Beiträge von KlasskFrank56

    Ich habe die ganze Zeit auf eine PM gewartet und dabei hast du schon lange was dazu geschrieben, mea culpa. Ich muss dir Recht geben, dass dieses Buch einen weiten Interpretationsspielraum zulässt, trotzdem bin ich eher der Meinung, dass alles zuungunsten von Gabriel läuft. Ich stimme dir voll zu, dass diese Geschichte recht ungewöhnlich beginnt und die eigentliche Spannung erst ab ca. Seite 40 losgeht, da Gabriel ständig irgendwem begegnet und die Handlung erst langsam ins Rollen kommt. Ich habe schnell gemerkt, dass das Buch von den Dialogen lebt, diese sind aber dafür auch wirklich mehr als gut und sehr tiefgründig.
    Leider hast du nicht geschrieben, wozu du dir deine Gedanken gemacht hast, sofern du das überhaupt preisgeben wolltest. Ich habe auch gesehen, dass du das Buch garnicht bzw. noch nicht bewertet hast. Es würde mich interessieren, wie du es im Ergebnis fandest.

    Freut mich, dass es gefällt. Normalerweise bekomme ich kaum Feedback zu den Rezensionen, was nicht weiter schlimm ist. Nur habe ich mir hier sehr viel Mühe gegeben, da das Buch trotz seiner Kürze gewaltig viel Inhalt bietet. Ich würde mich freuen, wenn du deine Meinung posten oder mir eine PM senden könntest, nachdem du es durchgelsen hast. Ich bin sehr gespannt wie jemand anderes diese Geschichte interpretiert.

    Schon komisch das ganze, das wird bestimmt seine Gründe haben. Wenn das eine Eintagsfliege war, dann wäre das sehr schade. Ich gehe aber eher von einem Pseudonym aus, von jemanden der schon mehr geschrieben hat.

    So eine Buchhandlung zu besitzen ist schon ein Traum. Leider kann ich diese nicht mein eigen nennen. Eigentlich ist das auch eher meine zweite Anlaufstelle, sonst kaufe ich bei einen anderen ein. Die Idee fand ich nur ausgezeichnet, da ich beides mag.

    Das habe ich heute getan, da ich auch diese Idee hatte. Jetzt kommt mein Gedächtnisprotokoll.


    Am Telefon war eine Frau D. oder Frau Dr. D., ich habe es nicht ganz mitbekommen, da ich die ersten Sekunden nicht so aufmerksam war. Sie sagte, dass es sich in der Tat um eine Neuerscheinung handelt, jedoch zum Autor vorerst keine Angaben machen kann, dies wird allerdings folgen. Es handelt sich aber um einen deutschen Autor, genauer aus Norddeutschland.

    Ich gehe davon aus, da das Buch auf der Seite des Verlages als Neuerscheinung beworben wird, das habe ich bei meiner Suche entdeckt. Ich finde es schade, dass es keine Angaben gibt, da das Buch wirklich sehr gut ist und ich mehr zur Intention des Autors erfahren will.

    Klappentext:


    Auf der Suche nach sich selbst verlor Gabriel immer mehr den Bezug zu seinem Umfeld. Doch als er Angelique traf, wurde plötzlich alles anders. Diese Begegnung ist begleitet von Wendungen, an die Gabriel nicht zu denken wagte.
    Packend wird ein kurzer Abschnitt des Lebens eines jungen Mannes dargestellt. Enttäuschungen, Liebe, Wut und Verzweiflung reißen den Leser in den Bann dieser Geschichte. Schnell findet man sich in einer anderen Welt ein, die einen kaum noch loslassen wird.


    Zum Autor:


    Zum Autor gibt es im Buch keine Informationen. Als Suchbegriff gibt google keine sinnvollen und befriedigenden Informationen heraus. Somit vermute ich, dass der Name ein Pseudonym ist und möglicherweise ein etwas bekannterer Autor hinter diesem Buch steht. Wie ein Erstlingswerk eines Unbekannten liest es sich nämlich nicht. Es ergibt für mich sonst auch keinen Sinn, weshalb ein mir unbekannter kleiner akademischer Verlag so eine gute Erzählung auf den Markt bringt. Wenn ich informationen Erhalte, werde ich diese kundtun.


    Inhalt und Bewertung:


    Dieses Buch verbindet romantische, soziologische, psychlogische, philosophische und klassische Elemente in einer schönen Geschichte. Die Hauptperson ist Gabriel, der dauernd in sehr ausdrucksstarke Dialoge verwickelt ist. Es ist an vielen Stellen atemberaubend und spannend. Es ist interessant beschrieben, wie ein junger Mann sich nach und nach selbst zersetzt. Eine Geschichte über Liebe, Wut, Verzweifelung und heftigen Emotionen, mit verzweifelter Selbsfindung. Es ist geladen mit existentiellen Fragen eines naiven Menschen, der sich für unverbesserlich hält. Jeder durschnittliche Mensch findet sich an irgend einer Stelle im Buch wieder. Genau das hat mir beim lesen so viel Spaß gemacht. Mit vielen geschickten und vorher unerkennbaren Wendungen, bleibt durchgehend Spannung erhalten. Kluge und sehr scharfsinnige Anspielungen auf bekanntes, sowie ein gewisser subtiler Witz, der nicht flach und platt ist und mir gelegentlich ein Lächeln unterjubelte.



    Volle Punktzahl :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Leute, dass es hier nicht um "Saufen" geht sollte allen klar sein. Meine Frau trinkt zum lesen auch Wein, nur macht sie es so wie ich, höchstens am Wochenende und meistens bleibt es bei einem Glas. Bei mehr als einem Glas muss selbst ich das Buch weglegen, da mir die Buchstaben sonst einen Streich spielen . Meine Buchhandlung verkauft neben Büchern auch Wein, weshalb ich mir die Frage gestellt und diesen Tread gestartet habe.

    Ich habe eine Frage an euch alle, da ich hier im Forum nichts gefunden habe.
    Ich wollte wissen, welchen Wein ihr am liebsten zu welchem Buch trinkt. Ich zum Beispiel trinke gerne etwas leichteren Wein zu einem schweren Buch und anders herum. Bei Klassik neige ich farblich zu rotem Wein und bei Belletristik eher zu weissen.
    Wie sieht es mit euch aus?