Beiträge von serjena

    Dies ist der letzte Teil der Wanderungen welche ich als Leserin mit Franz Hohler unternommen habe.


    Nun wandern wir also zum oder auf den Weissenstein ein Klassiker für jeden Wanderfreund - es ist schon November geworden - dazu möchte ich einiges mehr schreiben. Es ist eine Gebirgskette welche von nationaler Bedeutung unter den Naturdenkmäler der Schweiz ist.

    Franz Hohler interessiert sich natürlich für die Fussabdrücke der Dinosaurier - Spuren. Über die Sätze welche in Begleittafeln, welche man überall an Orten welche von einiger Bedeutung sind sieht, darf man sich einfach nicht wundern - "Der eindeutige Beweis, dass solche Tiere bei uns gelebt haben, liefern ein vor kurzem in der Nähe von La Heutte entdecktes Trittsiegel"

    https://naturmuseum-so.ch/ausstellungen/dinosaurierspuren-bei-lommiswil/

    Wobei ich nebenbei bemerken möchte - dass es gar nicht so ungewöhnlich ist in der Schweiz Spuren von Dinosaurier zu entdecken. Aber das darf jeder für sich selber heraus finden und wenn er nur einen Abstecher in ein Saurier Museum macht.

    Schön wenn man liest wie auf an einer Föhre auf dem Pfad ein Kästchen mit einem Gästebuch ist - ein kleines Buch in welchem man seine Eindrücke eintragen kann. Da würde ich gerne einmal darin blättern, was schreibt man denn so auf einer solchen Wanderung - hoffentlich nicht etwas gar langweiliges wie "Es hat keine Leute. Das gefällt mir"


    Auch die Kälte im November lässt den Autor nicht davon abhalten seine Tagestouren zu machen. Somit erfahre ich dass der Freulerpalast in Näfels auf Grund eines Witzes des französischen Königs Louis XIII erbaut wurde. Dieser ist erwähnenswert - frei zitiert "Wie Kaspar Freuler ein Oberst der französischen Garderegiment in den Ritterstand erhoben wurde, sagte der König dass er ihn einmal in der Schweiz seinem Zuhause besuchen würde. Freuler ging somit hin und baute diesen Palast um dem König eine würdige Bleibe anbieten zu können. Die Ironie und trauriges Ende- niemals besuchte der König Freuler in Näfels - und mit den Schulden und dem Spott hatte Freuler bis zu seinem Tode zu kämpfen".


    Von der Marienhöhe (Seelisberg) einem Aussichtspunkt sieht man auf das geschichtsträchtige Rütli. Diese Wiese spielt der Legende nach eine wichtige Rolle bei der Gründung der Schweiz -wobei sich Vertreter von Uri, Schwyz und Unterwalden auf dieser zusammen fanden und mit einem Eid , dem „Rütlischwur“ einen Bund gegen die tyrannischen Vögte der Habsburger schlossen.

    Im Nationalrat des Bundeshauses der Schweiz hängt ein monumentales Gemälde des Malers Charles Giron welcher von der Marienhöhe die Landschaft und Berge um das Rütli darstellt.


    Wir lernen Pater Alberik Zwyssig den Komponisten des Schweizerpsalms kennen, ursprünglich ein Kirchenlied, auch wenn nur in Form einer Büste vor der Kirche in Bauen.


    Inspiriert durch lustige Namen wie „Hellchöpfli“ ändert Franz Hohler seine geplante Wanderung, was natürlich auch den Leser zu Vermutungen anregt. Was ist denn gemeint mit diesem Wort- ist man ein besonders „helles Köpfchen“ nach Absolvierung des Weges oder darf man diese Wanderung nur unternehmen wenn man ein „helles Köpfchen“ ist. Aber da dieses wie so oft bei speziellen Mundartwörter der Fall ist, verschieden sowohl geschrieben wie auch gesprochen wird wie „Höllchöpfli“ - oder auch „Hällchöpfli“ sind mehrere Interpretationen möglich.


    Der Dezember führt uns durch die verschneiten Schwarzwaldschluchten ein Erlebnis der besonderen Art und sogar am 24. Dezember wird eine gemächliche Wanderung gemacht.


