Bianca Iosivoni - Der letzte erste Kuss

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Der letzte erste Kuss (Firsts-Reihe, Ban...

4.7|6)

Verlag: LYX

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 512

ISBN: 9783736304147

Termin: Oktober 2017

  • Klappentext
    Das größte Risiko, das beste Freunde eingehen können ...
    Elle und Luke sind beste Freunde – und das ist auch gut so. Zu oft sind sie in der Vergangenheit verletzt worden, als dass sie noch an die große Liebe glauben würden. Doch dann ändert ein leidenschaftlicher Kuss alles. Und auf einmal ist es unmöglich, das heftige Prickeln zwischen ihnen noch länger zu ignorieren. Dabei wissen Elle und Luke, wie viel für sie auf dem Spiel steht. Und sie wissen auch, dass sie ihre Freundschaft mehr denn je brauchen ...
    (Quelle: Verlagsseite)


    Meinung
    "Der letzte erste Kuss" ist der zweite Band der "Firsts"-Reihe. Auch der erste Band "Der letzte erste Blick" hatte mir schon wahnsinnig gut gefallen und erschien mir wie die perfekte Mischung aus einer Liebesgeschichte, aus Freundschaft und aus den Facetten des Colleges. Ich liebe Collegegeschichten. Da ich Elle und Luke schon aus dem ersten Band kenne, dort noch als Freunde, war ich auf ihre eigene Geschichte sehr neugierig.


    "Der letzte erste Kuss" steht auf jeden Fall dem ersten Band in nichts nach. Denn auch in diesem Buch hat mir die Handlung sehr gut gefallen. Sie ist typisch für ein New-Adult-Buch und handelt von Luke und Elle, die bisher immer nur sehr gute Freunde waren, bei denen aber im Laufe der Ereignisse die Gefühle und die Zuneigung zueinander in eine andere Richtung umschlägt. Dieser Plot hat im Gegensatz zum Plot des ersten Bandes einen ganz anderen Anfang, nämlich, dass sich die Protagonisten bereits kennen, was dem Buch einen ganz anderen Touch und eine ganz andere Stimmung gegeben hat. Bianca Iosivoni erzählt die Geschichte der beiden dabei so alltäglich und glaubwürdig und mit einem ganz besonderen, einmaligen Knistern, so dass ich mich sofort in die beiden als Paar verliebt habe. Schon im ersten Band habe ich mich hin und wieder mal gefragt, ob nicht mehr zwischen den beiden geht, aber dieses Mal hatte ich wirklich das Gefühl, dass die beiden auf jeden Fall zueinander gehören.


    Natürlich erlebt man als Leser das Auf und Ab der Gefühle der beiden, wie es typisch für einen New-Adult-Roman ist. Da aber beide sehr interessante und faszinierende Hintergrundgeschichten haben, die ihnen beiden den Weg zueinander erschweren, empfand ich dieses Hin und Her nicht als nervig oder überdramatisiert, sondern sehr verständlich. Gerade Elle hat sich in einer ähnlichen Situation schon mal befunden und kann sich deswegen nur schwer überwinden, ihre Gefühle zuzulassen. Und auch Luke ist die Freundschaft sehr wichtig. Beide haben Angst und sind unsicher, aber am Ende sind sie eben doch füreinander geschaffen.


    Sowohl Elle, als auch Luke, haben mir in diesem Buch sehr gut gefallen. Während sie im ersten Band eher im Hintergrund standen, ist es schön zu erleben, wie die beiden in ihren Charaktereigenschaften durch die Autorin so richtig aufblühen. Zumindest hat es Bianca Iosivoni problemlos geschafft, dass ich mich in Luke und seine Art verliebt habe. Er ist einfach ein richtiger Freund, hat die Intuition, wann er gebraucht wird und verlässt sich eher auf sein eigenes Gefühl statt darauf, was andere sagen. Er ist dadurch eine gute Stütze für seine Freunde und für Elle. Zusätzlich ist er für allen Spaß zu haben, kann aber auch sehr ernst und melancholisch sein.


    Ähnlich glaubhaft und authentisch ist für mich auch Elle in "Der letzte erste Kuss" dargestellt. Auch sie ist eine tolle Freundin, nimmt meist kein Blatt vor den Mund und ist jederzeit für alle da. Durch ihre Vergangenheit und ihr Elternhaus wirkt sie manchmal eher unsicher und trotzdem ist sie sehr stark, setzt sich bei allen Problemen durch und lässt sich nie nie niemals unterkriegen. Auch wenn mich Lukes Geschichte sehr mitgenommen hat, war es Elles Elternhaus, was mich fassungslos gemacht hat und weswegen ich Elle nur noch mehr bewundert habe.


