Beiträge von Zinu

    Seit ich beim BT angemeldet bin, nehme ich an dieser Challenge teil. Und ich muss leider zugeben, dass ich bisher noch jedes Jahr aufgegeben habe... :pale:
    Nichtsdestotrotz will ich es auch nächstes Jahr wieder versuchen :rambo: An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an @Gaymax für die neuen Aufgaben :pray: und an alle Challenge-Teilnehmer vielen Dank, dass ihr mich trotz meines regelmässigen Versagens immer wieder mit auf die Reise nehmt :tanzen:


    Die Aufgabe mit dem abgebrochenen Buch werde ich allerdings auch streichen müssen. Ich habe nämlich kein abgebrochenes Buch in meinem Regal stehen... Und sollte ich im Verlauf des Jahres ein Buch abbrechen, so möchte ich es wohl kaum gleich im selben Jahr nochmals damit versuchen :uups: Naja, vielleicht fällt mir ja noch eine Alternative für diese Aufgabe ein. Ansonsten hat es ja auch noch 34 weitere tolle Aufgaben, die es zu bewältigen gilt 8-[:lol:

    Nächstes Jahr möchte ich mich auch gerne mal an dieser Challenge versuchen. Die letzen Male waren meine Erfolgsaussichten für diese Challenge aufgrund der Aufgaben ziemlich gering. Doch dieses Mal scheint es auch für mich machbar zu sein. Vielen Dank @findo für die tollen Aufgaben!


    Ich werde allerdings die einfachste Variante wählen und versuchen, jeden Monat eine Aufgabe zu lösen - und den Interpretationsspielraum werde ich wohl auch voll ausnutzen :-, Zusatzaufgaben werde ich mir keine stellen, sonst setze ich mich nur wieder selbst unter Druck und gebe mitten im Jahr auf... :roll:


    Also ihr Lieben, ich freue mich auf die Weltreise mit euch und hoffe, mit der Challenge einige Schätze von meinem SuB befreien zu können, und dank euch neue Schätze auf die Wunschliste zu packen... O:-)

    Der Start am 02.01. für Sussanah bleibt damit bestehen oder gibts Einwände? Ich frag mal ganz vorsichtig in Richtung @Zinu : Besteht bei dir eine Chance das du dich uns noch anschließt? Würde mich besonders freuen - nicht nur weil du quasi zum Stammpersonal gehörtst, sondern (was viel wichtiger ist) ich hoffe das bei dir zuhause sich alles wieder zum guten gewendet hat und du jetzt völlig entspannt wieder mitlesen kannst. (Ich weis, vermutlich zu optimistisch, aber das ist quasi mein ganz persönlicher Weihnachtswunsch für dich und deine Familie )

    Vielen Dank für die lieben Wünsche :friends:
    Natürlich möchte ich mich für Susannah gerne noch anschliessen. Aber daraus wird wohl leider nichts, denn ich schaffe Wolfsmond leider nicht diese Woche noch fertig. Ich habe noch einiges aufzuholen und benötige dazu noch ca. 2 Wochen :cry:

    Tut mir leid Leute, aber ich musste mich hier aufgrund schwerwiegender gesundheitlicher Probleme meines Mannes (Herz) von jetzt auf gleich zurückziehen. Family first.
    Zum Lesen kam ich natürlich überhaupt nicht. Aber ich habe jetzt gesehen, dass ihr den Start für Susannah für den 2.1.17 geplant habt. Ich versuche bis dahin aufzuholen, um ab dann wieder dabei sein zu können.

    Nun sind wir also wieder unterwegs :bounce:
    Vielen Dank @Hörbuch-Freak für die gelungene Zusammenfassung mit dem lustigen Hinweis auf Star Wars :lol: sowie dem sehr amüsanten 19er-Teil :totlach:


    Der Einstieg in diesen fünften Teil der Reihe hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Viel kann ich momentan aber noch nicht zum Austausch beitragen - ist ja auch noch nicht sehr viel passiert :wink:
    Die Sache mit der 19 fand ich allerdings auch etwas komisch und kam mir irgendwie übertrieben vor. Mal schauen, ob der weitere Verlauf der Geschichte diesen kuriosen Einschub noch berechtigen wird... Auf jeden Fall bin ich aber gespannt, was es mit den Wölfen, den Zwillingen und den Minderen auf sich hat und wie das Ganze die Reise zum Dunklen Turm beeinflusst...


