Beiträge von ClaudiasBuecherregal

    Jedes Jahr bekommt mein Mann von mir einen selbstgebastelten Adventskalender. Da ich weiß, dass das Jahresende bei uns dieses Jahr stressig werden wird, habe ich nach einer Alternative gesucht, denn einen einfachen Schoko-Adventskalender wollte ich nicht kaufen und für einen großen, Selbstgebastelten wird die Zeit fehlen.


    Dabei bin ich auf den „Was ich an dir liebe“-Adventskalender gestoßen. Es ist ein kleines Büchlein (ca. 15,5 x 11 cm) als Hardcover mit Lesebändchen. Er beginnt mit einem Vorwort bei dem gefühlvoll aber nicht kitschig festgehalten wird, warum man diesen Kalender gewählt und ausgefüllt hat. Pro Tag gibt es je eine Vorder- und Rückseite. Die Vorderseite besteht lediglich aus den Ziffern 1-24 und kleinen Illustrationen zur Weihnachtszeit. Es gibt durchaus die Möglichkeit diese Seiten mit selbstgezeichneten Bildern zu verschönern oder mit Buntstiften etwas mehr Leben auf die Seiten zu bringen. Die Rückseite bietet dann Textvorschläge, die durch persönliche Sätze ergänzt werden sollen, z.B. „Warum du mein Weihnachten so besonders machst“ oder „Die schönste Geschichte über dich, die ich kenne, ist …“.


    Die meisten dieser Textvorschläge finde ich schön und inspirierend. Bei einigen werde ich schon noch länger überlegen müssen, was ich schreibe, aber mir wird dazu definitiv etwas einfallen. Ein paar wenige sagen mir jedoch nicht zu, wie z.B. „Ich habe dir noch nie gesagt, dass…“ (eigentlich habe ich schon alles gesagt) und „Es würde schön, wenn du es nicht von mir verlangen würdest, aber für dich würde ich sogar …“ (gar nicht erst auf dumme Gedanken bringen). Da bin ich am Überlegen, ob ich diese Seiten evtl. einfach mit einem schönen Foto überkleben werde. Das Buch endet mit fünf beinahe leeren Seiten, die für Texte, Zeichnungen oder Fotos dienen sollen. Was die dort machen ist mir nicht ganz klar, denn nach 24 Tagen ist der Kalender halt „abgearbeitet“.


    Fazit: Mir gefällt die Aufmachung des Buches, auch wenn das Innenleben recht simpel gehalten ist. Dadurch kann man selbst noch etwas kreativ werden. Das Lesebändchen ist sinnvoll, damit man nicht täglich erst durch das Buch blättern muss, um die richtige Stelle zu finden. Die meisten Textvorlagen finde ich gut, sie inspirieren zu schönen Liebesbotschaften. Bei den anderen werde ich kreativ werden und mir etwas einfallen lassen. Schön ist auf jeden Fall, dass ich das Buch schon in einer nicht stressigen Zeit vorbereiten kann und dann hoffe ich, dass mein Ehemann seine Neugier im Zaum halten kann und sich tatsächlich immer nur den jeweiligen Tag anschaut, denn theoretisch kann niemand den Beschenkten daran hindern, diesen gleich am ersten Tag komplett zu lesen.


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    Ich bin ein Thermomix® Anfänger und daher gibt es mir Sicherheit mich anhand von Büchern an diesem Gerät zu versuchen, denn es gibt doch eine Menge Einstellmöglichkeiten, für die ich einfach noch kein Gefühl habe.


    Das große Mix Dich Schlank Kochbuch ist eins von meinen ersten beiden Thermomix®-Koch-/Backbüchern, die ich mir geholt habe. Daher fand ich die Einleitung zum Thermomix® sehr hilfreich. Daneben gibt es mit knapp 40 Seiten noch eine ziemlich umfangreiche Einleitung in das Thema Low Carb. Ich selbst mache eher WeightWatchers als Low Carb, weil ich leider sehr auf Kohlenhydrate stehe, aber da ich natürlich auch mit dem Thermomix® kalorien- und fettbewusst kochen möchte und es bisher keine Zusammenarbeit zwischen WeightWatchers und dem Thermomix® gibt, habe ich mir gedacht, dass Low Carb auch eine gute Idee sein könnte. Zumindest einfacher, als meine vorhandenen Rezepte im Thermomix® zu versuchen, wenn ich noch gar nicht alle Einstellmöglichkeiten des Gerätes beherrsche.


    Die Aufmachung ist sehr gelungen. Das Buch ist eine gebundene Ausgabe und hat daher einen stabilen Einband. In der Regel besteht eine Doppelseite aus dem Rezept und einem ganzseitigen Foto des fertigen Produkts. Bei den Rezepten stehen jeweils die Zubereitungszeit, die Gesamtzeit sowie eine evtl. Ruhezeit dabei. Außerdem die Nährwerte, die Zutaten, was zusätzlich noch benötigt wird (z.B. eine Auflaufform für das vegetarische Chilli) und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der man wirklich nichts falsch machen kann. Diese Anleitungen sind absolut verständlich und die tollen Farbfotos lassen einen sofort das Wasser im Mund zusammen laufen. Schade finde ich lediglich, dass der Zuckergehalt nicht angegeben wird, aber das ist bei den Thermomix®-Rezepten scheinbar immer der Fall.


    Thematisch sind die Rezepte unterteilt nach Frühstück, Snacks, Suppen & Salate, Hauptmahlzeiten, Desserts, Getränke und Gewürzmischungen. Es ist auch möglich über ein Register schnell zum richtigen Rezept zurückzufinden. Die Themengebiete finde ich gut gewählt, denn so kann man bei Bedarf sich auch ganze Tage mit Low Carb Rezepten gestalten oder eben nur einzelne Mahlzeiten ersetzen.


    Beim ersten Durchblättern muss ich zugeben, dass ich weiß, warum ich eigentlich kein Low Carb mache. Ich habe jedoch sehr leckere Rezepte getestet wie z.B. den Melonensalat oder die gefüllten Putenrouladen. Außerdem habe ich Dinge getestet, die mir nie eingefallen wären, wie z.B. eine Pizza mit Blumenkohlteig. Des Weiteren konnte ich Rezepte wie Lachsfilet mit Brokkoli einfach um Reis oder Kartoffeln ergänzen, wodurch ich dann das Gefühl hatte „eine ganze Mahlzeit gegessen zu haben“ und trotzdem war es von den Kalorien und vom Fettgehalt noch top.


    Fazit: Bei diesem Kochbuch gefallen mir nicht alle Rezepte, weil ich einfach sehr auf Kohlenhydrate stehe und nicht mit jedem Gemüse Gutfreund bin. Trotzdem habe ich genügend leckere Rezepte gefunden, so dass ich ab und an gerne auf Kohlenhydrate verzichten werde, was für die Abnahme und den Körper sicherlich gut ist.



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    Ich bin ein Thermomix® Anfänger und daher gibt es mir Sicherheit mich anhand von Büchern an diesem Gerät zu versuchen, denn es gibt doch eine Menge Einstellmöglichkeiten, für die ich einfach noch kein Gefühl habe.


    Das große Mix Backbuch ist eins von meinen ersten beiden Thermomix®-Koch-/Backbüchern, die ich mir geholt habe. Daher fand ich die Einleitung mit Themen wie Symbole und Funktionen, Reinigung des Mixtopfs oder die kleine Warenkunde sehr hilfreich. Alle anderen werden diese sechs Seiten sicherlich verschmerzen können. Danach folgen dann über 100 Rezepte in den Kategorien: Grundteige, Kuchen & Torten, Süßes Gebäck, Weihnachtsbäckerei, Herzhaftes Gebäck, Brot & Brötchen sowie Backmischungen. Es ist auch möglich über ein Register schnell zum richtigen Rezept zurückzufinden.


    Zunächst war ich etwas skeptisch. Ein Backbuch für den Thermomix® und dann kann der ja nicht einmal backen. Das stimmt, aber ich habe festgestellt, dass er trotzdem eine große Hilfe ist. Teig kneten ist zum Beispiel nicht mehr anstrengend, sondern im Handumdrehen erledigt. Vor allem Streusel für Streuselkuchen haben wir sonst immer mit der Hand geknetet, jetzt den Thermomix® für 10 Sekunden beschäftigt und es ist erledigt. Außerdem macht es Spaß sich Brot und Brötchen selbst zu backen, was wir sonst nie gemacht haben.


    Klasse ist auch, dass es mit den Grundteigen anfängt, denn mit den Belägen ist man anschließend total flexibel und kann auch einmal außerhalb des Rezeptbuches etwas Tolles zaubern. Was wir bisher getestet haben, ist alles gelungen und schmeckte sehr gut, z.B. Pizzateig (den Belag haben wir variiert), Chili-Käse-Schnecken, Muffins, Baguette mit Knoblauchbutter etc. Außerdem freue ich mich jetzt schon auf die Weihnachtszeit, denn die Rezepte klangen auch richtig lecker.


    Neben den Rezepten finde ich die Aufmachung sehr gelungen. Das Buch ist eine gebundene Ausgabe und hat daher einen stabilen Einband. In der Regel besteht eine Doppelseite aus dem Rezept und einem ganzseitigen Foto des fertigen Produkts. Bei den Rezepten stehen jeweils die Zubereitungszeit, die Gesamtzeit sowie eine evtl. Ruhezeit dabei. Außerdem die Nährwerte, die Zutaten, was zusätzlich noch benötigt wird (z.B. eine Gugelhupfform für den Schoko-Nuss-Gugelhupf) und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der man wirklich nichts falsch machen kann. Diese Anleitungen sind absolut verständlich und die tollen Farbfotos lassen einen sofort das Wasser im Mund zusammen laufen.


    Schade finde ich lediglich, dass der Zuckergehalt nicht angegeben wird, aber das ist bei den Thermomix®-Rezepten scheinbar immer der Fall.


    Fazit: Dieses Backbuch hat mich optisch und inhaltlich überzeugt. Eine tolle Mischung aus Grundteigen, bekannten Rezepten, die für den Thermomix® abgeändert wurden, und tollen neuen Ideen. Dabei ist es klasse, dass es nicht nur süßes Gebäck gibt, sondern auch herzhafte Rezepte und reichlich Brot- und Brötchenideen. Ein toller Rezepte-Mix in diesem Mix-Backbuch, an dem wir sicherlich noch lange Freude haben werden.



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    Das Leben in den USA hat sich grundlegend geändert. Per Gesetz dürfen Frauen nur noch einhundert Wörter am Tag verwenden. Bei Übertreten dieser Grenze sorgt ein Armband dafür, dass diese Frauen mit Stromschläge bestraft werden. Jean McClellan, vierfache Mutter, kann diese Entwicklung nicht glauben, aber die Auswirkungen sieht sie jeden Tag, denn das Leben verändert sich grundlegend. Als Wissenschaftlerin kann sie natürlich nicht mehr arbeiten, doch aufgrund ihrer besonderen Begabung erhält sei eine Ausnahmegenehmigung, um an einem bestimmten Projekt zu forschen. Diese Gelegenheit will sie nutzen, nicht nur für sich, sondern vor allem auch für ihre kleine Tochter. Doch die Verräter stehen an jeder Ecke, haben Kameras installiert und Verstöße und Aufstände werden weit schlimmer bestraft, als nur mit Stromstößen.


    Die Dystopie spielt im 21. Jahrhundert, daher fühlt sie sich extrem realitätsnah an und man spürt, wie schnell unsere Welt sich in eine solche verändern könnte, kleine Schritte am Anfang, die noch keiner richtig wahrnimmt, bis es irgendwann zu spät. Unglaublich erschreckend. Am Anfang habe ich tatsächlich Beklemmungen beim Lesen bekommen, als die Autorin mir offenbart hat, was für Auswirkungen das hat. Die Sprache ist ja allgegenwärtig, daher ist sie einem gar nicht richtig bewusst, sondern wir nehmen sie als selbstverständlich hin. Aber in diesem Szenario ist sie eben nicht mehr. Frauen dürfen nicht mehr arbeiten, sind von jeglichen sozialen Kontakten abgeschnitten, können ihre Kinder nicht mehr trösten oder ihnen Gute-Nacht-Geschichten vorlesen. In der Schule gibt es nur noch Frontalunterricht und gerade den jungen Mädchen wird eingetrichtert, sie sollen lernen ergebene, pflichtbewusste Ehefrauen zu werden. Und das sind nur einige wenige Beispiele, wie das Leben von Frauen durch das neue Gesetz beschnitten wurde. Das Buch hat mich daher tatsächlich sehr aufgewühlt und schon beinahe böse gemacht.


    In der Mitte hat mich das Buch nicht mehr ganz so gepackt, wie am Anfang, was evtl. einfach daran lag, dass ich mich an diese entsetzliche Lage schon „gewöhnt“ hatte. Trotzdem bleibt die Handlung weiterhin interessant. Leider hat das Ende dafür gesorgt, dass es kein 5-Sterne-Buch geworden ist. Es kommt viel zu plötzlich, besitzt keine Details mehr, sondern die Autorin hat einen sehr einfach Ausstieg aus dem Roman gewählt, der mich total unbefriedigt zurückgelassen hat und auch nicht zum Rest des Romans passt.


    Fazit: Auch wenn mich die Umsetzung des Endes enttäuscht hat, sollte man dieses Buch lesen, wenn man die Thematik interessant findet. Mich hat das Buch emotional aufgewühlt und erst einmal vor Augen geführt, wie wichtig diese Sprache für uns Menschen ist und wie leicht wir in eine ähnliche Situation abdriften könnten. Ein tolles Debüt der Autorin!


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    Im Jahre 1830 ist Mary ein Teenager, die mir ihren Eltern und ihren drei älteren Schwestern auf einem Bauernhof lebt. Da ihr Vater keinen Sohn bekommen hat, müssen seine Töchter von morgens bis abends schuften, um diesen „Fehler“ wieder gut zu machen. Marys Leben ändert sich jedoch, als sie ins Pfarrhaus zieht. Sie soll dem Pfarrer und seiner Haushaltshilfe bei der Pflege seiner Ehefrau helfen. Dort lernt Mary ein ganz anderes Leben kennen. Sie muss zwar auch viel arbeiten, aber diese Tätigkeiten sind körperlich nicht so anstrengend und sie hat sogar Zeit in Lesen und Schreiben unterrichtet zu werden. Ein paar Monate später ändert sich Marys Leben jedoch erneut.


    Aufgrund der vielen positiven Rezensionen und der Thematik gemäß der Kurzbeschreibung wollte ich das Buch schon lange lesen. Zunächst war ich über den Schreibstil verwundert. Mary hat gerade erst Lesen und Schreiben gelernt und die Autorin hat ihren Roman so verfasst, als würde Mary die Geschehnisse des letzten Jahres selbst zusammentragen. Dadurch ist der Schreibstil sehr einfach, es gibt keine Kommata und auch keine Anführungszeichen bei wörtlicher Rede, was zunächst etwas wunderlich zu lesen ist. Trotz der Schlichtheit habe ich mich manchmal gefragt, ob das Niveau nicht trotzdem etwas zu hoch ist für einen Lese- und Schreibanfänger.

    Mary ist eine sehr interessante Protagonistin. Sie ist einfühlsam, fleißig und obwohl sie eigentlich nie in einer Position ist, in der sie sich etwas herausnehmen darf, lässt sie sich den Mund nicht verbieten und sagt ihre ehrliche Meinung frei heraus. Leider ist diese Figur auch das Beste am Roman, welcher wenig Atmosphäre besitzt und so ungefähr jedes Klischee bedient, dass man sich bei diesem Setting vorstellen kann. Obwohl der Roman recht kurz ist, gibt es zahlreiche Wiederholungen (in Marys Leben gibt es halt nicht viel Abwechslung) und leider war alles an der Handlung für mich vorhersehbar. Natürlich darf ein Roman ungeschönt die Position von Frauen in der damaligen Zeit aufführen und dabei darf der Autor sich auch Klischees bedienen, denn die gab es damals sicherlich zuhauf, aber das alleine reicht meiner Meinung nach nicht und das hebt sich nicht von anderen Roman ab.


    Fazit: Marys Leben im frühen 19. Jahrhundert wird anschaulich geschildert. Sie ist eine tolle Protagonistin, aber leider konnte mich der Roman inhaltlich nicht überzeugen. Man kann den Roman lesen, aber ich hatte mehr davon erwartet.

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    Mit knapp 850 Seiten besitzt der Reiseführer einen unglaublichen Gehalt an Informationen. Ich habe ihn mir für eine 2,5 wöchige US-Westküsten-Rundreise besorgt, die wir komplett alleine geplant haben. Aufgrund des Reiseführers haben wir uns dann für Ziele und Zwischenstopps entschieden und die Zeit für die einzelnen Stationen geplant.

    Toll finde ich, dass sich knapp 200 Seiten mit der Planung und den Vorbereitungen beschäftigen. Dort wird u.a. Folgendes thematisiert: Individuell oder pauschal reisen, mit PKW, Camper oder Zelt, Klima, zu erwartende Kosten, Einreisebestimmungen, Versicherungen und Finanzen, abweichende Verkehrsregeln, verschiedene Unterkunftsarten.

    Damit ist man schon einmal perfekt vorbereitet, was das Drumherum angeht.


    Dann geht es um die Reiserouten. Es gibt größere Kapitel zu den Großstädten wie z.B. L.A., San Diego, Las Vegas oder San Francisco, aber auch Routenvorschläge, wie man am besten von A nach B kommt und was am Wegesrand noch alles Spannendes zu finden ist. Man kann somit entweder diesen Routen 1:1 folgen, sie natürlich auch rückwärts abarbeiten oder einfach nur die Teile herauspicken, die von Interesse sind.

    Durch Fotos und Karten wird das Ganze sehr anschaulich und man verspürt den Drang sofort dorthin zu wollen. Oft gibt es zu den Tipps Eintrittspreise, Öffnungszeiten, weiterführende Internetlinks o.ä. Ich habe mit der 2017-Ausgabe gearbeitet, daher waren die meisten Daten aktuell. Aber ansonsten erhält man immerhin eine Tendenz, ob etwas eher 5, 50 oder 500$ kostet.

    Sehr hilfreich war auch die Faltkarte, auf der alle Nationalparks abgebildet waren, denn diese waren stets ein Ziel von uns.


    Ich war überwältigt von der Anzahl von Tipps und Informationen, die dieser Reiseführer bietet. Es ist zwar zeitintensiv sich damit intensiv auseinander zu setzen, aber dafür fühlt man sich hinterher wirklich gut vorbereitet. Ich hätte mir lediglich manchmal gewünscht, dass auch mehr Adressen fürs Navi genannt werden. Unseres konnte man z.B. nicht mit den Namen der Sehenswürdigkeiten füttern, sondern nur mit Adressen und so haben wir zwei Sehenswürdigkeiten, die an der Straße liegen sollten, einfach nicht gefunden.


    Fazit: Dieses Buch ist ideal für selbstorganisierte Rundreisen im Westen der USA. Viele Informationen und hilfreiche Tipps fürs Planen sind vorhanden und dann eine unglaublich hohe Anzahl an Sightseeing-Tipps, die einen nicht nur an bekannte, sondern auch etwas unbekanntere Plätze führt. Bis auf minimale Verbesserungswünsche hat der Reiseführer unsere Erwartungen sogar übertroffen und kann daher ohne Bedenken empfohlen werden.


    · Taschenbuch: 852 Seiten

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    Für Urlaube greife ich extrem gerne auf die CityTrip Reiseführer des Verlages Reise Know-How zurück. Manchmal passen diese Städtereiseführer aber nicht - wie in diesem Fall. Der Plan war es eine Reise zum Brocken zu organisieren. Aber was macht man drum herum? Daher brauchten wir einen Reiseführer der die ganze Umgebung betrachtet und haben uns diesen Harz-Reiseführer ausgesucht.


    Die Schwerpunkte liegen bei folgenden Gebieten:

    • Rund um den Brocken
    • Der Oberharz
    • Goslar
    • Unterharz
    • Nördliches Harzvorland
    • Mansfelder Land und östliches Harzvorland
    • Südharz und Kyffhäuser

    Dazu gibt es zahlreiche Karten, praktische Reisetipps und Infos zu Land und Leute.


    Es gibt so viele Tipps, so dass die bekanntesten Highlights gelb markiert wurden. Somit kann jeder entscheiden, ob er eher Mainstream unterwegs sein möchte oder sich an die Insider-Tipps hält. Je nach Standort bekommt man Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Unterkünften, Essen und Trinken oder auch Infos zur Stadtgeschichte. Fast jede Doppelseite besitzt zusätzlich ein Foto, wodurch die Tipps des Reiseführers sehr anschaulich präsentiert werden.


    Durch den Reiseführer bekommt man einen tollen Eindruck, was es im Harz (bzw. in unserem Fall: um den Brocken herum) alles zu unternehmen und zu entdecken gibt. Damit war es wirklich leicht sich einen individuellen Urlaub selbst zusammen zu stellen. Zum Herumreisen reichen die vorhandenen Karten nicht aus, aber dafür hatten wir ein Navi. Mit der Auswahl der Tipps waren wir jedoch sehr zufrieden und haben auch vor Ort gerne noch einmal die Informationen zu den Sehenswürdigkeiten nachgelesen.


    Fazit: Der Reiseführer gibt einem eine super Möglichkeit sich ganz einfach über die Harz-Gegend zu informieren, um sich somit eigene Urlaube mit unterschiedlichen Zielen/Ausflügen individuell zusammen zu stellen. Optisch und inhaltlich sehr ansprechend sowie informativ. Mit diesem Reiseführer ist man für einen Harzurlaub, dessen Vorbereitung und Umsetzung sehr gut ausgerüstet.


    • Taschenbuch: 336 Seiten
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    Der kompakte Reiseführer "CityTrip Los Angeles" von Reise Know How hat 144 Seiten, eine flexible aber stabile Bindung und ist somit ideal, um ihn auf Reisen stets in der Hand(-tasche) dabei zu haben. Der Reiseführer bietet außer vielen Informationen im vorderen Teil der Klappbroschur eine Karte von Downtown LA und im hinteren Teil eine Übersichtskarte der verschiedenen Startviertel. Des Weiteren gibt es einen großen Faltplan zum Herausnehmen, der die gleichen Karten beinhaltet sowie eine Karte der Bezirke Hollywood und Beverly Hills Zusätzlich gibt es noch eine kostenlose Web-App für Smartphone, Tablet und PC.


    Aufbau des Reiseführers:

    • neun "nicht verpassen!"-Tipps in einer komprimierten Übersicht zu Beginn des Reiseführers
    • Inhaltsverzeichnis mit Benutzungshinweisen und Abkürzungsverzeichnis
    • Auf ins Vergnügen (Tipps für Citybummler, Kauflustige, Genießer, …)
    • Am Puls der Zeit (die Geschichte von LA)
    • Los Angeles entdecken (Sightseeing-Tipps nach Stadtteilen sortiert)
    • Praktische Reisetipps nebst An- und Rückreise, Unterkünften, Ein- und Ausreisebestimmungen, Transportmöglichkeiten usw.
    • Anhang


    Für Städtetrips liebe ich die CityTrip Reiseführer des Reise Know-How Verlages. Es wurden 41 Sightseeing Tipps in und um L.A. ausführlich erläutert, oft mit Fotos und vor allem mit hilfreichen Informationen wie Adresse, nächstgelegene U-Bahn- oder Bus-Station, Öffnungszeiten oder Preisen versehen. Dazu kommen noch zahlreiche Tipps für Hotels, Bars, Museen, Einkaufsmöglichkeiten usw. Dank der durchnummerierten Tipps findet man sich schnell zurecht, denn diese Zahlen sind auch im Stadtplan abgedruckt. Somit war es einfach die interessanten Sehenswürdigkeiten auf der Karte zu markieren und individuelle Tagespläne zusammenzustellen. Außerdem konnte man aufgrund der Nummern im Stadtplan schnell die Informationen im Reiseführer wiederfinden und sich diese dann vor Ort noch einmal durchlesen. Das System erscheint simpel, funktioniert aber perfekt.


    Die Tipps fand ich erneut sehr gut präsentiert, so dass schnell klar war, wo/wie wir die Zeit in LA verbringen wollten. Problematisch ist jedoch, dass sich in LA die Sightseeing-Tipps nicht größtenteils auf Downtown beschränken und es somit schwierig ist, brauchbare Karten in das Buch zu integrieren. So fand ich es z.B. sehr schade, dass der Faltplan die gleichen Karten (lediglich etwas größer) beinhaltet, wie die Teile der Klappbroschur. Da wäre es vielleicht schöner mehr Karten der Beach Cities einzubauen.


    Fazit: In L.A. lassen sich die Sehenswürdigkeiten leider nicht so schön zentral präsentieren, wie in anderen Städten, wo sich diese meistens auf Downtown konzentrieren. Trotzdem hat der Reiseführer es ermöglicht, sich einen guten Überblick über die Stadt zu verschaffen und die vorhandene Zeit sinnvoll zu investieren. Lediglich die größeren Karten fand ich dieses Mal nicht so sinnvoll gewählt, wie es bei anderen CityTrips der Fall war. Trotzdem kann mit diese Städteführer eine tolle Zeit in L.A. verbringen.




    · Taschenbuch: 144 Seiten

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    Bis zu Lakes Volljährigkeit sind es nur noch wenige Tage. Ihr Eintritt ins Erwachsensein wird jedoch von einer schwierigen Entscheidung überschattet. An ihrem Geburtstag darf sie einen Menschen bestimmen, der von den Toten wiederauferstehen wird. Jahrelang war klar, dass sie dieses Geschenk für ihren Bruder einsetzen würde, der dann nicht mehr querschnittsgelähmt sein würde. Allerdings sind vor wenigen Tagen bei einem Unfall ihr Freund und ihre beste Freundin ums Leben gekommen. Wie soll man sich entscheiden, wen man zurück haben möchte? Die beste Freundin, die große Liebe oder den Bruder, der sich selbst aufgegeben hat und sein Leben nicht mehr lebenswert findet.


    Mich hat die Idee des Romans von Anfang an fasziniert. Chandler Baker hat sich eine Welt erdacht, die genauso ist, wie unsere, nur mit dem besonderen Geschenk zur Volljährigkeit jemanden wiederauferstehen zu lassen. Sie wirft ihre Protagonistin und Ich-Erzählerin in ein ziemliches Dilemma und nutzt dabei die Möglichkeit die Kapitel in unterschiedlichen Zeiten spielen zu lassen. Teilweise befindet sich der Leser in den letzten Tagen des Countdowns bis zum Geburtstag, teilweise werden aber auch Erlebnisse aus Lakes Leben aufgegriffen, die bereits mehrere Wochen oder gar Jahre zurück liegen. Dadurch erhält man einen guten Einblick in Lakes Leben, ihre Freundschaften und ihre Familie.


    Der Autorin ist es gelungen das Thema toll umzusetzen und die Thematik von allen Seiten zu beleuchten. Die Handlung ist emotional und hat mich beim Lesen berührt. Vor allem Lakes Zerrissenheit ist nachvollziehbar und bis kurz vor Schluss war ich nicht sicher, wie sie sich entscheiden würde.


    Fazit: Des Öfteren kommt es vor, dass ich das Gefühl habe, das ein Autor das Potenzial seiner Geschichte nicht ausgeschöpft hat. Bei diesem Roman ging es mir nicht so. Baker hat die Idee toll umgesetzt, einen flüssigen Schreibstil und sogar noch eine große Überraschung im Roman eingebaut. Das Buch ist wirklich lesenswert und bietet so viele Ansätze, die ich hier nicht erwähnt habe, da ich nicht spoilern möchte. Wer die Grundidee interessant findet, sollte unbedingt zu diesem Roman greifen!


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    Ein Serienkiller treibt sein Unwesen in Berlin. Bereits drei Menschen sind ihm zum Opfer gefallen, doch die Ermittler tappen noch im Dunkeln. Für Henry Frei und seine Kollegen sind einfach keine Zusammenhänge zwischen den Opfern bzw. den Morden zu erkennen, doch ohne diesen ist eine Aufklärung unmöglich. Ein weiterer Hinweis führt sie jedoch auf neue Spuren.

    Währenddessen möchte Rebecca ihrem Freund Andreas einen Heiratsantrag machen. Doch dann kommt alles anders und plötzlich hat Rebecca das Gefühl, niemandem mehr trauen zu können - erst recht nicht Andreas.


    Nach „Böses Kind“ ist „Stille Schwester“ der zweite Fall für Kriminalkommissar Henry Frei und seine Kollegin Louisa Albers. Band eins habe ich erst vor wenigen Tagen gelesen und war froh, dass ich gleich mit Band zwei weitermachen konnte, denn der Auftaktroman endet mit einem fiesen Cliffhanger. Die Fortsetzung setzt nicht nahtlos an, aber dieser Handlungsstreifen wird im Roman wieder aufgenommen und spannend weitergeführt. Daher sollten Neueinsteiger auch unbedingt mit „Böses Kind“ beginnen.


    Wie auch im ersten Band bedient sich Krist fleißig an Perspektivwechseln. Durch kurze Kapitel springt er meistens zwischen der Sicht des Kommissars und der Sicht von Rebecca hin und her. Für Henry Frei hat man daher mittlerweile schon ein gutes Gefühl entwickelt und er erscheint mir sympathisch und authentisch. Seine Kollegin Albers hingegen ist nicht ganz so gut zu greifen, was aber nicht weiter stört.


    Erneut baut Krist zwei offensichtliche Handlungsstränge auf und führt diese später im Rahmen des Romans zusammen. Wer also den Aufbau aus dem ersten Buch mochte, dem wird es auch bei diesem Roman gefallen. Die Geschichte ist interessant und mir gefällt es, wie sich die Handlungsstränge nach und nach verweben. Für einen Thriller hätte ich mir noch mehr Nervenkitzel gewünscht und ich finde es etwas schade, dass ich zwar die Auflösung für absolut gelungen halte, aber ich das Motiv nicht verstanden habe und auch zwischen Andreas und Rebecca noch einiges offen ist. Ob das im dritten Roman, der Anfang 2019 erscheinen wird, wieder aufgegriffen wird, weiß ich nicht. Ich hätte es mir jedoch in diesem Roman gewünscht, da es einfach so eng zu der Handlung in diesem Buch dazugehört, dass mich das Fehlen etwas unbefriedigt zurücklässt.


    Fazit: Das Buch ist analog zu seinem Vorgänger geschrieben. Wer dieses mochte, wird auch seine Freude an der Fortsetzung haben, denn Krist ist seinem Stil treu geblieben. Tolle Charaktere, eine intelligente Verknüpfung der Handlungsstränge, ein flüssiger Schreibstil und der Verzicht auf unnötiges Drumherumgeschreibsel konnten darüber hinweg trösten, dass dieses Mal zwei wichtige Fragen unbeantwortet geblieben sind und dass es für meinen Thriller-Geschmack noch etwas spannender hätte sein können. Ich freue mich aber schon auf den dritten Band um Frei und sein Team und bin gespannt, welche Idee Martin Krist sich dafür überlegt!


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    Mittlerweile sind Lina und das Pony Bulli ein Herz und eine Seele geworden. Zusammen genießen sie die Sommerferien und Lina strengt sich an endlich reiten zu lernen. Sie macht tolle Fortschritte, doch für das Hofturnier ist sie noch nicht gut genug. In einem Streitgespräch mit zwei eingebildeten Zicken behauptet Lina jedoch ohne nachzudenken, dass sie das Turnier gewinnen wird - plötzlich muss sie also teilnehmen und Bulli will sie unterstützen, wo er nur kann. Das Reitturnier läuft gar nicht so schlecht für die beiden, bis eine Geldkassette verschwindet und Lina verdächtigt wird. Eine Frechheit! Die beiden machen sich auf die Suche nach der Wahrheit.


    „Ein Pony lernt reiten“ ist der zweite Band der Bulli & Lina Reihe und setzt inhaltlich unmittelbar nach dem Auftaktband „Ein Pony verliebt sich“ an. Es sind immer noch Sommerferien und Lina und ihre Mutter befinden sich auf dem Hof ihres Onkels, der neben dem Reiterhof von Lukas‘ Eltern liegt. Lina, die bisher kein Pferdefreund war, ist mittlerweile ganz vernarrt in Bulli, das ehemalige Turnierpony, und auch das Reiten gelingt ihr schon ganz gut. Kein Wunder, denn Bulli unterstützt sie tatkräftig - schließlich hat er jahrelange Erfahrung. Die Freundschaft der beiden ist total süß beschrieben und als Hörer ist es ein Genuss die Geschichte sowohl aus Linas als auch aus Bullis Perspektive geschildert zu bekommen.


    Wie gewohnt hat Frauke Scheunemann Bullis Blickwinkel übernommen und Antje Szillat schildert Linas Sicht der Dinge. Im Hörbuch wird Bulli erneut von Oliver Kalkofe und Lina von Marie Bierstedt gelesen. Beide Sprecher passen total gut zu den Rollen. Die Autorinnen und die Sprecher schaffen es zusammen, dass beide Protagonisten sympathisch und authentisch erscheinen. Außerdem funktioniert die Situationskomik im Hörbuch besonders gut.


    Wie schon im Auftaktband geht es um Freundschaft, die Liebe zwischen einem Mädchen und ihrem Pony, zwischenmenschliche Gefühle generell und auch Mut, denn die beiden Autorinnen haben erneut einen kleinen Krimimalfall in die Handlung eingebaut.


    Fazit: Band zwei gefällt mir sogar noch besser als der Auftaktband. Die Autorinnen legen einen frischen Schreibstil hin, haben sich mit Lina und Bulli tolle Protagonisten erschaffen und eine Handlung erdacht, die nie Langeweile aufkommen lässt.

    Band drei wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 erscheinen und ich hoffe sehr, dass es dann zum Roman auch wieder ein Hörbuch geben wird – bitte mir den gleichen Sprechern.



    • Audio: 2 CDs – ca. 144 Minuten

    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre

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    Bei Norah ist ein Neustart fällig. Diesen beginnt sie in Wien. Doch die Stadt empfängt sie nicht so herzlich, wie sie es sich erhofft hatte. Die Leute sind zurückhaltend und sie findet nicht schnell Anschluss, stattdessen scheint es in Wien vor Verrückten zu wimmeln. Anders kann es sich Norah jedenfalls nicht erklären, als eine Bettlerin sie auf der Straße anspricht und ihr sagt „Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.“ Zunächst will Norah diese Aussage als Unsinn abtun, doch so ganz gelingt ihr dieses nicht, denn das Datum ist von Bedeutung und als sie dann auch noch einen Mann namens Arthur Grimm kennenlernt und jemand aus ihrem Bekanntenkreis stirbt, weiß Norah nicht mehr, wem oder was sie noch trauen darf.


    Auf „Der Schatten“ habe ich mich schon Monate lang gefreut und daher auch sofort zugegriffen, als es endlich erhältlich war. Melanie Raabe entführt den Leser nach Wien, eine Stadt, die ich selbst schon bereist und als sehr behaglich und schön empfunden habe. Doch in ihrem Roman ist die österreichische Hauptstadt nicht besonders einladend, sondern spiegelt eine kühle Atmosphäre wieder. Mit kurzen Kapiteln (im Schnitt ca. sechs Seiten) hat die Handlung ein hohes Erzähltempo und dank des guten Schreibstils lässt sich der Roman sehr gut und flüssig lesen.


    Die Handlung baut sich gekonnt auf, bis sie in einem tollen Finale gipfelt. Ich habe lediglich einen Kritikpunkt und das ist die Spannung im Roman. Raabe schafft es immer wieder einen Hauch Psychothrillerfeeling aufkommen zu lassen, aber das Spannungsniveau kann nicht gehalten werden, es verschwindet leider, um dann später erneut aufgebaut zu werden, aber dann genauso wenig genutzt wieder zu zerrinnen. Das ist sehr schade, denn die Ansätze sind stets toll, aber leider schaukelt sich so die Spannung nicht automatisch immer höher, was ich mir bei einem Thriller erhoffe.


    Fazit: Der Aufbau der Handlung und die verwendeten Themen haben mir sehr gefallen. Leider konnten einzelne Spannungsansätze nicht weiterverwendet werden, wodurch mir das Spannungsniveau durchgängig zu niedrig war. Trotzdem ist das Buch auf jeden Fall lesenswert und die Auflösung gelungen.


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    Sechs Wochen Sommerferien auf dem Lande, gleich neben einem Pferdehof. Für viele kleine Mädchen wäre das der Wahnsinn! Doch nicht für Lina. Sie hasst das Landleben, den Geruch und hat schreckliche Angst vor Pferden. Zum Glück darf sie über die Ferien zuhause bleiben und Kunstunterricht nehmen, denn Malen ist ihre Leidenschaft. Spontan wirft ihre Mutter diese Pläne jedoch über Bord, denn Sie müssen Linas Onkel auf dem Hof aushelfen und schon ist sie mitten im Landleben, umgeben von Ponys und Pferden. Besonders eins scheint einen Narren an ihr gefressen zu haben, denn Bulli scheint ihr auf Schritt und Tritt zu folgen, so sehr Lina ihn auch davon abzuhalten versucht. Ob Bulli doch noch ihr Herz für sich gewinnen kann?


    Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Perspektiven geschildert. Zum einen aus Sicht der kleinen Lina, die aufgeweckt und frech ist, und ihre Ruhe vor Bulli haben will. Zum anderen aus der Sicht des Ponys Bulli, der sich in Lina verliebt hat und sich unbedingt mir ihr anfreunden will. Passenderweise wurde das Buch auch von zwei Autorinnen geschrieben, nämlich von Frauke Scheunemann, die aus Bullis Sicht schreibt (dass sie Tierperspektiven beherrscht wissen ihre Fans spätestens seit den Romanen um den Kater, Winston) und Antje Szillat, die Linas Perspektive schildert, und schon zahlreiche Kinder- und Pferderomane geschrieben hat. Diese Arbeitsteilung wurde auch bei den Sprechern vorgenommen. Der Komiker Oliver Kalkofe erweckt das Pony zum Leben und Marie Bierstedt verleiht Lina eine Stimme. Mir gefällt es sehr, dass beide Perspektiven geschildert werden. So kann man die Beweggründe von beiden gut nachvollziehen und dazu ist es perfekt, dass zwei Sprecher gewählt wurden, so dass man bei den Perspektivwechseln nicht durcheinander gerät.


    Bulli und Lina sorgen im Auftaktband bereits für Spaß beim Hörer. Die beiden Sprecher vertonen die spaßige Kindergeschichte gekonnt und Scheunemann und Szillat wissen einfach, was sie tun. Die Handlung ist kindgerecht, frech, aufgeweckt, lustig und auch etwas spannend, denn einer kleiner Kriminalfall eignet sich, bei dem Bulli und Lina zusammen halten müssen.


    Fazit: Ich selbst bin kein Pferde(buch)liebhaber und trotzdem habe ich dieses Hörbuch sehr gerne gehört, denn Lina ist kein typisches Pferdemädchen und Bulli kein typisches Pony. Sehr humorvoll unterhalten die beiden Autorinnen und ich freue mich schon auf den zweiten Band, der gerade erschienen ist.


    · Audio: 2 CDs – ca. 129 Minuten

    · Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre

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    Es gibt sie. Definitiv. Die große Liebe. Der eine Mensch, der für einen anderen bestimmt ist. Genau das spüren Lucy und Gabe, als sie sich in New York City kennenlernen. Ihre Beziehung beginnt wunderschön, sie erfüllt beide. Doch nach einigen Jahren kommen sie an einen Scheideweg. Gabe erhält einen Fotojob, der ihn für längere Zeit ins Ausland verschlägt. Lucy hingegen will ihre Karriere in New York nicht aufgeben. Sie beiden trennen sich, doch immer wieder begegnen sie sich erneut und kommen nie wirklich voneinander los – über dreizehn Jahre lang nicht.


    Dieses Hörbuch hinterlässt mich zwiegespalten. Während der ersten CD wollte ich das Buch abbrechen. Zwei Hauptgründe gab es dafür. Zunächst die Erzählweise. Lucy erzählt die Geschichte Gabe. Daher kommen immer wieder Sätze vor wir „Du sagtest, dies und wir taten das …“. Diese Art hat mir überhaupt nicht gefallen und das hat sich durch das gesamte Hörbuch durchgezogen. Des Weiteren mochte ich zwar die Stimmfarbe von Annina Braunmiller-Jest, aber oft klang die Darbietung als würde die Sprecherin in einem leeren Raum stehen, da stets eine Art Hall mitschwang. Auch das fand ich sehr anstrengend. Außerdem haben diese beiden Faktoren dazu geführt, dass ich mich gefragt habe, warum dieses so gewählt wurde, wodurch ich mich während der ersten CD bereits mit einer Vermutung selbst gespoiltert habe, was ich schade fand.


    Die Liebe von Lucy und Gabe und dass sie alles für einander sind, wird glaubhaft geschildert. Nachvollziehbar ist daher auch, dass sie den Schlussstrich nicht wirklich ziehen können, auch nicht, als Lucy längs verheiratet ist und Kinder bekommen hat.


    Was als eine wunderschöne Liebesgeschichte beginnt, verfällt dann eher in ein Drama. Außerdem stellt sich die Frage, ob ein Moment der großen Liebe es tatsächlich wert, dass man sich den Rest des Lebens unerfüllt fühlt? Denn so kommt Lucy rüber und ihre ehemalige Beziehung überschattet ihr ganzes zukünftiges Leben.


    Fazit: Die Geschichte ist nicht uninteressant. Jedoch wurde mir der Spaß an ihr durch die gewählte Akustik und die Erzählart teilweise genommen. Eine große, authentische Liebe, aber auch viel unerfüllte Hoffnung und Zweifel prägen dieses Buch, das keine größeren Überraschungen bereithält. Für mich 3,5 Sterne.


    (5 CDs, Laufzeit: ca. 6h 22)

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    Kaum hat Kriminalhauptkommissar Henry Frei den Mord an einer verheirateten Frau aufgeklärt, wird er schon zum nächsten Einsatz gerufen. Eine Leiche wurde gefunden. Brutal gefoltert, gekreuzigt und mit abgetrennten Händen; Kurz zuvor wurde am selben Fundort ein getöteter Hund mit gleichen Verletzungen gefunden. Der Täter scheint Geschmack daran gefunden zu haben und könnte weiter morden.


    Währenddessen kämpft die alleinerziehende Mutter Suse mit ganz anderen Problemen. Finanziell kommt sie kaum über die Runden, ihrem Job und ihren Kindern kann sie kaum gerecht werden und nun ist auch ihre Teenagertochter erneut von zuhause abgehauen. Ihr droht alles über den Kopf zu

    wachsen, so dass sie eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgibt.


    Der deutsche Autor Martin Krist schickt ein neues Ermittlerduo ins Rennen. Seine Thrillerserie dreht sich urn Kriminalhauptkommissar Frei, der Unpünktlichkeit und Unordnung hasst, und seine Kollegin Louisa Albers. Die beiden sind mittlerweile ein eingespieltes Team. Sie trägt Indizien und Spuren vor, er zweifelt diese an und hinterfragt sie. So kommen sie oft zu neuen Lösungsansätzen. Beide Figuren finde ich toll ausgearbeitet und authentisch. Krist ist es gelungen so viel Persönliches einzubauen, dass man als Leser ein Gefühl für die beiden Ermittler erhält und diese sympathisch werden, aber eben auch nicht zu viel, als das die Figuren sich in den Vordergrund drängen würden.


    Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen; Krist hat sich dafür entschieden kurze Kapitel zu schreiben und dadurch die Option zu nutzen viele Perspektivwechsel durchzuführen. Das führt zu einem hohen Erzähltempo, was mir persönlich sehr gefällt. Oft werden auch kleinere oder größere Cliffhanger an Kapitelenden verwendet, so dass man gerne weiter lesen möchte.


    Dadurch, dass es der Auftakt zu einer Serie ist, bleibt noch vieles über den Protagonisten Frei im Unklaren, aber das wird sich hoffentlich mit den nächsten Fällen aufklären. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger, aber zum Glück ist die F ortsetzung „Stille Schwester“ bereits erschienen.


    Fazit: Der Auftakt hat mir gut gefallen und macht Lust auf mehr. Ich mag die beiden Ermittler sehr gerne und das hohe Erzähltempo des Autors. Das Ende kam etwas abrupt und ich hätte mir noch etwas mehr Spannung/Nervenkitzel gewünscht, da sich das Buch für mich eher wie ein Krimi gelesen hat, aber ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung und vergebe daher 4 Sterne.


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    Ophelia hat erst vor kurzem erfahren, dass sie zu den Zeitlosen gehört und somit in der Lage ist Zeitströme zu verändern. Sie kann also zum Beispiel die Zeit anhalten. Bisher hatte sie jedoch kaum Zeit ihre Gabe kennenzulernen. Trotzdem muss sie versuchen mit ihrer neuen Fähigkeit umzugehen, denn die Zeit spielt überall auf der Welt verrückt und zusammen mit anderen Zeitlosen muss sie das Chaos wieder in den Griff bekommen und die Ursache dafür finden. Dabei stößt sie auf ein Geheimnis, dass etwas mit dem frühen Tod ihres Vaters zu tun zu haben scheint.


    In Mechthild Gläsers neuestem Jugendroman geht es um die Protagonistin Ophelia, ihre Familie und andere Zeitlose, wie zum Beispiel den jungen, aber eigenartigen Leander. Als Leser wird man genauso schnell in die Geschichte hineingeworfen, wie Ophelia, denn zu Beginn des Buches wusste sie noch nichts von ihrer Gabe. Somit lernt man als Leser ihrer neue Fähigkeit im gleichen Tempo kennen, wie Ophelia selbst.


    Ich fand es sehr schön, dass dieses kein „normaler“ Zeitreiseroman ist. Es geht also nicht darum durch verschiedene Epochen zu springen, sondern Ophelia und die anderen Zeitlosen sehen Zeit als Staubströme und können diese verändern. Dabei spielen andere Epochen durchaus eine Rolle, aber nicht so, wie man es gewohnt ist.


    Ophelia, die den Hauptteil des Romans als Ich-Erzählerin auftritt, und Leander, deren Sicht ab und an durch einen auktorialen Erzähler geschildert wird, sind interessante Figuren mit Ecken und Kanten. Aber auch die anderen Charaktere sind interessant ausgearbeitet und werden sinnvoll eingeführt, so dass man beim Lesen nicht durcheinander kommt. Verschnaufpausen gönnt einem die Autorin übrigens nicht. Bei Ophelia ist immer etwas los. Langweile kennen also weder sie noch die Leser.


    Fazit: Gläser, die für ihre Geschichten voller Fantasie bekannt ist, hat eine originelle Geschichte geschrieben und dabei das Spiel mit der Zeit beinahe komplett sinnvoll aufgebaut. Ein paar Fragen sind bei mir jedoch noch offen geblieben. Trotzdem hat mir die spannende Handlung, die auch eine ganz zarte, kleine Liebesgeschichte beinhaltet, sehr gut gefallen. 4,5 Sterne.


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    „Verrückte Lücken“ ist ein innovatives Wortspiel bei dem im „Wortvorrat“ zunächst Wörter gesuchter Gattungen (z.B. Nomen, Verben, Kleidungsstücke, Farben, Berufe, Adjektive, etc.) gesammelt werden. Anschließend überträgt man diese in die Lückentexte auf der Rückseite des Wortvorrates und liest die Geschichte danach (laut seinen Freunden) vor. Damit die Geschichte möglichst flüssig gelesen werden kann, werden teilweise bestimmte Vorgaben zu den gesuchten Wörtern gegeben, wie z.B. Mehrzahl, weiblich/männlich‚ …


    Zu Beginn des Buches wird noch einmal verständlich erklärt, was Nomen, Verben und Adjektive sind und dann kann es auch schon los gehen, denn mehr Regeln gibt es für diesen Spaß nicht.


    Dadurch, dass man den Wortvorrat füllt, ohne zu wissen worum die Geschichte gehen wird, ergeben sich lustige Handlungen oder aber auch total verrückte, unsinnige Storys, die sicherlich die Zielgruppe der ab 10 Jährigen zum Lachen bringen wird.


    Diese Sammlung beinhaltet 25 abgefahrene Urlaubsgeschichten. Alternativ dazu gibt es das Spiel auch mit finsteren Gruselgeschichten, spaßigen Schulgeschichten oder magischen Fantasiegeschichten.


    Fazit: Mir hat sehr gefallen, dass man sich kreativ mit der deutschen Sprache beschäftigt und auch als Team diesen Wortvorrat füllen und anschließend gemeinsam die urkomischen Geschichten vorlesen kann. Mir haben die witzigen Passagen am besten gefallen. Die Zielgruppe hingegen wird sich sicherlich am meisten über die richtig abstrusen Kombinationen freuen. Auf jeden Fall ist es ein Spiel, das ohne großen Aufwand oder Zubehör gespielt werden kann, da lediglich ein Stift benötigt wird, und das alle gut unterhalten wird, die sich über verrückt gefüllte Lückentexte amüsieren können.


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    Redakteurin Olivia hat ihr Leben -zumindest halbwegs- im Griff. Sie liebt ihren Job und ihren Stefan. Gut, er ist eigentlich nicht „ihr“ Stefan, sondern der Ehemann einer anderen, aber Olivia ist überzeugt, dass er seine Frau demnächst für sie verlassen wird und sie dann mit Stefan das weitere Leben planen kann. Als Stefan sie jedoch verlässt -nicht wegen seiner Frau, sondern wegen einer neuen Geliebten- ist sie am Boden zerstört. Ein Psychologe ist nicht zu bekommen und so nimmt sie die Hilfe von Lebensberater Randolf Thesenfitz an, den sie überraschenderweise bei den Apfelrosen kennenlernt. Doch bis die beiden zusammen Olivias Leben neu sortiert haben, dauert es eine ganze Weile und es stellt eine Berg- und Talfahrt dar.


    Bei „Zeit der Apfelrosen“ handelt es sich um einen Kurzroman von Gabriella Engelmann. Der Autor muss es schaffen, dem Leser das Gefühl zu geben, dass es sich trotzdem um einen vollwertigen Roman handelt und das ist Gabriella Engelmann gelungen. Die Protagonisten sind authentisch und liebenswert, der rote Faden ist zu erkennen und Dank des lockeren Schreibstils kann man sich dem Hörbuch einfach hingehen.


    Zunächst fing es für mich etwas zu sehr „frauenromantypisch“ an und ich befürchtete schon, einen Fehler bei der Wahl des Hörbuches gemacht zu haben. Doch Engelmann ist es erneut gelungen mich zu begeistern. Ja, die Haupthandlung war für mich vorhersehbar. Es gibt jedoch ein paar kleine Überraschungen auf den Nebenschauplätzen und vor allem hat mich das Hörbuch überzeugen können, weil Olivia eine sympathische Protagonistin ist und der Roman sehr humorvoll und auch etwas romantisch ist.


    Vanessa Eckert war eine tolle Wahl als Sprecherin. Sie transportiert die unterschiedlichen Stimmungen der Protagonistin sehr gut, so dass man z.B. jedes Reden mit Augenzwinkern auch als solches erkennt.


    Fazit: Engelmanns lockerer Schreibstil und Eckerts gefühlvolle Art zu Sprechen sorgten dafür, dass ich die sympathischen Protagonisten und den zum Teil humorvollen Inhalt sehr möchte. Beste Unterhaltung, wie eigentlich immer bei Gabriella Engelmann.


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    Seit der berühmte Maler Sean Lorenz verstorben ist, wird sein Atelier in Paris vermietet. Durch einen Fehler haben sich die Polizistin Madeline und der Schriftsteller Gaspard zeitgleich dort eingemietet. Natürlich kommen die beiden zunächst überhaupt nicht miteinander aus. Als sie jedoch erfahren, dass die letzten drei Kunstwerke des Malers verschwunden sind, tun sie sich zusammen und ermitteln zwischen Paris und New York.


    Der französische Autor Musso hat mich bereits des Öfteren mit seinen Romanen überrascht und meistens gut unterhalten. Daher greife ich immer wieder gerne zu seinen neuen Werken. Mit „Das Atelier in Paris“ hatte ich jedoch zunä3869523794chst große Startschwierigkeiten. Mir fiel es schwer beim Hören in die Story hineinzufinden und die zahlreichen Personen auseinander zu halten, so dass ich die komplette erste CD über mehr oder weniger geschwommen bin. Danach wurde es etwas klarer für mich und ich konnte der Handlung besser folgen.


    Die Geschichte ist recht interessant. Es gibt auch einige Überraschungen. Jedoch fehlte mir der Bezug zu den beiden Protagonisten und die Atmosphäre blieb eher kühl. Dem Sprecher, Richard Barenberg, hört man gerne zu, aber trotzdem habe ich mich bei dieser Geschichte nicht so wohl gefühlt, wie ich es sonst oft bei Musso-Romanen tue.


    Fazit: Leider hat mir dieses Hörbuch nicht so gut gefallen, wie andere Werke des Autors. Etwas viel Kunst-Szene, etwas wenig Atmosphäre und keine Bindung zu den Protagonisten sorgen dafür, dass ich 3 Sterne dafür vergebe.

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    Der kompakte Reiseführer "CityTrip San Francisco" von Reise Know How hat 144 Seiten, eine flexible aber stabile Bindung und ist somit ideal, um ihn auf Reisen stets in der Hand(-tasche) dabei zu haben. Der Reiseführer bietet neben vielen Informationen im vorderen Teil der Klappbroschur einen Stadtplan mit einem Ausschnitt des Zentrums. Ein größerer, herausnehmbarer Faltplan bietet eine Übersicht über das komplette Zentrum der Stadt und auf der Rückseite einen Plan des Golden Gate Parks. Zusätzlich gibt es noch eine kostenlose Web-App für Smartphone, Tablet und PC.



    Aufbau des Reiseführers:


    • neun "nicht verpassen!"-Tipps in einer komprimierten Übersicht zu Beginn des Reiseführers
    • Inhaltsverzeichnis mit Zeichenerklärung
    • San Francisco entdecken (Sehenswürdigkeiten nach Stadtvierteln sortiert)
    • San Francisco erleben (Tipps für Kauflustige, Museumsfreunde, Genießer und mehr)
    • San Francisco verstehen (die Geschichte der Stadt)
    • Praktische Reisetipps nebst An- und Rückreise, Unterkünften, Literaturtipps, Transportmöglichkeiten usw.
    • Anhang


    San Francisco ist eine tolle Stadt. Leider hatten wir nicht so viel Zeit, wie wir gerne gehabt hätten. Aber mit diesem Reiseführer konnten wir das Beste daraus machen und unsere Zeit sinnvoll einsetzen. Es gibt zwar einen Stadtrundgang, der auch im Faltplan eingezeichnet ist, und Tipps für drei Tagesrundgänge – wir haben es jedoch auf eigene Faust gemacht.


    Wie immer, wenn wir einen Reise Know How CityTrip Reiseführer benutzen, haben wir uns die praktischen Reisetipps durchgelesen und dann vor allem die 46 Sightseeing Tipps in und um San Francisco studiert. Diese werden oft mit Fotos und vor allem mit hilfreichen Informationen wie Adresse, Öffnungszeiten oder Preisen präsentiert. Dank dieser durchnummerierten Tipps fanden wir schnell, was uns interessierte. Diese Ziele haben wir im Faltplan markiert (dort finden sich ebenfalls diese Nummern) und uns dann individuelle Tagesrouten überlegt. So gut vorbereitet war es auch kein Problem spontane Änderung vorzunehmen, da das Wetter einen Tag nicht mitspielte.


    Zur Planung ist dieser CityTrip super geeignet. In der Anwendung fehlte mir dann jedoch eine Sache ganz eindeutig und das war das Bussystem. Busstrecken findet man eigentlich nie in Reiseführern. Das ist verständlich, denn Großstädte haben einfach unglaublich viele Linien und diese alle anzugeben, wäre wahrscheinlich ein großes Chaos. Jedoch gibt es in San Francisco kaum andere öffentliche Verkehrsmittel (bis auf die Cable Cars und die wenigen Bart-Stationen im Zentrum). Im Hotel haben wir dann einen Stadtplan bekommen, in dem die wichtigsten Buslinien angegeben waren, inkl. Haltestellen, und ich muss zugeben, dass hat uns einiges erleichtert und daher habe ich für den Transport immer diesen Plan herangezogen und dann die Informationen über die jeweilige Sehenswürdigkeit aus dem CityTrip gelesen. Es sollte daher überdacht werden, ob der Faltplan nicht auch über die wichtigsten Buslinien ergänzt werden könnte, denn ohne andere öffentliche Verkehrsmittel ist man auf Taxen angewiesen oder läuft sich wunde Füße.


    Wünschenswert wäre auch eine zusätzliche Information zu Alcatraz gewesen, denn die Tickets sollte man am besten einige Zeit im Voraus buchen, da ansonsten alle Tickets bereits vergeben sind. Wir haben das zum Glück von alleine gemacht, aber ein Tipp in diese Richtung wäre für Leser sicherlich hilfreich.


    Fazit: Zur Planung war der CityTrip erneut ideal. Für die Praxis fehlten mir jedoch die wichtigsten Buslinien im Stadtplan, da uns keine anderen Verkehrsmittel zur Verfügung standen.


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