Beiträge von marie1990

    "Wenn die Sterne Schleier tragen" ist der erste Band der "Cecilia"-Reihe von Anna Nigra.

    Auf dieses Buch wurde ich vor allem durch das Cover aufmerksam, während der darauffolgende Klappentext mir eine Geschichte versprach, die Romantik und Spannung miteinander vereint. Und ich wurde nicht enttäuscht,..

    Ganz im Gegenteil. Ab der ersten Seite war ich mittendrin im Geschehen, welches aufgrund des dystopisch angehauchten Settings ein Stück weit wie eine Mischung aus heutiger und vergangener Zeiten erscheint. Begeistert las ich immer weiter und entdeckte schnell viele weitere Facetten, die mich in ihren Bann schlugen. Nichts ist auf den ersten Blick wie es scheint, sodass man schnell in die Fänge von Intrigen und Geheimnissen gerät, die bis zum Schluss nicht immer ganz aufgedröselt werden.

    Spannung? Gar keine Frage. Auch wenn es in diesem ersten Band großteils um die Beziehungen der Protagonisten geht, so sind bereits erste unterschwellige Bedrohungen spürbar und dehnen sich gegen Ende immer weiter aus. Nicht nur davon konnte ich mich wunderbar mitreißen lassen, auch die Liebesgeschichte(n) haben es mir definitiv angetan, obwohl ich eigentlich kein großer Fan von Dreiecksgeschichten bin. Zudem sorgt das Tempo für einen unbändigen Lesefluss und Ereignisse, die so einiges bereithalten. Absolut mitreißend und fesselnd. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

    Das lag auch an der Atmosphäre, welche eine gewisse unterschwellige Bedrohung verbreitet. Aber auch die Romantik zwischen den Seiten liest sich überaus ansprechend. Eine geniale Mischung, bei der man zu keiner Zeit und an keiner Facette merkt, dass dies das Debüt der Autorin ist.

    Nach spannenden und romantischen Lesestunden kommt dann das Ende. Dieses Ende hat es in sich. Gewaltig in sich. Ein fulminanter Höhepunkt zum Schluss dieses ersten Bandes. Hier passiert so einiges mit dem man gewiss nicht gerechnet hätte. Zudem sorgt der fiese Cliffhanger dafür, dass ich unbedingt die Fortsetzung in die Finger bekommen muss, um zu erfahren, was es mit den Begebenheiten auf sich hat und was noch passieren wird. Ich hoffe, dass der zweite Teil nicht allzu lange auf sich warten lässt.

    Fazit: Romantischer und packender Auftakt zu einer aufregenden Reihe, bei der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

    Klappentext:
    Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.



    "Die Rebellin" ist der erste Band der "Stormheart"-Trilogie von Cora Carmack.



    Dieses Buch musste schon aufgrund seinen außergewöhnlichen Covers sowie seines überaus spannend anmutenden Klappentextes von mir gelesen werden. Der Inhalt verspricht eine innovative Geschichte mit vielen neuen Facetten und einer mitreißenden Handlung.
    Und auch beim Lesen wurde ich keineswegs enttäuscht. Im Gegenteil. Dieser Auftakt vermochte es sofort, mich in seinen Bann zu ziehen und mich auf ein aufregendes Abenteuer zu nehmen. Die Autorin hat sich hier wirklich etwas Geniales einfallen lassen und hat auch bei der Umsetzung das gesamte Potential vollends ausschöpfen können. Auf jeder Seite gibt es etwas Neues zu entdecken, das dieser erdachten Welt jede Menge Tiefe und Vielschichtigkeit verleiht. Überaus ausgeklügelt durchdacht!



    Auch die Art der Spannung hat es mir unbedingt angetan. Diese besitzt ein angenehmes Maß und die Spannungskurve schlägt ebenfalls an den richtigen Stellen nach oben aus, sodass man als Leser hervorragend mitfiebern kann. Durch das schöne Tempo vergehen die Seiten wie im Fluge und es macht viel Spaß, sich gefangen zu nehmen und in die Welt der Stürme entführen zu lassen.
    Zusätzlich sorgen verschiedene Geheimnisse sowie Überraschungen für die nötigen Twists in der Handlung und lassen das Herz jedes begeisterten Fantasylesers höher schlagen.



    Wie bereits erwähnt, hat auch die Atmosphäre einiges für sich. Diese ist mal düster, mal lichter, aber immer an die jeweilige Situation angepasst, sodass die Emotionen sehr gut auf den Leser transportiert werden. Auch die Vielschichtigkeit und Tiefe erledigen ihr Übriges, um dem Leser ein atmosphärisches Lesevergnügen zu bereiten, in das man wunderbar abtauchen kann.



    Zum Schluss sieht man sich einem gelungenen Ende entgehen, das auch ohne Cliffhanger die Neugierde auf den zweiten Band anzuheizen weiß. Ich bin überaus gespannt, wie es mit den Sturmjägern weitergehen wird und lechze dem zweiten Band "Die Kämpferin" entgegen.



    Fazit: Schöner Auftakt mit viel Spannung und tollen Ideen. Wunderbar zum Abtauchen und Schmökern!

    Klappentext:
    Taylor und Sacha haben im St. Wilfred College Zuflucht gefunden. Hier sucht man fieberhaft nach einer Möglichkeit, die furchterregenden Todbringer zu vernichten. Nur noch wenige Tage bleiben bis zu Sachas 18. Geburtstag, dem Tag, an dem er sterben wird, falls die zwei es nicht schaffen, den uralten Fluch zu bezwingen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, der von Sacha und Taylor verlangt, sich dem zu stellen, was sie am meisten fürchten, um nicht zu verlieren, was sie am meisten lieben.



    "Die Entfesselten" ist der zweite Band der "Secret Fire"-Dilogie von C.J. Daugherty.



    Bereits der erste Teil dieses Zweiteilers vermochte mich aufgrund seiner interessanten und tollen Ideen zu fesseln. Dementsprechend war ich nun überaus auf das große Finale sowie die Aufschlüsselung der vielen Fragen und Geheimnisse gespannt. Dabei gelingt es wieder spielend, in die Geschichte hinein zu finden und sich auf das große Abenteuer einzulassen.



    Besonders die Spannung hat es in "Die Entfesselten" in sich. Diese ist praktisch greifbar und sorgt für dramatische und packende Momente, die stets spürbar sind. Da sich diese durch den gesamten Roman ziehen, ist auch das Tempo dementsprechend hoch und sorgt dafür, dass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Ich konnte eigentlich gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören und ließ mich nur allzu gerne von dieser packenden Handlung mitreißen. Herrlich kurzweilig und ungemein unterhaltsam!



    Auch die Atmosphäre gefiel mir wieder sehr gut. Als Leser kann man hervorragend in den Roman eintauchen und sich alles sehr bildhaft vorstellen. Auch die nötige Tiefe ist vorhanden, um der Geschichte Lebendigkeit und Authentizität zu verleihen. Hier trifft Geschichte auf Gegenwart und bietet ein tolles übersinnliches Flair mit den jeweiligen Besonderheiten der Settings.



    Das Ende fand ich noch einmal überaus gelungen, da es mit einem regelrechten Showdown aufwartet. Hier heißt es noch einmal ordentlich mitfiebern und mitleiden. Am Ende kann man das Buch doch zufriedengestellt zuklappen und auf weitere spannende Abenteuer aus der Feder der Autorin hoffen.



    Fazit: Kurzweiliges Finale dieses aufregenden Zweiteilers mit viel Spannung und Atmosphäre.

    Klappentext:
    Bevor Katharina Victoria Emilia Esmeralda Kathstone nach den Weihnachtsferien an die C.O.G. zurückkehrt, vertraut Emilia ihr ein dunkles Geheimnis aus der eigenen Schulzeit an. Früher als es der jungen Werkatze lieb ist, scheint sie eben dieses einzuholen und der schlimme Verdacht macht sich in ihr breit, dass die Lykans die Kathstones nicht ganz grundlos hassen. So hält das neue Abenteuer neben Hildegard Haudraufs wilder “Sweet Sixteen Party“ (zu der ihr im Übrigen herzlich eingeladen seid) und Noras geheimer “Operation Venus“ so einiges für Kitty bereit. Vor allem die unerwartete Verpflichtung namens Lysander, eine rasende Furie, der Plan der Nornen und ein aufmüpfiges Hippokamp lassen Kittys Leben nicht unbedingt ruhiger werden.



    Dies ist der zweite Band der "Kitty Kathstone"-Reihe von Sandra Öhl.



    Lange mussten wir Leser auf den zweiten Band dieser tollen Reihe warten. Und wir wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Denn dieser Folgeband legt auf seinen Vorgänger noch einmal eine ordentliche Schippe oben drauf und bietet das, was Band eins so auszeichnete plus so viel mehr. Ich bin begeistert. Wieder einmal zog mich die Geschichte direkt ab der ersten Seite in ihren Bann, was nicht nur an der überaus einmaligen Erzählweise liegt, sondern auch an den vielen weiteren besonderen Facetten und Faktoren, die diese Reihe so außergewöhnlich werden lassen.



    Das beginnt bereits bei der Spannung. Diese ist so packend und mitreißend, dass man sich ihr rein gar nicht entziehen kann. Mal ist sie eher unterschwellig vorhanden, mal punktet sie mit unvergleichlichen Sequenzen, in denen die Emotionen des Lesers das ganze Spektrum umfassen. Dabei ist das Tempo einfach wunderbar gewählt und bietet eine gelungene Kombination aus dem getragenen Erzählstil sowie der magischen Handlung mit ihren magischen Wesenheiten, die allesamt wunderbare und tolle Protagonisten darstellen. In "Kitty Kathstone" gibt es so viel zu entdecken, das jede einzelne Seite ein wahres Potpourri an Kreativität und Liebe zum Detail darstellt. Diese Geschichte verzaubert, diese Geschichte wirkt nach und bietet einfach alles, was man sich als Leser nur wünschen kann.



    Fortgeführt wird dies durch die besondere Atmosphäre. Auch wenn die Geschichte in unserer Welt spielt, so scheint es, als befände man sich in einer Welt voller Magie, die geprägt ist von wahr gewordenen Mythen und Legenden. Es ist ein einziges Abenteuer, in dem man sich gefangen sieht und dem man am liebsten gar nicht mehr entrinnen möchte. Kitty Kathstone verzaubert auf jeder Seite mit einer einzigartigen Atmosphäre, die sich nur schwerlich in Worte fassen lässt. Kurzum: Man kann sich ihr nicht entziehen und möchte dort für immer verweilen und ein Teil von ihr sein.



    Der besondere Erzählstil des Romans spiegelt sich auch in dem Schreibstil der Autorin wieder. Sandra Öhl schreibt mit so viel Fantasie und Wortgewandtheit, dass die Welt vor dem inneren Auge lebendig wird. Es ist wie ein allumfassendes Kino, das man mit allen Sinnen erlebt und in dem man ganz tief eintaucht. Diese atmosphärische Dichte und Tiefe tun ihr Übriges, um dieses Buch zu einem wahren Schätzchen unter der bekannten Lektüre des Buchmarktes zu machen und es positiv aus der Masse herausstechen zu lassen. Alle Emotionen werden auf den Leser übertragen und servieren ihm eine Vielfalt, die begeistert und fast noch näher am Leben dran ist als das eigentliche Leben selber.



    Der Schluss dieses zweiten Bandes offeriert wahre Höhepunkte an Spannung und Dramatik. Dort klebt man als Leser noch ein letztes Mal gebannt zwischen den Seiten und fiebert mit den lieb gewonnenen Protagonisten mit. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Kitty, Nora, Lysander, Larry, Villard,.... und den vielen weiteren tollen Charakteren weitergeht.



    Fazit: Ein Roman, dessen Besonderheiten man kaum in Worte fassen kann. Hier stimmt einfach alles, sodass diese Reihe weiterhin unangefochten zu meinen liebsten gehört. Unbedingt lesen!

    "Liebe mich nicht" ist der erste Band der neuen "GötterFunke"-Trilogie von Marah Woolf.



    Während sich die vorigen Bücher der Autorin vorrangig in Schottland abspielten und die dortigen Sagen und Legenden behandelten, so erobert Marah Woolf nun Amerika und den Olymp. Ich finde Bücher über die verschiedenen Gottheiten immer wieder lesenswert und spannend und war daher umso gespannter auf die Umsetzung.
    Bereits beim anfänglichen Lesen wurde mir schnell klar, auch hier hat die Autorin wieder einmal ihr ganzes Können unter Beweis gestellt und etwas ganz Eigenes geschaffen, das sich von der breiten Masse abhebt. Mir gefallen dabei nicht nur die Thematik, die Protagonisten und das Setting auf Anhieb, auch die Hintergründe zu dieser Geschichte sind eindrucksvoll umgesetzt und bestechen mit einer ganz besonderen Liebe zum Detail.



    Dabei sorgen nicht nur die vielfältigen Facetten sowie das Ergründen der vielen Geheimnisse und Mysterien für aufregende Spannung. Auch an sich weist dieser Roman eine überaus angenehme Spannungskurve auf, die bereits schon zu Beginn mit einem ordentlichen Ausschlag aufzutrumpfen weiß. Auch der Rest dieses packenden Romans reißt durchweg mit, sodass die Seiten wie im Fluge vergehen. Stets gibt es etwas zu entdecken, wodurch das Tempo nur noch weiter angeheizt wird, obwohl sich die Handlung in einer passenden Art und Weise entwickelt und sich nichts überschlägt. Wieder einmal hat Marah Woolf hier genau das richtige Maß getroffen, um ihre Leser in ihren Bann zu ziehen.



    Auch die Atmosphäre dieser Geschichte gefällt mir ausgesprochen gut. Diese wirkt herrlich übersinnlich und geheimnisvoll und auch das göttliche Element kommt sehr gut herüber. Zudem punktet "Liebe mich nicht" mit einer besonderen Mischung aus Licht und Schatten, wodurch eine gewisse Dramatik entsteht.



    Besonders gefallen hat mir, wie auch schon in den anderen Romanen der Autorin, die Hauptprotagonistin. Diese ist auch dieses Mal eine sympathische Person mit Ecken und Kanten, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt und daher den Kern der Geschichte ausmacht.



    Der Schluss dieses ersten Bandes passt hervorragend und weiß den zweiten Band sehr gut einzuläuten. Ich bin nun wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung dieser einmaligen Geschichte, die glücklicherweise in wenigen Monaten erscheint und uns wieder in die Welt der griechischen Götter entführt.



    Fazit: Auch bei den Göttern der griechischen Sagenwelt beweist Marah Woolf ihr ganzes Können und überzeugt einmal mehr mit einer Geschichte, die alles besitzt, was man sich für ein spannendes und innovatives Leseabenteuer nur wünschen kann. Mehr davon!

    Klappentext: Al hat den Angriff beim Abschlussball überlebt, doch ihre Liebsten wurden von Königin Rot entführt. Um sie zu retten, muss Al sich in einem finalen Kampf der Königin stellen, um den Krieg um Wunderland ein für alle Mal für sich zu entscheiden. Dafür muss sie ihre Besonderheit als Netherling endgültig die Oberhand gewinnen lassen – was sie ihre Liebe zu Jeb kosten könnte ... Haben die beiden überhaupt eine Chance auf ein Happy End? Oder wird Al sich sowieso für Morpheus entscheiden? Wer wird letztendlich ihr Herzkönig?
    "Herzkönig" ist der dritte und letzte Band der "Dark Wonderland"-Trilogie von A.G. Howard.


    Nach den aufregenden Ereignissen des zweiten Bandes war ich nun sehr auf den weiteren Verlauf sowie das Ende dieser Trilogie gespannt. Wieder vereint die Autorin überaus gekonnt die bekannten Fantasyelemente von Lewis Carrolls Wunderlandromanen mit neuen Facetten, die dieser Thematik neues Leben einhauchen. Dabei kommt man wieder sehr gut in die Geschichte hinein und kann sich auf die eine oder andere Überraschung freuen.


    Einmal mehr besticht die Handlung mit einer ordentlichen Portion Spannung, die geprägt ist von Tempo, überraschenden Wendungen sowie einer nahezu unvorhersehbaren Handlung. Es finden sich hier so gut wie keine Längen, denn die Seiten sind vollgepackt mit Ereignissen, die nach und nach einen immer stärkeren Sinn ergeben und bis zum Ende hin immer weiter zusammengeführt werden. Aus diesem Grund muss man sich als Leser oft schon recht stark konzentrieren, um all die Fäden in Erinnerung zu behalten und sie Stück für Stück weiter zu verknüpfen. So fliegt man dementsprechend nicht durch die Seiten, obwohl man sich wunderbar fesseln lassen kann, da es so viel zu entdecken gibt und man unbedingt wissen möchte, wie diese Trilogie letztendlich ihr großes Ende findet.


    Auch die Atmosphäre sprudelt diesmal förmlich vor Fantasie und Skurrilität über. Natürlich darf diese gewisse Morbidität nicht fehlen, die sich bereits in den ersten beiden Bänden herauskristallisiert hat. So kommt es, dass es in "Herzkönig" an der einen oder anderen Stelle schon einmal etwas brutal und blutig zugehen kann. Dabei entsteht eine ganz eigene und eigentümliche Atmosphäre, der man sich aufgrund dieser Besonderheiten nur schlecht entziehen kann.


    Nach einem aufregenden Finale, das mit jeder Menge Dramatik zu punkten weiß, hat die Autorin, wie ich finde, für ihre Trilogie ein mehr als passendes Ende gefunden. Dieses stellt eigentlich jeden zufrieden und rundet die Geschichte um Al, Jeb und Morpheus rundum gelungen ab.


    Fazit: Mehr als passender finaler Band dieser außergewöhnlichen Trilogie, der diese gekonnt zu einem zufriedenstellenden Ende bringt.

    Klappentext:
    Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft. Jenifer Danvers ist eine Lichtkämpferin. Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss.
    Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern.



    "Schattenchronik 1- Das Erwachen" ist der erste Sammelband der "Das Erbe der Macht"-Reihe von Andreas Suchanek. Dieser umfasst die Bände "Aurafeuer", "Essenzstab" und "Wechselbalg".



    Eine magische Geschichte, in der Johanna von Orléans und Leonardo da Vinci eine tragende Rolle spielen, die jedoch in unserer Zeit spielt? Beim Lesen des Klappentextes und einer Leseprobe war sofort meine Neugierde geweckt. Geschichten dieser Art entsprechen genau meinem Beuteschema, sodass dieses Buch eigentlich Pflichtlektüre war.



    Dieser Roman bietet dabei jede Menge Spannung und ist gespickt mit Geheimnissen, Mysterien und einem alten Kampf Gut gegen Böse. So wird es niemals langweilig oder zäh, da man von diesen Facetten zu jeder Zeit gefesselt ist. Es birgt viel Spaß, wenn man tief in diese Materie eintaucht und die Welt der Lichtkämpfer ergründet. Dort gibt es stets etwas Neues zu entdecken, sodass man ein wohl durchdachtes und toll konstruiertes Setting vorfindet, dem man sich gar nicht entziehen möchte. Durch die zahlreichen Begebenheiten entsteht ein toller Lesesog und ein mitreissendes Tempo, das den Leser durch die Seiten fliegen lässt. In dieser Welt gibt es so viel zu entdecken, dass man so gut wie auf jeder Seite eine Überraschung erlebt, die dem Roman einen ganz besonderen Zauber bereitet.



    Auch atmosphärisch weiß die Geschichte zu punkten. Sie besitzt eine aufregende Komposition aus Magie, Spannung und Geheimnissen, die die Gegebenheiten wunderbar unterstützt. Zwar hätte ich mir hier und da noch ein Stück weit mehr Tiefe gewünscht, bin aber dennoch von der Art und Weise der Geschichte begeistert.



    Am Ende dieses Buches bin ich nun mehr gespannt auf die Fortführung dieser einfallsreichen Geschichte. Es sind noch einige Fragen offen, auf deren Klärung ich mehr als Neugierig bin. Zudem bin ich begierig zu erfahren, auf welche berühmten historischen Persönlichkeiten wir noch treffen werden.




    Fazit: Aufregende Geschichte mit jeder Menge Magie und Geheimnissen sowie tollen Facetten, die diese Reihe zu etwas ganz Besonderem werden lassen. Gerne mehr davon!

    "Marked- Eine teuflische Liebe" ist der erste Band der "The Soulseer Chronicles"von Sue Tingey.


    Die Geschichte, die der Klappentext verspricht, klingt spannend und innovativ. Besonders ansprechend erschien mir die Tatsache, dass die Dämonen nicht grundlegend böse sind und es in dieser Welt viele verschiedene Facetten gibt, die nicht schon gefühlte hundert Mal in anderen Büchern auftauchen. So kann man sich auf etwas Anderes freuen, das nicht nur viel Spannung, sondern auch jede Menge Fantasie und Humor bereithält.


    Die erwähnte Spannung äußert sich in vielerlei Hinsicht. Zum einen sind dort die zahlreichen Geheimnisse zu nennen, die nach und nach so langsam aufgelöst werden und zum anderen finden sich eine Vielzahl von packenden Szenen, die ordentlich mitzureißen wissen. Das Tempo ist dabei überaus und angenehm und auch die Art und Weise der konzipierten Spannung sorgt dahingehend für jede Menge Lesespaß und Kurzweil. Zart besaitete Gemüter sollten dabei allerdings die eine oder andere Szene nicht allzu genau lesen, da es schon mal recht blutig und brutal zugehen kann.


    Dementsprechend bewegt sich auch die Atmosphäre. Diese ist schon recht düster und phantasievoll, besticht allerdings auch mit viel Humor, der die Handlung immer mal wieder auflockert. Auch ein wenig Romantik und Sexiness darf in dieser Geschichte nicht fehlen, sodass zwischen den einen oder anderen Personen schon einmal ein erotisches Knistern zu verzeichnen ist.


    Der Schluss endet ohne einen allzu fiesen Cliffhanger, ist aber dennoch relativ offen. Aus diesem Grund kann man nun sehr gespannt sein auf das, was uns in den nächsten Bänden erwarten wird.


    Fazit: Eine etwas andere Geschichte aus der Welt der Dämonen mit jeder Menge Spannung, Atmosphäre und Fantasie. Definitiv unterhaltsam.

    Klappentext:
    Der 17-jährige Sasha setzt sein Leben mit spektakulären Aktionen aufs Spiel – weiß er doch, dass er nicht sterben kann (jedenfalls nicht vor seinem 18. Geburtstag). Grund ist ein uralter Fluch, der seit Generationen auf seiner Familie lastet. Ein Fluch, von dem ihn nur die 17-jährige Taylor erlösen kann. Doch der Preis dafür ist hoch. Ist sie bereit, sich und ihre Zukunft für Sasha zu opfern?





    "Die Entflammten" ist der erste Band der "Secret Fire"-Dilogie von C.J. Daugherty.



    Die Autorin ist den meisten Lesern bereits durch ihre "Night School"-Reihe bekannt. Da mir diese bereits sehr gut gefallen hat, war ich nun umso gespannter auf neue Romane aus ihrer Feder. Secret Fire bietet dabei jede Menge Magie und ein spannendes Familiengeheimnis, welche den Stoff für eine mitreißende Geschichte bereithalten.



    Bereits nach wenigen Seiten war ich so richtig mittendrin in dieser aufregenden Handlung und vermochte mich gar nicht mehr von den Seiten zu lösen. Es ist eine packende Spannung vorhanden, die Seite und Seite wie im Fluge vergehen lässt. Ein tolles Tempo und jede Menge Ereignisse sorgen hier für wahre Pageturnerqualitäten, die all das bereithalten, was sich Leseratten für aufregende Lesestunden nur wünschen können. Aus diesem Grund konnte ich gar nicht anders und musste "Die Entflammten" in kürzester Zeit an einem Stück durchschmökern.



    Besonders gefiel mir auch die Atmosphäre, welche von bedrohlicher Düsternis, Geheimnissen und viel Magie geprägt ist. Diese Kombination sorgt für ungeahnte Lebendigkeit und lässt den Leser so richtig in den Roman eintauchen. Es macht dabei viel Spaß, den Geheimnissen auf den Grund zu gehen und immer mehr über die Geschehnisse und Hintergründe zu erfahren, die die Grundlage dieser Geschichte darstellen.



    Auch der Schluss rundet diesen ersten Band gelungen ab. Einerseits ist dieser so im Großen und Ganzen abgeschlossen, andererseits wird so ein weiteres Kapitel eingeleitet, auf das man sich freuen kann. Ich bin extrem neugierig, wie es mit Sacha und Taylor weitergehen wird und fiebere dem zweiten Band "Die Entfesselten" entgegen.



    Fazit: Ein Roman voller Magie und Geheimnissen, der mit seiner atemberaubenden Spannung packende Lesestunden garantiert.

    "Das Vermächtnis des Alchemisten" ist der erste Band der "Der Blackthorn-Code"-Reihe von Kevin Sands.


    Der Klappentext dieses Romans mutet überaus spannend und einfallsreich an. Obwohl die Geschichte bereits ab 11 Jahren empfohlen wird, besticht diese durch jede Menge Detailreichtum und Tiefgründigkeit. Aus diesem Grund war ich direkt in dem Buch gefangen und war schon nach wenigen Seiten begierig zu erfahren, was hinter all jenen Geheimnissen steckt.


    Dabei ist "Das Vermächtnis des Alchemisten" überaus spannend geschrieben und regt zum Miträtseln und Mitfiebern an. Auch das Tempo sorgt dafür, das man regelrecht durch die Seiten fliegt und in eine aufregende und gefahrvolle Welt eintaucht, in der nichts so ist, wie es scheint. Durch die Tiefgründigkeit und die Mannigfaltigkeit an Details, werden sowohl Jung als auch Alt ihre wahre Freude an dieser Geschichte haben, die nicht nur mitreißt, sondern auch recht lehrreich ist. Einmal mit dem Lesen begonnen, möchte man eigentlich gar nicht mehr damit aufhören.


    Auch die Atmosphäre passt hervorragend zu diesen magisch angehauchten Ereignissen. Sie wirkt wunderbar geheimnisvoll und besticht durch eine angenehme Düsternis, der man sich nur schwerlich entziehen kann. Zu keiner Zeit hat man das Gefühl, als würde man in einem Kinderbuch schmökern. Dementsprechend begeistern konnte mich die Geschichte um Christopher und Tom.


    Am Ende ist das Buch in sich abgeschlossen, bietet aber einen klitzekleinen Ausblick auf die Ereignisse des zweiten Bandes. Ich hoffe, dass dieser mindestens genauso spannend und raffiniert konstruiert sein wird und freue mich schon auf ein weiteres packendes Abenteuer in London im 17.Jahrhundert.


    Fazit: Mitreißender Auftakt, der sich sowohl für jüngere als auch ältere Leser eignet, die gerne in außergewöhnliche Geschichten abtauchen.

    Als Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar sich mit ihrem alten Freund, dem schrulligen Sir David Lindsay in Basra treffen, ahnen sie nicht, dass ihnen ein neues Abenteuer bevorsteht. Die schicksalhafte Begegnung mit einem jungen Dieb zwingt die Freunde, die Stadt zu verlassen. Als sie auf einen Trupp Banditen stoßen, taucht ein Name immer wieder auf: Al-Kadir, der Mächtige. Es gilt, diesem geheimnisvollen König der Banditen auf die Spur zu kommen.
    Dabei geraten sie immer tiefer in die Wüste und das Netz des Mächtigen. Als sie auch noch auf die geheimnisvolle Tempelruine eines Dämonenkults stoßen, muss sogar der sonst so rationale Kara Ben Nemsi einsehen, dass es Dinge gibt, die über das Erklärbare hinausgehen. Ist es Magie, die dem geheimnisvollen Al-Kadir seine Macht verleiht?


    "Im Banne des Mächtigen" ist der erste Band der Reihe "Karl Mays Magischer Orient" von Alexander Röder.



    Jeder kennt die Bücher oder Filme, die Karl Mays Helden Old Shatterhand, Winnetour, Sir David Lindsay und viele mehr umfassen. Nun entführt Alexander Röder Old Shatterhand alias Kara Ben Nemsi in den Orient, wo er nicht mehr ganz so bodenständige Abenteuer erlebt und mit Magie konfrontiert wird. Genau diese Mischung hat mich direkt angesprochen, sodass die Lektüre ein unbedingtes Muss war. Karl May und Magie? Aber immer gerne doch!



    In typischer Karl May-Manier wird diese Geschichte erzählt. Sprachlich gewandt und sehr ausführlich werden die Begebenheiten erzählt, sodass man sich sehr gut die beschriebenen Orte, Personen, etc. vorstellen kann. Hier wird tatsächlich ein magischer Orient lebendig und man ist gespannt auf die Abenteuer, die unsere bekannten Helden erleben.



    Auch wenn der Fokus auf dieser Wortgewandtheit steht, so besitzt die Geschichte dennoch jede Menge Spannung und lebt von ihren Geheimnissen. Wenn man sich auf die Erzählweise einstellen kann, dann erwartet den Leser ein einzigartiges Abenteuer in magischer Atmosphäre. Man kann hier sehr gut eintauchen und sich von der skizzierten magischen Welt gefangen nehmen lassen, ohne dabei zu vergessen, mit wem man es eigentlich zu tun hat. Die typischen Charaktereigenschaften der Protagonisten sind erhalten geblieben und es mutet tatsächlich an, als hätte Karl May höchstselbst dieses Buch verfasst.



    Wie bereits erwähnt, ist die Atmosphäre ein Stück weit magisch. Aber auch der Abenteuercharakter und das Flair des Orients kommen nicht zu kurz, sodass dem Autor hier eine sehr gute Kombination gelungen ist, die nicht nur viel Spaß bereitet, sondern auch lehrreich ist und dabei wunderbar unterhält.



    Im Großen und Ganzen ist dieser erste Band soweit in sich abgeschlossen, bietet aber einen Ausblick auf die Geschehnisse des nächsten Teils, welcher in unmittelbarem Zusammenhang mit "Im Banne des Mächtigen" steht. Man darf sich also auf eine Fortführung bestimmter Ereignisse freuen.



    Fazit: Ein toller erster Band, der den Leser in "Karl Mays Magischen Orient" entführt und tatsächlich wie ein Werk des Autors erscheint. Spannend, magisch und gefüllt mit Abenteuern; Karl May hätte hier seine wahre Freude. Unbedingt lesen!

    Schwere Schneeflocken tanzen in der Dämmerung, als Emily Laing das erste Mal London nicht mehr findet. Doch wie kann das sein? Eine ganze Stadt verschwindet doch nicht einfach so. Mitsamt all ihren Schornsteinen, Bewohnern und Geheimnissen. Hat das vielleicht etwas mit den beiden seltsamen alten Damen zu tun, die Emily entführen? Oder hängt es mit dem Waisenmädchen zusammen, das plötzlich auf den Stufen einer U-Bahn-Rolltreppe auftaucht? Noch einmal müssen Emily und ihre Gefährten, der Alchemist Wittgenstein, Maurice Micklewhite und die kluge Ratte Minna, in die Tiefen der Uralten Metropole hinabsteigen. Denn hier, in der magischen Stadt unter der Stadt, liegt die Antwort. Und die Gefahr …



    "London" ist der fünfte Band um die "Uralte Metropole" aus der Feder von Christoph Marzi.


    Lange ist es nunmehr her, dass der letzte Band dieser wundervollen Reihe erschienen ist. Umso begeisterter war ich nun, als klar wurde, dass ein weiterer Roman zur "Uralten Metropole" erscheinen wird. Ich liebe seit je her, die wundersame Erzählweise des Autors, der mit der Kraft seiner Worte wunderbare Welten erschaffen kann, die vor dem geistigen Auge lebendig werden. Ihnen wohnt eine ganz eigene Poesie inne, der ich mich einfach nicht entziehen kann. So auch wieder in "London" geschehen. Bereits beim Lesen des ersten Satzes war ich sofort wieder mittendrin und verspürte sogleich die Magie von Christoph Marzis Worten, die mich in Nullkommanix verzauberten. Sofort war ich in die Geschichte abgetaucht und wollte gar nicht mehr wieder aus dieser einzigartigen Welt hervorkriechen.


    Dies liegt aber auch an der eingängigen Spannung, die der Autor ein jedes Mal in seinen Büchern heraufbeschwört. Diese ist nicht nach Dramatik heischend und gewollt ausgelegt, sondern punktet ebenfalls mit Nachdrücklichkeit und jeder Menge Wortgewandtheit. Alles hat hier seinen Sinn und folgt einem stringenten roten Faden, der sich durch das gesamte Buch zieht. Auch wenn sich die Roman von Christoph Marzi nicht durch ein überbordendes Tempo auszeichnen, so ist es gerade diese Magie der Worte, die seinen Geschichten Leben einhaucht und sie so besonders macht. Dabei sind sie allerdings zu keiner Zeit irgendwie langweilig und stören den Lesefluss mit zähen Passagen. Nein. Auch wenn es einmal ruhiger zugeht, so kann man sich stets von dieser wundersamen Erzählweise gefangen nehmen lassen, um auf eine magische und einzigartige Reise zu gehen, aus der man eigentlich nie wieder zurückkehren möchte.


    Auch die Atmosphäre besticht ein jedes Mal durch Magie, Düsternis und jeder Menge Poesie. Alles wirkt so lebendig und wunderbar, dass man sich direkt wie ein Teil des Romans fühlt. Die Bücher von Christoph Marzi sind nicht einfach nur Bücher; sie sind wahre Meisterwerke an Sprache und Fantasie, die es vermögen, jeden Leser in ihren Bann zu ziehen und nie wieder daraus zu entlassen.


    Ich hoffe, dass es auch dieses Mal wieder ein Wiedersehen mit Emily Laing, Aurora Fitzrovia, Wittgenstein und allen anderen Protagonisten dieses wunderbaren Reihe geben wird. Auf das es schon bald wieder ein neues Abenteuer in der uralten Metropole zu entdecken gilt.


    Fazit: Auch mit "London" vermag es Christoph Marzi einmal mehr seine Leser in die wundersame Welt der "Uralten Metropole" zu entführen und mit der Kraft seiner Worte ein einzigartiges und magisches Abenteuer zu kreieren, das man nie wieder verlassen möchte.

    Klappentext:
    Celestines Leben scheint perfekt: Sie ist schön, bei allen beliebt und hat einen unglaublich süßen Freund.
    Doch dann handelt sie in einem entscheidenden Moment aus dem Bauch heraus. Und bricht damit alle Regeln. Sie könnte im Gefängnis landen oder gebrandmarkt werden – verurteilt als Fehlerhafte.
    Denn Fehler sind in ihrer Welt nicht erlaubt. Nichts geht über die Perfektion. Auch nicht die Menschlichkeit. Jetzt muss sie kämpfen – um ihre eigene Zukunft und um ihre große Liebe.
    "Flawed-Wie perfekt willst du sein?" ist der erste Band einer Dilogie von Cecelia Ahern.



    Der Weltentwurf der Autorin ist ebenso interessant wie grausam. Menschlichkeit zählt hier nichts und jede noch so minimal "falsche" Entscheidung kann zum Ausstoß aus der Gesellschaft führen. Während der Lektüre entwickelt sich so beim Leser schon eine gewisse Wut auf diese verkommene und verlogene Gesellschaft, die nur aus Heuchlern besteht.



    Zu Beginn kam ich allerdings etwas schwerer in die Geschichte hinein, da mir die Ecken und Kanten fehlten. Auch die Spannung kam erst im Laufe einiger Seiten. Dann jedoch konnte ich mich wunderbar von der Geschichte fesseln lassen und in diese furchtbare Welt eintauchen. Zu diesem Zeitpunkt kommt auch ein recht flottes Tempo auf, das von vielen Geheimnissen und Geschehnissen unterstützt wird.



    Die Atmosphäre ist, wie bereits erwähnt, recht düster und auch grausam. Die fehlende Menschlichkeit und das grausame Verhalten zahlreicher Personen, schafft eine nahezu hoffnungslose Stimmung, die zum mitfiebern und mitleiden anregt. Wie gesagt: nahezu hoffnungslos. Über allem schwebt ein kleiner Hoffnungsschimmer, der sich immer weiter ausbreitet und im zweiten Band dann hoffentlich zu einem wahren Inferno werden wird.



    Wie Celestines Charakter, empfand ich auch die eine andere Stelle im Buch etwas unrund und nicht immer ganz nachvollziehbar. Allerdings wurden diese Szenen durch eine tolle Spannung und eine schöne Entwicklung zum Ende hin, damit ausgeglichen. Dieser Schluss rundet diesen ersten Band gelungen ab und ich freue mich schon sehr auf den zweiten und finalen Band, der hoffentlich nicht die Kritikpunkte des ersten Teils aufweist, sondern sein Potential vollends ausschöpft.



    Fazit: Spannender und interessanter Auftakt einer recht grausamen Dystopie, in der Menschlichkeit als Fehlerhaft angesehen wird. Trotz kleinere Schwächen wusste mich dieser erste Band zu packen und ich bin nun gespannt auf das große Finale.

    "Verflucht" ist der zweite Band der "Die Königin der Schatten"-Trilogie von Erika Johansen.


    Bereits der erste Band dieser außergewöhnlichen Reihe wusste mich vollends zu begeistern; eine facettenreiche Welt voller Geheimnisse, Gefahren, Intrigen und Magie. Die Autorin hat mit dieser Trilogie wirklich bewiesen, dass man auch jenseits der üblichen Pfade eine spannende und atmosphärisch dichte Geschichte kreieren kann, in die man ganz wunderbar abtauchen kann. Auch dieser zweite Band steht dem ersten in nichts nach und lässt uns dabei noch tiefer in die Geschichte dieser Welt eintauchen.


    Gerade diese zwei Handlungs-und Zeitebenen zeichnen diesen zweiten Band so aus. Dadurch entsteht ein packende Spannung und ein angenehmes Tempo. Aber auch die Neugier wird von Seite zu Seite immer stärker geweckt. Es finden sich so viele Geheimnisse, dass man gar nicht anders kann als wie im Sog immer weiterzulesen, immer mit dem Wunsch, diese zu ergründen und zu erfahren, was alles hinter den Ereignissen wohl stecken mag. Ich konnte mich wunderbar fesseln lassen und mochte eigentlich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Die knapp 600 Seiten vergehen zusätzlich durch den flüssigen Schreibstil der Autorin wie im Fluge und sorgen für ein packendes Abenteuer in der Welt von Tearling.


    Auch die Atmosphäre ist wie bereits im ersten Band unfassbar authentisch. Sie strahlt das richtige Gefühl aus, damit man sich in dieser Geschichte gefangen fühlt und ein unvergleichliches Kopfkino entsteht. Als Leser kann man so herausragend mitfiebern und mitleiden.


    Der Schluss rundet diesen zweiten Band gekonnt ab, ohne dabei einen fiesen Cliffhanger oder ein abruptes Ende bereitzuhalten. Dennoch ist nach diesen Ereignissen die Neugierde geweckt und man fiebert nun dem finalen Band entgegen, der seinen Vorgängern hoffentlich in nichts nachsteht und die zahlreichen Geheimnisse zufriedenstellend aufzuklären weiß.


    Fazit: Packender und atmosphärischer zweiter Band, der neben zahlreichen Überraschungen und Geheimnissen eine einzigartige Geschichte bereithält, der man sich so gut wie gar nicht entziehen kann.

    Um die Bewohner von Captive’s Sound zu retten, hat Nadia dem Herrscher der Unterwelt die Treue geschworen. Nun muss sie Jenem dort unten an der Seite der Zauberin Elizabeth dienen und wird von ihr in der dunklen Magie unterwiesen. Doch anstatt dadurch mehr über ihre bösen Pläne zu erfahren, droht Nadia der Verlockung ihrer neuen Macht zu verfallen. Abgeschottet von ihren Freunden, ist sie so empfänglich für die Dunkelheit wie noch nie …



    "Finsterer Schwur" ist der dritte und abschließende Band der "Spellcaster"-Trilogie von Claudia Gray.



    Nachdem der zweite Band mit einem gewaltigen Twist endete, durfte man nun umso gespannter auf das große Finale dieser magischen Trilogie sein. Dieses beginnt schon auf den ersten Seiten recht vielversprechend und macht extrem neugierig auf den weiteren Verlauf.



    Aus diesem Grund lässt man sich nur allzu gerne fesseln und wird von der ganz besonderen Spannung gefangen genommen. Viele Ereignisse sorgen für ein recht flottes Tempo, das den Leser zügig durch die Seiten trägt. Dabei ist die Handlung so gut wie kaum vorhersehbar und bietet immer wieder neue Wendungen und Überraschungen. Auch zähe Passagen sucht man vergeblich, denn die Autorin hat eine tiefgründige Geschichte geschaffen, die dem roten Faden folgt und nicht in Nebensächlichkeiten abdriftet.



    Aufgrund der neuen Begebenheiten ist die Atmosphäre in diesem finalen Band nun umso düsterer und bedrohlicher. Diese überträgt sich bei der Lektüre auf den Leser und sorgt für ein eindrückliches Setting, das anmutet, als sei man direkt dabei.



    Den Schluss empfinde ich als gut gelungen und mehr als passend. Er rundet diese Trilogie zufriedenstellend ab, sodass man das Buch ruhigen Gewissens zuklappen kann und nicht mit offenen Fragen oder einem nicht zufriedenstellenden Ende beunruhigt wird.



    Fazit: Gelungener Abschluss der "Spellcaster"-Trilogie. Viel Düsternis, Spannung und Magie sorgen für einen kurzweiligen Lesespaß.

    Die Person, die das eigene Leben am meisten verändern wird, nennen die Dämonen von Mederia Schicksal. Jeder von ihnen besitzt eines und gerade wird Gray, dem Kronprinzen der Dämonen, prophezeit, dass sich um sein Schicksal herum sogar die ganze Welt verändern wird.
    Die Gedanken an sie werden jedoch aus Grays Gedanken gelöscht, als der Hass zwischen dem Norden und dem Süden Mederias in einem allesverzehrenden Krieg gipfelt, der sein Volk fast vollständig vernichtet.
    Voller Wut und dem Willen, diesen Krieg zu beenden, stürzt sich Gray in den Kampf und rettet eher aus Zufall der jungen Bardin Lana das Leben. Jener Frau, in deren Händen das Schicksal Mederias liegt.





    "Aufziehende Dunkelheit" ist der erste Band der "Mederia"-Trilogie von Sabine Schulter.



    Wieder ein Buch der Autorin, das förmlich vor innovativen Ideen und Kreativität nur so strotzt. Bereits der Klappentext weckt eine gewisse Neugier, die sofort zu dem Buch greifen lässt. Beginnt man dann erst einmal mit dem Lesen, so ist man direkt in dieser Welt gefangen, die viel Phantasie und tolle Wesenheiten bereithält. Es macht sehr viel Spaß, den Geheimnissen dieser Welt auf den Grund zu gehen.



    Dementsprechend spannend ist die Geschichte. Sie besitzt ein tolles Tempo und einen packenden Spannungsbogen. Es passiert so einiges, das diesen kontinuierlich in den oberen Bereichen angesiedelt lässt. Dennoch wirkt es zu keiner Zeit zu überladen oder zu gewollt. Es passt einfach perfekt zu diesem High Fantasy Abenteuer. Auch die Dreidimensionalität ist gegeben. Sowohl die Orte als auch die Personen erhalten einen tollen Facettenreichtum und bilden die beschriebenen Sequenzen überaus lebendig ab. Dadurch kann man ganz wunderbar in die Geschichte mit eintauchen und es mutet an, als wäre man live dabei.



    Aus diesem Grund gefällt mir auch sehr die Atmosphäre. Diese ist sehr magisch und von den vielen Wesenheiten inspiriert und wirkt dementsprechend einfach nur mitreissend.



    Ich bin gespannt, was uns in den nächsten beiden Bänden noch so erwarten wird. Auch hoffe ich auf die eine oder andere Begebenheit. Deshalb kann ich es kaum erwarten, bis ich den nächsten Band endlich in den Händen halten kann, um endlich die spannende Geschichte um Gray und Lana weiterzuschmökern.



    Fazit: Grandioser erster Band der neuen High-Fantasy-Trilogie von Sabine Schulter. Auch in diesem Genre beweist die Autorin ihr Können und serviert den Leser eine spannende und magische Geschichte voller aufregender Wesenheiten.

    "Schwestern der Wahrheit" ist der erste Band einer Reihe aus der Feder von Susan Dennard.


    Bereits das Cover und der Klappentext wissen direkt anzusprechen. Die Geschichte verspricht ein spannendes High Fantasy Abenteuer der etwas anderen Art, das sofort meine Neugier geweckt hat.
    Umso begieriger begann ich mit dem Lesen. Auch der Einstieg gelingt dabei recht einfach, da man direkt mittendrin ist und sofort Bekanntschaft mit den Hauptprotagonistinnen macht.


    Auch im weiteren Verlauf besticht der Roman mit jeder Menge Spannung und viel Fantasie, sodass man sich sehr gut gefangen lassen nehmen kann, um mehr über die Welt und ihre Geheimnisse zu erfahren. Die Geschichte legt dabei ein angenehmes Tempo vor, das den Leser sehr gut durch die Seiten zu tragen weiß. Allerdings fehlten mir immer wieder mal ein Stück weit die Hintergrundinformationen sowie eine gewisse Tiefe, um den Roman wirklich rund werden zu lassen. Mir erschienen Teile der Geschichte irgendwie zu oberflächlich, als dass man wirklich darin eintauchen konnte und Lebendigkeit erlebte. Es fehlte das Kopfkino.
    Auch die Atmosphäre würde noch von etwas mehr Tiefe und Dichte profitieren. Sie wirkte zwar relativ düster und wunderbar magisch, doch auch hier fehlte noch das letzte Quäntchen, um mich zu überzeugen.


    Dennoch hat mir dieser erste Band von seinen tollen Ideen und innovativen Facetten sehr gut gefallen. Wenn die Autorin das gesamte vorhandene Potential vollends nutzt, dann erwarten uns in den nächsten Bände spannende High Fantasy mit ausgereiften Charakteren und dreidimensionalen Sequenzen.


    Fazit: Spannender Auftakt, der noch einiges an Luft nach oben aufweist. Mit etwas mehr Lebendigkeit und Tiefe ist hier noch viel herauszuholen.

    "Sehnsuchtsvolle Berührung" ist der dritte und finale Band der "Dark Elements"-Trilogie von Jennifer Armentrout.



    Dieser abschließende Teil der phantastischen Reihe um Layla setzt so ziemlich genau da an, wo sein Vorgänger fulminant endete. Aus diesem Grund war ich nur umso gespannter auf die Fortführung der Geschichte, die so einige offene Fragen bereithielt. Von Beginn an ist man sofort wieder mittendrin und sieht dem Abenteuer mit einen lachenden und einem weinenden Auge entgegen.



    Von Anfang an ist die Geschichte wieder spannungsgeladen und besticht mit einem tollen Tempo und viel Action. Zahlreiche Überraschungen und Verwicklungen sorgen für den nötigen Twist und schaffen einen angenehmen Lesefluss. Es finden sich keinerlei Längen oder zähe Momenten, sondern durchgehende Spannung und packender Lesespaß.



    Auch die Atmosphäre gefiel mir wieder sehr gut, auch wenn sie nicht ganz so intensiv gestaltet war wie die der Vorgänger. Dennoch brilliert diese mit viel Humor und phantastischen Elementen, die sich hervorragend in die Geschichte einfügen. Besonders die Frotzeleien Roths gehören zu den besonderen Highlights der Reihe.



    Am Ende des Buches fügen sich alle offenen Fragen und Handlungsstränge zu einem großen Ganzen zusammen und schaffen einen passenden Abschluss dieser tollen Reihe. Zufriedengestellt kann man das Buch zuklappen, auch wenn man die liebgewonnenen Charaktere nun vermissen wird.



    Fazit: Spannender Abschluss einer phantastischen Trilogie, die nicht nur wunderbar spannend, sondern auch sehr humorig zu lesen ist. Jennifer Armentrout weiß einfach, wie man tolle Geschichten zu Papier bringt.

    Klappentext:
    Karl Bleidorn arbeitet mit mäßigem Erfolg für den Wilmsheimer Glockenboten. Gegen seine Kollegin Linn Svensson zieht er immer wieder den Kürzeren. Linn ist einer großen Sache auf der Spur, doch als der renommierte Arzt Dr. Raichenbach auspacken will, stirbt er bei einem Autounfall. Ist Karls Bruder, der einer Rockergang angehört, in den Fall verwickelt? Warum reagiert die Witwe eines Patienten so aggressiv? Welches Geheimnis wahrt Raichenbachs Asistentin? Linn wird die Sache zu heiß und sie zieht Karl ins Vertrauen. Werden sich die beiden Konkurrenten zusammenraufen? Die Spur führt die Journalisten aus der westfälischen Provinz in die entlegene Bergwelt Vietnams, wo sie auf ein finsteres Geheimnis stoßen, das beide auf die härteste Probe ihres Lebens stellt.
    "Mein ist dein ganzes Herz" ist der erste Band der "Bleidorn & Svensson"-Reihe von Marcus Schneider.



    Mit seinem Auftakt zu einer Krimi-Reihe beschreitet der Autor nun neues Terrain. Nach seinen phantastischen Kinderabenteuern folgt nun eine Geschichte für Erwachsene, die gepaart ist von Mord und perfiden Plänen.



    Schon der Einstieg in diesen Krimi gelingt ausgesprochen leicht. Man ist als Leser sofort mittendrin und erfährt einiges über die Hauptprotagonisten und das eigentliche Setting. Begrüßt wird man dabei von viel Witz, der sich auf eine schöne und angenehme Art durch die gesamte Handlung bewegt. Dieser lädt oft zum Schmunzeln ein und lockert die sonst etwas düster anmutende Geschichte etwas auf.



    "Mein ist dein ganzes Herz" ist ein äußerst spannend konzipierter Krimi, der etwas anderen Art. Dem Autor gelingt es, seine Verstrickungen so anzulegen, das man zwar hier und da Licht ins Dunkle bringen, die Gesamtheit aber bis zum Schluss nicht vollends erfassen kann. Dementsprechend gut kann man sich von dem Roman fesseln lassen und ist stets gespannt zu erfahren, was hinter alldem steckt. Auch das Tempo gefiel mir hier sehr gut. Zu Beginn war es noch etwas langsamer, nahm aber ab einem gewissen Punkt ordentlich an Fahrt auf und steigerte sich zum Ende hin immer mehr.



    Dieses ist dabei überaus gelungen und schließt diesen ersten Krimiband mehr als stimmig ab und hinterlässt so gut wie keine offenen Fragen. Nun darf man auf weitere Fälle des Duos gespannt sein, die hoffentlich mindestens genauso spannend zu lesen sind wie dieser Auftakt.



    Fazit: Fesselnder erster Band einer etwas anderen Krimireihe. Sympathische Protagonisten und eine unkonventionelle Handlung schaffen hier ein stimmiges Gesamtbild von dem man sich nur allzu gerne packen lässt.