John leCarre - Das Vermächtnis der Spione / A Legacy of Spies

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Das Vermächtnis der Spione

3.8|3)

Verlag: Ullstein Hardcover

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 320

ISBN: 9783550050121

Termin: Oktober 2017

  • Kurzbeschreibung (Quelle: amazon)
    Das geniale Finale der Welterfolge "Der Spion, der aus der Kälte kam" und "Dame, König, As, Spion"
    1961: An der Berliner Mauer sterben zwei Menschen, Alec Leamas, britischer Top-Spion, und seine Freundin Liz Gold.
    2017: George Smileys ehemaliger Assistent Peter Guillam wird ins Innenministerium einbestellt. Die Kinder der Spione Alec Leamas und Elizabeth Gold drohen, die Regierung zu verklagen. Die Untersuchung wirft neue Fragen auf: Warum mussten die Agenten an der Berliner Mauer sterben? Hat der britische Geheimdienst sie zu leichtfertig geopfert? Halten die Motive von damals heute noch stand? In einem dichten und spannungsgeladenen Verhör rekonstruiert Peter Guillam, was kurz nach dem Mauerbau in Berlin passierte. Bis George Smiley die Szene betritt und das Geschehen in einem neuen Licht erscheint.
    Der Spion, der aus der Kälte kam ... ist zurück - Der ultimative Roman über die dunklen Seiten der Geheimdienste


    Autor (Quelle: amazon)
    John le Carré, 1931 geboren, studierte in Bern und Oxford. Er war Lehrer in Eton und arbeitete während des Kalten Kriegs kurze Zeit für den britischen Geheimdienst. Seit nunmehr fünfzig Jahren ist das Schreiben sein Beruf. Er lebt in London und Cornwall.


    Inhalt
    An der Berliner Mauer sind zwei Agenten Alec Leamas und Liz Gold gestorben. Dies passierte 1961.
    Heute -2017- verlangen die Kinder der Verstorbenen Rechenschaft von Seiten des britischen Staates. Sie wollen erfahren, ob der Geheimdienst Schuld am Tod seiner Mitarbeiter ist.
    Der frühere Agent Peter Guillam wird diesbezüglich aus Frankreich nach London beordert. Er soll nun feststellen, was wirklich damals geschehen ist oder ob etwas vertuscht wurde.


    Beurteilung
    Ich habe bisher sehr gerne die Romane von John Le Carre gelesen und mich auf ein Wiedersehen mit George Smiley gefreut.
    Ich wurde allerdings enttäuscht, da die Spannung des Thrillers in keinster Weise an den Vorgänger „Das Vermächtnis der Spione“ heranreicht.
    Meiner Meinung nach sind es zu viele Längen und auch die Verhörprotokolle sind nicht dazu geeignet, dem Verlauf flüssig zu folgen.
    So hat mich das Drama auch nicht wirklich packen können.


    Fazit
    Es ist ein gutes Buch für Le Carre – Fans. Dennoch denke ich, dass es sinnvoll ist, das Vorgänger-Buch zu lesen. An den großen Erfolg der Smiley-Triologie kommt es aber auf keinen Fall ran.
    Ich vergebe daher :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: .

  • Es ist ein gutes Buch für Le Carre – Fans. Dennoch denke ich, dass es sinnvoll ist, das Vorgänger-Buch zu lesen. An den großen Erfolg der Smiley-Triologie kommt es aber auf keinen Fall ran.

    Was meinst du mit Vorgänger Buch und Smiley Trilogie??? Die Smiley Reihe sind 8 Bände und keine Trilogie, siehe hier: http://www.buechertreff.de/buc…le-carre-reihenfolge.html

      :study:  Ich bin alt genug, um zu tun, was ich will und jung genug, um daran Spaß zu haben. :totlach:

  • Was meinst du mit Vorgänger Buch und Smiley Trilogie??? Die Smiley Reihe sind 8 Bände und keine Trilogie, siehe hier: http://www.buechertreff.de/buc…le-carre-reihenfolge.html

    Hallo @Mara : Mir ist bekannt, dass es sich beim aktuellen Buch um den 9.Band handelt. Was ich meinte war, dass sich dieses Buch als konkrete Fortsetzung der beiden Bücher "Der Spion, der aus der Kälte kam" und "Dame, König, As, Spion" gesehen habe. Das mit der "Trilogie" ist von mir daher nicht korrekt ausgedrückt. Ich bin der Meinung, dass man die beiden genannten Bücher (Vorgänger) sinnvollerweise vorher lesen sollte. Sorry, wenn ich mich da nicht richtig ausgedrückt habe. :uups: 

  • Das Verhör oder die Aufarbeitung von Operation Windfall
    Der Spion ist wieder zurück. Die Kinder von Alec Leamus und Liz Gold, drohen die britische Regierung zu verklagen. Wegen dem Mord an ihren Eltern an der Berliner Mauer. Der britische Geheimdienst muss sich auf eine Untersuchung einstellen und holt daher den ehemaligen Assistenten von George Smiley, Peter Guillam nach London zur Anhörung. Den George ist nicht auffindbar.
    Was daraus wird ist schon angsteinjagend, es wird ein Verhör der feinsten Art geführt. Es fehlen nur noch die körperlichen Angriffe. Die psychologischen reichen schon. Peter versucht sich so lange es geht über Wasser zu halten, aber er bricht doch ein oder zumindest lässt er alle in dem Glauben.


    Mein Fazit:
    Nach der Leseprobe und der Inhaltsangabe habe ich mich auf den vorläufigen Abschluss des Spions der aus der Kälte kam gefreut und war richtig gespannt drauf. Das Cover ist schon mal richtig interessant und nimmt Bezug auf eine Agentin mit dem Decknamen Tulip.
    Aber es blieb nicht bei der Freude, der Anfang war noch flüssig und gut geschrieben. Aber es wurde leider immer langatmiger und langweiliger. Die Spannung starb in Laufe der Handlung.
    Obwohl die Beschreibung eines Verhörs eine recht interessant sein kann, fehlte mir hier die Spannung. Auch der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart war etwas verwirrend. Man konnte oft dem Geschehen nicht folgen und beim Lesen brachte man die Spieler etwas durcheinander.
    Das Ende ist nicht abgegrenzt, es ist offen geblieben. Gibt es eine Fortsetzung?
    Es ist aber ein Buch, dass man nochmals lesen sollte, das werde ich nach einem gewissen Abstand auch machen.
    Ich kann keine volle Punktzahl vergeben da ich vom Buch nicht so überzeugt war und auch nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen.

    :lol::totlach: Jede Minute, die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde (chinesisches Sprichwort)

  • John LeCarré zählt schon lange zu meiner Liste favorisierter Autoren, hauptsächlich wegen "Der Spion, der aus der Kälte kam", was übrigens auch ungewöhnlich gut und mit bedeutenden Schauspielern, stellvertretend seinen hier lediglich Richard Burton, Oskar Werner und Peter van Eyck genannt, verfilmt wurde. "Dame, König, As, Spion" konnte meiner Auffassung nach daran schon nicht mehr hundertprozentig anschließen, "Das Vermächtnis der Spione" halte ich allerdings wieder für einen nahezu perfekten Anschluss bzw. Abschluss.
    Die Frage von Schuld und wie weit man gehen darf verstand der Autor gekonnt in die spannende Handlung einzubauen und den Leser dadurch zum Nachdenken zu bewegen.
    Ich halte es für vielleicht nicht unbedingt zwingend, aber doch für sinnvoll, zumindest das erste der genannten zwei Vorgängerbücher vor der Lektüre dieses Buches gelesen zu haben.
    Spionageromanfans werden höchstwahrscheinlich an allen 9 Bänden ihre Freude haben.

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