Beiträge von lain

    Puh. Bin jetzt auch durch. Ehrlich gesagt, hatte ich das Bedürfnis diesen letzten Teil alleine zu lesen - ich weiß auch nicht warum. Ich wollte ihn erst mal ganz auf mich selbst wirken zu lassen. Und so habe ich am Donnerstag die eine und gestern die andere Hälfte gelesen. Ich habe gestern Abend auch absichtlich nicht mehr hier rein gesehen, weil mich dieses Buch so aufgewühlt hat, da wollte ich erst mal alleine mit zu recht kommen.


    Vielleicht poste ich sie demnächst mal auf meiner "Vor uns die Nacht"-Facebook-Seite.


    Das fände ich toll! Hab mich beim lesen öfter gefragt welche Teile der Geschichte und Charaktere damals schon existent waren.


    Zitat von »claire67«
    Ich frage mich, wie man sich gleichzeitig so nah sein kann und im nächsten Moment so distanziert. Ich kann Ronias gefühlsmäßige Achterbahnfahrt manchmal gut verstehen. Ronia benimmt sich wie ein Hund, der um die Aufmerksamkeit des Herrchens bettelt und ausrastet, wenn man ihm den Kopf streichelt. Um was geht es Jan? Er schickt Ronia zwar Nachrichten, aber will er sie auch mal öfter sehen? Fragt er einmal nach, wie es ihr wirklich geht? :wuetend:


    Ronia kann ich in diesem Momenten natürlich auch sehr gut verstehen. Wer würde da nicht irgendwann an den Zweifel ersticken und Selbstwertgefühl hatte das Mädel ja nicht gerade, eher im Gegenteil, nach den ganzen schlechten Erfahrungen, die sie vor Jan bereits durchgemacht hat.


    Ich finde er erklärt es am Ende aber auch ganz gut: Ronia hat sich auch nie von sich aus gemeldet immer musste er die erste Nachricht schicken. Und sie hat so weit ich weiß ja auch nie gefragt wie es ihm geht oder? Aber wenn man bedenkt was die beiden für eine Beziehung haben versteht man das irgendwie auch: mit einer Affäre hat man Spaß man spricht gerade nicht über das was einen belastet (das macht man ja im Alltag genug). Und auch wenn ich finde das die beiden nie eine Affäre hatten so war es - zumindest von Ronia - ja so gedacht...


    Auch das Problem von Ronias Eltern wurde geklärt. Hier dachte ich ja kurz geschockt, dass es ein Geständnis à la "Jan ist dein Halbbruder und mein unehelicher Sohn" wird.


    Ohja die Angst hatte ich zwischendurch auch (war das eine Absichtlich gelegte falsche Fährte, Bettina?). Aber eigentlich geht es doch gar nicht um Jan oder? Es ist mehr, dass jeder Mann außer Jonas Ronia vermutlich von ihren Eltern entfernen würde...


    Das Ronia MS hat, hat mich ziemlich überrascht und auch sehr aus der Bahn geworfen - ich hatte wirklich das Gefühl, ich könnte es nachspüren. Und es ist mit Sicherheit eine der unerwartetsten (wenn nicht DIE Unerwartetste) Wendungen die ich jemals gelesen habe.


    Viele Dinge verstehe ich nicht oder ich glaube einfach auch nicht daran das es möglich ist (hierbei denke ich vor allem an das Gedankenlesen ganz am Schluss). Trotzdem hat mich das ganze Buch sehr aufgewühlt. Ich muss ehrlich gestehen, dass es mich ein bisschen zweifeln lässt wie es mit mir und meinem Leben weiter gehen soll (ich befinde mich gerade selbst in einer Umbruch-Phase, da ich im Herbst meinen Master mach und weiß leider noch nicht wie es dann weiter geht). Der Zweifel kommt vor allem dadurch auf, dass Ronia jetzt alles auf sich zu kommen lässt - sie fährt nach Frankreich und weiß noch nicht wo sie danach hin soll - einerseits fasziniert mich das andererseits könnte ich das niemals tun: diese Ungewissheit macht doch unglaubliche Angst! Und dann fange ich an mich zu fragen ob ich auch so leben könnte oder wollte. Daher meine Frage Bettina (ich hoffe nicht zu persönlich): Wie handhabst du dass denn in deinen Leben: Gab es Phasen wo du auch alles so auf dich zukommen lassen konntest ohne Angst?


    Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht ob ich den 3. Teil noch mal lesen möchte. Eigentlich müsste ich es wohl vieles noch mal genauer zu durchdringen, andererseits habe ich Angst, dass mich das noch mehr aufwühlt.

    Zornesblitz
    Roinas Reaktion ist ja wirklich ziemlich heftig. Einerseits kann ich es verstehen, da ihre Gefühle für Jan ja wirklich stark sind, andererseits würde es ihr vermutlich besser gehen wenn sie mal mit Jan über die Beziehung sprechen würde. Soll das ganze nur Spaß und Abenteuer sein oder könnte evt. mehr draus werden? Natürlich machen solche Gespräche Angst, aber deshalb ist es doch um so wichtiger darüber zu reden oder? Überhaupt warum kann man sich nicht mal an einem anderen Tag sehen, wenn der eine einen Termin hat? Das heißt doch nicht, dass der Fußball wichtiger ist - aber warum nur die schönen Stunden mit Ronia nehmen wenn man auch seinem Hobby frönen kann? ;)


    Jonas hat einerseits gut reagiert, anderseits finde ich ihn dafür dass die beiden so lange befreundet sind schon zu unterkühlt. Gut gefallen hat mir Roinas Frage "Lieben? Liebe ich ihn? Oder liebe ich mich, wenn wir zusammen sind?" - eine wichtige Frage wie ich finde, wobei das eine das andere ja nicht ausschließt. Jan zeigt Ronia Seiten an sich selbst die sie vorher nicht kannte und die sind wirklich schön.


    Interessant war auch Ronias Erkenntnis: Jonas war immer ein letzter Ausweg, aber der ist jetzt verschlossen - ich finde das ist für beide gut, so muss sich Ronia das nicht vorwerfen lassen. Andererseits ist es natürlich schon traurig, dass ihre Freundschaft darunter so leidet.


    Leuchtkörper
    Wirklich wieder sehr schön und mit viel Feingefühl beschrieben - definitiv kein Jugendbuch :wink:.
    Was ich mich aber gefragt habe ist warum (um es mit Ronias Worten zu sagen) "entfernt" Jan sich während ihres Orgasmus? Bei Verhütung mit Pille UND Kondom wird es ja wohl kaum wie von ihr vermutet Verhütungs-technische Gründe haben?! Er will also scheinbar entweder selbst mit diesem Gefühl alleine sein oder ihr den Freiraum geben - aber wieso? Vielleicht hab ich da ja noch nicht genug Erfahrung :uups:, aber ich glaube mich würde das sehr stören...


    Interessant finde ich außerdem ihre Gedanken als sie die Wohnung verlassen hat. Die Erinnerung ist nicht mehr ein Glitzern an dem sie sich erfreut sondern schmerzt. Ich vermute es liegt zu einem Großteil an der Sehnsucht - die früher eben nicht so schlimm war, weil die Gefühle nicht so stark waren, aber ist da vielleicht noch etwas anderes?

    Ja, Humbug taucht überall auf, wo es um Glauben und Dinge geht, die man nicht beweisen kann. Allerdings gibt es meiner Meinung nach mindestens genauso viel gefälschte und zurecht gebogene "wissenschaftliche" Statistiken, die im Auftrag irgendwelcher wirtschaftlicher Interessensgemeinschaften entstanden sind.


    Na ja in der Wissenschaft kann aber viel leichter nachgewiesen werden ob es wahr ist oder nicht. Während man bei solchen Erfahrungssachen immer sagen kann "tja du hast es nicht erfahren (und wirst es vielleicht auch nie), deshalb kannst du es (noch) nicht verstehen."...
    Also wie man sieht ich bleibe skeptisch, vor allem wenn es in Richtung Telepathie/Reinkarnation etc. geht. Und ja auch ich lese gerne Fantasy-Romane in denen so etwas vorkommt, aber das ist dann eben für mich auch Fantasy ;).


    So wollte auch noch ein bisschen was schreiben, das meiste wurde ja schon erwähnt, auf ein paar Punkte möchte ich aber gerne eingehen.
    Feuerwerk im Bauch
    In dem Kapitel ist mir noch der folgende Satz aufgefallen (als Jan mit Ronia über die Hunde spricht und Ronia fragt "warum machst du das nicht tagsüber?") Jan sagt: "Schlecht fürs Image.". Aber sollte ihm sein Image nicht egal sein, wenn er so sehr in sich Ruht? Für wen muss es denn aufrecht erhalten werden wenn nicht für ihn selbst?


    Silberstreif
    Der Chat von Ronia und Jan war wirklich schön zu lesen, vor allem die Gedanken die sie sich dazu gemacht hat - so hat sie es wirklich geschafft die Frage so zu formulieren, dass sie eine zufriedenstellende Antwort erhält.


    Glut auf unserer Haut

    Zum Duschen schreibe ich später noch was ... das war in der LB-Leserunde einer DER Aufreger. :)


    Da bin ich ja mal gespannt. Fand die Szene eigentlich nicht so schlimm. Ronia und Jan gehen ja doch (körperlich) sehr vertraut miteinander um, da finde ich ihr Verhalten nicht so ungewöhnlich.


    Ronia meint Jans Putzwut wäre eine Übersprunghandlung... ob sie damit wirklich recht hat. Vielleicht spürt er eher ihre selbst gesetzte Grenze? Die sie ja gar nicht mehr im Stande ist diese aufrechtzuerhalten, weil sie sich so sehr fallen lässt. Auch könnte ich mir vorstellen, dass er sich selbst stoppen möchte - wobei dann würde die Übersprunghandlung wieder passen.

