Beiträge von ClaudiasBuecherregal

    Im Sauerländer-Verlag gibt es schon lange die Reihe „Hörst du…“, bei denen die Pappbilderbücher Soundeffekte besitzen. Ganz neu erschienen ist „Hörst du das Meer?“, was für mich als Schleswig-Holsteinerin natürlich gleich Erinnerungen an Nord- und Ostsee weckt.


    Es gibt sechs Doppelseiten, die jeweils aus einer großformatigen Illustration bestehen. Die Zeichnungen sind bunt, aber nicht aufdringlich und die Tiere gut zu erkennen, auch wenn sie nicht naturgetreu, sondern verniedlicht sind. Pro Seite gibt es einen Soft-Touch-Soundbutton, der sich leicht drücken lässt. Das Buch besitzt außerdem einen Ein- und Ausschalter und die Batterien lassen sich bei Bedarf austauschen.


    Zu hören gibt es einen Schiffskutter, einen Seelöwen, das Korallenriff, einen Delfin, eine Möwe und einen Otter. Die Geräusche sind der Natur entnommen und klingen wirklich echt, was ich total schön finde. Sie vermitteln einen richtig tollen Eindruck von den Geräuschen am Meer.


    Fazit: Ich freue mich, dass ich diese Reihe entdeckt habe. „Hörst du das Meer?“ wurde toll umgesetzt und die Geräusche können überzeugen.


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    In der „Wieso? Weshalb? Warum?“-Reihe des Ravenburger Verlags gibt es seit Kurzem eine neue Unterkategorie und zwar die „Mein junior zum Hören“. Als erstes Band ist „Bauernhoftiere“ erschienen, gefolgt von Band 2 „Einsatzfahrzeuge“, welches ich jedoch nicht kenne.


    Das Buch über die Bauernhoftiere besitzt 5 Doppelseiten, die sich mit Schweinen, Schafen, Kühen, Ziegen und Hühnern beschäftigen. Pro Tier gibt es einen kleinen Info-Text und zahlreiche naturgetreue Zeichnungen. Jede Seite besitzt zudem etliche Bewegungsklappen und eine innovative Soundklappe. Unter dieser Klappe ist eine kleine Linse und durch Lichteinstrahlung wird ein Tierlaut ausgegeben. Auch diese Laute sind tatsächlich der Natur entnommen und nicht künstlich, was ich sehr angenehm finde und in Büchern auch schon anders erlebt habe. Es gibt auch einen On-/Off-Schalter, falls man den Geräuschen Einhalt gebieten möchte.


    Schade finde ich, dass es lediglich fünf Tierarten gibt. Gerne hätte ich meinem Kind noch weitere Bauernhoftiere präsentiert. Die zahlreichen Klappen sind toll, aber für die Soundklappe muss man tatsächlich im Licht sitzen. In gemütlicher Dämmerlichts-Stimmung wird es nichts. Außerdem finde ich die Überschriften der einzelnen Seiten etwas unpassend. So lautet diese z.B. „Warum wälzen sich Schweine im Schlamm?“. Die tatsächliche Antwort macht aber nur einen Bruchteil des kompletten Infotextes aus. Da hätte man auch auf die Überschrift verzichten oder diese einfach „Wissenswertes über Schweine“ nennen können, denn inhaltlich sind die Texte toll und vermitteln einfach Basics über die jeweilige Tierart.


    Fazit: Überzeugt haben mich die naturgetreuen Illustrationen und Sounds. Außerdem gibt es einfach Informationen über die Bauernhoftiere. Ein paar Tiere mehr wären noch schöner
    gewesen und kleine Kritikpunkte gibt es auch. Trotzdem ein schönes lehrreiches Buch, welches sich Kinder aufgrund der Bewegungs- und Soundklappen auch mal alleine anschauen können.


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    Ein kleines Mädchen und Wolle, das Mammut, sind unzertrennlich. Mit so einem großen Mammut zum Freund ist zwar nicht alles einfach, aber die beiden bekommen es hin, egal ob es Besuche auf dem Jahrmarkt, Einkäufe oder das Balletttanzen sind. Manche glauben zwar nicht, dass Wolle existiert, aber das Mädchen weiß es besser.


    Ich habe schon viele schöne Kleinkinderbücher aus dem Jumbo Verlag gelesen. Leider hat dieses Buch meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen. Zum einen finde ich die Illustrationen des Mammuts zwar toll, aber das kleine Mädchen ist meiner Meinung nach grässlich getroffen.


    Außerdem weiß ich leider inhaltlich nicht, welche Botschaft ich aus dem Buch für mein Kind mitnehmen soll. Nach zahlreichen illustrierten Abenteuern der beiden gibt es eine Zeichnung, die zeigt, dass das Mammut eigentlich nur ein kleines Stofftier ist. Für das Mädchen ist es aber ein realer, lebensgroßer Freund. Das habe ich der Geschichte schon entnehmen können, aber es bietet mir keinen Ansatz für ein Gesprach mit meinem Kind darüber.


    Fazit: Dieses Buch war leider nicht „Meins“. Wer die von mir geschilderte Geschichte interessant findet, sollte trotzdem gerne zu dem Buch greifen, aber für uns ist es leider nichts.


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    Als das Lama von der anstehenden Kirmes erfährt, will es sofort bei den Vorbereitungen helfen. Jeden Tag geht es zum feinen Schwein, dem Huhn und dem dicken Hund und bietet seine Hilfe an. Leider spuckt es jedes Mal beim Reden und die anderen Drei sind sich einig: Das ist Pfui Spucke und das Lama darf daher nicht mitmachen! Das Lama ist darüber sehr traurig, doch als es nachts einen Diebstahl verhindert, erkennen die anderen doch die Qualitäten des Lamas und endlich werden sie Freunde.


    Bei dem Buch gefallen mir die Illustrationen von Carola Sieverding am besten. Das Lama ist besonders süß getroffen, aber auch die anderen Tiere sind niedlich. Es gibt viele Zeichnungen, die sich über die komplette Doppelseite erstrecken, aber auch einige kleine Bilder. Farbenfroh hat Sieverding die Geschichte gekonnt bebildert.


    Leider bin ich vom Text her nicht ganz so begeistert. Die Geschichte stammt von Katalina Brause und hat die wichtige Botschaft, dass jeder so gut ist, wie er ist und dass man tolerant sein soll. Außerdem bietet die Geschichte Ansatzpunkte, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen, dass Stärken und Schwächen akzeptiert werden sollen und die Gesellschaft gerade von der Vielfalt lebt. So weit, so gut.


    Leider liest sich der Text nicht immer flüssig und meiner Meinung nach macht es keinen Sinn in Vorlesebüchern Textbausteine in Klammern einzubauen. Die machen nur Sinn, für jemanden der selbst liest, aber nicht für den, der die Geschichte vorgelesen bekommt. Außerdem ist es sehr schade, dass die Hilfsbereitschaft des Lamas sooft zurückgewiesen wird und es sich erst beweisen muss.


    Fazit: Das Buch überzeugt mit seiner Botschaft an kleine Kinder und den süßen Illustrationen. Leider ist der Text nicht so flüssig, daher vergebe ich 4 Sterne.


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    Heinrich bekommt von seinem Vater Bescheid, dass er fleißig das Krähen üben solle, schließlich werde er irgendwann den Guten-Morgen-Kikeriki-Job seines Vaters übernehmen. Um ehrlich zu sein ist Heinrich darin bisher aber nicht besonders gut. Außerdem liegen seine Interessen ganz woanders. Er möchte lieber – wie seine Mutter – ein Ei ausbrüten und sich anschließend um das Küken kümmern, aber diese Idee findet niemand toll, außer Heinrich.


    In diesem Buch greift Anette Thumser zwei Thematiken auf. Zum einen, ob man unbedingt den Weg einschlagen muss, den andere/die Eltern für einen vorgesehen haben und zum anderen, ob man sich unbedingt an typische Geschlechterrollen halten muss. Beides finde ich in der heutigen Zeit sehr wichtig, denn Kinder sollten lernen, dass sie die Freiheit haben sich bewusst und frei für etwas zu entscheiden, mehreres auszutesten etc. Eltern, die ihre Kinder in die Rolle des Starpianisten quetschen wollen oder die Mädchen den Fußball und Jungs die Puppe verbieten, sollten davon Abstand nehmen, aber gerade die Trennung was Mädchen und was Jungen machen dürfen ist immer noch sehr aktuell (letztens habe ich in einer Werbung einen Globus komplett in blau für Jungs und einen komplett in rosa für Mädchen gesehen – Wasser, Berge, Land … alles blau bzw. rosa. Da wird einem schlecht, wenn man mich fragt.).


    Die Illustrationen von Nikolai Renger gefallen mir sehr gut. Sie passen hervorragend zur Geschichte, vermitteln Heinrichs Willen und die Skepsis aller anderen.


    Fazit: Mit diesem Buch werden Kinder spielerisch ermutigt ihren Interessen zu folgen. Egal ob das der Norm entspricht oder sich die Eltern diesen Interessensbereich für ihr Kind wünschen. Heinrich hat für seinen Wunsch eingestanden und es hat ihn glücklich gemacht. Daher ist es schön Kindern diese Botschaft mit auf den Weg zu geben.


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    Ich war auf der Suche nach einer Kinderbibel, um sie meinem Kind zur Taufe zu schenken. Diese Bibel beinhaltet 70 ausgewählte Geschichten aus dem Alten und neuen Testament. Die Geschichten wurden von Barbara Bartos-Höppner gekürzt und kindgerecht aufbereitet. So sind sie auch für Kinder unserer heutigen Zeit verständlich.


    Zu jeder Geschichte gibt es großflächige Illustrationen, was ich generell sehr schön finde, da die Zielgruppe Kinder sind. Leider gefallen mir die Zeichnungen von Renate Seelig nur bedingt. Die Naturillustrationen sind schön, aber die Personen und vor allem die Gesichter sagen mir leider gar nicht zu. Da diese auf jeder Seite vorkommen, macht es mir nicht so viel Spaß die Seiten anzuschauen.


    Fazit: Die Sammlung der Geschichten gefällt mir und auch das Hardcover mit seinem stabilen Einband macht einen guten Eindruck. Leider gefällt mir der Stil der Illustratorin bezüglich ihrer Zeichnungen von Menschen nicht, wodurch der Lesespaß stark getrübt wird. Mein Tipp daher: Vvorher nach einer Leseprobe schauen, denn für alle, die diesen Stil mögen, ist es eine tolle Kinderbibel.


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    Dieses Buch beinhaltet mehr als 1000 Zeichnen-Anleitungen für kleine Motive. Diese Motive können in zwei bis sechs einfachen Schritten nachgezeichnet werden. Neben den einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen überzeugt mich vor allem die Vielfalt der Motive. Sie sind in den Kategorien Menschen, Fabelwesen, Tiere, Pflanzen, Essen und Trinken, Alltagsdinge, Fahrzeuge, Orte und Gebäude eingeteilt. Dabei hat jede Kategorie noch zahlreiche Unterkategorien. So gibt es z.B. nicht nur „Blume“, sondern Krokus, Maiglöckchen, Schlüsselblume, Veilchen und noch zahlreiche weitere Blumen. Die Auswahl ist also wirklich vielfältig. Schön ist auch das Register am Ende, wo man einfach nach bestimmten Motiven suchen kann, um diese dann nachzuschlagen und zu zeichnen.


    Das Buch wird für Kinder ab fünf Jahren empfohlen. Bevor jedoch mein Kind danach zeichnen wird, möchte ich es für mich nutzen, denn es wird die Phase kommen, wo das Kind sagt „Mama zeichne mir dieses und jenes“ und ich möchte nicht jedes Mal sagen: „Kann ich nicht, geht auch ein Teddybär?“ Ich hoffe und bin nach dem ersten Testen überzeugt, dass mir das Buch dabei helfen wird.


    Fazit: Ob man mit diesem Buch „zeichnen lernen“ kann, vermag ich nicht einzuschätzen. Um jedoch die zahlreichen Motive nachzeichnen zu können, sind die Schritt-für-Schritt-Anleitungen ideal. Damit haben Kinder und Erwachsene Freude, denn endlich sieht ein Pferd aus wie Pferd und nicht wie ein missgebildetes Nilpferd.


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    Dieses Buch beinhaltet sechs Doppelseiten, die jeweils einem Märchen gewidmet wurden. Mit dabei sind Rotkäppchen, Schneewittchen, Dornröschen, Hänsel & Gretel, Der Wolf und die sieben Geißlein und Der gestiefelte Kater. Die Illustrationen von Tessa Rath sind sehr detailreich, so dass es wahnsinnig viel zu entdecken gibt. Am unteren Rand einer jeden Seite gibt es eine kleine Bilderleiste mit Gegenständen und Personen, die aus der Wimmelseite stammen und gesucht werden müssen. Aber natürlich kann man noch mehr entdecken und suchen. Bei dem Buch wird man immer wieder etwas Neues entdecken, da die Seiten einfach vor Details strotzen.


    Schön finde ich auch, dass es auf der letzten Seite eine kleine schriftliche Zusammenfassung aller Märchen gibt, um sich oder dem Kind diese wieder ins Gedächtnis zu rufen.


    Das Buch hat mit 24x32 cm eine tolle Größe, besitzt dicke Pappseiten und abgerundete Ecken. Damit ist es bereits für Kinder ab zwei Jahren geeignet.


    Fazit: Ich liebe die Märchen der Brüder Grimm und finde es toll, dass ich dazu nun auch ein Wimmelbuch für mein Kind gefunden habe. Die Seiten wimmeln vor kleinen Details, so dass es wahnsinnig viel zu entdecken gibt. So kann man das Buch immer wieder zur Hand nehmen und Neues finden.


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    Paula hat das Wort „Nein“ entdeckt. Ein ganz zauberhaftes Wort. Kein Zähneputzen mehr, kein Duschengehen mehr und vor allem kein Aufräumen mehr! Abends beim Zubettgehen meint ihre Mama noch, dass es bald aussähe wie im Dschungel, aber auch das ist Paula egal. Als sie jedoch aufwacht, befinden sich plötzlich Tiere des Dschungels in ihrem Zuhause und auch die hören nicht auf ein „Nein“. Als Paula das Haus verlässt steht sie tatsächlich mitten im Dschungel und sie muss feststellen, dass ihr plötzlich ein Affenschwanz gewachsen ist. Voller Panik fängt sie an ihr Spielzeug aufzuräumen und das scheint tatsächlich gegen das Dschungelchaos zu helfen.


    Susanna Isern hat sich eine Geschichte ausgedacht, deren Beginn aus dem wahren Leben gegriffen ist. Kinder testen ihre Grenzen aus und nutzen dafür das Wort „Nein“, außerdem wollen sie natürlich nie so viel aufräumen, wie es die Eltern gerne hätten. Das Resultat erlebt Paula dann in Form eines Dschungelchaos. Das Buch wird für Drei- bis Sechsjährige empfohlen, aber ich denke, dass man gerade bei jüngeren Kindern nach oder während des Lesens noch einmal Erklären muss, warum der Dschungel entstanden ist. Aber Bücher, die anregen danach darüber zu reden, finde ich sehr schön.


    Illustriert wurde das Buch von Rocio Bonilla, die ihren ganz individuellen Zeichenstil hat. Auf den meisten Seiten gibt es sehr viel zu entdecken, was Kinderaugen freuen wird - vor allem natürlich Tiere gibt es reichlich. Aber es macht genauso viel Spaß Paula mit ihren großen Kulleraugen zu beobachten, wie sie auf die verschiedenen Situationen reagiert.


    Fazit: Eine süße Geschichte über das Chaos, wenn man nicht aufräumt, die von der Künstlerin Rocio Bonilla toll illustriert wurde.


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    Heute steht der große Osterhasenwettbewerb an. In fünf Kategorien werden Punkte vergeben, z.B. fürs Schnellhoppeln oder das schönste Eierbemalen. Am Ende soll dann der beste Osterhase gekürt werden. Zunächst haben alle mächtig viel Spaß, doch die Stimmung droht zu kippen, als sich ein Wiesel anschleicht, denn die führen nie etwas Gutes im Schilde. Nun ist guter Rat teuer und keiner der Super-Hasen weiß so recht, was zu tun ist. Doch da hat Lilly Puschel plötzlich eine Idee. Mit viel Mut rettet sie den Wettbewerb und gewinnt einen neuen Freund dazu. Ganz klar, dass sie dafür natürlich auch reichlich Punkte beim Wettbewerb erhält.


    Die letzten Weihnachtsschokoladenmänner sind gerade erst vertilgt, da steht Ostern schon fast vor der Tür. Passend dazu ist gerade im Esslinger Verlag eine süße Ostergeschichte erschienen. Protagonistin ist Lilly Puschel, auch wenn sie sich in der ersten Buchhälfte kaum in den Vordergrund drängt. Ganz automatisch gewinnt das süße Hasenmädchen die Anerkennung der Hühner und Hasen im Buch und die des Lesers. Die Geschichte zeigt, dass man nicht der Stärkste oder der Schnellste sein muss, um mutig zu sein. Außerdem können auch bereits Kleine tolle Ideen haben. Des Weiteren sollte man nicht mit Vorurteilen um sich schmeißen, denn das Wiesel hatte gar keine böse Absichten – zum Glück hat Lilly das bemerkt,


    Die Illustrationen von Franziska Harvey erinnern mich an Zeichnungen mit Buntstiften. Da erkennt man richtige Handarbeit. Da es viele Teilnehmer, eine fünfköpfige Jury und zahlreiche Zuschauer gibt, ist auf den Bildern einiges los. Es gibt viele süße Tiere, die in der Natur herumtoben und Spaß haben. Die Bilder sind sehr schön und dadurch macht es Spaß, sich dieser genauer anzuschauen und z.B. die kleine Maus zu entdecken, die etwas ängstlich ist und sich die Augen zuhält, als sie das Wiesel entdeckt.

    Fazit: Ein Osterhasenwettbewerb mit einem überraschenden Gewinner, einem mutigen Hasenmädchen und den Beginn einer neuen Freundschaft – wunderschön illustriert und für Kinder ab drei Jahren geeignet.


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    Das Pappbilderbuch ist aus der Coppenrath-Reihe „Fühlen und die Welt begreifen“ und wird für Kinder ab 10 Monaten empfohlen. Die dicken Pappseiten und vor allem die vier Plüschanhängern laden schon die allerkleinsten Leser ein. Der Mond knistert übrigens und ein Stern besitzt eine Rassel – beides Elemente, die bereits die Kleinen lieben und das Buch somit noch interessanter machen. Auch aufgrund der wenigen Seiten ist es für kleine Kinder als Gute-Nacht-Buch sehr geeignet und überfordert sie nicht.


    Auf fünf Doppelseiten geht es mit Zweizeilern ums Schlafen gehen. Die Schäfchen schlafen unter den Sternen, die Entchen kuscheln im Nest, die Mäuse bekommen alle noch einen Gute-Nacht-Kuss, das Käferkind schaukelt in seinem Blütenbett und das Bärchen wird von seiner Mama in den Schlaf gesungen. Liebevoll illustriert wurde das Buch von Sabine Kraushaar. Die Zeichnungen gefallen mir wirklich sehr, da sie harmonisch sind und irgendwie eine kuschelige Atmosphäre erzeugen.


    Fazit: Meinem kleinen Sohn macht es Spaß sich die Bilder anzuschauen, während wir kuscheln und vor allem mit den Plüschanhängern zu spielen. Er freut sich immer wieder, wenn er die zwei entdeckt, die Geräusche von sich geben. Ein wirklich schönes Buch, dss gleichzeitig auch ein kleines Spielzeug ist.


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    Sergio Bambaren hat den Roman „Der träumende Defin“ geschrieben. Auf dieser Grundlage hat Sabine Cuno die Geschichte über Daniel, den Delfin, für Kinder nacherzählt. Der kleine Delfin lebt umgeben von Korallenfelsen in einem sicheren Teil des Meeres. Doch seit seine Tante ihm von der Welt „da draußen“ und den tollen Wellen erzählt hat, springt er täglich hoch und linst über die Felsen. Eines Tages traut er sich tatsächlich, nimmt Anlauf und springt so hoch, dass er im großen Meer landet. So beginnt sein Abenteuer, dass gefährlich und schön zugleich ist.


    Da ich Delfine liebe und dieses Buch für Kinder ab vier Jahren auch noch von meiner Lieblingsillustratorin Joëlle Tourlonias illustriert wurde, war für mich sofort klar, dass ich es lesen muss. Die Zeichnungen sind wieder wunderschön. Ich liebe ihre Art Tiere darzustellen einfach. Dieses Mal ist das Buch recht dunkel, da sich viele Szenen unter dem Meer abspielen, aber Tourlonias schafft es trotzdem, dass es nicht düster wirkt. Sie erschafft eine faszinierende Unterwasserwelt, wobei sie sich bei den meisten Bildern aufs Wesentliche konzentriert.


    In dem Buch geht es um Neugierde und es wird gezeigt, dass man manchmal auch Mut braucht, um seine Wünsche zu realisieren. Außerdem ist es ein Buch über Freundschaft, denn bei Daniels Abenteuer stehen ihm zum Glück ein paar Freunde zur Seite, denn es wird durchaus auch gefährlich.


    Fazit: Das Buch ist eine tolle Mischung, natürlich mit Happy End, und meiner Meinung nach auch für ältere Kinder geeignet, denn die Textpassagen sind recht lang und die Geschichte auch für eine ältere Zielgruppe ansprechend. Die Illustrationen von Joëlle Tourlonias sind erneut ein Traum. Ich liebe
    ihre Stil einfach.


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    Dieses Papp-Wimmelbuch für Kinder ab 2 Jahren beschäftigt sich mit den verschiedenen Jahreszeiten und den Übergängen. Auf acht Doppelseiten ist jedes Mal das Grundstück der Familie Weber abgebildet. Angepasst werden die Natur, die Kleidung und die Aktivitäten der zahlreichen Personen, die stets zu Besuch sind. So wird gegrillt, es gibt einen Laternenumzug oder es wird auf dem gefrorenen See Eishockey gespielt. Es ist schön mit anzusehen, wie sich die Natur im Laufe eines Jahres verändert.


    Pro Doppelseite wird stets eine kleine, zur Jahreszeit passende Geschichte erzählt, die teilweise Suchaufgaben enthält. Ansonsten versteckt sich auf jeder Seite der Hund Sam, den die Kinder suchen sollen. Weitere Suchaufgaben muss man sich als Erwachsener selbst ausdenken. Das Buch gibt keine Vorlagen anhand von kleinen Bildauszügen oder Ähnlichem. Da es auf den Seiten jedoch tatsächlich vor Details wimmelt, ist es nicht schwer die Katze, den geschnitzten Kürbis oder die Störche zu suchen.


    Die Illustrationen von Christine Kugler sind Geschmackssache. Sie hat die Seiten prall gefüllt, was toll ist für ein Wimmelbuch, und sie spiegeln den Jahreszeitenwechsel toll wider. Jedoch sind ihre Zeichnungen nicht detailliert, sondern deuten eher an. Man kann zwar trotzdem Äpfel und Birnen unterscheiden, aber gerade bei kleinen Kindern, die ja noch nicht alles kennen, ist es schwierig zu sagen „such doch mal die Sonnenblumen“, wenn die Blumen lediglich einen braunen Kreis und drum herum einen gelben Kranz haben. Erwachsene wissen, was die Illustrationen skizzenmäßig angedeutet hat, aber für kleine Kinder finde ich das sehr schwierig. Da muss man sich als Erwachsener vorher genau überlegen, welche Details gut zu erkennen sind (z.B. der Traktor, die Zelte etc) und welche für kleine Kinder nicht eindeutig genug sind.


    Fazit: Die Naturthematik ist toll und wurde auch gut umgesetzt. Es ist klar erkennbar, wie sich die Natur verändert und wie sich die Menschen und ihre Aktivitäten entsprechend anpassen. Die Illustrationen sind (wie immer) Geschmackssache. Ich muss leider einen Stern abziehen, da nicht alles für Kinder leicht zu erkennen ist, da es nur skizzenmäßig angedeutet wird.


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    Der kleine Siebenschläfer erzählt seiner Mutter stolz, dass er heute Nacht draußen übernachten werde. Er habe auch überhaupt gar keine Angst. Nachdem er sich ein kleines Zelt aufgebaut hat und es mittlerweile dunkel ist, muss er jedoch feststellen, dass die Dunkelheit überraschenderweise wirklich sehr, sehr dunkel ist. Außerdem gibt es unheimliche Geräusche und gruselige Schatten. Zum Glück trifft er auf einige Freunde und zusammen haben sie dann tatsächlich keine Angst mehr vor der Dunkelheit, sondern genießen die Ruhe und die Schönheit der Nacht.


    Dieses Buch ist bereits der fünfte Band in der Reihe um den kleinen Siebenschläfer und es gibt auch schon einige Pappbilderbücher mit dem süßen Protagonisten. Leider bin ich erst jetzt auf das niedliche Kerlchen aufmerksam geworden.


    Die Story ist super süß. Hochmotiviert möchte der kleine Siebenschläfer draußen schlafen und wird dann von seiner Angst vor der Dunkelheit etwas überrascht. Zugeben mag er es zwar nicht so richtig, aber er freut sich sehr, auf Haselmaus, Wolf und einige andere Tierfreunde zu treffen, denn zusammen ist man mutiger und sie stellen fest, dass es gar keinen Grund für die Angst gab. Am nächsten Tag sind sie natürlich ganz stolz und behaupten der Mutter gegenüber, sie hätten keine Angst gehabt.


    Kerstin Schoene hat das Buch illustriert und ich finde die Darstellung der Tiere total gelungen und wahnsinnig niedlich. Fast immer erstrecken sich die Bilder über die komplette Doppelseite und die Illustratorin konzentriert sich dabei auf das Wesentliche. Es sind also recht übersichtliche Bilder wodurch sie angenehm und ruhig wirken. Die Dunkelheit ist übrigens eher blau und nicht schwarz gehalten, was ich sehr angenehm finde. Rundherum gelungen also.


    Fazit: Ich freue mich sehr, dass ich nun endlich auf den kleinen Siebenschläfer aufmerksam geworden bin und hoffe, dass es noch zahlreiche Abenteuer mit ihm geben wird. Dieses Kleinkinderbuch ab vier Jahren hat mich sowohl inhaltlich, als auch zeichnerisch begeistert.


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    Ich bin total begeistert, dass Penny Pepper so gut ankommt und ich somit bereits zum achten Band greifen konnte. Dieses Mal sind Penny Pepper und ihre Detektivinnen-Freundinnen nicht unterwegs, denn das Verbrechen lauert auch direkt vor der Haustür – genauer gesagt auf dem Schulhof. Dort verschwinden zahlreiche Handys und Essensgeld. Für Penny, Ida, Marie und Flora ist klar, dass das ein neuer Fall für die vier Mädels ist, denn die Lehrer unternehmen nichts und den Dieben muss doch das Handwerk gelegt werden.


    Penny Pepper ist eine großartige Serie für Jungs und Mädchen ab acht Jahren. Positiv zu erwähnen ist, dass es bisher nicht einen schlechten Band gab. Die Serie ist kontinuierlich auf einem hohen Niveau und das seit acht Bänden in Folge. Inhaltlich zeichnet sich auch dieser Band wieder dadurch aus, dass die Handlung spannend aber kindgerecht ist und man als Leser miträtseln kann, denn man glaubt gar nicht, wie viele Personen sich an der Schule verdächtig verhalten und durch die Detektivinnen genau beobachtet werden müssen.

    Der Roman wurde erneut von Lisa Hänsch im Comic-Stil illustriert. Somit gibt es viele Zeichnungen, Schriftarten und besondere Extras. Das Lesen wird dadurch interessanter und ist auch etwas für junge Leser, die sich noch von langen Fließtexten abschrecken lassen. Das farbefrohe Design des Einbands passt perfekt zu den anderen Bänden und spiegelt Pennys lebensfrohe und aufgeweckte Art wider.


    Fazit: „Schurken auf dem Schulhof“ ist eine super Fortsetzung der Penny Pepper Reihe, die man auch in anderer Reihenfolge oder unabhängig voneinander lesen kann – jedoch Vorsicht: die Bücher haben Suchtpotenzial. Zum Glück geht die Serie weiter – denn ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.


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    Eva arbeitet erst seit Kurzem als Gefängnisärztin in der JVA München. Als dort ein Inhaftierter tot aufgefunden wird, erwarten alle von ihr, dass sie sofort den Totenschein ausstellt und den Tod als Suizid klassifiziert. Doch Eva hat Zweifel daran und holt mit Hauptkommissar Brüggemann die Kripo in Haus, wodurch sie sich weder bei der Gefängnisleitung noch bei den Wärtern beliebt macht. Das bekommt sie schnell zu spüren, als sie einen Trauerflor in ihrer Post findet und Dateien mit ihren Nachforschungen von ihrem Computer gelöscht werden. Auch Brüggemann ist der Meinung, dass Eva in unmittelbarer Gefahr schweben könne, aber noch gibt es keine Anhaltspunkte auf den Täter. Eins ist jedoch klar, Eva wird an dem Fall dranbleiben.


    Nach „Verborgen“ ist Seelentot der zweite Roman um die Gefängnisärztin Eva. Ich finde immer noch, dass es eine spannende Wahl für eine Protagonistin ist, da man selbst normalerweise keine Eindrücke von so einem Beruf erhält und man als Hauptfigur eine Person präsentiert bekommt, deren Berufsstand noch nicht als literarische Figur ausgelutscht ist.


    Anna Simons, alias Anna Schneider, ist es meiner Meinung nach gelungen, noch eine Schippe draufzulegen. Ich fand das Buch spannender als seinen Vorgänger und hatte lange Zeit keine Ahnung bezüglich tatsächlichen Tathergangs, evtl. Täter und Motiv. Obwohl vieles so lange im Unklarem blieb, ist die Aufklärung schlüssig und stimmig.


    Der Schreibstil ist angenehm und der Roman lasst sich gut lesen. Teilweise fand ich ihn noch etwas langatmig und manchmal nervte auch Evas Naivität á la „Ich sollte lieber den Kommissar anrufen … aber mache es aus diesen und jenen Gründen doch nicht“ etwas. Das musste natürlich so sein, um die Geschichte entsprechend entwickeln zu können, aber entspricht halt sehr diesen Szenen in Horrorfilmen, wo man den Figuren zurufen möchte „geh nicht alleine in den dunklen Wald“ oder „euch zu trennen ist keine gute Idee, lasst das lieber“.


    Fazit: Aufgrund des spannenden Falls und dass es der Autorin gelungen ist, mich lange im Dunkeln zu lassen, gebe ich trotz kleiner Kritikpunkte 4,5 Sterne. Da ich dem letzten Roman bereits 4 Sterne gegeben habe und mich die Fortsetzung definitiv mehr begeistern konnte, runde ich auf knappe 5 Sterne auf.


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    Babyalbum sind eine perfekte Möglichkeit, um Erinnerungen ans eigene Baby festzuhalten und damit auch ideal als Geschenk für eine Babyparty oder zur Geburt. Vom Loewe Verlag habe ich mir bereits einige angeschaut und verschenkt und nun ist ein Neues mit dem Titel „Du bist einfach wundervoll“ erschienen.

    Das Babyalbum fühlt sich wattiert an, hat ein Gummiband zum Verschließen des Albums und abgerundete Ecken. Außerdem befindet sich hinten im Buch ein Briefumschlag, um Kleinigkeiten wie Fotos darin verwahren zu können.

    Dieses Album konzentriert sich auf das erste Jahr und bietet anschließend für jedes weitere Lebensjahr bis zur Einschulung zwei Doppelseiten zum Befüllen. Es gibt zwei Mal die Möglichkeit einen größeren Freitext einzutragen. Zu Beginn des Buches mit den Wünschen für den Lebensweg und am Ende ein „Was man noch sagen möchte“. Die restlichen Seiten sind teilweise Lückentext (Größe, Gewicht, was mag das Baby besonders, …) und das Festhalten von Meilensteinen (wann konnte das Baby dieses und jenes zum ersten Mal). Außerdem kann man fast auf jeder Doppelseite ein Foto einkleben.

    Die Gestaltung der Seiten ist recht niedlich gehalten. Alles in Farbe, aber dezent, oft eher in Pastelltönen, wodurch die Farben nicht aufdringlich wirken. Außerdem gibt es zahlreiche kleine Illustrationen von Tieren, Kindern, Spielzeug etc.

    Fazit: Die Qualität des Babyalbums ist toll. Der Inhalt von anderen Eintragealben hat mich jedoch teilweise stärker überzeugt. Dieses Album bietet allerdings recht kompakt die Möglichkeit die ersten sechs Lebensjahre abzudecken und vor allem viele Erinnerungen (was war wann) festzuhalten.


    ⭐⭐⭐⭐

    „Der Ostereier-Express“ ist mit Abstand mein Lieblingsbuch zum Thema Ostern! Der Hase besitzt eine Lok mit Waggon, mit der er Ostereier verteilt. Zu Beginn hat er fünf Eier auf Heu geladen. Dann verteilt er an Babsi Bär, an die Ente, an Igel Otto, Käfer Klaus und ans Eichhörnchen. Am nächsten Tag bedanken sich alle beim Hasen für seine schönen Ostereier.

    Das Pappbilderbuch ist Querformat mit sieben Doppelseiten erschienen, die jeweils mit einer großen, farbenfrohen Illustration versehen wurden. Zusätzlich gibt es jeweils einen sich reimenden Zweizeiler, die alle „rund“ klingen. Aber das Besondere, der Grund warum ich mich in das Buch verliebt habe, sind die Ostereier. Diese sind wie kleine Plastikeier in das Buch eingearbeitet und sobald ein Ei verschenkt wurde, verschwindet es auf der nächsten Seite aus dem Osterei-Express. Das ist so wahnsinnig toll gestaltet und begeistert dadurch Klein und Groß.

    Fazit: Mein absolutes Lieblingsosterbuch, dass durch sie haptischen Ostereier, die nach und nach aus dem Ostereier-Express verschwinden, ein absolutes Highlight ist! Aber auch die Illustrationen und die Reime begeistern.


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    Der kompakte Reiseführer "Hannover" von Reise Know How hat 144 Seiten, eine flexible aber stabile Bindung und ist somit ideal, um ihn auf Reisen stets in der Hand(tasche) dabei zu haben. Der Reiseführer bietet außer vielen Informationen auch einen großen Faltplan zum Herausnehmen, einen Stadtplan des Zentrums im vorderen Teil der Klappbroschur sowie eine größere Übersichtskarte mit Stadtteilen im hinteren Teil. Damit hat man die wichtigsten Karten stets zur Hand ohne mit einem großen Faltplan hantieren zu müssen. Zusätzlich gibt es eine kostenlose Web-App für Smartphone, Tablet und PC.


    Aufbau des Reiseführers:

    • zehn "nicht verpassen!"-Tipps in einer komprimierten Übersicht zu Beginn des Reiseführers
    • Inhaltsverzeichnis mit Zeichenerklärung
    • Tipps nach bestimmten Themen
      • Hannover entdecken (Zentrum, Altstadt, Calenberger Neustadt, Rund um den Maschsee, Herrenhäuser Gärten - 42 Sightseeing Tipps)
      • Hannover erleben
      • Hannover verstehen
    • Praktische Reisetipps nebst Literaturtipps, Unterkünften, Stadtrundgänge, Transportmöglichkeiten usw.
    • Anhang


    Praxistest:

    Ich habe den Reiseführer für einen 2 Tage Städtetrip während eines Adventswochenendes genutzt. Neben zahlreichen Weihnachtsmärkten wollte ich dabei auch gleich etwas Sightseeing betreiben. Der Reiseführer hat mit den Maßen von ca. 11x19 cm eine ideale Größe, um ihn in der Handtasche zu transportieren. Die Klappbroschur ist recht flexibel, aber die Bindung sehr stabil, so dass man sich keine Sorgen macht muss, dass das Buch nach dem Gebrauch "zerfetzt" aussieht.

    Wie immer habe ich mich hauptsächlich mit den 42 Sightseeing-Tipps beschäftigt. Dort habe ihr mir die für uns spannenden Ideen markiert. Auf den Karten sind die Sehenswürdigkeiten ebenfalls mit einem Nummernsystem gekennzeichnet, so dass man sich auch dort die Orte markieren und später schnell im Reiseführer die dazu gehörenden Informationen wiederfinden kann. Das System des CityTrip Reiseführers ist so einfach, dass ich es einfach liebe damit zu arbeiten.


    Bei den Sehenswürdigkeiten sind jeweils die Adressen, Öffnungszeiten und Preise festgehalten, außerdem gibt es des Öfteren ein Farbfoto zur Veranschaulichung.

    Fazit: Ich liebe die CityTrip Reiseführer und auch dieser hat mich nicht enttäuscht. Die Weihnachtsmärkte (der eigentliche Grund unserer Reise) waren super, aber Dank des Reiseführers haben wir noch viel mehr von Hannover gesehen.


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    Jacob nutzt die Osterferien, um in den Norden Kanadas zu fliegen, wo er seinen Vater kennenlernen will, von dem er gerade erst erfahren hat. Dieser ist ein Cree-Indianer und Jacob will unbedingt etwas über seinen Vater und sein Volk erfahren. Wissbegierig macht er sich auf den Weg, doch der Stadtjunge landet zunächst in der Wildnis und muss sich gegen grausame Kälte und hungrige Bären beweisen. Dabei stößt er auf Kimi und ihren Großvater, die noch das „alte Leben“ leben und die Traditionen von damals pflegen.


    Ich mag Babendererdes Indianer-Romane unglaublich gerne. Meistens entführt sie uns dabei in die USA, aber dieses Mal geht es in den kalten Norden Kanadas. Das Setting beschreibt die Autorin toll. Ich konnte mir die Schneewelt dort tatsächlich gut vorstellen. Außerdem beschreibt sie das Leben von Kimi und ihrem Großvater sehr anschaulich. Die beiden versuchen möglichst auf neumodischen Schnickschnack zu verzichten und die Tradition ihres Cree-Stammes zu leben. So erfahren Jacob und wir Hörer etwas über seine Abstammung und schon prallen Welten aufeinander. Kimi tötet Tiere, um sich zu ernähren – Jacob hingegen ist Vegetarier. Aber das wird nicht der einzige Konflikt zwischen den beiden bleiben.


    Die Geschichte wird abwechselnd aus Kimis und Jacobs Geschichte geschildert und passenderweise hat der Jumbo Verlag dazu einen weiblichen und einen männlichen Sprecher engagiert. Carla Swiderski und Aleksandar Radenkovic passen toll zur Geschichte und durch diesen deutlich hörbaren Passagenwechsel kann man der Geschichte leicht folgen. Wie man es von der Autorin kennt, geht es natürlich auch etwas um Liebe und Sex. Das ging mir in diesem Buch teilweise etwas zu schnell. Man spürt zwar das Funkeln zwischen den beiden, aber etwas langsamer wäre auch nett gewesen.


    Fazit: Ich persönlich bin ein großer Fan der Geschichten um die US-Indianer, aber auch diesen Ausflug zu Cree-Indianern in Kanada fand ich sehr interessant, was vor allem an Jacob, der seine Abstammung sucht, und Kimi, die ihrer Vergangenheit vergessen will, liegt. Antje Babendererde hat tolle Protagonisten erschaffen, erzählt spannend über die Cree-Traditionen, verwebt etliche Handlungsstränge geschickt miteinander und -wie man es von ihr kennt- baut auch eine kleine Liebesgeschichte mit ein.


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