Beiträge von Sophie.A

    Für die Februaraufgabe habe ich mich entschieden SUB-Bücher unter 300 Seiten zu lesen. Mit einem Buch (160 Seiten) bin ich durch und zwar mit "In LIebe, Agnes" von Hakan Nesser. Wie der Titel schon vermuten lässt, wird die Handlung teilweise in Briefform erzählt. Es ist eine ungewöhnliche, unterhaltsame, spannende Geschichte und wie immer ist Nessers Schreibstil einfach wunderbar. Von gibt es :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:.

    Ich kann mich leider den begeisterten Meinungen nicht anschließen. Meine Meinung geht eher in Richtung Seta s Rezension. Genau so wie sie, hatte ich bestimmte Erwartungen an das Buch, die dann nicht erfüllt wurden. Bevor ich zu den Kritikpunkten komme, muss ich sagen, dass die Autorin ein fantasievolles, detailreiches, teilweise auch ungewöhnliches Universum geschaffen hat. Sie hat tolle Ideen eingebaut, insbesondere die Charaktere betreffend. Auch an dem Sprachstil der Autorin ist soweit nichts auszusetzen. Deshalb ist es schade, dass das vorhandene Potenzial nicht ganz genutzt wurde. In dieser Geschichte gibt es einige interessante, ausgefallene Charaktere, die aber meistens nicht wirklich etwas Interessantes zu sagen haben. Die Dialoge zwischen ihnen fand ich oft langweilig. Alle Konflikte, die auftauchen, werden in der Regel schnell und unkompliziert gelöst. Auch eine vermeintlich bedrohliche Situation ist es hier nicht wirklich. Alles ist nett, harmonisch und dementsprechend nicht sehr spannend. Eine echte Weiterentwicklung oder gar einen wirklichen Höhepunkt gibt es nicht. Man kann eine Geschichte natürlich so harmonisch und positiv erzählen und viele finden genau daran gefallen, aber mich konnte das nicht begeistern. Insgesamt ist es aber eine solide erzählte Geschichte, die von mir :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: bekommt.

    42. Ein Buch, das Du mit Deinem letzten Nachbarn gemeinsam hast

    15 Seiten mit letzten Buchnachbarn...und die meisten Namen sagen mir gar nichts. Ich habe mich deshalb für Jackson entschieden, weil mir seine Beiträge öfter über den Weg gelaufen sind. Eines der fünf Bücher, die wir gemeinsam haben, ist dieses tolle Buch hier:

    Mein Januar war ein richtig toller Lesemonat. So viele Bücher habe ich seit September 2017 nicht mehr gelesen.


    "Die lange Reise zu einem kleinen zornigen Planeten" - Becky Chambers 3:bewertung1von5:

    Die Autorin eine fantasievolles, teilweise auch sehr ungewöhnliches Universum, mit viel Liebe zum Detail, erschaffen. Sie hat tolle Ideen. Deshalb ist es schade, dass dieses Potenzial nicht genutzt wurde. In diesem Buch gibt es einige interessante, ausgefallene Charaktere, die aber leider nicht wirklich etwas Interessantes zu sagen haben. Es gibt auch keine echte Weiterentwicklung, weder bei der Handlung noch bei den Charakteren. Alle Konflikte, die auftauchen werden leicht, schnell und unkompliziert gelöst. Auch eine vermeidlich bedrohliche Situation ist es in diesem Buch nicht wirklich.


    "Das Lächeln der Signorina" - Andrea Camilleri 3,5:bewertung1von5:

    "Das Labyrinth der Spiegel" - Andrea Camilleri 3,5:bewertung1von5:

    "Die Spur des Licht" - Andrea Camilleri 2:bewertung1von5:

    "Eine Stimme in der Nacht"- Andrea Camilleri      3:bewertung1von5:

    Nach Band 20 überlege ich, ob ich die Krimi-Reihe überhaupt weiterverfolgen werde. Dem Autor gehen die Ideen aus und das merkt man schon seit einiger Zeit. Ich mochte die Reihe sehr, aber die ständigen Wiederholungen von Dingen, die ich vorher sympathisch oder gar originell fand, fangen sogar an mich zu nerven. Es wirkt alles so lieb- und einfallslos. Aber nicht nur die ständigen Wiederholungen, die fehlende Entwicklung bei seinen Charakteren und ihren Beziehungen stören. Auch den Fällen, die der Kommissar Montalbano löst, fehlt es teilweise an Spannung und Originalität. Leider.


    "Kleine Feuer überall" - Celeste Ng 5:bewertung1von5:

    "Was ich euch nicht erzählte" - Celeste Ng 5:bewertung1von5:

    Celeste Ngs Schreibstil hat mich sehr beeindruckt. Sie beschreibt die Gefühle ihrer Protagonisten auf eine Weise, die unter die Haut geht. Subtil, leise, aber intensiv und mit großer emotionaler Kraft. Es schon große Kunst, viele Charaktere auf relativ wenig Seiten so lebendig und authentisch darzustellen. :thumleft:


    "Das Moor des Vergessens" - Val McDermid 2:bewertung1von5:

    Die Handlung war zäh, vorhersehbar und langweilig. Die Charaktere flach und nichtssagend und die Dialoge waren auch nicht besser. Ansatzweise interessant , war die Handlung um Tenille. Sie war der einzige Charaktere, der so etwas wie Tiefe besaß. Warum ich es überhaupt zu Ende gelesen habe?! Ich wollte wissen, wer der Mörder ist bzw. ob es die Autorin wirklich so offensichtlich macht.