    ... ist es eigentlich wirklich so wichtig, dass man sich mit der Heldin identifizieren kann und sie möglichst "gleich" ist, um ein Buch zu mögen?


    Wollte zu diesem Punkt noch mal was sagen: natürlich möchte ich nicht das alle Buchfiguren mir möglichst ähnlich sind (wie sollte ich dann Bücher lesen in denen 70-jährige Männer, Alleinerziehende Mütter, Transgender oder was weiß ich die Hauptfiguren sind?!). Auch Charakterlich müssen die Figuren mir nicht unbedingt ähnlich sein, das würde vermutlich mit der Zeit auch sehr langweilig werden. Aber für mich bedeutet Identifikation auch nicht, dass eine Figur mir gleicht, sondern eher, dass ich mich gut in sie hinein versetzen kann. Ich möchte schon sagen können "ich verstehe warum dieser Mensch, mit diesen Eigenschaften, dieser Geschichte etc. in dieser Situation so handelt".
    Aber keine Sorge bisher passt es bei Ronia für mich ganz gut. Jan einzuschätzen ist da schon schwieriger, aber ihn kennen wir ja auch noch nicht sehr gut.

    Ich bin sehr gespannt wie die Sache mit Frankreich ausgehen wird. Ich fände es sehr schade wenn Ronia diese Chance nicht wahrnimmt/wahrnehmen kann. Ich hoffe doch sehr, dass sich das Geld noch irgendwo auftreiben lässt und sie ggf. ihren Dozenten um Hilfe bittet - irgendeine Förderung wird sich für so eine begabte Studentin sicher finden. Mal ganz davon abgesehen müssen Ronias Eltern rechtlich gesehen finanziell für sie sorgen bis ihre erst Ausbildung abgeschlossen ist (und 400€/Monat sind ja zum Leben wirklich nicht zu viel verlangt). Aber ich weiß nicht ob sie stark genug ist dafür zu kämpfen :|.


    Ich finde allerdings man merkt das Ronia langsam mutiger wird. Klar sie will Jan wiedersehen er fasziniert sie, trotzdem hat sie den Gedanken wegzurennen, tut es aber nicht (wenn ich mich recht erinnere zu ersten mal!).


    Jan's coole Art von wegen "Ach, ich kiffe. Probiere halt dies und das aus, wie ich Lust habe. Mir egal, was die Leute denken." fand ich mehr als aufgesetzt und daneben.


    Ich empfand es eher als einen Beleg dafür, dass er sich über Konventionen hinweg setzt. Versteht mich nicht falsch, ich kiffe nicht und nehme auch sonst keine Drogen. Aber es ist für mich schon befremdlich, dass eine doch eher lasche Droge verboten ist, eine so gefährliche wie Alkohol aber erlaubt. Natürlich kommt es bei beidem auf die Dosis an, aber ich kann ehrlich gesagt nicht viel schlimmes dabei empfinden wenn ein Erwachsener für sich selbst die Entscheidung trifft ab und zu zu kiffen. Ronia fühlt sich gleich alarmiert, ein wenig kann ich es verstehen, bei den ganzen Gerüchten die Jonas ihr eingeflößt hat, andererseits nur weil jemand kifft heißt das ja nicht, dass er auch gleich härtere Sachen nimmt. Der Satz "Korrekt, auch anderes. Hab es aber reduziert." von Jan hat mich zum Schmunzeln gebracht. Natürlich provoziert er damit den Gedanken an harte Drogen noch weiter.
    Trotzdem stört es mich etwas, dass sich Ronia so sehr von Jonas paar Worten über Jan leiten lässt, immerhin hat Jan sie schon mal vor einer Vergewaltigung bewahrt - so ein extrem gefährlicher/schlechter Kerl kann er doch gar nicht sein oder? Schade, dass sie das gar nicht mehr thematisiert, sich nicht bedankt oder ähnliches.
    Mir ist der Gedanke gekommen, dass er seinen facebook-account nur deshalb gelöscht hat, weil er möchte das sie ihn über diese Erotik/Flirt/was-auch-immer Website kontaktiert. Vielleicht ist auch diese ganze Callboy-Geschichte auch nur ein Missverständnis? Auf jeden Fall habe ich das Gefühl Jan möchte Ronia aus der Reserve locken, ihr zeigen, dass nicht alles was Konvention ist automatisch richtig ist, das auch ihre Freunde vielleicht nicht mit allem richtig liegen und man auch mal etwas wagen muss.


    Verbundenheit hin oder her, aber dieses fotografieren hat für mich schon fast was von einem Paparazzi und ich finde es völlig unangebracht.


