J.D.Barker - The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten / The Fourth Monkey

Affiliate-Link

The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

3.9|11)

Verlag: Blanvalet Verlag, 2003.

Bindung: Broschiert

Seitenzahl: 544

ISBN: 9783764506247

Termin: Dezember 2017

  • Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
    5 Jahre, unzählige Opfer und ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht …
    Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen, ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist, und dass er es nie erfährt …


    Autor (Quelle: Verlagsseite)
    J.D. Barker hat bereits einen preisgekrönten Horrorroman veröffentlicht, für den er hoch gelobt wurde. The Fourth Monkey ist sein erster Thriller und der Beginn einer Serie um Detective Sam Porter. Barker lebt in Englewood, Florida, und in Pittsburgh, Pennsylvania.
    jdbarker.com/


    Allgemeines
    Titel der Originalausgabe: „The Fourth Monkey“, ins Deutsche übersetzt von Leena Flegler
    Erscheinungstermin der deutschen Ausgabe: 27.12.2017* bei Blanvalet als broschiertes TB mit 544 Seiten
    Gliederung: 92 Kapitel, abwechselnd mit Abschnitten aus einem Tagebuch, Epilog
    Erzählung in der dritten Person aus verschiedenen Perspektiven, Tagebucheinträge als Ich-Erzählung
    Handlungsort und -zeit: Chicago, drei Herbststage in der Gegenwart


    Zum Inhalt
    Jeder kennt die drei Affen, die nichts Böses hören, sehen und sagen, aber nur Wenige kennen den vierten Affen, der nichts Böses tut.
    Seit einigen Jahren geht in Chicago der „Four Monkey Killer“ (4MK) um, der Menschen bestraft, die Böses getan und nicht dafür gesühnt haben. Der Mörder entführt Angehörige dieser Menschen und schickt ihnen nach und nach Ohren, Augen und die Zungen der Opfer, bis zuletzt auch deren Leichen aufgefunden werden.
    Kurz nachdem die Tochter des Bauunternehmers Talbot entführt worden ist, kommt bei einem Unfall ein Mann ums Leben, in dessen Manteltasche ein Päckchen mit dem Ohr des jungen Mädchens gefunden wird. Offenbar handelt es sich bei dem Toten um 4MK, der gerade auf dem Weg zum Postamt war. Das bedeutet, dass sein Opfer verletzt irgendwo gefangen gehalten wird und dem Tod geweiht ist, sofern es Sam Porter und seine Kollegen nicht finden, bevor es verdurstet ist.
    Anhand eines Tagebuchs, das der beim Unfall Verstorbene mit sich führte und in dem er über seine Kindheit schreibt, versuchen die Ermittler, Hinweise auf dessen Persönlichkeit und gegebenenfalls auch über den Aufenthaltsort des Entführungsopfers zu erfahren.


    Beurteilung
    „The Fourth Monkey“ ist der Auftakt zu einer Krimireihe um den 52-jährigen Ermittler Sam Porter, der es hier mit einem Fall zu tun bekommt, in dem nichts so ist, wie es scheint. In die fortlaufende Ermittlung, die abwechselnd aus den Perspektiven Sams, seiner Kollegen und auch der entführten Emory geschildert wird, sind nicht-nummerierte Kapitel mit der Überschrift „Tagebuch“ eingeflochten, in denen der Four Monkey Killer Einblicke in seine Kindheit und Jugend gibt. Zeitgleich mit Sam Porter erfährt so auch der Leser Bizarres und Schockierendes. Dieser Wissenszuwachs ändert allerdings nichts daran, dass die Handlung mehrfach überraschende Wendungen nimmt und damit nur wenig vorhersehbar bleibt.
    Die Konstruktion dieses Thrillers ist ebenso komplex wie originell konzipiert, wenn auch in Teilen nicht sehr glaubwürdig. Der Protagonist der Reihe und Gegenspieler des Killers, Sam Porter, mutiert zum Ende hin etwas zu sehr zum überaus vitalen und belastbaren Helden, ansonsten kann sich der Leser aber recht gut in ihn hineinfühlen. Auch der Charakter des Serienmörders, der in seiner eigenen verqueren Weise durchaus einer gewissen „Logik“ folgt, tritt gründlich modelliert hervor.
    Der Erzählstil des Autors ist sehr flüssig und anschaulich, sodass sich das Buch trotz des Umfangs von 544 Seiten zügig lesen lässt. Auch die Perspektivwechsel und die Cliffhanger – besonders jeweils am Ende der Tagebucheinträge – sorgen dafür, dass es schwerfällt, das Buch aus der Hand zu legen.
    Eine Warnung sei noch für sehr sensible Leser ausgesprochen: „The Fourth Monkey“ enthält sehr brutale Szenen. Was für einen eingefleischten Thriller-Fan spannende Unterhaltung verspricht, könnte für Freunde ruhiger Krimis zuviel sein.


