Beiträge von Hörbuch-Freak

    Mir fehlte und fehlt im Moment leider die Zeit um selbst etwas vernünftiges Aufzuschreiben, aber bevor ich in den letzten Abschnitt gehe wollte ich unbedingt noch ein bischen was zu Woche 7 schreiben.

    "Große Männer heiraten nicht. War Jesus verheitratet? Nein. War Isaac Newton verheiratet? Nein. Ist Hitler verheiratet? Nein."

    Da hatte ich spontan den guten Bernd Stromberg vor Augen - Ein Zitat wie man es sonst eigentlich nur von dort kennt :lol:

    Die Szene als Eugen gemeinsam mit den führenden Physikern Deutschlands zur Audienz bei Hitler gebeten wird fand ich so lala.

    Die fand ich wiederum recht stark. Inhaltlich war sie nur so mittel, was ich aber beeindrucken fand war die Umsetzung im Hörbuch. Hitler der sich kurz in rage redet in einem Hörbuch zu vertonen ist schon mehr als schwer, als Frau wiederum kaum möglich - Und trotzdem schafft Laura Maire das perfekt. Ganz großes Ohrenkino!

    dass er dann auch noch im Zimmer 202 - am Ort seiner zweitgrößten Niederlage - einquartiert wird war mir zuviel...

    ja, da dachte ich mir auch das man das hätte sein lassen können. Fand ich auch ein wenig drüber.


    Ehrlich gesagt, habe ich immer noch keine Ahnung, in welche Richtung sich die letzten 99 Seiten entwickeln werden

    Da bin ich auch gespannt. Zum einen was mit Eugen den passiert. Er hat sich durch seine Rachegeschichte nun sein eigenes Grab geschaufelt, denn das NSA wurde wohl auch wegen dem Projekt "Thors Hammer" übernommen. Wobei, aus NS Sicht ist Helenes Vergehen vielleicht das größere, schließlich hat sie in geheimsten Daten gewühlt (Stichwort Endlösung), während Eugen eher unwichtigere Daten durchwühlt hat (Natürlich mit abscheulichen Motiven, aber es war eine abscheuliche Zeit).


    Was ich mich frage ist ob der neuen Führung schon das ganze Ausmaß dessen was Helene gemacht hat bekannt ist. Schließlich hat sie Massenhaft Daten manipuliert um Juden zu retten. Da erscheint mir Hausarest dann fast schon als zu mild, wenn man bedenkt welche Strafe jemand bekommt der nur einen versteckt.


    Zum Ende: Ich vermute mal einfach das Helne schwanger ist und dann wieder Ludolf irgendwie ins Spiel kommt, sie vielleicht doch auf seine bitte eingeht und ihm ein Kuckukskind unterjubelt - Wobei ein Ranghoher SS Offizier wird wiederum niemanden heiraten wollen der unter Hausarest steht? Ich bin gespannt wie die letzten 2,5 Kriegsjahre verlaufen.


    Ich muss gestehen ich fand die Geschichte mit dem selbstdenkenden Komputer dann doch auch etwas zu viel. Das hatte für mich den Anschein als wollte Herr Eschbach unbedingt noch das nächste Schreckgespenst auf Teufel komm raus platzieren. Aber vielleicht irre ich mich ja, und das technische Gehirn hat noch eine wichtige Rolle..


    Immerhin war das der zweite Wochenabschnitt in folge der angenehme Erinnerungen an je ein Jahreshighlightbuch in mir geweckt hat. In Woche 6 kam ja der smarte Stromzähler zur Sprache, bei dem ich unwilkürlich an "Blackout" von Andreas Elsberg denken musste - Der Grund warum ich immer sofort Panikkäufe machen will wenn irgendwo das Licht flackert :lol: - Diese Woche wars dann das gescheiterte Hitler Attentat, das in meinem letzjährigen Jahreshighlight "Flug 39" von Phillip Peterson eine große Rolle spielte. Das gab Pluspunkte :lol:

    Ich verstehe auch nicht ganz, ob sie wirklich davon ausgeht, dass durch Eugens und ihren Fund der Krieg tatsächlich noch endet bevor sie das mögliche Kind von Arthur zur Welt bringt.

    So habe ich das zumindest interpretiert. Das klang zumindest in den amerikanischen Dokumenten so wie wenn da nur noch Details fehlen und eine A-Bombe zu bauen. Deshalb geht sie zu Plan B über... :lechz:

    Ziemlich krass waren Ludolfs Ausführungen über das Judentum, z. B. dass die heimatlosen Juden "zu einem zersetzenden Element in den Wirtsvölkern"

    Da muss ich auch immer wieder schlucken wenn sowas kommt - Egal ob Ludolf, Helenes Vater (Wie konnte ich den in Abschnitt 1 nur als sympatisch bezeichnen) - sobald wie so begriffe wie Volkskörper etc. fallen wird mir echt mehrdimensional anders. Was mich immer wieder zum schmunzeln bringt ist wenn Eschbach jemand darüber nachdenken lässt warum warum gerade die Deutsche Führung so scharf auf Arier etc. sind, bowohl sie selbst ja weit davon entfernt sind

    Etwas unlogisch fand ich bei der ganzen Hackerei in den Uni-Computer, dass Adamek sich nicht ein einziges Mal gemeldet hat, obwohl er doch dringendst Ergebnisse in der Stromverbrauchsanalyse finden wollte.

    Das ist ehrlichgesagt auch ein echter Kritikpunkt den ich am Buch habe - Ich habe gerade ein wenig das Gefühl das die Protagonisten dazu genutzt werden um viele Themen anzureißen, aber wenige werden konsequent zu Ende erzählt - zumindest bisher, und so viel Restbuch ist ja gar nicht mehr da... - Hier die Judenauswertung, dann mal schnell noch auf das Smartmeter (Smarter Stromzähler) hingewisen, dazu jetzt noch die Atombombe , dazu noch die persönlichen Themen wie der Rachefeldzug von Eugen - Das scheint mir ein wenig viel für das letzte Buchviertel zu sein was da im Raum steht - Aber gut, mal sehen wie das Buch endet....

    Mir geht an ihr auch so dermaßen auf den Wecker, dass sie es nicht schafft, Ludolf ein klares Nein zu sagen.

    Das denke ich mir auch - Sag "Nein" wie bei all den anderen Kerlen die Mami angeschleppt hat.

    rechne ich nach wie vor mit derm Versuch künstliche Intelligenz zu schaffen

    Das hatte ich schon fast verdrängt, aber den Gedanken hatte ich auch als es um den Hirnforscher ging der angeblich nicht im NSA arbeitet und immer die neusten Computer bekommt. Dazu noch die Datenleitungen ach Berlin, und der eine Server der immer mal wieder langsam ist - Scheint als würde irgendwo große Datenmengen verarbeitet....

    Der erfahrene Faust und das naive Gretchen. 1:1 auch in NSA - und Helene-Gretchen erzählt Ludolf auch noch, dass sie seine Daten abgefragt hat... Hallo??? Jemand zuhause??? Geht´s noch???

    Der Gedanke kam mir nicht, aber coole Aussoziation :thumleft:

    Traust Du ihr das wirklich zu? Ich weiß nicht, sie vergeigt doch ihre guten Ansätze bis jetzt immer wieder auf´s Neue - es würde eigentlich gar nicht passen, wenn sie am Ende doch noch die Kurver kriegen sollte...

    Ich traute ihr es am Anfang von Kapitel 6 kurz zu - Kurz nachdem sie die Daten Manipuliert hatte und ihr klar wurde was mit den Menschen passiert dachte ich mir sie nutzt ihre Fähigkeiten zum guten - Tja, dafür hat sie aber leider keine Zeit, sie muss schließlich an ihrer Beziehung arbeiten ](*,) (Ich muss gerade an eine Fliege denken die immer und immer wieder gegen die Fensterscheibe fliegt....)

    Ich habe mir versucht vorzustellen wie das sein mag: immer eingesperrt, ein paar Quadratmeter nie Tageslicht...

    Der Gedanke kam mir auch immer wieder - Vor allem wenn man bedenkt das das mehrere Jahre so der Fall ist - Wirklich schrecklich das es sowas wirklich gab zu dieser Zeit....

    Danke Hörbuch-Freak , Studentine , Lucivarsadi und Bücherfreund für die tollen Diskussionsbeiträge - macht mir immer noch Riesenspass mit Euch!

    Da schließe ich mich doch gerne an (Außer das ich Gedankelich meinen Namen mit deinem ersetze - Diskussionen mit mir selbst habe ich auch außerhalb der Leserunde genug :lol: )

    Woche 6


    Bevor ich loslege erstmal ein dickes Lob an Studentine : Viel besser kann man eine Woche kaum enden lassen :pray: - Überhaupt habe ich das Gefühl das jede Woche irgendwie einen anderen Grundtenor hat. Auch wenn es Blind geplant war, an weiblicher Intuition scheint doch was dran zu sein (Und das sage ich nicht nur damit du auch die nächste Leserunde wieder einteilst :-,:totlach:)


    Entgegen meiner Gewohnheiten konnte ich mir diese Woche keine Notizen machen, also entschuldigt schon mal wenn es dieses mal (noch) wirrer ist als sonst das ich schreibe:ergeben:. Am Anfang spielt Ludolf und Helene eine große Rolle. Er will ihr definitiv näher kommen, sie blockt, allerdings eher halbherzig - Am Ende rettet sie ein Telefonanruf. Was dann folgt ist das Helene trotzdem seine Daten überprüft, seine Rolle im Reich feststellt und vor allem eine Aussage bezüglich der Judenthematik überprüft - Und dabei darauf stoßt was wirklich mit den Juden passiert. Offen bleibt ob Ludolf sie bewusst angelogen hat (vermutlich) oder auch kein Wissen darüber hat was genau passiert und einfach nur weitergibt was man ihm gesagt hat. Hier vermutete ich dann das Helene doch zur Heldin mutiert und das ganze in einer Art von "Schindlers Liste" dazu führt das sie durch Datenmanipulation sehr viele Juden rettet - Doch zumindest bis zum Ende der Woche kommt es anders....


    ... schuld daran ist mal wieder Eugen und sein Rachefeldzug :roll:. Wobei auch dieser völlig anders endet als gedacht. Durch das Ausspähen der Elektropost stößt Eugen zufällig auf das Manhattan Project - Die Entwicklung der Atombombe. Völlig geschockt weis er dass er hier etwas großes hat - zu groß für ihn, aber er will nicht überhastet handeln und vor allem will er mit seinen privaten Nachforschungen nicht auffliegen. Als Vertraute wählt er aus nachvollziehbaren Gründen Helene, so arbeiten die beiden als Team, stellen fest worum es eigentlich geht, wie plausibel das alles ist und das Deutschland anscheinend keinerlei solche Forschungen anstellt. Auch wenn die beiden eine Zweckgemeinschaft sind und sich menschlich absolut nicht schätzen (mal neutral formuliertO:-)), ist ihre Zusammenarbeit richtig gut und produktiv - Damit hätte ich nicht gerechnet. Am Ende ihrer Nachforschungen informiert Eugen dann Adamek, der schnell erfasst um was es geht und dies weiterleitet.


    Tja, und dann mal wieder Helene - Sie hat echt wieder Boden gut gemacht bei mir als sie endlich gecheckt hat was da draußen passiert und wie sie mit Eugen zusammengearbeitet hat - Nur um es am Ende dann wieder zu versemmeln :twisted:. Ich bin mir nicht sicher ob ihre Argumentation das die Amerikaner aufhören würden die Atombombe zu entwickeln, wenn sie wüssten das Deutschland das nicht tut, einfach nur unsagbar naiv war, oder das auch deshalb passiert, weil sie wirklich nicht will das der Krieg endet - Weil, dann könnte Arthur ja mit anderen Menschen reden. Echt gestört:wuetend: - Auch das sie Ludolf nicht erwähnt zeigt die Offenheit dieser Beziehung - Manchmal habe ich das Gefühl das Arthur eher ein Haustier für sie ist. Wie auch immer, Helene ist sich sicher dass der Krieg nun durch die Atombombe bald endet, also will sie Arthur wohl anders an sich binden und schläft ohne Kondom mit ihm. Nun ja, hier sollte man auch mal Arthur kritisieren. Die beiden haben vermutlich so lange über die Gefahren von ungeschütztem Sex gesprochen das er wissen sollte das sie mit einer Schwangerschaft sich und ihn in Gefahr bringt, auch wenn das Gehirn wegen vorübergehender Blutarmut nur auf Sparflamme läuft....:-,


    Wenn alles weiterläuft wie bisher wird Helene ein Problem bekommen, den wir sind soweit ich weis noch im Jahr 1942. Bisher hat die Nutzung des Komputers den Kriegsverlauf nicht geändert und ich gehe davon aus das dies auch nicht mehr passiert. Wenn dem so ist dann ist die Atombombe erst 1945 fertig entwickelt, und zwar nachdem Deutschland kapituliert hat, weshalb zum Glück auch nicht mehr Berlin das Ziel war/sein wird, sondern eben Japan. Das heißt, bei einer Schwangerschaft muss sie wohl erklären wo das Kind her kommt und Arthur kann sie es auch nicht zeigen.


    Lucivarsadi meinte vor längerer Zeit mal das es vermutlich kein Happy End geben wird. Das denke ich mir auch schon länger. Ich wüsste auch gar nicht wie das Aussehen sollte. Ich glaube ich wäre richtig Sauer wenn das Buch damit enden würde das Helene und Arthur mit einem perfekten Wunschkind in den Sonnenuntergang reiten, während um sie herum der Weltfrieden eingeleitet wird:shock:. Ich muss gestehen das ich überhaupt kein Gefühl dafür habe wie das Buch enden wird, ich hoffe einfach nur das es nicht zu drastisch oder kitschig wird, wobei ich an letzteres nicht glaube. Ich bin gepannt was die letzten beiden Wochen bringen

    Woche 5



    Dann auch mal was von mir zu Abschnitt 5 - Bevor ich das Herzchen wieder vergesse fange ich mal bei Eugen an:evil:. Der hatte eine (Hier mittlerweile viel diskutierte) Schlüsselszene. Nach 2,5 Jahren der Nachforschung hat er endlich etwas gegen die "Gräfin" in der Hand - ausgerechnet sie hat einen jüdischen geliebten. Er versucht das zu machen was er immer macht, will sie brechen, unterwerfen, leiden sehen - all das was ihn erregt. Doch genau das geschieht nicht. Sie ist sehr gefasst und konfrontiert Eugen mit sich selbst, spottet unterschwellig das er nur für Rache lebt, wehrt sich nicht, findet immer wieder Worte die Eugen treffen - und somit seine Männlichkeit, was dazu führt das der öhm.... kleine Eugen:-,... seinen Dienst verweigert und er unverrichteter Dinge abzieht. Eigentlich möchte man der Frau dazu gratulieren und freut sich auch das Eugens Plan nicht auf ging - Allerdings hat sie damit ein viel schlimmeres Schicksal für sich und ihren Liebhaber besiegelt, den Eugen meldet sie direkt. Für die Gräfin bedeutet das Gefängnis mit ungewissem Ausgang, für ihren Freund das KZ.8-[

    Was mich hier ein wenig gestört hat ist das Eugen völlig unbeschadet aus der Nummer raus kommt. Ja, es ist das dritte Reich, ja, es wird bei sowas vermutlich nicht wirklich ermittelt, aber sie ist mit einer wichtigen Persönlichkeit verheiratet und sie weis wer sie gefesselt hat - Das bei Eugen nicht mal jemand vorbeikommt um routinefragen zu stellen fand ich schon seltsam....:roll: - Ich bin gespannt wie er an jene Vera rankommt. Auch wenn er mittlerweile einiges weis, da liegt ein Ozean dazwischen....


    Tja und Helene - die ist seit Abschnitt 4 in der Abwärtsspirale. Begonnen hat das ganze als das Fest auf dem Hof war und sie viel zu lange knutschend auf der Leiter stand, dann der zweimalige Kondomdiebstal und alles was damit verbunden war - ja, Liebe macht blind, und alles für ihren Arthur konnte man da vielleicht noch denken. Aber dank ihrer Unsicherheit und dem mangelnden Selbstvertrauen ist sie sogar überzeugt davon das Arthur sie nur liebt weil sie als einzige verfügbar ist. Deshalb zieht sie eine mögliche Flucht erst gar nicht in Betracht, weil da sind ja andere Frauen - und überhaupt, wenn der Krieg doch nur weitergeht, weil sonst kann Arthur ja raus:-k:thumbdown: - Uff, das ist echt schon krankhaft. Aber natürlich beschützt sie ihn auch - allerdings ohne die Konsequenzen für andere zu beachten. Sie verhindert das die erste Nahrungsauswertung in Weimar geschieht in dem sie Berlin ins Spiel bringt weil es dort eine erhöhte Trefferanzahl gibt - Das damit mehr Leben zerstört werden muss ihr klar sein. Wenn auch aus nachvollziehbareren Gründen handelt sie mittlerweile wie Eugen völlig Rücksichtslos und nur aus eigenen Zielen heraus. Doch gerade als ich sie abgeschrieben habe macht sie tatsächlich etwas Gutes - Sie rettet Menschen in dem sie Daten manipuliert:thumleft:. Ich bin gespannt ob sie damit durch kommt, meiner Meinung nach hat sie eine zu große Keule geschwungen. Wenn ich das richtig verstanden habe dann wird es für Berlin eine unglaubliche Treffsicherheit haben, während sich dann im ganzen Deutschland kein einziger Treffer ergibt - sowas muss doch auffallen - wäre vermutlich besser gewesen wenn sie nur 3/4 der Daten bearbeitet hätte, oder noch besser nur die Fälle die unter der Kaloriengrenze liegen (Alle anderen werden sowieso erwischt). Ich vermute mal das gibt noch Ärger.

    Dieses Leiter/Campingtoilette-Ding zeigt aber auch warum Adamek so gefährlich ist - Er liefert eine Auswertung von der Himmler begeistert ist, nahezu überschwänglich reagiert - Aber ihm ist das nicht gut genug, er will aus eigenem Antrieb (Egal ob dieser nun boshaft ist oder nicht) alles noch perfekter haben.


    Wo ich wir ihr auch überhaupt nicht den Bogen bekommen habe ist der Name auf der Liste in Weimar den Helene eine Warnung zukommen lässt:scratch:. Ludolf und seine Rolle im Reich sind auch ein spannender Faktor. Vielleicht kann Helene seine Stellung irgendwie ausnutzen um etwas Gutes zu erwirken, wobei das wiederum bedeuten würde das sie auch etwas für ihn tun müsste…. :puker:

    Ach ja, und das Eugen Fanta trinkt hat mich verwundert, aber tatsächlich, Fanta wurde als Ersatzprodukt für Coca Cola eingeführt.... man lernt nie aus, spannend das es dieses Produkt einer US Firma auch während des Krieges in Deutschland gab

    Huhu Ihr Lieben, ich bin nun auch mittendrin im 5. Wochenabschnitt, also wieder auf dem Laufenden.

    Yipeee.... Welcome Back :D:friends:

    Dazu ist sie (nach aktuellem Lesestand) zu blöd. :ergeben::loool:

    :totlach::totlach: - Ich hätte es nicht treffender formulieren können.... wobei.... Lies mal die Woche fertig :wink:

    Adamek finde ich gar nicht so gefährlich. Ja, er ist sehr schlau und lässt sich von keinem reinreden. Aber er ist vermutlich einer, der einfach nur seinen Job im Dritten Reich macht - ohne das jetzt gutreden zu wollen, aber er hat vermutlich "nur" die Motivation, seinen Job ordentlich zu erledigen. Eugen Lettke ist dagegen intelligent, lernt das Programmieren und ist auch noch bösartig, daher finde ich ihn viel gefährlicher. Zumal er Abfragen für seine privaten Schweinereien nutzt, was Adamek vermutlich nicht tun würde.

    Das sehe ich ehrlichgesagt genau anders herum. Mal völlig unabhängig davon das die Motivation von Adamek vermutlich eher "professionel" ist, während Eugen seinen kranken Gedanken nacheifert, ist Adamek derjenige durch den definitiv mehr Menschen leiden müssen - Egal ob nun aus dessen eigenen Antrieb oder weil es ihm vorgegeben wird, er sitzt schlicht und ergreifend am viel längeren Hebel. Was Eugen Einzelpersonen antut ist ekelhaft und grausam, aber durch Adameks gründlichkeit sind einfach viel mehr Menschen betroffen die in Gefängnisse, KZ's oder vors Kriegsgericht kommen. Das wird in dem Buch einfach nur nicht so drastisch dargestellt wie das was Eugen macht sondern bleibt recht steril weil darauf eben nicht der Fokus liegt....

    Ich wollte auch noch was zur vierten Woche schreiben, leider schaffe ich die Abgrenzung zur fünften Woche nicht mehr - um nicht unabsichtlich zu spoilern nehme ich also von einer Zusammenfassung Abstand, dafür konnte ich mich jetzt endlich mal in Ruhe euren Beiträgen zu Woche 4 wittmen....


    Dies hat mich emotionalsehr betroffen gemacht, vermutlich, da meine Sympathien schon immerbei den Widerständlern lagen.

    Ich muss wiederum gestehen das mich das weniger berührt hat. Vielleicht weil ich weniger "verbunden" mit den Widerständlern bin. Aber die Möglichkeiten wie man hier diese Aufgespürt hat waren ein weiteres mal beängstigend

    Sehrinteressant und hintergründig intelligent auch AdameksInterpretation, Helene müsse ihre Arbeit so sehen, dass sie ja diesejungen Menschen vor weiteren Dummheiten bewahrt habe, ihnen so dasLeben gerettet habe. Dieser Chef kennt ist offensichtlich in der Lageseine Mitarbeitersehr schnell und genau zu analysieren undeinzuschätzen wie sie "ticken". Und das ohne sie wirklich näher zu kennen.

    Adamek ist ein toller Charakter - Grundsätzlich scheint er als Chef ein echter Gewinn zu sein. Das Problem ist aber einfach seine Rolle in der Geschichte. Er ist der Chef des NSA, dank ihm wird das Maximum aus den Daten rausgeholt - Was das in der realität für Auswirkungen hat, darüber macht er sich keine Gedanken bzw. stellt dies nie in Frage - Also ein hochintelligenter Bilderbuchnazi und damit sehr viel gefährlicher als der ausführende Mob auf den Straßen....

    Helenes erste Erfahrungen mit der Liebe und Sex werden für mein Verständnisein bißchen sehr klischeehaft beschrieben

    Das Gefühl hatte ich auch - Andererseits achte ich mir das das auch an der Zeit lag. Damals gab es zwar schon eine art Internet, aber seltsamerweise wurde es nicht für die Verbreitung von Porns genutzt... unvorstellbar :-k:totlach::totlach:


    Leidermacht sie sich durch den Kondomdiebstahl von Eugen abhängig

    Bei dieser ganzen Aktion kann ich nur den Kopf schütteln über Helenes Naivität.

    Als sie die ersten beiden Kondome entwendet hat, war meine erster Gedanke: "Man(n) ist die doof."

    Das war aus meiner Sicht dann auch der Punkt bei dem ich bei Helene dachte: Ok, sie mag sympatisch beschrieben sein. Diese Triebsteuerung und das was daraus resultiert macht sie aber angreifbar, was sie auch wissentlich in Kauf nimmt. Seit dem Punkt hat geht es bei mireigentlich permanent abwärts was meine Sympathie mit ihr angeht. (Mehr dazu dann im Beitrag zu Woche 5)

    Einechter Knaller war für mich auch die Auflösung der Frage, wer dierothaarige "Gräfin" ist – Eugens Cäcilia aus seinemschlimmsten Erlebnis – ich wäre im Leben nicht draufgekommen!

    Dass die Rothaarige, die Cäcilia von früher ist, finde ich jetzt etwas weit hergeholt. Aber sie als Frau Schmettenberg bietet Herrn Eschbach natürlich weitere Möglichkeiten Fiktion und Geschichte zu verbinden, auch wenn Alfred Schmettenberg ebenfalls eine fiktionale Figur ist.


    Ohja.... Ich fand das mit Arthur der zufällig am Tag X vor der Tür erscheint schon sehr grenzwertig, das war mir definitiv zu viel des Zufalls - Sicher nur ein kleines Details was den Gesamteindruck nicht wirklich beeinflusst, aber schon als der Name "Cäcilia" das erste mal fiel dachte ich mir sofort: "Och nö".... Naja...


    Arthur berichtet aber auch, dass sie Widerstandsnester nicht gestürmt hätten, sondern Koordinaten erhalten hätten, die sie dann gezielt bombardierten.

    Hier fand ich es krass das Helene da klar wurde das sie dabei geholfen hat, es aber nicht wirklich zu einem langanhaltendem schlechten Gewissen oder hinterfragen ihrer Tätigkeit geführt hat

    Der Film ist wirklich absolut sehenswert. :pray: Ich liebe die Ladies, die in einer reinen weißen Männerdomäne ihren Weg gehen und sich durchbeißen.

    Oh, der ging an mir vorbei... Filmwunschliste +1 :lol:

    Wir können uns von mir aus sehr gerne ja immer noch zur Wochenmitte zu einer Pause entschließen, die Hauptsache ist doch, es macht allen Spaß und Freude - Stress haben wir bestimmt alle grad genug...

    Das trifft so ziemlich genau dem was ich auch vorschlagen wollte: Erst mal schauen wie sich alles lesetechnisch entwickelt, und dann überlegn ob wir eine Pause brauchen. Diese Woche wäre eine Pause zu kurzfristig, aber soweit ich das Überblicke denkt ja noch jeder das es mehr oder weniger so passt, bzw. Heuschneider hätte dann das Problem das der letzte Abschnitt in ihren Urlaub fällt...


    Auch mal ein dickes Danke von mir an alle für die tollen Beiträge :thumleft:

    In diesem Zusammenhang fand ich meine eigenen Empfindungen herausfordernd. Da Helene menschenfreundliche Ziele verfolgt, war es für mich o.k., dass sie das System für ihre eigenen Abfragen nutzt - sogar amüsant, wie sie ihre Köchin beim Sex belauscht :)

    Ganz im Gegensatz zu Eugens Spionage, die mir dermaßen zuwider ist... :puker:

    Objektiv betrachtet besteht kein Unterschied, es hat lediglich was von "Der Zweck heiligt die Mittel".

    Das ging mir ähnlich, wobei ich mir eher Gedanken mache wo das inführt und wie das beurteilt wird. Wenn sich wie bisher der Grundsätzliche Geschichtsverlauf nicht ändert wird Deutschland irgendwann verlieren und die Sieger werden über die Personen richten. In wie weit zählt da das man manches nicht wusste, bzw. gute Absichten hatte? Damit meine ich nicht die kleineren privaten Spionagen, damit meine ich speziell das Helen im Abschnitt 4 auch bewusst wird

    Spätestens hier kann man sich mit Unwissenheit kaum rausreden. Das sie den Job wiederum natürlich aus Gewissensgründen hinwerfen kann ist auch klar. Schwierige Situtation.... Deshalb bin ich etwas beorgt was mit ihr am Ende des Buches passieren könnte....


    Lebensborn-Einrichtungen

    Da habe ich auch zwischendurch mal gegoogelt weil mir das Thema so gar nichts sagte :wink:

    Es wird am Rande noch erwähnt, das Helenes Vater den "Arier-Test" entwickelt hat (Kapitel 22).

    Ja, das hat mich auch gewundert, schließlich ist er doch eigentlich Chirurg :scratch:

    3. Woche Kap. 18 - Kap. 26

    Noch immer im Stress, aber ein paar eher Zusammenhanglose Gedanken zur letzten Woche auch von mir.:wink:


    Um das Wochenfazit gleich mal vorweg zu nehmen: Das Buch gefällt mir noch immer sehr. Nach dem eher "globalen" Start pendelt es sich jetzt langsam auf eine eher persönliche Ebene von Helen und Eugen ein, ohne das das große drum herum aber verloren geht. Hier fand ich dieses mal den Wochenauftakt mit dem hochaktuellen Thema wie in den (in dem Fall Amerikanischen) Medien Meinung gemacht wird sehr spannend. Vom eher plumpen Journalisten kaufen bis hin über den Einsatz von Fake Accounts mit eigenen Identitäten und schreibstielen war da viel unschönes dabei. :shock:


    Was mir dieses mal aufgefallen ist, ist das einige Passagen erstaunlich schnell gehen. Im Weltgeschehen hat gefühlt gerade erst der Krieg begonnen, schon steht man bei Stalingrad bzw. Japan greift Pearl Harbor an :shock:. In Helens Leben dachte ich das der Weg hin zum NSA etwas werden würde das ausschweifender erklärt wird - Aber nein, Schulabschluss - Jobangebot, kurzes Gespräch, innerhalb von 2 Minuten Hörbuch war sie beim NSA:-s. Das hat mich nicht wirklich gestört, ich hatte nur etwas anderes erwartet. Ihr Werdegang innerhalb der NSA zum geheimen Projekt hin war wiederum sehr gut beschrieben. Noch besser beschrieben war dann der letzte Abschnitt in der ihre mittlerweile desertierte Kneipenbekanntschaft vor der Tür steht. Auch wenn es für meinen Geschmack etwas zuviel Zufall war (Der erste Abend in ihrem Leben alleine im Haus, gerade da erscheint er, gerade da schaut sie aus dem Fenster und denkt völlig irrational das es ihr Bruder sei :roll:), die Suche nach einem Versteck und die Lösung fand ich gut und lässt genügend Raum für spannende Situationen. Ich denke mal die Beziehung zwischen den beiden wird einer der Hauptbestandteile des Restbuches sein.


    Dann jetzt mal völlig zusammenhanglos zu meinen sonstigen Notizen:

    Amüsant fand ich dieses mal Eugen und sein Programmierhandbuch (Wie auch schon von euch oft erwähnt, ein echter Knaller :totlach: – auch die Aufmachung mit Schmetterlingen etc… :drunken:) und die seltsamen Verkupplungsversuche der Eltern, mit den kleinen Randbemerkungen (In der SS sind nur Männer die Männer lieben :wink:)


    Innerhalb der Handlung muss ich erstmal meine Meinung zu Helens Vater revidieren. Fand ich ihn anfangs noch sympathisch, muss ich sagen das ich seine systemkonformen Aussagen mittlerweile wirklich furchtbar finde:wuetend:. Interessant fand ich die Zufallsbegegnung von Helen mit dem Bekannten ihres Vaters, den sie öfter im NSA sieh, dieser aber leugnete dort gewesen zu sein.


    Außerdem bin ich an einer Stelle wieder beim Verwenden mancher Ausdrücke durcheinander gekommen. Wenn ich es richtig gehört und notiert habe wird der aktuelle Krieg laut Buch von vielen "Der erste Weltkrieg" genannt - Wenige Seiten nach dieser Aussage wird in einem Zusammenhang den ich vergessen habe von dem Krieg von 1914-1917 das Wort "Weltkrieg" verwendet - Nur eine Randnotiz, aber das hat mich verwirrt. :ergeben:


    Letzter Punkt, eigentlich der der mich derzeit mit am meisten interessiert und mich zum weiter lesen motiviert: Bisher gibt es zwar Komputer, es gibt alle möglichen Änderungen der Lebensumstände, der Grundsätzliche Kriegsverlauf ist aber identisch mit der Realität. Ich bin gespannt ob das so bleibt oder ob und wie sich die Geschichte ändert....


    Zu Eugen habe ich jetzt nichts geschrieben - Er bleibt aber ein Arsch :evil:- Mit diesen Worten schließe ich mal meinen Text :winken:

    Ich komme gerade auch weniger in den BT als gewollt und das wird sich nächste Woche nicht ändern, aber nach Ostern hole ich wieder auf.

    Sowas in der Art wollte ich auch gerade schreiben - Lesetechnisch bin ich voll auf dem laufenden, aber wegen der Ostertage und vor allem weil so ein Kindergeburtstag einfach nciht von alleine organisiert, werde ich wohl auch erst nächste Woche wieder so richtig hier sein - Euch allen aber erholsame Ostertage :D

    2. Woche: Kap. 7 - Kap. 17


    Ich hab im Moment gerade ein bisschen viel um die Ohren, deshalb fasse ich mich dieses mal kurz. Wie erwähnt gefällt mir das Buch nach wie vor hervorragend und es ist mir richtig schwer gefallen das Buch bis Montag liegen zu lassen. Es ging diese Woche so weiter wie es letzte Woche aufgehört hat: Helenes und Eugens Geschichte wird weitererzählt. Zwei Menschen die sehr unterschiedlich sind, die sich aber wohl bald über den Weg laufen werden...


    In Helenes Geschichte spielen Komputer erstmal keine große Rolle (Es tut echt weh Komputer zu schreiben). Sie findet eine neue Freundin, ist in einer NS Organisation wo eben alle Mädels sind, was sie aber eher langweilig und durchaus pragmatisch sieht. Erst als sie in der Schule Probleme in Hauswirtschaft hat und nach Beratung mit ihrem Onkel, der aus dem Lager zurück ist, entschließt sie sich in Zukunft dieses Fach zu Gunsten von dem Programmstricken sausen zu lassen. Trotz anfänglicher Bedenken eine gute Entscheidung - Sie entpuppt sich als Naturtalent, gewinnt sogar Preise und avanciert zum Star der Schule. Tatsächlich musste ich trotz der ernsten Thematik in Helenes Teil sogar 2x lachen. Das erste mal als erwähnt wurde das (Gedächtniszitat): "Das Programmstricken den Frauen vorbehalten sei, vor allen dingen denjenigen die keinen Mann abbekämen" - Ein wunderschönes Vorurteil das es auch noch heute gibt, nur eben mit anderen Geschlechterrollen (Was später ja noch ausgiebig erklärt wird wie es dazu kam). Das zweite mal musste ich bei dem Geschichtsstudenten grinsen der darüber schreibt und spekuliert wie die Geschichte wohl erlaufen wäre wenn der Komputer eben nicht erfunden worden wäre - Da schafft es Eschbach das man sich als Leser mal so richtig Überlegen fühlt :lol:


    Eugen hingegen entwickelt sich auch weiter- und zwar noch negativer. In Woche 1 sah es anfangs noch aus als ob er aus Überlebenswille handelt, wobei am Ende klar wird das er aus Rache zu noch viel mehr fähig ist. Diese Woche geht er noch weiter - Rache ist zwar weiterhin sein Antrieb um die Mädels vom Pokerabend zu finden, aber er nutzt die Daten auch um andere Frauen gefügig zu machen - einfach weil er es kann. Nachdem wir letzte Woche gezeigt bekommen haben wie die Daten im großen vom System genutzt werden können, wird dieses mal klar was die Daten in der Hand eines einzelnen bewirken können - eindrucksvoll und bedrückend, vor allem durch die Gewissenlosigkeit mit der die Daten genutzt werden.


    Soweit erstmal von mir :wink:


    Ich habe sogar schon einen längeren Beitrag in meinen Rechner gehauen, werde den aber lieber noch nicht posten, da offensichlich nicht alle durch sind.

    Wie wird das eigentlich üblicherweise gehandhabt, gibt es einen Stichtag oder irgendwie eine Art Startsignal, ab wann die Diskussion eröffnet wird? Oder sollen wir alle Beiträge erstmal spoilern, was aber vielleicht mühsam zu lesen sein wird... :-k Sorry für meine vielen Fragen, ist halt meine erste Leserunde :pale:

    Den kannst du direkt und ohne Spoiler posten - Schreibe einfach als Überschrift irgendwie Fett drüber das es sich um "2. Woche: Kap. 7 - Kap. 17" handelt - Dann kann jeder selbst schauen ob er schon soweit ist und weiterlesen will :lol: - und schön das du dich gleich bei der ersten Leserune so einbringst :wink:

    Es waren auch drei Mädchen dabei.

    Waren die drei Mädchen nicht zu viert? :wink: Eine hatte er am Ende von Abschnitt 1 durch die beobachteten Diebstähle zu sexuellen Handlungen gebracht - Blieben vor dem Wochenabschnitt noch 3 (Und deshalb im Spoiler weiter)



    Ich bin seit gestern Mittag durch mit dem Pensum, komme gerade aber nicht so zum schreiben. Das Buch ist bisher Klasse, es fiel mir echt schwer es bis Montag liegen zu lassen (Auch wenn ich natürlich auch wie alle anderen hier ein Zweitbuch habe :-) )

    Ich fange dann mal von hinten an:

    Danke für die vielen Anmerkungen und Fakten - Das erspart mir einiges an Googlearbeit :)

    Im Buch werden die "Komputer" geschrieben und ich bin beim ersten lesen wirklich erst einmal zusammengezuckt - passt aber natürlich in die nationale Sprache, [...] Wie wird im Hörbuch NSA ausgesprochen?


