Bücherwichteln im BücherTreff

Beiträge von Gaymax

    284. Welches Sachbuch hast du zuletzt gelesen?


    Habe es in letzter Zeit häufiger gepostet. Das Thema schreckt eventuell auch ab, aber tatsächlich wird in dem Buch die Geschichte des Suizids aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und durchleuchtet. Es ist sehr gut geschrieben und sehr gut recherchiert. Definitiv eine Bereicherung. Kann das Sachbuch nur empfehlen. :thumleft:

    Pinguinchen Da magst du Recht haben mit Deiner Einschätzung, aber manchmal brauche ich auch das tatsächliche Leben und das verläuft selten nach dem Friede-Freude-Eierkuchen-Prinzip, sondern meist dramatisch und traurig und manchmal mit Happy End und manchmal halt auch nicht. Ich lese beides, aber immer Happy End und keine Probleme ist eher ungewöhnlich. Auf alle Fälle klingt es nach einem interessanten Buch, welches sicherlich nicht von der breiten Masse gelesen wird. :D Ich werde berichten wenn ich es gekauft habe und vor allem wenn ich es gelesen habe. :lol::D

    Beim Stöbern entdeckt.


    Amazon:


    "Brokeback Mountain" aus Frankreich: Die tragische Geschichte einer homosexuellen Liebe - authentisch und zutiefst berührend

    Philippe ist 17 Jahre alt und ein Außenseiter. Als hochbegabter Sohn des Schuldirektors, der wenig Kontakt zu den Mitschülern hat, lebt er in einem französischen Provinznest. Er fühlt sich von seinem Klassenkameraden Thomas, einem geheimnisvollen und charismatischen Winzersohn, angezogen und ist ganz verblüfft, als dieser sein Interesse erwidert. Thomas wird seine erste und große Liebe. Eine Liebe, die nur im Verborgenen gelebt werden darf und die für Thomas tragisch endet, weil er, geprägt durch die ländlichen Konventionen, seine sexuelle Identität sein Leben lang verleugnen wird. Ein authentischer und tief berührender Roman über Liebe und Identitätsfindung."

    Mein gelesener September unter dem Motto "Alle guten Dinge sind drei":


    1. Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat (Gavin Extence) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: :D:thumleft::love:
    2. Tote Mädchen lügen nicht (Jay Asher) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: 8-[:cry::love:
    3. Das Leben nehmen - Suizid in der Moderne (Thomas Macho) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: :idea::thumleft::love:

    Drei völlig unterschiedliche Bücher die aber alle für sich richtig gut und interessant waren. Definitiv lesenswert. :thumleft:

    Kommentare:


    Du hast SO recht. Irgendwie hatte ich recht bald das Gefühl, gar nicht so viele Monate aus der Trilogie draußen gewesen zu sein. Das Wiederreinkommen ging irgendwie recht schnell, auch wenn mir mehrere Details entglitten sind.

    Das ging mir auch so. Die Namen und die Umgebung waren mir recht schnell wieder vertraut. :D

    Ich habe stattdessen gefunden, dass Caesar (der bei Harris ja am gleichen Tag abreist wie Cicero und darauf gewartet haben soll, dass Cicero wirklich verbannt wird) gar nicht wollte, dass Clodius unseren Cicero aus Rom vertreibt. Außerdem dass Ciceros Anwesen in Italien -höchstwahrscheinlich- (außer seiner Villa in Rom) nicht geplündert wurden. Schade eigentlich.

    Ich liebe ja diese Anekdoten nebenher. :D Zumindest lernt man Caesar auch anders kennen. Er hat ja durchaus Anerkennung für Cicero, wenn man das so formulieren kann, zumindest würde ich es Caesar abnehmen, dass er Cicero nicht aus Rom verbannt sehen wollte. :-k

    Denn Plancus, später Milo und vorher der in Brundisium haben ja durchaus gezeigt, dass Cicero trotz der striken Verbannung nicht alleine ist. Eigentlich echt schön.

    :love: Ja, aber man hat auch die Menschen wie Vergilius gesehen und das ist echt unschön, wenn man wirklich befreundet ist. :(

    Dieses Treffen mit Milo ist echt schicksalsträchtig ! :loool: Milo hatte ich bisher in der Trilogie komplett vergessen. Er kam ja noch gar nicht vor, oder ? Denn es ist eine Rede Ciceros erhalten, die grade diesen Milo verteidgt. Die Rede heißt pro Milonem und ist eine echt schöne Rede, finde ich. Nur ist sie nie von Cicero gehalten worden. Und den Verteidigungsfall hat Cicero auch (als einzige ?) verloren. Aber das lesen wir bestimmt noch.

    :totlach: Wieder eine so schöne Anekdote. Bin gespannt ob das noch kommt und auch gespannt ob Milo tatsächlich so ein guter Freund ist. :-k Sein erster Auftritt ist zumindest äußerst zwielichtig. 8-[

    Und doch gibt es immer einen Menschen der einem die Hand reicht und einem Hilft.

    :love: Zum Glück.

    Gott, da hatte ich echt ein schlechtes Gefühl. Auch wenn sich dann rausgestellt hat, dass die zwei wohl von den Guten sind. Ich traue der Sache nicht, sowas hat immer einen Haken.

    :thumleft: Ich bin da auch noch skeptisch. 8-[

    Das ist ja das selbe wie in Lovelybooks oder?

    Da seid ihr also auch noch. :loool:

    Doch das mindestens Ciceros Haus in Rom von Clodius abgefackelt wurde, macht irgendwie aus Clodius' Sicht Sinn.

    Für Clodius macht das definitiv Sinn und für ihn macht es auch Sinn, wenn irgendwelche gedungende Mörders sein Licht ausknipsen ohne das er damit in Verbindung gebracht wird, ansonsten glaube ich, dass das Volk und seine "Freunde" da dann doch eher ungehalten reagieren würden und das würde Clodius auch wieder ins politische abseits bringen. Je weiter Cicero weg ist, desto besser für Clodius.

    Kapitel 1:

    Eine sehr schöne Zusammenfassung von Dir The Falcon  :thumleft::applause:


    Er bespricht sich mit Tiro und gemeinsam beschließen sie, nicht von ihrem Vorhaben (aus Rom zu fliehen) abzulassen und weiter zu gehen.

    Es wird ja geschrieben, dass es ein Fehler war aus Rom zu fliehen, weil es wie ein Schuldeingeständnis war und wirkt, ich bin mir da aber nicht so sicher, zwar verkompliziert sich seine Situation immens, aber er ist definitiv am Leben. Ich wäre mir da absolut nicht sicher, ob das auch der Fall gewesen wäre, wenn Cicero in Rom geblieben wäre. :-k Eine Entscheidung, die man durchaus hätte anders treffen können, aber ich würde da nicht von falsch oder richtig sprechen, denn eine gewisse Lebensgefahr bestand ja durchaus zu diesem Zeitpunkt.

    Als Cicero und Tiro über dem Wasserweg nach Messino übersetzen, werden sie kurz vor dem Ziel, von Vergilius augehalten, der Cicero darüber unterrichtet, dass Clodius ein neues Gesetz erlassen hat, das es Vergilius verbietet, Cicero an Land zu lassen. Nach einer erst freundlichen, dann hitzigen Diskussion kehrt Cicero wieder um - er hat Vergilius nicht davon überzeugen können, ihn an Land zu lassen.

    Es verwundert aber nicht, das in dieser schwierigen Zeit die Freundschaften so rar gesät sind, schließlich waren Freundschaften und Fehden etc. zeitlich begrenzt. Meist hisste man seine Fahne nach dem Wind und "seine Freunde" waren halt nur seine Freunde in guten Zeiten, auf diese kann man besonders verzichten. :wuetend:

    Die einzige Möglichkeit, die er jetzt noch hat, war, ins Ausland zu gehen. Doch das wird eine weite Fahrt werden, die er über das Meer zurücklegen muss. Während der langen Überfahrt, wird Cicero klar, dass es ein schwerer Fehler war, Rom zu verlassen. Das hatte ihm der Text des neuen Gesetzes von Clodius gezeigt.

    Das sehe ich nicht so eindeutig. Im Nachhinein mag das zwar wahrscheinlich stimmen, aber was nützt es im Recht zu sein, zu bleiben und trotzdem in Lebensgefahr zu schweben?

    Nördlich von Brundisiums gehen sie schließlich an Land und Cicero begibt sich zu seinem alten Freund Flaccus, der hier lebt. Dieser versucht, Cicero auzumuntern und nach einigen Tagen, als das neue Gesetz wirklich gültig wird, auch zum Bleiben zu überreden.

    Zumindest ein standfesterer Freund als Vergilius. :thumleft:

    Cicero wirkt zu Beginn der Fahrt sehr nachdenklich. Es ist seit langem das erste Mal, dass er Italien verlässt. Ihm ist bewußt, dass dies eine Reise ins Ungewisse ist und er sein komplettes bisheriges Leben hinter sich lassen muss.

    Eine schwere Situation für jemanden der eine lange Zeit mit vielen Annehmlichkeiten und im Luxus lebte, aber in der Not findet man die wahren Freunde, dass war in Rom eher beschwerlich.

    Doch zum nachdenken bleibt kaum Zeit, als ein schweres Unwetter losbricht und Cicero seekrank wird. Die nächsten, sehr unruhigen Stunden, sind für Cicero nicht einfach, doch auch hier ist der treue Tiro stets an seiner Seite.

    Als der Sturm wieder nachgelassen (und ein Todesopfer gefordert) hat, kommen sie schließlich in Dyrrhachium an.

    Tiro :love:

    von eben seinem Freund Saturninus. Darin wird Cicero mitgeteilt, dass er ihn nicht bei sich aufnehmen könne (wieder Clodius mit dem neuen Gesetz).

    Auch so ein "Fake-Friend"

    In einer zweiten Nachricht (ebenfalls von eben diesem Boten überbracht) teilt ein Beamter des Statthalters, Plancius, Cicero mit, dass er bereit sei, diesen bei sich aufzunehmen. Aber das diese alles im Geheimen geschehen müsse.

    Endlich mal jemand der "Arsch in der Hose" hat.

    Eine Zeit, die Cicero größtenteils in depressivem Schweigen verbringt.

    Diese bedrückte Stimmung wurde während der ganzen Fahrt gut eingefangen.

    Cicero ist verzweifelt. Da er sich sowieso nicht draußen sehen lassen darf, bleibt er meist in seinem Zimmer, wird trübsinnig, ißt wenig und weint viel.

    Selbst den Besuch seines Bruders weist er ab und Tiro hat seine liebe Not mit ihm, in dem Versuch, ihn aufzumuntern.

    Wenn sich das Leben so radikal ändert kann einem das schon ziemlich heftig treffen. Auch wenn Cicero kein Blut sehen kann ist er dennoch im höchstem Grade depressiv und wäre bereit zu sterben. Ein Suizid muss nicht durch eigene Hand geschehen, man kann auch mit offenen Armen in das Messer seines Feindes sich stürzen. Das ist genauso ein "Suizid".

    Heimlich schreibt Tiro Briefe an Ciceros Familie. Nach Wochen kommt die erste Antwort von seiner Frau Terentia. Was sie schreibt, stürzt Cicero in noch größere Verzweiflung. Besonders die Tatsache, dass Clodius seinen kleinen Sohn als Geisel nehmen wolle, erzürnt und verzweifelt ihn.

    Da habe ich meine Skepsis, denn ob die ganzen Boten so vertrauenswürdig sind. :-k

    Die beiden tauchen ja auch eher urplötzlich auf und sind für mich eher zwielichtige Gestalten. Im Moment ist Ciceros Gemütsverfassung so lädiert, dass ihm der Tod eher egal scheint und deswegen geht er auf diesen Deal ein. Ich weiß ja nicht. :-k

    282. Welches Buch hat dir im September am besten gefallen?


    Habe alle drei Bücher mit 5 Sternen bewertet, doch am interessantesten und am informativsten war das Sachbuch. Die anderen beiden Bücher waren zwar sehr unterhaltsam, aber ich habe mich nun für das Sachbuch entschieden. :thumleft:

    281. Ein Buch eines Autors, dessen Nachname mit N beginnt


    wurde zwar schon von pralaya genannt, aber ich hab es schon gelesen hat bei mir 5 Sterne und ich mag kein anderes nennen. Außerdem liebe ich das alte Cover und hoffe noch, dass ich die Kommentare im Wanderbuch zu sehen bzw. zu lesen bekomme. O:-):kiss: Der Anfang ist nicht ganz so leicht wie ich fand, aber dann entwickelt sich das Buch zu einem schönen Lese - Erlebnis. :love:

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