Beiträge von ClaudiasBuecherregal

    Ich liebe Babyalben, in denen man die ersten Monate oder Jahre des Neugeborenen festhalten kann. Daher schaue ich immer, was sich auf dem Markt tut und bin dabei auf „Dein Babyalbum - Hallo, kleines Wunder“ aufmerksam geworden. Preislich liegt es über den meisten Babyalben, die ich bisher gesehen habe, aber es ist auch etwas ganz Besonders.


    Zunächst ist es ein Ringbuch, so dass das Album nicht auseinanderplatzt wie ein Album mit einer festen Bindung, wenn man etwas einklebt. Es hat jedoch komplett einen festverbundenen Umschlag, so dass man die Spiralbindung von außen nicht bemerkt und es dadurch eleganter wirkt.


    Es beginnt bereits vor der Geburt (Infos über Mama und Papa, deren Liebesgeschichte und die Schwangerschaft). Dann geht es von der Geburt bis zum ersten Lebensjahr. Die Seiten sind meistens in dezenten Pastelltönen gehalten und bieten teilweise klare Strukturen zum Befüllen, teilweise aber auch Freiräume.


    Es gibt z. B. große Umschläge, in die Ultraschallbilder hineingelegt werden könne. Es gibt Seiten mit Lückentexten zum Befüllen oder Seiten zum Aufklappen und ganz viele kleine Dinge, zum Öffnen, z.B. kleine Herze oder Luftballons, die man entfalten und dann beschriften kann, oder eine Geburtstagstorte als Pop-up. Es gibt so wahnsinnig viel zu entdecken, dass es unglaublich schwer ist, dieses nur mit Worten zu beschreiben.


    Das Album ist mit so viel Liebe gestaltet worden und es unterscheidet sich in seiner Aufmachung extrem von denen, die ich bisher angeschaut habe. Es gibt so viel zu entdecken. Sowohl beim Ausfüllen, also auch später, wenn man es seinem Kind schenkt. Es steckt so viel mehr in diesem Album, als man zunächst annimmt, wenn man nur von 26 Seiten ausgeht, die offensichtlich sind. Lediglich der Platz für Fotos ist teilweise sehr klein. Normale Fotos sind eher doppelt so groß, als vorgesehen, da heißt es dann entweder vorab aus zwei Bildern eins am PC basteln, oder Teile des Fotos abschneiden.


    Fazit: Dieses Buch zu füllen wird Zeit in Anspruch nehmen, aber es wird dadurch ein wahrer Schatz werden, denn es ist einfach unglaublich schön. So viel zu entdecken, so kreative Ideen, wie man dieses Buch nicht einfach nur mit „langweiligen“ Texten füllen kann, sondern das Lesen zu einem spannenden Abenteuer macht. Ich bin sehr begeistert! Eigentlich müsste man eins für sich kaufen, dass man behält und eins fürs Baby, dass man dann evtl. am (18.) Geburtstag übergibt. Dieses Babyalbum werde ich wahrscheinlich für unser Baby nutzen.


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    Da wir mittlerweile einen Thermomix besitzen, planen wir Babybrei u.ä. größtenteils selbst zuzubereiten. Denn ganz ehrlich, auch wenn in der Werbung nur von den besten Zutaten gesprochen wird, so weiß doch keiner ganz genau, was tatsächlich in den Gläschen und anderen Verpackungen steckt. Wer jedoch die nackten Zutaten in den eigenen Thermomix legt, weiß es, und das ist mir einfach super wichtig.


    Die über 80 Rezepte lassen sich im TM5 und im TM31 zubereiten. Es gibt knapp 30 Seiten mit Vorab-Informationen (z.B. der Einstieg in die B(r)eikost, was sollte ein Baby ab wann zu essen bekommen, Tipps zum Vorkochen und ein paar Thermomix-Basics). Dann geht es auf über 100 Seiten ans Eingemachte. Die Rezepte sind unterteilt in die folgenden Kategorien:

    - Erste Breie und Mittagsmahlzeiten (z.B. Karotten-Kartoffel-Brei)

    - Abendmahlzeiten (z.B. Milchreis mit Fruchtmus)

    - Nachmittagsbrei und Zwischenmahlzeiten (Zwiebackbrei mit Obst)

    - Vorspeisen und Suppen (z.B. Tomatensuppe mit Kartoffeln)

    - Hauptspeisen (z.B. Gemüsenudeln)

    - Brot und Brötchen (z.B. Frühstücksbrötchen)

    - Kuchen und Kekse (z.B. Bananenkekse)

    - Snacks zum Mitnehmen (z.B. Vollkorn-Gemüse-Stangen)

    - Für den Vorrat und zum Trinken (z.B. Karotten-Käse-Aufstrich)


    Auch wenn ich das Buch eigentlich nur wegen der Rezepte wollte, muss ich zugeben, dass ich den Informationsteil durchaus interessant fand und diesem einiges Wichtige entnehmen konnte.


    Die Rezepte finde ich sehr abwechslungsreich und vielfältig. Es ist toll, dass meist nur mit den Dingen gearbeitet wird, die man eh zuhause hat. Es wird darauf verzichtet zu sagen, man solle noch 5g von diesem exotischen Gewürz und eine Prise von jener schwierig zu bekommenen Delikatesse beifügen. Viele Rezepte kommen sogar nur mit fünf oder weniger Zutaten aus, was super ist.


    Optisch ist das Buch sehr ansprechend. Eine Seite dient einem schönen Farbfoto, die andere Seite beinhaltet ein oder zwei Rezepte. Die Zutaten werden separat ausgewiesen, die Nährstoffe und die Anzahl der Portionen je Rezept werden angeben und bei jedem Rezept steht bei, ab wann ein Baby das Lebensmittel essen/trinken sollte.


    Fazit: Ich finde es toll zu wissen, was man dem Baby zum Verzehren vorsetzt. Bei diesem Buch kann man die Mahlzeiten selbst herstellen. Dazu gibt es viele Rezepte, die optisch ansprechend präsentiert werden und sehr vielfältig sind. Da ist für jedes Baby genug dabei und auch der Informationsteil ist lesenswert. Ein tolles Buch, wenn man auf die Ernährung seines Babys ein Auge haben möchte.


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    Keine Städtereise ohne den dazu passenden CityTrip-Reiseführer – zumindest so lange das Repertoire des Reise Know-How Verlages diesen beinhaltet, was bei Venedig zum Glück der Fall war.

    Der kompakte Reiseführer "CityTrip Venedig" von Reise Know How hat 156 Seiten, eine flexible aber stabile Bindung und ist somit ideal, um ihn auf Reisen stets in der Hand(-tasche) dabei zu haben. Der Reiseführer bietet außer vielen Informationen auch einen großen Faltplan zum Herausnehmen, eine Übersicht über die Bezirke der Stadt im vorderen Teil der Klappbroschur sowie einen Streckenplan des Schiffverkehrs im hinteren Teil der Klappbroschur. Zusätzlich gibt es noch eine kostenlose Web-App für Smartphone, Tablet und PC.



    Aufbau des Reiseführers:

    • acht "nicht verpassen!"-Tipps in einer komprimierten Übersicht zu Beginn des Reiseführers
    • Inhaltsverzeichnis
    • Venedig entdecken (Für Citybummler, an einem Wochenende und Dinge, die es nur in Venedig gibt)
    • Tipps nach den Stadtbezirken sortiert
    • Venedig erleben (z.B. für Kauflustige, Genießer oder Am Abend)
    • Venedig verstehen (Geschichte und Gegenwart)
    • Praktische Reisetipps nebst An- und Rückreise, Unterkünfte, Verhaltenstipps usw.
    • Anhang


    Praxistest:

    Für ein verlängertes Wochenende ging es nach Venedig und mit dem Reise Know-How CityTrip Reiseführer habe ich mich mal wieder perfekt vorbereitet gefühlt.


    Wie immer habe ich mir Zuhause zuerst die praktischen Reisetipps durchgelesen und anschließend die 49 näher vorgestellten Sightseeing-Tipps durchgearbeitet. Alles, was interessant klang, habe ich markiert und anschließend die Nummer des Tipps im Straßenplan gesucht und auch dort markiert. So konnte ich schnell sehen, was mich interessiert und wie ich diese Tipps auf meine wenigen Urlaubstage aufteilen kann. Man kann zwar sehr gut den vorgeschlagenen Stadtrundgängen folgen, aber ich liebe es, diesen meine individuelle Note zu verleihen, denn nicht jede Sehenswürdigkeit ist für jeden gleich interessant. Da die Sightseeing-Tipps leicht in der Karte zu finden sind und man später schnell wieder zu den Informationen dieses Tipps zurückspringen kann, ist es sehr leicht sich individuelle Routen zu erstellen.


    Neben allgemeinen Informationen zu den Sightseeing-Tipps gehören meist auch die genaue Adresse und die Öffnungszeiten dazu. Von einigen gibt es auch ein Farbfoto. Leider findet sich meist nur der Hinweis, ob etwas eine Eintrittsgebühr kostet oder gratis ist. Mir ist durchaus bewusst, dass sich Eintrittspreise sehr schnell verändern können und dadurch dann evtl. der Eindruck entstehen könnte, der Reiseführer wäre nicht up-to-date. Jedoch finde ich solche Angaben in der Regel recht praktisch, denn ein Museum kann 5, 15 oder 25 Euro kosten. Dann hätte ich lieber eine (veraltete) Tendenz, als gar keine Angabe.

    Fazit: Da man in Venedig (im Vergleich zu London oder New York) nicht einfach schnell in die U-Bahn hüpfen kann, um von A nach B zu kommen oder schnell noch einmal zurück zu fahren, hat es mir extrem geholfen, dass ich vorher meine Route individuell zusammen stellen konnte. Klar guckt man trotzdem links und rechts oder biegt mal in eine andere Straße ein, aber man hat einen roten Faden, der einen sehr gut durch die Stadt führt.

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    Dieses Keyboard-Buch ist empfohlen für 3-6 Jährige, wobei ich drei schon für recht gewagt halte. Da ist es dann sicherlich eher nur ein wildes Gedrücke der Tasten. Es beinhaltet neun Lieder (z.B. Alle meine Entchen, Häschen in der Grube und Back, backe Kuchen). Alle Lieder sind wohlbekannt und schön ausgewählt. Pro Lied gibt es zwei Seiten. Die obere Seite ziert eine große Illustration. Auf der unteren Seite befindet sich das Lied. Die erste Strophe wird stets inkl. der Noten dargestellt, bei weiteren Strophen findet man lediglich den Text, was aber durchaus üblich ist. Ich war schon zufrieden, dass die weiteren Strophen überhaupt abgedruckt wurden. Die Noten sind stets in der Farbe gehalten, wie die entsprechende Taste auf dem Keyboard. So dass man ohne Notenkenntnis nach Farben spielen kann. Natürlich hilft es dabei, wenn man weiß, welche Note lang oder kurz ist, um die richtige Melodie zu spielen.


    Bei diesem Buch lassen sich vier Instrumente auswählen: Trompete, Glockenspiel, Gitarre oder Klavier. Das Buch hat einen An- und Aus-Schalter, besteht aus dicker Pappe und die Batterien können problemlos ausgetauscht werden.


    Optisch bin ich mit dem Buch sehr zufrieden. Lediglich die Farben pink und rot lassen sich schwer unterscheiden, wenn man nicht gerade im hellen Licht ist. Da wäre ein Lila-Ton evtl. angebrachter. Ansonsten gefallen mir die Zeichnungen und die Darstellung der Lieder.


    Leider hatte ich, als Erwachsener, bereits ein paar Schwierigkeiten beim Benutzen. Scheinbar muss man ganz genau die Mitte des Farbkleckses auf der Taste treffen und auch mit einem entsprechenden Druck, denn ansonsten erklingt leider kein Ton. Wenn es funktioniert, ist es toll. Aber wenn jeder zehnte Ton nicht erklingt und einem relativ schnell schon die Finger schmerzen, ist die Technik vielleicht nicht ganz ausgereift. Ich bin währenddessen jedenfalls schon leicht genervt gewesen, wenn das Lied anfangs schön klingt und dann wegen so etwas verdorben wird. Da könnten sich sicherlich auch Kinder leider bei aufregen und zusätzlich ist es anstrengend für ihre kleinen Finger.


    Fazit: Die Idee ist toll, das Optische fast auch komplett überzeugend, aber manchmal trifft man nicht genau die Mitte der Taste, da der Spielraum leider nur sehr klein ist, und schon wird kein Ton mehr erzeugt, was frustrierend wirkt.


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    Geschwister sind ein Fluch und ein Segen zugleich. Fast jedem Geschwisterpaar wird es das ein oder andere Mal so ergehen, dass der Bruder oder die Schwester einfach nur nervt. Genau dieses Thema nimmt Rocio Bonilla in ihrem Buch auf. In ihrem Beispiel geht es um einen kleinen Bruder und seine große Schwester. Witzigerweise kann man das Buch von beiden Seiten aus anfangen zu lesen, denn es hat ein Wendecover. Von der einen Seite aus schildert der kleine Bruder, warum ihn seine Schwester nervt. Dreht man das Buch um, liest man die Geschichte aus Sicht der großen Schwester und erfährt, warum sie von ihrem Bruder genervt ist. Passenderweise hat der Titel „Geschwister“ auf jeder Seite noch einen Untertitel. Einmal „Mein Bruder ist ein Affe.“ und bei der zweiten Version „Meine Schwester ist ein Nashorn.“.


    Schön ist, dass nach der Aufzählung, warum das Geschwisterchen nervt, am Ende doch die Erkenntnis kommt, dass es zu zweit eigentlich auch sehr schön ist, denn oft machen die beiden auch tolle Dinge zusammen und unterstützen sich.


    Die Illustrationen sind sehr abwechslungsreich. Manche erstrecken sich über eine Doppelseite, manchmal findet man aber auch zig kleine Bilder auf einer Doppelseite. Es gibt meist relativ wenig Text, so dass es meiner Meinung nach ein Buch ist, bei dem viel frei mit dem Kind erzählt werden sollte. Das muss man natürlich mögen, aber die Bilder geben genügend „Futter“ für ein Gespräch. Die Zeichnungen sind sehr modern gehalten, was mir nicht immer gefällt, aber hier passt es einfach zur Geschichte.


    Fazit: Rocio Bonilla hat ein Thema aufgegriffen, welches bei Geschwistern regelmäßig eine Rolle spielt. Die Illustratorin nimmt die Gefühle der Kinder um die Nöte mit dem Geschwisterchen ernst, jedoch sagt das Buch auch aus, dass Geschwister etwas Tolles sind und das ist eine schöne Botschaft.


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    Eigentlich ist Max Bischoff der Kommissar. Damit kennt er sich aus, auf der Seite des Gesetzes fühlt er sich wohl. Doch dann wird seine Schwester Kirsten entführt. Der Entführer hat scheinbar noch eine Rechnung mit Max offen, denn er will ihn durch die Hölle jagen. Das gelingt ihm auch viel zu gut, denn Max soll einen Menschen töten, um das Leben seiner Schwester zu retten und plötzlich fahnden seine Kollegen nach ihm und er wird als Täter gejagt.


    „Toter Schrei“ ist der letzte Band der „Im Kopf des Mörders“-Trilogie von Arno Strobel. Die beiden Vorgänger habe ich ebenfalls als Hörbuch gehabt, daher war klar, dass ich mir auch den dritten Teil wieder anhören würde, denn Götz Ottos Stimme passt einfach super gut zu der Thriller-Reihe.


    Der Titel der Trilogie verrät eigentlich schon, was die Serie in den ersten beiden Bänden ausgemacht hat. Max versucht stets in die Köpfe der Täter einzudringen, um ihnen auf die Spur zu kommen. Dieses habe ich im aktuellen Roman leider etwas vermisst. Stattdessen wird nun Kirsten entführt, was sich durchaus in den ersten beiden Büchern angekündigt hat.


    Arno Strobel ist es gelungen, mich spannend zu unterhalten. Besonders hat es mir gefallen, wie es ihm glaubhaft gelingt, dass der Täter die Spuren so legt, dass plötzlich alles auf Max hindeutet und dieser somit als Mörder gesucht wird, seine Kontakte nicht mehr nutzen kann und frontal im Fadenkreuz steht.


    Fazit: Eigentlich fehlte mir noch etwas zum absoluten Spitzentitel. Da ich jedoch wirklich spannend unterhalten würde und es genial fand wie Strobel es geschafft hat seinen Protagonisten plötzlich zum Gejagten zu machen, habe ich die 4,5 Sterne aufgerundet.


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    Luzies Familie zieht in eine alte Villa um. Weder sie noch ihr kleiner Bruder Benno sind begeistert, aber sie versuchen sich mit der neuen Situation anzufreunden und beginnen, zusammen mit dem Nachbarsjungen Mats, das alte Gebäude zu entdecken. Tatsächlich finden sie Geheimverstecke und verborgene Türen. Doch die beste Entdeckung ist die Duftapotheke, die unterhalb der Villa liegt. Schnell finden die Kinder heraus, dass die Düfte Magie besitzen und unterschiedliche Dinge bewirken können. Doch der grimmige Gärtner scheint ebenfalls Bescheid zu wissen und will „sein Reich“ nicht den Kindern überlassen. Für Luzie, Benno und Mats beginnt eine aufregende, aber auch gefährliche Zeit.


    „Ein Geheimnis liegt in der Luft“ ist der erste Band der Duftapotheken-Reihe von Anna Ruhe. Das Buch ist bereits vor knapp einem Jahr erschienen, jedoch lese ich relativ wenig Kinderbücher, so dass ich erst auf der Frankfurter Buchmesse festgestellt habe, dass ich das Buch unbedingt lesen muss und es war ein Glücksgriff. Ich liebe dieses Buch! Anna Ruhe hat ein so wundervolles Kinderbuch geschrieben, dass man es schwierig ist, dieses in Worte zu fassen und ich jedem nur raten kann, es selbst zu lesen.


    Die Autorin bedient sich etwas Magie, ohne dass der Roman dabei Fantasy-lastig wird. Des Weiteren ist er spannend und abenteuerlustig und es gibt nicht eine langweilige Passage. Die Figuren sind toll erdacht, sowohl die Kids, als auch die Erwachsenen. Dazu hat das Buch auch noch eine wunderschöne Optik erhalten, sowohl das verzaubert wirkende Cover, als auch die Illustrationen im Roman machen das Buch zu etwas Besonderem.


    Fazit: Ich habe nicht geahnt, dass mich das Buch so umhauen wird. Ich liebe es und es wird definitiv in meinem Bücherregal verbleiben. Es handelt sich um eine wunderschöne, abenteuerliche Geschichte für Jungs und Mädchen, die ich wirklich aus vollem Herzen weiterempfehle.


    PS: Die Fortsetzung „Das Rätsel der schwarzen Blume“ ist bereits erschienen und steht nun auf meiner Wunschliste ganz weit oben.


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    Carolin arbeitet seit ca. einem Jahr im Blumenladen auf dem Wiener Zentralfriedhof. Niemand dort ahnt, dass sie zuvor ein Polizeispitzel war, der gegen das organisierte Verbrechen gekämpft hat und nach dem letzten Fall abtauchen musste. Mit ihrem Verbindungsmann bei der deutschen Polizei kommuniziert sie meist nur über Blumengrüße, damit niemand diese Verbindung entdeckt. Doch dann wird ihr ein neuer Fall übertragen, der sie nach München führt. Zunächst scheint es sich um eine harmlose Observation zu handeln, doch schnell verstrickt sich Carolin in die skrupellosen Machenschaften der konkurrierenden Baufirmen vor Ort.


    „Schwarz wie Erde“ ist der erste Roman der neuen Vanitas-Thriller-Reihe der österreichischen Autorin Ursula Poznanski. Protagonistin und Ich-Erzählerin ist Carolin. Die Figur finde ich sehr interessant, sowohl ihre Vergangenheit, als auch ihre Künste mit der Bedeutung der Blumen zu kommunizieren. Wer diesem nicht so viel abgewinnen kann, der sei beruhigt, es handelt sich nur um wenige, kurze Passagen, welche nicht den Roman dominieren. Die Hauptfigur gefällt mir sehr und daher hoffe ich, dass die Reihe fortgesetzt wird.


    Die Handlung entwickelt sich langsam. Zunächst nimmt sich die Autorin Zeit das Setting und ihre Protagonistin zu beschreiben, was aber auch durchaus beim Auftakt einer Reihe in Ordnung ist. Danach geht es dann schon zur Sache. Der harmlose Fall ist keineswegs harmlos und Carolin kann es auch nicht lassen ihre Nase tiefer hineinzustecken. Zwei Mal reagiert sie meiner Meinung nach unlogisch und nicht so clever, wie sie eigentlich ist, damit die Geschichte so verlaufen kann, wie es sich die Autorin vorgestellt hat. Darüber kann ich jedoch hinweg sehen. Der Fall ist spannend, komplex und verschiedene Handlungssträngen werden gegen Ende zu einem überraschenden Ergebnis zusammengeführt. Der Roman hat mich durchgängig gut unterhalten, jedoch fehlte mir etwas der Nervenkitzel beim Lesen, den ich mit bei einem Thriller wünsche.


    Fazit: „Schwarz wie Erde“ ist für Leser empfehlenswert, die Lust auf eine ungewöhnliche Protagonistin und eine gut strukturierte, interessante Handlung haben. Wer mit Nervenkitzel durch die Seiten gepeitscht werden möchte, ist meiner Meinung nach nicht so gut mit dem Buch beraten. Es unterhält durchaus, aber eben nicht durch Nervenkitzel, sondern durch eine gut ausgedachte Handlung. Ich bin auf weitere Romane um die Blumenhändlerin Carolin gespannt.

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    Drei Hühner sitzen zusammen und spielen Schach, als plötzlich ein riesiger Tierfuß neben ihnen auftaucht. Schnell steht fest, dass es sich um kein Huhn handeln kann, aber was könnte es stattdessen sein? Sie versuchen alles, um an das Tier heranzukommen. Die Leiter ist jedoch zu kurz und mit dem Trampolin stellen sie sich auch nicht besonders geschickt an. Letztendlich haben sie jedoch eine geniale Idee und es erwarten sie zwei Überraschungen.


    Ich fand die Grundidee des Kleinkinderbuches total süß. Drei Hühner-Freunde, die für sich eine neue Spezies entdecken und neugierig auf dieses Tier sind. Dabei lassen sie sich ein paar kreative Ideen einfallen. Leider hat die Umsetzung meinem persönlichen Lesegeschmack nicht gefallen. Es gibt im ganzen Buch nicht ein richtiges Wort, lediglich „Hühnersprache“ wie „pok“, „tip tap“ oder „flapflaaa“. Natürlich kann der Vorleser sich dann selbst eine Geschichte dazu ausdenken oder lediglich mit dem Kind die Geschehnisse auf den Bildern beschreiben, aber das ist nicht die Art von Kleinkinderbuch, die ich mag.


    Am Ende gibt es dann noch zwei Überraschungen. Einmal das neue Tier, welches sie kennenlernen wollten. Dieses passt gut in die Geschichte hinein und es gibt immer schon Hinweise auf den Seiten, so dass das Kind zwischendurch miträtseln kann. Ganz zum Schluss gibt es aber noch ein weiteres Tier, dessen Begegnung unmöglich ist und mir daher nicht zusagt.


    Fazit: Die Handlungsidee ist toll, aber die Umsetzung ist sehr speziell und hat meinen Geschmack nicht getroffen. Am besten vorm Kauf einmal in das Buch schauen, denn Geschmäcker sind ja verschiedenen, und wer Bücher mag, in denen es keine Geschichte zum Vorlesen gibt, könnte hier genau richtig sein.


    Einen kleinen Einblick in das Buch kann man auf der Verlagsseite erhalten: magellanverlag.de


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    Alyxa ist ein Internat für Jugendliche, bei denen die fünf Sinne besonders stark ausgeprägt sind. Die Brüder Finn (13) und John (15) haben noch nie davon gehört, bis ihre Mutter nach einem Zwischenfall auf einer Party plötzlich verkündet, sie würden ab jetzt dort hingehen. In der Schule gibt es fünf Häuser, für jeden Sinn eins. John hat schnell seinen Platz gefunden, denn seine Sinne waren bereits verschärft, auch wenn es ihm selbst noch gar nicht bewusst war. Finn ist jedoch erst noch in einer Findungsphase, da zunächst nicht bekannt ist, wo seine Stärken liegen. Doch dann hört er vom ominösen sechsten Sinn und erfährt, dass vor kurzem eine Schülerin im Internat verstarb. Natürlich möchte er sofort mehr darüber erfahren.


    R. L. Ferguson entführt uns auf eine Schule für begabte Kinder. Nichts wirklich Neues so weit, aber ich mag Internatsgeschichten und Ferguson gelingt es eine eigene fantastische Welt zu erschaffen. Empfohlen werden diese Abenteuer für Leser/Hörer im Alter von 10-12 Jahren und als solcher wird man ziemlich schnell in die Geschichte hineingeworfen. Dem Autor gelingt es aber im Reihenauftakt den Aufbau der Schule und das generelle Setting anschaulich zu erklären, so dass man sich schnell zurecht finden kann.


    Die Geschichte beschäftigt sich zunächst hauptsächlich mich den Charakteren und dann baut sich der fantastische Teil nach und nach auf. Leider hat der Verlauf der Geschichte bzw. wohin die Handlung sich entwickelt, mir nicht sonderlich gefallen. Das ist jedoch nur mein persönlicher Geschmack und hat nichts damit zu tun, dass der Roman gut aufgebaut und unterhaltsam geschrieben ist. Außerdem wird er von Alexander Merbeth toll und abwechslungsreich vorgetragen.


    Fazit: Eine Internatsgeschichte mit kleinen Fantasy-Elementen für junge Hörer ab 8 Jahren, die spannend unterhält und deshalb empfehlenswert ist, auch wenn der Showdown des ersten Bandes meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen hat.


    PS: Eine Hörprobe gibt es auf der Seite des Verlages: https://www.jumboverlag.de/R.-L.-Ferguson-Die-Schule-der-Alyxa.-Der-dunkle-Meister/a_2841.html und die Fortsetzung „Morvans Erbe“ wird voraussichtlich im April 2019 erscheinen.


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    Sophia ist behütet in einem kleinen Ort in England aufgewachsen. Beruflich hat es sie dann jedoch nach London verschlagen, wo sie regelmäßig Anrufe ihrer Mutter erhält, sie solle doch nach Hause kommen. Nachdem sie den letzten Anruf ignorierte und am darauffolgenden Tag ihre Eltern besucht, findet sie ihre Mutter erhängt am Baum und ihren Vater niedergestochen im Garten. Die Polizei geht von einem erweiterten Suizid aus, doch Sophia kann dieses nicht glauben und beginnt eigene Nachforschungen.


    Dieses Buch wurde als Psychothriller deklariert und ich bin ständig auf der Suche nach spannenden Titeln aus diesem Genre. Leider ist dieser Roman falsch zu sortiert worden. Das Buch ist kein Thriller und erst recht kein Psychothriller. Sophia, die als Ich-Erzählerin auftritt, findet bei ihren Nachforschungen Notizbücher ihrer Mutter. Die Geschichte wird somit in der Gegenwart von Sophia erzählt und enthält dazwischen längere Passagen aus der Vergangenheit, von der ihrer Mutter berichtet. So kommt Sophia nach und nach dahinter, dass sich ihr Leben auf Lügen aufgebaut hat, denn eigentlich kannte sie ihre Eltern gar nicht. Der Titel ist somit sehr passend gewählt, jedoch handelt es sich bei dem Roman um ein Familiendrama. Spannung, wie bei einem Thriller, habe ich lediglich in zwei Kapiteln verspürt – viel zu wenig für einen Thriller.


    Fazit: Die Geschichte an sich ist interessant und gut geschrieben. Erwartet man jedoch einen (Psycho-) Thriller, so wird man enttäuscht werden. Da ich den Inhalt ansonsten recht gut fand, vergebe ich noch knappe 3 Sterne, es sorgt jedoch weiter dafür, dass ich mich kaum noch an Psychothriller heranwage, da diese Bezeichnung mittlerweile viel zu leichtfertig vergeben wird.

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    Im schottischen Seniorenheim „Highland Home“ fühlen sich die Bewohner wohl und planen bis zum Ende ihrer Tage dort zu bleiben. Doch dann werden die Mieten extrem erhöht, wodurch vielen Senioren der Auszug droht. Die aufgeweckten Bewohner schließen sich zusammen und überlegen, was sie dagegen tun könnten oder wie sie zumindest an mehr Geld herankommen. Die erfolgversprechendste Idee ist eine Sexhotline, schließlich benötigt man dafür lediglich eine Telefonleitung und kann bequem vom Sessel aus arbeiten. Jedoch bringt auch diese Idee viele Probleme mit sich.


    Ich hatte mir ein humorvolles Hörbuch erhofft. Diese Hoffnung wurde leider nur bedingt erfüllt. Die Zusammenstellung der Bewohner im Seniorenheim ist gut gelungen. Es werden lediglich ein paar zu viele Personen aufgeführt, so dass fast jeder nur oberflächlich behandelt wird, was etwas schade ist, und gerade anfangs dazu führt, dass die Figuren schwierig auseinander zu halten sind.


    Meiner Meinung nach wird der Schwerpunkt leider nicht auf den Humorfaktor gesetzt. P.I. Paris geht auch auf ernste Themen ein, wie den Tod, Demenz und unerfüllt Liebe. Es wird wie bei den Figuren kein Schwerpunkt gesetzt, sondern vieles wird behandelt und der Humor bleibt dabei auf der Stecke.


    Ursula Berlinghof liest dieses Hörbuch. Ihre rauhe Stimme passt meiner Meinung nach viel eher zu einem Krimi oder Thriller. Wenn ich mich nur auf die Stimmfarbe konzentriert habe, habe ich tatsächlich nur an einen Spannungsroman denken können. Daher war die Besetzung für meinen Geschmack nicht gelungen, weil die Stimme einfach nicht zur Thematik passt.


    Fazit: Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Die Ansätze waren zwar gut, aber die Umsetzung nicht so humorvoll wie gedacht.


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    Im kleinen Ort Bicho Raro in Colorado lebt die Soria Familie. Genau dieser Ort ist das Ziel zahlreicher Pilger, denn die Familie Soria vermag es Wunder zu vollbringen. Jedes Wunder besteht aus zwei Teilen. Beim ersten kann ein Soria weiterhelfen, den zweiten Part muss der Pilger selbst vollbringen. Es ist der Familie verboten, sich dann weiterhin einzumischen. Daran halten sich alle, bis Daniel Soria sich doch einmal einmischt und dadurch unheilvolle Magie entfesselt.


    Maggie Stiefvater ist durch ihre Fantasy-Romane berühmt geworden. Besonders Sam und Grace aus der „Nach dem Sommer“-Trilogie haben mich begeistert. Leider konnte mich ihr neuster Roman nicht fesseln. Ich bin überhaupt nicht in die Geschichte hineingekommen. Mir fehlte der rote Faden außerdem blieben die Charaktere blass. Keiner konnte mich für sich begeistern.


    Die ersten zwei Drittel des Buches musste ich richtig kämpfen, danach wurde es geringfügig besser, aber ich habe weder die Magie noch eine düstere Atmosphäre gespürt. Der Roman hat mich einfach kalt gelassen, weder Handlung noch die Charaktere konnten mich überzeugen.


    Fazit: Für mich war dieses Buch leider eine Zeitverschwendung. Ich hatte mir viel mehr davon erhofft und wurde leider in allen Bereichen enttäuscht.


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    „Warcross“ ist DAS (!) Spiel schlechthin. Jeder auf der Welt ist von diesem virtuellen Spiel begeistert. Mittlerweile werden sogar Weltmeisterschaften dazu ausgerichtet. Der Erfinder Hideo Tanaka hat jedoch nicht nur Fans, denn mit Ruhm kommen auch immer Neider und Feinde. Jemand scheint die Weltmeisterschaft in Tokio sabotieren zu wollen. Um das zu verhindern engagiert Tanaka einige Hacker, u.a. die New Yorker Kopfgeldjägerin Emika Chen. Die junge Frau nimmt das Jobangebot aufgrund der verlockenden Gage an und befindet sich plötzlich auf der Jagd nach „Zero“, die nicht nur ihr Leben gefährdet.


    „Das Spiel ist eröffnet“ ist der erste Band der Warcross-Dilogie von Marie Lu, die mich vor einigen Jahren bereits durch ihre Legend-Trilogie begeistern konnte. Wie in ihrer ersten Buchreihe kommt sie nun erneut mit einer starken, kämpferischen und sehr interessanten Protagonistin daher, die mir von Anfang an sympathisch war. Das Setting liegt in der Zukunft, fühlt sich aufgrund einiger Techniken auch futuristisch an, jedoch so, als könnte ihr Szenario tatsächlich einmal unsere Realität werden. Daher hat man sich sofort in der Welt zurecht gefunden. Anfänglich hatte ich lediglich Schwierigkeiten mir das Spiel und die Geschehnisse bildlich vorzustellen, aber dieses hat sich schnell gelegt.


    Leider habe ich aufgrund von akutem Zeitmangel lange zum Lesen gebracht. Der Roman hat sich jedoch so eingebrannt, dass ich stets ohne Probleme wieder anknüpfen konnte und durchgängig spannend unterhalten wurde. Man muss definitiv kein Technikfreak sein, um der Handlung folgen zu können. Trotzdem ist die Geschichte sehr modern. Außerdem wird der Spannungsbogen gekonnt gespannt, ein bisschen was fürs Herz ist auch dabei und unerwartete Wendungen fehlen ebenfalls nicht. Das Buch hat somit alles, was ein Pageturner benötigt.


    Fazit: Nach „Legend“ ist es Marie Lu erneut gelungen, mich absolut in ihre neue Welt zu ziehen und jede Seite zu genießen. Die kämpferische Protagonistin, das Setting und die Handlung haben mich begeistert und ich sehne den zweiten Band herbei!



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    Mila kennt die Fabelmacht noch gar nicht lange. Doch diese besondere Kraft hat ihr bereits ihre wahre Liebe beschert - und wieder genommen. Zum Ausruhen bleibt jedoch keine Zeit, denn ein Gegenspieler, der ebenfalls die Fabelmacht beherrscht, versucht seine große Liebe zurück zu bekommen und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Mila ist zunächst gar nicht klar, dass ihre Geschichte mit seiner verwoben ist, bis sie plötzlich mittendrin ist,


    „Brennende Worte“ ist der Abschlussband der „Die Fabelmacht-Chroniken“-Dilogie der deutschsprachigen Autorin Katrin Lange. Im ersten Band haben wir die Kraft der Fabelmacht kennengelernt – eine Romanidee, die mir sehr gefallen hat. Leider konnte der zweite Band für mich nicht am Niveau des Auftaktromans anknüpfen.


    Es gab einige Längen im Roman, ein paar unlogische Dinge und dann springt die Geschichte zwischen verschiedenen Dimensionen, was ich generell nicht mag und in diesem Fall dazu geführt hat, dass mich die Autorin verloren hat. Es gab ein, zwei interessante Wendungen gegen Ende, aber ansonsten konnten mich leider weder Handlung, noch Schreibstil, noch die Ausarbeitung der Charaktere überzeugen.


    Gelesen wird das Hörbuch, wie der Vorgänger, von Uta Dänekamp und Mark Bremer. Diese Aufteilung und das gleichzeitige Zusammenspiel passen auch hier wieder sehr gut zusammen und überzeugen. Das sollten die beiden Sprecher definitiv öfter machen. Aber leider kann die gute Hörbuchpräsentation nicht über die Geschichte hinwegtrösten.


    Fazit: Der Abschluss der Dilogie hat leider nicht meinen Geschmack getroffen. Weder die Handlung noch die Charaktere haben es zu einer guten Geschichte werden lassen.


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    Auf der Frankfurter Buchmesse bin ich auf die Neuerscheinung von Rocio Bonilla aufmerksam geworden und zwar hat mich diese so stark angesprochen, dass ich mir gleich die ersten beiden Kinderbücher, die bei Jumbo erschienen sind, besorgen musste und das sind: „Welche Farbe hat ein Kuss“ sowie „Der höchste Bücherberg der Welt“.


    Die Rezension bezieht sich auf das Buch „Welche Farbe hat ein Kuss“, in dem Minimia lieben gerne zeichnet. Alles hat eine Farbe. Der Himmel ist blau, die Bananen gelb, aber wie malt man einen Kuss? Minimia geht alle Farben durch, die sie kennt, aber so richtig will ihr keine Farbe für einen Kuss einfallen. Zum Glück hat ihre Mama eine Idee.


    In vielen Kinderbüchern gibt es nur eine Illustration pro (Doppel-) Seite. Die spanische Autorin und Illustratorin hat sich für dieses Buch im Querformat jedoch meistens dazu entschieden viele kleine Bilder zu zeichnen, denn es gibt z.B. ganz viel grünes Gemüse oder gelbe Blumen.


    Fazit: Mir gefällt dieses Buch für Kinder ab 3 Jahren, da ich das Spiel mit den Farben, die Illustrationen der kleinen Minimia und den Ausgang des Buches total schön finde.


    Als Extra gibt es noch eine Postermesslatte zum Herausnehmen, an der das Größerwerden eines Kindes festgehalten werden kann. Natürlich besitzt dieses Poster eine Illustration aus dem Buch.


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    In den Ferien wird Charlie zu ihrer bis dahin unbekannten Tante Agathe abgeschoben. Diese besitzt einen Bonbonladen‚ aber neben zahlreichen Süßigkeiten gibt es dort auch Naschkram mit einer Prise Magie, denn schnell erkennt Charlie, dass ihre Tante für alle ein offenes Wort hat und für jede Gemütslage das passende Bonbon verabreicht. Es könnte in Glückshausen also recht friedlich ablaufen, wenn da nicht ein Gegenspieler - der Zauberer Süßholz - sein Unwesen treiben würde. Charlie und Agathe nehmen zusammen mit einer sprechenden Schildkröte den Kampf auf.


    „Meine verzauberte Freundin“ ist der Auftakt der Buchreihe „Der zuckersüßen Wunderladen“ um Charlie und ihre magische Tante. Annette Moser hat eine kindgerechte, fantasievolle Geschichte erdacht, die auch noch spannend ist und zeigt, wie wichtig es ist, dass man für andere Menschen ein offenes Ohr hat. Außerdem nimmt Freundschaft einen wichtigen Part im Buch ein. Ihre geschaffenen Figuren sind toll. Sowohl die guten, wie auch die bösen Charaktere. Im Zusammenspiel ergibt sich eine aufregende Geschichte.


    Gelesen wird das Hörbuch hauptsächlich von Uta Dänekamp, deren junge Stimme sehr gut zu Charlie passt. Des Weiteren hilft Mark Bremer an den jeweiligen Stellen mit männlichen Stimmen aus, wodurch der Eindruck eines Hörspiels entsteht. Dass die beiden gut zusammen sprechen, habe ich schon mehrfach erlebt, und auch hier passt es wieder hervorragend zusammen.


    Fazit: Ein tolles Kinderhörbuch aus dem Rubikon-Verlag, das Lust auf mehr macht, denn sowohl die Präsentation der beiden Sprecher, als auch die tolle Geschichte sorgen für gute Unterhaltung.


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    Die mittlerweile fast 20-jährige Pia fühlt sich sehr erwachsen, seit sie wegen ihrer Ausbildung nach München gezogen ist. Immerhin steht sie nun auf eigenen Beinen. Auf Drängen ihrer Familie kehrt sie jedoch für die Weihnachtstage zurück in ihr altes Zuhause, in ihr Jugendzimmer und in das altbekannte Chaos mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester. Eigentlich ist sie dafür schon zu alt aber wer weiß, vielleicht wird es ja auch weihnachtlich-schön. Doch statt alter Traditionen, duftender Weihnachtskekse und einem gemütlichen Heiligabend, muss Pia plötzlich ihre Eltern ersetzen, ihre Schwester bespaßen und sich auch noch mit dem nervigen Nachbarsjungen Nic herumärgern, der über die Weihnachtstage bei ihnen untergebracht wurde. Dafür ist sie nun wirklich zu alt!


    Anfangs kam mir die Protagonistin Pia etwas anstrengend vor. Ständig wiederholt sie, dass sie für dieses und jenes viel zu alt sei. Das passt zwar zum Titel der kurzen Erzählung, aber ist irgendwann ein kleines bisschen nervig. Zum Glück entwickeln sich Pia und die Geschichte weiter. Schnell entstehen Sympathien für die junge Frau, ihre Schwester und auch für Nic. Leider ist die Geschichte wirklich sehr kurz. Von Pia und Nic hätte ich gerne noch mehr gelesen.


    Natürlich wirft Engelmann ihren Figuren wieder Steine in den Weg und so läuft nichts wie geplant. Der Hörer kann manchmal mitleiden, aber auch über manches Schmunzeln. Für eine Weihnachtsgeschichte hätte es für meinen Geschmack gerne noch etwas weihnachtlicher sein können. Zwar spürt man eine gewisse besondere Atmosphäre, aber da ist noch ein bisschen Luft nach oben. Vanessa Eckart liest die Erzählung und hat eine sehr frische, angenehme Stimme, so dass man ihr gerne zu hört.


    Fazit: Eine schöne Weihnachtserzählung, die gerne noch etwas länger und etwas weihnachtlicher hätte sein können, deren Inhalt und Figuren jedoch Spaß machen und somit ist das Hörbuch sehr für einen kuscheligen Adventstag auf der Couch oder für ähnliche Gelegenheiten geeignet.


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    Vor einem Jahr wurde der Sohn von Till Berkhoff entführt. Mittlerweile hat Till die Hoffnung, dass sein Sohn noch lebt, aufgegeben. Er benötigt jedoch Gewissheit, um endlich abschließen zu können. Diese kann ihm nur der Mörder geben, doch der Tatverdächtige sitzt wegen zwei weiterer Kindstötungen im Hochsicherheitstrakt einer Psychiatrie und schweigt zu den Vorwürfen, auch Max getötet zu haben. Till bliebt daher nur eine Möglichkeit: er muss selbst Insasse der Anstalt werden und Kontakt zum potentiellen Mörder seines Sohnes aufnehmen.


    Jedes neue Buch von Sebastian ist seit Jahren Pflichtprogramm für mich. Bei „der Insasse“ hatte ich Glück und habe die „Limited Edition“ erhalten, bei der sich der Einband wie die gepolsterten Wände einer Zelle in einer Psychiatrie anfühlt und der Buchschnitt rot gefärbt ist.


    Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Außerdem hält Fitzek die Kapitel kurz, so dass ein schnelles Tempo entsteht. Hinzu kommt noch die Spannung, die mich bei diesem Buch durch die Seiten getrieben hat. Immer wieder setzt der Autor noch eins oben drauf. Man denkt als Leser schon, dass es nicht schlimmer kommen könnte, aber weit gefehlt, Fitzek hat immer noch eine Überraschung in petto. Ich fand die Handlung wirklich extrem spannend. Endlich einmal wieder ein richtiger Psychothriller!


    Die Auflösung war etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Ich bin auch noch nicht ganz sicher, ob diese Erklärung zu allem passt, was im Roman passiert ist. Aber auch wenn das Ende nicht ganz ideal für mich war, erhält der Roman eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne von mir.


    Fazit: In diesem Roman steckt tatsächlich Psychothriller! Fitzek hat mich über 350 Seiten extrem spannend unterhalten und daher absolut 5 Sterne für dieses Buch verdient.

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    Halloween wird seit Jahren in Deutschland immer beliebter. Dekorationen dazu bekommt man mittlerweile an jeder Ecke, aber zu einer richtigen Halloween-Party gehört dann natürlich auch entsprechendes Essen und Trinken und da kommt dieses Buch ins Spiel, welches 50 Rezepte zum Kochen und Backen bietet, die nicht nur lecker, sondern auch dekorativ sind.


    Das Buch bietet Süßes und Herzhaftes, wobei die Rezepte in folgende Kategorien aufgeteilt wurden: Fingerfood, Horrord’Oeuvre, Schlürf und Schlabber, Henkersmahlzeit, Schreilagen, Zuckerschocker, Aus dem Hexenofen und zum Abschluss gar garstig Gebräu.


    Die Seiten sind stets gleich aufgebaut. Die linke Seite besteht aus einem Farbfoto des fertigen Essens/Getränks. Die rechte Seite beinhaltet das Rezept mit einer kurzen Anmerkung dazu, gefolgt von einer Zutatenliste, einer Schritt-für-Schritt-Anleitung und den Angaben zur Menge und zur Zubereitungszeit. Bei den Getränken gibt es übrigens stets eine Variante mit und eine ohne Alkohol.


    Beim Ausprobieren war mir wichtig, dass das Ergebnis optisch ansprechend, die Anleitung brauchbar und das Gericht lecker ist. Ein paar Sachen sahen mir schon zu gruselig aus, um sie überhaupt zu testen, aber bei den anderen konnte ich mich austoben und bin belohnt worden. Die Ideen sind klasse und für die Umsetzung muss man definitiv kein Sternekoch sein. Wurstmumien, Friedhofsschmankerl, abgehackte Hexenfinger und die Brownie-Geister waren u.a. ein Knaller.


    Fazit: Wer seine Halloweenparty kulinarisch aufpeppen möchte, kommt an diesem Buch nicht vorbei! Toll Ideen, die vielfältig und gut umzusetzen sind.


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