Christian W. Troll - Zeugnis trifft Zeugnis

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Zeugnis trifft auf Zeugnis: Der Islam un...

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Verlag: Paulinus

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 80

ISBN: 9783790221916

Termin: Juni 2016

  • Christian W. Troll: Zeugnis trifft Zeugnis Der Islam und der christliche Glaube; Paulinus Verlag Trier 2016; 80 Seiten; ISBN: 978-3-7902-2191-6


    Christentum und Islam gelten als Buchreligionen. Dieses Büchlein stellt die zentralen Lehren des Islam vor; es geht dabei um die Gesamtheit der Glaubenslehren und Gesetzesvorschriften, die Mohammed (570 - 632 n. Chr.) seinen Anhängern im Koran vorschreibt. Heute erwarten Moslems, daß wir Christen mit den Grundlagen unseres Glaubens sowie des Korans vertraut sind bzw. uns ehrlich darum bemühen. Diese Veröffentlichung betrachtet den Islam differenziert aus christlicher Sicht.


    Troll ist Jahrgang 1937. 1976 - 1988 Professor für Islamische Studien in Indien, weitere Stationen in Birmingham und Rom. Seit 2001 Honorarprofessor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt / Main.


    Dieser beruflich-wissenschaftliche Hintergrund des Autoren ist der Publikation überdeutlich anzumerken. Troll ist Jesuit und Akademiker; er schreibt also weitestgehend aus katholischer Sicht. Es wäre schon interessant, wie Evangelische, Freikirchler oder Orthodoxe argumentieren würden.


    Man kann den Ausführungen attestieren, daß sie gut und leicht verständlich geschrieben sind. Auch der theologische fachliche Laie wird also einen Zugang dazu finden können. Man kann Veröffentlichungen wie diese als katholische Reaktion auf Islamismus und Salafismus betrachten. Der Intellekt ist hier gefordert, nicht nur der katholische Glaube, sondern auch der Verstand. In dieser Hinsicht sind die Ausführungen auch eine geistige Herausforderung.

  • Also wenn ich Dich recht verstehe, ist es also nicht der Islam, um den es geht, sondern der Islamismus und der Salafismus? Und es handelt sich also nicht (Du unterstreichst das ja gerne) um den christlichen Glauben, sondern um eine katholische Sicht?


    Wir stehen also noch bei derlei Abgrenzungen?


    Man fragt sich, inwieweit man also dem Titel trauen darf...?!