    Ich habe dabei immer das Gefühl sie möchte etwas festhalten/einfrieren was man eigentlich nicht konservieren kann: ihre Gefühle, das Abenteuer, alles was Jan in ihr auslöst seine gesamte Präsens. Dazu passen auch ihre Gedanken "Kann ich mir diesen Anblick merken? Und zu Hause malen? Nein, verdammt..." und weiter "Doch ich habe schreckliche Angst, dieses Bild für immer zu vergessen." (beides schon auf S. 105)


    Die Kuss-Szene war ein sehr schöner intimer Moment. Wirklich schade, dass sie es nicht schaffen diese Anziehungen zwischen ihnen zu thematisieren. Hinter ihre vorurteilsbehafteten Fassaden zu blicken und zu ihren Gefühlen durchzudringen.

    Ich hoffe, ich habe das jetzt ein wenig besser erklären können?


    Ja Bettina, vielen Dank. Da habe ich wohl viele deiner Ausführungen falsch interpretiert ;). Ich bin wirklich erleichtert, ich denke jetzt fällt es mir auch leichter Vorurteils-freier an das Buch heran zu gehen.
    Eine Frage habe ich aber noch: gibt es Momente zu Beginn des Buches (bin jetzt bis S. 62, Ende von "Grauzonen") in denen bei Ronia Verstand und Herz im Einklang sind oder ist bei ihr alles so aus den Fugen geraten, dass es gar nicht mehr zusammen passt? (Bisher kam es mir eher vor wie letzteres, daher auch das Missverständnis mit der strickten Trennung).

    Kleiner Nachtrag zu der Aura-Fotografie: Ich hab das noch mal gegoogelt und möchte mich davon distanzieren.


    ich bin wirklich erleichtert, dass du das schreibst. Die Dinge die du zum Thema Meditation angemerkt hast finde ich sogar sehr interessant. Bisher konnte ich mich noch nicht dazu aufraffen mich selbst damit zu beschäftigen, obwohl ich schon darüber nachgedacht habe. Aber vielleicht besiege ich irgendwann meinen inneren Schweinehund und setzte mich mit diesen Dingen auseinander.
    Das einzige was ich etwas schwierig finde ist deine strickte Trennung von Herz und Kopf. Ich denke oft vermischt sich beides, nicht nur im eigenem Empfinden sondern geht auch tatsächlich Hand-in-Hand. Natürlich ist es für ein Buch besonders interessant wenn die beiden in entgegengesetzte Richtungen streben, aber gibt es dabei nicht unendlich viele Zwischenstufen?


    Ich habe noch eine Frage: gibt es noch mehr Musik die dich speziell zum schreiben von "vor uns die Nacht" inspiriert hat als das Lied von Prince?


    Geblendet


    Ronias Witz ist ja wirklich unter aller Sau, man merkt des es ein Ausbruch ist. Aber gut wir sehen wie die Eltern damit umgehen, die Tochter soll funktionieren, egal wie es gerade in ihr aussieht. Ich denke bei den beiden ist wirklich mehr Schein als Sein, alles dreht sich um die Wirkung nach außen, aber wie es Ronia wirklich geht ist, zumindest in dieser Situation gar nicht interessant. Auch wenn ich Jonas nicht mag fand ich es gut, dass er in dieser Situation für sie da war. Ich glaube allerdings, dass wir seine Perfekter-Freund-Fassade bald bröckeln sehen werden. Schließlich ist er auch nur ein Mensch und ok – ich weiß es ist gemein – ein bisschen hoffe ich darauf, dass es zwischen ihm und Roina Kracht.


    Der letzte Satz von Ronia, Jonas würde ihr nie etwas Böses tun, hat mich ein wenig irritiert, vielleicht sogar geschockt.


    Ich finde, das schreit geradezu danach, dass er es doch tut.


    Ich könnte mir schon vorstellen, dass Jan einen Keil zwischen Ronia und Jonas treiben könnte. Er kann und will in der Rolle des Polizisten sicherlich auch nicht zulassen, dass Ronia eine solche Verbindung mit Jan eingehen wird.


    Ich glaube es könnte auch sein, dass er wenn er spürt das sich ein anderer Mann wirklich in Ronia verliebt und ihr gut tut nicht mehr so gut damit umgehen kann. So lange Roina immer nur mit solchen Idioten wie Lukas zusammen ist, ist es leicht sich einzureden, sie würde schon irgendwann merken was für ein toller Kerl er ist...


    Grauzonen


    Wow Lukas benimmt sich wirklich unfair. Es ist unglaublich mit so etwas zu prahlen. Ich wünschte einer seiner Freunde hätte eingeworfen, dass Lukas vielleicht einfach nicht in der Lage war so auf Ronia einzugehen, dass ihr das Ganze gefällt. Richtig von ihm wäre es auf jeden Fall gewesen in dem Moment aufzuhören, als er merkt, dass sie eigentlich gar keinen Sex mit ihm will.


    Ronia läuft davon, ein Verhalten, dass sie glaube ich öfter zeigt wenn sie auf ihren Kopf hört… oder was meint ihr? Es kommt mir so vor, als wenn sie sich nicht traut stark aufzutreten obwohl das eigentlich in ihr angelegt ist – sie denkt darüber nach zu Lukas zu gehen, etwas zu sagen, glaubt aber dann es würde sowieso nichts ändern (und hat wie ich vermute auch Angst davor). Ich glaube sie könnte positiv überrascht werden, wenn sie es schafft den anderen ihre Stärke zu zeigen.