    Ah...... Macht Sinn. Im Hörbuch gibts null Unterschied was die Aussprache angeht. :lol::lol:

    Die Parallelen zu dem von Eschbach damals gezeichneten Szenario und der heutigen Zeit fand ich schon ziemlich heftig und beängstigend. :shock: Ob es um das Ausspähen von Elektro-Briefen, des TV-Programms (musste auch sofort an die heutigen Smart-TV´s mit Spracherkennung denken), die Ortung von Telefonen, Abfragen von Kontoständen und Zahlungsverkehr usw. geht ist eigentlich fast schon egal, ob es um damals oder heute geht. Der Autor hat auch ein gutes Stück Gesellschaftskritik reingepackt

    Ja, was mir noch aufgefallen ist war auch die Beschreibung dessen wie im Deutschnetz diskutiert wird. Das da jemand kommt und fast schon militant seine Meinung vertritt so als ob es das einzig Richtige wäre und somit Wahrheiten zwar verdreht werden, aber von vielen anderen ohne Rückfragen akzeptiert werden. Oder heute früh im neuen Abschnitt war die Rede von "Deutschland wieder Groß machen" - Da muss man gar nicht lange überlegen wer mit solchen Parolen vor nicht all zu langer Zeit gewählt wurde....

    Ich könnte mir aber vorstellen, dass er sich vielleicht zum Wiederständler entwickelt, irgendwie habe ich da so ein Gefühl.

    Ich finde den Vater weiterhin recht sympathisch, aber ihr habt recht, er ist definitiv ein Mitläufer. Aber er scheint recht intelligent zu sein, deshalb denke ich mir das ihm irgendwann Zweifel kommen. Aus irgend einem Grund denke ich auch das er irgendwie auf irgend eine Art und Weise Opfer des Regimes wird...


    Ich bin alte Datenparanoikerin, habe keine PayBack oder sonstige Kundenkarten, habe die elektronischen Zahlfunktionenen auf meiner EC-Karte sperren lassen, habe kein PayPal, kein What´sApp und bestelle so gut wie nichts online

    Soweit geht es dann doch nicht bei mir. Kundenkarten habe ich ausgedünnt aber ich bin ein sehr großer Freund der Bargeldlosen Zahlung und austauschbare Artikel, die es nicht gerade um die Ecke gibt, bestelle ich auch gerne mal im Netz, bezahle da aber nie mit Kreditkarte, da hätte ich wiederum ein schlechtes Gefühl. Wenn ich allerdings sehe welche Daten manche Leute teils völlig sorglos öffentlich in sozialen Netzwerken zur Verfügung stellen, und wiederum lese wie oft es dort Datenpannen gibt (Von beabsichtigter Weiterleitung will ich gar nicht erst reden) wird mir manchmal schon anders....

    1. Woche: Kap. 1 - Kap 6 (S. 7 - 104): 97 Seiten


    Das Buch beginnt genau so wie ich es mir erhofft habe - Eine kurze Erklärung dessen was eben Fiktion, aber auch für mich der Reitz des Buches ist. Wir sind in den dunklen Jahren des 20 Jahrhunderts und es gibt Computer - sogar schon seit vielen Jahren - Erst mit Dampf, dann mit Strom. Außerdem gibt es das "Deutsch-Netz" und nachdem sich diese Deutsche Erfindung nach dem ersten Weltkrieg in andere Länder verbreitet hat auch das Welt-Netz. Der Kaiser selbst hatte mit der Verbreitung dieser Technologien aber auch die Befürchtungen das sich das ganze zu einem Austaschplatz für Staatsfeindliche Bewegungen entwickeln könnte, so lies er diese Netze von anfang an Restlos überwachen - Alle Daten landen in Weimar im Nationalen Sicherheits Amt. Diese Umsicht die der Kaiser hatte scheint seine Nachfolger weniger zu interesieren, denn seit jender Zeit scheint sich wenig zu tun. Es gibt zwar Technologische Fortschritte wie eine Art Smartphone, das mittlerweile jeder Deutsche hat. Wie Smart dieses tragbare Gerät ist, ist mir noch unklar. Man kann auf jeden Fall damit ins Deutsche Forum schreiben und damit bezahlen. Letzteres ist nicht so wie bei uns heute ein kaum genutztes Gadget, sondern absolut Verbreitet, denn in dieser alternativen Vergangenheit gib es kein Bargeld mehr. Auch wenn es so nicht geplant war ist es dadurch dem NSA möglich alle Zahlungen zu Überwachen und nachzuverfolgen und auszuwerten. Klingt erstmal wie nettes Beiwerk, nur wenig später wird aber eindrucksvoll gezeigt wie mächtig diese Informationen sein können, denn: Wissen ist Macht (Wie auch ich dank Lucivarsadi mittlerweile weiß :lol:)


    Soweit finde ich das Startszenario wirklich gelungen und gut umgesetzt. Ich halte es zwar für etwas unglaubwürdig das es so viele Jahre dauert bis jemand auf die Idee kommt die Daten des NSA für sich zu nutzen. Außerdem frage ich mich ob die Waffen mit den uns bekannten Waffen dieser Zeit identisch sind. Wer es schafft tragbare Telefone mit denen man sich in Netzwerke einloggen kann zu konstruieren hat sicherlich gerade in diesen Zeiten auch viele Ideen für militärisches Gerät. Ich vermute aber einfach mal das dieser Bereich ausen vor gelassen wird. Stört mich auch nicht wirklich, im gengenteil, zu viel High-Tech will ich hier ja gar nicht.


    Danach gehts direkt rein in die Story. Himmler besucht das NSA und bekommt eindrucksvoll demonstriert welche Ableitungen man aus scheinbar harmlosen Daten ziehen kann. Diesen Teil fand ich absolut Klasse. Ich selbst habe auch ab und an mit großen Datenmengen zu tun aus denen ich irgend eine Aussage herausziehen soll. Hier wird ganz klar gezeigt was passieren kann wenn so etwas in die falschen Hände fällt. Eschbach nutzt das dann gleich doppelt geschickt in dem er direkt mit hitorischen Fakten spielt und die Jüdische Famile Frank in Amsterdam auffliegen lässt, und auch Annes Tagebuch erwähnt, das vernichtet werden soll, damit es nicht zu Propaganda Zwecken genutzt werden kann. Ich muss gestehen das ich über die genauen Umstände von Anne Frank wenig wusste. Das von Eschbach beschriebene Haus incl. Versteck scheint ganz nah an der Realität zu sein. Auch weitere kleine Details wie Himmlers kurzer Gefühlsausbruch als er voller pathos erklärt das das Reich 1000 Jahre bestand haben wird tragen zur Athmophäre bei. Wirklich teilweise beklemmend, vor allem wenn man bedenkt das solche Menschenverachtenden Gedanken die da teilweise geäußert werden leider so gar nichts mit Fiktion zu tun haben. Man lernt auch weitere Personen kennen. Vor allem Helen und Eugen werden dem Leser/Hörer danach näher gebracht - Hierzu ist erstmal ein Zeitsprung zurück von Nöten. Wie ich finde ein guter Kniff das Buch hier zu beginnen und nicht streng chronologisch zu Erzählen - Der Anfang war somit richtig feselnd.


    Zunächst geht es um Helena und ihre Famile. Sie scheint die Protagonitin zu werden, wirkt sympatisch. Es wird aus ihrer Kindheit erzählt, ihrem ersten Kontakt zu Computern, ihrer Jüdischen Freundin, Schulbesuchen, ihr beginnendes Interesse für as Zeitgeschehen. Man ahnt immer wie es weitergeht da man ja den Geschichtsverlauf kennt - Trotzdem ist das nicht langweilig sondern (dem sensiblem Thema absolut folgerichtig) bedrückend. Was mich ein wenig stutzig macht ist die eine Aussage am Ende des Abschnittes mit Himmler in der NSA. Dort wird erwähnt das sie gerade eben ihre Liebe getötet hat - Ich vermute mal das sie sich in einen Juden verliebt, anders kann ich mir den Satz gerade nicht erklären.

    Helen hat noch einen Bruder der sicherlich ein Vorzeige-Nazi wird, eine Mutter die auch sehr nationalistisch denkt und einen recht sympatischen Vater. Auch letzterer ist allerdings bei Hitlers Machtergreifung klar auf dessen Seite und unterstützt dessen Gedankengut (Genehsung des Deutschen Volkes, mal so als Stichwort). Ein sehr guter Charakter der ganz gut zeigt wie sehr es Hitler eben Verstand verchiedenste Personengruppen für sich zu einzunehmen und wie damals Gedacht wurde.


    Eugen ist da schon Überraschender. Beim NSA dachte ich mir noch er ist vermutlich eigentlich ganz nett, handelt aber aus dem Antrieb selbst nicht an die Front zu müssen so Gewissenlos. Spätestens als seine Vergangenheit beleuchtet wird erscheint er aber in einem anderen Licht. Kleinkrimineller, Interessiert an den Gehemnissen von Fremden, gut im Ausspionieren, Rachsüchtig, Sexuell sehr fragwürdig und wie oft erwähnt der stolze Sohn eines Kriegshelden. Ich vermute mal er wird Helens Haupt-Gegenspieler beim NSA werden. Vor allem als er seine Freunde nach der Pokerrunde über die Klinge springen läst, ohne mit der Wimper zu zucken (Auch wenn das was sie mit ihm gemacht haben sicherlich auch nicht nett war) zeigt wie Gewissenlos er zu sein scheint....


    Eigentlich dachte ich:"Echt cool, aber was willste dazu den schreiben" - Dafür ist es dann doch recht lange geworden. 2 Punkte habe ich mir noch aufgeschrieben die ich noch nicht irgendwo untergebracht habe. Nummer 1 ist einfach eine Feststellung das ich die Worte wie "Welt-Netz, Elektro-Brief oder Programstrickerin" richtig gut in die Zeit passend finde. Nummer 2 ist etwas das mir erst im Nachgang eingefallen ist, und ich mir gar nicht mehr sicher bin ob das wirklich so war. Ganz am Anfang wird Erwähnt das es Computer schon lange gab, auch im ersten Weltkrieg, diese aber nichts daran änderten das Deutschland verlohr - Soweit so gut, aber irgendwann wird meines Wissens auch aml die Jahreszahl 1914 bis 1917 genannt. Ging der nicht bis 1918? Fehler oder Absicht?


    Soweit erstmal von mir.....


    wer liest eigentlich Deine Version? Laura Maire macht es gewohnt gut, wie ich finde.

    Bei mir auch Laura Marie - Ich muss gestehen, ich kenne sie gar nicht, aber sie liest echt gut. Auch die schwierigkeit die man als Frau hat Hitler zu vertonen meistert sie richtig gut :)

    Heuschneider : Da bist du schon drüber, der war bei mir noch nicht 8-[


    wie handhabt ihr das Ganze?

    Also ich für meinen Teil höre tatsächlich meist an der Stelle auf. Außer ich weis da ich in der nächsten Woche eventuell Probleme habe auf das Pensum zu kommen. Wenn ich schon weiter gelesen habe, versuche ich aber auch immer das in den Beiträgen zu trennen, so das keine Spoiler passieren. Klappt manchmal leider nicht :lol: (Wobei das immer eher Kleinigkeiten sind) - In meiner ersten Leserunde war das etwas schwerer, weil ich die Buchreihe schon mal gelesen hatte. Ich hab zwar unglaublich viel vergessen, wusste aber natürlich noch über die großen Stroytwists oder wer überlebt bescheid. Da habe ich es mir logischerweise verkniffen über die weitere Handlung zu spekulieren, was ich bei unbekannten Büchern ganz gerne mal mache :wink:

    Hey, ist es schon zu spät oder könnte ich noch einsteigen? Das Buch sieht sehr interessant aus und würde mich gerne noch an eurer Leserunde beteiligen. Wenn ja würde ich es mir direkt bestellen. Da Ihr ja gemütlich lest komm ich da dann auf jedenfall hinterher.

    Ja klar - Jeder ist willkommen und soooo weit sind wir ja noch gar nicht. Den Link zum Thread hat dir Heuschneider ja schon gegeben - einfach kurz "Hallo" sagen und munter mitquatschen :wink:

    Wo hast Du denn Deine ungekürzte Fassung her?

    Ich habe hier die Audible Version bei mir. Ist immer ein wenig lästig die im Auto ans laufen zu bringen, aber was ungekürzte Hörbücher angeht sind die echt super

    in welchem Kontext unser "Pensum" endet.

    Ich habs gerade vor einer Stunde fertig gelesen (Längerer Beitrag folgt demnächst) - Ich packe es mal in einen Spoiler :wink:

    Aber: es gefällt mir! Ist jetzt schon sauspannend. Und eine richtig gut gemachte Verbindung von Historie und Fiktion, wie ich finde.

    Definitiv - Die Mischung mag ich auch sehr und ist bis jetzt sehr gut gelungen :thumleft: