Beiträge von funny-valentine43

    Lange habe ich gebraucht, mich mit dem Buch und Frau Hustvedts Schreibstil anzufreunden. Zweimal war ich kurz davor, das Buch abzubrechen aber die Neugier auf das Ende hat mich weiterlesen lassen. Etwas hinter der Hälfte war ich dann "drin", konnte den meisten Gedankengängen der Protagonistin oder der Autorin folgen und konnte das Handeln auch verstehen bzw. nachvollziehen. Trotzdem ich das Buch eher mittelmäßig bewertet habe (:bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:) bin ich froh, durchgehalten zu haben und bin nun neugierig auf weitere Bücher der Autorin. Einfach um zu sehen, ob alle ihre Bücher im gleichen Stil geschrieben sind oder ob dieses Buch nicht als exemplarisches Beispiel taugt.

    Der Zusammenfassung von K.-G. Beck-Ewe habe ich nichts hinzuzufügen, das finde ich gut widergegeben.

    Wenn das so bleibt - wovon ich ausgehe - bin ich sehr auf den 2. Band der Shardlake-Reihe gespannt!

    Das darfst Du sein! selten hat mich eine Reihe so begeistert! Und das in gleichbleibender Qualität.

    Die Reihe von C.J.Sansom steht auch schon einige Zeit auf meiner WuLi.

    Kaufen und Lesen - sage ich da nur!:)


    Ich lese im Moment, zwar mit Unterbrechnungen aber dennoch kontinuierlich, Vom Winde verweht und ich bin begeistert! Mir gefällt der Schreibstil (bzw. die Übersetzung) und ich fiebere mit, wie die Geschichte und die Protagonisten sich entwickeln bzw. welches weitere Schicksal sie wohl ereilen mag.

    Agatha Christie – Das krumme Haus / Crocked house

    Taschenbuch, 160 Seiten

    ISBN-13: 978-3502511779

    Das englische Original erschien 1948


    Hier ein Link zur Wikipedia Seite, auf der man über Agatha Christie lesen kann.



    Klappentext des Buches

    Natürlich ist es Mord. Und nur ein Mitglied der Famile kann der Täter sein. Jeder hatte einen Grund, den alten Familientyrannen Leonides ins Jenseits zu befördern. Aber als Motiv für einen Mord reicht eigentlich keiner dieser Gründe aus. Es bleibt nicht bei einem Todesfall. Panik und Ratlosigkeit breiten sich aus – bis Charles ein kleines Notizbuch findet. Plötzlich dämmert ihm eine schreckliche Erkenntnis…


    Meine Meinung:

    Im obenstehenden Klappentext wird das Familienoberhaupt Aristide Leonides als Tyrann bezeichnet. Finde ich so gar nicht. Er hat das Sagen und er hat eine klare Vorstellung davon, wie Dinge zu sein haben aber ein Tyrann ist er nicht!

    Das findet seine Enkelin Sophia auch nicht – im Gegenteil, sie liebt ihn sehr. Zu Beginn der Geschichte lernen wir Sophia Leonides und Charles Hayward kennen. Es ist Krieg und berufliche Verpflichtungen von Charles bringen es mit sich, dass die quasi frisch verlobten sich erst nach 2 Jahren wiedersehen können. Charles muss erfahren, dass kurz zuvor Sophias Großvater ermordet wurde und Sophia besteht auf einer Aufklärung des Mordes bevor sie Charles heiraten kann. Und sie möchte dass Charles mit Hilfe seines Vaters, welcher praktischer Weise Kommissar bei Scotland Yard ist, an den Ermittlungen teilnimmt. Schließlich soll er im Vorwege wissen, in welche Familie er einheiratet.

    Wir begleiten nun Charles auf seinem weiteren Weg, welcher wahrlich nicht einfach ist, sich mit der Familie bekannt zu machen und dabei mit Hilfe seiner erworbenen Erkenntnisse zur Lösung des Falles beizutragen.

    Mal wieder ist dieser Roman von Agatha Christie viel mehr eine Persönlichkeitsstudie denn ein Kriminalroman. Stück für Stück lernt der Leser immer mehr Facetten von den Charakteren des Romans kennen und kann so seine eigenen Vermutungen über den Hergang des Verbrechens und das Motiv des Täters anstellen.

    Konzentriert auf das Wesentliche ohne überflüssige Ausschmückungen – so kenne und liebe ich die Romane von Agatha Christie!


    Einzig die Übersetzung fand ich an manchen Stellen holprig und mich hätte das englische Original interessiert. Mein Taschenbuch ist die 23. Auflage von 1994 und die Überarbeitete Fassung der Übertragung aus dem Englischen von Ursula von Wiese.


    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 von 5 möglichen Sternen.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    die Einsortierung ist nicht einfach. :-k

    Da gebe ich Dir recht - ich dachte aufgrund des Titels, dass ich einen (Nach-)Kriegsroman in der der Handl halten würde und war überrascht, auf dem Cover den Zusatz Kriminalroman zu finden.


    Ich habe das Buch heute morgen beendet und bin noch etwas aufgewühlt.

    Zu Anfang hatte ich Schwierigkeiten, mich in den Schreibstil der Autorin einzulesen. Mir kam es verhalten geschrieben vor. So, wie Zeitzeugen manchmal vom Krieg erzählen und dies aber nur sehr wiederwillig bzw. in Allgemeinplätzen redend tun. Vielleicht kam es mir aber auch nur so vor, weil ich davor in "Vom Winder verweht" gelesen hatte und dieses Buch ist ja nun sehr ausschweifend geschrieben. Mit der Zeit nahm die Geschichte für mich Fahrt auf und ich konnte das Buch ab dem letzten Drittel nur schwer aus der Hand legen.

    Zusätzlich hatte das Buch für mich noch einen besonderen Reiz dadurch, dass mir alle Orte in HH bekannt sind und ich eine gute Vorstellung davon hatte, wo sich die Protagonisten gerade befinden.


    Ein unterhaltsames Buch, an welches ich noch etwas länger denken werde.

    Meine Bewertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Ich lese das Buch zum ersten Mal und bin noch relativ am Anfang - Scarlet ist bereits Witwe und wohnt nun zeitweise bei Melanie und Pittypat. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den Film gesehen habe, damals als Kind, aber ich habe gar keine Erinnnerung daran. Von daher waren mir nur die allgegenwärtigen Scarlet und Rhett geläufig und das Cover auf den hier verlinkten Taschenbüchern sagt ja schon eine Menge, wo die Reise hingeht. Von daher war ich doch etwas erstaunt, in erster Linie die Geschichte eines Backfisches zu lesen....aber dank Eurer Kommentare weiß ich nun, dass dieser Backfisch nicht immer einer bleibt und bin wirklich gespannt wie sich Geschichte und Scarlet so entwickeln.

    Ich habe jetzt etwas über die Hälfte des Buches gelesen und frage mich seit ich es begonnen habe, was ich davon halten soll...:-k

    Den Schreibstil der Autorin würde ich als zusammenhanglos beschreiben. Für mein Empfinden reihen sich da manchmal Sätze aneinander, die so gar keinen Bezug zueinander haben - oder ich verstehe es nicht. Das lässt bei mir keinen rechten Lesefluss aufkommen und ich merke, dass ich häufig mit meinen Gedanken abdrifte und so Passagen zweimal lesen muss.

    In der Kurzbiografie der Autorin vorne im Buch steht, dass Mary L. Longworth an der New York University in Paris Kreatives Schreiben lehrt - ich habe keine Ahnung, was genau ich mir drunter vorstellen muss aber vielleicht versteht die Autorin genau das oben Erwähnte draunter...

    Das Cover verspricht einen Provence-Krimi. Bisher habe ich eher den Eindruck, ich lese ein Buch über französiche Lebensart oder zumindest das, was sich die Autorin darunter so vorstellt. Alkohol wird zu jeder Zeit und in jeder Lebenslage getrunken, essen hält Leib und Seele zusammen, wer ist wie gekleidet und ganz wichtig: wie wirkt wer auf das jeweils andere Geschlecht. Habe ich noch etwas vergessen?:-k ach ja, da ist ja noch die Sache mit dem Mord....

    Ich werde das Buch zuende lesen, weil ich jetzt wissen möchte, wer der Mörder ist (hoffentlich weiß es die Autorin am Ende des Buches auch noch:-#) und ich zumindest ein wenig Lesevergnügen verspüre, was meiner frankophilen Begeisterung zuzuschreiben ist...aber das war es dann auch schon.