    Ebenso gefallen hat mir, dass auch die anderen Nebencharaktere, Emery, Dylan, Tate und Trevor, wieder mit dabei sind und die Clique weiterhin vereint ist. Ich persönlich bin ein großer Fan davon, wenn Charaktere aus älteren Büchern eine Rolle spielen und habe mich daher sehr gefreut, dass nicht nur Dylan und Emery wieder mit von der Partie sind, sondern, dass einige Faktoren ihrer Liebesgeschichte aus "Der letzte erste Blick" auch hier aufgegriffen werden. Das bedeutet nicht unbedingt, dass man den ersten Teil gelesen haben muss, bevor man mit "Der letzte erste Kuss" beginnt, es macht das Wiedersehen mit den beiden Charakteren einfach nur um einiges schöner und verständlicher.


    Genauso wie im Vorgängerband liebe ich auch hier den Schreibstil der Autorin. Wie mühelos sie ihren Charakteren Leben einhaucht, die knisternde Spannung rüberbringt und die Emotionen der einzelnen Figuren darstellt, ist wirklich eine Kunst, die ich gerade bei New-Adult-Romanen nur von Mona Kasten kenne. Mittlerweile mag ich beide Autorinnen sehr gerne, weswegen ich auch kein Buch von Bianca Iosivoni verpassen darf: als nächstes freue ich mich daher auf die Geschichte von Tate und Trevor (Band 3).


    Fazit
    "Der letzte erste Kuss" ist genauso gut wie sein Vorgänger und bringt die Gefühle der Figuren und deren Geschichten mit einer Leichtigkeit zum Leser. Von mir persönlich gibt es einen halben Stern Abzug, weil mein Lieblingspaar weiterhin Dylan & Emery ist, trotzdem steht der zweite Band dem ersten in nichts nach und bekommt daher eine dicke Leseempfehlung von mir.
    Daher: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    "Das, was mir am meisten leidtut, ist, dass ich erst sterben musste, um zu verstehen, wie wunderbar das Leben sein kann."
    :study: Anne Freytag | Mein bester letzter Sommer | Seite 182

  • Elle und Luke. Luke und Elle. Was habe ich mich auf ihre Geschichte gefreut. Und das Warten hat sich gelohnt.Die beiden harmonieren perfekt zusammen.


    Elle und Luke zu begleiten ist wie eine Achterbahnfahrt. Mit jedem Kuss und jeder Berührung steigt die Anziehungskraft zwischen ihnen. Daran ändert auch die Beteuerung, dass es nicht zählt, nichts. Die Grenze verschiebt sich immer mehr. Aber es wurde auch deutlich, wie wichtig ihnen ihre Freundschaft ist. Und genau diesen Aspekt fand ich sehr gut herausgearbeitet. Ich hatte nämlich die Besorgnis, dass hierwegen meine Erwartungen in Enttäuschung umschlagen könnte. Aber dazu bestand ja kein Anlass.


    Elle und Luke haben beide ihre Päckchen aus der Vergangenheit. Und wenn man diese beiden miteinander betrachtet, wollte man das Schicksal am liebsten fragen, was das eigentlich soll.
    Bei Elle hätte ich gerne mehr über den "Skandal" erfahren. Hier kam mir ein bisschen zu wenig.
    Bei Luke hingegen wurde mir das Herz schwer. Trotz aller Umstände fand ich es aber in Ordnung, wie die Autorin die Sache mit Luke und Landon gelöst hat.


    Zwischen ihren Freunden Tate, Mason, Trevor, Dylan und Emery hatte, zumindest ich als Leserin, das Gefühl, dazu zu gehören. Und so, wie sich Tate und Trevor verhalten haben, bin ich jetzt erst recht gespannt, wie es mit ihnen weitergeht.
    Auch Emery und Dylan hatten ihren Anteil an unterhaltsamen Lesemomenten :totlach::-,


    Auf der anderen Seite gab es aber auch traurige Momente, die ich so mitunter nicht kommen sah. Bianca Iosivoni hat hier die richtige Mischung gefunden, dass das Leben eben nicht immer eitel Sonnenschein ist.


    „Der letzte erste Kuss“ hat mir besser gefallen als sein Vorgänger, so dass es von mir hier :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: gibt.

    :study: Redwood Love - Es beginnt mit einem Kuss von Kelly Moran

    :musik:Wenn du mich siehst von Nicholas Sparks

  • Inhalt:
    Elle und Luke sind beste Freunde – und das ist auch gut so. Zu oft sind sie in der Vergangenheit verletzt worden, als dass sie noch an die große Liebe glauben würden. Doch dann ändert ein leidenschaftlicher Kuss alles. Und auf einmal ist es unmöglich, das heftige Prickeln zwischen ihnen noch länger zu ignorieren. Dabei wissen Elle und Luke, wie viel für sie auf dem Spiel steht. Und sie wissen auch, dass sie ihre Freundschaft mehr denn je brauchen ...


    Rezension:
    Luke und Elle sind seit Jahren die besten Freunde, auch wenn schon immer eine besondere Anziehungskraft zwischen den beiden geherrscht hat.
    An einem Abend können sie dieser nicht mehr widerstehen und es kommt zu einem Kuss, der alles zwischen ihnen verändert.


    "Der letzte erste Kuss" ist der zweite Band von Bianca Iosivonis Firsts-Reihe, der die Geschichte von Elle Winthrop und Luke McAdams erzählt, aus deren abwechselnden Ich-Perspektiven das Buch auch geschrieben ist.


    Luke und Elle durften wir schon im ersten Band kennenlernen, denn sie gehören zur selben Clique, wie auch Dylan und Emery, die natürlich auch in diesem Band wieder mit dabei waren.
    Elle und Luke sind seit mehr als zwei Jahren die besten Freunde, auch wenn von Anfang an mehr zwischen den beiden hätte sein können. Aber ihre Freundschaft war zu schnell zu tief und man merkte deutlich, wie wichtig diese enge Freundschaft für die beiden ist.
    Doch diese besondere Anziehungskraft ist unübersehbar vorhanden, auch weil Elle und Luke gerne flirten und so kommt zu einem Kuss, der alles zwischen den beiden verändert.


    Ich mochte die lockere Elle total gerne und auch der freche und sehr attraktive Luke hat mir richtig gut gefallen! Ich konnte mit den beiden von Anfang an mitfiebern und ihre Geschichte konnte mich von der ersten Seite an mitreißen!
    Die Chemie zwischen Luke und Elle hat einfach gepasst und der Humor ebenfalls! "Der letzte erste Kuss" entwickelte sich für mich zu einem richtigen Pageturner!
    Zwar ging es mir am Schluss ein wenig zu schnell, die Geschehnisse kamen Schlag auf Schlag, aber das änderte nichts daran, dass ich begeistert von der Geschichte bin!


    Fazit:
    "Der letzte erste Kuss" von Bianca Iosivoni konnte ich kaum aus der Hand legen, denn die Geschichte hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Ich mochte Luke und Elle total gerne, habe mit ihnen mitgefiebert und bin einfach begeistert von ihrer Geschichte.
    Deshalb vergebe ich verdiente fünf Kleeblätter für einen großartigen zweiten Band!
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • "Der letzte erste Kuss" ist der zweite Band rund um die Freunde Dylan, Emery, Luke, Elle, Trevor, Tate und Mason (über den ich zu gerne auch eine Geschichte lesen würde). Diesmal stehen Luke und Elle im Vordergrund. Auch diese Geschichte ist abwechselnd aus beiden Perspektiven geschrieben.


    Elle ist mir im ersten Band etwas zu blass geblieben; sie wirkte nett, aber ohne Ecken und Kanten. Hier nun hat sie Farbe bekommen. Anders als meinem ersten Eindruck nach (woher hatte ich den nur?) hat sie es faustdick hinter den Ohren, ist feier- und trinkfest und schlagfertig. Da man ihren Hintergrund schon sehr früh in der Geschichte erfährt, konnte ich mich gut in sie hinein versetzen und ihr Handeln nachvollziehen.
    Luke mutiert, wenn es um Elle geht, zu einem wahren Gentleman, was ich ihm gar nicht zugetraut hätte. Er wirkt sehr selbstbewusst und manchmal geradezu arrogant, aber dank seines Humors mochte ich ihn trotzdem sofort.


    Sehr interessant fand ich, wie gegensätzlich Luke und Elle im ersten Augenblick scheinen und wie gut sie dennoch (oder deshalb?) zusammen passen. Allen, inklusive dem Leser, scheint dies klar - nur ist den beiden ihre Freundschaft zu wichtig, um sie für ein kurzes Abenteuer zu riskieren.
    Mir hat die Chemie zwischen den beiden sehr gefallen, und auch ihr Zögern und ihre Ängste konnte ich sehr gut verstehen. Sich in den besten Freund zu verlieben, scheint das perfekte Happy End zu sein - aber wenn es schief geht, ist es leider meistens das Ende der Freundschaft. Luke und Elle sind sich darüber im Klaren und stellen die enge, stabile Freundschaft, die für beide überlebenswichtig scheint, vor ihre tiefer gehenden Gefühle füreinander.

    In manchen Szenen hätte ich mir ein bisschen mehr Mut von einem der beiden erhofft, aber dann wäre die Geschichte viel zu schnell zu Ende gewesen. :lol:


    Ich wurde erneut sehr gut unterhalten und habe mich gefreut, dass auch Dylan und Emery gelegentlich einen Auftritt hatten. Nun bin ich umso gespannter auf Tate und Trevor, bei denen hier bereits ordentlich die Fetzen flogen.


    Fazit:

    Eine süße und humorvolle Geschichte über 2 Freunde, die zu Liebenden werden, sich dies aber aus Angst vor dem Verlust ihrer Freundschaft nicht eingestehen wollen. Sehr empfehlenswerte :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:Sterne von mir.

    Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky :wink:


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