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Ken Follett - Das Fundament der Ewigkeit / A Column of Fire

Das Fundament der Ewigkeit

4.3 von 5 Sternen bei 30 Bewertungen

Band 3 der

Verlag: Lübbe

Bindung: Broschiert

Seitenzahl: 1.168

ISBN: 9783404177707

Termin: April 2019

  • Kurzmeinung

    Cocolina
    Für mich ein enttäuschendes Buch, langweilig, vorhersehbar und lieblos geschrieben...
  • Kurzmeinung

    Hirilvorgul
    Großartiges, nicht enden wollendes Epos über die Reformation in England, Maria Stuart und religiösen Fanatismus

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  • 3.5 Sterne für eine vielschichtige Handlung in einer facettenreichen Epoche - leider konnte mich der Schreibstil oft nicht überzeugen ...


    Verlagsinfo


    1558


    Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die ist im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Liebe ... nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein.
    Die wahren Feinde sind dabei nicht die rivalisierenden Konfessionen. Der eigentliche Kampf wird zwischen denen ausgefochten, die an Toleranz und Verständigung glauben, und den Tyrannen, die ihre Ideen den anderen aufzwingen wollen – koste es, was es wolle.


    Ned Willard wünscht sich nichts sehnlicher, als Margery Fitzgerald zu heiraten. Doch der Konflikt entzweit auch sie, und Ned verlässt Kingsbridge, um für die protestantische Prinzessin Elizabeth Tudor zu arbeiten. Als diese wenig später Königin wird, wendet sich ganz Europa gegen England. Um in dieser heiklen Situation früh vor Mordkomplotten, Aufständen und Angriffen der konkurrierenden Mächte gewarnt zu sein, baut die scharfsinnige Monarchin mit Neds Hilfe den ersten Geheimdienst des Landes auf. Die kleine Gruppe geschickter Spione und mutiger Geheimagenten ermöglicht es Elizabeth I. in den nächsten fünfzig Jahren, an ihrem Thron und ihren Prinzipien festzuhalten. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen ...


    Meine Meinung


    Ich hab mich riesig über die Fortsetzung gefreut, denn die beiden vorherigen Romane über Kingsbridge haben mich total gefesselt. Bei historischen Romanen bin ich ja etwas eigen, bei manchen fliegt man regelrecht durch die Seiten, bei anderen komme ich nicht so wirklich rein. Leider muss ich gestehen, dass ich hier ein klein bisschen enttäuscht war.


    Die Handlung ist sehr abwechslungsreich und entwickelt sich auf verschiedenen Ebenen weiter, denn es wird aus der Sichtweise von verschiedenen Figuren erzählt. Dadurch erhält man einen weitreichenden Überblick über alle Ereignisse, die mit den Protagonisten zusammenhängen, aber auch mit den umwälzenden Entwicklungen, die im Königshaus und vor allem in den Glaubensfragen zu dieser Zeit für große Veränderungen sorgen.
    Der Schreibstil, also das war hier mein großes Manko. Vielleicht liegt es an den beiden Übersetzern, denn manche Stellen waren sehr kurzweilig und unterhaltsam, andere hingegen hätte ich gerne übersprungen, weil es doch etwas langatmig war. Vor allem empfand ich aber die Art und Weise sehr einfach, teilweise nicht zur Epoche passend und viel zu lapidar geschrieben, fast schon wie ein Aufsatz. Das hat mich echt überrascht, weil ich das bei diesem Autor überhaupt nicht gewohnt bin!
    Außerdem waren die Wiederholungen recht zäh, wenn auf vorhergehende Situationen hingewiesen wurde, das kam doch recht oft vor.


    Von den Charakteren gibt es bei so einem großen Werk natürlich einige, dafür gibt es vorne im Buch auch ein Personenregister, auf das ich aber nicht zugreifen musste. Man kann jeden sehr gut und schnell einordnen und ich hatte keine Probleme, den Überblick zu behalten.
    Die Handlung spielt ja über einen Zeitraum vieler Jahre und die Charaktere entwickeln sich dabei teilweise vorhersehbar, manche aber auch überraschend anders. Gerade was auch die Problematik der Religion zu dieser Zeit angeht, haben einige ganz strikte Ansichten, während die anderen etwas auf verlorenem Posten stehen die hoffen, dass Katholiken und Protestanten irgendwann ihren Glauben auch friedlich nebeneinander leben können.
    Ein leider immer noch aktuelles Thema zu unserer Zeit, unglaublich dass die Menschen nach so vielen Jahrhunderten nicht gelernt haben, in Frieden zu leben ohne anderen vorzuschreiben, welcher Glaube der richtige und wahre ist.


    Auf dieses Thema ist Ken Follett auch teilweise sehr detailliert eingegangen was ich total interessant fand. Dabei hat er jeder "Seite" ihre Art des Denkens zugestanden und man kann es auch irgendwie nachvollziehen - der Fanatismus von einigen ist zwar für mich völlig unverständlich, wie in jedem anderen Bereich auch, aber man sieht sehr deutlich, wie sich das alles immer hochgeschaukelt hat und dadurch Gemetzel und Kriege entstanden sind.


    Ebenfalls sehr schön ist die Kulisse der damaligen Zeit, man reist durch verschiedene Länder wie England, Frankreich, Spanien und nach Übersee, erlebt die Ränkeschmiede am Königshof aber auch die vielen kleineren in den Kaufmannsfamilien, die oft auch ein ganzes Leben zerstören konnten.


    Insgesamt eine facettenreiche und gut strukturierte Handlung über einen weitreichenden Zeitraum mit interessanten Charakteren und vielen Hintergründen zu den damaligen Beweggründen aus vielen Bereichen. Durch den Schreibstil hab ich leider nicht so richtig eintauchen können und es wechselte zwischen spannenden Momenten und etwas zähflüssigen Stellen; vor allem die oft etwas einfallslose und fast schon unbeholfene Art der Schreibweise hat mir nicht so gefallen.


    © Aleshanee
    Weltenwanderer


    Kingsbridge Saga


    1 - Die Säulen der Erde
    2 - Die Tore der Welt
    3 - Das Fundament der Ewigkeit

    1. (Ø)

      Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover)


  • Außerdem waren die Wiederholungen recht zäh, wenn auf vorhergehende Situationen hingewiesen wurde, das kam doch recht oft vor.

    Der Schreibstil, also das war hier mein großes Manko.

    Ich lese gerade die englische Originalausgabe und kann diese Eindrücke überhaupt nicht teilen. Meine Ausgabe hat auch nur 768 Seiten gegenüber 1168 Seiten(!) der deutschen Ausgabe. Da frage ich mich wirklich, inwiefern sich diese Ausgaben unterscheiden. :scratch:

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • @Squirrel: kannst Du /oder ein anderer Moderator) die Überschrift/den Buchtitel korrigieren? Sonst findet man die Rezi vielleicht nicht, wenn man den richtigen Titel eingibt.


    @€nigma, ich habe mal nachgesehen: Die Säulen der Erde wurde von anderen Personen übersetzt. Aber bei 'Die Tore der Welt' (und bei der Jahrundert-Trilogie) waren dieselben Übersetzer wie hier am Werk. Ich hatte nicht den Eindruck, dass Dietmar Schmidt und Rainer Schumacher holprig übersetzt hätten. Aber der Unterschied bei der Seitenzahl zwischen Original und Übersetzung ist schon arg hoch.

    Die Erfindung des Buchdruckes ist das größte Ereignis der Weltgeschichte (Victor Hugo).

  • Ich hatte nicht den Eindruck, dass Dietmar Schmidt und Rainer Schumacher holprig übersetzt hätten.

    Ich habe alle drei Bände auf Englisch gelesen, deshalb kann ich dazu nichts sagen. Im englischen Original finde ich gar nichts zäh und die Seiten fliegen nur so dahin. Es ist natürlich auch eine persönliche Geschmacksfrage. Man muss sich schon für das Thema der andauernden religiösen Differenzen im 16.Jahrhundert interessieren, sonst könnte ein Roman, in dem es hauptsächlich darum geht, den einen oder anderen Leser tatsächlich langweilen. :wink:

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • kannst Du /oder ein anderer Moderator) die Überschrift/den Buchtitel korrigieren

    ist erledigt :wink:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Die dunkle Seite der Liebe


  • Aber der Unterschied bei der Seitenzahl zwischen Original und Übersetzung ist schon arg hoch.

    Der erste Satz - Als Ned Willard nach Kingsbridge heimkehrte - ist auf Seite 23
    Im englischen - Ned Willard came home to Kingsbridge - ist Seite 5
    Das ist schon eine Menge davor.

    :study: Ich bin alt genug, um zu tun, was ich will und jung genug, um daran Spaß zu haben. :totlach:

  • Ich lese gerade die englische Originalausgabe und kann diese Eindrücke überhaupt nicht teilen. Meine Ausgabe hat auch nur 768 Seiten gegenüber 1168 Seiten(!) der deutschen Ausgabe. Da frage ich mich wirklich, inwiefern sich diese Ausgaben unterscheiden.

    Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die deutsche Sprache viel umständlicher ist als die englische, dass unsere Wörter länger sind, die Sätze länger etc. Dadurch ist es normal, dass deutsche Bücher auch dann dicker wären, wenn sie haargenau den gleichen Schriftsatz aufweisen würden wie die englischen. Ich weiß nicht mehr die genauen Zahlen, aber ich habe was von 10-15% im Hinterkopf - was bei vielen Büchern dann auch als Grund für eine Teilung in zwei Bände vorgelegt wird...
    Ich weiß jetzt nicht, wie der Schriftsatz in diesem Fall aussieht, da ich weder die deutsche noch eine englische Printausgabe in der Hand hatte. Aber oft ist es ja so, dass in englischen Büchern enger gedruckt wird, dichter an den Rand und an den Falz sowie kleinere Schrift, während deutsche Verlage da oft großzügig sind, das könnte den Rest des Unterschieds ausmachen.

  • Ich weiß jetzt nicht, wie der Schriftsatz in diesem Fall aussieht,

    Der englische Schriftsatz in meiner Ausgabe von Macmillan ist gar nicht eng und gedrängt, sondern sehr großzügig und gut zu lesen. Auch wenn die deutsche Sprache weitschweifiger ist, finde ich den Unterschied von 400(!) Seiten zwischen der deutschen und meiner englischen Ausgabe extrem. Bei 50 Seiten mehr hätte ich mich dagegen nicht gewundert.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Klar ist der Unterschied zunächst gravierend. Aber es gibt immer eine Erklärung, auch Abseits von Kürzungen oder Ergänzungen.
    Wenn man mal bei den verschiedenen Onlinehändlern schaut, kann man schnell feststellen, dass A Column of Fire doch je nach Verlag und Buchgröße ganz unterschiedliche Seitenzahlen hat. Eine von Pan Macmillan hat nur 768 Seiten (978-1-4472-7873-3), eine andere vom selben Verlag, die im Format anscheinend etwas kleiner ist, dagegen angeblich 1024 Seiten (978-1-5098-5715-9). Und die Penguin-Ausgabe für den US-Markt (978-0-525-95497-2) hat 928 Seiten. (Quelle. Thalia)


    Die 1024 Seiten sind ja nicht allzu weit von den deutschen 1168 entfernt, das kommt mit den 10-15% ziemlich genau hin...



    Natürlich kann man sich nun fragen, warum die beiden Ausgaben von Pan Macmillan 256 Seiten Unterschied aufweisen, aber da werden es wahrscheinlich einfach satztechnische Unterschiede sein. Und wer weiß, was es noch an Füllseiten, Illustrationen, Leseproben, Werbung etc. gibt, die ein Buch noch dicker werden lassen.

  • Ich habe alle drei Bände auf Englisch gelesen, deshalb kann ich dazu nichts sagen. Im englischen Original finde ich gar nichts zäh und die Seiten fliegen nur so dahin. Es ist natürlich auch eine persönliche Geschmacksfrage. Man muss sich schon für das Thema der andauernden religiösen Differenzen im 16.Jahrhundert interessieren, sonst könnte ein Roman, in dem es hauptsächlich darum geht, den einen oder anderen Leser tatsächlich langweilen. :wink:

    Nein, mir ging es nicht um die Handlung - sondern wirklich um den Schreibstil. Ich weiß nicht, inwieweit die Übersetzer da "rumpfuschen" können ... aber manche Sätze lasen sich wirklich wie ein Schulaufsatz, das war stellenweise echt nicht mehr schön. Andere Absätze lasen sich dafür wieder richtig gut.

  • Hatte ich was falsches geschrieben? Dann sorry, dachte ich hatte das alles richtig eingegeben

    war nur eine Kleinigkeit, nicht schlimm. Das passiert jedem mal. :wink:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Die dunkle Seite der Liebe


  • Ich habe heute die englische Ausgabe beendet und bin von diesem Roman begeistert. An der Sprache des englischen Originals habe ich absolut nichts auszusetzen, der Erzählstil ist flüssig, anschaulich und störende Wiederholungen konnte ich auch nicht entdecken. Auf den nur 751 Seiten meiner Ausgabe geht es zügig voran.
    Es ist Ken Follett meiner Meinung nach hervorragend gelungen, die ganzen religiösen Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten europaweit (England, Frankreich, Niederlande) kenntnisreich und gut recherchiert in einem höchst unterhaltsamen Roman mit verschiedenen Handlungssträngen zu verarbeiten. Dabei haucht er seinen Charakteren gekonnt Leben ein und stellt sie differenziert dar. Besonders Margery ist in dieser Hinsicht gelungen: Trotz ihres unerschütterlichen katholischen Glaubens hadert sie mit dem Mittel der Gewalt, um dem protestantischen England unter Elizabeth den (ihrer Meinung nach) "wahren" Glauben zurückzubringen. Auch ihr Bruder Rollo ist auf seine Art eine glaubwürdige Figur - für den Leser sicherlich total unsympathisch, trotzdem nimmt man es ihm ab, dass er seine verräterischen Taten zum von ihm erhofften Triumph des Katholizismus und nicht für seine persönlichen Interessen verübt.
    Lediglich Pierre Aumande (de Guise) ist als Schurke quasi überzeichnet.
    "A Column of Fire" ist eine höchst informative und unterhaltsame Lektüre über die Religionskriege des 16.Jahrhunderts und hätte mich - wäre ich nicht schon Agnostiker und jeglicher "organisierter" Religion gegenüber strikt ablehnend eingestellt - durchaus dazu veranlassen können, jeder religiösen Betätigung, die über das rein private Umfeld hinausgeht, eine Absage zu erteilen.
    Ich vergebe eine uneingeschränkte Leseempfehlung für jeden, der sich für die Thematik der religiösen Konflikte des 16.Jahrhunderts interessiert. :thumleft:
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Ich habe die Hörbuchversion genossen. :) Ich kann mich wohl an keinen Roman erinnern, in dem ich so vielen verschiedenen Familien durch ihre Geschichte gefolgt bin, in dem es so viele Hauptfiguren gab. Aber ich bin total begeistert wie großartig Ken Follett die Wirren der Religionsstreitigkeiten schildert, uns Maria Stuart, Queen Elisabeth, Ned Willard und seine Freunde und Feinde näherbringt. Es gab viele Stellen in der Handlung, an denen ich dachte, jetzt wären wir am Ende. Aber weit gefehlt. Jeden einzelnen Faden spinnt Follett bis zum Ende, jeder Charakter wird bis an sein Lebensende begleitet. Ein wunderbares Hörvergnügen (gelesen von Tobias Kluckert) und großartige Geschichtsstunden. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: von mir.

    Gelesen in 2019: 20 - Gehört in 2019: 19 - SUB: 400


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Auf dieses Buch hatte ich mich richtig gefreut, doch leider konnte es für mich nicht halten, was es verspricht.


    Zu erstmal finde ich, dass es kein wirklicher Kingsbridge-Roman ist. Man hätte dieses Buch genauso gut außerhalb der Reihe als eigenständiges Buch herausbringen können. Kingsbridge wird zwar immer wieder erwähnt und die Figuren sind teilweise dort geboren und kehren hin und wieder dorthin zurück, aber es geht nie um Kingsbridge selbst und die Protagonisten hätten genauso gut aus jeder anderen Stadt kommen können.


    Dann gab es für mich viele Stellen, die die Geschichte nicht weitergebracht haben und trotzdem erzählt wurden – teilweise waren das ganze Erzählstränge. Dazu gehören für mich auch die wenigen Einschübe aus Sicht von Ned Willard.

    Die Handlungen der Charaktere waren irgendwie lieblos aneinander gereihte Episoden, die ich gefühlt schon 100x so oder so ähnlich gelesen habe. Spannung kam kaum auf, im Gegenteil. Ich habe mich über weite Strecken gelangweilt. Ein paar Mal wurde es kurz spannend und interessant, doch dann wurde die Situation sofort aufgelöst. Und irgendwann wusste man dann auch, dass den „guten“ Protagonisten eh alles gelingt und sich für sie immer alles zum Guten wendet. Wozu dann noch mitfiebern… Für mich war es leider auch zu viel Politik und zu viel Spionage. Die handelnden Figuren wurden gefühlt nur eingesetzt, um die politische und religiöse Geschichte zu erzählen, hatten aber gar kein Eigenleben und keine eigenen Geschichten, und wenn, dann waren diese schnell erzählt und langweilig sowie vorhersehbar.


    In den letzten Kapiteln wird dann plötzlich sehr schnell alles zum Ende geführt. Hier gehen die Emotionen dann auch vollends verloren. Man hatte das Gefühl, nach dem vielen Geschwafel will Follett nun schnell zum Ende kommen und noch schnell erzählen, wie es mit den vielen Charakteren weiter/zuende gegangen ist.


    Ein Abbruch kam für mich nicht in Frage, immerhin ist es ein Buch von Ken Follett, den ich sehr schätze. Da wollte ich mich schon überzeugen, ob da nicht vielleicht doch noch was tolles, spannendes kommt. Aber dem war leider nicht so.

    Von mir gibt’s leider nur :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

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