Wahl der besten Bücher im BücherTreff

Beiträge von ClaudiasBuecherregal

    Mattes ist ein mürrischer Bär und will an Weihnachten seine Ruhe haben. Er kann diesen Festtagen nämlich überhaupt nichts abgewinnen. So verschanzt er sich in seiner Höhle – bis es klopft und eine Maus aufgrund eines Schneesturms Unterschlupf bei Mattes findet, wenn auch nicht ganz freiwillig. Die schöne Höhle lockt aber noch mehr Waldbewohner ein und nach kurzer Zeit kann man kaum noch zu treten. Die Laune von Mattes wird jedoch immer schlimmer, denn erstens will er den Besuch gar nicht und zweitens sind die Tiere nicht einmal dankbar, sondern maulen noch herum, weil es ihnen zu voll ist, sie Hunger haben etc. Dass es letztendlich doch noch ein schönes Weihnachtsfest wird, liegt einer der herzerwärmenden Geste eines kleinen Bibers.


    Die gebundene Ausgabe hat vorne im Cover ein Guckloch, so dass man in Mattes‘ Höhle hineinschauen kann. Das gefällt mir total gut. Auch die Illustrationen mag ich sehr. Der Stil von Nikolai Renger sagt mit sehr zu. Vor allem die Gesichter der Tiere sind unglaublich niedlich gestaltet.


    Inhaltlich hat mich das Buch auch begeistert. Der mürrische Mattes, wie er die Tiere doch Unterschlupf bei ihm finden lässt, der Biber mit seiner selbstlosen Geste und ein wunderschönes, friedliches Ende. So müssen Weihnachtsbücher sein.


    Fazit: Optisch und inhaltlich bietet „In der Weihnachtshöhle ist noch Platz“ eine tolle Geschichte, die man bestens in der Vorweihnachtszeit vorlesen kann und die Jung und Alt verzaubern wird.


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    Meine Hebamme hat mich darin bestätigt, dass es sinnvoll ist, sich mit dem Thema „Impfen bei Babys“ zu beschäftigen, denn die meisten Impfungen sind freiwillig und man sollte sich schon darüber schlau machen, ob man alles impfen möchte oder nicht.


    Sie hatte mir das Buch „Impfen Pro & Contra: Das Handbuch für die individuelle Impfentscheidung“ von Dr. Martin Hirte ausgeliehen, welches wesentlich umfangreicher ist, als diese Orientierungshilfe. Ich muss jedoch zugeben, dass ich im Alltag mit einem kleinen Baby nicht immer Lust und Zeit habe, so viel zu lesen, daher habe ich mich für diese „kurz & praktisch“ Variante entschieden.


    Das Buch dient mir tatsächlich als Orientierungshilfe, denn es stellt Krankheiten knapp vor und erläutert kurz die Ansicht des Arztes, warum eine Impfung sinnvoll ist oder nicht. Dabei geht er auf Nutzen und Risiken jeder Impfung ein. Er berücksichtigt dabei: Tetanus, Diphterie, Polio, Keuchhusten, Hib, FSME, HPV, Hepathitis, Masern, Mumps, Pneumokokken, Meningokokken B & C, Rotaviren, Röteln, Windpocken, Grippe sowie einige Reiseimpfungen.


    Fazit: Für jemanden wie mich, der kein medizinisches Vorwissen hat, bietet dieses Buch eine tolle Orientierungshilfe mit kurzen Infos und Impfempfehlungen. So hat man etwas an der Hand, um individuelle Entscheidungen treffen oder gezielter mit dem Kinderarzt über die Sinnhaftigkeit einer Impfung zu sprechen.


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    Milan Berg ist etwas Unglaubliches gelungen: Jahrzehntelang konnte er verheimlichen, dass er ein Analphabet ist. Nicht einmal seine Lebenspartnerin oder sein Chef ahnen etwas davon. Doch als er eines Tages an einer Ampel steht, hält ein Wagen neben ihm. Ein Mädchen auf der Rücksitzbank hält einen beschriebenen Zettel an die Scheibe und sieht ihn verängstigt an. Milan ist sicher, dass das Mädchen in Gefahr ist, aber er kann nicht entziffern, was sie ihm mitteilen möchte. Trotzdem lässt ihn dieser Eindruck nicht los. Er versucht dem Mädchen zu helfen und nach einer Weile scheint es klar zu sein: Es war kein Zufall, dass er diesen Hilferuf gesehen hat.


    Jedes Jahr im Herbst ersehen ich den neuen Fitzek Psychothriller herbei. Die limitierte Edition hat optisch total überzeugt, denn der Roman „Das Geschenk“ besitzt eine Geschenkverpackung. Wahnsinn, was sich der Droemer Verlag für seine Bücher jedes Mal einfallen lässt.


    Fitzek schafft es wie kein anderer zahlreichen unerwartete Wendungen in seine Romane einzubauen. Da bildet „Das Geschenk“ keine Ausnahme – im Gegenteil, hier findet man so viele Wendungen, dass der Autor selbst ab und an inne hält und die letzten Geschehnisse zusammen fasst. Das war zunächst irritierend, hat aber sicherlich nicht geschadet, denn nie ist etwas, wie man es meint. Fitzek ist es gelungen einfach alles auf den Kopf zu stellen. Auf der einen Seite grandios und absolut unvorhersehbar. Auf der anderen Seite zum Teil schon konstruiert und man muss sich fragen, ob es nicht etwas zu viel ist, wenn der Autor seine Wendungen selbst noch einmal zusammenfassen muss – das hat ein bisschen den Beigeschmack von einem Witz, den man erklären muss. Das funktioniert dann einfach nicht mehr so richtig.


    Fazit: Ich habe mich super gut unterhalten gefühlt und Fitzek ist es gelungen mich oft zu überraschen und an der Nase herumzuführen, was ich bei Thrillern liebe. Vielleicht war es ein bisschen „too mich“ mit den ganzen Wendungen, so dass man, gerade wenn man das Buch nicht innerhalb von 2 oder 3 Tagen komplett lesen kann, aufpassen muss, nicht den Überblick zu verlieren. Ich gebe 4,5 Sterne, die ich zunächst auf 4 abrunden wollte, aber da mich kein Thrillerautor so hinters Licht führt wie Sebastian Fitzek, habe ich mich doch noch für knappe 5 Sterne entschieden.

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    LEGO® ist einfach Kult. Es macht Spaß mit den Steinen eigene Kreationen zu erschaffen, aber manchmal bedarf es auch etwas Inspiration. Wünscht sich das eigene Kind zum Beispiel einen Elefanten oder einen Löwen, so guckt man als Erwachsener etwas verzweifelt seine LEGO®-Steine an und überlegt verzweifelt, wie man diese Tiere bloß aus den Steinen erstellen kann.


    Dieses Buch hilft bei 40 LEGO®-Tieren. In der Regel werden auf zwei oder drei Seiten ein Foto des fertigen Tieres, die einzelnen Bausteine und die Anleitung gezeigt. Viele der LEGO®-Steine hat man eh in seiner Sammlung. Leider beinhaltet aber fast jedes Tier ein oder mehrere Sonderteile. Falls etwas fehlt, kann man diese mittlerweile zwar auch nachkaufen, aber ein paar Tiere, die nur aus den Basics bestehen, wäre wünschenswert.


    Als Tiere gibt es z.B. Schmetterling, Eisbär, Robbe, Schwein, Frosch, Kamel, Maus oder Mücke. Die Auswahl finde ich toll und die fertigen Tiere gefallen mir fast alle. Die Bauanleitungen sind nicht so „Schritt-für-Schritt“ wie man es von den LEGO®-Anweisungen gewohnt ist, aber sie sind trotzdem nachvollziehbar und somit ist der Bau der Tiere definitiv machbar.


    Fazit: Tolle Tier-Ideen, die Lust auf LEGO® machen, auch wenn fast alle besondere Teile benötigen. Es bietet sich übrigens auch an die Bausteine für bestimmte Tiere zum Beispiel im Adventskalender oder zum Nikolaus zu verschenken.


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    Dieses Pappbilder mit sechs Doppelseiten hat abgerundete Ecken und wird für Kinder ab 24 Monaten empfohlen. Jede Doppelseite hat eine tolle Illustration von Andrea Hebrock die stets die Natur und Tiere im Mittelpunkt stellt. Außerdem gibt es pro Seite ein Bewegungslied nebst Noten und Liedtexten. Ich kenne von diesen bisher nur „Alle Leut“, die anderen fünf, wie z.B. „Meine Hände sind verschwunden“ oder „Zeigt her eure Füße“ kenne ich noch nicht, aber ich bin auch noch neu im „Kinder mit Bewegungsliedern beschäftigen“-Club. Da ich die Lieder noch nicht aus dem Kindergarten kenne, wäre es natürlich toll gewesen, wenn es auch eine Abspielmöglichkeit gegeben hätte. Aber es ist kein Problem sich die Lieder im Internet einmal anzuhören. Die eingängigen Melodien bleiben schnell im Kopf, notfalls helfen die Noten nach, und die Texte kann man ablesen.


    Jede Seite hat eine Schiebevorrichtung oder eine Klappe, die man im Rhythmus bewegen kann. So können Kinder, aktiv mitmachen, auch wenn sie nicht tanzen. Die Lieder laden zum Teil aktiv ein Füße zu bewegen, Augen zu verdecken etc. Das Buch fördert Motorik, Koordintaion und auch die Sprachentwicklung, da es zum Singen, Tanzen und Bewegen der Schieb- und Klappvorrichtungen motiviert. Wie lange ein Kind dann tatsächlich das Buch benutzt oder ab wann es dann doch lieber tanzt und sich frei bewegt, wird von Kind zu Kind unterschiedlich sein.


    Fazit: Die Reihe "Mini-Musiker" habe ich erst durch dieses Buch kennengelernt, aber gleich ihr Potential entdeckt. Eine tolle Möglichkeit Musik, Bücher und Tanzen zu kombinieren. Mir gefällt die kindgerechte Aufmachung des Buches und ich freue mich schon dieses mit meinem Kind regelmäßig zu nutzen.


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    „Was ich dir noch sagen möchte“ ist die Fortsetzung des Bestsellers „P.S. Ich liebe Dich“, die mich total überrascht hat, denn ich bin erst vor knapp vier Wochen darauf aufmerksam geworden, dass die Geschichte um Holly Kennedy weitergeht.


    Holly musste vor sieben Jahren von ihrem Mann Gerry Abschied nehmen, da dieser an Krebs verstarb. Doch sein Tod war nicht gleich ein endgültiger Abschied, denn Gerry hat Holly Briefe hinterlassen. Ein Jahr lang bekam sie monatlich Post von ihm. Nachrichten, die sie getröstet oder aus ihrer Komfortzone herausgelockt haben. Holly hat sich seitdem weiterentwickelt und ein neues Leben aufgebaut. Doch als sie bei einem Podcast ihre Geschichte erzählt, finden sich immer mehr Menschen zusammen, die ebenfalls zeitnah sterben werden und ihren Lieben etwas hinterlassen möchten. Sie hoffen auf Hollys Hilfe und ihre Inspiration. Sie hingegen fürchtet wieder in ihr altes Leben zurückkatapultiert zu werden und erneut eine enge Bindung zu Gerry aufzubauen. Wird Holly den Mitgliedern des „P.S. Ich liebe dich“-Clubs trotzdem helfen?


    Wie gesagt hat mich die Fortsetzung unvorbereitet und überraschend getroffen. Ich fand die Idee um die Fortsetzung jedoch sehr interessant, auch wenn ich etwas skeptisch war, ob das Anknüpfen an die alte Geschichte tatsächlich funktionieren würde, denn etliche Fortsetzungen sind eher enttäuschend, wenn diese vorher nicht geplant waren.


    Aherns Schreistil ist einfach gehalten und schnell hat man wieder eine Bindung zu Holly aufgebaut, die mittlerweile eine glückliche Beziehung zu einem anderen Mann pflegt. Verständlich ist die Angst von beiden dargestellt, Holly könne sich wieder in der Trauer um Gerry verlieren, so wie es nach seinem Tod der Fall war. Aber auch die erwünschte Hilfeleistung der totkranken Menschen und deren Wunsch ihren Lieben etwas zu hinterlassen, wird authentisch beschrieben.


    Ich fand die Handlung ziemlich vorhersehbar. Richtige Überraschungen oder unerwartete Wendungen gab es nicht. Aber die Handlung ist authentisch, unterhaltsam und vor allem ist es Ahern gelungen einen emotional ergreifenden Roman zu schreiben. Mehrfach hatte ich Tränen in den Augen und ihr Umgang mit Trauer, der Angst vor dem Tod und dem Bedürfnis etwas Bleibendes zu hinterlassen, um nicht in Vergessenheit zu geraten, ist ganz zauberhaft


    Fazit: Auch wenn ich skeptisch war, hat mich diese Fortsetzung überzeugt. Die Handlung ist dabei nicht unbedingt das Entscheidende gewesen, sondern Ahern emotionale Art zu schreiben, die mich gerührt und bewegt hat. Auch wenn der Roman eigenständig gelesen werden kann, würde ich jedem empfehlen vorher P.S. Ich liebe dich zu lesen oder den Film zu schauen. Dann bekommt man ein wesentlich besseres Gefühl für diesen Roman. Ich würde 4,5 Sterne vergeben und runde sie auf 5 auf.



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    Eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche und der leckere Kuchen beim Bestattungsschmaus: Weihnachten kommt immer wieder. Gerade jemand wie Renate, die eine rüstige Rentnerin in den Achtzigern ist, hat in den letzten Jahrhunderten schon viel zum Feste erlebt und in diesem Hörbuch lässt sie uns an vier Weihnachten teilhaben, die ihr besonders in Erinnerung geblieben sind: 1946, 1966, 1986 und 2018. Im Buch gibt es sogar noch ein fünftes Weihnachten, nämlich 1973. Dieses wurde im Hörbuch leider nicht nur gekürzt, sondern komplett rausgenommen, was ich sehr schade finde.


    Renates Erinnerungen sind dieses Mal nicht alle so humorvoll, wie man es sonst von ihr gewohnt ist. Schließlich gab es nach dem Krieg nicht viel zu lachen – aber immerhin trotzdem ein schönes Weihnachtsfest. Auch das Fest mit dem Schwiegerdrachen, der Mutter von ihrem zweiten Ehemann, stand anfangs unter keinem guten Stern. So wechselt Renate zwischen Humor, Trauer, Nostalgie und aktueller Technik hin und her. Heraus kommt einer schöner Mix, der gut unterhält und von Carmen-Maja Antoni gekonnt präsentiert wurde.


    Fazit: Leider gab die Romanvorlage scheinbar nur 2 CDs her und diese waren zu schnell gefüllt, so dass die gekürzte Version eine Geschichte weniger beinhaltet, als der Roman. Kürzungen finde ich oft sogar ansprechender, aber dem Hörer eine ganze Geschichte vorzuenthalten, dass ist schon schade. Ansonsten ist es nicht ganz so humorvoll wie sonst, aber dafür besinnlich. Ein schönes Hörbuch für die Adventszeit.


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    Die Klapp-Guck-Reihe vom Duden Verlag bietet tolle, stabile Pappbilderbücher im Format von ca. 13x13 cm. Jedes dieser Bücher, die für Kleinkinder ab 12 Monaten empfohlen werden, besteht aus fünf Doppelseiten, jeweils mit einer Klappe, und einer Doppelseite als Zusammenfassung.


    Jede Doppelseite beinhaltet ein Themenbereich und hat eine extragroße Register-Klappe. Seitlich gibt es einen Hebel, so dass Kinder diese Klappen, die größenmäßig fast der ganzen Seite entsprechen, mit zwölf Monaten selbst öffnen und eine Überraschung entdecken können. Jede linke Seite beinhaltet nämlich die Sätze „Guck doch mal, wer wohnt denn hier? Klapp schnell um, und sag es mir.“ Hinter der Klappe finden die Kinder dann die Auflösung nebst zweier Paarreime, die ebenfalls zum Thema gehören und sich tatsächlich reimen (das habe ich bei Büchern leider auch schon anders erlebt).


    Bei „Wer wohnt in diesem Haus?“ dreht sich natürlich alles um Häuser und ihre Bewohner. Im Schloss wohnt die Prinzessin, in der Burg trifft man auf den Ritter, im Pilzhaus wohnen Wichtel und auch das Schiff und das Spielhaus haben Bewohner, die es zu entdecken gilt. Die letzte Doppelseite bietet dann eine Zusammenfassung aller Bewohner sowie aller Unterkünfte, so dass Kinder noch einmal abschließend zuordnen können, welcher Bewohner in welchem Zuhause wohnt.

    Fazit: Mir gefällt die Klapp-Guck-Reihe so gut, dass wir mittlerweile vier Bücher davon besitzen. Sie sind wirklich sehr stabil, haben abgerundete Ecken und die großen Klappen mit den farbigen Papphebeln sind für kleine Kinderhände bestens geeignet. Die Illustrationen sind gelungen und das Buch macht einfach Spaß beim Vorlesen und Entdecken. Eine tolle Reihe für die Hände von Einjährigen und älter.


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    Die Klapp-Guck-Reihe vom Duden Verlag bietet tolle, stabile Pappbilderbücher im Format von ca. 13x13 cm. Jedes dieser Bücher, die für Kleinkinder ab 12 Monaten empfohlen werden, besteht aus fünf Doppelseiten, jeweils mit einer Klappe, und einer Doppelseite als Zusammenfassung.


    Jede Doppelseite beinhaltet ein Themenbereich und hat eine extragroße Register-Klappe. Seitlich gibt es einen Hebel, so dass Kinder diese Klappen, die größenmäßig fast der ganzen Seite entsprechen, mit zwölf Monaten selbst öffnen und eine Überraschung entdecken können. Jede linke Seite beinhaltet nämlich die Sätze „Guck doch mal, wer fährt denn hier? Klapp schnell um, und sag es mir.“ Hinter der Klappe finden die Kinder dann die Auflösung nebst zweier Paarreime, die ebenfalls zum Thema gehören und sich tatsächlich reimen (das habe ich bei Büchern leider auch schon anders erlebt).


    Bei „Wer fährt mit?“ dreht sich natürlich alles um Fahrzeuge. Das Feuerwehrauto wird von einem Elefanten-Feuerwehrmann gefahren, den Trecker bedienen Bären-Bauer und Bären-Bäuerin und auch beim Bagger, dem Müllauto und der Polizei verstecken sich Tiere hinter dem Steuer. Die letzte Doppelseite bietet dann eine Zusammenfassung aller Tiere sowie aller Feuerzeuge, so dass Kinder noch einmal abschließend zuordnen können, welches Tier mit welchem Auto fährt.

    Fazit: Mir gefällt die Klapp-Guck-Reihe so gut, dass wir mittlerweile vier Bücher davon besitzen. Sie sind wirklich sehr stabil, haben abgerundete Ecken und die großen Klappen mit den farbigen Papphebeln sind für kleine Kinderhände bestens geeignet. Die Illustrationen sind gelungen und das Buch macht einfach Spaß beim Vorlesen und Entdecken. Eine tolle Reihe für die Hände von Einjährigen und älter.


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    Ich liebe Baby-Eintragalben und fand daher ein Taufalbum ebenfalls eine tolle Idee. Auf den ersten Seiten war ich zunächst etwas enttäuscht, da es doch sehr einem Babyalbum ähnelte (Wer sind Baby, Mama und Papa, was wünschen sie sich für das Leben ihres Kindes und Fotos für Eltern mit Kind und die engere Familie). Danach wurde es dann jedoch spezifischer für die Taufe mit Platz für Einladungskarte, Details über den Ablauf und die Feier oder Bild vom Taufkleid, der Zeremonie, den Paten etc.


    Das Buch bietet tolle Inspirationen, was man zur Taufe in Worten und Bildern festhalten kann. Außerdem wurde es schön von Christine Rechl illustiert, die sich fast ausschließlich mit den Farben Weiß, Blau und Grün begnügt hat. Die Illustrationen wirken ansprechend und schön ruhig. Das Album mit einer Maße von ca. 23 x 18 cm hat einen stabilen Einband und die Worte „Taufe Album“ sind erhaben, was einen qualitativ hochwertigen Eindruck vermittelt. Zwischen den Eintrageseiten gibt es noch Zitate und Erklärungen u.a. zur Taufkerze, dem Wasser und der Taube. Diese Einschübe hätte ich nicht benötigt, aber sie sind schön und passend.


    Mir gefällt das Album sehr, aber eine Doppelseite dient der Glückwünsche der Gäste. Dieses entspricht leider nur 15 Zeilen, die man füllen kann, was recht wenig ist. Es sei denn die Gäste beschränken sich darauf nur Stichworte zu notieren.


    Fazit: Bis auf die knappe Glückwunschseite und dem für mich zu Baby-Album ähnlichen Start ist es ein wirklich schönes Taufalbum fürs eigene Kind oder auch als Geschenk zur Taufe eines anderen Babys.

    Das Buch hat eine ganz tolle Basis: Vertrauen, Liebe und Fürsorge. Außerdem will es ein Buch über eine angemessene Beziehungsgestaltung und kein Erziehungsbuch sein. Diesen Ansatz fand ich sehr gelungen und war gespannt auf seine Tipps und Strategien, um den Alltag mit Kindern gelingen zu lassen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.


    Das Buch beinhaltet das ganze Panorama der Familienjahre von der Entstehung eines Kindes bis hin zu seinem Auszug und jedem wichtigen Absatz im Leben eines Kindes ist ein Kapitel im Buch gewidmet. Neben den zuvor genannten u.a. auch „Erste Elternschritte“, „Die Kita“, „Die Schuljahre“ oder „Die Pubertät“.


    Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort hat einen tollen, flüssigen Schreibstil und trifft den Leser auf dessen Augenhöhe, nicht auf der Augenhöhe eines ärztlichen Direktors der Klinik für Kinder- u. Jugendpsychiatrie, -psychotherapie u.-psychosomatik, was er ist. Somit ist es ohne psychologische Vorkenntnisse klar verständlich und hilfreich. Natürlich kann er keine absoluten Antworten bieten, denn jedes Kind und jede Familie ist verschieden, aber er gibt hilfreiche Leitlinien an die Hand und predigt die Gelassenheit, denn dann werden auch Kinder gelassener.


    Fazit: Mir gefällt das Buch sehr und es wird mich die nächsten Jahre es Eltern-Sein begleiten. Das Niveau und der Schreibstil sind sehr angemessen und die Herangehensweise des Autors sagt mir zu.


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    Nachdem ich von Britta Teckentrup das Kleinkinderbuch „Wo ist das Baby?“ entdeckt habe, wollte ich mehr und habe mich sehr gefreut, dass es noch drei weitere Such-Bücher von ihr gibt und zwar „Einer ist besonders!“, „Manche sind anders!“ und „Wir gehören zusammen!“.


    Bei „Wir gehören zusammen!“ geht es darum in einem Wimmelbild das eine Paar unter allen unterschiedlichen Tieren zu finden. Jede Doppelseite thematisiert eine Tierart. Dazu gibt es zahlreiche Illustrationen, wobei sich alle unterscheiden bis auf zwei, und zwei Paarreime in größerer Schrift. Eine Seite beschäftigt sich zum Beispiel mit Zebras, Ottern, Eichhörnchen oder Bären. Es handelt sich übrigens um eine gebundene Ausgabe mit Leinenstruktur, was einen qualitativ hochwertigen Eindruck vermittelt.


    Manche Rätselseiten sind schwieriger als andere, es hängt immer davon ab, wie viele Tiere zu sehen sind. Aber es gefällt mir, dass es unterschiedliche Herausforderungen anbietet. Die Reime klingen bis auf zwei auch sehr flüssig und passen zu den jeweiligen Tieren, die fast alle in Erdfarben gehalten sind.


    Fazit: „Wo ist das Baby?“ bleibt weiterhin mein Favorit, aber „Wir gehören zusammen!“ liegt an Platz zwei der Such-Bücher von Britta Teckentrup. Es macht Spaß die unterschiedlichen Tierarten zu erleben und auf Details zu achten, um das eine Pärchen zu finden.


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    Nachdem ich von Britta Teckentrup das Kleinkinderbuch „Wo ist das Baby?“ entdeckt habe, wollte ich mehr und habe mich sehr gefreut, dass es noch zwei weitere Such-Bücher von ihr gibt und zwar „Einer ist besonders!“ und „Wie gehören zusammen!“.


    Bei „Einer ist besonders!“ geht es um Paare, also zwei identische Dinge oder Tiere, aber eins ist besonders. Das gibt es nur einmal und genau dieser Gegenstand bzw. das Tier ist zu finden. Jede Doppelseite thematisiert ein Ding oder ein Lebewesen. So geht es z.B. um Eistüten, Flugzeuge, Kirschen oder Vögel. Außerdem sind auf jeder Seite jeweils zwei Paarreime in größerer Schrift zu finden, die ebenfalls den Gegenstand/das Tier thematisieren und manchmal Tipps geben, um den Einzelgänger zu finden.


    Ich empfinde dieses Such-Buch als viel schwieriger als „Wo ist das Baby?“. Bei letzterem musste man nur ein Baby finden. Hier muss man alle Paare finden und dabei den Überblick behalten, welches Bild am Ende übrigbleibt. Da muss man eigentlich schon mit kleinen Plättchen arbeitet und die gefundenen Pärchen abdecken um zu schauen, was nur einmal vorhanden ist. Die Herausforderung für Kinder ab 4 Jahren ist somit schon recht hoch. Natürlich könnte man der Reihe nach durchgehen, oben links anfangen, immer einen weiter nach rechts, dann die nächste Zeile, bis man den Einzelgänger findet, aber so verwahren kleine Kinder nicht gerne.


    Fazit: Die Idee mit den Doppelgängern fand ich toll, aber die Umsetzung ist recht anspruchsvoll, zumindest auf den Seiten, wo sehr viele Gegenstände abgebildet werden. Außerdem gibt es einige Paarreime, die sehr holperig sind, was schade ist. Somit hat mir das Such-Buch nicht ganz so gut gefallen, wie „Wo ist das Baby?“.


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    Seit ihr Ehemann verstorben ist, hasst Kate die Weihnachtszeit. Lediglich für ihren Sohn Jack versucht sie etwas Stimmung aufkommen zu lassen. Aber das wird jedes Jahr schwieriger, denn Kate kommt finanziell kaum über die Runden. Als Verkäuferin von Weihnachtsbäumen verdient sie einfach nicht genug. Doch dort wird Daniel auf sie aufmerksam und ist von ihr fasziniert. Jedoch traut er sich nicht sie anzusprechen. Da kann nur der Zauber von Weihnachten helfen.


    Bei dem Buch handelt es sich um einen literarischen Adventskalender – allerdings um einen Englischen. Somit gibt es 25 Kapitel, schließlich wird Weihnachten dort erst am 25. Dezember gefeiert) und man kann jeden Tag im Dezember bis Weihnachten ein Kapitel lesen – wenn man dieses denn aushält und nicht einfach weiterliest ;)


    Ich kann verstehen, wenn man diesen Roman nicht mag – genauso kann ich aber auch verstehen, wenn man von ihm begeistert ist. Ich tendiere eher zu letzterem. Kritiker werden sicher bemängeln, dass die Protagonistin Kate, zwar eigentlich eine Kämpferin ist, aber letztlich doch den Ritter Daniel in seiner strahlenden Rüstung benötigt, um eine große Krise zu überwinden und ihr Leben wieder zu ordnen. Außerdem arbeitet die Autorin mit vielen Klischees und den klassischen Umständen: Ehemann verstorben, Kind ist „besonders“, Geld ist knapp, Arbeit und Wohnung sind miserabel, ein Café mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen, tiefe Trauer über den Verlust eines Menschen, etc. Also eigentlich ist alles ziemlich mies, bis der Zauber von Weihnachten *oh Wunder* alles wieder schön macht.


    ABER: Poppy Alexander macht dieses auf eine sehr charmante Art und Weise. Die komplette Handlung ist zwar vorhersehbar, aber sie passt zu so einem Weihnachtsroman. Ihr Schreibstil ist flüssig, ich mochte vor allem Kate und Jack, aber auch viele Nebenfiguren waren liebenswert und der Roman ist eindeutig warmherzig, emotional und versprüht weihnachtliches Flair.


    Fazit: Obwohl der Roman vorhersehbar und klischeehaft ist, habe ich ihn sehr gerne gelesen, denn er ist weihnachtlich, hat tolle Charaktere und natürlich ein schönes Happy End.


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    „Wo ist das Baby“ ist ein Wimmelbuch mit 14 Doppelseiten, die sich jeweils mit einem Tier beschäftigen (z.B. Schnecke, Krokodil, Huhn, Elefant oder Papagei). Diese Seite ist dann mit zahlreichen Exemplaren dieser Tierart gefüllt – alles ausgewachsene Tiere, bis auf ein Tierbaby, das sich auf dieser Seite versteckt. Dieses gilt es zu suchen, was für Kinderaugen ab 4 Jahren (so die Empfehlung) gar nicht so einfach ist. Es ist aber durchaus angenehm ein Wimmelbuch zu haben, bei dem man nicht von hunderten verschiedenen Eindrücken erschlagen wird. Die Tiere pro Seite sind alle identisch – unterscheiden sich lediglich teilweise etwas in der Farbe. Störende Nebenbilder gibt es somit nicht, sondern nur noch das Tierbaby. Daher kann man das Buch evtl. auch schon bei jüngeren Kindern einsetzen, denn trotz der Tierdichte, wirken die Bilder nicht so unruhig, wie man es sonst von Wimmelbüchern kennt.


    Auf jeder Doppelseite findet man außerdem zwei Paarreime, in denen man etwas über das Tier erfährt und Bezug auf das versteckte Tierbaby genommen wird. Die Reime gefallen mir und da muss man ein Lob an die Übersetzerin Kathrin Köller aussprechen, denn oft wirken übersetze Reime sehr gekünstelt und das ist hier nicht der Fall.


    Fazit: Ich liebe die Idee mit seinem eigenen Kind Tierbabys zu suchen. Eine schöne Wimmelidee, die Lust auf mehr macht. Zum Glück gibt es von der Autorin auch noch folgende Such-Bücher: „Manche sind anders“, „Einer ist besonders!“ und „Wir gehören zusammen!“


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    Als vor 25 Jahren Thomas große Liebe Vinca verschwindet, begehen er und sein bester Freund Maxime ein Verbrechen. Später flüchtet Thomas in die USA. Zu einem Schuljubiläum kehrt er jedoch in seine Heimat zurück, nichts ahnend, dass jemand hinter ihr Geheimnis gekommen ist und sich nun rächen will. Aber selbst Thomas und Maxime kennen nicht die ganze Wahrheit über Vincas damaliges Verschwinden.


    Ich bin immer auf neue Romane des französischen Autors gespannt. Leider gefallen mir aber nicht alle und dieser Roman fällt eher in die „naja“-Kategorie. Wie gewohnt wird der Roman aus verschiedenen Perspektiven geschildert und springt zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her. Dieses finde ich meistens ziemlich gelungen und auch hier passt es zu der verwobenen Geschichte und erzeugt ein gewisses Maß an Spannung.


    Leider sind etliche Teile des Romans aber auch langatmig und dadurch etwas langweilig, wodurch die Spannung wieder verloren geht. Außerdem konnte ich keine Sympathien zu den wichtigen Figuren aufbauen – nicht mal zu einer. Bei Thomas gibt es keine Weiterentwicklung und im Roman auch keine interessante Liebesgeschichte, der man gerne gefolgt ist.


    Fazit: Dieses Mal leider nur ein mittelmäßiger Musso – zumindest für meinen Geschmack.


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    Luzie, Mats und Benno genießen die Zeit – jetzt, wo sie Willem losgeworden sind. Mit der Nachbarin Hanne entdecken sie die Duftapotheke genauer und was die magischen Düfte alles ermöglichen. Luzie will sich sogar zur Duftapothekerin ausbilden lassen. Sie weiß bereits, dass die wichtigste Zutat für einen Trank das schwarze Meteorpulver ist. Doch eines Tages ist ausgerechnet dieses verschwunden. Die drei Kinder sind sich sicher, dass da nur Willem oder einer der anderen Ewigen dahinterstecken kann. Sie nehmen die Verfolgung auf und ein spannendes Abenteuer beginnt.


    Die Geschichte im ersten Band spielt sich hauptsächlich in und um die Villa ab, unter welcher die Duftapotheke liegt. In der Fortsetzung jedoch müssen Luzie, Mats und Benno sogar ins Ausland und reisen bis nach Amsterdam. Ein anderes Setting hat der Geschichte auf jeden Fall nicht geschadet. Anna Ruhe hat die Handlung ihres tollen Auftaktbandes gekonnt weitergesponnen und erneut sympathische Protagonisten und eine spannende Handlung präsentiert. Die Fortsetzung hält somit das hohe Niveau des ersten Bandes und kann nicht nur Kinder ab zehn Jahren begeistern, sondern auch mich als Erwachsene. Die Geschichte ist fantasiereich und wird anschaulich beschrieben.


    Den ersten Band habe ich gelesen, den Zweiten nun als Hörbuch (MP3) genossen. Damit habe ich mich zwar um die schönen Illustrationen gebracht, aber Uta Dänekamp zuzuhören ist ebenfalls ein Genuss. Ihre Stimme passt perfekt zur jungen Luzie und der Sprecherin mag man einfach gerne über Stunden zuhören. Zur Unterhaltung hat ebenfalls Mark Bremer beigetragen, der ein paar „Gastauftritte“ hatte.


    Fazit: Unbedingt mit Band eins beginnen, aber dann auch den zweiten Band genießen, denn die Geschichte ist genauso unterhaltsam und fesselnd. Zum Glück ist Band 3 bereits unter dem Titel „Das falsche Spiel der Meisterin“ erschienen.


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    Glöckchen lebt mit seiner Rentierfamilie am Nordpol. Diese wird vom Weihnachtsmann auserkoren seinen Schlitten zu ziehen, denn Rentiere können fliegen, der Weihnachtsmann muss es ihnen nur beibringen. Alle erwarten seine Ankunft sehnlichst – vor allem Glöckchen, der unbedingt fliegen möchte. Doch dann kommt etwas heraus, was lange verschwiegen wurde: Glöckchen ist gar kein Rentier, sondern ein Pony und kann somit nicht fliegen. Da hilft nur noch ein Weihnachtswunder.


    Annette Moser entführt Kinder ab acht Jahren an den Nordpol, wo viele Tiere leben. Einige sind tollpatschig, witzig oder frech, aber alle sind liebenswert. In dieser heilen Welt wächst Glöckchen heran, nichts ahnend, dass er anders ist, als der Rest seiner Familie. Als er erfährt, dass er „nur“ ein Pony ist, sitzt der Schock zunächst tief, aber Glöckchen erholt sich schnell davon. Es ist in Ordnung „anders“ zu sein. Trotzdem ist es seine Familie und er gehört dazu. Aber nicht fliegen zu können, das deprimiert ihn wirklich. Zum Glück liegt das Wunder von Weihnachten zum Greifen nahe.


    Ich finde es toll, dass diese Botschaft „anders sein und trotzdem dazuzugehören“, kindgerecht in diesem Buch präsentiert wird. Außerdem zeigt die Autorin auch, dass man vergeben können sollte. Die Geschichte ist oft humorvoll, lässt sich sehr gut lesen und versprüht weihnachtliche Magie. Ich dachte, es wäre ein abgeschlossenes Buch, aber es scheint eine Kinderbuchreihe zu sein. Daher können wir gespannt sein, was mit Glöckchen in der Zukunft noch passieren wird.


    Das Buch ist toll für Erstleser, denn es hat eine große Schrift, viele farbige Illustrationen und eine fesselnde Geschichte. Die Zeichnungen stammen übrigens von Marina Krämer und gefallen mir sehr gut.


    Fazit: Ein weihnachtliches Buch für Kinder ab acht Jahren, das tolle Werte vermittelt, humorvoll ist und schön illustriert wurde.


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    Mono ist ein kleiner Affenjunge. Eines Tages beschließt er im Dschungel den größten Schatz zu finden und ihn seiner Mama zu schenken. Den ganzen Tag streift er durch die Gegend, findet jedoch weder Gold noch Diamanten und auch keine Perlen. Abends kehrt er traurig zu seiner Mama zurück, doch sie hat ihren Mono bereits sehr vermisst und kann ihm verständlich machen, dass er doch ihr größter Schatz sei und sie keine Diamanten etc. benötigt.

    Dieses Buch gibt es bereits seit einigen Jahren zu kaufen, aber nun ist es als Pappbilderbuch mit stabilen Seiten und abgerundeten Ecken erschienen und somit auch schon für Kinder ab 3 Jahren geeignet. Mir ist es sofort ins Auge gestochen, da ich die Illustrationen von Joëlle Tourlonias erkannt habe und ich kann an keinem Kleinkinderbuch vorbeilaufen, welches sie illustriert hat. Auch hier gefallen mir die Zeichnungen wieder sehr. Erneut verwendet sie eher gedeckte Farben, aber erschafft auch damit tolle Bilder.

    Die Geschichte ist super süß und ich liebe die Botschaft, dass das Kind selbst der Schatz ist und es nicht um das Materielle geht. Unterwegs trifft Mono zahlreiche Tiere und diese haben auch alle bereits einen Schatz, den sie hüten, aber auch dabei handelt es sich nicht um Geld oder andere Wertsachen. Der Textumfang pro Doppelseite beträgt je ein Viertel dieser Seite und ist somit schon recht umfangreich für ein Buch ab 3 Jahren.

    Fazit: Wie schön, dass es dieses Buch nun auch als stabile Pappbilderbuch-Ausgabe gibt. Die Geschichte ist wunderschön und die Illustrationen ebenfalls. Ein kleiner Schatz im Bücherregal.


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    Das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ ist mittlerweile schon Kult und aus der Vorweihnachtszeit beim Plätzchen backen mit Kindern nicht mehr wegzudenken. Nun ist ein schönes Geschenkset im Coppenrath Verlag erschienen. In einer kleinen Papptüte befindet sich ein kleines Büchlein und zwei Ausstechformen. Die beiden Plätzchenformen sind ein Tannenbaum (grün) und eine Glocke (gelb). Aufgrund ihrer Größe sind sie gut für kleine Kinderhände geeignet.


    Dieses Set bietet einen idealen Aufhänger, um Kinder zum Backen zu motivieren / einzuladen. Das Büchlein beinhaltet eine süße, sich reimende Geschichte übers Plätzchen backen, welche dem Lied von Rolf Zuckowski entspricht. Das Lied wurde quasi illustriert. Die Zeichnungen von Julia Ginsbach gefallen mir sehr. Auf den Doppelseiten gibt es jede Menge zum Entdecken und das Buch endet mit dem Liedtext inkl. den dazu gehörigen Noten.


    Fazit: Dieses Geschenkset ist unglaublich süß und eignet sich hervorragend als Kleinigkeit zum Nikolaustag oder als Mitbringsel in der Vorweihnachtszeit.


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