Beiträge von serjena

    Und hier noch etwas Informatives

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    Klappentext zu „Ein Weihnachtshund auf Glücksmission “ In zwei Dingen ist Annalena erfolgreich: in ihrem Beruf als Sachbuchautorin und darin, ernsthaften Beziehungen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Sie will ihr Leben strikt nach ihren eigenen Vorstellungen leben und dazu auf keinen Fall Kompromisse eingehen. Einen gründlichen Strich durch die Rechnung machen ihr jedoch pünktlich zur Vorweihnachtszeit zwei Männer, ein vierbeiniger und ein zweibeiniger: Da ist einmal Asco, ein eigensinniger schwarzweißer Border Collie mit undurchsichtiger Vorgeschichte. Und da ist Christian, ein alter Bekannter, von dem Annalena gehofft hatte, ihm niemals wieder begegnen zu müssen. Beide wirbeln Annalenas Leben ordentlich durcheinander und nehmen darin bald immer mehr Platz ein – ganz gegen ihren Willen. Doch Christian kämpft mit den Dämonen seiner Vergangenheit und zieht sich immer wieder vor ihr zurück. Annalena ist ratlos und spürt auf einmal, wie viel ihr Christian bedeutet. Kann Asco mit der Hilfe des Weihnachtsmannes und seiner Elfen ihr Glück retten?

    319. Deine aktuelle Buch-Empfehlung aus deinem Lieblingsgenre

    Diese Frage kommt mir gerade richtig, heute Nacht begonnen zu lesen.

    Inhalt

    In einer Provinzstadt weit weg von Peking soll die junge Gu Shan hingerichtet werden. Ihr Verbrechen: Sie, die während der Kulturrevolution fanatische Rotgardistin war, hat dem Kommunismus abgeschworen. Shans Tod wird weitreichende Konsequenzen haben. Nicht nur für ihre Eltern, sondern auch für die Rundfunksprecherin Kai, die längst an der Partei zweifelt; für die verkrüppelte Nini, die wie eine Sklavin gehalten wird; oder für den kleinen Tong, der nur von seinem Hund Liebe bekommt. Yiyun Li zeichnet ein plastisches Bild der Ereignisse in China am Ende der siebziger Jahre, die heute wieder von beklemmender Aktualität sind. Ihr Roman ist ein universelles Porträt von menschlichem Leiden und menschlichem Mut.


    Das erste Kapitel mit dem Titel „Die neue menschliche Agenda“ dem eliminieren des Hunger,s der Kriege, den Krankheiten und das ist unbedingt zu beachten „Die letzten Tage des Todes“ behandelt, ist ebenso „Dem Recht auf Glück“ gewidmet.


    Wie immer der Autor bleibt sehr distanziert, er zitiert sehr oft Epikur mit dessen Gedanken und Vorstellung des Glückes.

    (fügt sowieso ständig, ohne Namen zu nennen Wissenschaftler, Denker, Philosophen usw. an)

    Epikur erklärte (ich werde jetzt nicht alles was dieser gesagt und geschrieben hat nachlesen, verlasse mich auf das was Harari anführt) …ein Leben nach dem Tod gebe es nicht und einziger Zweck des Lebens sei das Glück.


    Harari sagt dazu weiter das gemäss Epikur das Streben nach Glück eine persönliche Angelegenheit wäre, jedoch moderne Denker hingegen dies als kollektives Projekt betrachten würden.

    Nun was versteht sich unter Glück, es folgen keine eigenen Worte des Autors.


    Wiederum wird ein Philosoph zitiert Jeremy Bentham welcher erklärte ….einzig wirkliches Ziel des Staates, des Marktes und der wissenschaftlichen Gemeinschaft müsse es sein, das globale Glück zu steigern.


    Seine weitern Erklärungen sind dem 19. und 20. Jahrhundert gewidmet wobei er betont dass Staaten wie Deutschland, Frankreich und Japan! riesige Gesundheits-, Bildungs - und Sozialsysteme errichteten, jedoch nicht etwa um das Glück und somit das Wohlergehen der Bürgern zu fördern sondern um die Nation zu stärken.

    Was muss man darunter verstehen. Eine starke Nation dient dazu eine moderne Volkswirtschaft aufzubauen und nicht zu vergessen eine starke Armee zu entwickeln!

    Der Autor

    Zitat

    „Ihr Ziel war es aber nicht, die Menschen glücklich zu machen, sondern die Nation stärker zu machen“


    Man darf sich überhaupt nicht wundern, wegen den Wiederholungen, diese ziehen sich durch jedes Kapitel, ich nehme an durch das ganze Buch hindurch wie einen roten Faden.


    Nun weiss ich jedoch immer noch nicht was der Autor eigentlich mit seiner Aussage „Recht auf Glück“ meint.


    Wird Glück mit dem BIP pro Kopf eines Landes gemessen, somit materielle Errungenschaft….


    Denn anscheinend plädieren Denker! Politiker und Ökonomen den BIP zu ersetzen durch BGP - das Bruttoglücksprodukt.


    Es ist nichts Neues das weiss man, auch wenn wir hier wieder auf Epikur zurückgreifen können „Glücklich zu sein ist keine leichte Sache“


    Nun folgt ein Abschnitt in dem erläutert wird das sich in reichen und friedlichen Ländern sich mehr Menschen das Leben nehmen wie in ärmeren Gegenden, somit es eine höhere Selbstmordrate gäbe. (Er untermauert diese Aussage statistisch und man kann sie auch nachlesen Wikipedia welcher sich auf das WHO bezieht)

    Er schreibt dass es ein unheilvolles Zeichen sei, dass die Selbstmordrate in der entwickelten Welt trotz gösserem Wohlstands, besserem Komfort und mehr Sicherheit viel höher sei als in der traditionellen Gesellschaft. (Nehme an das meint der Autor damit) Wieso und des warum er erklärt er nicht, und dass ebenfalls andere Probleme welche zum Suizid führen können, lässt er aussen vor.

    Denn wie man nachlesen kann faz.net

    Zitat

    Andere Ursachen seien schwere mentale Probleme wie Depressionen, häufig verursacht durch übermäßigen Alkoholkonsum. Den Angaben zufolge spielt in 25 Prozent bis 50 Prozent aller Suizide Alkoholismus oder Drogenmissbrauch eine Rolle.

    Weitere individuelle Risikofaktoren sind zudem finanzielle und berufliche Probleme, das allgemeine Gefühl der Hoffnungslosigkeit, chronische Schmerzen und Krankheiten, ein vorangegangener Suizid im engsten Familienkreis sowie genetische und biologische Faktoren. Weitere Risikofaktoren, die auf die Umwelt zurückzuführen sind, seien laut der Weltgesundheitsorganisation Naturkatastrophen, Kriege und Konflikte sowie Missbrauch.

    Mir fehlt wie fast immer mit dem was er schreibt das "gewisse etwas" -dass seine Aussagen, aussagekräftig machen, es klingt immer so technisch und seine Ausführungen bleiben somit oftmals recht oberflächlich denn schon folgt ein neuer Absatz.


    Nun denn streben nach Glück bedeutet, wenn ich das lese was der Autor mir erklärt, sein ganzes Leben lang diesem „nachzurennen“ - heute passiert etwas positives, der Mensch ist glücklich, ist jedoch von kurzer Dauer und somit wiederum wird ein neuer Versuch gestartet um dieses Glücksgefühl zu erlangen.


    Man darf sich nicht wundern wenn ich in den Ausführungen ein wenig hin und her hüpfe, denn das liegt wirklich am Autor - das passiert ständig.


    Glauben wir nun mal was uns die Biowissenschaften sagen! Glück (wie auch Leid) sind nichts weiter als unterschiedlich ausbalancierte körperliche Empfindungen.

    Der Autor behauptet somit dass wir niemals auf Ereignisse der äussern Welt sondern nur auf Empfindungen unseres eigenen Körpers reagieren würden. Dass niemand leiden würde wenn er seinen Job verliert, sich scheiden lässt oder die Regierung in den Krieg zieht.

    Grenzwertige Aussage wenn man diese nur oberflächlich betrachtet, denn all dies können starke Empfindungen auslösen, Empfindungen welche, ich erwähne als Beispiel depressiv machen können somit Einfluss auf unseres körperliches Befinden haben.