    Die neue Woche und mit ihr der nächste Leseabschnitt können also gerne beginnen :wink::study:

    Da re-hear ich doch mit... aber ich glaube da wollten sich noch mehr anschließen

    Ich bin auf jeden Fall dabei :bounce:
    Hatte lustigerweise heute in einer Facebook-Gruppe eine Diskussion zum "Dunklen Turm" und da haben wir dann auch noch kurz über "The Stand" geschrieben. Meine Beitrag dazu war: "Ich hoffe, dass ich "The Stand" zusammen mit meinem Ka-Tet, mit welchem ich zum Dunklen Turm unterwegs bin, lesen werden kann" :wink:


    Übrigens: Ich habe euch bereits eingeholt. "Glas" habe ich am Freitag beendet :dance:

    @Studentine Der Mittelteil ist in der Tat ziemlich harzig. Mich hat ja "Glas" ja bereits von Anfang an nicht wirklich gepackt. Das ganze "Gesülze und Liebesgedöns" ist schon ziemlich anstrengend... :roll: Vielen Dank also fürs Ermutigen - ich bleibe dran!


    @Hörbuch-Freak viele Dank fürs Einteilen von "Wolfsmond" :thumleft: Start 12.9. oder 19.9. passt mir wunderbar. Bis dahin bin ich auf jeden Fall durch (bin jetzt unmittelbar vor dem Jahrmarkt). Welches der beiden Daten es werden soll, könnt daher gerne ihr entscheiden :)

    Ihr Lieben,
    Ich lebe noch, ich bin wieder da... :dance:
    Aber ich muss mich echt bei euch entschuldigen. Mich einfach nicht zu melden, das ist eigentlich überhaupt nicht meine Art - tut mir leid! :-?
    Ich habe gerade eine Art "Gang durch die Hölle" hinter mir: Totalabsturz sämtlicher meiner technischen "Hilfen & Arbeitsgeräte". Ich war komplett abgeschnitten von jeglicher Tätigkeit auf elektronischer Basis und ich habe leider auch kurz mal alles verloren - sämtliche Daten einfach weg. Natürlich kenne auch ich Datensicherung, aber ich war dann leider doch zu "vertrauensselig". Die gesicherten Daten waren dann mit den zwangsläufig neu angeschafften Geräten nicht mehr kompatibel... Supergeil :wuetend::wuetend::wuetend: Das wirklich schlimme daran: Ich bin u.a. selbstständig, und so habe ich in den vergangen Wochen ziemlich viel Geld verloren, weil ich keine Aufträge ausführen konnte (das half dann natürlich auch meiner Psyche nicht sonderlich...). Mit Lesen war in dieser Zeit natürlich leider nichts. Die Datenwiederherstellung und das Besänftigen von Kunden hat alles von mir abverlangt. Naja, wie dem auch sei, jetzt ist alles wieder hergestellt, und auch wenn ich eine Unmenge an Arbeit nachzuholen habe, kann ich endlich wieder im BT rum wuseln und auch das Lesen wird bald wieder zum Alltag gehören können :bounce:


    Mit "Glas" bin ich natürlich noch nicht durch, stecke noch mitten drin. Ich habe komplett den Anschluss verloren :( Seid ihr alle schon durch?
    Ich habe jetzt nicht alle Beiträge im Thread gelesen, aber ich meine gesehen zu haben, dass ihr mit dem nächsten Teil Anfang September starten wollt, ist das richtig? Bis dahin hätte ich auf jeden Fall auch wieder aufgeholt und wäre gerne weiter dabei - vorausgesetzt natürlich, dass ihr mich im Ka-Tet noch haben wollt... :uups:

    Inhalt
    Sachsen um das Jahr 1830: In den Städten rauchen bereits die Schlote der ersten Fabriken, das Bürgertum ist die treibende Kraft des Fortschritts, überall blühen Kunst und Literatur, und von der Wissenschaft erhoffen sich die Menschen die Gesundung der Welt. Auf dem Land aber herrscht noch immer das tiefe Mittelalter. Der Frondienst lässt den Bauern kaum noch das Nötigste, die Gesetze der Zünfte knechten das Handwerk, und in den Bergen essen die Tagelöhner Kastanien und backen Brot aus gemahlenem Holz. Ein Kind zählt hier weniger als eine Ziege im Stall. So gross ist die Not, dass die Menschen in Scharen ihre Heimat verlassen, um einen Platz zu ergattern auf einem Segler, der sie nach Amerika bringt.


    Vor diesem Hintergrund erzählt Christoph Scheuring die Biographien dreier Jungen. Jeder mit einer besonderen Begabung gesegnet. Jeder dazu bestimmt, Grosses zu vollbringen. Aber keiner scheint stark genug zu sein für ein Leben in dieser Welt. Zeichen der Zeit ist ein Roman aus einer der spannendsten Phasen der deutschen Geschichte. Er beschäftigt sich mit den grossen Fragen der Zeit: Gibt es Gerechtigkeit? Was ist Schönheit? Wie schafft es der Mensch, eins zu sein mit sich und der Schöpfung? Die Antworten haben auch 200 Jahre später nichts von ihrer Aktualität eingebüsst. (Quelle: amazon.de)


    Über den Autor
    Christoph Scheuring, geb. 1957, lebt als freier Journalist und Autor in Hamburg. Zuvor arbeitete er als Reporter bei STERN und SPIEGEL. Für seine journalistischen Arbeiten wurde er zweimal mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste deutschsprachige Reportage des Jahres ausgezeichnet. Sein Roman Echt wurde 2015 für den Deutschen Jugendbuchpreis nominiert. (Quelle: amazon.de)


    Mein Leseeindruck
    Wow, was für ein Buch! Schonungslos, hart aber authentisch. Ab dem ersten Kapitel hat mich das Buch voll und ganz in seinen Bann gezogen.


    Zeichen der Zeit reiht sich definitiv nicht bei den zahlreichen anderen historischen Romanen ein, die leider viel zu oft die beschriebene Zeit schön reden. Hier werden mir schonungslos Fakten präsentiert: In Zeiten der unbeschreiblichen Armut und des Hungers sind Kinder absolut nichts wert; nichts als ein mühsamer Klotz am Bein. Die Menschen kämpfen ums Überleben. Da ist kein Platz für Träume, Wünsche und Romantik. Und über allem steht die dunkle Macht der Kirche...


    Die Charaktere empfand ich ausnahmslos authentisch gezeichnet. Ebenso das ganze Drumherum. Christoph Scheuring versteht es, mich mit einer sehr angenehmen Sprache in die damalige Zeit zu entführen und mir dabei viele wissenswerte Hintergrundinformationen anschaulich zu vermitteln.


    Das letzte Drittel des Buches konnte mich dann allerdings leider nicht so richtig überzeugen. Das liegt vor allem an einer doch sehr konstruierten Wendung zum Ende hin: Das überraschende Auftauchen eines bislang völlig unbekannten Charakters, der dann auch noch zur Schlüsselfigur für den Schluss des Buches wurde, war für mich überhaupt nicht nachvollziehbar und führte in meiner Bewertung zu einem Stern Abzug. Abgesehen davon ist Zeichen der Zeit aber ein durchweg grandioses Buch mit faszinierenden Charakteren und sehr bildhaften Szenen.


    Fazit
    Drei faszinierende Charaktere und ihre bewegenden Schicksale: Ein tolles Buch, das viel historisches Hintergrundwissen bildhaft vermittelt.

    Inhalt
    In ferner Zukunft sind Männer durch Umweltgifte zeugungsunfähig geworden und die letzten fruchtbaren Clans des Regenwaldes werden als Samenspender missbraucht. Sina, Helen und Kader kommen dem Geheimnis auf die Spur und begeben sich auf die Reise in den Dschungel, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Als ihr Führer verschwindet, sind die drei Frauen auf sich allein gestellt und die Suche nach ihrem persönlichen Glück wird zur grössten Gefahr.
    (Quelle: amazon.de)


    Über die Autorin
    Das Licht der Welt erblickte Chris Tewes 1958 in Herne. Ihre erste Berufswahl - Buchhändlerin, hätte bereits einen Hinweis auf das heutige Hobby geben können, doch ihr Verlangen, selber zur Feder zu greifen, sollte erst viel später erwachen. Nach einer Erziehungspause liess sich Chris Tewes zunächst zur Heilerziehungspflegerin ausbilden und arbeitete zuletzt mit Kindern einer Förderschule. Heute lebt sie mit ihrem Mann in einer idyllischen Kleinstadt an der Ruhr und frönt seit einigen Jahren eifrig ihrer Lust am Schreiben.
    (Quelle: amazon.de)


    Mein Leseeindruck
    Die drei Freundinnen Sina, Helen und Kader verbindet nicht nur die gemeinsame Kindheit. Alle drei wünschen sich ein Kind. Doch sie leben in einer Welt, in der Männer zeugungsunfähig geworden sind und Kinder nur noch durch künstliche Befruchtung entstehen. Die kostbaren Samen sind rar und daher wird strikt geprüft, wer schwanger werden darf. Sina, Helen und Kader haben den Eignungstest alle drei nicht bestanden und wollen ihr Schicksal nun selbst in die Hand nehmen. Sie planen eine gefährliche Reise in den brasilianischen Dschungel, wo es in einem entlegenen Dorf noch zeugungsfähige Männer geben soll.


    Die Grundidee zu dieser Geschichte fand ich sehr spannend. Mit dem Thema Zeugungsunfähigkeit durch Umweltgifte zeichnet die Autorin ein durchaus realistisches Zukunftsszenario. Allerdings bleiben entsprechende Hintergrundinformationen zur Rahmenhandlung leider etwas auf der Strecke. Man erfährt nicht wirklich viel über das Leben in dieser Zukunftswelt. Stattdessen erhält man über die drei Frauen immer wieder die gleichen Infos: Helen ist besserwisserisch, Kader aufbrausend und Sina vermittelnd. Diese Wiederholungen waren mit der Zeit etwas nervend und wirkten sich entsprechend negativ auf das Lesevergnügen aus.


    Der Prolog verrät dann eigentlich auch schon zu viel über den Ausgang der Reise der drei Freundinnen. Das ist sehr schade, denn es mindert meiner Meinung nach die Spannung im weiteren Verlauf der Geschichte doch schon erheblich. Apropos Spannung: Ein Ökotrhiller, wie das Cover verspricht, ist das Buch nicht. Es ist viel mehr eine Art Abenteuerroman.


    Und der Schluss? Tja, was soll ich sagen... Ein ziemlich zackiges und recht konstruiertes Ende. Man hat irgendwie das Gefühl, die Autorin wollte die Story einfach nur noch zu einem Abschluss bringen. Schade, denn alles in allem fand ich die Idee toll, aber die Umsetzung konnte mich nicht richtig überzeugen. Unter dem Strich nicht wirklich schlecht, aber ich hatte mir bei diesem Buch etwas vorgestellt, das besser durchdacht und spannender aufgezogen ist.


    Fazit
    Zwar kein Thriller, aber ein durchaus unterhaltsamer Abenteuerroman, aus dem man allerdings mehr hätte machen können.

    Allerdings ist dieses Rätsel aus meiner Sicht ohne Vorkenntniss für niemanden lösbar - Auch nicht mit Logik. Ich bin Rolands (erster) Meinung: Es ist ein dummes Rätsel

    Jetzt fühle ich mich nicht mehr ganz so bescheuert. Bin froh, dass Roland und @Hörbuch-Freak das so sehen wie ich: Nicht ich bin dumm, sondern das Rätsel :lol:


    Geht mir auch so. Eddie mag ich auch noch ganz gerne, mit Susannah tue ich mich irgendwie schwer. Die kleinen Detta ausbrüche finde ich jetzt ganz ok, aber als sie nur Detta war hätte ich sie am liebsten an die Wand getackert.

    Stimmt, Eddie mag ich eigentlich auch noch ganz gerne. Seit er von seinem Dauertrip runter ist, ist er mir auch sehr sympatisch. Für mich ein Charakter mit einer besoneren Tiefe. Er wird ja von allen immer für etwas dümmlich gehalten; er ist quasi der Pausenclown des Ka-Tet. Aber ich finde, das wird ihm so gar nicht gerecht. Denn ich bin sicher, in Eddie schlummert ein wahrer Revolvermann :wink: Detta mag ich auch gar nicht. Die geht mir extrem auf die Nerven. Ich bin froh, dass sie nur noch selten zum Vorschein kommt. Susannah hingegen kann ich ertragen :lol:


    Herrje, ich kenne den Zauberer von Oz nur sehr oberflächlich

    Öööhhm... Ich kenne ihn gar nicht... :-,:pale:


    Dann können wir doch gleich das nächste LR-Projekt in Angriff nehmen, wenn wir mit dieser durch sind oder @Zinu???

    Das können wir gerne machen :) Ich werde das Buch auf jeden Fall lesen wollen. Ich mag so Endzeit-Bücher ohnehin generell sehr gerne und die Suppergrippen-Welt klingt doch mal ganz spannend :wink:


    Unsere 5 Freunde begeben sich nach Topeka hinein und organisieren zunächst einen Rollstuhl für Susannah von den "Krüppelplätzen". Hier kam der Unterschied zwischen den zeitlichen Epochen, aus denen Susannah und Eddie kommen, sehr krass zum Vorschein. Während es in ihrer Zeit Glück war, mit Rollstuhl den Bordstein hochzukommen gibt es jetzt Behindertenparkplätze.

    Da stimme ich dir zu. Die Unterschiede zwischen den zeitlichen Epochen sind teils wirklich sehr gut in die Geschichte eingeflochten, was ich sehr spannend finde. Allerdings finde ich, dass dies nicht nur die Epochen von Susannah und Eddie (oder Jake) betrifft. Ich finde, auch die Unterschiede zu unserer heutigen Zeit kommen teils ganz schön offensichtlich zum Vorschein. Würde man z.B. heute von "Krüppelparkplätzen" sprechen, müsste man bestimmt gleich am Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg antraben... 8-[



    Grundsätzlich hat mir dieser Leseabschnitt nicht sonderlich gefallen. Es ist nicht wirklich viel passiert und jetzt wird auch irgendwie alles wieder verwirrend und kryptisch. Ähnlich wie in "schwarz". Ich hoffe, das kryptisch-verwirrende bleibt nicht so, sonst wird "Glas" eine Lesequal für mich... :uups: Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht (und ob und wann der kleine, "zwinkernde" Charly Tschuff-Tschuff wieder ins Spiel kommt).

    Im ersten Teil des Buchduos Just One Day erlebte der Leser die Geschehnisse aus Sicht von Allyson. Der zweite Teil beginnt wieder da, wo sich Allysons und Willems Wege trennen: Im August in Paris. Allerdings steht der Leser nun an Willems Seite und erfährt, wie es ihm ergangen ist. Nach Paris kehrt Willem nach Hause zurück. Hier erwarten ihn unangenehme Verpflichtungen und er muss sich der Vergangenheit stellen. Doch die Begegnung mit Allyson ist auch an ihm nicht spurlos vorbei gegangen und er beginnt, sie zu suchen. Genau wie Allyson begibt auch er sich dabei auf den Weg einer ganz persönlichen Identitätssuche.


    Während Willem als Charakter für mich im ersten Teil kaum greifbar war und mir zu glatt erschien, erlebte ich in nun von der ersten Seite an ganz anders. Die Autorin hat ihm endlich wahres Leben eingehaucht und zeichnete einen sehr verletzlichen, einsamen Charakter, der mit seinem Schicksal hadert. Der Schreibstil ist, passend für ein Jugendbuch, wie im ersten Teil sehr einfach gehalten. Die Geschichte lässt sich ganz gut in einem Rutsch lesen. Allerdings führen für meinen Geschmack auch im zweiten Teil zu viele Zufälle zum Ziel.


    Und ein ganzes Jahr endet exakt da, wo auch der erste Teil Nur ein Tag endet. Wer also eine Fortsetzung im klassischen Sinne erwartet, wird enttäuscht. Man sollte ohne diese Erwartung an das Buch heran gehen, denn am Ende fügen sich die beiden Teile dennoch wunderbar zu einem Ganzen zusammen.


    Natürlich wusste die Autorin, dass sie damit viele ihrer Leser enttäuschen würde. Mit dem 38-seitigen Bonuskapitel Und noch eine Nacht, das unter nocheinenacht.de als konstenloses eBook erhältlich ist, werden daher am Ende doch noch alle belohnt, die es wirklich wissen wollen. Hier erfahren die Leser nämlich endlich, was tatsächlich passiert, nachdem Allyson durch die Tür gegangen ist...


    Fazit
    Schönes Ende einer Young-Adult-Story über das Erwachsenwerden, Identitätssuche und Liebe.

    Erwartet hätte ich bei Nur ein Tag eigentlich einen typischen Liebesroman. Aber das Buch war mehr Identitätssuche verpackt in eine jugendliche Liebesgeschichte, als Liebesroman.


    Der Einstieg in die Geschichte war leicht, nicht zuletzt natürlich dank der simplen Sprache, die verwendet wird. Tatsächlich flogen die Seiten buchstäblich dahin, doch überzeugen konnte mich das Buch trotzdem nicht so richtig. Immer wieder musste ich mich daran erinnern, dass es sich hier um ein Jugenbuch handelt und ich meine Erwartungen etwas herunter schrauben sollte. Ich bin allerdings der Meinung, dass sich Zufälle sowie unlogische und unglaubwürdige Handlungen auch in Jugendbüchern nicht häufen sollten. Während des Lesens musste ich solche Häufungen versuchen zu ignorieren, um dennoch eine ganz angenehme Lesezeit zu geniessen.


    Mit den beiden Hauptcharakteren konnte ich fast bis zum Schluss hin leider auch nicht viel anfangen. Allyson ging mir mit ihrer zickigen, kindischen Art auf die Nerven und Willem war mir einfach zu glatt. Zum Schluss hin konnte ich mich dann allerdings wieder etwas mit Allyson versöhnen, da sie ihre Einstellung doch noch ziemlich geändert hat und zumindest für mich einen authentischeren Eindruck machte. Bei den Nebencharakteren konnte mich eigentlich nur Dee überzeugen. Alle anderen waren mir etwas zu überzeichnet dargestellt.


    In diesem Roman werden einige amerikanische Klischees Europa betreffend verarbeitet. Das mag manchmal etwas befremdlich wirken, brachte mich aber meist zum schmunzeln. An teeniegerechtem Hollywood-Kitsch fehlt es nicht und ich kann mir daher sehr gut vorstellen, dass 13/14jährige Mädchen bei der Lektüre total ins Schwärmen kommen.


    Das Ende empfand ich als durchaus gut gelungen. Meiner Meinung nach zwingt es nicht unbedingt zum Kauf des zweiten Teils des Buchduos. Man könnte die Geschichte genauso gut so stehen lassen. Wer allerdings wissen will, warum Willem verschwunden ist, der wird wohl nicht um Und ein ganzes Jahr herum kommen...


    Fazit
    Identitätssuche verpackt in eine jugendliche Liebesgeschichte. Netter Zeitvertrieb für junge Leser.