    Bei der Szene in der Stadt habe ich mich gefragt ob es Zufall ist das Jan auftaucht (oder meinetwegen auch eine Art 6. Sinn, wobei ich solchen Dingen ja eher skeptisch gegenüber stehe ;)) oder ob er ihr vielleicht schon vorher gefolgt ist (wer ist hier der "Stalker"?). Schließlich kennt er ja auch mysteriöser Weise ihren Namen und ihre Handy-Nr.. Und wieder rennt sie davon, obwohl ihr Herz etwas anderes sagt - wobei sie sich ja zumindest "Vernunfts"-mäßig richtig verhält. Das sie am Telefon nicht sagt, was wirklich passiert ist könnte später noch zu Problemen führen denke ich. Es könnte so aussehen als wäre Jan selbst verschuldet in die Prügelei geraten. Was Jonas wohl davon hält...

    bzgl. Aura und Herzsprache
    Puh diese ganze Sache mit der Aura, den Engeln etc. ich weiß nicht ob mir das Ganze am Ende zu esoterisch wird. Ich kann ehrlich gesagt damit nicht wenig anfangen. Sicherlich ist es so, dass es Mensch mit einer besonderen positiven und/oder negativen Ausstrahlung (meinetwegen auch Aura gibt). Und ich glaube auch, dass diese von der gesamten inneren Einstellung beeinflusst wird, aber das man diese Fotografieren kann oder so. Nein das halte ich ehrlich gesagt für Humbug (und Geldschneiderei, wenn es als Dienstleistung angeboten wird).
    Andere Dinge die du schreibst kann ich schon nachvollziehen. Oft sind wir zu verkopft, hören nicht auf unseren Bauch (bzw. Herz/Intuition). Ich bin gespannt wie es weiter geht und ob ich das Lesen trotzdem genießen kann.
    Zum „mit dem Herzen lesen“ möchte ich noch sagen, dass ich, glaube ich, beim Lesen ein unbewusst ein Gefühl den Figuren gegenüber entwickle und dann bewusst nach Belegen für dieses Gefühl zu suchen. Ronia war mir aus welchem Grund auch immer, sofort sympathisch und von da an habe ich sie in Gedanken vor allen andere verteidigt und mir ihre Gefühle versucht selbst zu erklären. Ich werde aber versuchen bei weiteren lesen wieder offener zu sein und auch die anderen Figuren in mein Herz zu lassen, vor allem Jan (in dem sehe ich im Moment ehrlich gesagt mehr den Bad-Boy mit weichem Kern).

    Ich habe heute im Zug bis "So leuchtend die Nacht" gelesen. Vielleicht lese ich heute Abend noch ein oder zwei Kapitel, versuche aber diesmal mehr zu genießen und nicht so sehr durch zu sprinten wie bei "Linna singt". Wünsche allen Mitlesern und Bettina viel Spaß bei der Leserunde!


    Cover

    Obwohl ich die silbrig-glänzenden Linien auf dem Cover von "Vor uns die Nacht" sehr hübsch finde. Aber ansonsten ist mir das Cover etwas zu chaotisch. 8-[


    Ich finde das Cover zwar nicht chaotisch, aber irgendwie wirkt es mit den "gekritzelten" Blumen etwas kindlich auf mich. Ich weiß nicht recht ob das wirklich zum Inhalt des Buches passen wird :-k . Wenn ich es unabhängig von der Geschichte betrachte gefällt es mir aber, vor allem dieser wunderschöne Blauton.

    Erinnert mich total an „Ronja Räubertochter“, wobei diese Ronja ja anders geschrieben wird. :lol:


    Mich auch.
    Bettina
    Wie sieht Ronia in deiner Vorstellung denn aus? (ich hoffe ich hab das jetzt nicht irgendwo überlesen :pale: ) Und jetzt sag bitte nicht sie ist strohblond ;).
    Und noch etwas: in welcher Stadt soll sich die Geschichte eigentlich abspielen? Wenn ich es richtig verstanden habe studiert Ronia ja (welches Fach?), aber trotzdem ist die Stadt eher eine Kleinstadt...?


    Prolog

    Ich denke, Ronia möchte gerne von „ihm“ hören, dass „er“ sie liebt.


    Davon gehe ich auch aus. Bisher ist aber noch total undurchsichtig warum das so schwer auszusprechen ist... ich muss sagen, dass ich mit (solchen) Prologen im Allgemeinen nicht viel anfangen kann. Manchmal bemerkte ich später die Szenen im Buch, auf die der Prolog anspielt und manchmal nicht, den Mehrwert empfinde ich dann aber oft nicht mehr so groß. Irgendwie geben diese Prologe mir das Gefühl schon mitten in der Geschichte zu sein ohne zu wissen worum es eigentlich geht und das hinterlässt mich immer ein bisschen verwirrt.


    So dunkel die Nacht

    Und ist es nicht besser, man zieht den Schlussstrich rechtzeitig, anstatt noch ein geheucheltes liebevolles Weihnachten miteinander zu verbringen?


    Das empfinde ich überhaupt nicht so. Ich denke auch bei zwei Monaten Beziehung entscheidet man nicht ganz plötzlich auf einmal, dass man jemanden verlässt und deshalb kommt es finde ich auf die drei Tage mehr oder weniger für ihn auch nicht an. Klar ist es auch nach Weihnachten nicht schön verlassen zu werden, aber es ist dann zumindest nicht das wichtigste Fest des Jahres (gerade in einer Pfarrers-Familie) versaut - Ronja muss schließlich auch mit in die Kirche und hat ein bisschen eine repräsentative Aufgabe, wer möchte da schon verheult und mit mieser Stimmung auftreten?


    Etwas merkwürdig fand ich die Bemerkung von Ronias Mutter:
    "Ronia, dein Vater und ich sehen das nicht so, aber du weißt selbst, dass du nicht einfach bist."
    Die verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz, entweder sie empfindet Ronia als kompliziert (meinetwegen auch nur im Hinblick auf Liebes-Beziehungen) oder nicht... aber so wie es da steht macht es für mich keinen Sinn ?( . Mal ganz davon abgesehen, dass es ziemlich unsensibel ist so etwas zu jemandem zu sagen der gerade verlassen wurde - wobei unsensible Eltern nicht gerade eine Seltenheit sind.
    Generell scheint es so dass Ronia zu schnell zu viele Gefühle investiert und nicht immer merkt ob die Männer es ernst mit ihr meinen.


    Jonas empfand ich als eher nervig. Ich verstehe aber auch nicht so ganz wie Ronia mit ihm befreundet sein, ja scheinbar sogar mit ihm zusammen wohnen, kann? Seine Gefühle müssen für die Freundschaft der Beiden doch eine ziemliche Belastung sein, vor allem wenn sich Ronia immer wieder die "falschen" Männer aussucht. Auch das ihrer Eltern ihn als perfekt empfinden muss doch schrecklich anstrengend sein - kann ja sein, dass er ein netter Kerl ist, aber wenn das keine Gefühle für ihn sind sind da keine, Punkt.


    Sehr toll fand ich diesen Satz (Seite 24): "Vielleicht schäme ich mich morgen dafür, doch noch ist die Tür hinter meinem Kummer offen und der weite, leere Raum, zu dem sie führt, zieht mich mehr und mehr in seinen Bann, als wolle er mir etwas zeigen, das ich nie wieder vergessen darf."
    Ich bin nicht sicher, ob ich seine Bedeutung schon ganz erfasst habe... ich habe das Gefühl sie erlebt den Schmerz als eine Art Tür zu ihren Gefühlen und jetzt da dieser "Raum" geöffnet ist möchte sie ihn ausfüllen, also neue Gefühle und sei es auch noch mehr Schmerz hineinpacken - so in der Richtung "ich möchte so viel Leben wie möglich mitnehmen" (ich hoffe ihr versteht was ich meine :uups: ).


    Ihre Faszination für Jan (irgendwie finde ich den Namen River etwas aufgesetzt, als hätte er ihn sich selbst gegeben um noch cooler zu sein) kann ich auch noch nicht wirklich nachvollziehen. In dieser Szene wirkt sie sehr jung finde ich, wie ein kleines Mädchen das einen Jugendlichen anhimmelt. Vielleicht ist das Ganze dem Gefühlschaos in ihr geschuldet und dem Wunsch so viel Leben wie möglich in sich aufzusaugen :-k .


    So leuchtend die Nacht

    Warum sie dann ein Foto macht, habe ich nicht ganz kapiert.


    Ich hatte bei der Szene das Gefühl sie möchte etwas tun, dass er nicht erwartet. Er hat sie beim Hinter herlaufen ertappt, vielleicht hat er in der Kneipe schon darauf spekuliert. Man würde jetzt denken das sie verschämt davon rennt, aber sie tut das Gegenteil, zeigt ihm, dass sie keine Angst hat - ja ich spioniere dir nach und ich bin sogar so unverschämt und mache ein Bild. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das Foto später noch wichtig wird.


    Es ist ein ziemlich gruselig, dass er ihren Namen kennt. Vielleicht liegt es daran, dass sie als Pfarrers-Tochter sehr bekannt ist, aber dann wäre sie selbst wohl nicht überrascht oder?


    Eine Frage habe ich noch: Versteht ihr die Rückblende in der Ronia beschreibt, wie sie Lukas im WG-Zimmer festhält? Ich dachte er hätte am Telefon mit ihr Schluss gemacht, warum war er dann noch mal bei ihr im Zimmer?

    Hallo Ihr Lesenden!


    Ich wollte mich auch mal kurz zu Wort melden. Muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Buch inzwischen (nach knapp der hälfte) abgebrochen habe :pale:. Leider war mir das Lesen viel zu anstrengend - natürich war mir klar, dass das Buch viel Potential zum Nachdenken hat, aber das es so wenig Handlung (zumindest Stellenweise) und so viele komplexe Gedanken-Gänge beinhaltet war mir nicht bewusst. Ich hoffe ihr kommt besser damit klar und könnt Alev, Ada und Smutek besser folgen als ich ;).


    Liebe Grüße
    lain

    Ok dann wünsche ich euch viel Spaß bei der Leserunde. Ich werde das Buch alleine zu Ende lesen, aber wenn ihr wirklich eine Leserunde macht schaue ich sicherlich ab und zu mal in den Thread und werde vielleicht auch meine Meinung zu bestimmten Stellen posten :).

    @ularissa
    Muss gestehen, dass ich schon angefangen habe, weil ich gedacht habe, es hat eh keiner mehr Lust mit zu lesen. Hab jetzt etwa ein Drittel schon gelesen, würde aber auf dich warten und dabei halt immer noch mal in die ersten Kapitel rein schauen damit wir uns austauschen können - wenn du magst? Wenn du es dir heute kaufst würdest du dann heute auch schon anfangen wollen/können?

    Xirxe
    Eigentlich juckt es mich ja in den Fingern gleich loszulegen. Außerdem ist der Dezember erfahrungsgemäß ein stressiger Monat für mich. Also wird das wohl eher nichts. Schade :(


    Wenn sich jemand anderes findet der Lust hat spätestens Anfang November zu bringen würde ich mich sehr freuen.

    Hallo,


    durch diesen Trailer bin ich auf den Film Spieltrieb aufmerksam geworden. Nun würde ich gerne das zugehörige Buch von Juli Zeh lesen. Da es sich scheinbar um eine komplexere Geschichte handelt würde ich es gerne mit jemandem zusammen lesen. Beginnen könnte ich jetzt so fort, falls sich jemand zum mitlesen findet wäre ich aber auch bereit ein oder zwei Wochen zu warten. Würde mich wirklich freuen wenn jemand mitliest! :-)


    Hier noch die Kurzbeschreibung - die hoffentlich Lust auf mehr macht:
    Ada ist mit 12 Jahren auf erschreckende Weise erwachsen geworden. Vor zwei Jahren nämlich hat die hochintelligente Schülerin, neu am Bonner Ernst-Bloch-Gymnasium und im Unterricht gern in die Rolle der Lehrerin schlüpfend, beschlossen, alles als „gleich gültig“ anzusehen. Nur der Sport- und Deutschlehrer Smutek und Höfi, der Geschichtslehrer, können ihr Paroli bieten. Aber dann kommt der ebenso attraktive wie kluge Halbägypter Alev ins Spiel, dem alle „Prinzessinnen“ der Schule zu Füßen liegen. Ada und Alev scheinen wie geschaffen für ein Experiment jenseits moralischer Konventionen, bei dem es vor allem um die gleichberechtigten Startanlagen der Teilnehmer geht. Das intellektuelle Kräftemessen beginnt -- und weitet sich bald zu einer Obsession. Aber wer hält die Fäden in der Hand? Wie kann man Realität und Fiktion auseinanderhalten? Und: Gibt es eine Möglichkeit auszusteigen?


    Liebe Grüße
    lain

    Zum Ende


    UND vor allem, ganz wichtig, die Angst, so zu werden wie ihre Mutter.


    Ja ok, das kommt schon raus: das Problem ist aber, ich verstehe schlecht wie diese Angst zustande kommt. Die wirklich heftige Szene mit ihrer Mutter ist die die sich nach dem Konzert (und wenn ich mich recht erinnere somit auch nach der Bandauflösung abspielt). Aus Linnas Gedanken lässt sich erahnen, dass es auch vorher einige heftige Dinge geschehen sind, aber welche das eigentlich sind wissen wir nicht wirklich. Ich erinnere mich nur an wenige Schnipsel, die für sich genommen aber noch kein Märtyrertum, wie Linna es erlebt darstellen (wie gesagt ich spreche von dem Dingen vor dem letzten Konzert).

    On top of the moring


    Ein toller Schluss des Kapitels: „Mein Glück liegt zum ersten Mal in meinem Leben ganz allein in meiner Hand. Und das macht mir mehr Angst als alles andere.“


    No man’s land


    The source of secrets


    Return tot he origin bis Ende


    Abschließend möchte ich sagen, dass mir die Leserunde sehr viel Spaß gemacht hat. Vielen Dank an alle die sich beteiligt haben, vor allem natürlich an Bettina. Außerdem vielen Dank für dieses wunderschöne Buch. Ich bin mir nicht ganz sicher wie viele Sterne ich vergeben möchte: einerseits hat es mich wirklich mitgerissen und mir wahnsinnig gut gefallen, andererseits fand ich die Auflösung in manchen Punkten doch etwas schwach (siehe oben). Meine Bewertung liegt zwischen 4 und 5 Sternen.

    Ich glaube irgendwie nicht an die "Tobi ist der stalkende Fan, der seine Lieblingsband mit auf eine einsame Hütte lockt, um sie systematisch fertig zu machen"- Theorie. Das ist mir zu weit hergeholt.


    An Tobi den stalkenden Fan glaube ich auch nicht, aber vielleicht an Tobi der irgendwie sauer auf die Band ist? Linna konnte sich überhaupt nicht mehr an ihn erinnern, Meggie, wenn sie ehrlich gewesen wäre, wahrscheinlich auch nicht. Wie es bei den anderen aussieht wissen wir nicht - aber vermutlich ähnlich. Vielleicht hat er sich damals mehr als Teil der Gruppe gefühlt als die anderen wissen?


    Noch mal zu Rocky:


    Warum haben Jules und Falk sich geprügelt?
    Ich glaube, dass könnte noch mal wichtig sein - ich meine nur weil man besoffen ist muss man ja nicht gleich aufeinander los gehen...


    Warum verdächtigt Linna Tobi nicht obwohl er als einziger die Wunde am Kinn hat? Über Jules denkt sie nämlich "Ich habe also doch das Jochbein getroffen." - sie ist also nicht von einer Verletzung am Jochbein ausgegangen. Aber vielleicht von einem Kinntreffer?


    Mistake


    Als Simon den Holzscheit festhält und zuschlägt. Hab ich die ganze Zeit gedacht "Nein, nein, nein, Bitte tu das nicht, Linna halt ihn auf!". Aber nichts da. Zum Glück sind die Finger nach dran, es ging nur in Fleisch. Das Linna immer noch keine Hilfe rufen will finde ich sehr egoistisch. Schließlich ist Simon mit so einer großen Verletzung schon in ziemlicher Gefahr. Falls er Fieber bekommt ist es vielleicht schon zu spät um Hilfe zu rufen...


    Amber Light


    Simon ist Vater - na darauf ist bisher noch Niemand gekommen. Nach seiner Geschichte tat er mir sehr Leid.
    Und neues Futter für alle die glauben Jules wäre schwul: er hatte scheinbar keinen Sex mit den Frauen auf Mallorca - ich gebe zu, das gibt der Theorie neuen Nährboden, trotzdem kann ich dann immer noch nicht verstehen warum er Meggie geheiratet hat. Würde der Roman 70 Jahre zuvor spielen - in Ordnung. Aber nicht im Deutschland des 21. Jahrhunderts...
    Interessant finde ich, dass Jules nicht wissen soll das Simon Vater ist - was geht denn da vor? Sind Jules und Simon nicht mehr befreundet?


    Der Schmierfink weint als er seine Schmierereien veranstaltet und wieder denkt keiner an Tobi - also das ist nun wirklich etwas komisch. Auf der Hütte hat der ja bisher mehr geheult als Meggie oder? Und garantiert mehr als Jules... Linna ist total auf Jules versteift. Meiner Meinung nach passt das überhaupt nicht. Jules würde sie vielleicht würgen, ihr gemeine Dinge an den Kopf werfen oder so etwas, aber dieses Heimliche und Feige passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zu seinem bisherigen Auftreten - dann ja noch eher zu Meggie. Und Tobi läuft zufällig auch gerade durchs Haus. Vielleicht weil er seine Botschaft eigentlich noch zu Ende schreiben wollte?


    Bettina
    Es fällt schon sehr auf, dass alle Charaktere, natürlich vor allem Linna, sehr gut ausgearbeitet sind. Aber man kann über die "wer-ist-der-Böse"-Sache viel besser diskutieren ;). Zumindest mir geht es so. Natürlich ist trotzdem die spannenste Frage was genau mit Linna passiert ist, warum sie so handelt wie sie das tut und wie sie sich weiterentwickelt. Außerdem ist ja auch sehr spannend was mit den anderen in den letzten fünf Jahren passiert ist. Aber ich persönlich finde es schwer dazu etwas zu schreiben.

    Oh ihr rennt uns alle davon :P Nicht soooo schnell :D :pray:


    Tut mir Leid ich trete schon auf die Bremse :-?. Hab halt im Moment Semesterferien (ok heute Nachmittag noch ne mündliche Prüfung und ne Hausarbeit muss ich auch noch schreiben :-, - na ich weiß wenigstens wem ich die Schuld gebe wenns nicht klappt *zu Bettina schiel*). Und irgendwie kreisen bei mir alle Gedanken um das Buch und die Leserunde. Ich weiß, dass ich schlinge und wahrscheinlich übersehe ich gerade dadurch wichtige und schöne Momente - aber ich kann nicht anders :cry:.


    Tut mir auch Leid, dass ich oft die Seitenzahlen vergesse - das passiert einfach so im Eifer des Gefechts - ich hoffe ich habe noch Niemanden gespoilt (wo ich doch selbst weiß wie gemein das ist).


    Habe meine eindrücke für die letzten beiden Kapitel des 3. Teils jetzt erst Mal nur vorgeschrieben und werde sie später posten. Oder vielleicht heute Abend gespoilt.

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