fünf Kleeblätter!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt:

    Seit Jahrhunderten wird die Stadt Praha von dunklen Kreaturen bedroht. Sie lauern in den Wäldern und gieren nach dem Blut der letzten verbliebenen Menschen. Als Bändigerin ist es die Aufgabe der 17-jährigen Kayla, die Stadt vor den Ungeheuern zu schützen. Mit ihren Fähigkeiten gelingt es ihr, einen Schattenwolf zu zähmen. Doch dann geschieht das Unfassbare: Der Wolf verwandelt sich in einen jungen Mann. Er kann sich nicht an seine Vergangenheit erinnern und immer wieder kommt seine monströse Seite zum Vorschein …


    Rezension:

    Kayla wollte nie eine Bändigerin sein, doch als Tochter des angesehenen Direktors der Akademie Benedict Novák, hat Kayla nicht wirklich eine Wahl.

    Mit Lilek bändigt sie einen Schattenwolf, der sich eines Tages in einen jungen Mann verwandelt und Kaylas Welt auf den Kopf stellt.


    "Herz aus Schatten" ist ein Einzelband von Laura Kneidl, der zum Großteil aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Kayla Nováková erzählt wird.


    Kayla war mir schnell sympathisch! Sie ist stur und verstößt gerne gegen die Regeln, aber sie ist auch mutig und loyal. Sie ist keine Mitläuferin, sondern zweifelt auch am System der Bändiger und stellt unbequeme Fragen, was ich echt klasse fand!

    Kayla wollte nie eine Bändigerin sein, denn die Angst zu versagen und so andere Menschen in Gefahr zu bringen, begleitet Kayla, seit ihr Bruder Miloš gestorben ist. Doch dann bändigt sie einen Schattenwolf, den sie auf den Namen Lilek tauft, und der sich plötzlich in einen jungen Mann verwandelt, was natürlich viele Fragen aufwirft.

    Auch Kaylas Freunde, wie der Bändiger Alexandr, und ihre Familienmitglieder, wie ihre Brüder Marek und Jakub, haben mir sehr gut gefallen und ich mochte die gesamte Atmosphäre des Buches sehr gerne!


    Es gab einmal eine Welt ohne Monster, aber vor vielen Jahren ist die Dunkelheit über Evropa hereingebrochen und hat die Monster mitgebracht. Es gibt Dunkelweber, Knochenträger, Blutgänger und Schattenläufer, die von den Bändigern gezähmt werden, um so gegen andere Monster kämpfen und die Bevölkerung hinter den Mauern beschützen zu können.

    Seit Brno von den Monstern überrannt wurde, ist Praha die letzte Festung in Český und neben den Bändigern der Akademie, versuchen auch die Mitglieder der Wilden Jagd die Monster zu bekämpfen.

    Seit Jahren gibt es Gerüchte über Irrlichter, eine fünfte Art von Monstern, doch bisher konnte man ihre Existenz nie beweisen, bis jetzt.


    Mir hat die eher düstere Welt Prahas richtig gut gefallen und auch die Geschichte war spannend und konnte mich fesseln!

    Ein wenig schade fand ich es, dass Kayla viel Unterricht an der Akademie geschwänzt hat, denn ich hätte gerne noch mehr über die Geschichte und auch die Verbindung von Monstern und Bändigern erfahren! Besonders im Mittelteil habe ich mich noch gefragt, wohin die Geschichte von Kayla und Lilek führen wird, aber zum Ende hin wurde es richtig spannend und Laura Kneidl verknüpft die einzelnen Handlungsstränge gekonnt zu einem großartigen Finale, das mich zufrieden zurückgelassen hat!


    Fazit:

    "Herz aus Schatten" ist ein spannender Einzelband von Laura Kneidl!

    An manchen Stellen hätte ich gerne noch mehr über die Bändiger und die Monster erfahren, aber die Welt von Praha und auch die Protagonistin Kayla haben mir richtig gut gefallen!

    Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

    Inhalt:
    Rayne und Colt sind Seelenpartner - und ihre Liebe bringt sie in größte Gefahr. Denn Lauren, die Anführerin der Dunkelseelen, hat Rayne auf ihre Seite gezogen und versucht auf jede erdenkliche Weise, ihren Willen zu brechen. Doch Colt kämpft weiterhin für die Lichtseelen und würde alles dafür tun, um Rayne zurückzugewinnen.

    Rezension:
    Seit Wochen ist Rayne bei den Dunkelseelen und Lauren versucht immer noch ihren Willen zu brechen, doch noch hat Rayne nicht aufgegeben.


    "Ruf der Dunkelheit" ist der zweite Band von Bianca Iosivonis Soul Mates Dilogie, der wieder aus der Ich-Perspektive von Rayne erzählt wird.
    Nachdem mir "Flüstern des Lichts" am Anfang des Jahres so gut gefallen hat, war ich sehr gespannt darauf, wie es mit Rayne und Colt weitergehen würde!


    Seit sechs Wochen ist Rayne nun bei den Dunkelseelen und musste in dieser Zeit viele schlimme Erlebnisse durchmachen, welche sie unweigerlich verändert haben.
    Zu Beginn war ich etwas verwirrt von diesem eher großen Zeitsprung und der veränderten Rayne. Manchmal habe ich mich sogar gefragt, ob ich im letzten Band etwas überlesen habe, weil es plötzlich so viele neue Erkenntnisse gab, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
    Mit der Zeit konnte ich mich aber immer besser in der Geschichte zurechtzufinden und Bianca Iosivonis toller Schreibstil sorgte dafür, dass sich die Geschichte sehr gut lesen ließ und mich doch noch mitreißen konnte!


    Rayne ist zu einer Kämpferin geworden, ist sehr loyal ihrer Familie und Freunden gegenüber und steht immer noch zwischen den Licht- und den Dunkelseelen. Ihr Herz fühlt sich zu Colt und den Lichtseelen hingezogen, doch Lauren, die Anführerin der Dunkelseelen, hat Rayne auf ihre Seite gezogen und will sie nicht gehen lassen.
    Lauren verfolgt das Ziel die Prophezeiung zu erfüllen, die alle Licht-, Dunkel- und Nebelseelen unsterblich machen würde, was aber schlimme Auswirkungen auf die Welt der Menschen hätte. Deshalb versuchen die Lichtseelen alles, um Lauren aufzuhalten.


    Der Kampf der Licht- und Dunkelseelen war auch in diesem zweiten Band wieder richtig spannend, auch wenn ich mir oft gewünscht habe, dass es ausführlichere Erklärungen gegeben hätte!
    Schade fand ich auch, dass die tollen Nebencharaktere wie Liv, Miles und Keira ein wenig in den Hintergrund gerückt sind.
    Auch das Ende war mir dann, für den Abschluss der Dilogie, zu offen, sodass ich den zweiten Band etwas schwächer fand, als den Auftakt. Ich habe so sehr gehofft, dass mich der zweite Band absolut begeistern könnte, aber vielleicht habe ich dann auch einfach zu viel erwartet.


    Fazit:
    Ich fand "Ruf der Dunkelheit" ein wenig schwächer, als den Auftakt von Bianca Iosivonis Soul Mates Dilogie.
    Das Buch ließ sich zwar richtig gut lesen, aber ich habe ein wenig gebraucht, um mich wieder in der Geschichte um Rayne und Colt zurechtzufinden und an der ein oder anderen Stelle hätte ich mir eine ausführlichere Erklärung gewünscht.
    Vielleicht habe ich nach dem tollen Auftakt zu viel erwartet, denn mich konnte dieser zweite Band leider nicht komplett überzeugen, sodass ich nur sehr gute drei Kleeblätter vergebe.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt:

    Sie haben keine Rechte.

    Sie mussten ihre Träume aufgeben.

    Doch sie kämpfen eisern für Freiheit

    und Liebe.


    Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden, und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat.


    Rezension:

    Serina wurde ihr ganzes Leben darauf vorbereitet, eine Grace zu werden.

    Gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Nomi gelangt sie in den Palast des Regenten in Bellaqua, doch am Tag der Auswahl kommt plötzlich alles anders.

    Die Schwestern werden getrennt und sie müssen sich beide in völlig unterschiedlichen Situationen beweisen und über sich hinauswachsen.


    "Die Rebellinnen" ist der Auftakt von Tracy Bangharts Iron Flowers Reihe, der aus den abwechselnden personalen Erzählperspektiven der Schwestern Serina und Nomi Tessaro erzählt wird.

    Nomi und Serina waren zwei spannende Protagonistinnen, die mir beide sehr gut gefallen haben!


    Während Serina ihr ganzes Leben darauf vorbereitet wurde eine Grace des Thronfolgers zu werden, musste Nomi im Haushalt schuften und sollte als Serinas Dienerin an der Seite ihrer Schwester bleiben. Die Schwestern haben ein sehr enges Verhältnis, was mir richtig gut gefallen hat und sie würden ihr Leben für die jeweils andere geben, was sie leider auch in Schwierigkeiten bringt.


    Gehorsam, Eleganz und Schönheit sind die Eigenschaften die eine Grace ausmachen sollen und die Zufriedenheit des Thronfolgers ist das große Ziel der Graces. Serina möchte dieses Leben, um die Armut ihres alten Lebens hinter sich zu lassen. Doch Nomi hasst es, dass die Frauen im Land Viridia, das ein wenig an Italien erinnert, nur so wenig Wahlmöglichkeiten haben und ihre Rechte sehr eingeschränkt sind. Zum Beispiel ist es Frauen verboten lesen zu lernen.

    Auch wenn es mir nicht gefallen hat, dass die Frauen in Viridia so unterdrückt werden, fand ich die Idee doch ziemlich spannend!


    Zu Beginn des Buches hat mir Nomi ein wenig besser gefallen, als Serina. Sie wird von ihrer Wut auf ihre Situation beherrscht, möchte etwas an der Lage der Frauen ändern, doch genau diese Wut sorgte auch dafür, dass sie im Laufe der Geschichte Entscheidungen getroffen hat, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte und die mir nicht gefallen haben. Serina möchte auch etwas an ihrer Lage ändern und lässt sich deshalb zur Grace ausbilden.

    Doch für die beiden kommt alles anders und sie müssen sich plötzlich in völlig unterschiedlichen Situationen zurechtfinden, auf die sie nicht vorbereitet worden sind. Besonders Serinas Entwicklung hat mir hier ein wenig besser gefallen, weil sie ihre innere Stärke findet, und lernt eine Kämpferin zu sein.


    Die Geschichte geht sofort spannend los! Die kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass man immer weiterlesen wollte und besonders am Anfang gab es viele Wendungen, die mich wirklich überraschen konnten! An manchen Stellen ging mir die Geschichte dann aber leider etwas zu schnell, wirkte auch ein wenig überhastet. Die Entwicklung der Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls nicht komplett überzeugen. Neben dem Thronfolger Malachi nimmt auch sein jüngerer Bruder Asa eine wichtige Rolle ein und lange war ich mir nicht sicher, wem ich vertrauen kann und wem lieber nicht.

    Zum Ende hin waren manche Wendungen ein wenig vorhersehbar, aber das Finale konnte dann doch noch überraschen und das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger. Am liebsten würde ich sofort weiterlesen, denn die Geschichte von Serina und Nomi hat mir wirklich gut gefallen und ich bin gespannt, wie es mit den Schwestern weitergehen wird!


    Fazit:

    "Iron Flowers - Die Rebellinnen" von Tracy Banghart ist ein gelungener Auftakt!

    Nomi und Serina sind zwei spannende Protagonistinnen, mit denen ich mitfiebern konnte und bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mir ihre Geschichte auch sehr gut gefallen!

    Ich vergebe vier Kleeblätter und freue mich jetzt schon darauf, zu erfahren, wie es mit den beiden weitergehen wird!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt:

    Seit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Im Wohnheim trifft sie auf Adam Hartley – aus dem Zimmer direkt gegenüber. Corey weiß augenblicklich, dass sie das in Schwierigkeiten bringen wird: Denn auch wenn Corey sich von niemandem besser verstanden fühlt als von Adam und sie sich sicher ist, dass es ihm genauso geht – für sie beide gibt es keine Chance ...


    Rezension:

    Corey Callahans große Leidenschaft ist das Eishockey, doch seit ihrem Umfall vor ein paar Monaten ist daran nicht mehr zu denken, denn sie ist auf den Rollstuhl angewiesen.

    Als sie am Harkness College ankommt, begegnet sie Adam Hartley, der sich vor Kurzem das Bein gebrochen hat und zu Coreys Leidensgenossen wird. Schnell fühlt sich Corey zu Hartley hingezogen, doch der ist bereits vergeben.


    "Bevor wir fallen" ist der erste Band von Sarina Bowens fünfteiliger The Ivy Years Reihe.

    Das Buch wird aus den abwechselnden Ich-Perspektiven von Corey Callahan und Adam Hartley erzählt, wobei Coreys Sicht den größeren Anteil hat.


    Corey war bis zu ihrem Unfall eine leidenschaftliche Eishockeyspielerin und liebt ihren Sport noch immer. Sie hasst es, wenn andere Menschen Mitleid mit ihr haben, nur weil sie im Rollstuhl sitzt und versucht das Beste aus ihrer noch neuen Situation zu machen, auch wenn ihr das manchmal nicht leicht fällt. Ich fand ihren eisernen Willen wirklich großartig, außerdem ist sie mutig und lässt sich nicht unterkriegen. Eine starke Protagonistin, mit der ich mitfiebern konnte!

    Auch Adam hat mir sehr gut gefallen! Er ist ein toller Freund und hilft Corey, wo er kann, auch wenn er, dank seines Gipsbeins, auf Gehhilfen angewiesen ist.


    Die beiden lieben Eishockey über alles und werden sie schnell enge Freunde, auch wenn Corey sich schon bald zu Hartley hingezogen fühlt. Doch Hartley ist mit der scheinbar perfekten Stacia zusammen.

    Dass Hartley vergeben ist, war ein Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat, auch weil mich sein Verhalten gestört hat. Es war weder Corey noch Stacia gegenüber fair, aber mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen.

    Hartley und Corey haben mir zusammen sehr gut gefallen, auch weil Hartley überhaupt kein Problem damit hat, dass Corey auf den Rollstuhl angewiesen ist. Durch ihn gewinnt Corey einiges an Selbstvertrauen wieder, was eine tolle Entwicklung war!


    Ich mochte den Schreibstil und den Humor von Sarina Bowen aber richtig gerne und konnte das Buch kaum zur Seite legen, weil mich die Geschichte von Corey und Hartley auch echt mitreißen konnte! Die letzten zweihundert Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen.

    An manchen Stellen hatte ich zwar das Gefühl, dass es ein wenig schnell mit den beiden geht und hier hätte ich mir auch ein wenig mehr Tiefe gewünscht, aber das ändert nichts daran, dass ihre Geschichte mir sehr gut gefallen hat und mich auch zu Tränen rühren konnte!


    Fazit:

    Bis auf zwei kleine Kritikpunkte hat mir "The Ivy Years - Bevor wir fallen" von Sarina Bowen richtig gut gefallen! Ich mochte Corey und Hartley total gerne und konnte mit den beiden mitfiebern! Ihre Geschichte konnte mich berühren und so vergebe ich gute vier Kleeblätter!

    Inhalt:

    Die epische Rachegeschichte geht weiter. Nachdem Mia einen der Männer umgebracht hat, die für die Zerstörung ihrer Familie verantwortlich sind, bleiben noch zwei über: Kardinal Duomo und Konsul Scaeva. Beide sind jedoch vor der Öffentlichkeit abgeschirmt und für Mia unerreichbar. Schlimmer noch: Die Rote Kirche selbst scheint Scaeva zu schützen …

    Um an ihn heranzukommen, geht Mia ein großes Risiko ein: Sie kehrt der Kirche den Rücken und begibt sich selbst in die Sklaverei, um als Gladiatorin an den Großen Spielen in Gottesgrab teilzunehmen. Mia merkt schnell, dass sie diesmal zu weit gegangen ist, denn auf dem blutigen Sand der Arena gibt es keine Gnade und nur eine Regel: Ruhm und Ehre – oder Tod.


    Rezension:

    Das Wahrlicht rückt immer näher und damit auch das Magni, in dem Gladiatii gegeneinander kämpfen und nur einer gewinnen kann.

    Auch Mia Corvere ist eine Gladiatii, doch sie ist nicht auf Ruhm aus. Denn der Gewinner des Magni sieht sich am Ende Konsul Julius Scaeva und Kardinal Francesco Duomo gegenüber, den Männern, die ihren Vater zum Tode verurteilt haben.


    "Das Spiel" ist der zweite Band von Jay Kristoffs Nevernight Chroniken, der zum Großteil aus der personalen Erzählperspektive von Mia Corvere erzählt wird.

    Der erste Band konnte mich im letzten Jahr restlos begeistern und zählte zu meinen Jahreshighlights, sodass ich mich riesig auf die Fortsetzung gefreut habe! Ich habe sehr leicht in die Geschichte hineingefunden, wobei auch das kleine Personenregister am Anfang des Buches hilfreich war, denn dieses hat die Erinnerungen an die Handlung des ersten Bandes wieder aufgefrischt. Karten liebe ich einfach in Büchern und so fand ich es klasse, dass im zweiten Band sogar drei wunderschöne Karten abgebildet sind!


    Im ersten Teil des Buches verfolgen wir abwechselnd die Geschehnisse der Gegenwart und auch die von vor vier Monaten und so erfährt man Stück für Stück, wie Mia in ihre eher missliche Lage geraten ist, was ich sehr spannend fand! Als Sklavin an eine Gladiatii Staffel verkauft, hat Mia nur ein Ziel: Das Magni gewinnen und so die Chance zu bekommen endlich Rache an Konsul Julius Scaeva und Kardinal Duomo zu nehmen, für das was sie ihrer Familie vor sieben Jahren angetan haben. Doch der Weg ist blutig und brutal und Mia muss hart für ihren Erfolg kämpfen.

    Mia mochte ich auch in diesem Band sehr gerne, weil sie eine spannende und vielschichtige Nicht-Heldin ist. Sie hat eine skrupellose Seite, kann aber immer noch Mitleid empfinden und besonders die Verbindung zu ihren Gladiatii Brüdern und Schwestern mochte ich sehr! Auch das Wiedersehen mit Herrn Freundlich und Eclipse, Mias Mitreisenden, hat mir sehr gut gefallen!


    Ich liebe den schwarzen Humor und Sarkasmus von Jay Kristoff, der besonders in den Fußnoten immer wieder gut zur Geltung kam! Und so ließ sich Mias Geschichte wirklich gut lesen, denn langweilig wurde es niemals!

    Wir treffen alte Bekannte wieder und lernen viele neue spannende Charaktere kennen. Außerdem erfahren wir viel Neues über die komplexe Welt von Itreya und decken auch einige Geheimnisse und Intrigen auf, wovon viele mich wirklich überraschen konnten! Der zweite Band konnte mich von der ersten Seiten an packen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Geschichte so spannend war!

    Das Ende war natürlich ziemlich fies, aber das Nachwort macht große Lust auf den finalen Band, denn hier werden noch mal wichtige Fragen aufgeworfen, auf die die Antwort noch aussteht.


    Fazit:

    "Das Spiel" von Jay Kristoff ist ein grandioser zweiter Band der Nevernight Chroniken, der mich restlos begeistern konnte!

    Von der ersten Seite an konnte mich die Geschichte von Mia Corvere wirklich mitreißen! Es gab viele überraschende Wendungen, wir haben viel Neues über die Welt und die Charaktere erfahren und auch die Handlung war durchgehend spannend!

    Für mich ein wahres Highlight und so vergebe ich fünf Kleeblätter!

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