    Fazit
    Ein komplex konstruierter, stellenweise brutaler Serienbeginn, der „abgebrühten“ Thriller-Lesern spannende Unterhaltung verspricht!
     :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    * Vorzeitige Rezension mit Genehmigung des Verlags

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study: 
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Kurzbeschreibung:
    5 Jahre, unzählige Opfer und ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht …
    Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen, ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist, und dass er es nie erfährt … (Quelle: Verlagswebsite)


    Autor:
    J.D. Barker hat bereits einen preisgekrönten Horrorroman veröffentlicht, für den er hoch gelobt wurde. The Fourth Monkey ist sein erster Thriller und der Beginn einer Serie um Detective Sam Porter. Barker lebt in Englewood, Florida, und in Pittsburgh, Pennsylvania. (Quelle: Verlagswebsite)
    Weitere ausführliche Informationen gibt es auf der Homepage des Autors.


    Allgemeines:
    „The Fourth Monkey“ ist im November 2017 als eBook bei Blanvalet erschienen, die Printausgabe folgt im Dezember 2017. Das gleichnamige Original (978-0008217006) wurde von Leena Flegler aus dem Amerikanischen übersetzt.
    - Paperback, Klappenbroschur
    - 544 Seiten in 92 Kapiteln + Epilog und Danksagung
    Die Story wird auf drei Ebenen erzählt: zum einen in der 3. Person aus Sicht der Ermittler und eines Opfers und zum anderen in Form eines Tagebuchs des Täters aus dessen Sicht in Ich-Form.


    Zum Inhalt:
    Jeder kennt wohl die berühmten drei Affen, die sich Augen, Mund und Ohren zuhalten. Bei dieser Darstellung handelt es einer gängigen Erklärung zufolge um eine Erläuterung von Konfuzius zum Wesen der Sittlichkeit bzw. Menschlichkeit
    „Was nicht dem Gesetz der Schönheit [= angemessenes Verhalten] entspricht, darauf schaue nicht; was nicht dem Gesetz der Schönheit entspricht, darauf höre nicht; was nicht dem Gesetz der Schönheit entspricht, davon rede nicht; was nicht dem Gesetz der Schönheit entspricht, das tue nicht.“ (Quelle: Wikipedia) Und wie schon aus diesem Ausspruch hervorgeht, gibt es da noch den vierten Affen, der für „Tue nichts Böses“ steht. Diese vier Affen sind es, deren symbolische Aussagen sich der „4MK“ (der Fourth-Monkey-Killer) zum Vorbild nimmt. Hat jemand Böses getan, muss er bestraft werden, hat jemand Böses gesehen, wird ihm das Augenlicht genommen. Er ist überzeugt davon, durch sein Handeln die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Allerdings scheint er zu Beginn der Story einer höheren Gerechtigkeit zum Opfer gefallen zu sein: er kam ums Leben – ob freiwillig oder nicht, muss sich noch zeigen – und er hatte ein Tagebuch bei sich, das den Ermittlern und dem Leser einen tiefen Einblick in seine Jugend gewährt und erklärt, wie ein Mensch zum psychotischen Serienkiller werden kann.


    Meine Meinung:
    Ein Killer, der sich hehre moralische Ziele gesetzt hat: nämlich die Bösen dieser Welt zu bestrafen. Ein Ermittler, der diesen Killern seit Jahren jagt und gerade erst einen schweren Schicksalsschlag verdauen musste. Dazu ein Team einigermaßen sympathischer Ermittler, die den unter Kriminalisten weit verbreiteten Sarkasmus und schwarzen Humor aufbieten. Das ist schon mal eine gute Mischung. In kurzen Kapiteln jagt der Autor uns durch’s Geschehen, durch zwei Tage, in denen es für das jüngste Opfer des 4MK um Leben und Tod geht. Unterbrochen wird diese Hetzjagd durch Rückblenden im Tagebuch des Killers, die eine kurze, aber entscheidende Phase aus seiner Kindheit beschreiben. Aus ihnen erfahren wir, wie der Junge von damals zu dem wurde, was er heute ist.
    Nicht allein die kurzen Kapitel sorgen für hohes Tempo in diesem Buch, auch der Erzählstil des Autors ist alles andere als langatmig. Keine langen Erörterungen der Gefühlslagen und der Überlegungen des Ermittlerteams, keine ausufernden Zweifel und Fragen – es geht Schlag auf Schlag voran. Dennoch ist genug „Fleisch“ an den Charakteren, um sie als solche bezeichnen zu können – sie haben Macken und besondere Talente, können Sympathiepunkte sammeln oder auch nicht. Chefermittler Sam Porter erleidet gegen Ende zwar einen Anfall von Superheldentum, aber den kann man dem Autor gerade noch durchgehen lassen, weil der Ausgang der Szene dann doch wieder glaubwürdig ist.
    Für einen Thriller der heutigen Zeit kommt „The Fourth Monkey“ fast schon unblutig daher. Es gibt zwar durchaus Szenen, in denen Blut fließt und Opfer gequält oder verstümmelt werden, aber Barker ergeht sich auch dabei nicht in ausführlichen, detaillierten Schilderungen, was ich als durchaus wohltuend empfand. Manche Dinge stelle ich mir lieber selbst vor und kann sie mir damit für mich erträglich gestalten, ich brauche keine detailverliebte Grausamkeit.
    Alles in allem ein gelungener Thriller mit einem Ermittler-Team, dem ich auch durchaus bei weiteren Fällen über die Schulter schauen würde. Sehr solide :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: von mir und eine klare Leseempfehlung an Thriller-Fans.


    Fazit:
    Rasante Story mit überraschendem Ausgang. Gute, spannende Unterhaltung.

    Eine Warnung sei noch für sehr sensible Leser ausgesprochen: „The Fourth Monkey“ enthält sehr brutale Szenen. Was für einen eingefleischten Thriller-Fan spannende Unterhaltung verspricht, könnte für Freunde ruhiger Krimis zuviel sein.

    Wie ich oben schon geschrieben habe, empfand ich diesen Thriller als gar nicht so brutal. Wenn ich da an die bis ins kleinste Detail beschriebenen Brutalitäten bei Cody McFadyen oder Chris Carter denke, ist J.D. Barker davon doch recht weit entfernt, finde ich. Aber vielleicht wird man mit der Zeit auch einfach abgebrühter.

    Gelesen in 2018: 7 - Gehört in 2018: 6 - SUB: 352


    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Wie ich oben schon geschrieben habe, empfand ich diesen Thriller als gar nicht so brutal.

    Es kommt wohl darauf an, was man sonst so liest. Und ich denke auch, dass bei intensivem Thriller-Konsum eine gewisse Abhärtung zu erwarten ist. Die Kapitel

    fand ich ziemlich eklig.
     :wink: 
    Cody Mc Fadyen lese ich übrigens nicht (mehr), weil mir da die Brutalitäten zu sehr Selbstzweck erschienen. Mit Chris Carter habe ich kein Problem, vor allem die letzten Bände haben mir zunehmend besser gefallen, zumal sie die Brutalität zumindest in eine "Aussage" verpackt haben.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study: 
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • fand ich ziemlich eklig.

    Ja, eklig schon. Aber nicht sooo brutal.

    Cody Mc Fadyen lese ich übrigens nicht (mehr), weil mir da die Brutalitäten zu sehr Selbstzweck erschienen.

    Das unterschreibe ich genauso. Wenn die Story nur noch um die Folterszenen herum geschrieben wird, kann ich echt darauf verzichten.

    Gelesen in 2018: 7 - Gehört in 2018: 6 - SUB: 352


    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • In New York geht ein Killer um, der noch den 3 Affen (nichts hören, nichts sehen, nichts sagen) der Fourth Monkey Killer genannt wird. Sein Markenzeichen sind Päckchen mit dem Ohr, den Augen und der Zunge des Opfers bevor man die Leiche findet. Bei einen Verkehrsunfall wird ein Mann getötet, der so ein Päckchen in der Hand hat. Es wird vermutet, dass es der Fourth Monkey Killer ist. In seiner Tasche wird ein kleines Büchlein gefunden. Porter jagt den Killer schon seit 5 Jahren, ohne dass er einen Schritt weiter gekommen ist. Nachdem der Killer tot ist, besteht der Hauptaugenmerk auf das Auffinden der entführten Person.
    Das Buch ist aus Sicht der Polizei und des entführten Mädchens geschrieben. Außerdem gibt es Auszüge aus dem Tagebuch. Die kurzen Kapitel sind mit der Person, aus dessen Sicht geschrieben wird, und der Zeit überschrieben. Dadurch verliert man nicht die Übersicht. Die Handlung wird ohne viel Drumherum geschildert, trotzdem haben die Personen Profil. Die Spannung wird bis zum Schluss aufrecht gehalten. Zum Schluss fallen alle Puzzlesteine an die richtige Stelle. Das Buch ist streckenweise sehr brutal. Besonders Szenen aus dem Tagebuch haben mich schlucken lassen.
    Das Buch ist ein spannender Thriller, den ich Fans dieses Genres empfehlen kann. Ich freue mich schon auf die geplante Fortsetzung.

    Sub: 5333 :twisted: (Start 2017: 5312)
    gelesen 2018: 37

    gelesen 2017: 86 / 4 abgebrochen / 33551 Seiten
    gelesen 2016: 101 / 6 abgebrochen / 40098 Seiten
    gelesen 2015: 90 / 38733 Seiten
    gelesen 2014: 92


    :montag: Daniel Kehlmann - Tyll
     :study:


    Lesen... das geht 1 bis 2 Jahre gut, aber dann ist man süchtig danach.

  • Inhalt:
    Porter wird von seinem Kollegen angerufen. Ein Mann wurde von einem Bus so angefahren das er gestorben ist. Porter weiß erst nicht was er bei einem Unfall soll, doch der Mann hatte ein Päckchen dabei. Genauso ein Päckchen wie der Fourth Monkey Killer seit Jahren versendet wenn er tötet. Ist der Verunfallte der Killer? Haben sie ihn auf diese Weise endlich erwischt und wem gehört das Ohr in dem Päckchen. Fest steht nur dass, wenn das Mädchen noch lebt, es nicht mehr viel Zeit hat, wenn der Tote wirklich 4MK ist.


    Meine Meinung:
    Bevor ich mich an dieses Buch traute hat es eine Weile gedauert. Es stand zwar recht schnell auf meiner Wunschliste, doch traute ich den Lobeshymnen nicht ganz.


    Doch Lesen wollte ich es auf jeden Fall und mehr als das es mir so gar nicht gefällt konnte ja nicht passieren.


    Doch zu Beginn sah es schon recht gut aus. Der Einstieg fiel leicht. J.D. Barker hat einen guten und flüssigen Schreibstil, der einen gleich in seinen Bann zieht. Seite um Seite war gefesselt von den taten, von den Ermittlern und natürlich vom Killer.


    Zum großen Teil lag das auch an den kurzen Kapiteln und den stetigen Wechseln zwischen Ermittler, und Tagebuchpassagen des Täters außerdem auch zeitweise Kapitel in dem das Opfer zu "Wort" kommt. So empfand ich die Tagebuchpassagen am interessantesten und war jedes Mal enttäuscht wenn es wieder in die Gegenwart ging. Die Ermittlungen schreiteten zügig voran und doch verlor der Autor sich hin und wieder in Nebensächlichkeiten. So gab es gerade im Mittelteil langatmige Abschnitte, die auch zum Ende hin noch vorkamen, da mag es aber auch an meiner Ungeduld gelegen haben. Schließlich wollte ich wissen was das Motiv genau ist auch wenn ich ab einem gewissen Zeitpunkt schon eine Ahnung hatte.


    Die Figuren sind überschaubar.
    Porter ist der Ermittler der gerade mit etwas ganz anderem zu kämpfen hat und deswegen eigentlich gar nicht im Dienst wäre. Er wirkt nicht abgehoben und auch nicht wirklich wie ein Super Cop. mir war er recht sympathisch auch wenn er zum Ende hin etwas zu sehr Heldenhaft dargestellt wurde
    Clair und Nash sind die Kollegen von Porter. Schlaue Köpfe die vollends hinter ihm stehen.
    4MK ist zunächst nur in Form des Tagebuchs Präsent. Doch empfand ich ihn als viel besser beschrieben und mit viel mehr Tiefe ausgestattet wie zum Beispiel Porter. Irgendwie hatte ich das Gefühl den Fourth Monkey Killer viel besser zu kennen.


    Am Ende merkt man das es nicht das einzige Buch bleiben wird. Das Ende hat mich schon etwas enttäuscht. Ich hatte da mehr erwartet. Bin aber trotzdem gespannt darauf wie es weiter geht. Ich hoffe nur das es keine Endlos Geschichte wird. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße
    Natalie

    www.mem-o-ries.de


    :study: Sterbegeld von Judith Winter


    Gelesen 2013: 231
    Gelesen 2014: 195
    Gelesen 2015: 185
    Gelesen 2016: 138
    Gelesen 2017: 122
    Gelesen 2018: 51


    SuB: 317

  • Wie ich oben schon geschrieben habe, empfand ich diesen Thriller als gar nicht so brutal. Wenn ich da an die bis ins kleinste Detail beschriebenen Brutalitäten bei Cody McFadyen oder Chris Carter denke, ist J.D. Barker davon doch recht weit entfernt, finde ich. Aber vielleicht wird man mit der Zeit auch einfach abgebrühter.

    Dem stimme ich voll und ganz zu. Trotzdem fand ich den Thriller total spannend und lesenswert. Durch die Sichtweisen ist man den einzelnen Beteiligten (Ermittler, Opfer, Täter) doch recht nah.

  • Meine Meinung:

    Obwohl das Buch sich leicht und flüssig lesen ließ und den Ermittlern die Zeit davonlief, um das entführte Mädchen zu finden, wollte bei mir irgendwie keine richtige Spannung aufkommen. Ob das vielleicht damit zusammenhing, dass sich der Four Monkey Killer am Anfang des Buches vor einen Linienbus schmeißt? Zumal es während der Handlung immer wieder Ausschnitte aus dem Tagebuch des Mörders gibt. Dieses trug er bei seinem »Unfall« bei sich und unser Protaginist, Detective Sam Porter, liest es nun nach und nach. Auch hier habe ich zunächst den Zusammenhang nicht nachvollziehen können.


    Allerdings gibt es im letzten Viertel des Buches eine so extreme Wendung, dass es auf einmal mehr als nur spannend wurde und ich das Buch bzw. meinen eBook-Reader am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte.


    Umso schlimmer dann, dass der Fall in diesem Buch nicht zur Gänze aufgeklärt wird und es somit ein mehr oder weniger offenes Ende hat. Fortsetzung folgt also erst im nächsten Band. Ich hoffe, er erscheint recht bald, denn ich möchte nun unbedingt weiterlesen, um zu wissen, wie das Ganze ausgehen wird.



    Ich gebe diesem Buch:

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

Anzeige