Beiträge von maiglöckchen

    Mein Husten möchte auch irgendwie nicht von mir weichen, dabei hatte ich ihn schon einmal ganz gut im Griff.

    Ich hätte hier noch was zum einreiben.... Hustensaft und Schleimlöser, dazu noch verschiedene Teesorten, ich lege mal alles in die Runde und wer will kann sich bedienen.....

    Danke :friends: einreiben mache ich schon jeden Morgen, meinen Ingwertee nehme ich auch jeden Tag mit auf Arbeit. Das blöde bei dem Husten ist, das ich gut und gerne Std. lang gar nicht huste. Wenn es aber kommt, es mich bis zum :puker:abwürgt bzw. es sich anfühlt als würde ich keine Spucke mehr produzieren oder so als würdest du etwas in die Luftröhre bekommen und dann husten musst.

    Ich habe gestern ganz meinen "Jahrestag" versäumt - gestern vor vier Jahren habe ich mich hier angemeldet

    Herzlichen Glückwunsch nachträglich und auf viele weiter Jahre hier im BT :kiss::anstossen:

    Ansonsten finde ich es hart, dass Freunde bei folgenden angeblichen Lügen an mich gedacht habe, ich konnte da keine einzige Lüge erkennen. Findet ihr da irgendwelche Lügen ??? Ich habe das Bild einfach mal angehängt-

    :-k Also ich sehe da keine Lügen....komische freunde du hast :kiss::totlach:

    Ich kämpfe seit ein paar Tagen mehr oder weniger erfolgreich mit einer Erkältung, hoffe sie über das WE überwinden zu können.

    Gute Besserung wünsche ich dir :friends:
    Mein Husten möchte auch irgendwie nicht von mir weichen, dabei hatte ich ihn schon einmal ganz gut im Griff.

    maiglöckchen Schau mal, ich glaube, Du hast bei Nr. 3 die ISBN nicht ausgetauscht... oder wolltest Du sagen, dass Du "Frauen und Bücher" zwei Mal gekauft hast? :-k :wink: :friends:

    Psst, heute ist doch laut findo der "Internationale Schenk ein Buch Tag" Ich hatte ja vielleicht gehofft......:-,:mrgreen:

    ........tut mir leid dich entäuschen zu müssen :kiss:
    Jetzt abe rdie richtige ISBN

    Hallo :winken:

    Ich melde mich auch mal wieder, bis Kapitel 15 bin ich so langsam vor gedrungen. Wer nicht richtig schlafen kann, liest eben an seinen freien Tag in den Morgenstunden.

    Mich in Frankreich wiederzufinden hatte mich total überrascht. Wobei man ja als Leser wirklich damit rechnen musste. Mir ging es beim lesen wie euch allen. Was für ein fulminantes Kapitel! Was für eine Sprachkunst! Bitterböse, ironisch. Einfach klasse. Und gleichzeitig erschreckend was man alles gelesen hatte. Wie rücksichtslos mit der Bevölkerung umgegangen war. Dieser entsetzliche Hunger. Dieses Leiden.

    Überrascht nicht direkt, denn irgendwann musste es uns ja wieder nach Frankreich verschlagen :wink:
    Allerdings ziehe ich hier auch mal wieder ganz tief meinen Hut vor Herrn Dickens :pray: was für ein Kapitel ..... Gerade dieses Kapitel zeigt mir wie bisweilen es ist Dickens zu lesen ist. Irgendwie gehen mir Kapitel, wo schon vorgestellte Personen in die Handlung ein greifen besser von der Hand als solch wo ich mich auf neue Prota´s einrichten muss.

    Zum 11. Kapitel

    Dickens wird mir sympathischer: was hat er für eine spitze Zunge! Ich habe ein Faible für scharfzüngige

    Beschreibungen - und hier fällt er über Mr. Stryver her. Wie anmaßend er ist, wie er seinen Freund belehrt und wie er sich

    über ihn erhebt! Mr. Carton erträgt es mit Humor, er wird mir immer sympathischer.

    ................. diese Überheblichkeit fand ich zum :puker:Was denkt dieser *Bursche* wer er ist, seinen angeblichen Freund so runter zu machen.

    Zu Kapitel 12

    Oh - da hatte ich wieder meinen Spaß an den ironischen Formulierungen! Mr. Stryver muss einfach Mr. Lorry erzählen, "welch glänzender Horizont sich über Soho auftun solle" - herrlich. Leider verdunkelt sich der Horizont, Mr. Stryver bekommt einen Korb und verhält sich wie der Fuchs, dem die Trauben zu sauer sind.

    Aber wer austeilt muss auch einstecken können bzw. kommt ganz schnell auaf den Boden der Tatsachen zurück. Wie habe ich dieses kapitel geliebt.

    Irgendwie passt diese Szene nicht zu dem kaltschnäuzigen und gelangweilten Gehabe, das Carton bisher an den Tag legte. Ich empfinde das irgendwie als Bruch in der Figur. :scratch: Und nervig war es für mich auch, gerade weil es so unpassend ist. Außerdem ist es leicht, sich mit solchen Sprüchen aus allem rauszureden.

    Ich denke Herr Carton wird gewusst haben das sein Geschäftspartner/Freund in Ungnade fallen wird und wollte mit diesen Auftritt nur seinen A.............. vllt retten :-k

    Normalerweise müsste man ja direkt zu Beginn zumindest das Bewusstsein verlieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da noch viel von mitbekommen hat :shock:

    Ich muss dir leider ein paar Illusionen rauben. Wenn man Glück hatte (so wie de la Motte), wurde man nach dem Hängen enthauptet. Aber die Scharfrichter waren Meister ihrer "Kunst" und mussten es sein. Sie konnten Dich so hängen, dass Du fast erstickt bist aber immer noch am Leben, sie konnten auch den Rest bis zu einem Grad durchführen, dass Du noch immer bei Bewusstsein warst. Es wäre auch nicht der erste Henker, der vom Mob gelyncht worden wäre nur weil das Opfer zu schnell starb und die Schaulustigen ihre Sensationsgier nicht erfüllt bekamen :-#

    Ich denke auch die Hneker waren zur damaligen Zeit Meister ihres Faches. Genauso wie ich es vorstellen kann, das der Henker nicht allzu schnell machen durfte, solch Hinrichtungen waren doch DAS SCHAULSPIEL schlecht hin für die Leute..............zumal auach noch kostenlos.
    Ausserdem kann ich mir vorstellen, das dein Unterbewusstsein doch noch so einiges mitbekommt.

    Und wie - ich bleib dabei: es ist das bisher forderndste von Dickens Büchern, jedenfalls für mich. Aber trotzdem einfach grandios, diese Erzählkunst ist einfach

    :pray:
    Darum auch schön langsam, ruhig geniessen... Ich hoffe morgen weiter lesen zu können, ansonsten muss ich es dann wieder auf meinen freien Tag (Donnerstag) verschieben.

    41. Welches Buch hat dir im Januar am wenigsten gefallen?


    Zwar gibt es ein Buch was nur 3 Sterne im Januar bekommen hat, trotz dem möchte ich hier das Buch von O. Guez "Das Verschwinden des J. Mengele" zeigen. Hier waren die Erwartung zum Buch und die damit ein hergehende Entäuschung um so größer, als bei dem anderen leichtern seichten Buch das mich nicht so begeistern konnte.

    Einen schönen Sonntag wünsche ich euch :friends:

    Leider komme ich in der Woche nicht wirklich dazu den guten Charles Dickens zu lesen, noch wirklich mich hier an der Disskusion zu beteiligen.:uups: Trotz dem bin ich ganz brav und verfolge alles hier mit.

    Inzwischen bin ich auch bei Buch 2 Kapitel 6 angekommen und hier nun einige meiner Anmerkungen.....

    Krass fand ich die Strafe (aufhängen, noch lebendig aufschlitzen uws.), die mich irgendwie an die Tudor-Zeit erinnert hat (aber sooooo lange war sie ja noch gar nicht her).

