Ulrike Schweikert - Hinter den Spiegeln

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Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermäch...

4|2)

Verlag: Harpercollins

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 432

ISBN: 9783959670081

Termin: Oktober 2015

  • Klappentext:


    Wien 1892. Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldenberg ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen: Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden treppauf und treppab Wahrheiten verschwiegen statt ausgesprochen?


    Doch Luise ist nicht allein: In der Werkstatt des jungen Zuckerbäckers Stephan Brucker erlebt sie eine sinnliche Welt voller Düfte, süßer Genüsse und warmer Vertrautheit. Eine Mesalliance bahnt sich an, die auf höchste Empörung stößt. Denn es gibt unbeschriebene Gesetze, die niemand brechen darf. Könnte doch davon die Zukunft der Donaumonarchie abhängen...


    Meine Meinung:


    Ich finde, dass der Klappentext des Buches so ziemlich daneben liegt. Es geht zwar auch um all diese Dinge, aber eher nebensächlich. Hauptsächlich geht es darum, dass die junge Komtess Luise bei dem Sturz ihr Gedächtnis verloren hat und herausfindet, dass ihr kleiner Bruder verstorben ist. Und das nicht eines natürlichen Todes. Hat sie Schuld an dem Tod ihres Bruders? Gibt es ein Komplott gegen ihre Familie und sollte auch sie bei dem Sturz eigentlich sterben? Wer steckt hinter alldem?


    Durch die ersten 100 Seiten musste ich mich richtig kämpfen. Es kam keine richtige Spannung auf und ich war drauf und dran das Buch wieder zuzuschlagen. Zum Glück habe ich mich dagegen entschieden und weiter durchgehalten. Das hat sich gelohnt. Denn ca. ab dem zweiten Drittel des Buches wurde es richtig spannend. Ich konnte Luise auf der Suche nach der Wahrheit begleiten und habe mit ihr gefiebert, ob sie nun Schuld am Tod des Bruders trägt.


    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ich konnte mir jeden Bewohner und Anwohner von dem Gut Waldenberg sehr gut vorstellen.


    Fazit:


    Ein Lesegenuss, der sich erst etwas später im Buch einstellt, dann aber nicht abebbt, sondern sich stetig steigert. Klare Leseempfehlung. Nur für den Einstieg gibt es ein Pünktchen Abzug.

    Liebe Grüße
    Pokerface


    Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen (Yoda) :study:

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