Beiträge von OstLatte

    @ Lorelai: Diesen Oktober kommen die 3 Bücher in einer neuen Schuber-Variante heraus: 70€


    Die Schuber-Variante für 20€ gibt es schon lange. ;)


    Meiner Meinung nach sieht die neu Schuber-Variante verdammt gut aus, aber als Bücherleser brauche ich kein Kino-Design. Und 50€ ist sehr viel Geld. Dabei ist die alte Schuber-Variante mit dem Heyne-Design die beste. Jedenfalls mischten sich damals die Heyne-Ausgaben mit den Carlsen-Ausgaben, die nicht so schön aussahen, d.h. ich spreche aus Erfahrung. :mrgreen:

    Kurzinfos
    Titel: Spin
    Autoren: Robert Charles Wilson
    Verlag: Heyne
    Erschienen: August 2006
    Seitenzahl: 555
    Maße: 184 x 120 x 40 mm
    Gewicht: 458 g
    Sprache: Deutsch
    Format: Kartoniert
    ISBN-10: 3453522001
    ISBN-13: 978-3453522008
    LibraryThing-Datenbank: http://www.librarything.de/work/details/21912070



    Aus der Amazon.de Redaktion
    Eines Nachts wird der junge Tyler Dupree Zeuge, wie die Sterne verschwinden. Für die Menschheit beginnt ein neues Zeitalter: eine außerirdische Intelligenz hat die Erde in ein Netz gehüllt, das nicht nur das Sternenlicht aussperrt, sondern auch die Zeit auf der Erde ums Milliardenfache verlangsamt. Bald wird der Menschheit klar, dass ihr nur noch wenige Jahrzehnte verbleiben, bevor die Sonne sich zum roten Riesen ausdehnt und die Erde verschluckt.


    Tylers Freund Jason Lawton, der Sohn eines einflussreichen Unternehmers, gibt sich allerdings mit dem planetaren Todesurteil nicht zufrieden. Er nutzt die Kontakte seines Vaters in Politik und Wirtschaft, um die Perihelion-Stiftung aufzubauen, die sich einzig und allein dem Ziel widmet, den Spin, wie die Menschheit das Himmelsphänomen getauft hat, zu erforschen. Zu diesem Zweck entwickelt Perihelion das ehrgeizigste Projekt der Menschheitsgeschichte.


    Mit der Grundidee von Spin hat Robert Charles Wilson sich selbst und der SF-Gemeinde ein unvergleichliches Geschenk gemacht: die Möglichkeit, ein wahrhaft kosmisches Szenario auf einen erzählten Zeitraum von dreißig Jahren zu konzentrieren. Auf diese Weise gelingt ihm ein Kunststück, an dem die große Ideen-SF sonst allzu oft scheitert: er verbindet die unermesslichen Zeiträume der Evolution direkt mit dem begrenzten Leben seiner Protagonisten.


    Dabei geht Wilson sogar soweit, sich voll und ganz auf eine einzige Figur zu konzentrieren, auf den Ich-Erzähler Tyler Dupree. Tylers Faszination richtet sich mindestens ebenso sehr auf die Lawton-Zwillinge wie auf den Spin selbst, wodurch die Geschichte einen menschlichen Nenner findet und Figuren entwickelt, die in solcher Lebendigkeit selten in der SF anzutreffen sind.


    Auch Wilsons Schilderung einer Erde, die ihrem Ende im Laufe einer einzigen Generation entgegenblickt, ist angenehm unreißerisch und gerade deshalb glaubwürdig. Spin ist eine beachtliche Synthese, große Ideen-SF, Wissenschaftsthriller und ungewöhnliche Liebesgeschichte in einem -- auf keiner dieser drei Ebenen überzogen und auf jeder von ihnen ungemein spannend. --Jakob Schmidt



    Klappentext
    Eines Nachts im Oktober beobachtet der junge Tyler Dupree gemeinsam mit seinen Freunden, den Zwillingen Jason und Diane, den Abendhimmel - als das Unfassbare geschieht: Die Sterne erlöschen, der Himmel verdunkelt sich. Am nächsten Tag geht zwar die Sonne auf, die Lichteinstrahlung ist aber gefiltert. Die Satellitenverbindungen fallen aus, und der Mond ist verschwunden. Ein gigantischer Energieschirm hat sich um die Erde gelegt - die Menschheit ist abgeschnitten vom Rest des Universums.


    Jahre vergehen, doch die Forschung findet keine Erklärung für die unheimliche Membran. Während Jason als aufgeklärter Wissenschaftler sein Leben der Lösung des Rätsels widmet, gerät Diane an ein der zahlreichen Sekten, die infolge der Massenhysterie wie Pilze aus dem Boden sprießen. Und Tyler, inzwischen Arzt in die Mission zur Rettung der Erde eingebunden, beginnt zu ahnen, dass eine außerirdische Macht die Erde zu einem bestimmten Zweck manipuliert hat. Doch zu welchem?


    Zitat

    Buchzitat
    Wir alle fallen, und ein jeder landet irgendwo.


    Meine Meinung
    Das Buch startet mit einem Kapitel, dass die Überschrift "4x 10^9 N.CH." trägt und völlig aus dem Rahmen zu fallen scheint, weil erst im nächsten Kapitel die Geschichte ihren Anfang hat. Dort erzählt der Autor erst einmal die Kindheitsgeschichte von Tyler Dupree, wie er mit den Zwillingen Jason und Diane aufgewachsen ist und geht in großen Schritten weiter. Die Lebensläufe von den dreien verlaufen am Anfang getrennt; später wird Tyler Arzt in der Perihelion-Stiftung, die das Rätsel Spin untersucht. Dieser Posten bekommt er, weil er Jasons bester Freund ist, der sich mittlerweile als Sohn des Gründers ganz hoch gearbeitet hat. Durch diese starke Freundschaft verbringt Tyler viel Zeit mit Jason, während Diane in die Fänge der Sekten fällt, die sich durch den Spin gebildet haben. Das steht im krassen Gegensatz zu der Vertrautheit zwischen Tyler und Diane, die man immer wieder in den Kapiteln "4x 10^9 N.CH." liest.


    Trotz des typischen Sciene Fiction Themas stehen die Figuren im Mittelpunkt; allen voran der Ich-Erzähler Tyler Dupree. Er darf viele wichtige Momente in dieser Spin-Phase erleben: Die Sterne verschwinden, die spektakulären simultanen Raketenstarts der Rettungsmissionen und viele weitere. Trotz aller Spektakualität kommen anderen Dinge im Buch nicht zu kurz: Der Autor beschreibt sehr gut eine Erde, die damit rechnen muss, das Ende allen irdischen Lebens zu erleben muss. Allerlei Sekten bilden sich, die das Ereignis religiös umdichten und verzweifelte Akte wie ein nuklearer Raketenangriff auf ein Spin-Element. Doch auch beim Ende wurde nicht gespart, denn "eigentlich" erfährt man nichts neues, als bekannt wird, wer für den Spin verantwortlich ist. Aber die Begründung, warum es den Spin überhaupt gibt, ist einfach genial wie simpel. Aber ich will nichts vorab verraten. ;)


    Aussichten
    Bei meinen Recherchen für diese Rezension bin ich auf die noch nicht veröffentlichten Nachfolgebände "Axis" und "Vortex". "Axis" zumindest soll April 2008 bei Heyne erscheinen. Für alle diejenigen, die sich den Lesegenuss dieses preisgekrönten Buches nicht entgehen möchten, sollten sich noch nicht den nächsten Band anschauen, weil damit ein guter Teil der Spannung weg ist. "Spin" ist auch allein stehend ein großartiges Werk.



    Weblinks

    Meine Bücher sind grob nach dem Kaufdatum geordnet. Sobald ein neuer Regal-Abschnitt benötigt wird, fülle ich den nach und nach und schau dann, dass das von der Reihenfolge und der Größe alles passt. ;)

    Ein Buch zu Lesen ist doch wahrscheinlich eine sehr tolle Idee in der Freizeit! Aber wenn ich nicht mit voller Konzentration dabei bin, macht das Lesen nicht mal halb so viel Spaß! :!:


    Und in der Öffentlichkeit (Bus, Schule, etc.) stört immer etwas. Selbst in der Schule verwickelt irgendjemand einen in ein Gespräch und so geht die Freistunde schnell vorrüber. Wegen des "Schüler-Booms" hat unsere Schule 1030 Schüler! Geplant war sie für ca. 600-800 Schüler! Insofern sind ruhige Plätze keine Mangelware, sondern schlicht nicht vorhanden! :!:

    Eragon und die Artemis Fowl-Reihe sind sehr zu empfehlen. Besonders letzteres, weil Artemis Fowl, die Hauptperson, so in etwa dem Alter ist, wie es die "Zielgruppe" sein soll. ;)


    Die Bücher von Angie Sage "Magyk" und "Flyte" habe ich selbst vorgestellt und bei dem 3. Buch habe ich es auch vor. Philip Pullman mit seiner "HIS DARK MATERIALS"-Reihe habe ich erst vor kurzem wieder mal gelesen! "Der goldene Kompass" wird sogar verfilmt und kommt Dezember 2007 in die Kinos! Komisch, dass ein Thread dafür hier noch nicht gibt. :loool:


    Noch zu empfehlen sind die Bücher von Kai Meyer, aber da muss man aufpassen: Der Autor ist ein literarisches Chamäleon!
    - Die Fließende Königin
    - Das Steinerne Licht
    - Das gläserne Wort


    Bei Hohlbein bin ich geteilter Meinung: Bei der Anzahl der Bücher, die er bisher geschrieben hat, ca. 100 bis 200 Bücher, muss das ja fast Fließband-Produktion sein und wenn ich mir die Beschreibungen so lese, kommt mir das ziemlich oft ähnlich vor. So ein richtig neuer Gedanke wie in "Der goldene Kompass", wo Pullman die Dæmonen einführt, finde ich da kaum bei Hohlbein. :!:

    Ohje, wenn man meine Amazon-Wunschliste einsehen könnte... :drunken:


    "Die Erde von oben" kann ich mir aktuell für ca. 50€ nicht leisten, denn dafür bekomme ich 5 lange Taschenbücher, die weit länger reichen.


    Die meisten sehr teueren Bücher sind eigentlich gar nicht in meiner Liste; vor allem deshalb weil Bände von GEO & Co. eh außerhalb meiner finanziellen Reichweite liegen; und das wird wohl noch ein lange Zeit so bleiben. :x

    Kurzinfos
    Titel: Die Gateway-Trilogie

    • 1. Buch: Gateway
    • 2. Buch: Jenseits des blauen Horizonts
    • 3. Buch: Rückkehr nach Gateway


    Original-Titel: Heechee Saga

    • 1. Buch: Gateway (1976)
    • 2. Buch: Beyond the Blue Event Horizon (1980)
    • 3. Buch: Heechee Rendezvous (1984)


    Autor: Frederik Pohl
    Verlag: Heyne
    Erschienen: September 2004
    Seitenzahl: 800
    Gewicht: 422 g
    Sprache: Deutsch
    Format: Taschenbuch
    ISBN-10: 3-453-87905-8
    ISBN-13: 978-3-453-87905-8



    Aus der Amazon.de-Redaktion
    Der 1976 veröffentlichte Roman Gateway von Frederik Pohl gilt – zu recht - als einer der großen Klassiker der Science-Fiction-Literatur. Damit hat er sich seinen Platz in der Reihe ”Meisterwerke der Science Fiction” des Heyne Verlags wohl verdient, wo er zusammen mit den beiden Fortsetzungen Jenseits des blauen Horizonts von 1980 und Rückkehr nach Gateway von 1984 in überarbeiteter Übersetzung wieder aufgelegt wird.


    Auf dem Asteroiden Gateway liegen seit mehreren hunderttausend Jahren die verlassenen Schiffe der Hitschi. Sie werden von wagemutigen ”Prospektoren” ins Ungewisse geflogen. Denn die Schiffe lassen sich zwar starten, aber nicht steuern -- sie fliegen einem von den Hitschi vorprogrammierten Ziel entgegen. Und so ist Gateway eine Lotterie. Der eine kehrt mit leeren Händen zurück, der andere erbeutet Hitschi-Artefakte und gewinnt unermesslichen Reichtum. Doch manch einer kommt gar nicht oder zumindest nicht lebendig zurück.


    Robinette Broadhead brachte sein dritter Gatewayflug Millionen ein, aber kein Glück. Er benötigt vielmehr die Dienste seines Therapieprogramms Siegfried Seelenklempner, um die Ereignisse auf seinem letzten Flug zu verarbeiten. Was eine handfeste, abenteuerliche Goldsuchermär hätte werden können, entpuppt sich als verstörender, lebensfeindlicher Weltraumtripp.


    Geistvoll und zynisch vermischt Pohl Humorvolles und Tragisches und kreiert damit ein überaus faszinierendes Setting für seine vom Traum von Gold, Ruhm und Liebe angetriebenen Protagonisten. Doch dieser Traum wird von der Unzulänglichkeit der Menschen ad absurdum geführt: Die Sternenfahrer sind nicht die strahlenden, technisch überlegenen Helden einer fortschrittsgläubigen Science Fiction. Vielmehr sind sie Normalos, die einigermaßen ratlos und in ihren eigenen psychischen Befindlichkeiten gefangen von den Hitschi-Schiffen in den Weltraum katapultiert werden. Bei aller Bitterkeit und Tragik schafft es Pohl aber dennoch, witzig zu bleiben und eine spannende Geschichte zu erzählen.


    Mit der Gateway-Trilogie bekommt man 900 Seiten unterhaltsame und intelligente Science Fiction geboten -- einen wahren Klassiker, denn hier meint klassisch nicht angestaubt, sondern klasse! -- Simon Weinert


    Zitat

    "Eine zutiefst menschliche Geschichte vor dem Hintergrund der unendlichen Wunder und der rätselhaften Schönheit unseres Kosmos. Pohl hat der Science Fiction damit einen neuen Weg gewiesen."

    Ben Bova



    1. Buch: Gateway
    In dem ersten Buch erfährt man über die Hauptperson Robinette Broadhead am meisten bei seinen Sitzung bei seinem persönlich Psychiater, den er Sigfrid Seelenklempner nennt. Zwischen den Kapiteln mit Sigfrid Seelenklempner erzählt Robinette wie es dazu kam, dass er psychiatrische Hilfe benötigte. Er lebte in schlechten Verhältnissen und als er die Chance hatte, den Flug zu Gateway zu bezahlen, nutzte er die Chance und setzte alles auf eine Karte. Auf Gateway bekommt er einen Crashkurs, der sich allerdings in Grenzen hält, weil die Hitschi-Schiffe so gut wie keine Navigation zulassen. Er zögert zuerst einen Flug anzutreten und nimmt kleinere Jobs an, um seinen Aufenthalt auf Gateway bezahlen zu können. Erst nachdem er sich von seiner Freundin Gelle-Klara Moynlin trennt, unternimmt er seinen ersten Flug. Dieser und der nächste bringen keinen ihm Gewinn. Sein dritter ist ein Forschungsflug, wo etwas über den Hitschi Überlicht-Antrieb herausgefunden werden soll. Wissenschaftlich gesehen war der Flug ein voller Erfolg; die Gateway Gesellschaft zahlt an Robinette sehr viel Geld. Gleichzeitig klärt sich das Drama um ihn und warum er sich anschließend in psychiatrische Behandlung begeben hat...


    2. Buch: Jenseits des blauen Himmels
    Ein Prospektorin, Teilnehmerin eines Gateway-Fluges, entdeckt eine Hitschi-Nahrungsfabrik im All. Auf der Erde besteht ein genereller Nahrungsmangel wegen der riesigen Bevölkerung hat man starkes Interesse an alternativen Nahrungsquellen, an CHON-Nahrung. CHON-Nahrung steht für Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H), Sauerstoff (O) und Stickstoff (N). Aus diesen 4 Elementen lässt sich mit Spurenelemente jede denkbare Nahrung erzeugen. Wie viel heutzutage noch dran ist an dieser These weiß ich nicht, aber im Roman schickt Robinette eine Forschungsgruppe zu dieser Nahrungsfabrik, um diese zu untersuchen. Dort trifft die Forschungsgruppe auf den 12-jährigen Jungen Wan. Durch diesen gelangen sie zu einem rießigen Hitschi-Schiff, der dann "Hitschi-Himmerl", das eigentlich ein rießiger Affenkäfig ist...


    3. Buch: Rückkehr nach Gateway
    Seit dem 2. Buch ist die Zeit etwas fortgeschritten: Mittlerweile dient das große Hitschi-Schiff dazu den Kontakt zwischen den frisch besiedelten Planeten zu halten, dass die Menschen besiedelten wegen der Überbevölkerung auf der Erde; hingebracht von dem großen Hitschi-Schiff. Währenddessen macht ein Hitschi-Schiff mit Hitschi an Board auf einen Kontrollflug und entdeckt dass die Menschen weit mehr aus Gateway gelernt hatten als die Hitschi erwartet hatten. Der Fund des Hitschi-Himmels war von ihnen nicht eingeplant...



    Fazit
    Frederik Pohl war seit dem Entstehen einer kommerziellen Vermarktung des Science Fiction Genres dabei. Das lässt sich an manchen Dingen recht leicht bemerken. So werden die Computerprogramme z.B. Sigfrid Seelenklempner "mechanisch" gespeichert; siehe Seite 686 Infokasten im 3. Buch, Kapitel 6. Insgesamt bleiben die Erklärungen von Pohl plausibel; auch wenn heutzutage niemand mehr so knappe Erklärungen liefern würde - die Zeiten haben sich geändert. Heute wird viel mehr Wert auf Realitätsbezug und Plausibilität gelegt.



    Meine Meinung
    Das Buch besticht vor allem durch die Kapitel mit Sigfrid Seelenklempner. Dort erfährt man eine Menge über Broadhead; der Roman nimmt gleichmäßig Fahrt auf ohne das man dies groß bemerkt. Der 2. und 3. Band erlauben einen Einblick wie früher Science Fiction wahrgenommen wurde. Insgesamt ist "Die Gateway-Trilogie" eine gute Abwechslung zu den Science Fiction-Bücher, die heute erscheinen. Immerhin wurde der 1. Band vor 30 Jahren geschrieben.


    Etwas enttäuscht bin ich von dem, was sich bei Wikipedia über den Autor und sein Werk findet. Zwar gibt es in der deutschen Wikipedia keinen Spoiler-Hinweis, wie in der englischen, trotzdem bleiben die Texte recht kurz.


    Warum der Heyne-Verlag auf seiner Internetseite und in den Bücher den Hinweis auf die scheinbar namenlose Aktion, die die besten Science-Fiction-Romane (Klassiker) umfasst, nicht macht, ist mir ein Rätsel, denn die Bücher, die ich von dieser Liste kenne, sind richtig gute Klassiker wie "Die Gateway-Trilogie", "Die Foundation-Trilogie" und "Meine Freunde die Roboter".


    Zitat

    Leserinnen und Leser haben in einer weltweiten Umfrage über die besten Science-Fiction-Romane abgestimmt, die je geschrieben wurden. Der Heyne Verlag präsentiert eine Auswahl dieser Meisterwerke in einmaligen Sonderausgaben - kommentiert von den renomiertesten SF-Autoren unserer Zeit.


    Von Einmaligkeit kann hier keine Rede sein, denn meine Ausgabe von "Die Gateway-Trilogie" ist bereits die 4. Auflage. ;)

    • Isaac Asimov: Die Foundation-Trilogie
    • Isaac Asimov: Meine Freunde die Roboter
    • J.G. Ballard: Die Stimmer Zeit
    • Iain Banks: Bedenke Phlebas
    • Alfred Bester: Der brennende Mann
    • Ray Bradbury: Fahrenheit 451
    • David Brin: Sternenflut
    • Anthony Burgess: Clockwork Orange
    • Orson Scott Card: Das große Spiel
    • Arthur C. Clarke: Die letzte Generation
    • Arthur C. Clarke: 2001 - Odyssee im Weltraum
    • Philip K. dick: Das Orakel vom Berge
    • William Gibson: Die Neuromancer-Trilogie
    • Ken Grimdwood: Replay - Das zweite Spiel
    • Joe Haldeman: Der ewige Krieg
    • M. John Harrison: Die Centauri Maschine
    • Frank Herbert: Der Wüstenplanet
    • Wolfgang Jeschke: Der letzte Tag der Schöpfung
    • Ursula K. Le Guin: Die linke Hand der Dunkelheit
    • Stanislaw Lem: Solaris
    • Walter M. Miller jr.: Lobgesang auf Leibowitz
    • Larry Niven & Jerry Pournelle: Der Splitter im Auge Gottes
    • George Orwell: 1984
    • Frederik Pohl: Die Gateway-Trilogie
    • Mary Doria Russell: Sperling
    • Robert Silverberg: Es stirbt in mir
    • Dan Simmons: Die Hyperion-Gesänge
    • Arkadi & Boris Strugatzki: Das Experiment


    Weblinks

    @ Arien: Schau mal auf das Datum! 8)


    Aus einer Email von Monika Felten:

    Zitat

    Elfen (auch Alben, Elben) ist eine Bezeichnung für eine sehr heterogene Gruppe von Fabelwesen in Mythologie und Literatur.


    Demnach sind Alben/Elben/Elfen ein und dieselben Wesen.

    @ Catty: Wenns kommt, dann zuerst bei den Amerikaner. Auf deren Produkte stehen ja so Sprüche wie bei diesem Fön "Nicht während des Schlafens benutzen!". Wenn ich die sehe, lache ich mich kaputt. :mrgreen:

    Ich halte einen solchen Satz so oft wiederholt für ziemlich sinnlos; allenfalls im Impressum oder am Ende einer Seite.


    Ich habe die bisherigen Internet-Urteile in der C't (Computermagazin, Heise-Verlag) verfolgt und kann als Zusammenfassung sagen: Die Beamten (in den Gerichten) haben null Ahnung von dem Internet, denn anders sind die bisherigen Klagen nicht zu verstehen.


    Zitat

    Dezember 2005
    Das Hamburger Landgericht hat eine einstweilige Verfügung bestätigt, nach der es heise online verboten ist, Forenbeiträge zu verbreiten, in denen dazu aufgerufen wird, durch den massenhaften Download eines Programms den Server-Betrieb eines Unternehmens zu stören. Der Heise Zeitschriften Verlag wird damit faktisch gezwungen, sämtliche Beiträge zu den Diskussionsforen im Vorhinein auf diesen Rechtsverstoß hin zu überprüfen. Das Urteil (Az. 324 O 721/05) dürfte gravierende Auswirkungen auf den Betrieb von Webforen und vergleichbaren Diensten haben.


    Den Prozess kann man hier nachträglich verfolgen: http://www.heise.de/newsticker…tton=los%21&nm=0&thresh=1



    Am Ende kam dies heraus:

    Zitat

    http://www.heise.de/newsticker…/newsticker/meldung/77116
    Nach den Ausführungen des Senats in der mündlichen Verhandlung muss der Verlag ein Artikelforum nur dann überwachen, wenn er konkret auf dort bereits stattgefundene Rechtsverstöße hingewiesen wurde. Im Unterschied dazu hatte das Landgericht Hamburg de facto die Vorabüberwachung aller heise-online-Foren verlangt.



    Zu den vorliegenden Urteil:

    Zitat

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/89348
    Mit einer weiteren höchst umstrittenen Entscheidung der 24. Zivilkammer des Landgerichts Hamburg endete das Verfahren, das von dem Betreiber des "Supernature"-Forums", Martin Geuß, angestrebt wurde, um Rechtssicherheit für Forenbetreiber zu erreichen. Nach dem nun im Volltext vorliegenden Urteil vom 27. April 2007 (Az. 324 O 600/06) haftet der Betreiber eines Internetforums grundsätzlich und auch ohne Kenntnis für sämtliche dort eingestellte Beiträge.
    [...]
    Rechtlich höchst fragwürdig und kaum mit dem Gesetzeswortlaut und den Entscheidungen des BGH vereinbar ist nach der Einschätzung von Juristen in dem nun vorliegenden Urteil die völlige Gleichsetzung von eigenen und fremden Inhalten auf Websites. Überaus fragwürdig erscheint auch die Einordnung von Internetforen als journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote im Sinne des Rundfunkstaatsvertrags.


    Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Ob die Parteien gegen die Entscheidung Rechtsmittel einlegen, ist noch nicht bekannt.


    Ich denke, dass diese Zusammenfassung vielen viel weiter hilft. Angesichts des letzten Satzes mit den Worten "nicht rechtskräftig" halte ich Marios Maßnahmen für übertrieben. Ein solcher Satz im Impressum sollte für kommende Gerichtsurteile ausreichen. ;)

    @ Melanie: Falls es noch nicht zu spät ist. "Das Schwert in der Stille" ist ein sehr interessanter Roman für viele; unser Deutschlehrer meinte nur dass es "kommerziell" orientiert wäre. :wink:

    Nachdem keiner der "Fantasy-Fraktion" meinen Lycidas-Vorschlag unterstützt hat und es nun die "Regel" gibt, dass das Buch diskutabel ist, habe ich folgenden Vorschlag (ich habe nicht viele Bücher die dieser Regel entsprechen):


    Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel


    Zitat

    Aus der Amazon.de-Redaktion
    Der Roman Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel entstand, weil der Autor Hunger hatte. Hunger, weil sein zweiter Roman ein Misserfolg zu werden drohte. Eigentlich wollte Martel ein Buch schreiben, das im Jahr 1939 in Portugal spielte. Aber dann flog der erfolglose Schriftsteller nach Bombay, weil "eine Dosis Indien" jedes Lebewesen "die Unruhe austreibt" -- ein Land zudem, das von der Kolonialisierung erzählt und von der Befreiung, nicht nur im politischen Sinn.


    Was soll man sagen -- Indien hat Yann Martel sehr gut getan. In Bombay nämlich hat er nicht nur meditative Kraft gewonnen, sondern, so scheint es, auch die unbeschwerte Lust am Fabulieren gelernt. Auf der Reise durch die Fremde fiel ihm eine ganz und gar eigentümliche Geschichte in den Schoß, die von den merkwürdigen Abenteuern des hinduistischen Zoobesitzersohnes Pi Martel erzählt, der nicht nur mit dem Titel gebenden Tiger namens Richard Parker, sondern auch mit einer Hyäne und einem veritablen Orang-Utan an Bord Schiffbruch erlitt. Eine Odyssee, auf der der Tiger alles verschlingt -- bis auf Pi, der immer neue Geschichten zu berichten weiß.


    Zu den begeisterten Lesern von Martel gehören Alberto Manguel und Margaret Atwood, und in Großbritannien hat Schiffbruch mit Tiger den renommierten Booker Preis 2002 eingeheimst. Und das mit Recht, denn fantasievoller, unabhängiger und präziser hat in diesem Jahr kaum jemand geschrieben. --Isa Gerck --


    Das ist wahrscheinlich - bis auf Schullektüre - das disktuabelste Buch, das ich besitze. ;)

    Naja, das ist toll, aber Amazon verzapft noch etwas viel schlimmeres: Sobald auf ein Buch ein Preisnachlass gemacht wird, wird automatisch das Geld, was der Verlag/Autor erhält, um den Preisnachlass verrinnert. :!:


    Da Amazon keine reine Buchhandlung ist, fällt das nicht so vielen auf. :wink:

    Ich hatte mal die ganz irrsinnige Idee alle meine Bücher zu wiegen. Die Küchenwaage kam dafür nicht zum Einsatz, sondern die normale Personenwaage. Unsere ist ziemlich ungenau, aber ich musste 2x wiegen, weil der Turm sonst umgekippt wäre. :loool:


    Ich glaube, meine 100 Bücher haben so ungeführ 50kg gewogen. Seit dem habe ich aber einige Schmöker angeschafft, die das Durchschnittsgewicht von 500g doch etwas erhöhen werden. Aber bei den 50 zusätzlichen Büchern sind viele Taschenbücher dabei, die den Durchschnitt in der Praxis wieder bei demselben Wert einpendeln lassen wird. :wink:

    Wir nehmen seit 2 Schulstunden "Demian" in Deutsch durch. Gegenüber den anderen Deutch-Lektüren die wir bisher gelesen haben, ist das Buch ganz interessant. Man muss sich nur an die Reihungen gewöhnen und Demian ist ja zur Zeit des 1. Weltkriegs entstanden, was sich auch darin niederschlägt. :wink:


    Hesse ist der erste Autor, wo ich vielleicht weitere Bücher lesen werde. Ich hatte vor langer langer Zeit, sind so 4 Jahre gewesen, das Buch "Steppenwolf". Mit 12 kann man mit Hesse gar nichts anfangen und die Aufmachung als Jugendbuch findet unser Deutschlehrer auch ein bisschen verwirrend, weil man für Hesse schon Leseerfahrung mit ähnlichen Büchern haben sollte.


    Das ist meine gegenwärtige Meinung zu dem Thema "Hesse". Mal schaun, wie es aussieht, wenn wir das Buch fertig haben. ;)

    Kurzinfos
    Titel: PinkMuffin@Bery Blue - Betreff: Irrläufer
    Autoren: Hortense Ullrich, Joachim Friedrich
    Verlag: Thienemann
    Erschienen: Februar 2007
    Seitenzahl: 240
    Maße: 146 x 215 mm
    Gewicht: 422 g
    Sprache: Deutsch
    Format: Kartoniert
    ISBN-10: 3522179021
    ISBN-13: 978-3522179027



    Klappentext
    Er nennt sich BerryBlue. Sie sich PinkMuffin. Er wuchtet Sahnetorten im Café seiner Eltern. Sie ist eine aufmüpfige Tochter aus gutem Hause. Die beiden haben absolut nichts miteinander gemeinsam. Bis eine E-Mail von Berry versehentlich bei PinkMuffin landet. Und eine Lawine von Ereignissen auslöst: BerryBlue wird verhaftet, weil er in einem Schönheitslabor rumspioniert. PinkMuffin engagiert einen verschrobenen Privatdetektiv und muss mit einem Koffer voller Socken nach England flüchten. Und dann geht es erst richtig los ...


    Hintergrund
    Wie man der Internetseite entnehmen kann, entstand der Roman per Email und im völligen Blindflug; sprich es wurde einfach drauf losgeschrieben und es wurde kein Handlungsablauf festgelegt. Entsprechend chaotisch ist die Geschichte und genau das macht den Reiz von diesem Buch aus. :wink:


    Zitat

    In einem Interview wurden die beiden Autoren gefragt "Worum geht es in dem Buch?". Ihre Antworten:


    Joahim Friedrich: Die Protagonisten sind die Teenager Berry und MAX (Mathilda Antonia Xenia). Sie Tochter reicher (sehr reicher!) Eltern, aufmüpfig, gegen den Strich gebürstet und von der „wohlstandsverwahrlosten“ Gesellschaft genervt. Denken Sie jetzt an eine sozialkritische Geschichte? Vergessen Sie es! MAX hat ihre ganz eigene Art, es der „High Society“ zu zeigen. Berry ist der gutmütige und etwas phlegmatische Sohn einer Konditorenfamilie mit eigenem Café. Es passiert nicht viel Aufregendes bei ihm – bis MAX in sein Leben tritt.

    Hortense Ullrich:
    Eigentlich durch Kleinigkeiten ausgelöst, geraten die beiden immer wieder in spannende, aber vor allem absurde Situationen – und treffen dabei auf ausgesprochen schräge Vögel. Ob es coole Detektive, eine ALDI-süchtige Sekretärin, eine sehr distinguierte Großmutter, stinkreiche Väter oder pokernde Omas sind. Es ist wirklich alles dabei!



    Meine Meinung
    Der Vor- und Nachteil von einem E-Mail-Roman ist die E-Mail selbst: Die Geschichte wird nur durch die E-Mails weitergetrieben! Der Nachteil wird in diesem Buch damit verringert, indem die Privatdetektive "Kuhlhardt und Lipinski" ins Spiel gebracht werden. Diese dienen als Vermittler mit der übrigen Welt, indem die "Ergebnisse" dieser "Ermittlungen" irgendwann in diesem E-Mail-Verkehr auftauchen.


    Die Autoren haben es geschafft, ihren Charakteren viel Witz zu verpassen. Die Ausdrucksweise der beiden Hauptcharaktere tragen dazu bei, dass das Buch recht lustig ist.


    Mir persönlich hat von allen Begriffen, die verwendet wurden, das "Kirschgeschwader" am besten gefallen. :mrgreen:



    Weblinks