Ellen Weiss - Der Polarexpress / Trip To The North Pole

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Polarexpress

1.5|2)

Verlag: Carlsen

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 128

ISBN: 9783551354655

Termin: November 2004

  • Klappentext


    Voller Sehnsucht liegt ein kleiner Junge am Heiligen Abend in seinem Bett und wartet auf die Ankunft des Weihnachtsmannes. Gibt es ihn vielleicht doch nicht? Plötzlich steht ein geheimnisvoller Zug direkt vor seiner Tür und lädt ihn zu einer Fahrt Richtung Nordpol ein - dorthin, wo der Weihnachtsmann angeblich wohnt.


    Meine Meinung


    Als ich den Film vor einigen Jahren gesehen habe war ich enttäuscht. Viele sind ja davon begeistert, aber mir persönlich war er für einen Weihnachtsfilm für Kinder viel zu düster, auch wenn er eine schöne Botschaft hat. Deshalb wollte ich diese Geschichte gerne in der schriftlichen Form kennenlernen, die mich aber leider auch nicht überzeugen konnte.


    Der Schreibstil ist für ein Kinderbuch okay und einfach gehalten. Der Junge, der im ganzen Buch keinen Namen bekommt, zweifelt an der Echtheit des Weihnachtsmanns und dem Zauber der Weihnacht - doch plötzlich steht mitten in der Nacht, genau um 23.55 Uhr, der Polarexpress vor seiner Tür. Natürlich steigt er ein und erlebt eine abenteuerliche Fahrt zum Nordpol, auf der einige wichtige Botschaften übermittelt werden. Leider war für mich weder eine schöne, weihnachtliche Stimmung vorhanden, noch konnte man irgendwie die Gefühle der Kinder nachvollziehen.


    Es geht zwar alles in einem guten Tempo voran und es geht einiges schief auf der Fahrt, aber es wirkte sehr plump, einfach eine Anneinanderreihung von Ereignissen ohne etwas besonderes für mich rüberzubringen. Gerade für ein Kinderbuch eine eher triste Art und Weise, etwas zu erzählen und auch für mich als Erwachsenen war es ziemlich langweilig.


    Das einzig schöne daran waren die kleinen Botschaften, die aber meist nur zwischen den Zeilen zu lesen waren:


    - Der zweifelnde Junge, der seinen Glauben an den Zauber der Weihnacht wiederfindet
    - Das unsichere Mädchen, das Selbstvertrauen lernt
    - Und der einsame Junge, der endlich Freunde findet


    Ich kann hier leider nur 1 Stern vergeben für zwei Zitate die etwas schönes aussagen, die aber in einer zu farblosen und lanweiligen Geschichte keinen Raum gefunden haben.


    "Manchmal", sagte der Schaffner, "ist Sehen das Gleiche wie Glauben.
    "Und manchmal", er kam ganz dicht an sie heran, um die Sache besonders zu betonen,
    "sind die wirklichsten Dinge auf der Welt gerade die, die wir nicht sehen können." S. 72


    "Es gibt kein größeres Geschenk als die Freundschaft." S. 120


    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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