Beiträge von Flyaway

    Ich hatte mal eine Wette mit meinem Vater gemacht ein Monat nichts zu sagen und eines morgens um 6 Uhr hat mein Vater mich gerufen und ich habe "JA" zurückgerufen und es war so schön 2 Wochen schon durchgehalten zu haben :( Da kann man wenigstens lesen und muss nicht "Ja" sagen oder seine Anwesenheit bekundigen. Das hat mich 2 Euro gekostet und ich hätte 500 Euro bekommen können. Mein Vater hat mit allen Tricks gearbeitet :-?


    :totlach: sehr schön. Ich würde das nicht mal 2 Tage in Anwesenheit von Menschen ertragen können, nichts zu sagen. Ich rede nämlich sehr gerne, sehr viel und zum Leidwesen vieler auch zu schnell :mrgreen: Aber wenn der Tag schon so kurz ist und ich so viel zu sagen hab, muss das Tempo halt gesteigert werden :uups:

    So ich bin jetzt auch durch... hoffe der Beitrag wird jetzt nicht zu lang.


    Kapitel 1
    Mir fällt grade etwas Witziges auf, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das so beabsichtigt war. Tondas Pferde heißen Engelchen (Erzgengel) und der Schwarze (Schwarzer Kasper). Wieder der rote Faden. Sogar bei den Pferden *lach*.
    Tonda fühlt sich zunehmend unwohl in der Gegenwart von Jesuiten. Sein schlechtes Gewissen ist wohl schuld daran, denn für ihn ist Kristina so wichtig geworden, dass er nur noch an sie denken kann. Den Magister Johann Steinmann finde ich sehr lustig. Man kann sich ihn wirklich bildhaft vorstellen. Eigentlich die ganze Familie, welche mit der Großmutter und dem behinderten Sohn sehr „privat“ rüber kommt. Keine 0815 Familie aus dem Bilderbuch. Und irgendwie doch herrlich normal.


    Kapitel 2
    Franz und Carolus besuchen das Grab von Nikolaus. Der Hauptmann berichtet auch von der Zeit wo Tonda im Kerker einsaß. Danach trifft Pater Franz erstmalig auf Veits Jokrim. Der erste Eindruck von Franz er sah „nicht vertrauenserweckend aus“ scheint gar nicht so verkehrt zu sein.


    Kapitel 3
    Kristina hat Zuflucht in einem Kloster gefunden. Zufällig ist auch Pater Alban dort, der ein Schweigegelübte abgelegt hat und als Arzt arbeitet. Ich freue mich wieder von ihm zu lesen. Kristina hilft ihm bei den Behandlungen und versucht von ihm zu lernen. Von der Hure erfährt Kristina, dass sie Tonda verraten hat. Übrigens: Irgendwie finde ich, dass wenn jemand ein Erzengel ist in dieser Geschichte, dann Pater Alban. Er und Kristina reisen nach Magdeburg und scheinen wohl das gleiche Ziel zu haben: Tonda zu finden. Naheliegend, dass auch Kristina an dieselbe Tür klopft wie schon Tonda zuvor. Glücklich fällt sie ihrer Tante endlich in die Arme.


    Kapitel 4
    Ich musste bei dem Kapitel irgendwie lachen. Erst reitet Tonda den Kroaten in die Arme ohne aufzupassen, dann sieht er das letzte Stündlein geschlagen und nur aufgrund der Tatsache, dass sein Vater gegen die Osmanen gekämpft hat, sind die Osmanen wie ausgewechselt und verpassen sich gegenseitig Ohrfeigen *lach*. Da er eine Familie rettet muss er wieder fliehen. Und in seinem Puppenspiel im Fieber merkt er endlich selbst, dass er eigentlich umsonst kämpft und auch gar nicht mehr weiß für wen und wozu. Zum Glück findet Kristina ihn.


    Kapitel 5
    Franz zieht seine Fäden und steht gleichzeitig in Kontakt mit dem Einäugigen. Dieser erzählt ihm, dass Tonda weiterhin auf der Suche nach Kristina ist, was Franz in tiefe Verzweiflung stürzen lässt. Gleichzeitig schmiedet er Pläne wie er Jokrim los werden kann. Franz beobachtet ebenfalls, dass Jokrim vor der Hexenverbrennung flieht. Eine interessante Passage wie man später lesen wird.


    Kapitel 6
    Kristina und Tonda sind endlich glücklich zusammen. Bei ihnen lebt auch Susanne und ihr Mann Hannes Stein.


    Kristina hat in Magdeburg Susanna wieder getroffen. Aber wer ist eigentlich Hannes Stein, der mit Susanna zusammenlebt, habe ich da irgendwas überlesen? Oder ist das der Spielmann mit dem Bären, der Susanna damals vor den Schändern gerettet hat?


    Auch mir ist der Name Hannes Stein nicht geläufig. Ich bin mir fast sicher, dass es nicht im Buch erwähnt wurde. Hat mich beim Lesen auch etwas stutzig gemacht. Es klang nämlich danach, als hätte der Leser schon vorab auf ihn stoßen sollen… (Aber dazu hat sich Thomas ja schon geäußert :wink: )
    Susanne und Hannes planen ebenfalls ihre Flucht aus der Stadt und wollen nach Hamburg reisen. Kristina und Tonda wollen noch dazu heiraten und würden beide gerne ihre Religion behalten. Doch das Glück wird getrübt, denn Jokrim belauert sie weiterhin.


    Kapitel 7
    Magdeburg wird weiterhin belagert. Und Franz erfährt wichtige Hintergründe über Jokrim, z.B. dass seine Mutter als Hexe verbrannt wurde. Was erklärt, warum er die Hinrichtung nicht mit ansehen konnte. Jokrim trifft sich erneut mit Franz und teilt ihm die Neuigkeiten über Tonda mit. Franz ist hin und her gerissen. Einerseits will er Jokrim für seine Zwecke weiterhin nutzen, andererseits will er ihn am liebsten schon gestern loswerden.


    Kapitel 8
    Während in und um der Stadt der Krieg tobt werden Tonda und Kristina endlich verheiratet. Sie haben einen Prediger gefunden, der sie trotz der unterschiedlichen Religionen traut. Das hätte ich nicht erwartet, aber gut, schöne Auflösung des „Problems“. Pater Alban scheint sich sogar für die beiden zu freuen. Die Sexszene empfand ich als etwas zu blumig und kitschig für meinen Geschmack :wink:


    Kapitel 9
    Und schon wieder ein Treffen zwischen Jokrim und Franz. Es passt super zu Jokrim, dass er Franz in ein Hurenhaus lockt. Währenddessen leidet Magdeburg an Hunger und sind dabei ihre Pferde zu schlachten. Schon wieder wird Tonda gefangen genommen. Zuerst habe ich aber gar nicht verstanden warum eine Küchenmagd ihn verraten sollte… Franz erfährt von Jokrim, dass Tonda geheiratet hat. Und das er die Fäden im Hintergrund gezogen hat, dass Tonda nicht weiterreisen kann… wahrscheinlich hat er die Küchenmagd bestochen. Pater Franz besucht Tonda im Kerker. Wirklich abscheulicher Typ mittlerweile… er kommt mir vor wie eine falsche Schlange. So wie Jokrim, nur anders. Ein feines, abgekartetes Spiel von den beiden um Tonda zurück zur „wahren“ Kirche zu holen.


    Kapitel 10 
    Tonda wird nicht erhängt soll aber nach Wolfenbüttel zur Anhörung kommen. Kristina erfährt, dass er Jesuit ist, aber ihr ist alles egal, hauptsache er kann wieder bei ihr sein. Doch leider muss sie ihre Tochter Antonia (schöner Name :) ) allein zur Welt bringen. Sie versucht um seine Freilassung zu kämpfen, leider vergeblich. Hier sieht man auch, dass Jokrim eigentlich nur seine Interessen durchsetzen will. Zwar hat er teilweise das gleiche Ziel wie Franz gehabt, Tonda am reisen zu hindern. Nur er würde im Gegensatz zu Franz am liebsten Tonda gleich aus der Welt schaffen, also war es ihm auch egal, dass Tondas Leben jetzt am seidenen Faden hängt und er kaum Chancen auf Freilassung hat. Hauptsache Jokrim kann an Kristina rankommen. Und dann erhält Kristina einen seltsamen Brief… Eine Falle wie sich herausstellen soll. Kristina wird in eine Kutsche gelockt, Alban versucht sie zu retten, jedoch vergeblich. Kristina ist Jokrim ausgeliefert.


    Kapitel 11
    Tonda tut mir wirklich leid. Er sitzt im Kerker, kann nichts für Kristina tun und Franz nutzt die Situation schamlos aus. Selbst wenn er fest daran glaubt, dass sein Traum wirklich der Auftrag Gottes sein sollte, so ist er sich bewusst, dass er Tonda damit in den sicheren Tod lockt. Aber alles für die wahre Religion…
    Kristina kommt nicht davon. (Was ich mal ausnahmsweise gut finde, dass macht die Geschichte glaubwürdig, so viel Glück wie bisher kann ja niemand haben). Trotzdem beweist sich nach der Vergewaltigung große Stärke und verletzt Jokrim stark und schafft es die anderen in Schach zu halten.
    Franz schafft es Tonda zu befreien, aber der denkt natürlich nur an Kristina und trifft sie wieder. Franz hat unbeabsichtigt nachgeholfen, dass Kristina gerettet wurde, indem er Jokrim als Hexer beschuldigt hatte.


    Kapitel 12
    Ein sehr schönes Kapitel, besonders die Szene mit Rübelrap. Der Satan hat es selbst getan. Man könnte fast meinen Franz hat es begriffen. Aber ich glaube nicht daran.
    Kristina verbringt letzte schöne Stunden mit Tonda, hat aber ein ungutes Gefühl, da sich Tonda seltsam verhält. Und tatsächlich: Er will den Auftrag ausführen. Und sollte er dabei sterben…er lässt Kristina monatelang während, währen diese Briefe an Erik schreibt. Intermezzo und Hauptstrang nähern sich an. Zum Glück erfährt sie durch Rübelrap den wahren Auftrag von Tonda und reitet ihm hinterher. Sie versucht alles ihn zur Einsicht zu bringen. Ergebnislos. Und sie richtet die Pistole auf ihn und drückt ab. Das hat mich wirklich extrem verwundert. So mutig Kristina auch ist, hat sie grade wirklich Tonda erschossen? Den Mann den sie über alles liebt?
    Franz versucht jetzt seinerseits den Königsmord durchzuführen.


    Teufelsweib schrieb:Im Vierten Buch geschieht so viel hintereinander, dass man kaum zum Luft holen kommt. Da lässt es sich auch kaum vermeiden, dass manche Dinge zu kurz kommen, die eigentlich für die Protagonisten eine große Bedeutung haben, aber eher nur nebenbei behandelt werden, z. B. Tondas und Kristinas Hochzeit und ihre Schwangerschaft.


    Das stimmt, es passiert wirklich sehr viel. Allerdings finde ich es trotzdem nicht schlecht, dass die Hochzeit so kurz kam. Es unterstreicht ja nochmal die Situation in der sie stecken. Die Stadt wird belagert, es herrscht Krieg, es ist schwierig einen Pater zu finden, der beide trauen will und gleichzeitig denken sie schon an die Flucht. Keine gute Zeit um ein richtiges Hochzeitsfest zu feiern.


    Epilog I und II
    Kristina befindet sich auf dem Schiff in Richtung Schweden. Ihren Bruder hat sie leider nicht getroffen. Tonda lebt noch. Eine überraschende Wendung, die ich nicht vermutet hatte. Aber es klärt sich alles sehr schlüssig auf. Und jetzt macht auch ihr kleines Medizinstudium bei Pater Alban wieder Sinn. Alles fügt sich zusammen: Auch warum sie auf ihn geschossen hat.


    Hat dieses Buch eigentlich ein offenes Ende oder nicht? Erst dachte ich alles wäre abgeschlossen. Ein Happy End sozusagen. Und doch ging mir das Ende nicht aus dem Kopf. Pater Franz lebt noch, er wird weiterhin nach Tonda suchen. Und weiter vorne im Buch erfuhr man als Leser, dass das Regiment nach Tonda suchen lässt, aus Verdachtsgründen, er könnte beim Königsmord beteiligt gewesen sein. Und gleichzeitig ist es doch irgendwie ein Happy End und wer weiß: vielleicht schaffen Kristina und Tonda ja die Flucht? Ich bin mit dem Schluss sehr zufrieden. Er spiegelt das ganze Buch wieder. Und wer weiß warum die anderen am Ende immer noch am Leben sind… ;-)


    Fazit
    Mir hat das Buch wirklich wahnsinnig gut gefallen. Warum? Es ist eine spannende, gut recherchierte Geschichte gewesen, welche in der Form noch nicht erzählte wurde. Das Thema im Buch und dieser ernste Hintergrund hat es noch interessanter gemacht.
    Und was dieses Buch von vielen anderen Romanen abhebt: Die Art wie es geschrieben wurde. Vielschichtig, etwas verschachtelt und trotzdem nicht in die Irre führend, sondern trotz Nebenschauplätzen wie dem Intermezzo eher den Leser leitend. Sowohl Hauptgeschichte, als auch Intermezzo führten aufeinander zu ohne zu viel zu verraten. Noch dazu war nicht alles vorhersehbar. Noch dazu dieser rote Faden mit den Handpuppen, die Kapitelüberschriften, es passte alles wunderbar zusammen. Und am Ende war der, der für den Erzengel gehalten wurde, doch der Teufel. Herrlich. Meine Bewertung :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: . Es gibt nicht viele Autoren von denen ich Bücher kaufen würde, ohne mir Bewertungen durchzulesen. @ Thomas: Du gehörst bei mir mit diesem Werk dazu. Und der Gaukler steht schon auf meiner Wunschliste!


    Abschließend zur Leserunde kann ich nur sagen, dass es mir unglaublich viel Spaß gemacht hat, mit so tollen aktiven Mitlesern und einem so humorvollen und sympathischen Autor, der uns ständig mit spannenden und interessanten Informationen zur Geschichte versorgt hat, ein so spannendes, einer emotionalen Achterbahnfahrt gleichendes Buch zu lesen! Vielen Dank euch allen für diese schöne Leserunde und vielen Dank Thomas Z. für die bereichernde Begleitung!


    Da kann ich mich nur anschließen! :)


    Habt ihr euch schon mal Gedanken über die Überschriften der einzelnen Buch-Teile gemacht? Ich finde vor allem in diesem Teil wird der Zusammenhang zwischen Titel und Handlung sehr deutlich: Meister Hein Klapperbein schlägt sehr oft und gnadenlos zu :cry:


     
    Ohja das habe ich und das ist mir auch schon aufgefallen. Die Überschriften sind mit Bedacht ausgewählt worden und das merkt man auch. Sie passen perfekt zur jeweiligen Handlung. Gefällt mir sehr gut!



    Kapitel 8 und 9


     Kristina hat es wirklich nicht schwer, einen „Beschützer“ zu finden. Ich höre bald auf zu zählen *lach*. Wobei mir der „von Lindholz“ noch irgendwie komisch vorkommt. Noch mehr auf Sex aus als die anderen zuvor.


    Alle wollen Kristinas Herzen erobern ... kurzzeitig habe ich mich gefragt, weil sie ja schon öfters die Bettstatt geteilt hat, ob sie verhütet hatte und ob es dass schon gab oder ob sie einfach Glück hatte oder ob sie vielleicht keine Kinder bekommen kann?


    Stimmt… das gleiche habe ich mich auch schon gefragt. Aber es gab ja bestimmt auch damals Verhütungsmittel.


    Dass es früher Zeitungssänger gab, wusste ich auch noch nicht. Aber es macht Sinn. Woher sonst sollte das gemeine Volk Neuigkeiten erfahren? Ich finde es auch spannend wie sehr die Leute alle ihren König liebten und wie viel Angst sie hatten, ihm könne etwas passieren. Aber auch verständlich… stirbt der König, weiß man nicht was im Land passieren wird, ein Umbruch ist ja so gut wie sicher.


    Erstaunlicherweise hält Veits Jokrim sein Wort und übergibt Tonda die Nachricht wo er sein Opfer finden kann. Aber wahrscheinlich, weil Veits Tondas Pläne nicht unsympathisch sind und er so einen schmutzigen Handlanger gefunden hat. Und schon wieder wird Tonda zum Mörder. Er führt weiterhin den Plan von Franz aus, trotz der Gewissensbisse, die er jetzt erfolgreich ausblenden konnte.