    Was sagt denn die Wissenschaft gemäss Autor weiter zum Glücksempfinden des Menschen, - wiederum bekomme ich nichts Neues erklärt, es ist ein Allgemeinwissen was er auf mehreren Seiten ausbreitet.


    Was nun folgt ist wahrlich interessant -

    Dazu eine Erklärung - gemäss Wissenschaft beruht wird unser Glück durch unser biochemisches System bestimmt.


    Somit hofft der Staat (man stelle sich dieses Szenario bildlich vor :|) - dass er unser biochemisches System regeln kann - somit das Streben nach Glück -

    Drogen sind bekannt, werden schon eingesetzt, jedoch zweifle ich persönlich stark daran ob es wirklich sinnvoll das Glück der Menschen fördert-

    Viel bessere Methoden werde sein! - (immer gemäss der Wissenschaft) direkte elektrische Reize an entsprechende Stellen im Gehirn zu senden um die menschliche Biochemie zu beeinflussen - zudem wird in Forschungslabor daran gearbeitet durch biologische Manipulation die „Blaupause des menschlichen Körpers genetisch zu verändern- um Glück zu erlangen.


    Viele Worte welche der Autor hier verwendet, jedoch immer noch nicht weiss ich was er eigentlich meint was ich unter Glück zu verstehen habe.


    Leider langweilt Yuval Noah Harari mich auf den nachfolgenden Seiten gewaltig, denn es folgen Wiederholungen und Wiederholungen - ein ewiges „wiederkäuen“ -


    Aber das was er hier schreibt! finde ich eine Frechheit denn er schert Alle aber wirklich Alle über den gleichen Kamm.

    Zitat

    Gegenwärtig interessiert sich die Menschheit vor allem für die biochemische Lösung. Ganz egal, was Mönche in ihren Höhlen im Himalaya oder Philosophen in ihrem Elfenbeinturm sagen - für den kapitalistischen Moloch ist Glück Vergnügen. Punkt

    Seine weiteren Aussagen sind wiederum so plakativ wie vieles was er schreibt

    Zitat

    „Wahres Glück zu erlangen wird vermutlich nicht viel einfacher sein, als das Alter und den Tod zu überwinden“

    Somit sein Schlusswort welche ich euch nicht vorenthalten möchte „ …es gehe beim grossen Projekt des 21. Jahrhundert auch darum, den Homo sapiens so umzumodeln, dass er ewige Freude empfinden kann.


    Es wäre schön wenn Bemerkungen, vor allem kritische hier angefügt würden, denn irgendwie bin ich gar nicht glücklich:wink: was mir Harari präsentiert.


    Das nächste Kapitel lautet "Die Götter des Planeten Erde" welches mit dem Satz beginnt

    Zitat

    Mit ihrem Streben nach Glück und Unsterblichkeit versuchen die Menschen in Wirklichkeit, sich zu Göttern zu erheben

    Wie erhellend dies zu lesen sein wird weiss ich nicht, denn im Moment denke ich daran dieses Buch "ad acta" zu legen :-k

    318. Ein Buch aus dem 19. Jh (1800-1899), welches du gelesen hast

    Erschienen 1815/16


    Zitat

    "Lichter schweiften hin und her, und die Tritte der Herbeieilenden schallten durch die langen Gänge, die Angst verwirrte mich, ich war auf entlegene Seitentreppen geraten. - Immer lauter, immer heller wurde es im Schlosse, immer näher und näher erscholl es grässlich: Mord, Mord!"


    Wen es interessiert, wie es bei Grass war, kann das gerne hier nachlesen.

    Gefällt, toll geschrieben, übrigens gibt es einen ganz kurzen Einblick in das Buch gelesen von Grass Grimms Wörter

    Kann Lila überhaupt lieben?

    Ja, kann sie.

    Das zeigt sich aber erst im letzten Band, als...

    Bis dahin hatte ich in dieser Hinsicht auch so meine Zeifel...

    Ich denke auch ihren Sohn hat sie geliebt, vor allem wie er noch ein Kleinkind war.

    Allerdings waren ihre Ansprüche an Gennaro einfach zu hoch.


    buechereule - bin nun Kapitel 30 - mache wieder mal eine kurze Pause, denn ich möchte gerne von dir hören was du zu sagen hast zur Situation in welcher sich die beiden Freundinnen befinden. Zudem könnte ich gerade wieder einmal einigen Männern in dieser Geschichte den .... abhacken :twisted:


    Nun da Lenù verlobt ist mit Pietro Airota, welcher schon in jungen Jahren zum Professor ernannt wurde, aus einer „vornehmen“ Familie stammend, steht ihr nichts mehr im Wege sich endgültig vom Rione zu lösen.

    Allerdings habe ich grosse Bedenken wenn sie äussert - es ist als müsste sie sich dies bestätigen, als wäre es nicht eine Selbstverständlichkeit


    Während nun also Linù einem Leben in akademischen Kreisen zustrebt, verschlechtert sich die Situation für Lila nochmals obwohl sie ebenfalls aus dem Viertel ihrer Kindheit weg ist.


    Aber immer wieder entdeckt man die kämpferische Lila, man spürt so leicht lässt sie sich nicht unterkriegen. Auch wenn ihre „Rappel“ manchmal schon erschreckend sind, ihre Ängste sie hilflos machen, sie steht wieder auf.


    (Werde mich, bis ich wieder etwas von dir buechereule etwas lese, mit dem Sachbuch von Harari beschäftigen - Homo Deus - Da sorgt nämlich auch für einige Aufregungen, jedoch Aufregungen einer andern Art :wink:)

    Zitat
    Inzwischen hat sich sicher herum gesprochen, dass es weniger Teil einer Reihe ist sondern eher ein Buch, das in 4 Teile zerschnitten wurde.

    Es war immer klar dass es vier Bücher sind, wie auch die Autorin dies ganz klar formulierte -


    Austausch mit einem Phantom

    Zitat

    SPIEGEL: Hatten Sie vor dem Beginn Ihrer Saga Versagensängste? Wenn man so etwas Monumentales anfängt, heißen die Konkurrenten ja Tolstoi oder Proust.

    Ferrante: Ich habe keine Saga geschrieben. Ich habe einen langen Roman in vier Bänden mit dem Titel "Meine geniale Freundin" geschrieben. Als ich ihn schrieb, habe ich mit niemandem gewetteifert, ich wollte mit meinen Möglichkeiten einfach eine Geschichte erzählen, die mir am Herzen lag.

    Wikipedia

    Zitat

    Als Ferrante 2009 zu schreiben begann, hatte sie vom späteren Umfang des Romans noch keine Vorstellung. Erst Ende 2010, nachdem die Handlung „mit all ihren Verzweigungen“ sich entwickelt und der Text durch ihre Überarbeitungen „ein ganz neues Ausmaß“ angenommen hatte, traf sie mit dem Verlag die Entscheidung, den Roman in mehreren Bänden zu publizieren

    Dass der deutsche Herausgeber dies nicht publik machte dass es vier Bücher werden, das .....

    Inzwischen hat sich sicher herum gesprochen, dass es weniger Teil einer Reihe ist sondern eher ein Buch, das in 4 Teile zerschnitten wurde. Auf dem Einband ist nicht erwähnt, dass es sich nur um einen Teil eines Buches handelt, was mich am meisten geärgert hat.

    Kannst du diese Behauptung bitte mit einer Quellenangabe untermauern, denn das interessiert mich.


    Zudem ist das wie ich schon im ersten Beitrag erwähnt habe, eine Taktik des Herausgebers also des Suhrkamp Verlag, denn im italienisch war ganz klar deklariert "VOLUME PRIMO" . Somit war jedem Leser klar dass es weitere Werke geben würde.

    :) Ja, ja diese Cliffhanger. Allerdings interessiert es mich eigentlich gar nicht, wenn das Buch mir gefällt kaufe ich gerne einen weitern Band, wenn nicht lasse ich es einfach sein, ist völlig unwichtig.

    Leider fällt Band 2 gegenüber dem ersten völlig ab, und am Ende wird eine an den Haaren herbeigezogene, total bescheuerte Auflösung geliefert. :roll:

    Wäre der zweite Band genau so eine Wucht gewesen wie der erste, was für ein Vergnügen hätte man als Leser gehabt :wink: und der "Cliffhanger" hätte überhaupt nicht gestört.


    Es gehört natürlich zu den cleveren Marketingstrategien der Herausgeber, die Bücher nicht als solche mit "Cliffhanger" zu vermarkten, somit versuchen sie eine Kundenbindung herzustellen.

    Drittes Buch der neapolitanischen Saga


    Nicht nur die Geschichte um Lila und Lenù gefällt mir ausserordentlich gut, auch die Schilderungen der Entwicklungen in Italien welche geprägt sind durch die Spannungen der Arbeiter - und Studentenkämpfe sind interessant beschrieben.


    Lenù bewegt sich nun in illustren Kreisen, jedoch…was mir besonders auffällt - seit Kindheit - ich glaube habe es schon einmal erwähnt, es gelingt ihr immer noch nicht oder in den wenigsten Situationen dafür einzustehen sich selbst zu sein, mit all ihren Schwächen aber auch der eigenen Stärken - das bestätigt sich immer wieder.

    Sie orientiert sich unglaublich an andern, lässt gar nicht zu ihre eigene Persönlichkeit zu zeigen.


    Sie ist gefangen in ihren Empfindungen ungenügend zu sein, somit

    Ihr Ehrgeiz ist schon fast nicht mehr natürlich, immer wieder kann man lesen

    Ach - die Sache mit Nino scheint immer noch nicht ausgestanden zu sein, :wink:

    Noch ein weiterer Buchpreis der verliehen wird Europäischer Buchpreis


    Zitat

    Die deutsch-französischen Autorin Géraldine Schwarz erhält den mit 10.000 Euro dotierten Europäischen Buchpreises Prix du livre européen 2018 in der Kategorie „Roman“ Ausgezeichnet wird sie für ihr Buch Die Gedächtnislosen – Erinnerungen einer Europäerin. Die Preisverleihung findet am 5. Dezember im europäischen Parlament in Brüssel statt.

    Peter Stamm gewinnt den Schweizer Buchpreis 2018


    Zitat

    Der diesjährige Schweizer Buchpreis geht an Peter Stamm für den Roman Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt . Peter Stamm erhält dafür 30’000 Franken, die weiteren Nominierten je 3’000 Franken.

    Die weiteren Nominierten waren:



    Heinz Helle
    Die Überwindung der Schwerkraft (Suhrkamp )


    Gianna Molinari Hier ist noch alles möglich (Aufbau)

    Noch eine Anmerkung der Termin für die Ausstrahlung der Mini - Serie 8 Episoden, ist nun definitiv !!! bekannt, und zwar wird sie ab 27. November auf RAI UNO ausgestrahlt.

    Übrigens wurde sie beim 75° Festival del Cinema di Venezia mit Standing Ovations bedacht, somit begeistert aufgenommen.

    Werde sicher berichten.

    Warum Lenù mit Donato geschlafen - darüber hatte ich mir die gleichen Gedanken gemacht - Kapitel 115 - hat es dann geklärt. Denkst du wirklich dass es Liebe ist bei Lila uns Nino - doch eher eine Liebelei, eine sexuelle Anziehung, denn Lila hat nun mal eine gewisse Wirkung auf die Jungs das erfährt man doch immer wieder.

    Nun da ich den zweiten Band gelesen habe, meine kurze Zusammenfassung.

    Im ersten Band waren es zwei Mädchen nun sind es zwei junge Frauen welche auf das Erwachsenenalter zugehen. Sie führen jede für sich ein völlig anderes Leben. Lila ist verheiratet - wie diese Verbindung ist lasse ich mal aussen vor -Lenù führt ihr Studium weiter.

    Für mich rückte in diesem Band viel mehr Lila in den Vordergrund welche ungemein ruhelos scheint, ihr Leben von Höhen und Tiefen geprägt ist.

    Es ist eine Zeit in welcher Verantwortlichkeit und persönliche Belastungen zunehmen, Entscheidungen gefällt werden müssen - Entscheidungen welche Opfer erfordern und Leid hervorbringen. Denn obwohl die Protagonisten allgemein etwas reifer geworden, jedoch immer noch können sie sich nicht komplett aus der Situation in welche sie hinein geboren sind lösen, denn das weggehen ist nur ein kleiner Schritt in welchem sie sich erst bewähren müssen.

    Auch wenn Lila und Lenù sich oftmals weit voneinander entfernen, bleibt dennoch eine Freundschaft bestehen, eine Freundschaft die manchmal Schwierigkeit hat sich wieder zu finden und zu verstehen, jedoch wenn auch nicht immer, mit einem mehr oder weniger gutem Gefühl bestehen bleibt.

    Der Autorin gelingt es ausgezeichnet die Ungewissheit, Entmutigungen und viele andere Empfindungen welche den Weg der Protagonisten begleiten zu schildern.


    Die Geschichte führt uns diesmal weiter durch Neapel, auch über die Grenzen des Rione, neue Strassen, Viertel und neue Orte.


    Das die Autorin sprachlich von einem extrem ins andere fällt habe ich schon mehrmals geschrieben und ist auch im zweiten Buch nicht anders.


    Beim lesen habe ich mich oftmals gefragt, allerdings schon seit ich diese Saga begonnen habe - was ist das für eine eigenartige Freundschaft - wo ist da diese starke Bindung die tief in den beiden Frauen verankert zu sein scheint.


    In Band drei ist das Personenregister sogar noch ausführlicher, sehr gekonnt gemacht.


    Im ersten Absatz welche mit dem Satz beginnt dass sich die zwei Frauen fünf Jahre nicht gesehen haben, spiegelt die sich vieles wieder welches sich schon im zweiten Buch immer wieder in den Vordergrund drängte.

    Zitat

    Wir schlenderten den Stradone entlang, und wie nun schon seit Jahren gelang es uns nicht, uns miteinander wohlfühlen.

    Manchmal kann man sich bei dieser Geschichte nicht entscheiden soll man Mitleid empfinden mit einer dieser beiden Freundinnen oder ihre Dummheit mit Verachtung strafen.


    Seit dem Sommer in Ischia ist ein weiteres turbulentes Jahr verstrichen, die Freundinnen sehen sich sehr selten und für Lenù bedeutet der Abschluss des „terzo liceo“ einen Wendepunkt in ihrem Leben.


    Ich befinde mich nun Kapitel 84, somit wie Lenù die Erlebnisse der Jahre von Ende 1963 bis Ende 1965 erzählt hat.


    Obwohl einiges mir immer wieder „sauer“ aufstiess im grossen und Ganzen bin ich mit der Lektüre zufrieden. Natürlich ist der Schreibstil der Autorin manchmal zum schreien, es gibt Episoden in denen sie eine Schulmädchen - Sprache verwendet. Dann wiederum schwingt sie sich zu „literarischen“ :uups: Höhen auf, dass man nur verwirrt den Kopf schütteln kann, denn es immer die gleiche Person welche die Geschichte erzählt -Elena Greco.

    Findet der Autor selbst es denn - trotz seines mulmigen Gefühls - also erstrebenswert, das „Problem Tod“ zu lösen?

    Dazu äussert er sich nicht konkret, wie zu keinem seinen Themen. Dazu kann man ein interessantes Interview mit dem Autor lesen sz-magazin Das Buch hat einen Anhang mit sehr vielen Quellenangaben. Meiner Meinung nach schöpft Harari aus diesen sein Wissen, verarbeitet und interpretiert, verpasst dem Ganzen einen "wissenschaftlichen" Touch, und schreibt somit ein Werk. Jedoch nicht allzu wissenschaftlich denn nur damit kann er ein breites Publikum ansprechen.


    Denn das Wissenschafler bestrebt sind dem natürlichen Alterungsprozess dem wir nun mal unterworfen sind entgegen zu wirken ist nichts neues - welt.de - Dazu gibt viele weitere Artikel im Netz.


    Ich möchte das Buch nach diesen wenigen Kapiteln nicht voreilig verurteilen, obwohl Skepsis sicher angebracht ist.


    Das nächste Kapitel behandelt ein weiteres grosses Projekt welches "anscheinend auf der menschlichen Agenda steht" - den Schlüssel zum Glück zu finden.


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