Beiträge von Rissa

    Die gute Frau kann nicht mehr feststellen, dass die Marmelade süß und sauer ist. Aber ein fruchtiger Geschmack wird durch die olfaktorische Sinneszellen wahrgenommen, und die sitzen in der Nase, nicht auf der Zunge.

    Welche Onleihe war nochmal zu empfehlen und warum gerade diese?


    Sandra

    Bridgeelke hat hier ihre Vergleichsliste gepostet, also welche Onleihe wie viele Belletristiktitel in welchem Jahr im Programm hatte. Da kann man ganz gut erkennen, welche eben gut aufgestellt sind und welche weniger Leistung bringen. So kann man schon mal eine Vorauswahl treffen, welche Onleiheverbünde denn interessant wären.

    Einem solchen Verbund gehören in der Regel immer mehrere Büchereien an, die Gebühren regelt jede Bücherei für sich, denn die gelten für den allgemeinen Ausweis zur Direktausleihe - die Onleihe ist eigentlich nur ein Bonus obendrauf.

    Aber nicht jede Bücherei bietet Personen, die außerhalb des Einzugsgebietes wohnen, auch die Möglichkeit, sich bei ihnen anzumelden.


    Zieht man all dies in Betracht - großes Angebot an Belletristikartikeln, die Höhe der Gebühren sowie die Möglichkeit, sich aus der Ferne anzumelden und die Gebühr zu überweisen - ist die Thuebibnet zu empfehlen, Anmeldeort Zella-Mehlis.


    Ich selbst wohne nahe Marburg, und so habe ich über die Stadtbibliothek meinen Zugang zur Hessenonleihe bekommen. Hier sind die Gebühren unschlagbar, einmalig 5€ für die Anmeldung, danach keine Jahresgebühr mehr, man muss aber in Hessen wohnen.

    Sehe ich das richtig, dass du in Rheinland-Pfalz wohnst? Die Onleihe ist nach Bridgeelkes Liste auch sehr gut bestückt und steht 2017 auf dem dritten Platz. Vielleicht kannst du da mal schauen, welche Büchereien in deiner Gegend dem Verbund angeschlossen sind?

    http://www.onleihe-rlp.de/rlp/…-0-100-0-0-0-0-0-0-0.html

    In einem anderen Forum hat jemand beschrieben, dass "ihr" Bücherschrank immer mal wieder angeblich von jemandem Besuch bekommt, der die Bücher, auch neue, unbeschädigte, zum Recyclinghof bringt, um für das Altpapier Geld zu bekommen. Das finde ich schon krass. Für die alten Schinken, die eh keiner mehr haben will und die man entsprechend auch nicht los wird, fände ich das ok, z.B. für die Reader's Digest, die irgendwie jeden Bücherschrank zumüllen. Aber für aktuellere Bücher geht das gar nicht.

    Ich könnte mir aber vorstellen, dass das vielleicht hier auch der Fall sein könnte, wenn wirklich nahezu alle Bücher rausgenommen werden, nicht nur aktuelle bzw. solche in gutem Zustand.

    Ich sehe gerade, dass beide Newsseiten, die ich verlinkt habe, ein Update gepostet haben. Angeblich habe es gar kein weiteres Update nach v11.2 gegeben. Dieses Newsupdate gab es aber erst heute.
    Aber wenn sowohl lesen.net als auch heise.de eine Warnung aussprechen, dann gebe ich das lieber weiter - lieber einmal zu viel warnen als dass dann jemand meint, er hätte nichts darüber gelesen.

    Der Unterschied ist analog zu Musik: Es ist kein Problem, eine CD zu verleihen oder zu verschenken. Illegal wird es, wenn man die Musik von der CD auf den PC kopiert und sie dann, z.B. in Form von MP3-Dateien, weitergibt und den Original-Datenträger behält. Man verschenkt somit nicht das Original, sondern eine Kopie.
    Man kann problemlos den Gegenstand Buch verschenken - genau ein Mal. Will man das Buch ein zweites Mal verschenken, muss man es erst ein zweites Mal kaufen.
    Eine Datei dagegen kann man, sofern sie keinen Kopierschutz hat, vervielfältigen, aus einer Datei werden zwei, die Person gibt sie an fünf Freunde weiter, die wieder an jeweils fünf, und plötzlich wurde aus einer Datei hundert, und der Autor wurde nur ein einziges Mal bezahlt. Verschenkt man das "Ebook" also, ohne es bei sich selbst zu löschen, ist das nicht legal. Weil das aber nicht kontrollierbar ist, ist die Weitergabe von Ebooks generell nicht erlaubt (Ausnahme: Family-Sharing oder ähnliche Systeme, bei denen die Lizenz einen gewissen Spielraum bietet und die Technik dies unterstützt). Man "kauft" auch kein Ebook, sondern erwirbt lediglich eine Leselizenz. Entsprechend kann man ein "Ebook" selbst auch nicht verleihen, weiterverkaufen oder verschenken, weil man es nicht besitzt und außer dem Recht, es zu lesen, keine weiteren Rechte hat.