    Am Ende von Kapitel 8 hätte ich vor Spannung am liebsten vorgeblättert… kann Tonda seinen Bruder noch retten? Und wenn ja wie? Zum Glück musste ich nicht lange ausharren, doch das Ende war natürlich weniger schön: Tonda kam zu spät. Nikolaus wird noch mehr zum Fiesling als ohnehin schon. Er hätte den Tod verhindern können. Aber falscher Glaube, falsches Heerlager sind für ihn Gründe genug, völlig egal ob es sich um ein Familienmitglied seines Begleiters handelt. Eiskalt eben. Er scheint gar kein Gewissen zu haben. Dass er den Originalbrief an Kristina noch kopiert hatte und diesen jetzt abschicken will, setzt noch einen oben drauf. Ekelpaket.



    Kapitel 10 und 11


    Kristina plant weiterhin ihre Flucht, während Tonda nur noch sterben will. Verständlich, für ihn bricht grade eine Welt zusammen. Kein Kontakt zu Kristina, sein Glaubensbruder fällt ihm in den Rücken, dazu seine Zweifel und der Tod des Bruders, für den er sich mitschuldig fühlt. Zum Glück schafft er es nicht in den Tod zu reiten und es kommt zu dem seltsamen Zwischenfall, dass ausgerechnet er Leo rettet und zu Kristina zurück bringt. Es ist schön, dass beide sich endlich näher kommen. Und wieder muss Kristina warten, denn Tonda kann immer noch nicht seinen Auftrag loslassen.


    Leo stirbt und vermacht ihr eine nicht geringe Geldsumme. Eigentlich könnte jetzt alles gut werden, wenn Tonda käme. Doch statt ihm taucht natürlich Nikolaus auf und übergibt ihr den Brief. Es war ihm zuzutrauen. Tonda hingegen hat Pech und wird gefangen genommen. Ausgerechnet die Hure erkennt ihn.



    Kapitel 12


    Tonda wird verhört und verhält sich überaus klug im Verhör. Fast schon hatte ich daran geglaubt er könnte es schaffen mit seiner Strategie. Der Halberstädter ist geneigt ihm zu glauben und wirft ihn „nur“ in den Kerker. Während Steinmann der Wahrheit näher kommt. Aber so ganz habe ich nicht verstanden warum Tonda ihn erst gegen seinen Willen sympathisch findet und von seinem Auftrag eher ablassen möchte, dann aber Gift in den Kelch schüttet, nur weil der Halberstädter meint, er würde ihn töten, wenn er gelogen hat. Diese Aussage wäre zu der Zeit doch von jedem gekommen? Oder brauchte ihn das Wort „Jesuitengestank“ auf und erinnerte ihn wieder daran, dass der Halberstädter sein Feind war und Sympathie hier fehl am Platz? Zumindest hat er eine Menge Glück, dass niemand auf den Gedanken kommt, dass er den Halberstädter vergiftet haben könnte. So weit her wäre diese Überlegung ja nicht gewesen, zumal man sowieso dachte, dass er Jesuit sein könnte und er sich kurz davor im gleichen Raum aufgehalten hat.


    Ein interessanter Punkt, dass sich Steinmann als der Hauslehrer von Kristina entpuppt. Er will Tonda helfen, doch dann erfährt er, dass Tonda ihn belogen hat….


    Kristina ist auf der Flucht und auf einem Lastensegler zusammen mit von Lindholz. Irgendwie überrascht es mich nicht, dass Veits Jokrim schon wieder auftaucht. Ebenso nicht, dass er Lindholz provoziert und tötet. Doch Kristina handelt mutig und richtet die Waffe auf ihn als er ihr zu nahe kommen will.



    Intermezzo


    Erik versucht immer noch den Hergang der Schlacht herauszufinden und was genau mit dem König passiert ist, während er gleichzeitig das Tagebuch liest. Endlich wird er erlöst und der König wird gebracht… doch leider nicht mehr lebend…


    Zitat

    Bitte, bitte, bitte einen fünften Roman mit Christian. Ich werde ihn auch lesen, da ich Romane liebe, in denen bereits bekannte Personen auftauchen . Durch diese Leserunde und dem tollen Buch hast du mich jedenfalls als Fan gewonnen Werde auch noch deine anderen historischen Bücher lesen PS: Vielleicht wird es bei Christian dann auch eine Leserunde geben


    Ohja... :thumleft: da kann ich mich nur anschließen. Ich finde sowas auch toll. Keine mehrbändigen Bücher und trotzdem haben sie eine Verbindung zueinander. Und wenn du weiterhin so toll schreibst, bleibe ich defintiv Fan und werde deine nächsten Bücher mit Spannung mitverfolgen. Gerne auch wieder in einer Leserunde, falls wir dich hier damit nicht abgeschrecke haben :wink:

    Irgendwie bin ich zu langsam… *lach* ich komme zwar zum lesen, aber nicht zum schreiben. Schwierig wenn man dann auch noch tagelang Besuch bekommt :)


    Kapitel 4 und 5


    Tonda steckt im Zwiespalt. Zwischen der Liebe zu Kristina und seinem Glauben. Zwischen Lust und Keuschheut. Zwischen dem Wunsch sie nach Norden zu begleiten und dem Wunsch seinem Beichtvater treu zu dienen und seinen Auftrag zu erfüllen.Irgendwie war klar, dass er seine erste Erfahrung mit den Huren machen wird. Schade, ich hätte es ihm anders gewünscht. Aber dann wäre das Buch wahrscheinlich schon früher zu Ende ;-).


    Den Zweikampf mit Jokrim hat Tonda hervorragend gelöst. Nun ist er auch seinem Ziel viel näher gekommen…


    Mir wird Alban noch sympathischer als ohnehin schon. Endlich jemand der diesen ganzen Wahnsinn begreift und auch begreift, dass wenn es so etwas wie Gottes Willen gibt, es nicht sein kann, dass die halbe Bevölkerung in irgendwelchen Glaubenskriegen umkommt. Ihm liegt Tonda wirklich am Herzen und er macht sich Sorgen um ihn. Für ihn ist Tonda wichtiger als dieser Religionskrieg.


    Kapitel 6 und 7


    Auch Kristina kann Tonda nicht vergessen. Ich weiß noch nicht so recht was ich von Leopolds Versprechungen zu halten habe. Einerseits hören sich seine Gefühle echt an, andererseits weiß er genau wie Kristina, dass es keine Lösung geben wird für beide, schon gar nicht die Heirat. Es wird immer deutlicher, dass Kristina weg von ihm will, aber den Ausweg nicht findet.


    Tonda lässt wieder seine Puppen spielen, als sich seine Gefühle wieder zu sehr streiten. Nikolaus benimmt sich wirklich fies, indem er Tonda zwingt diesen Brief aufzusetzen. Aber er glaubt ja auch fest daran, Tonda damit etwas Gutes zu tun. Auch im Kapitel darauf wird deutlich, dass Tonda immer mehr sein Verhalten hinterfragt bzw. seine Mission die ihm Pater Franz aufgegeben hat.


    Ich habe echt gedacht Pater Franz stirbt. Es wäre zumindest ein interessanter Tod für ihn gewesen. Der Tod durch den „Teufel“ in Stierform?

    Hallo allerseits. Leider muss ich mich für hoffentlich nur zwei oder drei Tage verabschieden. Meine Mutter liegt im Sterben und wir wechseln uns gerade zu dritt am Bett ab. Heute habe ich wieder Nachtschicht in der Klinik. Wie ich Euch hier kennengelernt habe, kann ich sicher auf Euer Verständnis zählen. Sobald ich Land sehe, melde ich mich wieder.
    Allen ein schönes Wochenende!


    Ohje... :cry: von mir auch viel Kraft...

    Kapitel 1 bis 2


    Ein lustiges Kapitel, ich kann mir das bildhaft wunderbar vorstellen, wie Kristina ihren Capitaine so lange bequatsch hat, ihr die Pistole zu zeigen, um dann daneben zu schießen und fast jemanden zu treffen. Auch ein sehr interessanter Einstieg für die Begegnung zwischen Kristina und Tonda. Habe mich schon länger gefragt wie das gelöst wird. Mit Kristina kann ich mich immer besser identifizieren, was ich schön finde. Bin ja auch so ein Sturkopf *lach* - mit Tonda werde ich immer noch nicht recht warm.


    Oh. Mein. Gott. Ihr hattet tatsächlich recht damit, dass Veits Jokrim nicht gestorben ist! Wahnsinn, damit hätte ich niemals gerechnet...


    Ich auch nicht. Hatte echt am Anfang gedacht, er wäre tot. Aber das wäre ja zu einfach gewesen…


    Ich finde es übrigens sehr schön, wie bildhaft dieses Heerlagerleben beschrieben wird.


    Tonda ist mal wieder zerrissen. Dieses Mal zwischen der Religion und der Sexualität. Es wundert mich nicht, dass er das nicht allein durch beten und Beichte in den Griff bekommt. Wie auch? Interessant ist auch, dass Tonda von vorne rein Veits Jokrim unheimlich findet.


    Irgendwie tut mir der Capitaine leid… er tut so viel für Kristina und sie beginnt sich in einen anderen zu verlieben und den Capitaine auch irgendwie für ihre Zwecke zu nutzen / auszunutzen. Würde sie ihren Glauben ändern, würde er das ja durchaus ernst mit ihr meinen. Sie aber nicht mit ihm. Doch wird das mit Tonda nicht das gleiche Problem? Bin schon gespannt auf die späteren Kapitel.


    Sehr schön, dass Tonda und Kristina tatsächlich dieses Lied verbindet, was hier ja auch gewünscht wurde :). Aber mir war das sehr rätselhaft wie er dieses Lied kennen konnte (wenn man genauer nachdenkt, hätte ich darauf kommen können, war ich zu dem Zeitpunkt beim Lesen aber nicht).


    Kapitel 3


     Für mich ein eher schwieriges Kapitel, da es hier wieder viel um die geschichtlichen Hintergründe und Kriegs-Wirren geht. Aber das gehört zu einem historischen Roman nun mal dazu ;-)

    Zitat

    Ich frage mich nur die ganze Zeit was Franz eigentlich in Tonda sieht... was macht Tonda so besonders in seinen Augen, dass er für ihn so unsagbar wichtig ist? Oder hat er ihn einfach nur beeindruckt mit seiner Musik und Franz schjiebt seine Bedeutung für den Religionskrieg vor, um Tonda zu schützen und unter seine Fittiche zu nehmen? Ich verstehe den Jesuiten Pater und seine Motive noch nicht so ganz.


    Meine Interpretation davon beim lesen: Ich glaube, dass Tonda Pater Franz sehr beeindruckt hat und auch berührt hat mit seiner Musik. Ich glaube für Pater Franz stellt Tonda beides dar: er behandelt ihn aus vollem Herzen wie sein eigener Sohn, gleichzeitig ist er ein solcher Religionsfanatiker, dass er Tonda trotzdem für seine Zwecke benutzen will / muss. Das schließt sich nicht unbedingt aus, denn so leicht fällt ihm das bestimmt auch nicht. Aber die Religion steht für Franz ganz klar an erster Stelle. Tonda als Mensch kommt danach, ist ihm aber glaube ich tatsächlich wichtiger als andere Menschen. Er denkt darüber wahrscheinlich auch gar nicht so relefktiert darüber nach, was er Tonda damit wirklich antut. Und wenn er es denn tut, verdrängt er es lieber, er handelt ja mit allem was er tut, für ein höheres Ziel: die Religion. Und dafür kann er vor seinem Gewissen praktisch alles verteidigen.


    Für mich ist das ja die erste große Leserunde und ich finde es total schön. Ich lese aufmerksamer, aber andererseits merke ich an den Beiträgen anderer, dass ich öfter mal was überlese und blättere dann nochmal zurück und lese nochmal. Und ich merke, dass ich mehr darüber nachdenke, wie es wohl weitergeht und was passieren könnte.


    Oh ja, so gehts mir auch :) Man liest das ganze irgendwie anders, als so "alleine" ohne das schriftlich festzuhalten. Ich mache mir auch viel mehr Gedanken darum, wie es weitergehen könnte...



    Kapitel 10 und 11


    Wieder hat Kristina mehr Glück als Verstand bei ihrer wilden Flucht, als es Susanne erwischt und nicht sie. Aber ich hätte auch gerne noch erfahren, was aus Susanne geworden ist, nachdem sie ein Spielmann mit Bär „verschleppt“ hat.


    Als die Landsknechte Kristina in die Finger bekamen, da dachte ich auch erst, jetzt kann sie ihren Kopf nicht mehr aus der Schlinge ziehen. Ich dachte beim Lesen gar nicht daran, dass es die Männer ja von der katholischen Seite sein mussten.


    Eigentlich war klar, dass sie Tonda härter prüfen werden als die anderen Novizen.


    @ Thomas: War es wirklich so, dass sich die Theologen früher derart den Kopf über eine Frage „Wie viele Engel auf einer Nadelspitze tanzen können“ zerbrochen haben, oder war das ausgedacht? Alban zeigt auch hier Mut und Kritikfähigkeit, als er vor allen anderen den Glaubenskrieg inklusive dem Blutvergießen in Frage stellt.



    Kapitel 12 und Intermezzo II


    Endlich kommt der Ring wieder ins Spiel. Wieder hat Kristina extremes Glück, vor allem, dass die anderen nur aufgrund dieses Zeichens von ihr ablassen.


    Der Capitaine erscheint mir hier noch sehr sympathisch zu sein. Noch mehr als der Feldwebel. So einen Mann würden sich glaube ich viele Frauen auch in der heutigen Zeit wünschen ;-). Ziemlich hart von Erik seine Schwester als Hure zu bezeichnen. Er hätte selbst drauf kommen können, dass sie alleine total schutzlos war und jemanden brauchte im Krieg. Und warum hat er sie nicht schon als Hure bezeichnet, als sie die Mätresse vom Feldwebel war?


    Zitat

    Das kommt mir bekannt vor. Ich könnte in einem S-Bahn-Wagen voller Promis sitzen und würde keinen einzigen erkennen


    :mrgreen: Das passiert mir auch. Hab mal in einem Luxus-Hotel gearbeitet mehrere Jahre lang und da hieß es immer "Oh schau mal XY sitzt ab Tisch!!!" Ich schau rüber... keinen blassen Schimmer wer das sein könnte. Da bin ich eine völlige Niete. Das wirkliche peinliche: Sylvie van der Vaart habe ich tatsächlich beim Frühstück nach dem Namen gefragt :uups::uups: ich glaube das ist ihr noch NIE passiert. Wobei ich zu meiner Verteidigung sagen muss, dass ich nur halb hochgeschaut habe als die Gäste da im Minutentakt einströmtem und ich die Zimmerkarten einlesen musste.

    Kapitel 7
    Ein sehr interessantes Kapitel. Tonda ist zum Mörder geworden. Man merkt hier förmlich wie sich diese ganze Hetze auf die „falsche Religion“ selbst widerspricht. Der eine Prediger war völlig überzeugt, dass er die Wahrheit sagt, also muss er vom Teufel besessen sein. Der katholische Prediger hingegen darf die gleiche Vehemenz an Überzeugung besitzen, ja muss sogar, es ist ja das Werk von Jesu. (Auch heutzutage sind ähnliche Gedankengänge vorherrschend, die eigene Religion ist die richtige und wird verteidigt, in manchen Ländern immer noch bis aufs Blut). Tonda findet die Erklärung aber überaus logisch…
    Pater Franz ist die ganze Geschichte wohl doch zu sehr aufs Gemüt geschlagen. Hört sich fast an wie manisch-depressiv. Tonda verteidigt ihn natürlich. Pater Alban scheint feinere Antennen zu haben für Dinge die um ihn herum geschehen. Er merkt, dass mit Pater Franz etwas nicht in Ordnung ist und ist erschrocken, dass Tonda zu solchen Grausamkeiten getrieben wird im Namen der Religion. Macht ihn sehr sympathisch. Mal schauen wie das mit Pater Alban weitergeht. Wird er Tonda irgendwann mehr in Schutz nehmen? Wird er Pater Franz ausbremsen können? Oder will er das gar nicht?


    Kapitel 8
    Kristina flieht doch nicht aus der Festung, wie ich dachte. Aber das Kapitel ist fast reif für einen Action Film. Sie handelt sehr intelligent, dafür, dass ihr Leben grade in Gefahr ist. Mal schauen ob der Ring zukünftig noch eine Rolle spielen wird.


    Kapitel 9
    Wieder ein sehr schönes Kapitel. Tonda spielt mit den Handpuppen. Es sind wie zwei Seelen die sich in seinem inneren streiten. Sein Gewissen (endlich kommt doch die Kritikfähigkeit ans Licht) streitet sich mit seinem Gehorsam gegenüber Pater Franz und seiner neuen Religion. Er kann es sich wahrscheinlich nicht selbst eingestehen, vielleicht falsch gehandelt zu haben und ist sich nicht sicher, wer der Teufel wirklich ist. Durch das Spiel mit den Handpuppen kann er diese innere Zerrissenheit aber gut zum Ausdruck bringen. Der Teufel zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und bekommt immer mehr das Gesicht des Pater Franz. Vielleicht auch der Religionen im Allgemeinen. Dem Fanatismus. Vielleicht interpretiere ich auch zu viel hinein.


    Warum muss ich bei dem Handpuppenspiel eigentlich an Goethes Faust denken? :mrgreen: Irgendwie erinnert mich diese Teufelspuppe an Mephisto. Die andere Stimme, der Teil des Bösen... Wie Tonda hat doch auch Faust den Pakt mit dem Teufel geschlossen. Und diese innere Zerissenheit "zwei Seelen wohnen in meiner Brust" kommt dort auch vor.

    Zitat

    Gerät das nicht leicht einmal zum Spoiler? Und wie schützt Ihr Euch dagegen?


    Für andere kennzeichne ich es deshalb in einer fett gedruckten Überschrift auf welche Kapitel ich mich beziehe. So kann jeder selbst entscheiden, ob er das lesen möchte oder erst später. Und da die meisten das genauso halten, ist das auch einfach für mich :) Ich finde nur Fließtext ohne Überschriften schwierig.


    Und irgendwie fällt mir das Schreiben leichter, wenn ich paar Kapitel zusammen fasse. Manchmal beziehen die sich ja auch aufeinander. ich versuche trotzdem nicht mehr als 3-4 gleichzeitig in einen Absatz zu nehmen.

    Kapitel 1 bis 3


    Hier finde ich den Übergang sehr gelungen. Vom Intermezzo wo das Tagebuch eine Rolle spielt und dann zu Kristina wie sie es grade schreibt. Ich bin mir nicht sicher was ich vom dem Feldwebel zu halten habe. Einerseits ist er nett zu Kristina und beschützt sie, andererseits finde ich ihn irgendwie sehr einnehmend und fordernd. Eigentlich kann sie sich gar nicht dagegen wehren seine Mätresse zu werden. Sie wird ja fast von ihm erpresst, dass sie sich zu fügen hat.


    Kristinas Sturkopf zeigt sich auch wieder, als sie wieder flieht und wieder nach Prag will, obwohl ihre alle davon abraten. Da ist sie schon reichlich naiv zu glauben, dass würde alles gut gehen.


    Kapitel 4 bis 6


    Und wieder flieht Kristina, dieses Mal in eine vernünftigere Richtung- nach Hause. Aber so wirklich einen Plan scheint sie nicht zu haben. Sie macht sich kaum Gedanken darum wie sie sich alleine bis dorthin durchschlagen viel oder wie sie zu Hause empfangen wird. Sie hat eher einen Tunnelblick.


    Tonda sorgt sich wirklich rührend um seinen „Bruder“, was ihn sympathisch macht. Aber er wirkt weiterhin reichlich naiv. Er hinterfragt den Krieg der Religionen nicht. Er nimmt alles für bare Münze was ihm Pater Franz erzählt.


    Irgendwie war es sehr absehbar, dass der Feldwebel innerhalb dieser 3 Tage stirbt, in denen er seine Seele dem Teufel verschrieben hat. Passt wieder zum roten Faden vom Buch. Irgendwie glaube ich, dass Kristina jetzt versuchen wird aus der belagerten Stadt zu fliehen, auch um von dem anderen nicht belästigt zu werden. Sie hat eigentlich keine andere Wahl, will sie nicht auch seine Mätresse werden.

    So nach vielem Trubel die letzten Tage, komme ich auch weiter zum schreiben.


    Kapitel 10 - Intermezzo


    Ich war am Anfang vom Kapitel sehr fasziniert von der Beschreibung der Kleidung in der Zeit und musste sofort im Internet nachschlagen, damit ich ein genaueres Bild im Kopf habe. Irgendwie erscheint mir das so, als müsste sich Pater Franz ständig vor sich rechtfertigen. Er kann das Grauen um sich herum nicht ertragen, hat vielleicht auch Gewissensbisse (?).


    Kristina ist wiedermal sehr mutig, als sie den Kosaken absticht und dann flieht. Auch hat sie sehr viel Glück gehabt den anderen zu entkommen.


    Tonda merkt man richtig an, wie formbar er noch ist. Er klammert sich förmlich an diesen Pater wie an den rettenden Strohhalm. Er ist nicht in der Lage richtig zu reflektieren, was der Pater im erzählt wird schon richtig sein. Wie alt ist er in dem Kapitel überhaupt? Hab ich das überlesen?


    Das Intermezzo gefällt mir richtig gut. Weil es wieder den Anfang vom Buch aufgreift. Es macht die Geschichte lebendiger, man muss als Leser viel mehr nachdenken, aber vieles fügt sich auch wieder auf interessante Weise zusammen.

    Zitat

    Oh da geht es mir einfach anders als dir oder sagen wir es mal so er ist der oberflächliche freundliche Typ, weil er ein fieses Ziel vor Augen hat und das Wissen darum macht den Charakter natürlich nicht mehr ganz so sympathisch ;)


    Naja bei dem Kapitel wo ich darüber geschrieben habe wusste man über seine üblen Absichten höchstens etwas durch den Klappentext, den ich bewusst versucht habe auszublenden. ich schreibe unter die Kapitel immer nur den momentanen Eindruck :wink: die Kapitel danach wurde es ja deutlicher...

    Zitat

    Nicht dass es irgendwann heißt, man könne dem Ziebula seine Bücher nicht vor dem Essen oder Einschlafen lesen.


    :totlach:


    Aber danke für die Zusatzinfos! Sehr interessant zu lesen.


    Zum zitieren: Einfach die gewünschte Teststelle kopieren und in den eigenen Text einfügen. Dann genau dieses Zitat markieren. Und dann klickt man auf auf dieses Symbol mit der Sprechblase, was du ja schon gefunden hast. Wenn alles richtig ist steht am Anfang [ quote]...Text....[ /quote] (ohne die Lehrzeichen nach der eckigen Klammer).


    Oder du klickst unten im Beitrag (man muss mit der Maus drüber fahren - die rechte untere Ecke) auf zitieren und dann unten auf "antworten". Dann sollte der gesamte Beitrag als Zitat erscheinen. Dann wird auch der Name mit zitiert. Allerdings muss man sich dann den Rest der Textpassagen selbst rauslöschen die man nicht zitiert haben will. Wahrscheinlich geht das auch mit Zitat im Beitrag markieren, dann auf "zitieren" und dann auf "antworten". Viele Wege :wink:

    Kapitel 3 bis 5


    Irgendwie musste ich bei dem Bild „Kristina im teuren Kleid mit Äxten an Füßen und Händen“ ein wenig schmunzeln, auch wenn die Situation eigentlich makaber war. Zum Glück hat sie sich nicht umgebracht! Es war alles in sich stimmig.


    Ist der Knecht Olaf eigentlich in sie verliebt gewesen, dass er ihr so hilft bei der Flucht? Es kommt mir fast so vor, als wären die einforderten Küsse nicht nur weil er sie attraktiv findet, sondern vielleicht sogar mehr dahinter steckt. Er geht ja ein hohes Risiko für sie ein.


    Der Jesuitenpater Franz scheint mir bis jetzt ein sehr sympatischer Kerl zu sein.



    Kapitel 6 bis 9


    Am Anfang schwankte ich zwischen Abneigung und Verstädnis für den Vater. Später hatte ich mit ihm fast so viel Mitleid, wie mit Kristina selbst. Das Schiffsunglück bringt zusätzliche Spannung in die Geschichte. Aber irgendwie tut es mir um Flöckchen leid. Ein echt süßer Name für ein Pferd und passt so wunderbar zu dem Mädchen Kristina :mrgreen:


    Spannend ist auch die Geschichte um die Jusuitenpater und ihre doppelte Rolle die sie spielen. Und ich würde am liebsten jetzt schon wissen, wie sie es schaffen werden, den Vater zu überzeugen, dass Tonda mit ihnen kommt bzw. Tonda zu überzeugen den Glauben / Kirche zu wechseln (oder habe ich das falsch verstanden?) Was ich übrigens sehr schön finde, ist, dass die Handpuppen und darunter der Teufel immer wieder auftauchen. So passt das Cover immer besser und es ist wie ein kleiner roter Faden, der sich durch die Geschichte zieht.

    Ich lese grade nebenbei (irgendwie lese ich grade viele Bücher gleichzeitig) die Hebammensaga von Sabine Ebert. Sehr schön, kann ich jedem Fan von historischen Romanen nur weiterempfehlen! Eine der Serien die man nicht anfangen sollte, wenn man keine Zeit hat. Meine Nächte waren zwischenzeitlich sehr kurz.


    Jetzt fehlt mir nur noch der letzte Band.


    Ich versuche aber auch immer erst die Serie zusammen zu haben, bevor ich mit lesen anfange und die auch zu beenden bevor ich etwas neues beginne. Insofern gibt es bei mir keine Serien die ich nur halb gelesen habe. Aber ich bin auch sehr vorsichtig damit welche ich mir kaufe und achte bei Serien noch stärker auf Rezensionen als sonst.


    Doch... eine Serie habe ich vorzeitig beendet (aber da ich schon wusste, dass es schlechter werden soll mir auch nicht weiter gekauft): Diana Gabaldon - Highland Saga. Beim 6. Band habe ich aufgehört zu lesen. Ich wollte mir diese tollen Bücher nicht kaputt machen durch diese andere Stimmung auf dem anderen Kontinent in der Neuzeit. Für mich hat das nicht gepasst und war einfach zu viel. Und mir war die Serie auch zu lang geworden. Grade wenn man ein langsamer Leser ist, dann ist es irgendwann auch beim besten Buch nervig Monat 4 rum zu haben und kein anderes Buch mehr zu Hand zu nehmen. Aber der Abschied von den Charakteren viel mir dann doch sehr schwer nach 4 Monaten, ich wollte anfangs gar nichts anderes mehr lesen und bin paar Wochen erfolglos um mein Bücherregal herumgeschlichen. :lol:

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