Christian-Lothar Ludwig - Mitternachtssonne

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Mitternachtssonne

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Verlag: Books on Demand

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 168

ISBN: 9783744886628

Termin: August 2017

  • Hallo zusammen,


    in den nachfolgenden Zeilen möchte ich euch mein Erstlingswerk "Mitternachtssonne" vorstellen.


    Das Buch ist das Erste aus meiner vierteiligen Reihe „Lichtertanz“ und wurde von mir zwischen März und Juni 2017 geschrieben.Der Inhalt der Geschichte ist, ohne zu spoilern, schwer zu beschreiben. Der Klappentext lautet wie folgt:


    Aus dem Nichts hallte es, wie eine Eingebung, durch meinen Kopf: „Erzengel Haniel ist tot“. Mir schossen Tränen in die Augen, ich sah schwarz und sackte zusammen.
    Dieses Buch beschreibt die Geschichte eines Menschen, der aus seinem langweiligen Leben ausbricht, ohne etwas daran zu verändern. Das Einzige, was er verändert, ist sich selbst.


    Im Allgemeinen kann man sagen, dass mein Buch das Zusammenspiel von Gut und Böse verdeutlicht. Es beschäftigt sich mit Freud und Leid in einer Welt, in der das große Ganze zum Vorschein kommt. Eine Welt, in der der Tod nicht das Ende ist und am Ende alles gut ist. Verpackt ist das Ganze in die Geschichte eines Totengräbers, der in London lebt und arbeitet.



    Ich habe etwa 10-15 Jahre die Idee "Ich will ein Buch schreiben" mit mir rum getragen. Schon als kleines Kind habe ich gesagt, dass ich einmal Autor werden möchte. Mich hingesetzt und angefangen, habe ich allerdings nie. Ich musste wohl erst in die Arbeitslosigkeit rutschen, um endlich mit dem anzufangen, was ich (meiner Meinung nach) am Besten kann - Schreiben. In meinem Buch versuche ich Realität und Fiktion verschwimmen zu lassen. So sind die Schauplätze alle real, selbst beschriebene Schilder und kleine Details sind dem wahren Londoner Leben entnommen (ich hatte das Glück für einige Wochen dort leben zu können). Die Story wurde von mir sozusagen auf die Begebenheiten vor Ort zugeschliffen. Daraus ist ein stimmiges Bild entstanden, dass ich beim besten Willen in keine Kategorie oder Genre einordnen kann - das konnte bisher aber auch keiner meiner Leser. Dafür wurde mir gesagt, dass mein Schreibstil einen "Film im Kopf" entstehen lässt, davon muss sich aber jeder selbst überzeugen. :wink:


    Da ich nicht der Typ bin, der Leuten gerne die Katze im Sack verkauft, kann man das erste Kapitel auf meiner Homepage (siehe Signatur) Probe lesen.


    Viel Spaß dabei, vielleicht gefällt dem Einen oder Anderen was er liest - würde mich freuen!


    Viele Grüße!


    C-L



    PS: Amazon´s "Gewöhnlich Versandfertig im 1-3 Wochen" ist ein wenig daneben - Das Buch wird auf Bestellung gefertigt und ist innerhalb von 2-3 Tagen versandfertig.

  • Der Inhalt der Geschichte ist, ohne zu spoilern, schwer zu beschreiben

    Ich stelle jetzt mal die Verlegerfrage: In welches Regal würde/soll der Buchhändler dein Buch einordnen?

  • Ich hab das Buch an verschiedene Verlage geschickt, bevor ich mich für das Self-Publishing entschieden habe. Selbst die Verlage konnten mir keine konkrete Antwort auf das Genre geben - es lief also meistens auf "Esoterik" hinaus.
    Ich persönlich, würde das allerdings nicht unterschreiben - ich würde sagen, dass das Buch vielleicht zu einem Drittel Esoterisch angehaucht ist. Das Zweite Drittel ist ein Roman - damit ist die Geschichte gemeint, in die das Esoterische verpackt ist. Das dritte Drittel würde ich als ein Motivationsbuch angeben, dass sich an Menschen richtet, denen es im Moment nicht besonders gut geht und die vielleicht Zweifel an ihrer derzeitigen Situation haben.


    Ich möchte mit meiner Geschichte klar machen, dass man in allen schlechten Dingen, die einem widerfahren, auch etwas Gutes finden kann. Man muss nur genau hinsehen, sich selbst etwas Zeit geben oder (bildlich gesprochen) einen Schritt nach hinten machen, um ein größeres Bild vor Augen zu haben.


    Diese Kombination aus den drei oben genannten Elementen ist (meines Wissens nach) etwas Neues, für das es kein Regal bei irgendeinem Buchhändler gibt. Somit sollte das Buch wohl an mindestens drei Orten in einem Bücherladen zu finden sein.

  • Diese Kombination aus den drei oben genannten Elementen ist (meines Wissens nach) etwas Neues

    Ja, absolut, aber wenn man nicht gerade Dean Koontz heisst, wird`s schwierig mit dem Vermischen der Stile.
    Vielleicht sollte man mal üebrlegen, ob man aus einem Buch zwei (oder drei) macht und das Thema auf verschiedene Arten/Genres verpackt (den Roman zuerst).
    Verleger und damit auch Verlagsvertreter, Lektoren, Buchhändler denken doch sehr in Schablonen.

  • Da muss ich leider widersprechen. Warum sollte ich ein Buch "zerreisen" und daraus mehrere erstellen, nur um in eine Schublade gesteckt bzw. auf ein bestimmtes Regal gestellt werden zu können/ dürfen? Schließlich schreibe ich, um Neues zu kreieren und nicht, um meine Bücher nach alten Schemata abzuarbeiten. Genau darin spiegelt sich für mich die Freiheit eines Künstler wieder, denken Sie nicht? Ich selbst habe und werde immer relativ wenig lesen - für mich ist das (meiner Meinung nach) ein Segen, da ich mich dadurch nicht in Muster drängen lasse oder andere imitiere. Meine Inspiration kommt aus anderen Quellen - sei das Musik, Kunst in jeglicher Form oder das wirkliche Leben.
    Wenden Sie Ihre Logik doch einmal auf Musik an - wie viele ausgesprochen gute und bekannte Bands wären uns über die Jahre in einem Sumpf aus Einheitsbrei ertrunken, hätten sie ihre Musik an bestehende Genres angepasst? Kennen Sie einen Grund, warum das beim Schreiben anders sein sollte?


    Was Verleger, Lektoren und Händler denken, mag wichtig sein - im Endeffekt zählt aber die Meinung des Lesers. In Zeiten des Internet und des Self-Publishing rücken zudem (wieder meine Meinung) die beiden vorderst Genannten immer mehr in den Hintergrund und die Entscheidung was gekauft/ gelesen wird, liegt stärker in der Hand des Endkunden. Früher filterte der Verlag, wesen und welche gedruckten Worte in den genannten Regale stehen. Heute erledigt das (zumindest zu einem bestimmten Grad) der Käufer der Bücher selbst - durch einen Mausklick - mit dem er zeitgleich die genannten Schablonen zunichte macht.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Es gibt wohl nur eine Möglichkeit, sie von meinem Buch zu überzeugen - Würden Sie es lesen?

  • Da muss ich leider widersprechen


    Als Selfpublisher können Sie natürlich Ihr eigenes Ding machen und müssen sich nicht in Schablonen pressen lassen (ist ja mit ein Grund fürs Selfpubishing). Allerdings sind die poteniellen Leser auch von gewissen Kategorien geprägt, irgendwo muss man das Buch einordnen können. Und sei es als Variante zu XY.
    Aber ich würde trotzdem sagen, dass Ihr Buch als Roman anzsuehen ist. Esoterik als Grundthema ändert daran erstmal nichts und "Motivationsbuch" kann jeder ein Roman sein, der einem gefällt und zur rechten Zeit kommt. Motivation ist Literatur oft.
    So ist der frühere Bestseller "Die Zitadelle" (Cronin) ebenfalls ein Motivationsbuch oder denken Sie an "Onkel Toms Hütte" (@ Squirrel, Mist, jetzt hab ich für Toms Hütte kein ISBN-Feld mehr frei :wink: ).
    Nein, lesen werde ich es nicht. Ich hinke mit dem Lesen ohnehin hinterher.

    1. (Ø)

      Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag


  • Also, dann auf die Art :wink:

  • Im Nachhinein würde ich die Verteilung meiner Gewichtung auch anders angeben 1/6 Esoterik - 4/6 Roman und 1/6 Motivation treffen das Ganze wohl deutlich besser, im Endeffekt aber auch egal. Eins muss ich Ihnen allerdings zugestehen: Damit, dass sie mein Buch als einen Roman betiteln, muss ich Ihnen definitiv Recht geben.


    Dass Leser von gewissen Kategorien geprägt sind, ist garantiert der Fall. Hier würde ich aber wieder gerne Parallelen zwischen der Musik und dem Schreiben ziehen, im Großen und Ganzen sind sich die beiden schließlich ähnlich - eine Form der Kunst. Nehmen wir die Anfangsstadien der Band "Pink Floyd." Diese schufen in den 60er Jahren einen Sound, der völlig unbekannt war und anfangs wohl grob mit dem großen Überbegriff "Rock" betitelt wurde. Das Vermischen von verschiedenen Stilen wie Klassik, Progressive oder das später ausgeprägte Arbeiten mit Chören war etwas Neues und gleichzeitig von einem schier unvorstellbaren kommerziellen Erfolg geprägt. Hätte die Band das jemals erreicht, wenn die Mitglieder nicht experimentiert und Stile vermischt hätten? In einer Zeit vor dem Internet und sogar noch vor MTV haben sie es geschafft, eine weltweite Berühmtheit und Pioniere des Psychedelic-Rock zu werden. Das selbe gilt für Bands wie Nirvana, Kraftwerk oder Kool DJ Herc (dem Erfinder des HipHop).
    In den 40er Jahren war die Trennung von Musikstilen akribisch und es war eine klare Linie der verschiedenen Stile und Genres zu erkennen. 80 Jahre später sind wir alle froh darüber, dass dieses "Schwarz/Weiß-Denken" aufgehoben wurde (würde ich behaupten). Denn wenn dieses Denken weiter bestanden hätte, wären wir heutzutage garantiert nicht bei der musikalischen Vielfalt, die wir erleben dürfen.


    Ich will mich hier garantiert nicht mit Pink Floyd, Nirvana oder sonst einer genannten Band vergleichen geschweige denn mich selbst als Pionier zu bezeichnen - das wäre pure Blasphemie und klingt mehr als egozentrisch, was wirklich nicht meine Absicht ist. Ich will nur verdeutlichen, dass es manchmal gut ist, sich vom eigentlichen Weg ein Stück zu entfernen und neue Pfade zu begehen. Auch wenn diese Wege (noch) nicht in das bestehende "Straßennetz" passen.


    Auf alle Fälle Danke für die Kommentare, Sie haben mich dazu gezwungen, mehr über das Genre meines Buches nachzudenken. Ab jetzt werde ich es als Roman betitelt - was es im Endeffekt genau ist, sollen dann die Leser entscheiden. Die beiden aufgezeigten Bücher werde ich bei Gelegenheit unter die Lupe nehmen (Ich vermute aber, dass unsere Geschmäcker verschieden sind), im Moment hadere ich nämlich mit Dmitry Glukhovskys "Metro"-Reihe

  • 4/6 Roman

    Bingo! :wink: 

    Parallelen zwischen der Musik und dem Schreiben ziehen, im Großen und Ganzen sind sich die beiden schließlich ähnlich

    Absolut. Helmut Krausser (Ex-Bandsänger und Schriftsteller) hat das auch so gesehen und dazu einen Roman verfasst: Melodien (aber sehr schwer zu lesen)

    "Pink Floyd.

    Top!
    Im Übrigen sehr klug, was Sie da sagen.

    Ab jetzt werde ich es als Roman betitelt

    Das ist auch unter dem Gesichtspunkt der Verkäuflichkeit zu empfehlen. :wink: 

    (Ich vermute aber, dass unsere Geschmäcker verschieden sind)

    Ja, ist aber nicht weiter schlimm. :wink:

    1. (Ø)

      Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG


  • sollen dann die Leser entscheiden

    Also ich hab bei Amazon mal reingelesen. Sehr griffig formuliert. Liest sich gut.
    Nichts, bei dem der Lektor gleich auf der ersten Seite aufgeben würde und sagen "der kann`s nicht".

  • Auf meiner Homepage gibt es das vollständige erste Kapitel als Leseprobe,

    ich werd`s lesen :wink:

  • Ich bin gespannt darauf, was Sie sagen.

    Also, im "Blick im Buch" liest es sich angenehmer als auf der Homepage (dort stören mich auch die Trennungsstriche). Wie gesagt, etwas surreal das Ganze - inhaltlich nicht my cup of tea wie der Londoner sagt, aber an der Sprache liegt`s eindeutig nicht. Da gibt es schlechteres, was bei Verlagen veröffentlicht wird.
    Ihre Freundin, die das Cover gestaltet hat, hat übrigens eine sehr schöne Vornamen-Kombi.
    Vielleicht noch zum Cover. Ich finde der Titel dürfte ruhig größer sein und der Autorenname sollte näher beim Titel stehen, er steht wirklich extrem weit entfernt. Und beide - Titel und Name - sollten mehr Richtung Mitte platziert sein.
    Schauen Sie mal, hier ist ein Extrembeispiel.

  • Ich finde der Titel dürfte ruhig größer sei

    Dann wäre er zweireihig und würde mir nicht gefallen

    der Autorenname sollte näher beim Titel stehen

    Das macht jeder Autor so - Ich will mich nicht in Schablonen pressen lassen und habe mich bewusst dagegen entschieden. Alle vier Bücher aus dieser Reihe werden so aussehen, dadurch entsteht auch eine Linie, nach der sie vermutlich/ vielleicht suchen.

    Und beide - Titel und Name - sollten mehr Richtung Mitte platziert sein

    Dann würde ich doch das schöne Cover meiner Freundin überdecken? Das Kompliment zu ihrem Name richte ich übrigens aus.



    Eine Frage aus reinem Interesse, bitte nicht "in den falschen Hals bekommen" : Warum richten Sie sich so an Anderen aus? Nur weil alle Anderen es so machen, muss doch nicht jeder hinterher ziehen. Das haben wir doch oben schon ausführlich besprochen - es ist Kunst


    Trotzdem Danke für die konstruktive Kritik!

  • Bezüglich der schlechten Lesbarkeit der Leseprobe auf meiner Homepage habe ich mir Gedanken gemacht und einen Download/ Druckversion Button eingefügt - Danke für den Hinweis! :anstossen:

  • richten Sie sich so an Anderen aus

    Nicht an Anderen, es gibt aber (wissenschaftliche) Gesetzesmäßigkeiten, wie das Blickverhalten - und damit die Aufmerksamkeit des poteniellen Lesers - funktioniert. Und die wollen Sie ja bestimmt, die Aufmerksamkeit für Ihr Buch, auch wenn es gegen den Mainstream ist.

    würde ich doch das schöne Cover meiner Freundin überdecken

    Ja, das ist ein Problem, beides unter einen Hut zubringen.

  • es gibt aber (wissenschaftliche) Gesetzesmäßigkeiten, wie das Blickverhalten

    Diese Blickverhalten gibt es - das steht fest. Genauso gibt es aber den wissenschaftlichen Beweise einer sozialen "kritischen Masse" - dieser besagt, wenn man etwa 5-10% (manche sagen 25%) einer Bevölkerung von einer Idee überzeugen kann, verbreitet sich diese wie ein Lauffeuer. Um eine Idee, die nur einer Masse von weniger als 5% zusagt zu verbreiten, benötigt man im Gegensatz in etwa so lange, wie das Universum besteht. Hier kann ich ein Buch empfehlen:

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