Jeanine Krock - Das Feenorakel

  • Kurzmeinung

    Shellybiss
    War ganz Oke nur teilweise recht seltsam und verwirrend aber das Ende fand ich wiederum super

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  • Zusammenfassung:
    Alva ist eine Fee. Doch davon weiß sie nichts. Zumindest nicht am Anfang. Sie ahnt, dass mit ihr etwas nicht stimmt, hat jedoch keine Ahnung von ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten. Sie zieht bei ihren Eltern aus und zieht zu ihrem Halbbruder in eine WG. Sie lernt dort die Mitbewohner kennen, die alle wie sie selbst die Leidenschaft zur Musik pflegen. Mit ihrem außergewöhnlichem Sangstalent schafft sie es in die Band der kleinen WG. Während dieser Zeit lernt sie Julen kennen, der ihr zunächst erst einmal im Traum erscheint. Julen hat den Auftrag Alva zu beschützen, da die Feenwelt Alva für ihre eigenen Zwecke missbrauchen möchte. Julen ist ein Dunkelelf, was in dieser Geschichte einem Vampir gleichkommt. Er passt auf Alva auf und kann nicht verhindern, dass er sich in sie verliebt. Als Alvas Band das Angebot bekommt auf eine Europa Tournee zu gehen sagt sie natürlich sofort zu. Julen begleitet sie um auf sie aufzupassen. Mit der Zeit lernt Alva von ihm und anderen vorkommenden Personen wer sie wirklich ist und wie sie ihre Fähigkeiten einsetzt.


    Meine Meinung:
    Story
    Es ist manchmal nicht ganz klar, was Julen für eine Rasse ist. Er wird als Dunkelelf beschrieben, doch das dies nur eine Umschreibung für Vampir ist, kommt erst später raus. Auch hat er einen besonderen Stellenwert in der magischen Welt, der nicht näher erklärt wird. Diese kleinen Vorenthaltungen ziehen sich durch die ganze Story. Man ist sich nie ganz sicher, was nun gemeint ist. Das stört die Hauptstory aber nicht, man kommt gut mit. Am Anfang habe ich mich etwas schwer getan, da ein paar Dinge passieren, die von großer Wichtigkeit erscheinen, es am Ende aber garnicht sind. Alva ist ein sympatischer Hauptcharakter und wird als eher kleines, schüchternes Mädchen nach außen hin beschrieben. Man merkt jedoch schnell, dass sie intelligent ist und charaktertiefe hat. Julen ist ihr Beschützer und auch ein sympathischer Charakter. Obwohl es eine Liebesgeschichte ist, gibt es wenige Hindernisse, die die beiden überwinden müssen. Das gilt auch für den Rest der Story. Es gibt wenig Höhepunkte oder dramatische Szenen. Trotzdem schafft es die Autorin zumindest etwas Spannung aufzubauen, vorallem zum Ende hin.


    Schreibstil
    Bei diesem Buch musste ich mich beim Lesen konzentrieren, denn manchmal wechselt die Sichtweise der Charaktere von einem Absatz zum nächsten ohne eine richtige Pause. Oft passieren die Dinge auch im Zeitraffer obwohl man vielleicht mehr zum einen oder anderen gelesen hätte. Ab der Mitte des Buches wurde es für mich interessanter und spannender. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.


    Empfehlung
    Mich hat das Buch jetzt nicht von Anfang an begeistert, da der Rücktitel doch mehr verspricht als letztendlich dann passiert. Die Charaktere wirken nicht oberflächlich, dennoch hätte ich mir zu dem ein oder anderen mehr Story gewünscht. Insgesamt eine Urlaubslektüre, aber allzu spannend ist es nicht. Wer also nicht auf Drama steht, hat damit Glück :wink:


    Von mir :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: Sterne.

    Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen. Erwachsenen, damit sie aufwachen. - Jorge Bucay

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