    Nicht nur dir ging es so :friends: Schon alleine das lesen bzw. die Vorstellung wenn man zum Tode verurteilt wird *brrrrr*
    Zumal ich mir vorstelle erst bei letzten Akt der Tötung wirklich tod zu sein und alles andere in den einen oder anderen Maße noch mit bekommt.

    Sehr fragwürdig war die Szene nach dem Freispruch, als Lucies Vater mit dem freigesprochenen Angeklagten Mr. Darnay zusammentrifft - irgendwas (Düsteres) verbindet die beiden :scratch: und der hübsche Mr. Darnay scheint nicht der Unschuldsengel zu sein, der er zu sein vorgibt.

    Ich hatte auch das Gefühl das Miss Manette und ihr Vater sich während der Befragung sehr zurück gehalten haben und ausweichend/charmant zu den Fragen geantwortet haben.

    Das vermutet auch Mr. Carton, ein Gehilfe des Verteidigers Mr. Stryver. Diese beiden kennen sich seit Schulzeiten und Sydney Carton scheint das bereitwillige "Mädchen für alles" für den windigen Anwalt zu sein, der das reichlich ausnutzt. Bei dem nächtlichen Treffen der beiden kam es mir so vor, als wenn der Schakal Sydney für den Löwen Stryver Akten nach Schwachstellen durchforstet und somit eigentlich die Drecksarbeit für den Anwalt macht. Oder habt ihr das anders gelesen? Ich frage mich nur, was das mit den nassen Tüchern auf dem Kopf sollte?

    ...........die nassen Tücher hat Squirrel jetzt schon erklärt, genauso habe ich es auch empfunden. Zumal ich ganz bestimmt nicht nach 2 Flaschen Wein noch irgend etwas lesen bze. recherchieren könnte.

    Miss Proß dagegen will alles Unheil von ihrer Lucie abwenden und fühlt sich belästigt von den Hunderten von Leuten, die ständig ins Haus kommen

    Mir kommt Miss Proß wie eine übervorsorgliche Glucke vor, die ja jedes Unheil von ihren Zögling ab halten möchte. Wer weiß, was sie des nachts schon alles mit bekommen hat, wenn Vater und Tochter wiedermal auf Wanderschaft gehen.

    Ich hatte es so verstanden, dass er seinen Freispruch tatsächlich Mr. Carltons Aussage bzw. der Ähnlichkeit zwischen den beiden zu verdanken hat. Zumindest ein Zeuge wurde unglaubwürdig, weil er nicht mit Sicherheit sagen konnte, wen von beiden er denn bei verdächtigen Handlungen beobachtet hat.

    Diese Doppelgängergeschichte ist auch noch einmal mysteriös.

    So habe ich es auch verstanden, das in dem Moment nicht mehr eindeutig gesagt werden konnte, wem nun diese Taten zu zuordnen sind.

    Die Szene mit den nassen Tüchern zeigt nur wieder einmal Dickens Fähigkeit zu Slapstick und Humor. Carton ist ja ziemlich betrunken als er schließlich bei Stryver auftaucht. Er braucht die nassen Tücher schlicht, um einigermaßen nüchtern zu werden und vielleicht etwaige Kopfschmerzen zu dämpfen. Gleichzeitig beschreibt es Dickens so herrlich, dass sein Kopf "dampfte" am Ende der nächtlichen Arbeitssitzung - also sein Kopf rauchte so richtig

    :thumleft: ..................ein vorzügliche Szene, die mir dann doch schon ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern konnte. Ansonsten muss man bei diesen Roman hochkonzentriert sein um ja jedes so winzige Detail mit zu bekommen.

    Tatsächlich scheint mir Carton der mit den "besseren Anlagen" während Stryver sich durch Ehrgeiz hervortut, aber vielleicht nicht unbedingt durch Können. Er versteht es, sich bei den "richtigen" Menschen und Prozessen in den Vordergrund zu spielen und zu drängen, aber ausschlaggebend für seinen Erfolg ist doch eher Carton, der im Hintergrund die entscheidende Arbeit für ihn tut.

    ................kurz gesagt, er kann sich einfach besser verkaufen :wink::wink::wink: