Beiträge von Zinu

    Also mit dem Turm scheint tatsächlich einiges nicht zu stimmen: Immer wenn wir in eine neue Etappe starten, werde ich krank :-k Unsere kurzen Wochenpensen haben sich für mich jedenfalls schon als perfekt erwiesen. Wären sie länger, würde ich jetzt schon wieder irgendwo auf der Strecke bleiben... :wink:


    Blain ist nun also tot. Ausgerechnet Eddie hat ihm den Rest gegeben. Dass Roland daraufhin Eddies Vergebung erfleht, fand ich sehr korrekt. Eddie wird irgendwie immer etwas unterschätzt... Eigentlich hätte sich ja auch Susannah bei im entschuldigen müssen. Auch sie hätte ihm nicht zugetraut, dass er das (mit dem "debilen Ausdruck im Gesicht") auf die Reihe kriegt. Aus Blain wurde ich allerdings nicht richtig schlau. Was war das nun genau mit dem kleinen Blain? Lebt er noch, wer und wieso war (oder ist) er? Oder bleibt dieses Rätsel etwa für immer ungelöst?


    Meine absolute Lieblingsfigur ist seit "schwarz" Jake. Der Junge ist mir echt ans Herz gewachsen. Da kann ich Roland sehr gut verstehen :wink: Ausserdem scheint er der einzige zu sein, der Bescheid über die verschiedenen Welten weiss (wenn auch unbewusst). Aber er wusste schon im ersten Teil: "Es gibt noch andere Welten als diese"... Für Oy kann ich mich allerdings nicht so erwärmen, wie ihr. Wäre er ein Tier in unserer Welt, so wäre er bestimmt ein Hund - und ich mag Hunde überhaupt nicht, egal wie süss die für andere wirken mögen... 8-[


    Nun bin ich gespannt, wie es weiter geht und was die fünf in dieser "neuen" Welt, die sie wohl unbewusst betreten haben, alles erleben werden und durchstehen müssen. Die Todesgrippe scheint ja ganze Arbeit geleistet zu haben...


    "The Stand" steht übrigens auch schon lange in meinem Regal. Allerdings noch ungelesen :-, Ich kann daher keine Parallelen ziehen. Wahrscheinlich werden dann dafür irgendwann bei der Lektüre von "The Stand" Erinnerungen an Roland & Co. aufkommen... :lol:

    Das finde ich auch schade, die Übersetzung hat bei mir nur ?(?(?( ausgelöst....

    Das ist wirklich sehr schade. Ich habe dieses Rätsel schon in "tot" überhaupt nicht gecheckt... Habe sogar versucht, mir das Ganze in Englisch zu übersetzen, aber ich krieg' das nicht so hin, dass es Sinn ergibt :uups: Hätte allenfalls jemand von euch die entsprechende Übersetzung? Irgendwie lässt mich dieses Rätsel nicht los, solange es mir dermassen unsinnig erscheint :-,

    Inhalt
    Der erfolgreiche Ölmagnat und Multimillionär Frank Mellendorf wird zur Hauptfigur in einem schmutzigen Spiel des durchgeknallten Regisseurs Michael Mc Lorey. Dieser will seinen letzten grossen Coup landen, indem er auf brutale Weise Fiktion Wirklichkeit werden lässt. Dort, wo Mellendorf Entspannung sucht, in Cannes an der französischen Côte d'Azur, gerät der deutsche Unternehmer und Topmanager in den schlimmsten Albtraum seines Lebens. Bis die Welt ahnt, wie weit die Gier Mc Loreys nach Ruhm und Unsterblichkeit gehen wird, gibt es für die Opfer meist kein Entrinnen mehr.


    Über den Autor
    Ralph F. Wild wurde am 9. November 1971 in Esslingen am Neckar geboren. Er arbeitete viele Jahre als Journalist, ehe er in die Automobilbranche wechselte. Seit dem Jahre 2011 widmet sich der 44-Jährige seiner Leidenschaft, dem Schreiben von Geschichten. Sein erster Krimi Realmord wurde im März 2014 im Einhornverlag veröffentlicht und bescherte ihm einen sehr guten Einstieg in die Welt der Autoren. Im November folgte unter dem Titel 24 Stille Nacht sein zweiter Roman. Der Thriller begeistert nicht nur seine Leser rund um seine Heimat Schwäbisch Gmünd. Wild wohnt in Durlangen, einer kleinen Gemeinde auf der Schwäbischen Alb, er ist verheiratet und hat drei Kinder. (Quelle: amazon.de)


    Mein Leseeindruck
    Mit dem rasanten Thriller Realmord genoss ich kurzweilige Lesestunden. Auf nur knapp 200 Seiten führt der Autor mit einer direkten Erzählweise durch ein Drehbuch des Grauens. Das Drehbuch entstammt der krankhaften Psyche des Regisseurs Michael Mc Lorey. In seiner grenzenlosen Gier nach Ruhm will Mc Lorey 'etwas neues, etwas reales' schaffen und damit seinen letzten grossen Coup landen: In seinem neusten Streifen REALMORD lässt er auf brutale Weise Fiktion Wirklichkeit werden. Während Mc Lorey seinen perfiden Plan in die Tat umsetzt, gerät das Leben des Multimillionärs Frank Mellendorf völlig aus den Fugen. Er wird zum vermeintlichen Mörder, zum zu Unrecht Gejagten.


    Das Buch hat mich rasch in seinen Bann gezogen - ich wollte wissen, wie es endet. Die Charaktere fand ich für einen Kurz-Thriller recht gut ausgearbeitet. Schnell entwickelte ich eine Abneigung für den gestörten Regisseur Michael Mc Lorey. Für den gepeinigten Frank Mellendorf empfand ich hingegen Mitleid und fieberte mit ihm mit. Die Lektüre ist gespickt mit temporeichen Szenen und überraschenden Wendungen. Im Grossen und Ganzen beschert das Buch recht spannende Lesestunden und der Schluss regt zum Nachdenken an.


    Die Kapiteleinteilung fand ich allerdings nicht wirklich gelungen. In manchen Kapiteln musste ich einiges zweimal lesen, bis ich gecheckt hatte, dass das ja ganz plötzlich eine ganz andere Situation / einen andereren Handlungsstrang betrifft. Klarere Abgrenzungen hätte ich mir da schon gewünscht, um nicht im Lesefluss gestört zu werden. Ausserdem entdeckte ich ein paar Fehler, darunter auch inhaltliche. Diese waren zwar nicht gravierend, aber halt trotzdem etwas unschön.


    Fazit
    Origineller, spannender und kurzweiliger Thriller - allerdings mit ein paar Mängeln. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Zita und Ben, ein ungleiches Paar, das sich einem schweren Schicksalsschlag stellen muss. Die beiden sind noch nicht lange zusammen, als Ben schwer verletzt wird und sein Leben fortan im Rollstuhl verbringen muss. Dieses einschneidende, durch und durch lebensverändernde Ereignis belastet die noch junge Beziehung sehr und stellt sie auf eine harte Probe.


    Sonja Bethke-Jehle gelang mit dem ersten Teil ihrer Serie Umdrehungen ein sehr gefühlvolles Buch, das zum Nachdenken anregt. Sehr anschaulich erzählt sie, wie Ben und Zita nach und nach lernen, den Schicksalsschlag zu akzeptieren und mit den Folgen zu leben. Der Weg zurück zu einem Stückchen Normalität ist gepflastert mit Hürden und Problemen, die sehr authentisch geschildert werden.


    Auch die Charaktere wirken alle sehr realistisch. Ben und Zita sind als Hauptprotagonisten sehr detailliert ausgearbeitet. Man erfährt viel über ihr Wesen und ihre Eigenheiten, was sich dann auch in ihren Gedankengängen und Handlungen wiederspiegelt. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Nebencharaktere fand ich ebenfalls sehr gelungen, auch wenn mich einige davon kopfschüttelnd und etwas fassungslos zurückliessen. Nicht alle besitzen genügend Sensibilität und Anstand, um angemessen auf Bens Behinderung zu reagieren. Diese Tatsache trug das Seine zur Authentizität der Geschichte bei.


    Das Leben steht still ist ein Buch, das nicht nur das Verständnis für Menschen mit Behinderungen fördert, sondern auch allen Mut macht, niemals aufzugeben – egal, was das Schicksal für einen bereit hält. Allerdings weist die Lektüre leider auch einige Längen auf, die mit unnötigen Wiederholungen gespickt sind. Dies minderte meinen Lesegenuss und führte in meiner Endbewertung daher auch zu einem entsprechenden Abzug.


    Fazit
    Eine emotionale Geschichte mit Tiefgang. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Ich bin auch ready :dance:
    Die Zusammenfassung in Glas habe ich bereits gelesen und auch den Prolog habe ich schon hinter mir - der ist ja auch identisch mit dem letzten Kapitel in tot (zumindest in meiner Ausgabe von 1997) :wink:
    Ich habe euch also wieder eingeholt und bin somit auch wieder richtig Teil von unserem eigenen Ka-tet :lol:

    Seit meinem letzten Post hier habe ich 12 weitere Aufgaben gelöst. Höchste Zeit also für ein Update :wink:
    Besonders gefallen hat mir das Buch für Aufgabe 21: Detroit Undercover von Lara Möller. Meine Rezi findet ihr HIER.

    Zitat

    Inhalt amazon
    Detroit, Michigan. Die Motor City. Das einstige Juwel der amerikanischen Automobilindustrie befindet sich fest im Griff krimineller Organisationen. Die Mächtigste unter ihnen ist die Great Lakes Association. Und Alec Boyd ist ihr bester Fahrer. Hinter dem Steuer eines hochtourigen Fluchtwagens kann den jungen Mann fast niemand aufhalten. Ramesh Dewari leitet für die GLA den Drogenhandel und Zigarettenschmuggel in Detroit. Doch an der Spitze ist es nicht nur einsam, sondern auch gefährlich. Ramesh braucht jemanden, dem er vertrauen kann. Seine Wahl fällt auf Alec. Zwischen den Männern entwickelt sich eine spannungsgeladene Freundschaft, die unter keinem guten Stern steht. Denn Alec verbirgt ein Geheimnis, das ihn das Leben kosten könnte. Als ein blutiger Bandenkrieg auszubrechen droht, muss Alec sich entscheiden, auf welcher Seite er steht.


    Jahresaufgabe (3/12)


    Monatsaufgaben (25/42)

    Inhalt (amazon.de)
    Es ist ein Uhr morgens. In der Kobra Bar wird ausgelassen gefeiert. Plötzlich sacken vier Männer in sich zusammen, tot. Die Mörder entfliehen ungesehen in die Dunkelheit. Gäste und Angestellte brechen in Panik aus – nur eine unter ihnen bleibt von alldem unberührt. Erst als sie bemerkt, dass ihre Tasche voll Bargeld verschwunden ist, lässt sie sich von der Hysterie anstecken...


    Mein Leseeindruck
    Gleich auf einer der ersten Seiten von Kobra Bar steht 'Thriller'. Für mich kam die Lektüre allerdings eher einem Kriminalroman gleich. Ein Thriller war es jedenfalls nicht. Meine Neugier wurde zwar geweckt, doch richtige Spannung kam leider nicht auf.


    Das Buch ist in drei Handlungsstränge unterteilt. Der Mord an den vier Männern und die dazugehörigen Ermittlungen sind einer davon. Aber auch die Spur der abhanden gekommenen Tasche voller Bargeld wird bis zum Ende weiterverfolgt. Im dritten Handlungsstrang begleitet der Leser ein etwas naives Paar auf ihrer unverhofften Weltreise.


    Von den Charakteren konnte mich leider keiner so richtig überzeugen. Ansätze für gut gezeichnete Figuren im Noir-Stil sind zwar vorhanden, doch leider konnte ihnen die Autorin nicht die nötige Tiefe verleihen. Wahrscheinlich ist das Buch dafür auch einfach zu kurz. Den Schreibstil würde ich als einfach aber gut bezeichnen. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, so dass man kaum merkt, wie schnell man mit dem Buch durch ist.


    Als grossen Mangel empfand ich, dass das ganze Buch mit zahlreichen Fehlern gespickt war. Sehr ärgerlich war dies insbesondere hinsichtlich der Tatsache, dass es sich hierbei nicht um die 1. Auflage dieses Erstlingswerks handelte. Auch inhaltlich sorgte die Autorin öfter mal für Verwirrung. Beispiel: Heissen die Brüder nun Caljas, Garcia oder Gomez...? Da hat das Lektorat/Korrektorat offensichtlich ziemlich geschlampt. Sehr schade finde ich übrigens auch, dass sich auf die Schnelle keine Informationen zur Autorin finden lassen (zumindest nicht über die mir bekannten Kanäle).


    Fazit
    Kein Thriller, aber dennoch ein unterhaltsames Erstlingswerk, das allerdings einige gravierende Mängel aufweist. Mehr als :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: konnte ich leider nicht vergeben.

    Hinweis - Bitte immer mit kopieren - UND AUCH LESEN!!!


    Beim Weiterführen der Liste darauf achten, dass die Listenfunktion beibehalten wird! Dafür bitte die Editoren-Ansicht benutzen (NICHT die Quelltextansicht)! Listenziffern werden automatisch eingefügt, wenn sie beim Kopieren nicht markiert werden! Dass die Liste richtig übernommen wurde, erkennt man daran, dass die korrekte Liste ein wenig nach rechts eingerückt ist, während die falsche Liste, die nicht automatisch nummeriert ist, einfach bündig am linken Rand erscheint.


    Bei den Leuten, welche noch Probleme haben, hier weiterlesen:


    Nur die Namen/Liste markieren - mit der linken Maustaste (dabei stellt sich nämlich heraus, wenn man oben in die Menüleiste schaut, dass statt "nummerierter Liste" nur die normale "Liste", welche eigentlich Punkte statt Zahlen ausgibt, für die Aufzählung markiert ist. Was beim Absenden dazu führt, dass man keine Zahlen mehr davor hat). Nach dem Markieren oben in der Menüleiste auf "Nummerierte Liste" drücken (so dass dieses ausgewählt ist statt der normalen). Absenden. Fertig!


    Und nehmt BITTE immer den letzten Post und nicht euren eigenen!


    • Jisbon(: - 82
    • Jean van der Vlugt - 78
    • Emili, Marie - 55
    • Book Worm, freddoho, Rincewind66 - 48
    • Leen, Svanvithe - 43
    • *Bücherwürmchen* - 42
    • Madl10 - 41
    • Scalymausi, Sophie.A - 40
    • LovEoFeXituZ - 33
    • Taraliva, Mithr4ndir - 30
    • JessLittrell - 29
    • bücherwurm71, Zinu - 28
    • Carojenny, Studentine - 27
    • Moendchen - 26
    • pinucchia - 25
    • Divina, Nalla, flohmaus - 24
    • buechereule, Pöppel, Affenkaelte, Kermit - 23
    • bianka411, HotSummer, Yvonne80 - 22
    • Thomson, Janine2610 - 21
    • Lio, Pasghetti, Tiniii, ChaosAngel - 19
    • Heidi08, Frawina, terry - 18
    • Tanni, pescador - 17
    • Pixulgy, liesma, Nessy1800, Fabiane - 15
    • Thodde, Schattenlady, Strauberl - 14
    • traummalerin, Gaymax - 13
    • Sinas, Kermit, *sophie, Outback, E-Krimi, Anni2412 - 12
    • apfelsaft, Day - 11
    • Suu, Kittelbiene, Moaxtl - 9
    • Bücherlady, Valrike, Susannah, xxmarie91xx - 8
    • monsterküken - 7
    • Naria - 6
    • love books, anne0815, Michi, Scrivi - 5
    • anonymeleseratte, Sympathie-Dixer - 4
    • dion, schwarz - 3
    • Becky - 2
    • Soulprayer - 1

    Mein Update ist längst überfällig... :uups:
    Hier noch meine Monate März und April:


    März
    Neuzugänge: 9
    davon gekauft: 9
    davon geschenkt bekommen: 0


    Gelesene Bücher: 9
    Seitenzahl: 2284
    davon <2012: 0


    Gesamtpunktestand am Monatsende: +78,95


    April
    Neuzugänge: 10
    davon gekauft: 9
    davon geschenkt bekommen: 1


    Gelesene Bücher: 7
    Seitenzahl: 2354
    davon <2012: 1


    Punktestand am Monatsende: +31,54
    Aktueller Gesamtpunktestand: +110,49


    Liste nach Sympathie-Dixer

    Wie weit bist du den?

    Ich geselle mich zu @Buchcafe24 und oute mich als Nachzügler... :uups:
    Ich bin leider noch nicht sehr weit und benötige daher sicherlich mind. noch eine Woche (je nachdem, wie die Arbeiten am Ferienhaus voran gehen).

    Mit der Erfahrung vom letzten mal würde ich sagen eher ein paar seiten weniger pro woche oder?

    Ja, ich denke auch, dass ein paar Seiten weniger pro Woche besser sind...
    Wäre super, wenn du die Pensumeinteilung wieder übernehmen könntest :thumleft:
    Aber sag @Hörbuch-Freak, gibt es bei dir denn schon Neuigkeiten *neugierigbin* :lechz:

    Ich gehe sehr nach Avatar - und deinen kenne ich irgendwie nicht so richtig.... . Eher so gar nicht.
    Aber dein Name kommt mir irgendwie bekannt vor.
    Musst wohl wirklich öfter schreiben.

    Stimmt, den Avatar hatte ich mal gewechselt. Ist nun allerdings auch schon eine ganze Weile her. :lol:
    Aber ich verstehe dich. Ich gehe selbst auch vor allem nach Avater. Obwohl mir die Namen langjähriger Mitglieder dann doch schon auch geläufig sind.
    Öfter schreiben? Wird gemacht :rambo:


    Ich habe einen Buchladen entdeckt, der gebrauchte Bücher, aller Genres und aller Zeiten verkauft. Alle Taschenbücher für 0,50 € und alle gebundenen Ausgaben für 1,00 €!!!

    Gefährlich, gefährlich :wink:
    Ich habe einen solchen Laden bei meiner Arbeit direkt um die Ecke. Seit ich dort arbeite habe ich ein Platzproblem in meinem Bücherregal :-,

    :huhu:


    Ihr lieben Suchtis, ich melde mich hier auch wieder mal zu Wort :wink:
    Gut 500 Seiten habe ich nun in diesem Thread verpasst 8-[ Unglaublich, wie die Zeit vergeht - aber ihr seid ja auch ein ziemlich schreibwütiges Völkchen :-,:lol:


    Jedenfalls möchte ich ein kleines Freudchen von mir mit euch teilen: Ich bin seit Februar 2012 hier beim Forum angemeldet. Aber ich hatte mich sage und schreibe 4 Jahre lang nicht getraut, eine Rezi zu schreiben :uups:


    2016 ist nun aber alles anders. Den Mutigen gehört bekanntlich die Welt und so sprang ich endlich mal über meinen Schatten. Ich bin schon ein wenig stolz, dass ich nun bereits einige Rezis verfasst und veröffentlicht habe. Ich habe mich sogar getraut, Erstrezis zu posten - 9 sind's bis jetzt. Auch wenn die Rezis alles andere als professionell oder "gut" sind (Übung macht bekanntlich den Meister), so ist das für mich doch schon ein ziemlich grosser, persönlicher Erfolg :tanzensolo:


    Nun wünsche ich euch allen einen guten Start in diesen neuen Tag.
    Denkt daran, es ist Freitag - bald ist Wochenende :dance: (ups, sorry @Lunara das ist ja eigentlich dein Job, wenn ich mich recht erinnere...)

    Momentan lese ich unter anderem "Umdrehungen: Das Leben steht still" von Sonja Bethke-Jehle.

    Ben und Zita sind frisch verliebt. Doch sie dürfen nur wenige Wochen der Unbeschwertheit erleben. Das Schicksal zwingt sie von heute auf morgen dazu, sich neu zu orientieren. Ein Unfall stellt sie auf eine harte Probe, als Ben schwer verletzt und mit einem Leben im Rollstuhl konfrontiert wird. Bei der Aussicht darauf, sich mit einer bleibenden Behinderung arrangieren zu müssen, reagiert er überfordert. Er zweifelt, ob Zita diese Herausforderung mit ihm bestehen und die Beziehung dieser Belastung standhalten kann. Zu seiner Überraschung verspricht Zita, bei ihm zu bleiben. Allerdings ahnen die beiden nicht, welch steiniger Weg vor ihnen liegt, und was er ihnen abverlangen wird.

    Auch ich konnte mein Märzbuch leider nicht rechtzeitig beenden. Aber das wird in den nächsten Tagen nachgeholt :wink:
    Für den April habe ich "Zeichen der Zeit" von Christoph Scheuring ausgewählt. Es ist ein Hardcover und hat einen transparenten Papierumschlag. Das habe ich selbst so noch nie gesehen, weshalb es für mich auch eine Besonderheit ist :)

    Oder bin ich jetz raus der Challange weil ich einen Monat nicht geschaft habe?!

    Nein, du bist deswegen sicherlich nicht raus aus der Challenge. Das Ganze soll ja Spass machen und niemanden in irgend einer Art unter Druck setzten. Wie du gesehen hast, bist du mit deinem "Verzug" auch nicht alleine. Es gibt noch andere - wie mich oder @Jisbon(: zum Beispiel - die ihre Märzbücher nicht rechtzeitig abschliessen konnten :friends:


    Meine Monats-Challenge 2016

    Klappentext
    Was ein Segen ist und was nicht, erkennt man manchmal nicht sofort … Joelle ist Pianistin und liebt nichts mehr als die Musik – ausser Gott. Doch als alles zerbricht, woran sie bislang geglaubt hatte, beginnt eine verzweifelte Suche nach der Wahrheit. Eine moderne Hiobsgeschichte über die grossen Fragen des Glaubens.


    Über die Autorin
    1968 am Niederrhein geboren entdeckte Ute Aland schon früh ihre Liebe zur Gartenkunst und zur Malerei. Sie wurde daraufhin später freischaffende Landschaftsarchitektin und erhielt für ihr Schaffen 2009 den bundesweit ausgelobten TASPO-Award als beste Gartendesignerin. Ihr erstes Buch Frostssprengung veröffentlichte sie im Selbstverlag. Diese Parabel über einen jungen Mann, der durch Widrigkeiten seine Identität und Berufung findet, mag im Nachhinein wie eine biografische Vorwegnahme erscheinen. Während eines Sabbatjahres, dem die Schliessung des Landschaftsarchitekturbüros folgte, wurde zu der Ausstellung von Acrylgemälden von Ute Aland ein Ausstellungskatalog veröffentlicht. Das Schreiben hat Ute Aland nicht mehr losgelassen und so entstand 2014 der Roman Die Gottesversprecher, die auf Tatsachen basierende, fiktive Geschichte von Sara, die in die Fänge einer Sekte gerät. (Quelle: amazon.de)


    Mein Leseeindruck
    Joelle ist auf der Überholspur. Sie ist erfolgreiche Pianistin, glücklich verheiratet und tief in einem Freundeskreis verankert, mit dem sie auch ihren Glauben teilen kann. Joelle ist Christin, glaubt an Gott und liebt nichts mehr als ihn. Doch eines Tages verändert ein einziger, kurzer Moment schlagartig alles. Joelles Lebens- und Glaubensgerüst droht in sich zusammenzufallen. Eine verzweifelte Suche nach dem Warum und nach der Wahrheit beginnt.


    Absolut authentisch, gradlinig, ehrlich und direkt beschreibt Ute Aland mit Hilfe ihrer Hauptprotagonistin Joelle den Weg durch die 'dunkle Phase'. Als Leser steht man an Joelles Seite und erlebt ihr Leiden hautnah mit. Gemeinsam mit ihr stellt man immer wieder die Frage «Warum lässt Gott das zu?».


    Was in christlicher Lektüre sonst meistens fehlt, zieht sich hier von Anfang bis Ende durch jedes Kapitel: Zweifel werden ausgesprochen und das Leiden erhält eine Stimme. Zweifler, Leidende, Menschen, die durchs 'dunkle Tal wandern' stellen unangenehme Fragen und sind nicht zuletzt deshalb in vielen Glaubensgemeinschaften nicht gern gesehen: Wessen Herz angesichts der Herrlichkeit und Liebe Gottes nicht förmlich übersprudelt, glaubt nicht richtig. Wer zweifelt und unangenehme Fragen stellt hat die Grenze zur Gotteslästerung überschritten. Solche Menschen werden in vielen Gemeinden und Hauskreisen höchstens geduldet - wenn überhaupt. Diese Tatsache wird auch in Die Pianistin ganz offen dargestellt. Dabei bleibt die Autorin aber sachlich, so dass in ihren Schilderungen zu keiner Zeit etwas Anklagendes oder Verurteilendes zu finden ist. Ein grosses Plus in meinen Augen.


    Mit Joelle konnte ich mich sehr gut identifizieren. Ich habe auf jeder einzelnen Seite mit ihr mit gelitten und an der einen oder anderen Stelle gemeinsam mit ihr sogar eine Träne vergossen. Auch alle anderen Charaktere erschienen mir sehr lebensecht. Nicht selten konnte ich Parallelen zu Menschen in meinem eigenen Umfeld sehen. Besonders berührt haben mich die drei Personen, die Joelle halfen, aus dem Sumpf des Leidens wieder heraus zu kommen. Mit der Wahl eines Clowns, eines Landstreichers und eines ausgedienten Pastors für die Besetzung dieser Schlüsselfiguren zeigt sich mir eine weitere, wichtige Botschaft (neben zahlreichen anderen in diesem Buch): Die grössten Propheten sind nicht jene mit dem grössten Publikum...


    Mit einem sehr ruhigen, aber schnörkellosen und klaren Schreibstil führt Ute Aland durch eine mitreissende, sehr nachdenklich stimmende Geschichte rund um den christlichen Glauben. Am Ende steht keine Antwort auf all die Fragen. Dafür jedoch die Erkenntnis, dass es um tiefstes Vertrauen und bedingungslose Hingabe geht. Der Autorin ist mit diesem autobiografischen Roman ein inspirierendes und zutiefst bewegendes Buch über die grossen Glaubensfragen gelungen. Diese moderne Hiobsgeschichte ist definitiv bei mir angekommen. Ich konnte mich und meine eigenen Erfahrungen sehr stark wiedererkennen, was die Lektüre zu etwas ganz Besonderem gemacht hat.


    Fazit
    Ute Aland hat mit Die Pianistin einen wundervollen, autobiografischen Roman über Zweifel, Trauer, Wut, aber auch über Liebe, Hingabe, Erkenntnis und Aufatmen geschrieben. Ein Buch über die persönliche Beziehung zu Gott, über die grossen Fragen des Lebens und des Glaubens. Inspirierend, Mut machend und lebensbejahend - sehr empfehlenswert! :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: