Beiträge von Amethyst

    Und das hier lese ich aktuell. Ein historischer Krimi, der im viktorianischen England spielt, und dessen Prota die gleichen geistigen Qualitäten hat wie Sherlock Holmes, vom Charakter her aber das genaue Gegenteil ist. So ganz mag ich es nicht, es ist ein wenig wässrig geschrieben, und es kommt mir vor, als ob der Autor den Fall künstlich kompliziert. Naja, mal sehen.


    Liste nach akhet:


    Von den drei Hörbüchern, die ich am Wochenende konsumiert habe, liegt nur dieses hier schon länger auf dem SUB. 3 Jahre um genau zu sein. Womit es bei meinem SUB eigentlich ein Frischling ist und nicht zählt. Aber egal. Ich fühlte mich gut unterhalten, und es ist vom SUB.

    Eine Sammlung von Mythen, die man immer wieder hört, und die vom Autor auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden. Es stellt sich heraus: an so gut wie keiner ist etwas dran. Seriösen Nachforschung und hoher Unterhaltungswer.

    220. Ein Buch, das im Original nicht Deutsch oder Englisch ist

    Der erste von drei Bänden, die im Original auf französisch erschienen sind. Zu jedem Buchstaben des Alphabets wird ein besonderes Volk vorgestellt, das es so geben könnte. Man entdeckt Ähnlichkeiten in Aussehen, Kleidung und Lebensart mit irdischen Volksgruppen, doch der Autor bringt auch einige fantastische Elemente ein, so dass man nie genau weiß, was einen erwartet. Wunderschöne Zeichnungen, liebevolle Beschreibungen der einzelnen Völker und zauberhafte Geschichten.

    219. Welches Hörbuch hast du zuletzt gehört?

    Normalerweise höre ich Hörbücher am liebsten im Auto. Seit ich aber ein neues Autoradio mit MP3-Funktion habe, das keinen CD-Schlitz mehr besitzt, sondern Audio-Dateien über eine Stick empfängt und abspielt, klappt das mit den Hörbüchern nicht. Denn die chinesische Software kommt, warum auch immer, mit der lateinischen Zählweise nicht klar. Sprich: die einzelnen Tracks werden in willkürlicher Reihenfolge abgespielt. :-? Ja, das passiert, wenn man billigen Schrott aus China kauft. Ich starte jetzt einen letzten Versuch, mal sehen, ob es übers Handy und Bluetooth funktioniert. Wenn nicht, reiss ich das Ding raus und setze es irgendwo auf einem Rastpaltz an der A7 aus :wuetend:


    "Bad Monkeys" von Matt Ruff kann ich leider nicht auf meinem CD-Player anhören, weil der nicht MP3-fähig ist. Doch die Dateien lagern noch hier auf meinem PC, weil ich sie dort zum runterladen auf den Stick zwischengespeichert hatte. Immer, wenn ich gerade nichts mache, wobei ich mich konzentrieren muss, höre ich ein Stückchen. Die Story wird von drei Sprechern vorgelesen (die Aufteilung hätte besser sein können), aber besonders toll finde ich sie jetzt nicht. Kein Vergleich zu "Fool on the Hill", aber mal sehen, vielleicht wird das ja noch.

    Mein erstes August-Buch habe ich nach 150 Seiten abgebrochen, weil es mich nicht mitreißen konnte. Ich verstand nicht, worum es ging, dazu war die Hauptfigur total passiv und ließ sich von Personen und Ereignissen herumstoßen. Lediglich die erweiterte Wahrnehmung Tannhäusers fand ich gut beschrieben. Nun gut, das Buch und die beiden Nachfolgebände sind damit auch vom SUB.


    Mojoh Bin mal gespannt, wie Dir der Bannsänger gefällt. Mich langweilte die Handlung, vermutlich weil ich schon zu viele ähnliche Bücher gelesen hatte. Es gab ein, zwei originelle Ideen, und angeblich sollen ja die Nachfolgebände immer besser werden.

    Mit Kai Meyer kann man nicht viel falsch machen. Höchstens, dass man seine Bücher zu lange auf dem SUB rumliegen lässt, wie dieses herrliche Kleinod, das ursprünglich in vier Bänden und unter Pseudonym veröffentlicht wurde. Drei der Bücher habe ich bereits verschlungen, das vierte ist heute dran. Mir gefällt dieser andere Blick auf die Nibelungensage, denn endlich erfahren wir, wie Hagen zu dem wurde, was er ist, und wie es mit Alberich und dem Nibelungen-Hort weiterging. Meyer gelingt es mal wieder mit leichter Hand, Sagen und Legenden in eine spannende und orginelle Geschichte einzuflechten.


    Liste nach Affenkälte

    Ein Steampunk-Fantasy-Jugendroman, der zwar ein paar tolle Ideen hat, aber keine Nähe zu den Figuren aufkommen lässt. Liegt es daran, dass es ein 16jähriger US-Amerikaner geschrieben hat, der England anscheinend nur aus den Büchern von Dickens kennt? :-k

    Der Juli ist zu Ende, und ich lese noch immer an drei Büchern rum. "Der nasse Fisch" von Volker Kutscher sagt mir nicht so recht zu, aber abbrechen möchte ich ihn auch nicht. Die Handlung verläuft mir zu schleppend, und die Hauptfigur finde ich zwar nicht völlig unsympathisch, aber nähere Bekanntschaft möchte ich jetzt auch nicht gerade mit ihm machen. Überhaupt sagt mir die ganze Atmosphäre nicht zu, obwohl die politische Lage 1928 eigentlich ganz interessant ist, vor allem, weil ich ja weiß, wo das alles mal hinführen wird. Vielleicht ist es auch das, was mir an dem Buch so missbehagt.

    Das hier habe ich nach 30 Seiten abgebrochen, weil es mich langweilte. Kurzen Recherchen hier im Forum und im Internet zufolge - wo man ziemlich wenig über das Buch findet - geht es darin nicht um ein Phatom und wohl nur so ganz am Rande um einen Kriminalfall. Der Rest sind Beschreibungen von Dingen, die mich nicht interessieren.

    Ein beklemmendes Buch. Die Mutter der Erzählerin ist gestorben, und die Tochter erinnert sich während einer langen Nacht in der Wohnung der Mutter an ihre eigene Kindheit sowie an das Leben der Mutter.


    Liste nach Rincewind66:

    Mir hat das Buch so halb und halb gefallen. Schön fand ich die Idee, diverse Märchenfiguren zu verwenden und sie auf neue Abenteuer auszuschicken. Doch ähnlich wie gaensebluemche fand auch ich keinen Zugang zu den Charakteren, da diese sehr oberflächlich blieben. Besonders den Frauen fehlte es an Tiefe, sie wurden für meinen Geschmack zu stereotyp dargestellt, obwohl sie einige wichtige Aufgaben zu erfüllen hatten. Drei männliche Figuren, die alle einen einsilbigen Namen hatten, konnte ich bis zum Schluss nicht auseinanderhalten.


    Bis zur Hälfte des Buches war ich dennoch sehr von der Handlung angetan. Ränken und Intrigen, unerwartete Wendungen und hinterlistige Charaktere - das alles traf meinen Geschmack. Doch die zweite Hälfte bestand fast ausschließlich aus Schlachten und Kampfgetümmel, Feldzügen und Krieg. Es langweilte mich so sehr, dass ich das Buch tagelang liegen ließ und schließlich - nur um es zu beenden - ganze Absätze übersprang, in denen gekämpft wurde. Zwischendrin gab es immer mal wieder ein bisschen richtige Handlung, doch konnte sie das Buch auch nicht mehr retten.


    Schade, nach dem guten Anfang hätte ich es gerne gemocht.

    Über das Leben Arthur Conan Doyles sind nur ausgewählte Ereignisse bekannt. David Pirie nahm sich deshalb die Freiheit, die Lücken zu füllen und liefert hier den zweiten Band einer außergewöhnlich guten Krimireihe ab. Doyle selber übernimmt die Rolle des Watson, während sein Mentor Dr. Joseph Bell, der auch das Vorbild für Sherlock Holmes war, ermittelt. Brisant wird die Sache dadurch, dass auch der Täter tatsächlich gelebt und gemordet hat. Achtung: das Buch endet mit einem ganz bösen Cliffhanger.


    Liste nach Mojoh

    Ein Urban Fantasy Roman, der mir trotz einiger stilistischer Schwächen ganz gut gefallen hat. Tolle Figuren, schöne phantastische Wesen und solide Handlung.


    Liste nach Thomson:

    191. Welches Buch hat Dir im Juni am wenigsten gefallen?

    Angefixt von akhet probiere ich inzwischen auch gerne mal einen alten Krimi aus, der zum Zeitpunkt seiner Ersterscheinung gerne gelesen wurde. Dieser hier war sogar in einer neuen, modernen Übersetzung erschienen. Die Übersetzung war übrigens auch das einzige, was mir gefiel. Die Handlung fand ich langweilig, die Figuren nichtssagend, vom Frauenbild Mitte der 60er ganz zu schweigen.

    The Battle for Oz - Jeyna Grace :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Eine böse Hexe übernimmt das Land Oz, dessen Einwohner sich an Dorothy wenden, die wiederum Hilfe von Alice (die aus dem Wunderland) erhält. Mir gefiel die Idee, dass sowohl Dorothy als auch Alice erwachsen geworden sind und auch die beiden Länder bzw. bekannte Figuren sich weiter entwickelt haben. Die Story an sich war eher durchschnittlich, aber es machte Spaß, alte Bekannte wieder zu treffen.


    Der letzte Schattenschnitzer - Christian von Aster :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Wie man es von Christian gewohnt ist, strotzt das Buch vor ungewöhnlicher Ideen und der Schluss ließ nicht zu wünschen übrig. Leider kommt sein außergewöhnlicher Humor nicht zum Einsatz und auch die Geschichte verläuft für meinen Geschmack etwas zu reibungslos. Trotzdem habe ich die Geschichte genossen.


    Der singende Sand - Josefine Tey :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Obwohl es sich hier um einen eher ruhigen Krimi handelt, fand ich ihn sehr spannend. Der Ermittler zweifelt immer wieder, ob er sich den Mord nur einbildet und ob seine Ermittlungen überhaupt sinnvoll sind. Was bei anderen Autor/innen rasch zu ermüdenden Wiederholungen führt, trägt hier zur Spannung bei, denn wenn Inspector Grant nicht weiter forscht und Fragen stellt, erfährt man ja nicht, was es mit der ganzen Sache auf sich hat.


    Miss Daisy und die tote Sopranistin - Carola Dunn :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Die Protagonistin wächst mir mit jedem Band mehr ans Herz. Sie ist keine freche Göre, die sich nicht um Konventionen schert, sondern eine selbständige junge Frau, die mit Alltagsproblemen kämpft und durch ihre Arbeit mit Mordfällen in Berührung kommt. Bei ihren Ermittlungen setzt sie auf Zuhören und Kombinieren, die Fälle sind deshalb auch tolle Charakterstudien der Verdächtigen.


    Felix Furchtlos - Ian Beck :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: Rezension


    Ein Klingeln an der Tür - Rex Stout :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Über Nero Wolfe hatte ich schon viel gutes gehört, doch leider kann ich diesen Eindruck nicht teilen. Der Krimi war langweilig, die Handlung verlief schleppend, und die geniale, als "kompliziert" angepriesene Falle gegen Ende enttäuschte mich in jeder Hinsicht. Selbst die Figuren rissen mich nicht vom Hocker, dazu fehlte ihnen der Tiefgang oder sie strotzten nur so vor Überheblichkeit. Im Nachwort erklärt der Herausgeber, warum es sich hierbei um das beste Werk Stouts handelt. Nun, wenn das das beste war, was der Autor zustande bringt, möchte ich seine anderen Bücher gar nicht erst lesen.


    The Infernal Device (Professor Moriarty) - Michael Kurland :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::love:

    Mein Monatshighlight. Moriarty ist als DER Erzfeind von Sherlock Holmes bekannt, als brillianter Verbrecher, dessen Genie dem von Holmes in nichts nachsteht. Nachdem ich vor ein paar Jahren Kim Newmans Moriarty kennen und sehr schnell hassen gelernt hatte, war ich erst skeptisch. Doch Kurland beschreibt einen facettenreichen Menschen, der Verbrechen plant und diese Pläne verkauft, weil er Geld für seine Forschungen braucht. Er ist nicht von Grund auf böse wie Newmans Figur, die aus Spaß an der Freude Tiere quält und Menschen manipuliert, sondern ein sympathischer Mensch mit einer anderen Einstellung zu Recht und Gesetz. Trotzdem bleibt er seinen Prinzipien treu und arbeitet hier sogar mit Holmes zusammen, um ein politisches Verbrechen zu verhindern.


    Begonnene Bücher

    The Fall of Hyperion - Dan Simmons (bisher :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:)

    Der Vorgängerband "Hyperion" gefiel mir ausgesprochen gut. Der zweite ist etwas schwergängiger. Das und die extrem kleine Schrift machen es mir schwer, längere Zeit am Stück zu lesen. Doch inzwischen kristallisieren sich gewisse Entwicklungen und Motivationen heraus, die ein vielversprechendes Licht auf die zu erwartenden Ereignisse werfen.


    Der eiserne König - John Henry Eagle (bisher :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:)

    Ein weiteres Buch, in dem Elemente und Figuren aus verschiedenen Märchen zusammengewürfelt werden (siehe Felix Furchtlos). Die Geschichte ist jedoch deutlich erwachsener und grausamer. Ungefähr in der Mitte findet ein großer Kampf statt, nach dem in anderen Büchern die Geschichte enden würde. Hier geht sie jedoch weiter.


    Silver - Rückkehr zur Schatzinsel - Andrew Motion (bisher :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:)

    Der Autor erzählt sehr, sehr detailliert, so dass die Handlung nur langsam voranschreitet. Zudem finde ich sämtliche Protagonisten extrem unsympatisch :lol: Pluspunkt: die sprachliche Qualität der Übersetzung ist sehr hoch, so dass es ein Genuss ist, die einzelnen Sätze zu lesen.


    Ach ja, und dann ist da noch das Sachbuch, das ich meiner Schwester zum Geburtstag schenke. Deshalb kann ich hier nicht mehr dazu sagen als: es hat mir gut gefallen und bekommt :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: :loool:

    Marie Kann Dir nur zustimmen. Es ist ein faszinierendes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und an das ich noch immer mit einem warmen Gefühl denke. Ich hatte gänzlich andere Vorstellungen, um was es darin geht, vor allem hatte ich nicht damit gerechnet, dass die deutsche Vergangenheit eine so wichtige Rolle spielen würde. Es war aber in sich alles stimmig, und ich habe um die Familienmitglieder gebangt.

    Jetzt freue ich mich jedes Mal, wenn das Buch eine/n weitere/n Leser/in begeistern konnte.

    Ein historischer Krimi mit Theodor Storm als Ermittler. Der berühmte Autor war ja tatsächlich viele Jahre als Anwalt und Richter in Husum tätig. Bei einem Besuch im Storm-Haus sahen akhet und ich einen Teil seiner beruflichen Dokumente und dachten uns, dass man daraus sicher eine Menge toller Geschichten machen könnte. Spreckelsen greift in seinen Romanen tatsächliche Begebenheiten und historische Fakten auf und macht daraus einen wirklich spannenden Krimi, der sich zudem flott liest. Freue mich schon auf den dritten Band.


    Juli Liste nach Nerys:

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