    Es tut mir wirklich leid und ist mir auch peinlich. Aber ich habe in die Suchzeile Autor und Titel eingegeben und das Häkchen bei "nur im Betreff suchen" gesetzt. Es gab keine Nennung. Ich weiß nicht, was ich da falsch mache, denn das ist mir ja schon mehrmals passiert.

    Hast du die Forensuche oben rechts oder die Suche unter Rezensionen genutzt? Die Forensuche ist dafür wenig geeignet, die Suche unter Rezensionen spuckt dagegen meist direkt das Gesuchte aus.

    Wie ist denn der Schriftsatz?
    Aktuelle Bücher haben heute oft eine größere Schrift sowie einen größeren Zeilenabstand als noch vor 15 Jahren, so dass im Endeffekt weniger Text pro Seite vorhanden ist. Schon alleine dadurch kann locker ein Drittel dazu gewonnen werden. Mein liebstes Beispiel hier ist Der Medicus, in alter Übersetzung im Knaur-Verlag sind das nur ca. 650 Seiten, die neue Übersetzung in aktuellster Ausgabe bei Heyne hat mal eben über 860 Seiten. Meine Ausgabe aus dem Goldmann-Verlag hat nur knapp 700 Seiten bei neuer Übersetzung. Eine größere Schrift kann also einen deutlichen Unterschied ausmachen.

    Bei diesem Roman habe ich beim ersten Lesen gedacht, dass er aus lauter einzelnen Szenen besteht und es quasi keinen übergeordneten Handlungsbogen gibt. Erst ganz zum Schluss hat sich für mich der Kreis geschlossen.
    Ich finde es großartig, wie die Autorin es schafft, die Handlung über so viele Seiten im Blick zu behalten und diese ganzen einzelnen Episödchen am Ende zu einem stimmigen Ganzen zu winden.


    Aber leider ist der Roman stellenweise doch sehr langatmig, insbesondere der Anfang mit dem Fest. Das zieht sich ewig, und nach 200 Seiten sind immer noch nur ein paar Stunden vorbei.
    Eine richtige Rezension mit Sternchen gibt es von mir, wenn ich das Buch das nächste Mal gelesen habe, womit ich in frühestens zwei Jahren rechne...

    Das gibt es doch schon länger, früher unter testleser-werden.de oder so ähnlich, wo es wohl überwiegend Heyne-Bücher gab. Jetzt leitet die alte url eben zur neuen Seite weiter...
    Ich habe da nie mitgemacht, aber ich habe mir das grundsätzlich so vorgestellt wie bei Vorablesen, man bekommt ein Buch, rezensiert es, postet die Rezension dort und evtl. auch auf anderen Seiten und kann dann das nächste bekommen; ist man unzuverlässig wird man gesperrt.

    Ja, so klingt das schon ganz anders ;)
    Ich wusste nicht, dass du Geschichte studierst, dann hätte ich mir die Anmerkung auch sparen können. Aber es gibt ja (leider) immer noch genügend Leser, die alles, was sie in historischen Romanen lesen, als Fakten akzeptieren...

    und ich mochte, dass man nebenbei viel über die historischen Zusammenhänge, das alltägliche Leben in allen Einzelheiten, die Konfliktsituationen und natürlich das medizinische Wissen erfahren hat.

    Achtung: Der Autor nimmt sich hier gewaltige Freiheiten, was die Historie angeht. Man muss aber auch dazu sagen, dass das Buch zu einer Zeit erschienen ist, zu der wohl noch nicht so viel Wert auf historische Authentizität gelegt wurde und der Unterhaltungswert im Vordergrund stand.
    Ich habe das Buch vor vielleicht zwanzig Jahren komplett gelesen, damals hat es mir gut gefallen. Aber als ich neulich mal wieder reingelesen habe, nachdem ich die Verfilmung gesehen hatte, habe ich gleich im ersten Kapitel einige Fehler gefunden.
    Es fängt damit an, dass der Protagonist Robert Cole heißt, im angelsächsisch-dänischen England, und dass es Gilden gibt, und Steinburgen, wie sie erst einige Jahrzehnte bis Jahrhunderte nach der normannischen Eroberung gebaut wurden. Wenn schon das nicht stimmt, dann bezweifle ich, dass alle anderen Dinge authentisch beschrieben sind, die das alltägliche Leben betreffen. Inwieweit das medizinische Wissen der damaligen Zeit korrekt widergegeben wird kann ich nicht beurteilen, dazu ist es einfach zu lange her, dass ich den Roman komplett gelesen habe.
    Damit will ich jetzt nicht sagen, dass das Buch zwangsläufig schlecht und deine Meinung falsch ist, nur dass man sich eben nicht darauf verlassen darf, dass das, was in Romanen beschrieben wird, auch tatsächlich so war (insbesondere bei älteren).

    Natürlich werde ich die (hoffentlich) letzten zwei Bände auch noch in naher Zukunft lesen. Aber mit Freude bin ich nicht dabei.


    Da Diana Gabaldon gerade an Band 9 (Arbeitstitel: Go Tell The Bees That I Am Gone) schreibt, werden es für dich mindestens noch drei Bände sein.


    Ob dieser dann definitiv der letzte der Reihe sein wird, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen, es kann sein, dass es auch danach noch weiter geht...

    Liebe Rissa! Eigentlich listest du auch all die negativen Seiten des Buches auf. Die Handlung wiederholt sich, die Charaktere sind flach, es gibt eine naive Sicht auf Gut und Böse, die Sprache ist nicht besonders. Nur dass ich kaum Informationen über Dombau im Buch finden konnte. Dafür hast du ja auch noch weitere Mankos (ist das der Plural? Oder Manki?) gefunden zu haben, wie das mit den verschiedenen Sprachen. Für mich kommt das Urteil "lesenswert" daher etwas überraschend.

    Kann ich verstehen, mir ging es ehrlich gesagt genauso :wink:
    Deshalb eine kleine Erklärung (keine Rechtfertigung):
    Ja, es gibt nicht wenige Kritikpunkte, die ich hier aufliste. Dennoch hat mir das Lesen des Buches (mal wieder) viel Spaß gemacht, ich bin nur so durch die Seite geflogen und hatte es (mal wieder) schneller durch als manch anderes halb so dicke. Der Roman hat mir trotz all der Kritikpunkte viel Spaß beim Lesen bereitet, und das nun schon zum mindestens dritten Mal.
    Wie wertet man dann? Soll ich, obwohl mir das Buch so gut gefallen hat, nur drei Sterne oder weniger geben, weil ich so viele Kritikpunkte hatte? Oder die volle Punktzahl geben, weil mich das Buch so mitgerissen hat, und die Kritikpunkte ignorieren?
    Ich habe mich dafür entschieden, den Lesespaß über die Kritikpunkte zu stellen, diese aber eben zu erwähnen, um potentiell interessierten Lesern die Möglichkeit zu geben, für sich abzuwägen, ob diese Punkte ihnen den Lesespaß nehmen würden. Auch habe ich nicht die volle Punktzahl gegeben, sondern "nur" 4,5 Sterne, um eben zu zeigen, dass es auch besser ginge. Auf Seiten, bei denen es nur ganze Sterne gibt, würde ich übrigens auf vier abrunden.

    Ich habe Die Säulen der Erde das erste Mal etwa 2002 gelesen und seitdem noch mindestens zwei Mal, zuletzt vor knapp drei Jahren.
    Jedes Mal war es bei mir eigentlich hart an der Grenze dessen, was ich über den Kathedralenbau aufnehmen kann, ohne Bilder zu sehen. Schon alleine die alte Kirche mir Holzdach ist für mich schwer vorstellbar, da sind es dann größere Bauten erst recht. Auch die Sache mit den Stützstreben im späteren Verlauf musste ich nachträglich im Internet recherchieren, weil man das mit Worten einfach nicht so beschreiben kann, dass daraus kein reiner Infodump wird, und solche geballten Informationen in Romanen hasse ich einfach, dann lese ich tatsächlich für diese Dinge lieber ein Sachbuch, das dann bebildert ist und bei dem Fachmänner am Werk waren, die wissen, was wie funktioniert.


    Ich würde Follett auch nicht unterstellen, hier schlampig recherchiert zu haben. Im Vorwort zu einer englischen Ausgabe des Buches (über Amazons Blick ins Buch konnte man das lesen, wenn man die richtige Ausgabe findet) kann man erfahren, wie Follett überhaupt dazu gekommen ist, einen historischen Roman zu schreiben, wenn er doch eigentlich als Thrillerautor bekannt war. Und anscheinend war es die Liebe zu Kirchen und Kathedralen, die ihn dazu gebracht hat. Er hat sich da wohl im Vorfeld einiges an Wissen angesammelt, bevor er ans Werk gegangen ist. Ich fand dieses Vorwort auf jeden Fall sehr interessant und aufschlussreich.


    Es gab auch ein paar Dinge, die mir an diesem Roman weniger gefallen haben, mehr dazu in meiner Rezi, die ich schon vor einigen Monaten geschrieben habe:


    Inhalt
    England, 1135: Tom Builder, ein Steinmetzmeister, würde gerne Kathedralen bauen. Doch wäre ihm jeder Auftrag recht, denn nachdem ein Bauprojekt, das ihn und seine Familie eigentlich über den Winter bringen sollte, vorzeitig abgebrochen wurde, steht er nahezu mittellos da.
    Aliena ist die Tochter eines Grafen, vieles in ihrem Leben ist ihr bisher einfach zugefallen und auch ihr Bruder Richard musste sich bisher nicht behaupten.
    Bruder Philip ist Prior eines kleinen Klosters. Eigentlich ist er mit seinem Leben zufrieden, doch als sein Bruder ihm von einem ungeheuerlichen Verrat an König Stephan berichtet, muss Philip handeln.
    Und so werden Ereignisse in Gang gesetzt, die das Leben vieler Menschen verändern…
    Meine Meinung
    Ken Folletts Säulen der Erde ist wohl einer der bekanntesten historischen Romane, und obwohl er schon vor über 25 Jahren geschrieben wurde, wird er auch heute noch immer wieder neu aufgelegt.
    Nach dem Prolog, der zwölf Jahre vor dem eigentlichen Romanbeginn spielt und gleich Spannung aufwirft, dauert es relativ lange, bis der Roman richtig in Schwung kommt. Immer wieder scheint sich der Autor in kleinen Geschichten zu verlieren, hier ein Rückblick auf Philips Vergangenheit, da eine lange Szene über Toms Wanderungen, die zunächst unwichtig erscheinen. Im Rückblick auf den gesamten Roman zeigt sich jedoch, dass auch die kleinste Abschweifung seine Berechtigung hat und nichts dem Zufall überlassen wird. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass die ersten gut zweihundert Seiten für manche Leser zur Geduldsprobe werden könnten.
    In diesem Roman gibt es nicht den einen Protagonisten, sondern gleich mehrere, die sich sich erst im Verlauf des Romans zusammenfinden und mehr oder weniger auf dasselbe Ziel hinarbeiten. Der Leser begleitet sie über knapp vierzig Jahre, in denen sich vieles verändert. Leider sind einige Personen in diesem Roman recht starr dargestellt, auch die Fronten sind klar definiert. Den Protagonisten stehen böse Charaktere gegenüber, die nur zu existieren scheinen, um die Helden zu terrorisieren, mit der Begründung, dass sie lächerlich gemacht wurden und sich dafür rächen müssen.
    Und so zieht sich das Motiv der Rache durch das gesamte Buch, wobei jedes Mittel recht zu sein scheint, auch vor Mord und Vergewaltigung wird nicht zurückgeschreckt, so dass hier mehrere solcher Szenen zu finden sind. Die Ziele der Protagonisten dagegen sind besser verständlich, ob es nun der Bau einer Kathedrale oder die Wiederherstellung alter Zustände ist, doch auch hier wird manches Mal auf Verschlagenheit gesetzt.
    Und so schlängelt die Geschichte hin und her, mal hat diese Gruppe einen Vorteil, mal jene. Gelegentlich hatte ich auch das Gefühl, dass sich der Inhalt wiederholt, doch kommt es immer wieder zu neuen Wendungen, so dass es selten langweilig wurde.
    Den geschichtlichen Hintergrund für diesen Roman bildet der englische Bürgerkrieg, der auch als Anarchy bekannt ist. Immer mal wieder erfährt man kleinere Details über das Kriegsgeschehen, doch läuft dies eher so nebenbei. Im Zentrum der Handlung steht vielmehr der Bau einer Kathedrale, verschiedene Probleme und Hindernisse, die diesen betreffen. Ken Follet beschreibt diese sehr ausführlich und geht dabei ins Detail. Ich hatte gelegentlich Probleme, mir die beschriebenen Bauweisen vorzustellen, und habe diese zum Teil nur überflogen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass jemand, der sich für Architektur im Mittelalter interessiert, seine Freude an den Beschreibungen haben könnte. Doch auch Dinge, die mit dem Kathedralenbau in Verbindung stehen, Marktrecht, Wollhandel, Wachstum der fiktiven Stadt Kingsbridge, werden hier thematisiert.
    Sprachlich ist der Roman eher schlicht gehalten, der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem Inhalt, der dadurch sehr flüssig zu lesen ist. Trotz der Länge des Romans habe ich ihn, wie schon mehrmals zuvor, innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Zusätzlich zur schlichten Sprache gibt es aber auch noch weitere Vereinfachungen. So wird zwar angesprochen, dass die Menschen in England zu dieser Zeit verschiedene Sprachen gesprochen haben, doch scheint es Aliena, der Grafentochter, die als Muttersprache normannisches Französisch sprechen sollte, keine Probleme zu bereiten, sich unter das gemeine Volk zu mischen, das wohl überwiegend Angelsächsisch spricht. Eine englische Amme, die diesen Widerspruch erklären könnte, wird leider nicht erwähnt.
    Fazit
    Auch wenn die Dicke des Buches und der gemächliche Einstieg zunächst abschreckend wirken können, ist der Roman auf jeden Fall lesenswert. Stereotype, starre Charaktere trüben ein wenig den Lesespaß, doch immer neue Wendungen halten die Spannung hoch. Wer sich von den genannten Kritikpunkten nicht abschrecken lässt, dem spreche ich hier eine klare Leseempfehlung aus.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Unsere Möbel, egal ob die Billys oder die anderen Regale im Arbeitszimmer oder die Bestas im Wohnzimmer, sind nur untereinander, aber nicht mit der Wand verschraubt. Unser Boden ist extrem wellig, wir mussten überall etwas unterlegen, jetzt steht alles so stabil, wie es nur geht. Aber die Wand ist genauso wellig, an einigen Stellen sind die Regale direkt an der Wand, an anderen gibt es einen Abstand von zwei Zentimetern. Verschrauben wäre da nicht so einfach.
    Da bei uns die Billys auch ums Eck stehen sehe ich da aber kein Risiko, und die Bestas sind so tief, dass man die auch kaum umwerfen kann.

    Ich war neulich auch mal nicht ganz zufrieden. Neben zwei Nintendo-DS-Spielen habe ich noch ein Buch mitbestellt, für 89 Cent kein teurer Kauf, noch dazu gab es ein paar Cent Abzug wegen einer Prozentaktion. Bestellt hatte ich aber das Taschenbuch aus dem Blanvalet-Verlag, erhalten habe ich aber eine HC-Clubausgabe. Nun kann man behaupten, dass die HC-Ausgabe ja wohl hochwertiger ist, aber ich mag einfach keine HCs, keine Clubausgaben und ich möchte schon bekommen, was ich bestelle. Außerdem behauptet Rebuy doch, keine Bücher ohne ISBN anzunehmen,und Club-Ausgaben gehören dazu. Woher kommt dann also dieses Buch?
    Ich habe mich schriftlich beschwert, aber dazu geschrieben, dass es keine richtige Reklamation ist, weil ich das aufgrund des geringen Werts für übertrieben halte. Die haben aber sehr schnell reagiert, sich entschuldigt, denn eigentlich hätte dieses Buch gar nicht angenommen werden dürfen, und mir das Geld zurückgegeben, da das Buch gerade nicht vorrätig war. Trotzdem war ich schon ein wenig angesäuert.

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