Beiträge von xxmarie91xx

    :huhu: ihr Lieben,

    und wieder ist eine anstrengende Woche rum. Am Dienstag haben wir den Geburtstag meiner Mutter gefeiert, dann hatte ich wiedermal Spätschicht. Und gestern sind wir in Leipzig gewesen, eigentlich um uns 'Cornamusa - World of Pipe Rock and Irish Dance' anzusehen. Da wir aber recht zeitig losgefahren sind, hatten wir noch etwas Zeit und waren erst in der großen Lehmann-Buchhandlung und danach noch im Hugendubel, da es in ersterer nur eins der beiden Bücher gab, die ich gern haben wollte. Und anschließend waren wir noch im "Pinguin" essen, quasi schonmal gucken, obs noch da ist.O:-):loool:


    Leider war der krönende Abschluss nicht so krönend, denn die Vorstellung hat mir leider so überhaupt nicht gefallen. Schade, aber nicht zu ändern. Dafür sind zwei neue Bücher bei mir eingezogen. Da ich in den letzten Tagen "Die Chemie des Todes" beendet hatte und so angefixt davon war, musste ich unbedingt nach dem zweiten Teil Ausschau halten. Schwesterherz hatte ja bereits in der heimischen Buchhandlung geschaut, wo es das Buch natürlich nicht gab. Da konnte ich mir die Chance, in Leipzig danach zu suchen, nicht entgehen lassen.


    Angefangen habe ich aber erstmal mit dem anderen Buch, das ich gestern gekauft habe. "The Ivy Years - Bevor wir fallen" von Sarina Bowen. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich darauf gekommen bin, aber bisher liest es sich wirklich sehr gut. Ich bin schon gespannt. :lechz:


    Davor hatte ich noch mit "Bestechung" von John Grisham angefangen, es aber nach zwei Kapiteln wieder abgebrochen...Das war ja so schnarchlangweilig geschrieben, das hätte mich direkt in die nächste Leseflaute katapultiert...:roll:


    Ich habe vor kurzem entdeckt, daß von "Anthony Ryan" im Juli ein erster Band einer weiteren Trilogie (?) aus dem "Rabenschatten"-Universum erscheint. Ich hoffe mal, der wird bald übersetzt.

    Okay...da bin ich ja mal gespannt un hoffe ebenfalls, dass es übersetzt wird. Die Rabenschatten-Trilogie hatte mir ja auch sehr gut gefallen. Und der Klappentext klingt auch sehr vielversprechend. Leider hatte mir ja die "Draconis memoria"-Trilogie so gar nicht gefallen...:-?

    Ich wusste gar nicht, dass es eine Thalia-App gibt. Was ist denn der Vorteil dieser App?

    Ja, die gibt es. Naja, im Prinzip kannst du diese App nutzen, wie Amazon und die Bücher dort online bestellen. Wer das nicht will, kann auch einfach nur schauen, ob ein Buch in der heimischen Filiale vorrätig ist. Ich nutze diese Funktion recht oft, da ich inzwischen Bücher eigentlich lieber persönlich kaufe, als sie mir zuschicken zu lassen.

    Die Bücher, die es nicht gibt, kann man sich über die Filialabholungs-Funktion auch in die entsprechende Filiale schicken lassen und sie dann dort abholen. Hugendubel hat auch eine solche Möglichkeit auf seiner Webseite.:thumleft:

    Taraliva und sunny-girl : Danke für eure Hinweise. Aber es eilt im Moment ja nicht. Klar will ich schon wissen, wie die Reihe weitergeht, aber das kann auch warten, bis ich das nächste Mal in eine Buchhandlung komme, in der sie es vorrätig haben. Ich hab auf der Thalia-App gesehen, dass der zweite Band in den meisten anderen Shops in meiner Umgebung vorrätig ist. Und bis ich da hin komme, habe ich auch noch ein paar andere Bücher, die noch gelesen werden wollen.:friends:

    Und mein SuB platzt ja so schon aus allen Nähten.:-,

    ich habe das Gewusel von kleinem Getier sofort vor meinem inneren Auge 8-[8-[ und es ist tatsächlich so, dass es irgendwo in meiner Seele so ein extrem tiefes Ekelgefühl damit verbunden ist. :shock: Ich kann es gar nicht gut: Würmer und co. [-( Wenn ich bei so einer Lesung wäre, würde es mir wahrscheinlich nicht besser gehen als dir. Die wichtigste Sorge: Hauptsache nicht umkippen... Meine Freundin hat mal bei der Ermittlungen gearbeitet, und hat mir mal die Akten (unerlaubterweise natürlich) gezeigt. Das war heftig.

    Das kann ich mir vorstellen, dass solche Tatortfotos schlimm sein können, bzw schlimm sind. Wie gesagt, bei Mark Benecke waren diese Fotos, die er uns gezeigt hat auch echt heftig. Trotzdem halten sie mich nicht davon ab, ihn dieses Jahr im September wieder zu besuchen - allerdings zu einem anderen Thema, als Maden und so...8-[


    Aber ansonsten, habe ich tatsächlich eher weniger Probleme mit Ekelgefühlen bei diversen Krabbelgetieren. Außer Schnecken...die kann ich absolut nicht vertragen...vor allem Nacktschnecken...da bekomme ich das kalte Grauen...:pale:

    :huhu: ihr Lieben,


    endlich hatte ich gestern wiedermal einen richtigen Lesetag, der sich bis zum Abend verlängert hat. Das hat wiedermal gut getan. Bei "Chemie des Todes" bin ich inzwischen bei der Hälfte und die Handlung nimmt immer mehr Fahrt auf. Da meine Schwester gestern in der heimischen Buchhandlung war, um ein bestelltes Buch abzuholen, bat ich sie, mal nach dem zweiten Band Ausschau zu halten. Aber leider hatten die den da nicht...:-?

    Jedenfalls denke ich, dass ich das Buch heute oder morgen dann beenden werde.


    Da gestern Abend dann aber die Lichtverhältnisse ein bisschen ungünstig für ein gedrucktes Buch wurden und ich keine Lust auf "Kriegsbeleuchtung" hatte, bin ich später noch auf den Reader umgestiegen und habe einen neuen Gay-Roman angefangen zu lesen. "Coming Out: Eternal Love" von Leonie von Zedernburg. Zunächst dachte ich darüber, dass es ein ganz süßes Büchlein ist (es hat nur 182 Seiten), aber irgendwie wirkt die Sprache in dem Buch teilweise ziemlich gekünstelt und einige Formulierungen passen nicht so wirklich ins New York des 21. Jahrhunderts. Ich weiß noch nicht so richtig, was ich von dem ganzen Werk halten soll...:scratch:

    Aber ich habe davon schon über die Hälfte gelesen, bin glaub bei ca. 7o% oder so. Wenn es heute Abend wieder zu dunkel für Beckett wird, dann werde ich den Rest davon lesen.


    Es ist schön, wieder im Fluss zu sein.:lechz:

    Rumsülzen ist harte Wortwahl? Okay, gut zu wissen.^^

    Alfreds Unfähigkeit fand ich grade so amüsant. Aber so verschiedenen sind die Geschmäcker.

    Ja, wahrscheinlich hast du Recht...aber tatsächlich war ich vor allem in der zweiten Hälfte eher damit beschäftigt, die Augen zu verdrehen, wenn Alfred wieder eine liebevolle Arie geschmettert hat. Ich hätte mir von ihm etwas mehr Handlung gewünscht. Amüsant fand ich den Burschen leider überhaupt nicht. Da hat mir der Professor wesentlich besser gefallen. :lol:


    Ja, zum Glück sind die Geschmäcker verschieden, sonst wäre es ja langweilig.:friends:

    An sich ist es für uns ja sehr positv, dass Sarah nicht beim Grafen geblieben ist. Immerhin verbreitet sie den Vampirismus weiter auf der Welt und erhöht so doch sehr unsere Chancen an einen echten Vampir zu kommen.

    Hm, so hab ich das noch gar nicht betrachtet.:lol:

    "Die Chemie des Todes" ist mir vorm Schlafen gehen nicht so bekömmlich. :-,

    Ach, damit habe ich eigentlich keine Probleme. Bei mir waren es - wie oben erwähnt - eher die Lichtverhältnisse in der Wohnung, die mich davon abgehalten haben, das Buch weiterzulesen.

    das wäre tatsächlich zu viel für mich, mit Bildern und so. Ich tue nur so Thriller-hart O:-):wink:

    In Wirklichkeit geht es mir doch sehr nahe. Und wenn die Rede von Würmern und kleinem Getier ist, dann bin ich ganz und gar verloren.


    Es gibt nicht all zu viele Dinge, die mich schocken können, aber Würmer und Maden und kleine Insekten, da wird es mir ganz schlecht.

    Also, sagen wir mal so. Solange ich von den Maden und so nur in Büchern lese, ist alles bestens bei mir. Als ich bei Mark Benecke die Bilder gesehen hatte - und die haben wirklich nichts wegretouchiert oder zensiert - ist mir schon anders geworden. Während meine Schwester eiskalt neben mir saß und sich den Vortrag angeschaut hatte, hab ich damit zu tun gehabt nicht ohnmächtig vom Stuhl zu kippen oder mich zu übergeben.:totlach::-,

    Inzwischen geht es einigermaßen wieder, aber ich bleibe trotzdem auf meinem Sofa sitzen.

    :friends:Gute Besserung.

    HINWEIS - Bitte immer mit kopieren - UND AUCH LESEN!!!


    Beim Weiterführen der Liste darauf achten, dass die Listenfunktion beibehalten wird! Dafür bitte die Editoren-Ansicht benutzen (NICHT die Quelltextansicht)! Listenziffern werden automatisch eingefügt, wenn sie beim kopieren nicht markiert werden! Dass die Liste richtig übernommen wurde, erkennt man daran, dass die korrekte Liste ein wenig nach rechts eingerückt ist, während die falsche Liste, die nicht automatisch nummeriert ist, einfach bündig am linken Rand erscheint.


    Bei den Leuten, welche noch Probleme haben, hier weiterlesen:


    Nur die Namen/Liste markieren - mit der linken Maustaste (dabei stellt sich nämlich heraus, wenn man oben in die Menüleiste schaut, dass statt "nummerierter Liste" nur die normale "Liste", welche eigentlich Punkte statt Zahlen ausgibt, für die Aufzählung markiert ist. Was beim Absenden dazu führt, dass man keine Zahlen mehr davor hat). Nach dem Markieren oben in der Menüleiste auf "Nummerierte Liste" drücken (so dass dieses ausgewählt ist statt der normalen). Absenden. Fertig!


    Und nehmt BITTE immer den letzten Post und nicht euren eigenen!


    1. Gonozal - 28
    2. Nimrod Kelev-rah - 25
    3. Dreamworx, Dulagor - 20
    4. Emili - 19
    5. Divina - 18
    6. *sophie, *Bücherwürmchen*, Leen - 13
    7. Yvonne80 - 12
    8. Rincewind66, Lilias - 11
    9. tom leo, freddoho, Fridoline - 10
    10. Svanvithe, Pasghetti - 9
    11. Affenkaelte, Tiniii, Thomson, the-black-one - 8
    12. Buchcafe24, Kermit, rhapsody2, lio - 7
    13. Jisbon(:, rhapsody2, Anni2412, Frawina, flohmaus, Gaymax - 6
    14. Studentine, pescador, buechereule, JessLittrell, cocodrilla - 5
    15. Narenda_, Nessy1800, Susannah, Melanie512 - 4
    16. Tanni, Sympathie-Dixer, Evy, Bast, Kittelbiene, aleXi.s, Valrike - 3
    17. Becky, Flioefe, aleXi.s, E-Krimi, countrymel, Clary-Jocelyn, DarkMaron, xxmarie91xx - 2
    18. dieVielleserin, dramelia - 1

    :huhu: ihr Lieben,

    Ich wünsche euch einen schönen Freitag und hoffentlich ein erholsames Wochenende.


    Ich habe gestern mein zweites Buch 2o19 beendet. :loool: Wie man sieht, das Lesejahr 2o19 geht etwas schleppend voran. Aber ich geb die Hoffnung noch nicht auf, dass sich das in Bälde wieder bessert.

    Jedenfalls habe ich "In Love with Adam" zu Ende gelesen und, um den Autor zu unterstützen, habe ich das Buch sogar hier und auch beim großen A mal rezensiert. *stolz ist* Ich habe schon ewig keine Rezension mehr geschrieben...:-,


    Als nächstes geht es dann wieder mit David Hunter weiter.:rambo:

    Alfred fand ich als Figur recht lustig, besonders in Verbindung mit dem Grafensohn Herbert. :lol:

    Dafür konnte ich mit Sarah nur bedingt was anfangen.

    Naja, insgesamt war Alfred mir ein zu großes Weichei. Ständig war er nur am (tut mir leid für die harsche Wortwahl) Rumsülzen, dass er alles tun würde um Sarah zu retten und so weiter und über sich selbst hinauswachsen würde, hat es aber auf der anderen Art nicht mal geschafft, einen schlafenden Vampir zu pfählen.[-( Und spätestens, als er Herbert zurückgewiesen hatte, war er bei mir unten durch.[-(


    Joa, Sarah war halt so da. Ich hätte mir gewünscht, dass sie doch den Grafen kriegt.:vampire:

    Angefangen habe ich das Buch von pralaya :friends: "Die Chemie des Todes" -der Anfang ist krass. Der gute Mann, den Beckett meine ich, geht dermaßen ins Detail, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich es wissen möchte. :shock:8-[:shock: Aber ich bin gespannt.

    Ich konnte das Buch, wo ich es doch jetzt habe :wink: nicht liegen lassen, und habe es gleich angefangen. :lechz:

    Da lesen wir ja jetzt das gleiche Buch.:loool:

    Tatsächlich konnte mich der Anfang des Buches nicht so wirklich schocken, da ich schonmal einem Vortrag von Dr. Mark Benecke beiwohnen durfte, in dem er genau von dieser Thematik gesprochen hat...mit Bildern und allem. Daher bin ich da schon etwas abgebrüht worden.:lol:

    Inhalt

    Alte Tagebücher, eine junge Liebe und der Mut, endlich zu sich selbst zu stehen

    Sam ist ein Außenseiter. Seit er seinen besten Freund verloren hat, zieht er sich immer mehr in sich und seine Bücherwelt zurück. Seine Klassenkameraden geben ihm das Gefühl, dass er anders ist, und so fühlt er sich auch. Bis er Adam, dem gutaussehenden und beliebten Footballstar der Schule, in einer Buchhandlung begegnet und sich alles verändert. Adam weicht Sam nicht mehr von der Seite und in seiner Gegenwart hat Sam endlich das Gefühl, richtig zu sein, so wie er ist. Doch Adam darf niemals herausfinden, dass sein Herz etwas zu schnell schlägt, wenn er in seine grauen Augen blickt und er nachts von Adams weichen Lippen träumt … Erst als Sam die Tagebücher seines Großvaters findet, versteht er, was es heißt, ein Leben lang ein Geheimnis zu hüten. Wird er den Mut finden, zu seinen Gefühlen zu stehen?


    Autor

    Liam Erpenbach wurde 1993 mit der Nase im Buch geboren. Sechs Jahre lang studierte er am Bodensee Germanistik und sammelte dort die ersten Ideen zu seinem Debütroman. Heute lebt er mit seinem Partner und zwei Katzen in Hamburg. Egal ob er zwischen den Regalen des Supermarkts oder im Getümmel des Hamburger Stadtverkehrs steckt, er kann es nicht lassen, sich neue Figuren und Geschichten auszudenken und ihnen Leben einzuhauchen.


    Cover und Titel

    Normalerweise gehe ich, wenn ich eine Rezension schreibe, nicht unbedingt aufs Cover ein, da ich immer denke, naja, man sieht ja was drauf ist.

    In diesem besonderen Fall muss ich aber ein paar Worte dazu schreiben. Das Cover mit den beiden glücklichen jungen Männern und seinen Rot- und Orangetönen suggeriert, dass es sich hierbei um einen dieser klischeehaften Kitsch-Gay-Romanen handelt. Das ist aber definitiv nicht der Fall. Eigentlich ist es schade vom Verlag, dass der Autor in diesem Fall so wenig Mitspracherecht hatte, denn, wer Liam auf Instagram oder in seinem Blog folgt, der weiß, dass „In Love with Adam“ einen sehr viel passenderen Arbeitstitel und auch angedeutet ein anderes Cover bekommen sollte, die eine ganz andere erste Wirkung auf potenzielle Leser gehabt hätten. Der ursprüngliche Titel des Romans war nämlich „Semikolon“.


    Das Semikolon hat bei Tattoofreunden eine Art Trend heraufbeschworen, der aber in erster Linie eine doch recht tiefe Bedeutung hat: Es geht um Depressionen, Angst und andere mentale und psychische Erkrankungen. Auf einer Internetseite, auf der ich mich über diesen Trend belesen habe, steht als Grund, warum gerade ein Semikolon als Zeichen für diese Menschen steht: „Ein Semikolon repräsentiert einen Satz, den der Autor beenden könnte, aber sich dazu entschieden hat, es nicht zu tun. Dieser Autor bist du - und der Satz ist dein Leben.“

    Meiner Meinung nach eine tolle Idee und als Titel auch deutlich besser zum Inhalt des Buches passend, doch leider scheint der Verlag diesen Trend nicht unterstützen zu wollen. Als Grund, warum der Titel und das Cover vom Verlag geändert wurde, schrieb der Autor in seinem Blog, dass „Semikolon“ nicht ins Verlagsprogramm passen würde. Meiner Meinung nach klingt das irgendwie ein bisschen nach Ironie.


    Meine Meinung

    Wie ich schon zum Cover geschrieben habe, suggerieren sowohl der Titel, als auch das Cover und sogar der Klappentext, dass es sich bei dem Buch um einen leichten, vielleicht kitschigen, Roman handelt, in dem sich zwei Jungs mit der ersten großen Liebe auseinandersetzen müssen.

    Jein.


    Natürlich kommt eine Liebesgeschichte auch vor, aber in diesem Fall spielt sie eher eine untergeordnete Rolle. Denn das Buch behandelt in erster Linie ernste Themen, wie Depressionen und Mobbing. Wie im Klappentext beschrieben, ist Sam in seiner Schule ein Außenseiter, eine graue Maus, der von seinen Mitschülern im besten Fall ignoriert wird, im schlimmsten Fall gemobbt und schikaniert wird. Halt gibt ihm einzig und allein sein Großvater, der der einzige zu sein scheint, der ihn versteht. Selbst mit seinen Eltern scheint Sam nicht reden zu können, da er vor allem durch seine Angst gelenkt wird. Angst davor, wirklich anders zu sein. Angst vor eventuellem Unverständnis und Ablehnung seitens seiner Mitmenschen und auch seiner Eltern. Deswegen vertraut er sich niemandem an.


    Schuld an dieser Veränderung in seinem Leben, ist der Verlust seines besten Freundes, der durch einen Unfall aus seinem Leben gerissen wird. Sam kämpft neben seinen Ängsten auch immer wieder mit Depressionen und negativen Gedanken, denkt er kann niemandem vertrauen und fühlt sich in mancher Hinsicht auch sehr einsam, auch wenn er seiner Umwelt zeigen will, dass er auch allein zurechtkommt. Der Autor konnte diese Gefühle und Gedanken wirklich sehr gut beschreiben, ich konnte Sams Gedanken immer wieder gut nachvollziehen und habe mit ihm gelitten. Das eine oder andere Mal, musste ich mir auch ein Tränchen verdrücken, weil mich seine innerliche Verzweiflung, die immer wieder an ihm gezerrt hat, auch ein bisschen fertig gemacht hat.

    Dennoch hatte ich auch ab und an den Wunsch, Sam zu nehmen und zu schütteln. Denn im Lauf der Geschichte zeigt sich, dass er eben doch nicht ganz allein auf der Welt ist. Adam schleicht sich mehr und mehr in sein Leben und Sam hadert mit sich, ob er ihm vertrauen kann oder nicht. Oft steht er sich dabei auch selbst im Weg, hatte ich so das Gefühl, und ich dachte manches Mal: „Nicht nur Grübeln und Denken, Junge…Tu es! Sag es! Rede!!!“


    Die Geschichte besteht insgesamt aber nicht nur aus diesem Handlungsstrang. Sam findet im Laufe der Handlung die Tagebücher seines Großvaters, in denen er beginnt zu lesen. Die Einträge bilden zusammen geschickt einen zweiten Handlungsstrang und zeigen Sam, dass er mit seinen Gedanken, mit seinen Gefühlen und Ängsten nicht alleine ist.


    So viel zum Inhalt. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

    Besonders gefallen an diesem Buch hat mir der Schreibstil des Autors. Dieser flüssige, metaphorische Stil lässt im ersten Moment vermuten, dass man es mit einem erfahrenen Schreiberling zu tun hat, der schon Jahrelang Bücher schreibt. Der Autor bringt mit seinem Schreibstil die Grundstimmung des Buches wirklich sehr gut zum Ausdruck, die ganze Zeit über hatte ich so ein leicht beklemmendes Gefühl, ein wenig düster, traurig. Und dadurch konnte ich mich sehr gut in Sam und seine Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Fand ich sehr gelungen.


    Ein paar kleine Sachen sind mir zwar aufgefallen, die nicht so ganz gepasst haben, aber es ist ein Debüt und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Aber diese kleinen Kritikpunkte, die sich vor allem auf die Zeitrechnung des Buches beziehen, stören den Lesefluss so geringfügig, dass es kaum auffällt, da sie auch nicht im Vordergrund stehen. Was genau ich damit meine, ist dass es in dem Buch kaum Zeitangaben gibt und die Sprünge zwischen zwei Situationen manchmal etwas abrupt kamen, wodurch man als Leser einen kurzen Moment brauchte, um sich neu zu orientieren und zu schauen, ist jetzt noch der gleiche Tag oder sind wir schon am nächsten Tag angekommen? Auch generell hätten einige Situationen ein bisschen mehr vertieft werden können, wie ich finde.

    Gelungen ist das Buch aber dennoch und ich erkenne in diesem neuen Autor gutes Potenzial. Ich freue mich schon auf weitere Bücher aus seiner talentierten Feder.


    Fazit

    Ein ganz toll geschriebener Debütroman, der aktuelle Tabu-Themen behandelt. Leichte Schwächen stören den Lesefluss nicht wirklich. Ich freue mich auf folgende Bücher des Autors.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    Ich ordne dieses Buch absichtlich nicht in Liebesromane ein. Zwar enthält es auch eine Liebesgeschichte, aber diese spielt eine eher untergeordnete Rolle. Andere Themen stehen hier mehr im Vordergrund.

    Stimmt, aber es hatte echt was von "bevor ich sterbe, möchte ich das du noch mein Geld kriegst"

    Ja, irgendwie schon. Wie gesagt, die Geste fand ich echt schön. Aber irgendwie auch ein bisschen übertrieben, denn meiner Ansicht nach hat Sookie schon viel schlimmeres überstanden, den Krieg der Elfen zum Beispiel oder den Überfall in Texas (?), als das Hotel in die Luft gejagt wurde...

    Naja, ich weiß nicht. Ich finde es ehrlich gesagt unglaublich verantwortungslos so ein mächtiges Artefakt, das ja anscheinend auch den Lauf der Zeit verändern kann, einem Menschen zu schenken und ihm nicht mal zu erklären, was es damit auf sich hat und welche Konsequenzen es haben könnte.

    Hm, auch wieder wahr. Er hätte ihrer Gran zumindest kurz erklären können, was es damit auf sich hat.

    und vielleicht hat sie ja auch mittlerweile einen kleinen Gott-Komplex entwickelt ala "Ohne mich, schaffen die das nicht" O.o

    Ja, irgendwie schon. Das hat man am besten daran gesehen, wie sie mit den anderen den Plan zu Victors Vernichtung geschmiedet hat. Erstmal durften die anderen ihre unklugen und löchrigen Pläne vortragen und dann kam Sookie mit der alles rettenden Idee. Fand ich schon ein bisschen großkotzig, diese Darstellung.


    Generell hat Sookie - zumindest bei mir - in diesem Buch keine großen Sympathiepunkte gesammelt, muss ich leider sagen...[-(

    Sookie macht auch mit ihr kurzen Prozess und schmeisst dann ihre Leiche einfach ins Elfenportal?!?!?! WTF! :shock:#-o Ich war richtig schockiert als ich das gelesen habe, wie kommt sie auf so eine dumme Idee, die Elfenwelt einfach mit Leichen zuzumüllen. Sie weiß ja nicht mal was das für Konsequenzen hätte #-o Na anscheinend ist vorerst alles gut ausgegangen und die Elfen haben ihre ganz persönlichen Leichenschredderer :roll:

    Da hab ich auch so gedacht, was um Himmels Willen macht die Frau da?!:shock:


    Und ich bin mir fast sicher, dass da im nächsten Band noch was kommt.

    aber irgendwie entfernt sich die Reihe langsam vom Lesegenuss

    Finde ich auch. Ich habe auch im Moment, ehrlich gesagt, noch nicht so wirklich Bock, den nächsten Band anzufangen. Andererseits sind es ja nur noch zwei Bücher, bis wir es geschafft haben...

    alle sind glücklich, nur Sookie nicht

    Ja, irgendwie wirkte sie ein bisschen unzufrieden mit der Gesamtsituation, wenn ich mich recht erinnere. In meinen Notizen stehen auch die Fragen:

    Hat sie schon mit Eric abgeschlossen? Oder lags nur am Schock und der Erschöpfung, dass sie sich nicht über Victors Tod, den sie so herbeigesehnt hat, freuen kann?

    Was mich wiederum irritiert, weil das hieße, dass er es ja auch kann, wieso also unterhalten sich die beiden nicht telepathisch? Hab ich da was vergessen?

    Das is auch ne gute Frage. Ich hatte mir noch den Gedanken notiert, wie dann zum Beispiel Barry (der andere Telepath, der relativ am Anfang der Reihe ein paar Mal vorkam und auch in Texas mit dabei war - und für dessen Namenserinnerung ich sogar Google befragen musste, weil ich es einfach nicht mehr wusste :lol:) zu seiner Fähigkeit gekommen ist.:scratch:

    irgendwie klingt das alles noch nicht so richtig stichhaltig für mich.:-k

    :huhu: ihr Lieben,


    ich melde mich mal aus dem Krankenlager zurück. Meiner Blase geht es schon viel besser, dank vielem Tee trinken...wo ich dieses Getränk ja so sehr mag...:roll:

    Aber naja, die Blase will, was die Blase will.


    Gelesen habe ich in den letzten Tagen natürlich auch immer wieder. Allerdings musste David Hunter erstmal kurz warten, da am Montag der Debütroman eines Buchbloggers von Instagram erschienen ist, dem ich bereits seit einer Weile folge. Aufmerksam geworden bin ich auf ihn über die Autorin Jennifer Wolf, für deren Gay-Romance-Romane "No Return" Band 3 und 4 er als Covermodel zusammen mit seinem Lebenspartner posieren durfte (wer die Romane von ihr kennt, er ist der Dunkelhaarige).

    Jedenfalls hat er jetzt selbst seinen ersten Roman veröffentlicht und bisher so positive Rückmeldungen bekommen, dass ich doch nicht mehr auf das Printexemplar warten konnte und ihn mir letztendlich gestern runtergeladen und sofort mit Lesen angefangen habe. Ich bin inzwischen bei der Hälfte angelangt und bin wirklich begeistert. Bis auf kleine Schwächen, die bei einem Debüt wahrscheinlich ganz natürlich sind, gefällt mir das Buch bisher wirklich extrem gut.


    Neben seinem Hauptgenre, der Gay-Romance, behandelt dieses Buch aber noch ein paar ganz wichtige Themen, die in der heutigen Gesellschaft leider ganz alltäglich geworden sind und dennoch mehr oder weniger totgeschwiegen werden: Depressionen und Mobbing. Und ich finde, er bringt diese Themen wirklich sehr glaubhaft und anschaulich rüber und regt den Leser so zum Nachdenken an.

    Das Cover - so findet der Autor selbst - passt eigentlich nicht wirklich zum Buch und das kann ich unterschreiben, da es eben KEINE rosarote Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Männern ist, sondern so viel mehr.


    Ich werde heute den Rest des Buches lesen und bin schon gespannt, was es noch so bringen wird. Vermutlich werde ich es auch heute noch beenden und mich dann am Wochenende wieder dem guten David Hunter widmen, der mir die kurze Wartezeit hoffentlich nicht übelnimmt.

    TdV ist einfach nur schön. :love:

    Sind die Vampire bei euch auch durch die Gänge gelaufen?


    Von wegen "Ewigkeit ist Langeweile auf Dauer" - wir haben doch unsere Bücher.

    Allerdings, obwohl ich von dem Protagonisten, Alfred, ein bisschen genervt war...:-,


    Ja, das sind sie. Leider saßen wir in den oberen Rängen, sodass wir das nur von weitem beobachten konnten. Aber es war schon beeindruckend.:vampire:

    :huhu: ihr Lieben,

    Vielen lieben Dank für eure Besserungswünsche. In Berlin bin ich mit gewesen, das Musical war echt schön, hat mir sehr gut gefallen.:thumleft:

    Leider ging es mir aber auch am Wochenende trotz allem nicht wirklich besser, sodass ich gestern beim Arzt war und jetzt bis Sonntag krank geschrieben bin. Die Blase habe ich mir inzwischen nämlich auch verkühlt.:roll:


    Naja, bleibt mehr Zeit zum Lesen.:-,


    Ich wünsche Dir noch ganz viel Spaß! Mir hat die ganze Reihe sehr, sehr gut gefallen und ich freue mich auf den neuen Teil!

    Vielen Dank. Das Buch liest sich aber auch wirklich spannend.

    Gute Besserung. :friends:

    Ich hoffe es geht dir inzwischen wieder besser und du kannst mit deiner Freundin den Abend geniesen.

    Genossen haben wir den Abend trotz allem, sehr.:lechz::vampire:

    :huhu: ihr Lieben

    Gerade hasse ich mein Leben ein bisschen. Wir wollen morgen mit ein paar Freunden nach Berlin, um uns "Tanz der Vampire" anzusehen...und jetzt habe ich schon seit ein paar Tagen immer wieder Magen-Darm-Probleme. Ich hatte gehofft, dass es bis zum Wochenende wieder weg ist, aber irgendwie ist das scheinbar recht hartnäckig...:cry:


    Dafür habe ich gestern Abend endlich ein paar Seiten in "Die Chemie des Todes" gelesen, was ja die Lesewichtel-Umfrage mit großem Vorsprung gewonnen hatte. Und ich muss sagen, dass ich sowohl den Aufbau der Geschichte als auch den Schreibstil ziemlich gut finde. Zwar bin ich noch nicht so weit gekommen, aber diese düstere Grundstimmung der Handlung gefällt mir irgendwie. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.:lechz:

    .............hast du nun eigentlich inzwischen "Das verlorene Sympol" bekommen? Wenn ich mich recht erinnere hat mir "Sakrileg" besser gefallen, als "Illuminati" :-k .........ist aber auch schon länger her das ich diese Bücher gelesen habe.

    Ja, ich war am nächsten Tag nach unserem Treffen in der heimischen Buchhandlung und da hatten sie es. Sogar eine illustrierte Ausgabe. Da muss ich zum Lesen Google vielleicht nicht so oft bedienen.:lol:

    Kevin Hearne: Das Spiel des Barden (Fintans Sage 1)


    Amazon.de:

    Das neue High-Fantasy-Meisterwerk von Kevin Hearne, dem Autor der »Chroniken des eisernen Druiden«, entführt in eine Welt voller wilder Magie, epischer Schlachten und wahrer Helden.

    Sechs Kennings sind in den Reichen des Kontinents Teldwen bekannt: magische Fähigkeiten, die Macht über die Elemente verleihen – für einen hohen Preis: Lebenszeit. Die Erzählungen des Barden Fintan führen bald zu einem Gerücht von einem siebten Kenning, das allen anderen überlegen sein soll. Auf der Suche danach fällt eine gigantische Armee bleicher Knochenriesen in die nördlichen Reiche Teldwens ein. Der Barde und seine Verbündeten geraten mitten in den alles verschlingenden Strudel eines Krieges, der ihre Welt zu vernichten droht – sollte es ihnen nicht gelingen, die letzten Geheimnisse der Kennings zu ergründen.


    Erscheint am: 01.04.2019

    Na das sieht ja recht eindeutig aus, würde ich sagen. :lol:


    Ich habe vorhin beim Tierarzt schon kurz in "Chemie des Todes" reingelesen und bin auf jeden Fall gespannt.


    Vielen Dank für eure zahlreichen Stimmen.:friends:

    :huhu:ihr Lieben,

    Ich habe mein erstes Buch 2o19 beendet!!!:tanzensolo:

    "Sakrileg" von Dan Brown war ein wundervolles Buch, wenn auch meiner Meinung nach in der zweiten Hälfte etwas vorhersehbar. Dennoch gab es noch ein paar Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Sehr spannend in jedem Fall, auch wenn mir insgesamt "Illuminati" etwas besser gefallen hat. Ich habe es mit :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: Sternen bewertet.


    Meine Leseflaute scheint daher hinter mir zu liegen. Nun stehe ich wieder vor der Qual der Wahl und habe mich eben schon an die Lesewichtler gewandt. :loool:


    Ich wünsche allen einen wunderbaren Montag.