Beiträge von Zinu

    Inhalt (amazon.de)
    Detroit, Michigan. Die Motor City. Das einstige Juwel der amerikanischen Automobilindustrie befindet sich fest im Griff krimineller Organisationen. Die Mächtigste unter ihnen ist die Great Lakes Association. Und Alec Boyd ist ihr bester Fahrer. Hinter dem Steuer eines hochtourigen Fluchtwagens kann den jungen Mann fast niemand aufhalten. Ramesh Dewari leitet für die GLA den Drogenhandel und Zigarettenschmuggel in Detroit. Doch an der Spitze ist es nicht nur einsam, sondern auch gefährlich. Ramesh braucht jemanden, dem er vertrauen kann. Seine Wahl fällt auf Alec. Zwischen den Männern entwickelt sich eine spannungsgeladene Freundschaft, die unter keinem guten Stern steht. Denn Alec verbirgt ein Geheimnis, das ihn das Leben kosten könnte. Als ein blutiger Bandenkrieg auszubrechen droht, muss Alec sich entscheiden, auf welcher Seite er steht.


    Über die Autorin (amazon.de)
    Lara Möller wurde 1978 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur machte sie eine Ausbildung zur Schifffahrtskauffrau und arbeitete anschliessend fast fünf Jahre bei einem grossen Hamburger Schiffsmakler. In dieser Zeit veröffentlichte sie bei Fantasy Productions drei Romane und zwei Kurzgeschichten. 2012 veröffentlichte sie nach langer Unterbrechung einen weiteren Roman und eine SF-Kurzgeschichte. Mit Detroit Undercover wagt sie den ersten Schritt in ein neues Genre, dem sie auch in Zukunft treu bleiben will. Ihr nächster Roman, ein Hamburg-Krimi, ist bereits fertig, und die Recherche für eine Fortsetzung abeschlossen.


    Leseeindruck
    Detroit Undercover ist actiongeladener, spannender und temporeicher Thriller rund um Alec Boyd, den Autonarren mit dem besonderen Auftrag. Ich fand superschnell in die Geschichte hinein, denn sie beginnt mit einer rasanten Verfolgungsjagd, die den Leser gleich mitten ins Geschehen bringt. Und rasant geht es auch auf den Folgeseiten weiter. Der Spannungsbogen reisst auch in ruhigeren Phasen nicht ab, so dass man das Buch kaum aus den Händen legen kann.


    Die Charaktere fand ich alle druchweg sehr gelungen. Besonders die beiden Hauptprotagonisten Alec Boyd und Ramesh Dewari fand ich sehr authentisch. Alec mochte ich von Anfang an. Spätestens bei Gary Moore hatte er mich... Aber auch Ramesh hatte etwas für sich. Bösewicht hin oder her, er war mir irgendwie sympathisch (und das trotz der traurigen Tatsache, dass er Johnny Cash nicht kennt...). Alec und sein besonderer Auftrag sowie Ramesh und seine Machenschaften haben mich von der ersten bis zur letzen Seite gleichermassen total in ihren Bann gezogen.


    Mit einem schnörkellosen, klaren Schreibstil führt die Autorin durch die spannungsgeladene Story vor der Kulisse der Detroiter Unterwelt. Dass ausgerechnet die Motor City als Schauplatz dient, ist sicherlich kein Zufall. Alec und Ramesh haben beide eine Vorliebe für besondere Fahrzeuge und ausgefallene Fahrstile. So erhält dann auch das eine oder andere Schmuckstück auf vier Rädern eine nicht ganz unbedeutende Rolle in diesem Thriller. Autofans kommen bei der Lektüre auf jeden Fall auf ihre Kosten.


    Die tollen Lesestunden wurden durch einen rasanten und spannenden Showdown mit einem gelungenen, realistischen Schluss beendet. Die Schreibe von Lara Möller hat mich überzeugt und die Story hat mich super unterhalten. Detroit Undercover hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen und wird definitiv zu meinen Jahreshighlights 2016 zählen - auch, wenn ich mir für den Impala ein anderes Ende gewünscht hätte... :-,


    Fazit
    Genau mein Ding: Schnelle Autos, harte Kerle und tolle Musik! Ich bin von diesem rasanten Thriller absolut begeistert und kann ihn nicht nur Autofans weiterempfehlen.

    Inhalt (amazon.de)
    Von der Freundin verlassen und von Depressionen zerfressen. Von Tag zu Tag verschlimmert sich Brians Zustand merklich. Nach zahlreichen verzweifelten und sehnsüchtigen Nachrichten an die Ex dann endlich die erlösende Antwort: das Angebot auf freundschaftlichen Kontakt, wenn er im Gegenzug einen Psychologen aufsucht. Doch dass ihm, nach dem ersten Besuch bei selbigem, eine unerwartete Nachricht von ihr den Boden unter den Füssen wegziehen sollte, hatte er nicht kommen sehen. Nach dieser nicht absehbaren Wendung sollte er vor nichts mehr zurückschrecken... Ein Kampf mit sich und der Welt beginnt!


    Über den Autor (amazon.de)
    Timo Januschewski (* 3. September 1985 in Cuxhaven) ist neben der Tätigkeit als Autor auch als Sänger und Songwriter in der Band Loz Tinitoz involviert. Er wuchs in Cuxhaven als einer von zwei Söhnen eines Gas- und Wasserinstal-lateurs und einer Hausfrau auf. Nachdem er zuerst den Hauptschulabschluss auf einer Cuxhavener Schule machte, besuchte er die Höhere Handelsschule und anschliessend das Wirtschaftsgymnasium, das er im Jahre 2006 mit dem Abitur abschloss. Anschliessend leistete er seinen neunmonatigen Wehrdienst in der Liliencron-Kaserne in Kellinghusen (Schleswig-Holstein) ab und machte eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann.


    Leseeindruck
    Brian ist wahrlich kein Charakter, den man ins Herz schliessen kann. Brian ist ein Psychopath, der im Verlaufe der Geschichte total austickt. Als er nach vier Monaten Trennung endlich erkennt, dass seine Ex, die längst mit einem anderen glücklich ist, tatsächlich nicht zu ihm zurückkehren wird, legt sich bei ihm eine Art Schalter um und er zeigt sein wahres Gesicht: der brutale Sadist in ihm drängt mit aller Macht in den Vordergrund und übernimmt die Führung. Brian lässt auf den knapp 100 Seiten seinen sadistischen Fantasien absolut freien Lauf. Er schlachtet Menschen buchstäblich ab und geilt sich unheimlich daran auf. Überhaupt geilt er sich an vielen Dingen auf...


    Das Buch wurde vom Autor selbst quasi als Schocker angepriesen. Die Hölle im Herzen ist in der Tat ein heftiges Buch und zwar in mancherlei Hinsicht, doch leider weist es auch gewaltverherrlichende Züge auf. Abzüge kriegt das Buch von mir also vor allem, weil die Gratwanderung zwischen Gewaltdarstellung und Gewaltverherrlichung leider nicht richtig gelang. Ich hoffe sehr, dass die gewaltverherrlichenden Elemente nicht bewusst eingefügt wurden, um quasi als versprochener Schocker zu dienen. Denn das fände ich dann ein wirklich sehr schlecht gewähltes Stilmittel... An sich fand ich den Roman nämlich überhaupt nicht so schockierend, wie angekündigt.


    Auch das Ende konnte mich leider nicht richtig überzeugen. Im Gegenteil, es unterstreicht in meinen Augen sogar noch den gewaltverherrlichenden Touch der Lektüre. Schade eigentlich, denn ansonsten fand ich die Ansätze ganz ok. Die Idee zum Plot ist ganz interessant, der Aufhänger gut und die Spannung vorhanden. Und obwohl es dann doch ein bisschen viele Zufälle sind, die sich zu Brians Gunsten äussern und einiges meiner Meinung nach auch etwas gar weit her geholt ist, hätte aus dem Ganzen richtig guter Lesestoff werden können.


    Den Schreibstil fand ich im Grossen und Ganzen ganz angenehm, wenn auch etwas flapsig und unausgereift. Ich bin gut in die Geschichte hinein, und zügig durch die Seiten gekommen. Nur die drehbuchartige und manuskripthafte Direkte Rede hinderte den Lesefluss ein bisschen.


    Fazit
    Interessante Idee, guter Aufhänger, spannende Handlung. Das Buch hat Potenzial, doch leider ist die Gratwanderung zwischen Gewaltdarstellung und Gewaltverherrlichung nicht wirklich gelungen.

    Mein Herz wird dich finden ist in erster Linie ein herzerwärmender Liebesroman voller kitschiger Romantik für jüngere Leser. Den Rahmen für die Story bildet allerdings ein ernstes und wichtiges Thema: Organspende.


    Mia verliert ihre grosse Liebe Jacob durch einen Autounfall. Dieser Schicksalsschlag reisst der jungen Frau buchstäblich den Boden unter den Füssen weg. Sie verfällt in Lethargie und gibt sich beinahe selbst auf. Jacob war Organspender und so macht sich Mia auf die Suche nach jenen Menschen, die ein Spenderorgan erhalten haben. Insbesondere will sie wissen, wer Jacobs Herz erhalten hat. Schliesslich gehört das Herz ihr - Jacob hat es ihr doch geschenkt...


    Eines Tages trifft die junge Frau auf Noah. Doch das Treffen ist kein Zufall, denn Mia hat ihn gesucht: Er ist derjenige, der Jacobs Herz in sich trägt. Es ist Liebe auf den ersten Blick, doch Mia verschweigt ihm die Wahrheit. Trotzdem kommen sich die beiden immer näher und so nehmen die Dinge unweigerlich ihren Lauf.


    Die Geschichte wird aus Sicht von Mia erzählt. Der Leser begleitet sie in ihrer Trauerbewältigung und in ihrem Prozess des Loslassens und des Neuanfangs. Sehr schön finde ich, dass die Autorin dabei auch ein besonderes Augenmerk auf Mias direktes Umfeld, ihre Familie, gelegt hat. Meiner Meinung nach ist es der Autorin sehr gut gelungen aufzuzeigen, wie wichtig es ist, in schwierigen und scheinbar ausweglosen Situationen Halt in der Familie finden zu können. Ohne diesen Handlungsstrang und die entsprechenden Nebencharaktere, hätte dem Buch ein Grossteil der Tiefe gefehlt und das Ganze hätte in nichts als schnulziger Langeweile geendet.


    Mia ist als junges, verzweifeltes und zutiefst betrübtes Mädel in ihrer Denk- und Handlungsweise recht authentisch dargestellt, wie ich finde. Und auch Noah scheint zumindest im Ansatz ein durchdachter Charakter zu sein. Wirklich ausgereift sind aber beide Charaktere nicht. Warm wurde ich mit keinem der beiden Hauptprotagonisten; ich konnte mich nicht wirklich in sie hineinversetzen. Ausserdem war für meinen Geschmack zu viel ziemlich weit hergeholt und konstruiert. Das mag allerdings auch daran liegen, dass ich altersmässig längst nicht mehr zur Hauptzielgruppe dieses Jugendbuches gehöre und Liebesromane allgemein nicht wirklich zu meinen bevorzugten Genres zählen :wink:


    Empfohlen wird das Buch für Leser ab 14 Jahren. Nach meinem Empfinden passt diese Altersangabe sehr gut. Für mich als etwas ältere Leserin war es eine sehr leichte Lektüre für zwischendurch, die trotz allem Kitsch für das wichtige Thema der Organspende sensibilisiert.


    Fazit
    Eine Geschichte voller kitschiger Romantik. Ein buchstäblich herzerwärmendes Jugendbuch rund um die Themen Loslassen und Neuanfang.

    Weil ja gerade einige nicht auf Stand sind würde ich vorschlagen nach das wir einfach so „verstreut“ weiterlesen und Inhalte mit dem jeweils gelesenen Posten wenn möglich (Kapitelangabe wäre gut, damit niemand gespoilert wird). Wenn dann alle durch sind sammeln wir uns und machen mit Glas weiter


    Das finde ich eine super Idee. Auch ich hänge nämlich ziemlich hinten her. :uups:
    Mir ist einfach das Leben dazwischen gekommen - und ein paar Bücher, die ich zwar gerne, aber nicht ganz freiwillig bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gelesen haben muss.
    Übernächste Woche habe ich Urlaub. Da werde ich dann wohl sicherlich meine Lesestunden "tot." widmen können.


    Würde mir auch ganz gut passen – ich bin zwar noch voll im Pensum, werde aber in den nächsten Wochen Papa und das wird sich mit Sicherheit auf meine Hörgewohnheiten auswirken

    :birthday::dance::tanzen::anstossen: Gratuliere schon jetzt ganz herzlich und hoffe, dass die Geburt für Mama und den neuen Erdenbürger reibungslos und schnell vonstatten geht.

    Inhalt (amazon.de)
    MI6 Agent Aidan Snow rettet in der Ukraine einen britischen Staatsangehörigen, der von russischen Aufständischen gefangen gehalten wird. In den Vereinigten Staaten wird ein Terroranschlag von einem Mann vereitelt, der gar nicht existiert. In Russland flüchtet ein tschetschenischer Terrorist aus dem sichersten Gefängnis des Landes. Und aus Afghanistan meldet ein Soldat der Roten Armee, der lange für tot gehalten wurde, eine erschreckende Botschaft: Al-Qaida soll im Besitz einer Atombombe des Typs RA-115A sein, welche unter dem Namen «Kofferatombombe» bekannt ist. Als die Zusammenhänge zwischen diesen Ereignissen deutlicher werden, sind MI6 und die CIA gezwungen, gemeinsam das weltweit erste Attentat des nuklearen Terrorismus zu verhindern. Aber wo ist die Waffe, und was ist das Ziel? Von London bis Langley, Virginia, von Afghanistan bis Tschetschenien und in den Kaukasus müssen die Nachrichtendienste in der ganzen Welt zusammen-arbeiten, um die terroristische Bedrohung zu vereiteln. Die Uhr tickt. Und niemand weiss, wem er vertrauen kann. Aidan Snow steht vor seiner grössten Herausforderung, und wenn er scheitert, werden Tausende mit ihrem Leben bezahlen.


    Über den Autor
    Alex Shaw lebte während der zweiten Hälfte der 1990er in Kiew in der Ukraine, wo er Schauspiel unterrichtete und ein eigenes Beratungsunternehmen führte, bevor ihn Personalsucher einer Abteilung von Siemens abwarben. Die nächsten paar Jahre führten ihn im Dienst des Konzerns quer durch die ehemalige UdSSR, den Mittleren Osten und Afrika. Alex ist aktives Mitglied von ITW und CWA, Zusammenschlüssen von Thriller- beziehungsweise Krimiautoren. Er hat die Aidan Snow SAS-Serie, deren Bände an die Spitze der Kindle-Verkaufscharts rückten, und die Delta Force Vampire-Reihe geschrieben. (amazon.de)


    Mein Leseeindruck
    Cold East ist von der ersten bis zur letzen Seite ein spannungsgeladener, hochbrisanter Agententhriller, der sich aktueller Themen bedient. Die Komplexität der Geschichte macht die Lektüre jedoch ziemlich anspruchsvoll. Schon der Prolog hat es in sich und erfordert ungeteilte Aufmerksamkeit. Unzählige Abkürzungen prasseln auf einen ein, die man erst einmal einordnen muss und die im weiteren Verlauf der Geschichte immer wieder auftauchen. Ein Glossar wäre hier sicherlich hilfreich gewesen. Auch ein Namensregister hätte mir die Lektüre erleichtert. Immer wieder tauchen neue Personen auf und der Leser muss sich einem wahren Heer verschiedener Charaktere stellen. Ich konnte die Protagonisten zeitweise nur schwer auseinanderhalten.


    Das Buch hat mich aber trotzdem in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil (resp. die Übersetzung) gefällt mir sehr gut. Denn auch wenn ich mich als Leser in einer schnellen Folge mit verschiedenen Personen, Organisationen und Orten auseinandersetzen musste, konnte ich grösstenteils einen angenehmen Lesefluss geniessen und fühlte mich gut unterhalten. Sehr gut gefiel mir ausserdem, dass der Autor in diesem Thriller einiges an Wissen vermittelt - insbesondere über die Ukraine. Viel war mir über die ehemaligen (und aktuellen) Konflikte dieser Region bislang nicht bekannt und so fand ich die geschickt in die Story eingeflochtenen Informationen als Supplement sehr spannend.


    Ein turbulenter Showdown, der mich an diverse Actionfilme erinnerte, beendet das spannende Geheimdienst-Wirr-Warr. Einige Fragen bleiben leider ungeklärt. Für mich fand die Geschichte zwar einen guten Schluss, aber zu Ende ist es irgendwie doch nicht. Meiner Meinung nach lässt dieser Schluss sehr gut erkennen, dass Cold East lediglich ein Teil einer Reihe ist...


    Fazit
    Anspruchsvoller Agententhriller: Erschreckend realitätsnah und beängstigend aktuell. Das Buch ist wirklich kein leichter Lesestoff. Aber wenn man bei der Sache bleibt, kommt man in den Genuss eines richtig spannenden Thrillers.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Inhalt (amazon.de)
    Lucy ist 23 und heisst eigentlich Linda. Sie ist süchtig nach Bewunderung und hat ein grosses Ziel: Hollywood. Wie sie dorthin kommt, um eine berühmte Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin zu werden, ist ihr ziemlich egal, Hauptsache, es geht schnell. Allerdings steht ihr da so einiges im Weg: Sie hat kein Geld, sie hat Flugangst, und dann ist der Schwangerschaftstest auch noch positiv. Verbissen klammert sie sich an ihre Traumwelt, bis sie die Realität vollkommen aus den Augen verliert. In diesem spannungsgeladenen Roman eröffnet Petra Piuk mit viel schwarzem Humor einen ungefilterten Einblick in den Bewusstseinsstrom ihrer Protagonistin. Dabei zeigt sie die (Un-)Möglichkeiten, aus schwierigen Verhältnissen nach ganz oben zu gelangen.


    Über die Autorin
    Petra Piuk, geboren 1975 in Güssing, Burgenland. Lebt und arbeitet als freie Autorin und Fernsehredakteurin in Wien. Schauspielausbildung. Jahrelange Tätigkeit im Doku-Soap-Bereich. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Die Arbeit an ihrem Roman wurde durch das Projekt-Stipendium für Literatur (BKA) gefördert. Lucy fliegt ist ihr erster Roman. (Quelle: amazon.de)


    Mein Leseeindruck
    Mit Lucy, die eigentlich Linda heisst, begab ich mich auf eine tragisch komische Gratwanderung zwischen Realität und Fiktion. Ein wirklich aussergewöhnliches Buch, das mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Die Autorin erzählt Lucys Geschichte, indem sie die Leser buchstäblich an den Gedanken der total realitätsfremden 23-Jährigen teilhaben lässt. Es handelt sich dabei selten um klare Gedankengänge. Es sind vielmehr Gedanken, Erinnerungen und Wunschträume, die nicht zu Ende gedacht werden, die ins Leere laufen oder die scheinbar zusammenhanglos einfach auftauchen und im Kopf umherschwirren - so, wie die Gedankenwelt halt nun mal ist.


    Zugegeben, den Einstig in die Lektüre fand ich nicht einfach. Die abgehackten Sätze und die Wiederholungen sind dann doch recht speziell und meiner Meinung nach ein ziemlich gewöhnungsbedürftiges, wenn auch mutiges Stilmittel. Aber je mehr ich las, desto besser fand ich in die Geschichte hinein und ich hatte rasch das Gefühl, dass dieser Schreibstil ganz gut zu Linda/Lucy passt, die verzweifelt nach Anerkennung, Bewunderung und Liebe strebt. Auch wenn man während des Lesens immer mal wieder etwas verwirrt sein mag, am Ende wird sich alles auf- und erklären und selbst der gewöhnungsbedürftige Schreibstil wird wunderbar ins Gesamtbild passen.


    Fazit
    Tragisch komische Gratwanderung zwischen Realität und Fiktion. Lucys Geschichte ist eine moderne Tragödie, die den aufmerksamen Leser nachdenklich zurück lässt. Ein aussergewöhnliches Debüt!
    Wer sich vom experimentellen Schreibstil nicht abschrecken lässt, dem sei das Buch wärmstens empfohlen. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Klappentext
    Manchmal hat man einen schlechten Tag. Manchmal hat man auch einen SEHR schlechten Tag. Und manchmal wird man von einer herabstürzenden Kirchturmspitze zerquetscht. Das genau passiert Jonas, und damit könnte diese Geschichte nun auch schon wieder vorbei sein. Aber Gott (die Älteren unter uns werden sich erinnern: der Allmächtige) hat andere Pläne - denn Jonas ist der neue Messias. Und so wird er von den Toten erweckt. Die Ärzte, die Medien und eine stetig wachsende Zahl begeisterter Gläubiger drehen durch. Und Jonas? Der will eigentlich nur seine Ruhe haben. Auf gar keinen Fall will er irgendein Wunder wirken! Aber es kommt anders...


    Über den Autor
    Sebastian Niedlich wurde 1975 in Berlin-Spandau geboren und war zum Zeitpunkt seiner Geburt schriftstellerisch total unbegabt. Das änderte sich, als er lesen und schreiben lernte und seine Grundschullehrerin mit einer kreativen Geschichte und seine Mitschüler mit kreativen Comics unterhielt. Später schrieb er an Drehbüchern, bevor er auf Romane umgestiegen ist. (Quelle: amazon.de)


    Mein Leseeindruck
    Mit Büchern aus der Sparte Humor ist es so 'ne Sache. Was lustig ist, definiert jeder für sich selbst und so kann das 'Ausprobieren neuer Autoren' bei humorvollen Büchern schnell mal zu einer Enttäuschung führen. Für mich war Niedlichs Geschichte rund um Jonas und seine Freunde zum Glück kein Fehlgriff.


    Erzählt wird die Story aus keiner geringeren Perspektive als jener von Gott. Das verleiht dem Ganzen eine gewisse Originalität. Ob man diesen Gott mag, das ist dann allerdings eine andere Sache. Denn er wird wenig göttlich dargestellt. Erst konnte ich darüber noch schmunzeln, doch mit der Zeit hat mich dieser Gott mit seiner plumpen, flapsigen Art einfach nur noch genervt.


    Jonas hingegen war mir recht sympatisch. In eine Rolle gezwängt, in der er sich selbst überhaupt nicht sah, hat er am Ende doch das Beste aus dieser komischen Situation gemacht. Der Hauptprotagonist ist allerdings völlig überzeichnet dargestellt. Dies gilt im Übrigen auch für alle anderen Personen. Dem Leser begegnen einige übertrieben dargestellte Stereotype. Das ist jedoch nicht schlimm. Es passt zu dieser völlig skurrilen Geschichte.


    Das letzte Drittel des Buches war ernster als die beiden davor. Ich habe den bisherigen Humor vermisst - die Geschichte flachte leider etwas ab. Das Ende war aber ganz ok, wenn auch vorhersehbar und etwas schnell. Ziemlich schnulziger Schluss, doch er hat irgendwie gepasst.


    Obwohl das Buch voller offensichtlicher aber auch subtiler Kirchen- und Religionskritik ist, mit Religion und Glaube hat das Ganze eigentlich nichts zu tun. Es ist einfach nur eine humorvolle Geschichte, die unter anderem das religiöse Verhalten der Gesellschaft auf die Schippe nimmt. Klar, auch das hat eine gewisse Tiefe und kann zum Nachdenken anregen, aber in diesem Roman ist alles völlig überzeichnet dargestellt. Dessen sollte man sich – egal, ob gläubig oder nicht – vor der Lektüre bewusst sein und das Buch nicht allzu ernst nehmen. Mir hat die Geschichte rund um Jonas alles in allem gut gefallen. Ich fühlte mich angenehm unterhalten und konnte an verschiedenen Stellen herzlich lachen.


    Fazit
    Humorvoll verpackte Gesellschafts- und Religionskritik mit einem gelungenen, wenn auch vorhersehbaren Ende.
    Ein Buch zum Schmunzeln! :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Zeit für ein Update :wink:


    Jahresaufgabe (0/12)


    Monatsaufgaben (13/42)

    Hier noch mein Februar:


    Gelesen: 5 Bücher
    Seiten: 1170
    vor 2012: 1 Buch
    kauffreier Monat: nein
    ----------------
    Neuzugänge: 13
    gekauft: 3 Bücher
    Rezi/geschenkt: 10 Bücher
    -----------------
    Punktestand am Monatsende: 38,11


    Läuft definitiv besser als 2015 :wink:



    Liste nach periculosa

    HINWEIS - bitte immer mit kopieren - UND AUCH LESEN!!


    Beim Weiterführen der Liste darauf achten, dass die Listenfunktion beibehalten wird! Dafür bitte die Editoren-Ansicht benutzen (NICHT die Quelltextansicht)! Listenziffern werden automatisch eingefügt, wenn sie beim Kopieren nicht markiert werden! Dass die Liste richtig übernommen wurde, erkennt man daran, dass die korrekte Liste ein wenig nach rechts eingerückt ist, während die falsche Liste, die nicht automatisch nummeriert ist, einfach bündig am linken Rand erscheint.


    Bei den Leuten, welche noch Probleme haben, hier weiterlesen:


    Nur die Namen/Liste markieren - mit der linken Maustaste (dabei stellt sich nämlich heraus, wenn man oben in die Menüleiste schaut, dass statt "nummerierter Liste" nur die normale "Liste", welche eigentlich Punkte statt Zahlen ausgibt, für die Aufzählung markiert ist. Was beim Absenden dazu führt, dass man keine Zahlen mehr davor hat). Nach dem Markieren oben in der Menüleiste auf "Nummerierte Liste" drücken (sodass dieses ausgewählt ist statt der normalen). Absenden. Fertig!


    Und nehmt BITTE immer den letzten Post und nicht euren Eigenen!


    • Jisbon(: - 47
    • Marie - 35
    • Emili - 33
    • Scalymausi - 31
    • freddoho - 29
    • Leen - 27
    • Sophie.A, Madl10 - 26
    • LovEoFeXituZ - 24
    • Rincewind66 - 23
    • bianka411, *Bücherwürmchen*,bücherwurm71 - 22
    • Svanvithe, Taraliva, JessLittrell - 20
    • Nalla, pinucchia - 16
    • flohmaus - 15
    • Divina, Thodde, Studentine, Carojenny, Zinu - 14
    • ChaosAngel, Affenkaelte, Yvonne80, Kermit, Thomson - 13
    • Sinas, Lio, Kermit, buechereule - 12
    • Heidi08, Pixulgy, *sophie, Pöppel, Schattenlady, Janine2610, apfelsaft, Tiniii - 11
    • Pasghetti, Fabiane, pescador - 10
    • Nessy1800 - 9
    • Gaymax, E-Krimi - 8
    • Tanni, HtSummer, traummalerin, monsterküken - 7
    • Naria, Outback, Kittelbiene - 6
    • Suu, love books, Mithr4ndir, anne0815, Susannah, Michi, Bücherlady, Valrike - 5
    • anonymeleseratte, Moaxtl - 4
    • dion, schwarz, anne0815 - 3
    • Becky, Sympathie-Dixer, Scrivi, Day - 2
    • Soulprayer, xxmarie91xx - 1

    Inhalt (amazon.de)
    Viktoria ist zuverlässig, effizient und verschwiegen. Eiskalt geht sie ihrem Job nach: der Beseitigung von Ungeziefer. Und damit sind nicht nur Kakerlaken oder anderes Kleintier gemeint. Gefühle sind für sie nur körperliche Symptome, die sie normalerweise abschüttelt wie lästige Insekten. Als sie ihren nächsten Auftrag, die Beseitigung eines Drogenbarons in San Francisco, ausführen will spürt sie, dass sich etwas verändert hat. Bedroht diese Veränderung nun ihr Leben?


    Über die Autorin
    Kim Rylee, geboren in Hamburg, studierte in ihrer Lieblingsstadt London Technical Theatre and Stage Management. 1993 kehrte sie nach Deutschland zurück, und war an diversen Theatern tätig, bis die Passion zum Schreiben überhandnahm. (Quelle: amazon.de)


    Mein Eindruck
    Dieser Debütroman birgt meiner Meinung nach viel Potenzial, aber er ist leider nicht richtig ausgereift. Viele Handlungsstränge führen ins Leere und auch die Personen sind nach meiner Empfindung alle sehr oberflächlich gezeichnet. Keiner der Charaktere konnte mich in seiner Rolle wirklich überzeugen. Trotzdem habe ich gut in die Geschichte hinein gefunden. Der Schreibstil gefällt mir und so waren es trotz der Mängel doch ganz unterhaltsame und kurzweilige Lesestunden.


    Sehr interessant fand ich, dass die Autorin die psychosomatische Krankheitslehre Alexithymie in diesem Thriller aufgreift. Wenn ich recht informiert bin, dann ist diese Krankheit (noch) nicht wirklich medizinisch anerkannt - auch wenn der Begriff Alexithymie bereits in den 90er Jahren entstand (?). Leider wird jedoch auch diese Thematik im Buch lediglich kurz erwähnt, aber nicht weiterverfolgt - und das obwohl sich bei der Hauptprotagonistin eigentlich alles genau darum dreht.


    Auch wenn es leider wirkt, als wäre das Buch etwas hastig beendet worden, den Schluss fand ich durchaus sehr gelungen. Damit hätte ich nicht gerechnet! Allerdings ist es sehr schade, dass nebst dem abrupten Ende der Roman als Ganzes nicht wirklich schlüssig ist. Meiner Meinung nach hätten dem Buch einige Seiten mehr nicht geschadet. Es bleiben am Ende einfach zu viele Fragen offen, als dass die Sache rund ist.


    Fazit
    Ein spannendes Debüt. Sehr schade allerdings, dass der Roman als Ganzes nicht wirklich schlüssig ist. Dazu bleiben am Ende einfach viel zu viele Fragen offen. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Inhalt (amazon.de)
    Gestalten Sie die Seiten Ihrer Bibel selbst kreativ - und entdecken Sie so einen neuen Zugang zu den Versen der Bibel!
    Bible Art Journaling hat innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Menschen begeistert. Am besten erschliessen sich die Möglichkeiten dieser Form des Bibellesens und -gestaltens durchs Ausprobieren. Und das kann jeder!
    In ihrem Einsteigerbuch geben die drei Autorinnen einen umfassenden Einblick in Hintergründe, Techniken, Material und Möglichkeiten. Zahlreiche Fotos und Schritt-für-Schritt-Anleitungen helfen beim Umsetzen und machen Lust darauf, selbst auf kreative Entdeckungsreise in Gottes Wort zu gehen.
    "Bible Art Journaling" ist eine kreative und künstlerisch-spielerische Weise, sich mit Gottes Wort auseinanderzusetzen. Jeder, der Freude an Kreativität hat, kann damit beginnen. Geeignet für Gruppen und die persönliche Stille Zeit.


    Mein Eindruck
    Mit diesem Einsteigerbuch bringen einem die drei Autorinnen Bible Art Journaling auf eine schöne und persönliche Art näher.Zugegeben, erwartet hatte ich gemäss der Inhaltsangabe, mit diesem Buch ein richtiges Bastelbuch in den Händen zu halten. Schnell musste ich aber merken, dass dem nicht so ist. Vielmehr ist das Buch ein persönlicher Erfahrungsbericht der drei Autorinnen. Sie erzählen, wie sie persönlich zum Journalen gekommen sind, was ihnen das Bible Art Journaling bedeutet und wie sie jeweils beim Journalen vorgehen.


    Das Buch reisst viele praktische Tipps an, richtige Anleitungen bietet es aber lediglich fünf. Den Tipps und Tricks zum Gründen einer eigenen Bible Art Journaling Gruppe wurde dann allerdings verhältnismässig auf den nur 72 Seiten ausgesprochen viel Platz eingeräumt. Dass das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen konnte, war im Endeffekt aber überhaupt nicht schlimm. Denn zumindest bei mir hat es seinen Zweck erfüllt. Mich hat die Sache überzeugt und ich habe mir gleich die deutschen Journaling Bibeln bestellt.


    Bible Art Journaling ist eine Möglichkeit, die Bibel neu zu erleben. Ich selbst bin nicht sonderlich kreativ, aber ich bin dennoch begeistert von dieser Sache. Es macht nicht nur Spass, es macht das Bibellesen zu einem ganz neuen Erlebnis. Erstaunlich, dass es plötzlich überhaupt nicht mehr schwer ist, sich mehrere Stunden oder gar Tage mit einer Bibelstelle auseinanderzusetzen...


    Ich kann Bible Art Journaling allen unkreativen Menschen gleichermassen empfehlen, wie jenen, die die Kreativität im Blut haben.
    Ausprobieren lohnt sich!


    Fazit
    Tolle Inspiration für ein kreatives Bibelstudium. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt
    Jurassic Park war gestern!
    Wir schreiben das Jahr 2048. Die bevorstehende Eröffnung des Themenparks Alien Biosphere bestimmt die Medien. Dieser riesige unterirdische Komplex präsentiert auf sechs Habitat-Ebenen die fremdartigen Lebewesen von Gaia – des ersten Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems, auf dem Leben entdeckt wurde.
    Einige Gruppen handverlesener Gäste dürfen das Reservat schon vorab erkunden, unter ihnen die junge Journalistin Laura. Da beginnt der Horror: Terroristen bemächtigen sich der Sicherheitssysteme, es gibt kein Entkommen mehr vor den Aliens... (Quelle: amazon.de)


    Über den Autor
    Roland Enders, geboren 1949, studierte Physik an der Universität Bonn, wo er auch promovierte. Er hat zwei sehr erfolgreiche Fachbücher zu unterschiedlichen Themenbereichen veröffentlicht. Seine Freizeit füllt er mit kreativen Hobbys aus. Als Musiker, Komponist und Produzent war er an der Veröffentlichung mehrerer CDs beteiligt. Daneben schreibt er Kurzgeschichten, die er auf seiner Website veröffentlicht, und Romane aus den Genres Thriller, Science-Fiction und Fantasy. Alien Biosphere ist sein erster in einem Verlag publizierter Roman. (Quelle: amazon.de)


    Mein Leseeindruck
    Dieser Science-Fiction-Roman hat mir ganz gut gefallen. Ich bin wunderbar ins Buch hinein gekommen und habe mich auch als genrefremde Leserin rasch mitreissen lassen. Die technischen Ausführungen am Anfang forderten zwar meine Aufmerksamkeit etwas heraus, aber ich fand sie nicht übertrieben oder in die Länge gezogen. Für mich hat's irgendwie gepasst, auch wenn ich kein Technikfreak bin. Das ist sicherlich nicht zuletzt auch dem allgemein sehr angenehmen Schreibstil des Autors zu verdanken.


    Zu Beginn wird man mit der Vorstellung der verschiedenen Charaktere ein bisschen überrannt, da sie so zahlreich sind. Doch wer Mühe damit hat, dem hilft das Namensregister am Ende des Buches weiter. Ich fand die Einführung der verschiedenen Personen insgesamt sehr gelungen. Zumal die Charaktere auch ausgereift genug sind, um sie entsprechend auseinanderhalten zu können.


    Interessant fand ich die Namenswahl für den neu entdeckten Planeten: Gaia. Dass die Namensgebung in Anlehnung zur griechischen Mythologie vorgenommen wurde, war mir bereits beim Lesen der ersten Kapitelüberschrift klar. Aber da das Buch ja doch sehr wissenschaftlich angehaucht ist, hätte ich allerdings ehrlich gesagt erwartet, dass auf die Gaia-Hypothese eingegangen wird statt auf die Mythologie selbst.


    Ebenfalls sehr interessant fand ich, wie geschickt der Autor ethische und moralische Diskussionsthemen in die Geschichte eingeflochten hat. Manch eine Stelle regt zum Nachdenken an. Auch die möglichen Zukunftsvisionen zu tatsächlichen, aktuell brisanten Themen, die während des Lesens immer wieder auftauchen, verhelfen dem Roman zur nötigen Würze. Die Konflikte Tibet/China sowie Israel/Palästina sind wohl die auffälligsten, die ich hier als Beispiele nennen kann.


    Mir hat Roland Enders erster Verlagsroman ganz gut gefallen. Nie kam beim Lesen Langeweile auf. Die Geschichte verlor auch in ruhigen Phasen nicht an Spannung und zum Ende hin wird der Leser dann auch noch mit einer gelungenen Wendung überrascht. Alles in allem tolle Unterhaltung, doch das tatsächliche Ende konnte mich dann leider nicht so richtig überzeugen. Aber ich will hier natürlich nicht spoilern. Also macht euch ein eigenes Bild und lest das Buch. :wink:


    Fazit
    Spannende SF-Unterhaltung mit geschickt eingeflochtenen ethischen und moralischen Diskussionsthemen. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Spannend, wie unterschiedlich Geschmäcker sind. Mir hat das Buch nämlich leider überhaupt nicht gefallen :wink:


    Eigentlich hätte ich auch bei diesem Buch wissen müssen, dass es mir nicht gefallen wird. Der Klappentext entspricht eigentlich gar nicht meiner Wellenlänge. Dennoch habe ich mich auf die Lektüre gefreut. Ich erwartete ein humorvolles Buch, gespickt mit intelligent versteckter Gesellschaftskritik. Denn so stellte ich mir, nach ein bisschen Recherche über die offensichtlich sehr intelligente, erfolgreiche und sympatische Autorin, das allgemeine Schaffen von Katrin Bauerfeind grundsätzlich vor.


    Leider habe ich mich getäuscht. Das Buch hat mir gar nicht gefallen. Auch wenn natürlich klar war, dass hinten eben keine Rezepte drin sind, so hatte nicht nur der Inhalt wenig mit dem zu tun, was vorne auf dem Buch steht (Geschichten, die Männern nie passieren würden), dem Ganzen fehlte es ganz allgemein an einem roten Faden.


    Zusammengewürfelte, teils persönliche, kurze Anekdoten wechseln sich ab mit Fakten, die eigentlich gar keine sind. Von intelligent versteckter Gesellschaftskritik keine Spur: In scheinbar krampfhaftem Versuch, sich über gängige und ausgelutschte Klischees lustig zu machen, bedient sich Frau Bauerfeind nämlich gleich selbst sämtlicher Stereotypen.


    Was lustig ist, definiert bekanntlich jeder selbst und die Vorlieben sind (zum Glück) sehr unterschiedlich. Ich selbst könnte mich durchaus mit Bauerfeinds Humor anfreunden. Doch gepaart mit diesem meiner Meinung nach absolut sinnfreien Inhalt, konnte er mich nicht überzeugen. Schade eigentlich.

    @Leila2002 @Hirilvorgul @Kapo
    Ich hatte ja auch mal noch mein Interesse an dieser Leserunde bekundet. Nach längerer krankheitsbedingter Abwesenheit hier im BT war ich eigentlich schon fast sicher, dass ihr das Buch bereits gelesen habt. Aber zu meinem Glück ist dem nicht nicht so 8) Ich wäre also auch gerne immer noch dabei, wenn ihr startet. Würdet ihr mir dann Bescheid geben? Das wäre lieb von euch :winken:

    HINWEIS - bitte immer mit kopieren - UND AUCH LESEN!!


    Beim Weiterführen der Liste darauf achten, dass die Listenfunktion beibehalten wird! Dafür bitte die Editoren-Ansicht benutzen (NICHTdie Quelltextansicht)! Listenziffern werden automatisch eingefügt, wenn sie beim Kopieren nicht markiert werden! Dass die Liste richtig übernommen wurde, erkennt man daran, dass die korrekte Liste ein wenig nach rechts eingerückt ist, während die falsche Liste, die nicht automatisch nummeriert ist, einfach bündig am linken Rand erscheint.


    Bei den Leuten, welche noch Probleme haben, hier weiterlesen:


    Nur die Namen/Liste markieren - mit der linken Maustaste (dabei stellt sich nämlich heraus, wenn man oben in die Menüleiste schaut, dass statt "nummerierter Liste" nur die normale "Liste", welche eigentlich Punkte statt Zahlen ausgibt, für die Aufzählung markiert ist. Was beim Absenden dazu führt, dass man keine Zahlen mehr davor hat). Nach dem Markieren oben in der Menüleiste auf "Nummerierte Liste" drücken (sodass dieses ausgewählt ist statt der normalen). Absenden. Fertig!


    Und nehmt BITTE immer den letzten Post und nicht euren Eigenen!


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    • Studentine, Pixulgy, Schattenlady - 8
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    • Tanni, love books, Tiniii, Mithr4ndir, anne0815, Susannah, traummalerin, Fabiane - 5
    • Suu, Kittelbiene, anonymeleseratte, Pöppel, E-Krimi, Michi, monsterküken - 4
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    • Becky, Sympathie-Dixer, Scrivi, Day - 2
    • Valrike, Soulprayer - 1