Beiträge von ClaudiasBuecherregal

    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Lulea und ihre Vertrauten" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.


    Seit ihrem neunten Geburtstag darf Lulea zaubern und mit ihrem Besen fliegen, außerdem hat sie zwei tierische Vertraute gefunden: Kleks, eine Katze, und Schru Schru, ein Kautz. Lulea liebt es mit ihren Freunden im Wald Zeit zu verbringen und lernt gerade das Zaubern in der Schule sowie von ihrer Mutter und ihrer Oma. Als sie eines Tages aus dem Wald zurückkommt, findet sie das Baumstammhaus verlassen und verwüstet vor, außerdem sind alle Schutzzauber erloschen. Wer Lulea aus dem ersten Band bereits kennt, der weiß, dass sie sich natürlich sofort auf die Suche nach ihrer Mutter und ihrer Oma machen wird. Ihre Vertrauten und Freunde unterstützen sie selbstverständlich dabei und das ist auch gut, denn es bahnt sich ein gefährliches Abenteuer an bei dem Lulea auf jede Hilfe angewiesen ist.


    Im ersten Band wurde die magische Welt der Lulea detailliert vorgestellt. Das Ganze geschah auf eine kindgerechte Art und Weise. Das zweite Band der Trilogie macht genau dort weiter, wo das Erstwerk aufgehört hat, allerdings actiongeladener, temporeicher und mit einer sehr erhöhten Spannung. Alle Handlungsstränge werden wieder aufgenommen, was mir sehr gut gefällt, und die neuen Abenteuer von Lulea sind gefährlicher und werden die Kinder an das Werk von Felizitas Montforts fesseln können. Das Buch erzählt von vielen Gefahren, aber auch von vielen Helfern, die Lulea zur Seite stehen.


    Zitat

    "Da saßen sie hier im Hexenrat und redeten, anstatt draußen zu sein und zu suchen. Vielleicht waren ihre Mutter oder ihr Oma verletzt. Sie mussten doch endlich was tun!" (Seite 34)


    Lulea ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie zeigt Mut, ist aber manchmal auch ängstlich und macht Fehler. Manchmal braucht sie Trost, aber sie ist auch für alle anderen da und sorgt sich um sie. Kinder werden sich sicherlich gut mit ihr identifizieren können und ihr Abenteuer sowie die magische Welt lieben. Die Autorin hat viele neue Ideen in ihre Geschichte eingebaut. Besonders liebe ich die Idee, dass Bücher einem einfach in den Schoß fliegen, damit man immer lesen kann ... wie paradiesisch ;)

    Der tolle Inhalt wird mit einigen Illustrationen bildlich dargestellt. Diese gefallen mir richtig gut und sind wunderschön. Leider ist das äußere Design bzw. das Layout nicht dem des ersten Bandes angepasst. Ich persönlich liebe es, wenn Bücher einer Serie von außen gleich aussehen. Allerdings gefällt mir das neue Design wesentlich besser. Es wäre schön, wenn Band 3 einheitlich zu Band 2 erscheinen würde.

    Fazit: Der zweite Band der Lulea-Trilogie hat mich wieder begeistern können, ich kann das Buch definitiv weiter empfehlen und freue mich schon jetzt auf Band 3. Somit vergebe ich natürlich 5 von 5 Sternen.


    • Broschiert: 243 Seiten
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 - 7 Jahre
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    Der Tod ist ein Mysterium und dass, obwohl er jeden Tag vorkommt. Es ist nicht einfach Kindern verständlich zu machen, was der Tod bedeutet. Viele Menschen möchten ergründen, was der Tod eigentlich ist bzw. was danach passiert. Manche, um ihre Angst zu überwinden, andere um die Trauer besser zu verarbeiten oder um die Frage nach dem 'Warum' klären zu können.


    Das Buch bietet klare und unkomplizierte Erklärungen darüber, wie verschiedene Länder / Religionen mit dem Tod umgehen und welche Vorstellung sie von der Seele haben, wobei auch auf Verlust, Trauer, Himmel und Hölle eingegangen wird. Boritzer schließt damit ab, dass es eigentlich unmöglich ist zu entscheiden, welche Anschauung die Richtige ist und dass man lieber über die schönen Dinge im Leben nachdenken sollte, als zu viel über den Tod zu grübeln.


    Autoreninformation:

    Etan Boritzer lebt in den USA und widmet sich mittlerweile ganz den Fragen der Kinder. Seine Nichte inspirierte ihn dazu Bücher zu schreiben, die Eltern und Kindern helfen sollen erste philosophische Fragen zu beantworten. Jedem, der sich beruflich mit Kindern beschäftigt oder eigene hat, ist es sicherlich schon einmal vorgekommen, dass Kinder Fragen stellen, die nicht so einfach zu beantworten sind. Diesen interessanten und teilweise schwierigen Themen widmet sich Boritzer in seiner Was ist ...? Reihe.


    Bisher sind in deutscher Sprache die Bände Was ist Liebe? Was ist Träumen? Was ist Geld? Was ist Gott? Was ist Tod? und Was ist schön? erschienen. Weitere befinden sich bereits in Planung.

    Des Weiteren sind mittlerweile alle Titel über den Abentheuer Verlag auch als Soft- und Hardcover in Amerikanischen Original-Ausgaben zu beziehen.


    Wie jedes seiner Bücher ist auch "Was ist Tod?" liebevoll und kindgerecht illustriert. Nancy Forrest hat dafür 16 ganzseitige Bilder geschaffen. Die Bücher sind dabei so aufgebaut, dass auf jeder Doppelseite links ein ganzseitiges Bild zu sehen ist und auf der rechten Hälfte der Text gedruckt wurde, welcher von einem wunderschönen Rahmen umrandet wird. Das ganzseitige Bild bezieht sich dabei selbstverständlich auf den entsprechenden Text. Die Illustrationen sind farbenfroh, wirken aber nicht übertrieben, sondern der Zielgruppe entsprechend und freundlich.


    Fazit: Es handelt sich um ein wunderschön illustriertes Kinderbuch in einer tollen Ausgabe (Klappbroschur), welches es schafft, das Thema "Tod" kindgerecht zu erklären. Absolut empfehlenswert! Daher erhält das Buch 5 von 5 Sternen.


    • Broschiert: 36 Seiten
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 - 11 Jahre
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    Dieses Buch behandelt verschiedene Aspekte zum Thema "Liebe". Liebe kann man nicht sehen, berühren, schmecken, riechen oder hören, denn Liebe ist ein Gefühl, genauer gesagt: Liebe ist das größte, innere Gefühl, das wir besitzen. In diesem Kinderbuch wird die Liebe mit einem Regenbogen verglichen, der die ganzen Farben (alle anderen Gefühle) fest zusammen hält.


    Das Buch bietet klare und unkomplizierte Erklärungen darüber, was innere Gefühle sind, was Liebe bedeutet, wie unterschiedlich diese sein kann und als Quintessence lernen die Kinder das Liebe keine Grenzen kennt und sich über unterschiedliche Hautfarben, Konfessionen oder Sprachen hinweg setzt, da die Menschen Toleranz und Verständnis für die Vielseitigkeit der Menschenheit aufbringen sollten.


    Autoreninformation:

    Etan Boritzer lebt in den USA und widmet sich mittlerweile ganz den Fragen der Kinder. Seine Nichte inspirierte ihn dazu Bücher zu schreiben, die Eltern und Kindern helfen sollen erste philosophische Fragen zu beantworten. Jedem, der sich beruflich mit Kindern beschäftigt oder eigene hat, ist es sicherlich schon einmal vorgekommen, dass Kinder Fragen stellen, die nicht so einfach zu beantworten sind. Diesen interessanten und teilweise schwierigen Themen widmet sich Boritzer in seiner Was ist ...? Reihe.


    Bisher sind in deutscher Sprache die Bände Was ist Liebe? Was ist Träumen? Was ist Geld? Was ist Gott? Was ist Tod? und Was ist schön? erschienen. Weitere befinden sich bereits in Planung.

    Des Weiteren sind mittlerweile alle Titel über den Abentheuer Verlag auch als Soft- und Hardcover in Amerikanischen Original-Ausgaben zu beziehen.


    Wie jedes seiner Bücher ist auch "Was ist Liebe?" liebevoll und kindgerecht illustriert. Robbie Marantz hat dafür 16 ganzseitige Bilder geschaffen. Die Bücher sind dabei so aufgebaut, dass auf jeder Doppelseite links ein ganzseitiges Bild zu sehen ist und auf der rechten Hälfte der Text gedruckt wurde, welcher von einem wunderschönen Rahmen umrandet wird. Das ganzseitige Bild bezieht sich dabei selbstverständlich auf den entsprechenden Text. Die Illustrationen sind farbenfroh, wirken aber nicht übertrieben, sondern der Zielgruppe entsprechend und freundlich.


    Fazit:Es handelt sich um ein wunderschön illustriertes Kinderbuch in einer tollen Ausgabe (Klappbroschur), welches es schafft, das Thema "Liebe" kindgerecht zu erklären. Absolut empfehlenswert! Daher vergebe 5 von 5 Sternen.

    • Broschiert: 36 Seiten
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 - 11 Jahre
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    Cass McBride ist eins der beliebtesten Mädchen in ihrer Highschool. Eines Tages erwacht sie, umgeben von Holzwänden. Nach und nach erhält sie die Erkenntnis - sie wurde lebendig begraben. Die einzige Verbindung zur Erdoberfläche bietet ein Walkie-Talkie. Über dieses informiert sie Kyle, dass er der Bruder von David sei, welcher vor 2 Tagen Cass um ein Date bat und abblitzte. Einen Tag später findet man ihn - erhängt an einem Baum. Kyle gibt Cass die Schuld für Davids Selbstmord und will sie leiden sehen, genau wie sein Bruder leiden musste. Für die alarmierte Polizei beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit ...


    Der Roman wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. In der Gegenwart liegt der Fokus auf Kyle, der sich im Verhörraum der Polizei befindet und dort alles gesteht. Jedoch wartet die Polizei immer noch vergebens darauf zu erfahren, wo er Cass begraben hat und ob sie noch lebt. Die Kapitel aus Bens Sicht, beziehen sich auf die Vergangenheit, während er als Polizist versucht herauszufinden wer für Cass' Entführung verantwortlich ist und wo sie sich befindet. Der letzte Fokus, ebenfalls vergangenheitsbezogen, ruht auf Cass, die unter der Erde begraben liegt, sich manchmal mit Kyle über das Walkie-Talkie unterhält, aber auch oft mit ihren eigenen Gedanken und Befürchtungen allein gelassen wird.


    Zitat

    "Jemand, den ich kannte, hatte mich in eine stockdunkle Kiste gesperrt und wollte, dass ich schrie. Er wollte, dass ich Panik hatte." (Seite 30)


    Gail Giles vermag es hervorragend ihre Charaktere zu beschreiben. Der Leser erhält ein komplettes Bild über die Hauptpersonen, wie ihre Vergangenheiten war, wie ihre Persönlichkeiten aktuell sind und vor allem, warum sie so geworden sind, wie sie sind und eigentlich keine Wahl hatten, obwohl sie sich natürlich bewusst für ihre Handlungen entschieden haben. In diesem Roman erfährt man, dass die Opfer nicht in allen Lebenslagen die Opfer sind, dass die Schuldigen nicht an allem Schuld haben und das es im Leben nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern vor allem auch hinter die Fassade geschaut werden sollte.


    Der Roman ist als wunderschöne Hardcover Ausgabe erschienen. Besonderes Augenmerk möchte ich dabei auf den Schutzumschlag legen, da dieser ein "Loch" hat und somit das eigentliche Cover ein Zusammenspiel aus dem Schutzumschlag und dem bedruckten Hardcover ist. Eine witzige Idee, die wirklich sehr schick aussieht. Lediglich beim Bücher im Regal hin und her schieben muss man etwas aufpassen, dass es nicht einreißt.




    Fazit:
    Giles Gail schafft es dem Leser selbst ein beklemmendes Gefühl zu geben, obwohl dieser z.B. auf einer schönen Couch oder im Bett liegt und nicht in einer kleinen Holzkiste gefangen ist. Wäre es ein Roman für Erwachsene, hätte ich 4 von 5 Sternen vergeben, da aus dem Material noch mehr Spannung hätte stehen können/müssen, aber für ein Jugendbuch fand ich es klasse und vergebe daher alle 5 Sterne.


    • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 15 - 17 Jahre
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    Der Grundidee des 32 seitigen Kinderbuches gefällt mir sehr gut. Anton Leitner schrieb ein Gedicht, welches dann von einem 9 jährigen Mädchen und ihren Eltern illustriert wurde. So ein Buch habe ich bisher noch nicht gelesen und war gespannt auf die Umsetzung.


    Leider wurde ich von diesem Werk aber enttäuscht. Die Zeichnungen sind größtenteils wirklich sehr süß und passen auch thematisch immer zu den jeweiligen Teilen des Gedichtes. Dieses hingegen konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Das Gedicht an sich gefällt mir nicht besonders und was ich persönlich ziemlich ungeschickt finde, ist die Aufteilung über die einzelnen Blätter, denn fast jede Verszeile geht über mehrere Seiten. Damit man das Gedicht an sich lesen und verstehen kann ist ein schnelles Umblättern von Nöten. Das wiederum ist aber kontraproduktiv für ein Kinderbuch, bei dem Kinder sich eigentlich die Zeit nehmen sollten, jedes Bild einzeln und in Ruhe zu betrachten und nicht durch die Seiten zu hetzen, um den Text zu verstehen.


    Es gibt ein paar Wortspiele, die ganz schön sind, eins davon habe ich euch rausgesucht:

    Zitat

    "In der Urzeit gab's keine Uhrzeit, nur Dinos."

    aber ansonsten konnte mich das Buch leider nicht begeistern und erhält 2 von 5 Sternen.


    • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate - 5 Jahre
    • Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 14,2 x 1 cm
    • :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    "In der Kürze liegt die Würze" und das trifft auch auf SMS Nachrichten zu. Ursprünglich standen einem dafür lediglich 160 Zeichen zur Verfügung und das Buch möchte mit zahlreichen Beispielen zeigen, dass diese ausreichen, um Poesie zu schreiben, die mal witzig oder mal erotisch sein kann, die von bekannten Dichtern oder von Neulingen stammt.


    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Ich schreibe und erhalte gerne SMS und war gespannt auf die Poesie in Kurzform. Geht man nach dem Inhaltsverzeichnis, bietet das Buch SMS für kleine Liebeserklärungen, Absagen und Abschiede, weise und dreiste Ratschläge, wobei Wortwitz und Wortmagie nicht zu kurz kommen sollen. Leider wurde ich von dem Buch enttäuscht. Nur ganz wenige Gedichte konnten mich begeistern. Den Großteil fand ich weder interessant, noch witzig noch poetisch und schon gar nicht in der Praxis anwendbar.


    Zitat

    Peter Behncke

    "Für einen Moment schließe ich die Augen
    und komme zu dir geflogen."

    (Seite 29)


    Der Praxistest selbst hat mich auch nicht umstimmen können. Ich habe das folgende Gedicht, welches ich ganz witzig fand, an eine Freundin verschickt: "Ein weißer Schimmel reitet übers Brot." Als Reaktion bekam ich eine SMS, ob ich getrunken hätte ... Das war eigentlich nicht die erwünschte Wirkung.


    Fazit: Generell finde ich ein Buch mit schönen Sprüchen, die in eine SMS passen, klasse. Nur leider hat mich die Auswahl der Gedichte in diesem Buch überhaupt nicht überzeugen können. Deshalb vergebe ich 1 von 5 Sternen.


    • Taschenbuch: 100 Seiten
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 14 Jahre
    • :bewertung1von5:

    Bei diesem kleinen Büchlein handelt es sich um eine Sammlung von Gedichten, die Erwachsene zum Lächeln bringen sollen. 46 Gedichte sind in diesem Werk enthalten, darunter etliche von sehr bekannten Persönlichkeiten wie Erich Kästner, Christian Morgenstern, Heinrich Heine oder Heinz Erhardt. Die Gedichte streben alle das Lächeln des Lesers an. Dabei trifft man auf verschiedene Arten von Humor, u.a. auch schwarzem Humor.


    Zitat

    Helmut Krausser

    "Unter uns: Ich bin ohne Sünde,
    Darf ich den ersten Stein werfen?"
    "Nein, du hast neulich schon."

    (Seite 50)

    Die Hälfte der Gedichte konnte mich komplett überzeugen und die meisten davon haben mich zum Schmunzeln gebracht. Ein weiteres Viertel der Gedichte war ganz gut und mit dem restlichen Viertel konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Da die Gedichte sehr unterschiedlich sind, ist aber wirklich für jeden etwas dabei. Ich war extrem überrascht, dass so viele der sehr kurzen Gedichte ein Lächeln auf meine Lippen zaubern konnten.


    Das Buch hat außerdem ein tolles Äußeres. Das Coverdesign ist sehr schön gelungen und strahlt bereits Freude aus. Ich hätte mir allerdings für die einzelnen Seiten ein schöneres Layout gewünscht, vielleicht mit kleinen Bildchen oder Verschnörkelungen, denn innen ist das Buch leider recht nüchtern gehalten und spiegelt dort nicht mehr die Leichtigkeit des Covers wider.


    Das Buch macht Lust auf die zwei anderen Gedichts-Sammlungzu den Themen "Power" und "Relax"


    Fazit: Das Büchlein ist perfekt als Mitbringsel, als kleines Dankeschön oder als Geschenk für einen selbst und erhält von mit 4 von 5 Sternen.


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    Lulea ist eine kleine Hexe mir roten, wuscheligen Haaren und sie wird heute 9 Jahre alt. Eigentlich sollte der Geburtstag ein schöner Tag sein, aber für Lulea ist es eher eine große Enttäuschung. Normalerweise würde sie heute einen Besen geschenkt bekommen. Das allein wäre schon fantastisch, da sie damit fliegen könnte, allerdings gibt es noch einen bedeutenden Zusatz: Wer einen Besen erhält darf auch frei zaubern. Es gibt nur ein großes Problem, denn der Erhalt des Besens ist an eine bestimmte Voraussetzung gebunden: Jede Hexe bekommt an ihrem 9. Geburtstag ihren ersten Besen, aber nur wenn sie einen Vertrauten hat. Ein Vertrauter ist ein Tier, das sich dazu entschlossen hat sich sein Leben lang an diese eine Hexe zu binden. Aber Lulea hat noch keinen Vertrauten und ist daher todunglücklich und mag gar nicht in die Schule gehen. Ihre Mutter tröstet sie, dass sie ja noch bis Mitternacht Zeit habe einen Vertrauten zu finden und so macht sich Lulea dann doch auf ihren Weg in die Schule ohne zu wissen, dass dieser Tag noch ganz schön spannend und gefährlich werden wird.


    „Lulea und ihre Vertrauten“ ist das erste Band einer Trilogie um die freche kleine Hexe Lulea. In diesem Eröffnungswerk nimmt sich die Autorin viel Zeit dem Leser die Protagonistin, ihre Familie, ihr Zuhause und ihre Freunde bildhaft und detailliert vorzustellen. Dabei benutzt sie viele neue Ideen, die die magische Welt beschreiben in der Lulea lebt. Neben dem kindgerechten, flüssigen Schreibstil, der sowohl Humor als auch Spannungsbögen beinhaltet, bietet das Buch fünf wunderschöne Illustrationen, die das Vorstellungsvermögen der jungen Leser ansprechen. Die Autorin hat außerdem die Namen der Charaktere toll gewählt, so gibt es eine Eule namens Schru-Schru oder eine gefleckte Katze namens Klecks. Die große Schrift, in der die Geschichte gedruckt wurde, macht es den Kindern zusätzlich leichter dieses Buch zu lesen.



    Zitat

    "Jeden Morgen war sie in der Pilzschule für Waldbewohner, Fabelwesen, Magiebegabte und Anderswesen so nannten sich die Mischwesen des Waldes, mit der Frage begrüßt worden, wo denn nun ihr Vertrauter sei." (Seite 23)


    Der Roman spricht viele Themen an, die Kinder betreffen: Die Suche nach Freunden, die Anerkennung in der Schule, die Erkenntnis, dass nicht immer alles so läuft wie man es sich erhofft hat, dass man nicht immer seinen Willen durchsetzen kann und dass jeder ein paar Pflichten hat, die er erfüllen muss, auch wenn sie manchmal lästig sind. Das Buch vermittelt dabei etliche lehrreiche Aussagen für Kinder. So können diese aus dem Roman mitnehmen, wie wichtig Freundschaften sind, dass diese sich aber entwickeln müssen und nicht erzwungen werden können, dass man zusammen mit Freunden viel stärker ist und dann auch etliche Hindernisse überwinden kann, dass Missverständnisse ab besten schnell aus dem Weg geräumt werden sollten und dass man oft genau dort etwas findet, wo man es nie erwartet hätte, manchmal genau vor der eigenen Haustür.


    Das Einzige, dass mir an diesem Roman nicht so gut gefallen hat, ist ein Handlungsstrang, der nur sehr kurz und wage auftaucht. Dieser wird sicherlich in den weiteren Bänden erneut aufgegriffen werden, aber mir wäre es lieber gewesen, wenn in dem ersten Band bereits aufgezeigt worden wäre, was es damit auf sich hat. Des Weiteren gibt es am Ende einen spannenden Cliffhänger, was schon ziemlich „gemein“ ist, denn man möchte sofort wissen, was nun passieren wird. Zum Glück ist die Fortsetzung „Lulea und die Schule der schwindenden Magie“ bereits erschienen und somit kann die Neugier schnell befriedigt werden. Das letzte Kapitel deutet jedenfalls daraufhin, dass es spannend bleiben wird.


    Fazit: Felizitas Montforts hat einen schönen, kindgerechten Schreibstil und vermag es, den Leser an ihr Werk zu fesseln. Das Buch ist eine Mischung aus Humor und Spannung und hat es verdient von den Kindern dieser Welt gelesen zu werden.


    [*] :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:


    Was haben die Romane "My dear krauts" von Roger Boyes, "Nothing for ungood" von John Madison und "Buschgirl" von Rose-Anne Clermont gemeinsam? Alle handeln davon, wie der Ich-Erzähler des Buches (gebürtige(r) Amerikaner(in)/Engländer) Deutschland entdeckt hat. "Buschgirl: Wie ich unter die Deutschen geriet" habe ich gerade erst ausgelesen und möchte es euch nun vorstellen. Allerdings habe ich entschieden, dass ich diese Rezension etwas untypisch anfangen möchte. Untypisch deshalb, weil die ersten Sätze sich nicht direkt auf das Buch beziehen, sondern eine persönliche Einleitung darstellen werden.


    Wie einige von euch vielleicht schon auf meinem Blog gelesen haben, habe ich selbst ein Jahr in den USA gelebt. Daher habe ich die Unterschiede zwischen Deutschland und den Staaten persönlich erfahren und auch den Kulturschock, als ich wieder zurück nach Deutschland ging. Selbst nach nur einem Jahr hat man sich so stark an das Amerikanische gewöhnt, dass schon fast eine "Wiedereingliederung" nötig war ^^ Von daher habe ich selbst unzählige witzige Begebenheiten erlebt, die allein aus den Unterschieden der zwei Länder resultierten und war gespannt, was mich in "Buschgirl" erwartet.


    Das "Buschgirl" ist eine junge Frau, die in den USA aufgewachsen ist und haitianische Wurzeln besitzt. Dadurch hat sie eine dunkle Hautfarbe und ist deshalb sowohl in den USA als auch in Deutschland immer wieder aufgefallen. Als sie 17 Jahre alt ist verliebt sie sich in einen deutschen Austauschschüler, mit dem sie auch eine Beziehung führt. Jahre später fliegt sie nach Deutschland, da sie dort ein Stipendium für ein Studienjahr erhalten hat. Anschließend pendelt sie immer wieder zwischen den USA und Deutschland hin und her, u.a. wegen einem anderen Mann. Schlussendlich zieht sie ganz nach Deutschland, gründet dort eine Familie und lebt nun in Berlin.


    Das Buch erzählt das Leben von Rose-Anne Clermont in dem es auf kulturelle Unterschiede, witzige Vorfälle und Vorurteile hinweist. Es gab allerdings nur ein paar wenige witzige Stellen, in denen Missverständnisse durch die unterschiedlichen Sprachen entstanden sind. Ansonsten spielt Clermont mit Vorurteilen, die Menschen gegenüber Menschen anderer Länder (USA - Haiti, Deutschland - USA) oder anderer Hautfarbe haben. So muss sie sich zum Beispiel in Deutschland damit rumärgern, dass alle sie für eine Afrikanerin halten, die selbst bei 50°C noch nicht schwitzen sollte.


    Zitat

    "Ja genau, du erwartest, dass die Deutschen Englisch sprechen! Typisch amerikanisch. Das ist dir ja wohl klar? Wie dein oberflächliches Lächeln. Deine Höflichkeit. Das ist alles so was von - von amerikanisch." (Seite 39)


    Die Grundidee des Romans finde ich klasse: Eine Person entdeckt ein anderes Land, hat deshalb witzige Begebenheiten, ein paar Schwierigkeiten und stößt auf Vorurteile. Daraus könnte ein gutes Buch werden. Die Umsetzung fand ich allerdings ziemlich schwach. Die angeblich "amüsanten Erfahrungen" sind nur selten witzig, die einzelnen Kapitel wirken lieblos aneinandergereiht und ich finde es unstimmig, wenn die Protagonistin im Buch Vorurteile, die ihr entgegengebracht werden, anprangert, selbst aber erzählt, wie sie mit anderen Frauen ausländischer Herkunft über die Deutschen lästert. Was mich an dem Buch aber richtig gestört hat war folgendes: Es wird sofort klar, dass Rose-Anne Clermont eine dunkle Hautfarbe hat. Dieses wird im Buch auch sehr oft erwähnt, allerdings nie direkt. Sie benutzt dafür eine Umschreibung und sagt immer, sie sei berühmt oder dies und das passiere wegen ihrer Berühmtheit. Das zieht sie die ganzen 220 Seiten durch und hat mich wirklich angestrengt. Es gibt doch mittlerweile genügend politisch korrekte Wörter dafür. Kann man das Kind denn nicht beim Namen nennen?


    Fazit: Mich hat das Buch nicht gut unterhalten, eher gelangweilt und ich bin sehr enttäuscht, dass die gute Grundidee nicht umgesetzt wurde.



    [*] :bewertung1von5: :bewertung1von5:


    Anne ist eine 13-jährige Bauerntochter, die ihrem Vater auf dem Hof hilft, nachdem ihr einziger Bruder Henri diesen verlassen hat, um auf die Universität zu gehen. Wenn Anne an ihre Zukunft denkt, sieht sie lediglich eine Heirat mit einem der unanschaulichen, ungebildeten Männer der Nachbarhöfe vor sich. Eines Tages besucht Henri seine Familie in Begleitung eines Mannes namens Miraj. Dieser sieht wie der Mann in Annes Träumen aus, den sie dort jedes Mal heiratet. Von diesem Tage an verändert sich Annes Leben komplett. Sie erfährt, dass sie in einer magischen Welt lebt.


    Bei "Altraterra - Die Prophezeiung" handelt es sich um den 1. Teil einer neuen All-Age-Fantasy-Trilogie und gleichzeitig um den Debütroman der Autorin Yvonne Pioch. Der Roman ist ab 12 Jahren geeignet, fasziniert aber genauso ältere Jugendliche oder Erwachsene. Das Hauptthema des Buches ist der Werdegang von Anne und wie sie ihren Weg zu finden versucht. Als erstes muss sie sich in der neuen magischen Welt zurecht finden und deren Gewohnheiten und Gebräuche kennen lernen. Außerdem muss sie ihren Platz dort finden und ergründen, welche Rolle sie in Altraterra spielen wird.


    Zitat

    "Und du darfst dich von keiner Seite verführen lassen, denn sonst wirst du scheitern. Finde deine Kraft in dir selbst und vertraue nur auf deine innere Stimme. Erst dann bist du reif für deine größte Herausforderung." (Seite 182)


    In Altraterra leben ganz normale Menschen und welche mit magischen Fähigkeiten. Einige setzen diese für Gutes ein, aber es gibt auch die sogenannten Schwarzmagier, die die Menschenwelt beherrschen wollen. Wie in jeder anderen Welt spielen Freundschaft, Liebe, Vorurteile und Neid eine Rolle und nicht jeder, der gut erscheint ist auch wirklich ein guter Magier. Anne muss sich großen Gefahren stellen und sich in ihrer neuen Welt behaupten, wobei sie sich teilweise wie eine typische 13jährige verhält, also neugierig und wissbegierig ist, aber auch oft über sich hinauswachsen muss. Ich mag ihren Charakter sehr gerne und liebe es an ihr, dass sie immer direkte Frage stellt, wenn sie etwas interessiert. Auch bei Fragen, wo sich ein Erwachsener sicher längst selbst den Mund verboten hätte.


    Yvonne Pioch vermag es hervorragend ihre Fantasiewelt dem Leser näher zu bringen. Da die Protagonistin Anne diese ebenfalls erst kennenlernen muss, kann sich der Leser durch Annes Erfahrungen ein gutes Bild von Altraterra machen. Dabei schreibt die Autorin sehr flüssig und mit einer schönen, bildhaften Sprache. Sie nimmt sich genügend Zeit ihre Charaktere zu entwickeln, ihnen ein rundes Gesamtbild zu geben und den Leser an diese fantastische Welt zu fesseln.


    Das Cover ist sehr schön geworden und das Buch sieht im Ganzen klasse und für ein Buch mit einem flexiblen Einband wirklich hochwertig aus. Ich hoffe, dass die Folgebände im gleichen Design herausgebracht werden, damit sich die Trilogie großartig im Regal macht. Ich bin jedenfalls schon sehr auf die Fortsetzungen gespannt, die Yvonne Pioch hoffentlich bald schreiben wird.


    Fazit: Ich liebe Altraterra und kann es jedem nur empfehlen in diese neue Fantasiewelt einzutauchen und sie einfach zu genießen.


    Taschenbuch: 314 Seiten
    Verlag: lulu.com (20. Januar 2011)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 1446702669
    ISBN-13: 978-1446702666
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    Heinz Martin ist Gerichtsmediziner in Wien. In der letzten Zeit muss er wiederholt bestialisch verstümmelte Frauenleichen sezieren, denen u.a. die Augen bei lebendigem Leibe heraus geschnitten wurden. Da es sich außerdem immer um den gleichen Typ Frau handelt, geht er von einem Serienmörder aus. Der Ermittler Moser will dieses aber nicht wahrhaben. Als dann auch noch die Schwester von Heinz Martin in den Händen des Killers geraten zu sein scheint, wendet sich der Gerichtsmediziner an seinen alten Freund, Ermittler Wagner. Zusammen wollen sie seine Schwester retten und die grausame Mordserie beenden.


    Das Buch beginnt mit einem Prolog, der dem Täter gewidmet ist. Auf den ersten Seiten kann der Leser somit hautnah erfahren, was der Mörder seinen Opfern antut und wird sofort ins Geschehen geworfen, was mir richtig gut gefällt. Nun beginnt auf 286 Seiten die Jagd nach dem Serientäter, deren Weg mit etlichen Leichen gepflastert ist.


    Mir gefällt der Schreibstil des Debütromans von Valentina Berger richtig gut. Er ist flüssig zu lesen, lässt einen nie stocken und vermag es die Geschichte "rund" wirken zu lassen. Dadurch dass die Autorin ständig Perspektivewechsel einbaut, der Fokus also abwechselnd auf alle Protagonisten gesetzt wird, werden die Charaktere näher beschrieben, man erfährt etwas von ihrem Privatleben und das sorgt wiederum dafür, dass man deren Handlungen und Denkweisen sehr gut nachvollziehen kann. Des Weiteren kann sich der Leser dadurch reale Personen vorstellen, deren Vergangenheit und Gedanken er kennen lernt. Es ergibt sich somit ein gutes, stimmiges Gesamtbild.


    Man kann dem Roman höchstens eine Sache vorwerfen und das ist der Spannungsfaktor. Die Geschichte um den Augenschneider schreit förmlich nach Psychothriller. Die Umsetzung lässt meiner Meinung nach aber eher auf einen Krimi schließen. Sehr schnell weiß man, warum der Augenschneider Augen sammelt. Es wäre spannender gewesen, dieses erst am Ende aufzulösen. Da ich aber auch gerne Krimis lese, hat mich das nicht allzu sehr gestört, aber ich kann mir vorstellen, dass einige Psychothriller-Fans evtl. ein kleines bisschen enttäuscht sein werden. Vielleicht vermag es Valentina Berger in ihrem Fortsetzungsroman "Das Liliengrab", welcher im September 2011 erscheinen wird, das Spannungsniveau auf das eines Psychothrillers anzuheben, denn in der Fortsetzung bekommt es der Gerichtsmediziner Heinz Martin erneut mit einem Serienkiller zu tun.


    Fazit: Ich habe das Buch an einem Tag gelesen, die Grundidee ist super spannend, die Umsetzung gut gelungen und der Schreibstil klasse. Für einen Psychothriller hätte ich mir aber ein bisschen mehr Spannung erhofft.


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    Es ist schwer zu definieren was Gott ist, denn man kann ihn nicht sehen, hören, riechen oder anfassen. Trotzdem ist er da und wir können ihn fühlen, so wie wir auch Liebe oder Glück wahrnehmen können.


    Etan Boritzer berichtet über Vermutungen, die in der Vergangenheit über Gott angestellt wurden: Er sei die Sonne oder ein alter Mann mit langem Bart, der in den Wolken säße. Anschließend weist er in klaren und unkomplizierten Erklärungen darauf hin, dass große Lehrer versucht haben die Frage "Was ist Gott" zu beantworten und dass deren Lehren dann zu Religionen wuchsen.


    Das Buch ermutigt Kinder dazu, unterschiedliche Glaubensrichtungen wahrzunehmen und alle zu respektieren. So werden Christentum, Judentum, Islamismus, Buddhismus und andere Religionen nebst deren Lehrern und deren heiligen Schriften kurz dargestellt.


    Autoreninformation:

    Etan Boritzer lebt in den USA und widmet sich mittlerweile ganz den Fragen der Kinder. Seine Nichte inspirierte ihn dazu Bücher zu schreiben, die Eltern und Kindern helfen sollen erste philosophische Fragen zu beantworten. Jedem, der sich beruflich mit Kindern beschäftigt oder eigene hat, ist es sicherlich schon einmal vorgekommen, dass Kinder Fragen stellen, die nicht so einfach zu beantworten sind. Diesen interessanten und teilweise schwierigen Themen widmet sich Boritzer in seiner Was ist ...? Reihe.


    Bisher sind in deutscher Sprache die Bände Was ist Liebe? Was ist Träumen? Was ist Geld? Was ist Gott? Was ist Tod? und Was ist schön? erschienen. Weitere befinden sich bereits in Planung.


    Des Weiteren sind mittlerweile alle Titel über den Abentheuer Verlag auch als Soft- und Hardcover in Amerikanischen Original-Ausgaben zu beziehen.


    Wie jedes seiner Bücher ist auch "Was ist Gott?" liebevoll und kindgerecht illustriert. Robbie Marantz hat dafür 16 ganzseitige Bilder geschaffen. Die Bücher sind dabei so aufgebaut, dass auf jeder Doppelseite links ein ganzseitiges Bild zu sehen ist und auf der rechten Hälfte der Text gedruckt wurde, welcher von einem wunderschönen Rahmen umrandet wird. Das ganzseitige Bild bezieht sich dabei selbstverständlich auf den entsprechenden Text. Die Illustrationen sind farbenfroh, wirken aber nicht übertrieben, sondern der Zielgruppe entsprechend und freundlich. Mir ist aufgefallen, dass einige Bilder englische Worte enthalten wie "God" oder "The holy bible". Ich vermute aber, dass dieses Kinder nicht stören wird. Viele lernen mittlerweile in der Grundschule schon Englisch und diese 5 Wörter sind ansonsten auch schnell erklärt.


    Fazit: Es handelt sich um ein wunderschön illustriertes Kinderbuch in einer tollen Ausgabe (Klappbroschur), welches es schafft, das Thema "Was ist Gott" kindgerecht zu erklären. Absolut empfehlenswert!

    • Broschiert: 40 Seiten
    • Verlag: Abentheuer Verlag (Januar 2008 )
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3940650021
    • ISBN-13: 978-3940650023
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 - 11 Jahre
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    Wer denkt, dass es sich bei "Berlin als solches" um einen typischen Reiseführer handelt, der irrt sich gewaltig. Dieses schöne Hardcoverbuch im auffälligen Querformat stellt eine neue Kategorie von "Berlinbuch" dar. Man könnte es Tourismus-Prosa nennen, welches durch Texte und Illustrationen präsentiert wird. Ein Vorteil dieses Buches gegenüber herkömmlichen Reiseführern ist das nicht vorhandene Verfallsdatum. Die gewöhnlichen Reiseführer sind spätestens nach ein paar Jahren nicht mehr aktuell, dieses Buch hingeben besitzt einen bleibenden Charakter.


    "Berlin als solches" soll keine Alternative zu einem Reiseführer sein, man kann sich in diesem Buch nicht 10 Sachen anstreichen, es in die Tasche packen und dann auf Sightseeing-Tour gehen. Dafür ist das Buch aber auch nicht gedacht, sondern es will dem Leser Berlin näher bringen, auf eine andere Art und Weise, mehr von dem erzählen, was Berlin so großartig macht und wie es zu dem geworden ist, was es heute ist. Dabei geht das Buch auf viele verschiedene Stichpunkte ein: Bekannte Stadtkinder (J.F. Kennedy, Marlene Dietrich, ...), Kunst, Kultur und Mode, sowie Sehenswürdigkeiten (der Fernsehturm, der Potsdamer Platz, ...) und die Berliner Schnauze:


    Zitat

    "Woll'n Se Jott sei Dank schon jehn,
    oder bleiben Se leider Jottes noch en bißchen?"


    Jede einzelne Seite ist liebevoll gestaltet, die Texte wirken intelligent aber verständlich, die Illustrationen sind fantastisch und keine Seite gleicht der anderen. Des Weiteren lässt sich in diesem Buch sehr viel entdecken, von dem ich aber nicht zu viel verraten möchte, es sei nur gesagt, dass das Buch nicht nur etwas für's Auge ist, sondern auch etwas für die Nase und für die Finger.


    Fazit: Das Buch verleiht einen besonderen Blickwinkel auf Berlin und macht definitiv Lust darauf, die Stadt zu erkunden. Es ist eine tolle Ergänzung zu Reiseführern und ich würde mir solche Bücher zu weiteren Städten wünschen. Das Buch erhält 5 von 5 Sterne.


    • Gebundene Ausgabe: 78 Seiten
    • Verlag: Graco; Auflage: 1., Aufl. (9. Dezember 2008 )
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3000249788
    • ISBN-13: 978-3000249785
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    Beginnen möchte ich mit einem Auszug aus dem Vorwort:

    Zitat

    "Gehören Sie zu den Leuten, die kaum Zeit zum Lesen finden? Prima, dieses Buch ist wie gemacht für Sie! Lesen Sie es da, wo sich ein jeder die Zeit nehmen muss, etwas still zu sitzen. Sie wissen schon: Da, wo selbst der König zu Fuß hingeht."


    Spätestens, wenn man sich nun den Titel anschaut ist klar, worauf Markus Walther hinaus will, auf das so genannte "Scheißhaus". Aufgrund der Kürze der Geschichten ist das Buch sicherlich für dieses Örtchen eignet, allerdings wäre es schade, wenn das Buch die ganze Zeit dort liegt würde, da es sich definitiv eine Daseinsberechtigung auf dem Nachttisch verdient hat. Trotzdem finde ich die Titelwahl klasse, einfallsreich und witzig und die Illustration des Covers (Gevatter Tod, eben genau auf diesem Örtchen) sehr passend.


    In dem Buch "Kleine Scheißhausgeschichten" hat Markus Walther 68 kurzweilige Geschichten veröffentlicht, die alle unter Microfiction fallen. Wer Kurzgeschichten "extrem" findet, der sollte sich einmal mit dieser Gattung der deutschen Gegenwartsliteratur beschäftigen, es geht nämlich noch extremer. Microficion sind Kürzestgeschichten und wie der Name es bereits vermuten lässt, noch kürzer als Kurzgeschichten. Die Geschichten sind normalerweise nie länger als ein bis zwei DIN A 4 Seiten. Dieses bietet nicht viel Zeit, um den Leser zu berühren oder zu fesseln und trotzdem vermag es Markus Walther mit seinen Kürzestgeschichten eben genau dieses zu tun.


    Wer sich nun denkt Geschichten, die alle nur eine Seite lang sind, müssten ziemlich ähnlich sein, der irrt. Der Autor war in der Lage seinen 68 Kürzestgeschichten eine ungeheure Vielfalt zu verleihen. Zum einen variiert der Handlungszeit der einzelnen Geschichten von nur einem kurzen Augenblick, über einen Tag, ein Jahr und manchmal ein ganzes Leben. Zum anderen stammen die Geschichten aus vielen Genres, es gibt spannendes, lustiges, fantastisches, überraschendes, mystisches, futuristisches ... Die Geschichten sind also sehr abwechslungsreich und haben fast alle eins gemeinsam: Sie besitzen eine gute Pointe oder ein unerwartetes (oft humorvolles) Ende. Manchmal hatte ich nach dem Lesen ein Grinsen auf den Lippen und habe nur gedacht: "Das ist jetzt nicht sein Ernst!" :)


    Mir haben zwar nicht alle Geschichten gefallen, aber das ist bei einer Sammlung eher selten der Fall. Es gab aber nur sehr, sehr weniger Geschichten, mit denen ich gar nichts anfangen konnte. Die meisten fand ich amüsant und ich habe mich über das überraschende Ende gefreut. Bei einigen Geschichten wusste ich schon recht früh, wie sie ausgehen werden. Das liegt aber sicherlich daran, dass ich manchmal einfach schon nach einem ungewöhnlichen Ende gesucht habe, da ich wusste, mich wird so eins erwarten. Trotzdem hat es der Autor immer wieder geschafft mich zu überraschen und meine Vermutungen lagen auch nicht immer richtig bzw. zu etliche Geschichten hatte ich auch keine.


    Die Geschichten reichen über die Zahnfee und Godzilla, über den Weihnachtsmann und Fabelwesen im Allgemeinen, hin zu religiösen Themen und Computertechnik und klären auch Phänomene auf, warum z.B. Socken in der Waschmaschine verschwinden. Das Buch widmet sich also den "wirklich wichtigen Fragen dieser Welt und ganz nebenbei auch einigen der Unwichtigen", wie es der Klappentext bereits verspricht.


    Fazit: Das Buch ist eine schöne Sammlung mit tollen Ideen. Nun hat niemand mehr die Ausrede, er habe keine Zeit zu lesen. Für diese Kürzestgeschichten findet man immer 5 Minuten und ist dabei noch gut unterhalten. Das Buch erhält 4 von 5 Sternen.


    • Broschiert: 153 Seiten
    • Verlag: Acabus; Auflage: 1 (20. September 2010)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3941404644
    • ISBN-13: 978-3941404649
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    Kimberly und Angela sind beste Freundinnen und zusammen betreiben sie eine Immobilienfirma in Südengland. Eins der Objekte, welches sie verkaufen sollen, ist ein sehr alte Haus, fast schon ein Schloss, um das sich viele mystische Geschichten ranken. Geschichten über Werwölfe, Gespenster und Vampire. Kimberly, die sehr realitätsnah ist und solchen Hirngespinsten keinen Glauben schenkt, kann trotzdem nicht abstreiten, dass das Haus eine magische Anziehung auf sie hat. Eines Tages bzw. eher eines Abends treffen sich die beiden Frauen mit möglichen Käufern in diesem Haus: Nicolas und Vasco Santos. Beide Frauen sind überwältigt von deren gutem Aussehen, aber sie spüren auch eine Art von Gefahr, die die beiden Männer ausstrahlen. Während Angela sich ziemlich schnell der aufflammenden Leidenschaft Vasco gegenüber hingeben möchte, ist Kimberly skeptisch. Als sie dann auch noch eine männliche Stimme in ihrem Kopf hört und Hände spürt, die sie berühren, reagiert sie erschrocken und möchte das Haus verlassen. Kurz darauf stellen die beiden Frauen fest, dass es sich bei Nicolas und Vasco tatsächlich um Vampire handelt. Beide empfinden eine Mischung aus Faszination, Angst und Erregung, denn die Vampire verstehen ihr "Handwerk" und so schnell werden sich ihre Wege nicht wieder trennen.


    Zitat

    "Angst vor den Blutsaugern [...]. Aber fast noch mehr Angst vor uns selbst - davor, dass wir nicht genug Kraft haben könnten, uns zu wehren. Angst davor der Leidenschaft zu erliegen und alles zu verlieren. Im schlimmsten Fall unser Leben." (Seite 26)


    Bei dem ersten Roman von Diana Scott handelt es sich um einen erotischen Vampirroman, der aus der Sicht von Kimberly, als Ich-Erzählerin, präsentiert wird. Kimberly und Angela werden gut beschrieben, die Charaktere sind einem sehr schnell sympathisch und die Autorin arbeitet die besondere Freundschaft der beiden heraus, die auch über das gesamte Buch hinweg wichtig bleibt. Kimberly wird als charmant, aber auch frech und willensstark dargestellt.


    Es gibt kein langes Vorgeplänkel, gleich nach den ersten Seiten ist klar, dass es sich bei den Herrn Santos um Vampire handelt. Das empfand ich überraschend, aber sehr positiv, da die Geschichte somit gleich zu Beginn in Fahrt kommt. Mir gefällt es außerdem sehr gut, dass der Leser etliche Informationen über die Vampire erhält. Mittlerweile gibt es viele Romane, die diese Fantasiewesen als Protagonisten haben und genauso viele unterschiedliche "Vampirwelten" existieren. Bei dem einen glitzern die Vampire in der Sonne, bei dem nächsten Autor zerfallen sie in der gleichen Situation zu Staub usw. Daher finde ich es gut, dass sich Diana Scott die Zeit genommen hat, immer wieder Informationen über "ihre" Vampire, deren Bedürfnisse und Gewohnheiten einzubauen.


    Obwohl in dem Roman das Düstere, das Geheimnisvolle und das Sinnliche überwiegt, kommt der Humor dabei nicht zu kurz. Nicolas bekommt von Kimberly so oft Kontra und freche Antworten entgegen geknallt, dass es ihm manchmal sogar die Sprache verschlägt. Obwohl er ein mächtiger Vampir ist, der sie sofort töten könnte, bringt Kimberlys Temperament sie immer wieder dazu ihm die Stirn zu bieten. Der Schlagabtausch zwischen den beiden ist wirklich klasse, wobei immer wieder der Spruch "Was sich liebt, das neckt sich" unterschwellig mitschwingt. Kimberly will sich gar nicht der Anziehung von Nicolas hingeben, da er sie immer wieder bis aufs Äußerste reizt. So schwangt sie ständig zwischen Leidenschaft, Erregung und Abneigung hin und her. Nicolas macht es ihr aber auch nicht gerade leicht, denn sobald sich Kimberly aufregt und versucht sich mit ihm zu streiten, nähert er sich ihr körperlich und raubt ihr damit alle Sinne und auch ihren Verstand. In dem Roman tauchen immer wieder erotische Szenen auf, die stilvoll und prickelnd geschrieben sind. Scott hat eine tolle Art und Weise die Leidenschaft in Worte zu verwandeln und auf Papier zu bringen und zwar sinnlich und nicht anstößig. Ich habe direkt von Frau Scott erfahren, dass es eine Fortsetzung geben wird und darauf freue ich mich schon sehr.


    Ich habe lediglich einen kleinen Kritikpunkt. In dem Buch gibt es ab und zu kleine Rechtschreibfehler oder ein Wort fehlt ganz. So etwas sollte meiner Meinung nach nicht vorkommen, zumindest nicht mehrfach. Ich habe mich aber dafür entschieden, dass ich dieses nicht negativ bei meiner Beurteilung berücksichtigen möchte, denn an dem Roman an sich ändert sich ja nichts und bei einer eventuellen Neuauflage wird dann hoffentlich vorher noch einmal drüber geschaut.


    Fazit: Wer gerne erotische Vampirromane liest, kann sich bei diesem Buch auf eine Mischung aus Freundschaft & Humor, Schlagfertigkeit & Sarkasmus, Leidenschaft & Erotik gefasst machen. Ich bin sehr begeistert und vergebe daher 5 von 5 Sternen.


    • Taschenbuch: 295 Seiten
    • Verlag: AAVAA E-Book Verlag UG; Auflage: 1., Auflage (10. Dezember 2010)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3862542858
    • ISBN-13: 978-3862542857
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    Kennt ihr schon die kleinen lustigen Gesellen, die im Wuddelwald leben? Die Wuddelbucks mit ihren rabenschwarzen Haaren und der gnubeligen Kartoffelnase? Nein? Dann wird es höchste Zeit, denn die Wuddelbuckkinder Knöpfchen und Dröselchen erleben mit Glotzi, dem Leuchtgeist, und einigen anderen Freunden viele spannende Abenteuer.


    Abends, nachdem Knöpfchen von seiner Mutter zu Bett gebracht worden war, klopfte es an der Tür. Es war die Mutter seiner besten Freundin Dröselchen, die seine eigene Mutter zu einer dringlichen Versammlung abholen wollte. Neugierig, wie Knöpfchen nun mal ist, ging er aus dem Haus, holte Dröselchen ab und gemeinsam lauschten sie heimlich der Versammlung. Etwas ganz Schlimmes war passiert: Jemand war in den Zauberwald eingedrungen und hatte alle Pinienzapfen gestohlen. Diese werden dringend benötigt, da morgen ein großes Fest geplant ist, bei dem genau diese Zapfen verbrannt werden sollten. Der dadurch entstehende Duft wird in die Welt getragen und verbreitet unter den Menschen das Weihnachtsgefühl. Ohne diese Zapfen wird es also kein Weihnachten geben. Knöpfchen will in den Zauberwald und nach ihnen suchen. Allerdings lauern dort einige unheimliche Kreaturen. Trotzdem begleiten Dröselchen und Glotzi ihn und das gefährliche Abenteuer beginnt.


    Die Geschichte ist auf einem kindlichen Niveau spannend erzählt, für Erwachsene ist sie ebenfalls ein Genuss, da die Story wirklich sehr süß ist. Kinder können sich sicherlich gut in die Wuddelbuckkinder hineinversetzen, da diese in gleicher Weise agieren: Sie sind neugierig, wollen helfen, unterschätzen Gefahren und tun für ihre Freunde alles. Natürlich geht am Ende alles gut aus, schließlich ist das Hörmal-Buch ab einem Alter von 4 Jahren empfohlen.


    Mir gefällt die kleine Welt der Wuddelbucks sehr gut. Renate Doms hat eine wunderschöne Fantasie erzeugt und die Erklärung, wie der Leuchtgeist zu seiner Leuchtkraft kommt, ist eine der süßesten Ideen, die ich in letzter Zeit gehört habe. Imme Tröger leiht den Wuddelbucks ihre Stimme. Da es sich um ein Hörbuch und nicht um ein Hörspiel handelt, spricht sie alle Charaktere und vermag es dabei so unterschiedliche Stimmen vorzutragen, dass alles zwischen dem alten, weisen Anführer und dem kleinsten Wuddelkbuckind glaubhaft erscheint. Dank des Buches weiß ich nun auch, dass ich nichts dafür kann, wenn ich im September schon das erste Mal Weihnachtsgefühle habe. Da hat dann wohl lediglich ein kleiner Wuddelbuck einen Pinienzapfen zu früh verbrannt hat.


    Es sind vier "Geschichten aus den Wuddelwald" erschienen:

    Band 1: Der Zapfendieb

    Band 2: Auf der Suche nach dem Feuerkristall

    Band 3: Krawumpel und der Zaubertrank

    Band 4: Das geheime Hexentor


    Jede Geschichte aus dem Wuddelwald ist als HörMal-Buch erschienen. Das bedeutet, dass es sich um eine Hörbuch-CD mit einem Ausmalbuch handelt, so können sich die Kinder beim Hören sogar noch zusätzlich beschäftigen. Die Illustrationen sind wunderschön und sehr passend zur Geschichte. Außerdem gibt es neben den Ausmalbildern auch noch Fragen zum Inhalt, die der aufmerksame Zuhörer beantworten kann.

    • Autorin: Renate Doms
    • Sprecherin: Imme Tröger
    • Illustration: Dörthe Saathoff
    • Laufzeit: ca. 1 Stunde

    Fazit: Der Wuddelwald ist eine tolle Fantasiewelt für Kinder und Junggebliebene. Die Illustrationen sind wunderschön und die Geschichte wird hervorragend vorgetragen. Ein wahrer Genuss für die Ohren.

    • Audio CD: 24 Seiten
    • Verlag: Knabe Verlag Weimar; Auflage: 1. (15. November 2007)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3940442100
    • ISBN-13: 978-3940442109
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 5 Jahre
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