Bücherwichteln im BücherTreff

Beiträge von Amethyst

    Auszüge aus Briefen und Reiseberichten Theodor Fontanes. Erbaulich und erheiternd für zwischendurch. Punktabzug für seine vielfach geäußerten Judenhass.


    Liste nach Amethyst

    285. Ein Buch, in dem sich mehr Tiere als Menschen tummeln

    Dieses Mal war ich hin und hergerissen. Nehme ich eines von Kenneth Oppels wundervollen Fledermaus-Büchern (Silberflügel, Sonnenflügel, Feuerflügel, Nachtflügel) oder eines der vielen Katzenbücher. Schlussendlich habe ich mich für Terry Pratchett entschieden, weil er mich zum Schmunzeln bringt, was nur wenige Autoren schaffen. Maurice ist ein Kater, der mit einer Horde magisch veränderter Ratten durchs Land zieht und Menschen abzockt.

    Und noch ein historischer Kriminalroman. Dieses Mal einer, in dem der junge Theodor Storm auftritt. Las sich flott weg, lediglich die Stellen um Harro Harring fand ich langweilig und seinen Cameo-Auftritt unnötig. Gefallen haben mir dazu die im Nachwort erläuterten historischen Hintergründe.


    Liste nach Ninchen

    Ich war im Mai im Residenz Hotel in Hohenheida, das ist ein kleiner Ort nördlich von Leipzig, aber mit dem Auto nur 5 Minuten von der Messe entfernt. Hoteleigener Parkplatz und vorm Hotel eine Bushaltestelle, der Bus fährt direkt zur Messe.


    Nicht empfehlen kann ich das ibis budget Leipzig Messe in Thekla. Die Zimmer sind extrem hellhörig, man bekommt mit, sobald nebenan jemand auf die Toilette geht, weil die Toilettentür nicht leise geschlossen werden kann. Klo und Dusche befinden sich nämlich in einer Art Plastik-Container im Zimmer. Wenn man duscht, ist der gesamte Innenraum nass, auch die Kloschüssel, die darauf abgelegten Kleider und die Handtücher zum Abtrocknen. Zur S-Bahn-Haltestelle geht man 15 Minuten, die Bushaltestellen lagen etwas näher.

    Der September war kein guter Monat. Insgesamt habe ich fünf Bücher abgebrochen, weil sie mich langweilten oder meine Erwartungen nicht erfüllten. Das hier fand ich unterträglich, weil der Autor auf den 35 Seiten, die ich gelesen habe, nur am Jammern ist, dass er keine Lust habe, auf Weltreise zu gehen, und wie öde doch alles ist, was er zu sehen bekommt, und wie scheußlich die Hotels und die Zimmer und überhaupt alles. Danke. Das mag ich dann auch nicht lesen.

    Ich mag die historischen Krimis mit Daisy Dalrymple, aber dieser hier konnte mich nicht so recht begeistern. Zum einen lag es daran, dass ich davor mit "An Expert in Murder" einen wirklich brilliant Krimi gelesen hatte, der besser aufgebaut war, besser auf die Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs einging und vor allem stilistisch wesentlich anspruchsvoller war, zum anderen an dem Umstand, das die Tochter des Inspektors nur deshalb von Zuhause weglaufen musste, um die arme Daisy und die geplagte Leserin auf Daisys zukünftige Rolle als Mutter des besagten Töchterleins vorzubereiten. :roll: Außerdem ärgerte ich mich über ein Beweisstück, das es in der geschilderten Form nicht geben kann,


    Liste nach Affenkaelte

    Klappentext:

    March 1934. Revered mystery writer Josephine Tey is traveling from Scotland to London for the final week of her play Richard of Bordeaux, the surprise hit of the season, with pacifist themes that resonate in a world still haunted by war. But joy turns to horror when her arrival coincides with the murder of a young woman she had befriended on the train ride—and Tey is plunged into a mystery as puzzling as any in her own works.

    Detective Inspector Archie Penrose is convinced that the killing is connected to the play, and that Tey herself is in danger of becoming a victim of her own success. In the aftermath of a second murder, the writer and the policeman must join together to stop a ruthless killer who will apparently stop at nothing.


    Meine Meinung:

    Über das Leben der echten Josephine Tey (richtiger Name Elizabeth Mackintosh) ist wenig bekannt. Sie war Schriftstellerin, schrieb Kriminalromane und Theaterstücke und führte ein zurückgezogenes Leben in Schottland. Ich habe zwei ihrer Krimis gelesen ("Alibi für einen König", ISBN 3-423-20002-2, und "Der singende Sand", ISBN 3-7701-1908-8) und war beeindruckt von ihrer sprachlichen Ausdruckskraft, der intelligenten Handlung und dem umfangreichen Hintergrundwissen, das in die Bücher einfloß.


    Nicola Upson lässt Josephine Tey nun in einer Reihe von Kriminalromanen auftreten. Dabei nimmt sie sich - wie sie im Nachwort erkärt - viele schriftstellerische Freiheiten heraus, greift aber auch auf Berichte und Erzählungen von Menschen zurück, die Josephine Tey kannten und mit ihr zusammenarbeiteten. Die im Buch geschilderten Ereignisse sind vollständig erfunden, genauso wie die meisten der darin vorkommenden Personen, doch das tut der Geschichte keinen Abbruch. Ich jedenfalls war von Anfang an fasziniert.


    Die Autorin versteht es, den Charakter ihrer Figuren durch die Erzählung lebendig werden zu lassen und sie nicht - wie manch anderer Autor - durch eine Beschreibung von Aussehen und Innenleben darzustellen. Jede Figur ist eine eigenständige Persönlichkeit, hat eine eigene Vor- und Familiengeschichte sowie eigene Handlungsmotive, die sich nicht auf den Mordfall beschränken. Man hat den Eindruck, das jede einzelne Person ein Leben vor und nach den erzählten Ereignissen hat. Eine große Rolle spielen dabei der Erste Weltkrieg und seine Auswirkungen auf die Menschen, die auch 16 Jahre nach Kriegsende noch deutlich zu spüren sind. Dazu kommt ein gehobener Sprachstil, den ich bei einem Kriminalroman nicht erwartet hatte, der das Lesen für mich aber zu einem Vergnügen machte. Stellenweise erinnerte mich der Stil an das dritte Buch, das ich von Josephine Tey angefangen, aber nicht zu Ende gelesen hatte ("The Man in the Queue"). Auch hier war das sprachliche Niveau sehr hoch, doch leider machte es den Roman auch schwergängig, und die langwierigen Ermittlungen und ständigen Wiederholungen verleideten mir die Lektüre.


    Der Mordfall in Upsons Roman war geschickt aufgebaut und wurde durch akribische Ermittlungen gelöst. Im Gegensatz zu anderen "Promi"-Krimis ist Josephine Tey aber nicht selber aktiv als Ermittlerin tätig, sondern teilt ihre Beobachtungen und Dinge, die ihr auffallen oder die sie am Theater mitbekommt, ihrem guten Freund Detective Inspector Archie Penrose von Scotland Yard mit. Dieser leitet die eigentlichen Ermittlungen und setzt am Schluss die Puzzleteile richtig zusammen, so dass sich ein schlüssiges Bild ergibt. Was dabei zutage kommt und schließlich zu den im Roman geschilderten Ereignisse führte, wird - je mehr ich darüber nachdenke - umso schlimmer. Upson legt viel Wert auf die Psyche bzw. die psychische Entwicklung ihrer Protagonisten, und das wird bei der Auflösung des Falls und der Vor- bzw. Darstellung des Täters ganz besonders deutlich.


    Es gibt lediglich einen halben Minuspunkt, und den bekommt der Showdown mit dem Täter, bei dem Josephine in Lebensgefahr gerät. Diese Szene folgte so sehr den gängigen Klischees, dass er einfach nicht zum Rest des ansonsten in eher ruhigem Ton erzählten Romans passte. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Spannung allein dadurch aufgebaut, dass man nicht wusste, wer der Täter war, aber immer mehr über die Hintergründe der Tat erfuhr. Der Showdown mit dem Täter führte dann allerdings zu weiteren Ereignissen, die für mich wieder stimmig waren, denn sie passten zu den Charakteren der Figuren.


    Alles in allem ragt dieser Roman jedoch aus der Masse ähnlicher Krimis mit prominenten Figuren in der Hauptrolle heraus. Nicht zuletzt durch die beiläufig eingefügten Tatsachen, durch die ich auch ein wenig über die Theaterstücke erfuhr, die Josephine Tey neben den Krimis geschrieben hat.

    :study:

    Die leuchtende Pyramide - Arthur Machen :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Ein FB-Bekannter schwärmte so von Machens Geschichten, dass ich mir das einzige Buch aus dem Regal griff, das ich von ihm besitze. Es enthält eine Handvoll Geschichten (mehr sind wohl auch nicht ins Deutsche übersetzt worden), die mich stellenweise an Lovecraft erinnerten (für den Arthur M. ein Vorbild war). Meistens spielen die Geschichten in Wales, es geht um düstere Legenden, geheimnisvolle Kulte und im verborgenen lebende alte Völker.


    The Fairytale Detectives (Bd. 1) - James Buckley :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Vor Jahrhunderten wanderten die Grimmschen Märchenfiguren nach Amerika aus und leben seither in einer einzigen Gemeinde. Die Familie Grimm ist für die innere Sicherheit zuständig. Als die beiden jüngsten Mitglieder der Familie nach dem Verlust ihrer Eltern zu ihrer Großmutter geschickt werden, müssen sie erst lernen, sich in dieser fremdartigen Welt zurechtzufinden. Spaßig und spannend.


    Dreikönigsmord (Bd. 1) - Bea Rauenthal (abgebrochen) :bewertung1von5:

    Bei einer Mordermittlung geraten zwei Kommissare ins Mittelalter, wo sie herausfinden müssen, wer für den Tod des in ihrer eigenen Zeit gefundenen Skeletts verantwortlich ist. Leider werden die geschichtliche Fakten mit Füßen getreten, die weibliche Hauptfigur versucht nicht einmal, sich unauffällig zu verhalten, sondern benimmt sie wie in der heutigen Zeit, und das Mordmotiv empfand ich als an den Haaren herbeigezogen. Als dann auch noch die Handlung völlig abstrus wurde, gab ich kurz vor Schluss auf


    In 80 Tagen um die Welt - Helge Timmerberg (abgebrochen) :thumbdown: :bewertungHalb:

    Das ständige Genörgel und Gejammer des Erzähler, der mit sich haderte, warum er überhaupt auf Weltreise ging, nervte mich so sehr, dass ich ihn an der zweiten Station seiner Reise verließ.


    18 Sekunden - George D. Shulman (abgebrochen) :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Eine blinde Ermittlerin, die durch Berühren einer Leiche erlebt, was diese in den 18 Sekunden vor ihrem Tod gedacht hat - das klang nach einer interessanten Geschichte. Leider trat recht bald ein psychopathischer Mörder auf, der sein perverses Rachespielchen an der Dame ausleben wollte, was ich wiederum nicht lesen wollte.


    Die dreizehnte Dame - Jose Carlos Somoza (abgebrochen) :bewertung1von5:

    Auch nach 150 Seiten wusste ich nicht, worum es hier geht. Es interessierte mich aber auch nicht.


    Die furchtlosen Vier / Die fabelhaften Fünf (Das Geheimnis von Summerstone - Bd. 1+2) - Gitty Daneshvari :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: / :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Vier Kinder kommen an eine geheimnisvolle Schule, um dort von ihren Ängsten geheilt zu werden. Die Schule wird von einer ehemaligen Schöhnheitskönigin betrieben, die im Alter recht schrullig geworden ist. Ihr zur Seite stehen ein nicht minder seltsamer Mann-für-alles und ein spielsüchtiger Anwalt sowie ein Mops und vier wohlerzogene Katzen. Als die Schulleiterin nach einer schreckliche Nachricht zusammenbricht und ihre beiden Helfer aufeinander losgehen, müssen die vier Kinder Hilfe holen. Dabei müssen sie sich ihren ganz persönlichen Ängsten stellen.
    Da sie diese nicht ganz überwinden, verbringen sie auch den nächsten Sommer auf Summerstone. Dieses Mal stößt ein nerviges kleines Mädchen dazu, das nicht allein sein kann. Auch dieses Mal erleben sie wieder ein wildes und aberwitziges Abenteuer, das mir jedoch nicht so gut gefallen hat wie das erste (was hauptsächlich an der Nervensäge lag).

    Beide Bücher zeichnen sich - neben einer wirklich tollen Geschichte - durch die feine Charakterisierung sämtlicher Figuren und den geschicken Umgang mit den eigenen Ängsten aus.


    Fünf - Ursula Poznanski :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb::thumleft:

    Schon lange nichts mehr gelesen, das so spannend und gleichzeitig so fies und ausgeklügelt war. Ich lese ungern Bücher über durchgeknallte Serienmörder oder Mörder auf Rachefeldzug, aber das hier war so gut aufgebaut und spannend erzählt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte.


    Fünf Knöpfe aus Seide - Ernesto Franco (abgebrochen) :sleep: :bewertung1von5:
    Auf Umwegen wird die Lebensgeschichte des Großvaters erzählt, der ein Allround-Genie war. Langweilte mich, taugte aber leider nicht zum Einschlafen.


    Mit 80.000 Fragen um die Welt - Dennis Gastmann :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Bis auf das Kapitel über den Stierkampf (das ich nicht gelesen habe) und die manchmal etwas sonderbaren Fragen, fand ich es ganz nett. Leichte Kost für Zwischendurch.


    Dinner for One, Murder for Two (Pippa Bolle, Bd. 2) - Auerbach & Keller :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Pippa soll das Häuschen ihrer englischen Oma hüten und das Ensemble eines Theaterstücks betreuen, das aus Schauspielern aus halb Europa besteht. Der egomanische Regisseur treibt alle in den Wahnsinn, bis schließlich ein Mord geschieht, an dem auch die Bewohner des englischen Dorfs Anteil nehmen. Locker-flockig erzählt, machte mir aber erst Spaß, als Pippa in England war. Ab da wirkte die Handlung und vor allem die Dialoge weniger konstruiert.


    Zehn - Franka Potente :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    In zehn Kurzgeschichten erzählt Frank Potente über Menschen in Japan und gibt kleine Einblicke in einen Alltag zwischen Traditionen und Modernität. Der Erzählstil ist ruhig und schnörkellos, mit einem Blick für Details. Gerade dadurch wirken die Geschichten lange nach. Hat mich positiv überrascht.


    Neun Leben für den Zauberer - Diana Wynne Jones :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Dieses Buch habe ich in meiner frühen Jugend schon einmal gelesen, konnte mich aber beim erneuten Lesen nur noch an Kleinigkeiten erinnern (hautpsächlich daran, dass ein Mädchen so aussah, als sei es "rückwärts durch eine Hecke gezogen" worden). Die Geschichte gefiel mir, auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, warum der Junge sich nicht an die Erwachsenen um Hilfe gewandt hat, sondern versuchte, allein mit einer immer mehr aus dem Ruder laufenden Situation fertig zu werden.


    Der 13. Brief - Lucie Klassen :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Die Mordermittlungen sowie die Auflösung des Mordes (was trieb eine Schülerin in den Selbstmord?) fand ich sehr gelungen. Mit den Figuren wurde ich hingegen nicht warm.


    Hörbücher :musik:

    Der Mitternachtszirkus - Darren Shan (3 Bände) :bewertung1von5::bewertung1von5:

    gelesen von Jens Wawrczeck

    Ganz nett, wenn auch recht langatmig. Immerhin macht der Sprecher einen tollen Job.


    Dracula. Die Widerkehr - Dacre Stoker / Ian Holt :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    gelesen von Simon Jäger

    Meine Erwartungen waren niedrig angesetzt, denn ich erwartete einen Splatter-Vampir-Romand. Um so überraschter war ich von der ausgefeilten Story, in der erzählt wird, was die Figuren aus dem Originalroman rund 20 Jahre später machen. Natürlich geht es nicht ohne bluttriefende Gewalt ab, doch die Handlung hat deutlich mehr zu bieten.


    Der Geheimcode (Artemis Fowl) - Eoin Colfer :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    gelesen von Rufus Beck

    Mit gestohlener Elfen-Technologie hat Artemis den "Cube", eine Art Super-Smartphone, erfunden, das mehr kann, als jeder andere Computer. Als er mit seiner Erfindung Geld erpressen will, wird sie ihm von einem skrupellosen IT-Konzernchef gestohlen. Doch Artemis wäre nicht Artemis, wenn es ihm nicht gelänge, seinen Cube mit Hilfe der Elfen zurückzustehlen. Unterhaltsam, witzig und spannend, dazu ein paar richtig clevere Ideen und natürlich ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Rufus Beck gibt allen Figuren eine eigene Stimme, was bei manchen, wie dem ständig wiehernden Foaley, jedoch mitunter nervig ist.


    Minority Report / Variante Zwei - Philip K. Dick :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:/:bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    gelesen von Patrick Winczewski

    Die erste Geschichte weicht stark vom Film ab, was ihr nicht schadete. In der zweiten Geschichte ging es um einen weltumspannenden Krieg, der die gesamte Erde in Mitleidenschaft gezogen hat sowie um Waffen, die sich selber weiterentwickelt haben. Hoher Gruselfaktor.


    Franco, Ernesto Fünf Knöpfe aus Seide Gastmann, Denis Mit 80.000 Fragen um die Welt Daneshvari, Gitty Die fabelhaften Fünf Auerbach & Keller Dinner for One, Murder for Two Potente, Franka Zehn Jones, Diane Wynne Neun Leben für den Zauberer Klassen, Lucie Der 13. Brief

    274. Ein Buch, das du gerade liest

    Daran lese ich tatsächlich schon seit einem Jahr. Nachdem es jetzt mehrere Monate Staub angesetzt hatte, habe ich es gestern mal wieder zur Hand genommen, aber die Geschichte wird einfach nicht besser. Sie zieht sich wie Kaugummi, obwohl der Autor schon versucht hat, das Ganze zu straffen, indem er den Reiseverlauf der Expedition stellenweise nur skizziert. Vielleicht schaffe ich heute Abend ein weiteres Kapitel, bevor mir eines der anderen angefangenen Bücher zuraunt "lies mich, ich bin viel interessanter".

    Mein erstes Buch spielt in der Vergangenheit, genauer gesagt 1934. Die Hauptfigur ist eine Person, die es wirklich gab, nämlich die schottische Krimi-Autorin Josephine Tey, über deren Privatleben nur wenig bekannt ist. Ich habe bereits zweieinhalb ihrer Kriminalromane gelesen, zwei gefielen mir ausgesprochen gut, beim dritten kam ich nicht über den Anfang hinaus, weil er so schwergängig war.


    Oktoberliste nach Nerys:

    Mit dem hier kämpfe ich noch. Die angedeuteten Gräueltaten des Serienmörders sind in meiner Vorstellung so schlimm, dass ich nicht weiterlesen möchte. Dabei ist es eigentlich spannend: ohne zu verraten, welche von vier Söhnen er ist, hält der Mörder in einem Tagebuch fest, wen er umbringt bzw. plant zu töten. Das Tagebuch wird von der Haushälterin gelesen, die ihre Gedanken ebenfalls in einem Tagebuch niederschreibt. Inzwischen ist der Mörder ihr aber auf die Schliche gekommen. Ich bin nicht sicher, ob ich das durchstehe.


    Liste nach Thomson

    268. Das letzte Buch, das Du abgebrochen oder sehr negativ bewertet hast


    Das letzte Buch, welches ich wegen Nichtgefallen abgebrochen habe ist dieses hier von Kay Hooper. Ich weiß, dass das Buch viele Top-Bewertungen hat, daher war meine Erwartungshaltung auch entsprechend. Was ich vorher aber nicht wußte, ist der übsinnliche Teil. Leider kann ich mit "Hellsehen" und "Gaben" überhaupt nichts anfangen. Es hat mir nicht gefallen und daher habe ich es nach ca. 50-100 Seiten abgebrochen.

    :lol: Mir hat dieses Buch von Kay Hooper auch nicht gefallen, aber bei mir war es genau umgekehrt: die Hellseherei fand ich noch am interessantesten, den Rest einfach nur grauenhaft.

    Die Lebensgeschichte des Großvaters war recht umständlich erzählt, und ich hatte dabei das Gefühl, als sei die Person gar nicht richtig an ihrem eigenen Leben beteiligt. Obwohl er eigentlich ein tatkräftiger Mensch war, geschahen ihm die Ereignisse mehr als dass er sie in Gang setzte. Dazwischen gab es immer wieder Abschnitte, die nichts mit der Geschichte zu tun hatten, und diese fand ich als einzige interessant.

    Das Buch habe in einem Rutsch durchgelesen, aber so richtig gefallen hat es mir nicht. Ja, der Fall war gut ausgedacht und auch gut ausgearbeitet, aber bis auf den Kneipenwirt mochte ich keine der Figuren. Auch das Setting sagte mir nicht zu, aber am meisten Probleme hatte ich mit dem Verhalten der Personen. Kurz: es war mir alles zu flappsig und zu dreckig.


    Liste nach Lavendel

    Das hier war ein Re-read. Irgendwann in meiner Kindheit lieh ich mir das Buch mal aus der Bücherei aus. Es gefiel mir ganz ausgezeichnet und brachte mich dazu, noch mehr von Diana Wynne Jones zu lesen. Als die Chrestomanci-Reihe später in einer ansehnlichen neuen Ausgabe erschien, legte ich sie mir zu und dann verstaubten die schönen Bücher im SUB. Ich könnte noch zwei weitere Bände für die Challenge lesen, denn sie bauen nicht aufeinander auf, sondern sind nur durch die Figur des mächtigen Magiers verbunden.

    Reiseberichte, in denen seltsamen Fragen nach gegangen wird. Ganz unterhaltsam.


    Liste nach Affenkaelte:

    Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten fand ich das Buch doch noch sehr unterhaltsam. Besonders gefiel mir die Beziehungsdynamik innerhalb der Schauspieltruppe. Trotzdem war es keine anspruchsvolle Unterhaltung, taugte aber gut zum Abschalten.


    Liste nach mir selber:

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