    Im Januar geht es weiter nach Val Bever, hier sind es die schönen alten Engadinerhäuser die die Aufmerksamkeit des Autors wecken, wie auch die vielen neuen Engadingerhäuser welche genau so aussehen wie die alten Engadinerhäuser. Da das Wetter in der Deutschschweiz nicht unbedingt zum wandern einlädt macht er sich auf den Weg in die Sonnenstube - dem Tessin, wird jedoch etwas überrascht weil doch noch Schnee liegt.


    Einen Blick auf den Flughafen von Zürich wirft der Autor frühmorgens an einem bitterkalten Tag Ende Januar wobei es wiederum zu einem Denkmal geht, einer eiserner Flamme.

    Auf dem Steinsockel ist folgende Inschrift eingemeisselt:

    „DIES DENKMAL BAUTE DAS ZÜRCHER VOLK ALS SINNBILD SEINER OPFER, DIE DER WELTKRIEG 1914–1918 ZU DES VATERLANDES SCHUTZ FORDERTE“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Forchdenkmal


    Wenn man dann das Wort „Gemmi“ liest wundert man sich wieder einmal über diesen kuriosen Namen eines Gebirgspasses und muss die Suchmaschine in Anspruch nehmen da man noch nie was davon gehört hat.


    Wie der Autor vom Meer der Schweiz schwärmt stellt sich schon die Frage, wo befinden wir uns denn. Es stellt sich heraus dass damit der Bodensee gemeint ist. Wiederum geniesst er das fabulieren auf seinem Weg, somit schreibt er, wie er an einer Werfthalle liest 16 t - Slipeinlage - ich zitiere „Welche Meeresriesin trägt einen solchen Slip“ - oder „Keine Schiffe draussen, kaum Schiffe hinter den Hafenmauern, sie müssen ins Landesinnere geflohen sein".


    Jeremias Gotthelf ist sicher vielen bekannt auch wenn seine Bücher heute fast nicht mehr gelesen werden. Dank der Wanderung ins Emmental wird man als Leser wieder einmal an diesen erinnert und erinnert sich an die Schwarzweiss- Filme wie „Ueli der Knecht“ und „Ueli der Pächter“ welche nach dessen Romanen gedreht wurden.


    Die Wanderung am 25. 2. welche den Autor von Hütten nach Sihlbrugg führt, den Titel trägt "Zurück", man erinnert sich die Wanderungen begann in Sihlbrugg , ist zugleich die Letzte und mit dieser der Abschluss der Geschichte.


    Somit sind wir als Leser mit Franz Hohler kreuz und quer durch die Schweiz gewandert, mit Abstecher nach Italien, Deutschland und einem Blick nach Frankreich.

    Natürlich hat mich nicht alles wirklich interessiert was der Autor geschrieben hat, wie die Schilderung wie er sich den Fuss vertrat auf dem Barfüsserplatz in Basel wie auch andere körperlichen Befindlichkeiten. Gut ich akzeptiere seine Erinnerungen welche ihn in die Vergangenheit führen, ich denke solche Wanderungen rufen vieles was man im Alltag nicht beachtet ins Gedächtnis und dies schreibt der Autor in diesem Buch nieder.


    Jedoch es ist ihm gelungen mich zu überraschen indem er mir aufzeigt, wenn man mit offenem Blick durch die Gegend wandert aber auch spaziert welche Entdeckungen man machen kann. Ich bin angetan habe so viel Neues erfahren was ich bis dahin weder beachtet hatte noch wusste.

    Es ist so phantasievoll, wenn er schreibt wie er mit langen Gleitschritten auf einer Art Feentanzplatz gelangt mit einem mächtigen Felsblock der aussieht wie ein windschiefes Haus.

    Dann Worte wie „Milachru“ wobei man sich im ersten Moment fragt, wohin führt denn dieser Weg, bis man schmunzelnd lesen kann wir sind im Wallis, nichts gegen die Walliser aber wenn man dann mit Hilfe der Suchmaschine die Namen der Weiler nachliest…

    Vielleicht verstehen enthusiastische Berggänger Sätze wie „Viele sind es, welche an diesem Spätsommertag dem Berg huldigen… mit fehlt das Verständnis wie man einem Berg huldigen kann. Aber das sind Details die man überlesen kann.

    Dafür weiss ich nun wo und wofür die Militärmusiker ausgebildet werden, ein schöner Gedanke welcher sich beim lesen entwickelt - lieber mit einem Musikinstrument hantieren wie mit einer Waffe.

    Man geniesst ein wenig Schadenfreude wenn der Regen auf den Wanderer prasselt, weil er, zwar nur mit einem „leichten Neid“ den Freund betrachtet der leichter voran geht.

    Ich habe mit Vergnügen Franz Hohler auf seinen 52 Wanderungen begleitet -er musste sich mit neuen Wanderschuhen abplagen, welche auf die Fersen drückten - ein Druckpflaster anlegen - das blieb mir als Leser erspart, und kann sie fast wie neu wieder im Schrank versorgen.

    Diese Buch war eine unglaubliche Herausforderung an mich. Einige Male konnte ich fast nicht weiterlesen - es war teilweise zu beklemmend.


    Diese Geschichte der beiden Brüder welche in diesem Brunnen leben - da mag eigenartig klingen, jedoch wie sie ihre Tage gestalten - im Moment ist es ihr Leben. Dass es ein kämpfen um das überleben wird, wirkt so erbarmungslos, jede Handlung, jeder Abschnitt der Geschichte wird gekennzeichnet durch eine Veränderung der Körper der beiden Jungen.

    Man kann es betrachten wie man will - voller Ängste, voller Schrecken auch voller Hoffnung, denn jemanden muss es doch gelingen aus diesem Brunnen heraus zu kommen, man fühlt sich mit den Protagonisten gefangen sieht keinen Ausweg. Dieses greifbare Delirium welches um sich greift, die halluzinatorische Zustände, diese zum Kannibalismus neigenden Gedanken sind von eine Gewalt dass man hofft es ist nur ein Albtraum und das Erwachen erfolgt im nächsten Moment auch wenn es ein jammervolles Erwachen sein wird

    Der Sinn dieses Dramas zu erfahren, diese Frage des Warum, hat mich sehr beschäftigt


    Ich hatte die Befürchtung dass mein Beitrag zu emotional wird, deshalb habe ich mich etwas zurück gehalten mit der Beschreibung. Eine Erzählung welche noch lange nachhallt und mich nachdenklich macht.

    52. Ein Buch mit einem Protagonisten, dessen Vorname mit B anfängt


    Boris Vololdymyrovych Pavlykovsky

    Wer nun an eine gewisse Serie denkt beim bei dieser Namensähnlichkeit :-, Vololdymyrovych -

    Der Dialog wie sich die beiden Jungen kennen lernten

    "Sein Name war Boris. Irgendwie trafen wir uns an diesem Tag in der Truppe wieder, die nach der Schule auf den Bus wartete.

    "Aha. Harry Potter", sagte er und musterte mich. "Leck mich am Arsch", sagte ich lustlos. Es war nicht das erste Mal, dass ich in Las Vegas diese Harry-Potter Bemerkung hörte.

    Dieser Thread muss ich unbedingt "im Auge behalten" denn das Buch habe ich ebenfalls vorgemerkt - irgendwann im März kann ich es lesen.

    im Netz kann man einige interessante Artikel lesen welche schon 1992 publiziert wurden - Was hätte ich getan

    Dazu ein Zitat welches der Autor des von findo erwähnten Buches sich selber stellen musste

    Zitat

    Wydens Buch ist eine auch von Selbstzweifeln geprägte Auseinandersetzung mit Fragen nach Schuld und Gewissen. Wie weit darf einer gehen, ohne seine Seele zu verspielen? Dürfen Menschen mit dem Teufel paktieren, wenn sie dadurch ihr Leben oder das von Verwandten zu retten vermeinen? Und: "Was hätte ich in Stellas Situation getan? Ist es nur ein glücklicher Zufall, daß ich nicht vor dieselbe Entscheidung gestellt worden bin?"


    Sonst kommst du nach Ausschwitz

    Das Tabu der Holocaust - Forschung

    Ich habe mich natürlich im Netz versucht darüber zu informieren ob schon damals eine Flut der Empörung wie es nun bei diesem Buch passierte durch die Allgemeinheit ging, jedoch nichts gefunden.

    Dazu jedoch ein Interview in der Jüdische Allgemeine - ich denke man sollte dies lesen und somit kann vermieden werden bevor man überhaupt das Buch von Taskis Würger gelesen hat dieses, wie auch den Autor vorzuverurteilen.

    Im weiteren Verlauf mit den Wanderungen von Franz Hohler lernen wir wiederum schöne Gegenden kennen - er erzählt davon seine Geschichten und stehen auf manchem Berg wie das „Hörnli“ im Kanton Zürich. Manchmal sind es leichte Wanderungen, jedoch es gibt auch anspruchsvolle wie die „Drei Schwestern“ eine Gebirgsgruppe in den westlichen Zentralalpen. Wobei der Autor schreibt


    Zitat

    „Die zweite und dritte Schwester werden von den beiden Wanderern nur von ihrem steinernen Rocksaum her gegrüsst, es sind markante Kletterfelsen, aber es muss sich um fromme Schwestern handeln, denn beide sind von einem Kreuz gekrönt“

    Oftmals findet man in den Bergen in Stein gemeisselte Inschriften welche auf ein Ereignis, eine Person oder was weiss ich wichtiges hinweisen. Wenn man jedoch nur den Satz liest „Alprhodung durch Refraktaere 1943“ ist man genau so schlau wie vorher, ausser man ist sehr belesen oder konsultiert so schnell wie möglich die grosse Suchmaschine. (Mir hat diese allerdings nicht weiter geholfen somit weiss ich immer noch nicht was „Refraktaere“ sind- habe jedoch dem Autor Franz Hohler eine E-Mail geschickt damit er mich doch bitte aufklärt)

    Übrigens wer einmal Franz Hohler life erleben möchte, er reist 2019 kreuz und quer durch die Schweiz mit Lesungen

    http://www.franzhohler.ch/auftritt.php


    Da sich Franz Hohler auf seine Sommerhochtouren, damit ist vor allem der Piz Bernina gemeint, der letzte der Grossen (Jungfrau, Mönch und Eiger, Finsterarhorn, Weisshorn, Mont Blanc hat er schon in früheren Jahren bezwungen) welchen er noch nicht bestiegen hat vorbereitet begeht er im Juni den Uri Rotstock am Vierwaldstättersee mit seiner am Ufer stehenden "Tellskappelle" wonach der Sage nach nach Wilhelm Tell vom Boot des Landvogts Geissler gesprungen ist.


    Diese Wanderungen machte Franz Hohler wie schon erwähnt im Jahre 2003 wobei der Sommer als “Jahrhundertsommer“ betitelt wurde. Auch wenn ich etwas abschweife möchte ich dennoch gerne dieses Zitat einfügen


    Zitat

    Man sass bis spät in der Nacht in den Strassencafés, überall gab es improvisierte Strandbars, und Jacken verschwanden über Monate in den Schränken. Im Sommer 2003 lebte die Schweiz draussen; Basel verwandelte sich in Bari, Zürich in Zaragoza, Lugano in Lagos. Auf den Strassen schmolz der Asphalt, die SBB mussten die Schienen mit Wasser kühlen, damit sie sich nicht verformten. Wasser war überhaupt das grosse Thema. Wer konnte, stürzte sich hinein. Vielerorts war es stark zurückgewichen, Flussbetten trockneten aus, der Rhein war nicht mehr schiffbar. Selbst in Bergseen, die sonst nie wärmer als 14 Grad werden, herrschte jetzt Badetemperatur. In St. Moritz wurde ein Seeschwimmen veranstaltet.

    https://www.nzz.ch/panorama/alltagsgeschichten/dem-jahrhundertsommer-auf-den-fersen-1.18572619

    (man beachte wie der Bauer seine Wiese mäht)


    Somit ist es nicht verwunderlich dass der Autor in den Tessiner Wäldern im Juli Abkühlung bei seinen Wanderung sucht.


    Nach weiteren kleiner und grossen Wanderungen allein und in Begleitung wird somit im August der Piz Bernina (Biancograt) in Angriff genommen. Und hier erfährt man als Leser etwas erstaunliches - der Autor ist nicht schwindelfrei und nimmt dennoch diese Gratwanderung auf sich.


    Seine Geschichten sind oftmals wirklich zum schmunzeln, und wenn der Autor über das „Baumberger Denkmal“ fabuliert hat man den Franz Hohler vor Augen wie man ihn aus seinen Fernsehauftritten kennt.


    Somit stehen wir im September schon auf dem Brienzer Rothorn haben vieles gesehen und erfahren und freuen uns auf Wanderungen im Spätsommer. Dann im Oktober befinden wir uns Worm’s Head in Südwales.

    Und endlich wie wir noch „Die schwarze Madonna“ in Einsiedeln besucht haben werden wir nun unsere Fussabdrücke auf dem Weissenstein hinterlassen.

    Guten Morgen :flower:

    Bin gestern ganz schön weit herum gekommen mit den Wanderungen von Franz Hohler.


    Heute ist ein besonderer Tag den ich gerne erwähnen möchte - denn er geht ganz gerne vergessen. Dazu werde ich nebst dem Link einige Zeilen zitieren (es gibt einige die scheuen sich nämlich einen Link zu öffnen - durfte ich feststellen)

    15. Februar - Internationaler Kinderkrebstag

    Zitat

    Pro Jahr erkranken weltweit mehr als 250.000 Kinder an Krebs. Am 15. Februar wird mit dem internationalen Kinderkrebstag an die vielen Kinder erinnert, die jedes Jahr eine oft tödliche Krebsdiagnose erhalten. Leukämie ist die verbreitetste Krebsform bei Kindern und viele der kleinen Patienten können nur durch eine Stammzelltransplantation überleben.

    Doch noch immer findet allein in Deutschland jeder 5. Patient keinen geeigneten Spender. Als potenzieller Stammzellspender können Sie Blutkrebspatienten neue Hoffnung schenken!

    Guten Morgen :flower:

    findo - da du soeben das Buch Einer von uns - Åsne Seierstad gelesen hast, lies doch diese aktuelle Reportage aus meiner TagesZeitung

    Fährmann auf der Trauma- Insel


    Heute mache ich mich mit Franz Hohler auf weitere Wanderungen um etwas Abstand zu den beiden sehr anspruchsvolle Bücher - Unter der Haut von Gunnar Kaiser und "Il bambino che rubò il cavallo di Attila" welche ich ebenfalls lese zu bekommen.


    ich wünsche euch einen wunderschönen San Valentino :wink:

    45. Ein dünnes Buch aus Deinem Regal

    Um keine Kinderlektüre zu nennen habe ich mich für dieses wunderschöne Buch mit knapp 40 Seiten entschieden, welches nebst der Geschichte mit seinen zauberhaften Bildern überzeugt.


    Klappentext

    Kurz vor dem Ersten Weltkrieg beginnt der Schäfer Elzéard Bouffier, in der verödeten, zerstörten Provence Bäume zu pflanzen. Einfach so, um die Welt wieder schön zu machen, pflanzt er Tag für Tag, jahrzehntelang. Und schafft es tatsächlich, dadurch vielen Menschen ein Stück Lebensfreude zu schenken. Die Bilder des preisgekrönten Malers und Illustrators Quint Buchholz unterstreichen die hochaktuelle Thematik, die in dieser Geschichte liegt: Ein Außenseiter, der es schafft, mittels Geduld und festem Willen ans Ziel zu kommen und die Natur nachhaltig zu verändern.

    Was für einen spannenden Literaturclub welcher im Februar Bücher präsentiert. :flower:

    Ausserdem interessante Gäste wie Andreas Isenschmid - Marcel Proust mofre  :wink:


    Das Buch von Serotonin von Michel Houellebecq erhitzt die Gemüter sehr.

    Kristen Roupenian erzählt in ihrem Buch Cat Person 12 Stories - wobei die Washington Post schreibt " Einzigartig – zum ersten Mal werden die Befindlichkeiten der Millennials beschrieben.“ (Ich weiss im Moment nicht genau, wer damit angesprochen wird :scratch:)

    Dann folgt das Buch Die einzige Geschichte von Julian Barnes - ein Autor welcher hier im BT sehr viele "Fans" hat :wink: Von tom leo wie immer hervorragend rezensiert Die einzige Geschichte - gefällt wie in der Kritikerrunde, besonders von Philipp Tingler besprochen wird.

    Ein ganz spezielles Buch welches ebenfalls besprochen wird Ich weiss warum der gefangene Vogel singt - Maya Angelou - welches von der Kritikerrunde als ein sehr wichtiges Buch beschrieben wird - Tenor "Jeder sollte das lesen"

    Wer schon James Baldwin gelesen hat - kann sich in etwa vorstellen von was Maya Angelou spricht in ihrem Buch.


    Vor 200 Jahren wurde der deutsche Schriftsteller Theodor Fontane geboren.

    Aus diesem Anlass wurde Effie Briest vorgestellt.


    Somit wird 2019 dieser Schriftsteller besonders geehrt 200 Jahre Theodor Fontane


    EdIt: Gerade den Beitrag von dir Hypocritia zur Sendung gelesen. Ich bin immer wieder begeistert von dieser Kritikerrunde - vor allem sie wirkt immer sehr fröhlich - man spürt den Spass welche die Anwesenden haben. Ich habe mir alle Bücher notiert, denn da ich meistens Onleihe lese kann ich gut in diesen schmökern wenn sie dann erhältlich sind und wenn sie nicht gefallen - weg damit. Da ich James Baldwin gelesen habe werde ich jedoch ganz sicher das Buch von Maya Angelou intensiver beachten.

    Über deinen Beitrag zu "Druckfrisch" werde ich mich gerade nicht äussern, sonst "schlagen hier wieder die Wellen hoch, allzu hoch" :wink:


    Hypocritia hat du übrigens gesehen - man kann nachgucken wann in den nächsten Monaten der Literaturclub ausgestrahlt wird, mit welchen Kritikern und welchen Gästen. Wobei ich dir diesen im Mai besonders empfehlen möchte mit Elke Heidenreich und Philipp Tingler :-,

    44. Das Buch, das in Deinem echten Bücherregal ganz oben links steht


    Ich bin eine ordentlicher Mensch - wenigstens hin und wieder :uups: - und da ich keine Lust habe gelesenes und ungelesenes ständig zu sortieren - beginnt oben links die Reihe der Bücher mit A wie Melinda Nadj Abonjii welche 2010 den deutschen Buchpreis und den Schweizer Buchpreis gewann.

    Es ist die Geschichte einer Emigration - die Geschichte des Ankommen - die Geschichte des Lebens zwischen zwei Welten. Und auch nach mehreren Jahren wie die Familie schon in der Schweiz lebt sagt die Mutter "Wir haben hier noch kein menschliches Schicksal, wir müssen es uns zuerst erarbeiten"

    serjena vielleicht das ganze als Akkusativ verwenden "den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben ..." dies ist wenn ich mich nicht irre auch Einzahl ....

    Danke :flower: stimmt da merkt man wieder wie wir Schweizer leider eigene Gedankengänge haben, aber ich musste es nun einfach laut aussprechen klar ist es :uups:

    Bona Vox dann nervt aber der Duden-gewaltig ?( nun lasse ich es mit dem Wort DEN - und Ruhe ist.:wink:

    Guten Mittag :flower:


    Es ist mir bewusst dass eigentlich folgende Frage nicht hierhin gehört. Jedoch bei der Übersetzung von italienisch in deutsch und der anschliessenden Kontrolle sagt mir der Duden ständig bei diesem Satz "Aktiv zuhören, dem Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich zu äussern" -

    dem wäre unbekannt, ohne jedoch auf ein anderes Wort hinzuweisen.

    Das Wort äussern bitte nicht beachten denn in der Schweiz kennt man kein "Doppelss.

    Ich habe keine Ahnung was ich falsch mache.

    Noch etwas schreibt man besser Coachee. oder Gecoachten


    Sorry und Danke - ich würde auch lieber in meinem Buch lesen gerade im Moment :uups:

    Ob man es im ersten Sinne des Wortes geniessen kann?

    Nicht dass wir uns falsche verstehen - mit dem geniessen meinte ich nämlich - einmal alleine in einem Café sitzen zu können, etwas trinken und in Ruhe lesen. Denn das gibt es wirklich selten in dieser Stadt, ach das ist eigentlich ein Dorf, auf auf Schritt und Tritt laufen einem Freunde und Bekannte über den Weg.

    Genau das ist auch heute passiert ich konnte gerade mal 13 Seiten lesen "Ich weiss es nicht. Hatte die Augen geschlossen" sagt der Kleine" und schon sassen Personen welche ich kenne an meinen Tisch und fertig war das Ungestört sein. :wink:

    Dass das Buch allenfalls heftig sein könnte war mir schon bewusst wie ich den italienischen Klappentext gelesen hatte, zudem ich und Geschichten mit Kindern - immer mein ungutes Gefühl.

    Jessy1963 also keine Lektüre für mich, danke für das Bescheid sagen.

    Guten Morgen :flower:

    Einen strahlenden Frühlingstag erwartet mich- die Sonne scheint und es ist einfach nur schön.


    findo danke für die Ausführungen - ich hoffe dass Klaus V. auf deine Rezension reagieren wird obwohl er leider seit dem 9.Dezember nicht mehr aktiv war, das ändert sich hoffentlich bald denn seine Erläuterungen habe ich immer gerne gelesen.


    Das Buch von T.C. Boyle hat mich schon für sich eingenommen - ich habe nun das "Vorspiel" :-, Basel 1943 gelesen - die Selbstversuche von Albert Hofmann mit Lysergäurediethylamid - wobei man immer von einem "Gift" sprach - was es natürlich streng genommen auch ist wenn man an die verheerenden Folgen denkt. Aber davon sind wir noch weit entfernt. In dem folgenden Teil 1 sind wir in Cambridge 1962 lernen als Leser nun den charismatischen Timothy Leary kennen welcher in seinem Haus Sessionen !!! abhält und zu einer Studie wie betont wird kleine rosarote Tabletten unter den geladenen Gästen verteilt- die Wirkung ist phänomenal:wink:


    Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag- heute darf mein Vierbeiner in den "Beauty- Salon" und ich hole mir das von tom leo besprochene Buch El niño que robó el caballo de Atila setze mich damit in ein Café und werde es geniessen :wink:


    Fast vergessen muss doch noch was fragen :-k  Jessy1983 und pralaya von was für einem Buch mit Tabellen ist die Rede -nicht dass ich mir etwas auf den Reader lade (denn das ist was mir hier passiert, es wird über Bücher gesprochen - und schwups sind sie auf dem Reader :) ) dann nichts verstehe - eben weil es Tabellen hat - Danke

    43. Ein Buch, das Dir gefällt, bei dem Du aber mehrere Anläufe gebraucht hast


    Dieses las ich erst weiter (keine Ahnung wie lange ich es auf der Seite liegen lassen hatte, obwohl der Beginn vielversprechend klang) wie ich die Rezension von beedaddy gelesen hatte. Durfte feststellen "eine literarische Perle" gefunden zu haben, etwas was man selten findet.

    Klappentext

    John Grimes ist ein schwarzer, empfindsamer Junge aus Harlem, sexuell unschlüssig, seine einzige Waffe zur Selbstverteidigung ist sein Verstand. Aber was nützt es, von den weißen Lehrern gefördert zu werden, wenn der eigene Vater einem tagtäglich predigt, man sei hässlich und wertlos, solange man sich nicht von der Kirche retten lässt. John sehnt sich danach, selbst über sein Schicksal zu entscheiden, nicht sein Vater, den er trotz allem liebt, nicht ein Gott, den er trotz allem sucht. Als am Tag von Johns vierzehntem Geburtstag sein Bruder Roy von Messerstichen schwer verletzt nach Hause kommt, wagt John einen mutigen Schritt, der nicht nur sein eigenes Leben verändern wird.

    Für alle welche diesen beiden gerne zuhören mofre  :wink: sie "streiten" weiter - :-,und werden uns sicher gut unterhalten


    TV-Premiere

    Steiner & Tingler, SRF zwei

    Das schreckliche Thema, war schrecklich umgesetzt
    Episode 1/27

    08:40 - 08:45

    Dienstag, 12.02.2019

    Kultur

    2018

    5 Minuten


    Nicola Steiner und Philipp Tingler sind sich komplett uneins: Für den einen ist Martin Amis Buch «Interessengebiet» ein Buch, das das Leben verändert, für die andere das Gegenteil.