Beiträge von Bridgeelke

    Kann man, wenn man ein solches E-Book vielleicht nochmal lesen möchte, das irgendwie auf dem PC speichern und von dort gegebenenfalls wieder auf den Reader aufspielen?


    Wenn Du es nochmal lesen willst, holst Du es Dir nochmal von der Cloud.
    Natürlich kannst Du das auch auf Deinem PC speichern und von da wieder auf den Reader aufspielen. Aber lesefähig ist das Buch nur auf DEM Reader, von dem Du das Buch vorher heruntergespeichert hast.
    Jedes ebook wird für jedes der bei Amazon im Account gespeicherten Geräte/Apps anders verschlüsselt.
    Wenn ihr also einen gemeinsamen Amazon-account für Eure ebooks ausgewählt habt und in Deiner Familie werden z.B. ein Computer mit der App ausgestattet und zwei neue paperwhite gekauft, dann kann das Buch auf den Computer und jedes der paperwhite geladen und gleichzeitig gelesen werden. Wenn aber einer den paperwhite am Computer anschließt, dort aus dem Buchverzeichnis (im Ordner documents) ein bestimmtes Buch herauskopiert und es ins Buchverzeichnis des anderen paperwhite hineinkopiert, lässt sich das Buch dort nicht öffnen bzw. lesen.
    Also: jedes Buch zuerst wieder ins Regal stellen und von dort wieder herausnehmen. Auf dem Weg zum Zurückbringen einfach dem Interessenten, der sich gerade auf dem Weg zum Regal befindet, um sich dieses Buch herauszuholen, das Buch einfach in die Hand drücken, das geht nicht.


    Aber mal was anderes:
    wenn Du eh schon soweit bist, Dir ein kindle anzuschaffen, warum lädst Du Dir nicht mal vorab die kindle-app auf Deinen Computer? Dann einfach mal eines der kostenlosen Bücher "kaufen" (beim Kauf an die App des Computers schicken lassen) und dort mal aufmachen. Dann siehst Du in Deinem Amazon-account, wie das so strukturiert ist und auf Deinem Computer, welche Verzeichnisse es gibt (my kindle content).

    In meinem Fall wäre es nicht ganz so krass, weil ich mit dem Reader einfach nur ganz normal lesen und nicht arbeiten will.


    Das ist bei mir auch so, aber prinzipiell ist das doch ein dicker Hund...
    Und rechtlich gesehen ist das sicher alles nicht einwandfrei.


    Es gab auch den Fall einer Norwegerin, deren Account gesperrt wurde, weil er (angeblich) mit einem Account in Verbindung stand, auf/in dem böse Sachen gelaufen sind. Amazon hat sich wohl geweigert, nähere Erläuterungen zu geben und gesagt, die Sperrung des Accounts sei endgültig und nicht mehr diskutierbar. In diesem Account befanden sich sämtliche Ebooks der Norwegerin, aber das hat Amazon nicht gestört. Glücklicherweise hat dann ein Blogbetreiber den Fall aufgenommen und ziemlich viel Wirbel gemacht, so dass der Fall gelöst wurde. Sogar das Handelsblatt hat darüber berichtet, siehe Link.


    http://www.handelsblatt.com/te…sen-verboten/7295326.html


    Und in neuester Zeit hat Amazon ja die Konten notorischer Zurücksender gesperrt, was rechtlich ja einwandfrei ist, denn kein Privatunternehmer ist gezwungen, mit jedem Geschäfte zu machen.
    Ob da die gekauften Ebooks, Hörbücher (Audible gehört auch zu Amazon) und Filme (ich glaube Lovefilm gehört dazu) noch zugänglich sind, haben die Betroffenen in ihren Internet-Statements nicht gesagt.


    Aber wie gesagt: wir zahlen pünktlich und unsere Rücksendequote ist im Rahmen ...

    Weshalb sollte amazon das tun? Das dürfen sie doch gar nicht, wenn ich ein E-Book (oder genau gesagt, das Nutzungsrecht für ein solches) dort rechtmäßig gekauft und bezahlt habe?


    Was Amazon tut und was Amazon darf, ist nicht unbedingt dasselbe ....
    Wenn es Dich wirklich interessiert, suche ich nochmal die Links über diese Horrorfälle heraus.
    Zum einen gab es mal den Fall, dass Amazon ein Ebook vertrieben hat, bei dem es sich herausstellte, dass der Verlag und damit Amazon keine Vertriebsrechte hatte. Amazon hat über Nacht dann das ebook von allen Clouds, in denen es vorhanden war, gelöscht und das Geld wieder aufs Konto der Erwerber gebucht.
    Es gab da Leute, die hatten mit dem Buch gearbeitet, Anmerkungen gemacht usw.
    Stell Dir vor, Du kaufst beim Buchhändler Deines Vertrauens um die Ecke ein Buch, das Du für Deine Masterarbeit brauchst und arbeitest auch Stunden dran, markierst Stellen usw.
    Dann stellt der Händler fest, dass er das Buch illegal an Dich verkauft hat. Er steigt nachts durchs Kellerfenster bei Dir ein, holt das Buch aus Deinem Regal und legt dafür das bezahlte Geld hin ...

    Wie es aussieht, muss man wohl noch allerhand Zubehör extra kaufen? Die Lederhülle ist bestimmt wichtig zum Schutz des Displays, aber mit 34,99 € nicht gerade billig. Außerdem braucht man doch ein Netzteil (14,99€), um das Gerät unabhängig von einem PC aufladen zu können?


    Was hat es mit diesem Eingabestift für 12,99 € auf sich? Müsste so etwas nicht im Lieferumfang dabei sein? :-k


    Es gibt auch preiswertere Hüllen zum Schutz des Displays, es muss nicht gleich die teure Original-Hülle sein.
    Amazon macht natürlich gern Zusatzgeschäfte, denn die Reader haben wohl keine allzu große Gewinnspanne. Deshalb wird das Ladegerät angeboten, aber wenn Deine Familie Handys aufladen, kann man dieses Aufladeteil auch nutzen. Es funktioniert jedes Teil, das einen normalen USB-Eingang hat, denn die Ladekabel der Amazon-Reader haben auch einen USB-Ausgang. Ich nutze für meinen Sony und meine Kindle Touch ein Billig-Netzteil und habe keine Probleme, und zwar diese hier:


    http://www.amazon.de/mumbi-Uni…rds=mumbi+Ladeger%C3%A4te


    Mein Sony hat einen Eingabestift, aber den habe ich äußerst selten in Gebrauch. So einen Eingabestift kann man auch für wenig Geld anderswo kaufen, es mich kein Original-Kindle sein.

    Wie kann man denn schon E-Books haben, solange man noch keinen Reader hat? :scratch: Wo sind die E-Books "untergebracht"?

    Dieses "Unterbringen" der ebooks ist auch ein Punkt, den man bei der Erstanschaffung eines Readers mitbedenken sollte.


    Die EPub-Reader (Sony, Kobo usw.) können Bücher lesen, die bei verschiedenen EPub-Shops gekauft werden, z.b. ciando, Thalia, ebook.de usw. Diese Shops lagern manchmal die Bücher in einer "Cloud" für den Käufer, manchmal kann man sie aber nur ein- oder zweimal herunterladen. Ich habe von verschiedenen Shops EPub-books, die natürlich auch auf meinem Computer gespeichert sind. Man muss beim Kauf aufpassen, dass man sich das Buch auch mit dem richtigen "Schlüssel" herunterlädt. Jedes Ebook mit Kopierschutz wird nämlich für den Käufer individuell zurechtgemacht, so dass das Buch nicht auf fremden Readern gelesen werden kann. Dazu muss man bei Adobe Digital Editions (ADE) eine Ident-Nummer haben (die kann man sich dort sehr leicht besorgen), die dann für 5 oder 6 Endgeräte gilt, die man dort autorisieren lassen muss. Z.B. habe ich meinen Computer und meinen Sonyreader damit autorisiert und kann dort die ebooks öffnen. In Foren über EReader und Ebooks habe ich mal mitgekriegt, dass es Probleme gab, weil man wohl mehrere ADE-Identitäten hatte und das Buch dann nicht auf jedem Gerät lesen konnte.
    In meinem Thalia-account habe ich zum Beispiel gesehen, dass Ebooks, die ich vor mehr als 360 Tagen bezogen habe, dort zwar aufgeführt sind, ich sie aber nicht mehr herunterladen kann (das waren allerdings Bücher aus kostenlos-Aktionen, ob das bei Büchern, die Geld gekostet haben auch so ist, weiß ich nicht). Wenn mein Computer nun auf irgendeine Weise nicht mehr zugänglich ist und ich keine Sicherungskopie habe, ist so ein Buch für mich verloren. Von den elf bei Thalia bezogenen Büchern kann ich sieben so nicht mehr erreichen, 4 sind noch downloadbar; davon ist eines in der Thalia-Cloud gespeichert.


    Bei Amazon ist das alles ziemlich idiotensicher:
    Man holt sich über sein Amazon-Konto (wenn man mehrere haben sollte über das Konto, über das später die Bücher gekauft werden sollen) eine Leseapp für seinen Computer, Laptop, Handy usw. Ein Amazon Reader wird schon beim Kauf auf das Konto angemeldet, über das er gekauft wurde, es sei denn, man sagt gleich bei der Bestellung, dass er nicht angemeldet werden soll (wenn er nämlich Bücher eines anderen Amazon-Kontos aufnehmen soll), d.h. man kauft ihn als "Geschenk". Alle bei Amazon über den Account gekauften Bücher werden in der "Cloud" des Kontos gespeichert, das ist sozusagen das Buchregal, in dem die Bücher stehen. Von dort kann man die Bücher auf alle dort angemeldeten Geräte/Apps laden und lesen, aber nur auf 6 Geräten gleichzeitig. Man kann also jedes Buch 6 mal gleichzeitig aus dem Regal nehmen, obwohl man nur einmal gekauft hat. Und wenn das Buch ausgelesen ist, löscht man es vom Reader bzw. der App und die Leselizenz wird wieder frei, man stellt es also sozusagen ins Regal zurück. Endgültig weg ist das Buch nur, wenn man es vom Amazon-Konto (der Cloud) löscht. Das Laden (Herausnehmen) und Löschen (Zurücklegen) eines Buches ist ist total einfach: entweder vom Konto auf den Reader bzw. die App schicken oder vom jeweiligen Reader aus dem Archiv/der Cloud abholen. Dazu genügt ein einfaches Antippen des Buches.
    Der Nachteil ist, dass alles nur funktioniert, solange Amazon existiert und man mit Amazon keine Probleme hat. Wenn Amazon aber ein Konto sperrt, sind auch die Bücher nicht mehr zugänglich (jedenfalls haben einige solcher Fälle ziemlich viel Staub aufgewirbelt im Internet). Aber da wir ja immer pünklich zahlen und auch unsere Rücksendequote sich im Rahmen hält, besteht ja keine Gefahr....
    Bevor also ein Reader angeschafft wird, sollte der Familienrat beschließen, welches Amazon-Konto für die Ebooks bestimmt wird. So können dann viele Nutzer ganz legal die dort gespeicherten Bücher nutzen. :) Allerdings gibt es dann keine Geheimnisse mehr, was die Lesevorlieben der Nutzer anlangt ... :pale:

    Der Originaltitel von "Vampir wegen Dir" UND von "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" heißt "Bloodthirsty", deshalb ist davon auszugehen, dass es sich um denselben Inhalt handelt.
    (Irgendwie funktioniert die ISBN von Bloodthirsty bei mir nicht). Edit: mit der ebook-Nummer hat es doch funktioniert.
    Dafür sprechen auch die Inhaltsangaben der Rezensionen zu beiden Büchern. Es scheint also unterschiedliche Buchtitel für Hardcover und Taschenbuch zu geben, obwohl beide im selben Verlag erscheinen.
    Komisch finde ich auch, dass beide Ausgaben haarklein dieselbe Seitenzahl haben. Ich dachte immer, ein TB hat mehr Seiten, weil es kleinere Abmessungen hat.
    Was mich deutlich irritiert (und, sollte es den Tatsachen entsprechen) ziemlich ärgert ist, dass das ebook auch verschiedene Preise hat. Bei der Aufmachung der Bücher ist ein Preisunterschied durchaus verständlich, bei einem ebook nicht; da nenne ich es schlicht und einfach Abzocke.

    Einige Ergänzungen sind mir trotzdem vielleicht noch erlaubt. Die Tatsache, dass eine Userin nur positive Bewertungen abgibt, finde ich in keiner Weise schlimm oder erwähnenswert. Ich halte es für legitim, negative Bewertungen für sich zu behalten und tatsächlich nur Empfehlungen abzugeben. Wenn diese Empfehlungen immer aber nur einen einzigen Verlag betreffen, dann werde ich doch ziemlich hellhörig. Denn tolle Bücher werden nicht nur von einem Verlag veröffentlicht. Buchspezifische Postings befassen sich in dieser Häufung nun mal naturgemäß nicht nur mit einem Verlag. Und das war in diesem Fall definitiv so, Enigma! Da Du den Fall ja offenkundig kennst, kannst Du das ohne Probleme prüfen. In den vergangenen 2 Jahren betragen alle Rezensionen im konkreten Fall nur EINEN Verlag. Nur positiv finde ich generell nicht schlimm, nur positiv UND NUR ein Verlag macht mich mehr als skeptisch.

    Grundsätzlich möchte ich diesen Ausführungen zustimmen. Soweit ich gesehen habe, betreffen die Krimi-Rezensionen tatsächlich nur Bücher eines einzigen Verlages; die Rezensionen weiterer Genres sind auch weitgehend nur Bücher eines Verlages bzw. einer Verlagsgruppe.
    Wenn mir jemand diese Rezensionsliste vorlegen und mich nach meinem Eindruck fragen würde, wäre meine Antwort auch "das ist komisch, merkwürdig, seltsam". Auch merkwürdig, dass einige (wenige) dieser 5-Sterne-rezensierten Bücher im Regal zwar die persönliche 5 Sterne-Beurteilung, aber den Lesestatus "ungelesen" haben. Wenn ich mir den Rezensionsbereich so ansehe, trifft dies (nur Rezensionen für Bücher eines Verlages) für keine anderen Rezensenten zu.
    Ich halte es aber nicht für ausgeschlossen, dass es dafür doch eine plausible Erklärung gibt und vertraue ganz darauf, dass die Forumsleitung diesen Fall "im Griff hat".

    @ Jisbon:
    eins Deiner genannten Bücher ist Träume jenseits des Meeres von Tamara McKinley.
    Ich und weitere 17! Büchertreffler besitzen dieses Buch als Hörbuch!
    Ich habe mir schon des öfteren gedacht, dass ich es schade finde, dass Bücher in Hörbuch- oder Ebookform nicht mit den TB und Hardcovern angezeigt werden. So bin ich oft einziger Besitzer eines Buches und denke, "das kann doch nicht sein". Wenn ich dann mal nachschaue, haben einige das Buch in einer anderen Ausgabe.
    Ich habe gerade kurz geschaut: z.B. habe ich Brigitte Riebe, das Auge des Mondes als alleinige Hörbuchbesitzerin, aber 17 Büchertreffler besitzen das Buch.