    "Becoming:Meine Geschichte" - Michelle Obama 4:bewertung1von5: Kommentar


    "Nacht unter Tag" - Val McDermid 3:bewertung1von5:

    „Nacht unter Tag“ war besser als „Das Moor des Vergessens", aber auch nicht überragend. Um wirklich gut zu sein, gab es ein paar Klischees zu viel und es war relativ früh klar, worauf es ungefähr hinauslaufen wird. Der Aufbau des Buches hat mir dagegen sehr gut gefallen. Dieses Ineinanderfließen von Gegenwart und Rückblenden habe ich selten so gelesen. Insgesamt ist „Nacht unter Tag“ ein solider Krimi.


    "Bretonischer Stolz" - Jean-Luc Bannalec 3:bewertung1von5:

    Ich bin ein Fan der Dupin-Krimis. Leider war dieser 4. Band eine kleine Enttäuschung. Die Handlung plätschert so vor sich hin. Die Beschreibungen der Landschaft, der bretonischen und keltischen Vereine und Feste und der Austerngewinnung nehmen zu viel Platz ein. So sehr ich es auch liebe über die Bretagne zu lesen, aber der Mordfall sollte in einem Krimi nicht nur Beiwerk sein.


    "Knapp am Herz vorbei" - J.R. Moehringer 4-:bewertung1von5:

    Der Buchtitel irritiert bzw. impliziert eine kitschige Liebesgeschichte. Aber davon ist dieses Buch meilenweit entfernt. Es geht hier nämlich um die Lebensgeschichte des legendären amerikanischen Bankräubers Willie Sutton. Auch wenn es ein Roman ist, basiert die Geschichte auf Fakten aus Suttons Leben. Lebendig und authentisch erzählt J.R. Moehringer Suttons interessante, spannende Geschichte. Ein besonderes Buch (über das Ende muss immer noch nachdenken) über eine außergewöhnliche Persönlichkeit.







    Ich kann Smartie s schöner Rezension in vielen Punkten zustimmen. :winken:


    Als ich „Becoming“ angefangen habe zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören, was mich sehr überrascht hat. Aus irgendeinen Grund habe ich mir eine Autobiographie nicht so spannend vorgestellt. Das kann natürlich auch an falschen Erwartungen meinerseits liegen, da ich nie Biographien lese.

    Michelle Obamas Buch ist wirklich gut geschrieben. Interessant, kurzweilig, informativ und flüssig zu lesen. Michelle als Kind, Schülerin, Studentin, Karrierefrau, Ehefrau, Mutter und First Lady: All diese Stationen ihres Lebens werden mal mehr, mal weniger detailliert geschildert. Es macht Spaß die Anekdoten und Erinnerungen zu lesen. Man bekommt ein sehr gutes Bild von der Person Michelle Obama. Man versteht, was für ein Mensch sie ist. Ich bewundere sie sehr für das, was sie erreicht hat und dafür, wie sie den, oft sehr schwierigen Weg, gemeistert hat. Michelle Obama ist ein Mensch, der sehr ordentlich ist und alles vorab plant. An einer Stelle nennt sie sich selbst „Kontrollfreak“. (Es ist auch der Grund, warum sie so wenig begeistert davon war, dass ihr Mann Präsident werden möchte. Das Politikgeschehen empfindet sie als unordentlich und unkontrollierbar.) Sie ist außerdem der Meinung, dass man persönliche Defizite mit Fleiß, harter Arbeit, Geduld und richtiger Unterstützung ausgleichen kann. Eine Frage, die sie sich selbst ständig gestellt: „Bin ich auch gut genug?“. Auf ein „Nein“ folgt logischerweise noch mehr harte Arbeit und Anstrengung. Ich habe das Gefühl, dass sie generell ein optimistischer und fröhlich-pragmatischer Mensch ist. Selbst als sie sich über Trump und seine Äußerungen aufregt und wütend wird, konzentriert sie sich kurz danach auf positive Dinge. Ich denke, dass ihr all diese Persönlichkeitsmerkmale auch sehr geholfen haben aus diesem Politik-Zirkus im weißen Haus unbeschadet (zumindest soweit wie möglich) herauszukommen.


    Michelle Obama gewährt natürlich auch einen Einblick in das Familienleben der Obamas. Am deutlichsten und offensten wird sie, wenn es um ihre Beziehung zu ihren Mann Obama geht. Viele Anekdoten zeigen den Menschen Obama und oft musste ich grinsen. Er ist so anders als seine Frau und hat eine bewundernswerte Einstellung. Wenn ich ihn nicht schon vorher gemocht hätte, dann wäre es spätestens jetzt der Fall.


    Trotz vieler Einblicke in ihr Leben und auch einiger Selbstreflexionen, war es mir im Ganzen doch zu wenig. An vielen Stellen fühlte es sich zu sehr nach einer Zusammenfassung an. Sie geht die Dinge durch, die ihr passiert sind, aber sie geht zu wenig auf ihre Gefühle dabei ein. Zurückhaltend, fast distanziert fühlte es sich manchmal für mich an. Fast so als würde es über die Erlebnisse von jemand anderen gehen. Mir kam es so vor, dass sie noch immer in dieser Rolle ist, in der sie auf jedes Wort achten muss, dass sie sagt bzw. schreibt, Vieles bleibt demnach ungesagt und vage. Manchmal auch zu aufpoliert, zu positiv, typisch amerikanisch. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich ihr das wirklich zum Vorwurf machen kann, wenn ich daran denke, wie die amerikanische Politik funktioniert. Wenn ich dieses Zitat lese, „Ich war inzwischen so oft verspottet und bedroht worden, niedergemacht, weil ich schwarz und eine Frau war, weil ich klar meine Meinung äußerte. Ich hatte den Hohn empfunden, der sich gegen meinen Körper richtete und damit buchstäblich gegen den Raum, den ich in dieser Welt einnehme.“, dann kann ich ihre Zurückhaltung verstehen.

    Trotz der Kritikpunkte hatte sich sehr viel Spaß diese kluge, starke und sympathische Frau näher kennen zu lernen.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    35. Ein Buch, bei dem Du (beinahe) weinen musst

    Während des Lesens war ich schon traurig, weil ich wusste, dass es der letzte Wallander ist. Aber auf der letzten Seite hatte ich Tränen in den Augen. Besonders traurig haben mich diese Sätze gemacht.

    Mein Januar:


    Gelesene Bücher: 12 Bücher + 60

    Gelesene Seiten: 4724 + 47, 24

    Bücher vor 2015: 3 +6

    kauffreier Monat: ja +5

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    Neuzugänge:

    gekaufte Bücher : 0

    sonstiges: 4 -8


    Januar: 110,24


    Liste nach pinucchia


    Das vierte Buch war "Becoming" von Michelle Obama. Als ich es angefangen habe, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, was mich sehr überrascht hat, weil ich das von einer Autobiographie nicht erwartet hätte. Ich muss auch dazu sagen, dass ich dieses Genre auch sehr selten lese. Auch unerwartet war, dass sie mir ihren Mann so viel näher gebracht hat. Gemocht habe ich ihn schon immer (ein grandioser Redner), aber nach dieser Lektüre noch mehr. Aber volle Punktzahl kann ich trotzdem nicht geben, da ich da Gefühl hatte, dass sie sich bei vielen Dingen zurückhält und einiges ungesagt geblieben ist. Mir kam es so vor, dass sie noch immer in dieser Rolle ist, in der sie auf jedes Wort achten muss. Trotz der Kritikpunkte hatte sich sehr viel Spaß diese kluge, sympathische Frau näher kennen zu lernen. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Das dritte Buch war "Was ich euch nicht erzählte" von Celeste Ng.

    Celeste Ng Schreibstil hat mich sehr beeindruckt. Sie beschreibt die Gefühle ihrer Protagonisten auf eine Weise, die unter die Haut geht. Subtil, leise, aber intensiv und mit großer emotionaler Kraft. Dafür gab es :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Im Januar habe ich vier Bücher für die Aufgabe beenden können. Zunächst habe ich zwei im Januar ausgeliehene Montalbano-Krimis gelesen und muss leider sagen, dass ich mit dem Lesen dieser Reihe eine Pause machen oder sie eventuell sogar ganz aufgeben werde. Dem Autor gehen die Ideen aus. Ich mochte die Reihe sehr, aber die ständigen Wiederholungen von Dingen, die ich vorher sympathisch oder gar originell fand, fangen sogar an mich zu nerven. Aber nicht nur die fehlende Weiterentwicklung seiner Charakteren und ihrer Beziehungen stören. Auch den Fällen, die der Kommissar Montalbano lösen muss, fehlt es an Spannung und Originalität.


    "Die Spur des Lichts"- Andrea Camilleri :bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Eine Stimme in der Nacht"- Andrea Camilleri :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    Ich fand das schrecklich langweilig, ein Klischee am anderen

    Ich mochte "Altes Land" auch nicht, weil es so überzeichnet und klischeehaft ist. Anfangs dachte ich bei mancher Übertreibung, dass das ironisch oder witzig gemeint sein könnte. Aber dafür war der hämische Unterton zu offensichtlich.


    29. Ein Titel, der mit A beginnt

    "Abgesang" ist ein berührendes, atmosphärisches Buch über den Kampf, der beginnt nachdem ein Krieg, in diesem Fall der erste Weltkrieg, zu Ende gegangen ist.