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Thomas Kowa - Induratio p. plastica

Induratio p

3.2 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen

Verlag: booksnacks.de

Bindung: E-Book

Seitenzahl: 29

eISBN: 9783960871507

Termin: Juli 2017

  • "Was zählt, ist nicht die Länge des Zauberstabs, sondern der Zauber im Stab." (Jim Carrey)
    Kommissar Zbiegniew Polanski, der achtfach geschiedene und von Ärzten schon des Öfteren aufgegebene Ermittler muss einen Mordfall beim Poetry Slam in Aargau ermitteln. Doch seine eigenen Vorurteile und die offene Whiskyflasche lassen den Kommissaren zu einer schnellen Erkenntnis kommen. So kann der den Täter dann auch rasch dingfest machen und dieser muss zu seinem Erstaunen die Maske fallen lassen.


    Meine Meinung:
    Diese Kurzgeschichte aus Thomas Kowas Federn war für mich eine der schwächsten Kurzgeschichten, die ich bisher von ihm gelesen habe. Zum einen lag es sicher an der Kürze der Geschichte, die dieses Mal wirklich extrem war und zum anderen mochte ich auch die Komik nicht, die bei mir zu sehr unter der Gürtellinie war. Das Cover dagegen deutet es schon an um, was sich der Inhalt ein wenig dreht. Ich hätte mir dann schon ein wenig mehr Tiefe bei diesem Krimi gewünscht, so wie ich es sonst von diesem Autor kenne. Von daher kann ich dieser Geschichte nur 2 1/2 von 5 Sterne geben. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

  • Der Whiskey als Zeuge


    Klappentext:

    Ein Fall für Polanski
    Kommissar Zbiegniew Polanski – achtfach geschieden und mehrfach von den Ärzten abgeschrieben – ermittelt bei einem Mordfall auf einem Poetry Slam. Bevor er den Täter überführen kann, muss er sich jedoch einer Flasche Whiskey und seinen eigenen Vorurteilen stellen.


    Rezension:
    Auf einem Poetry Slam wurden sämtliche Preisrichter ermordet. Als Kommissar Polanski am Tatort eintrifft, steht er vor dem Problem, dass der Tätet maskiert war. Alle Teilnehmer kommen als Täter in Betracht.
    Thomas Kowa hat sein Talent für urkomische Kurzgeschichten bereits wiederholt unter Beweis gestellt. Leider gehört diese nicht zu seinen Meisterwerken. Ein Kommissar, der mehr über seine diversen Krankheiten – der Titel nennt übrigens eine von ihnen – nachdenkt als über den Fall, ist nur eingeschränkt amüsant. Die Pointe ist wohl nur für Kenner der Poetry-Slam-Szene lustig. Damit Poetry-Slam-Laien die Auflösung überhaupt verstehen können, wurde extra eine Erklärung hinzugefügt. Da ist man vom Autor besseres gewohnt.


    Fazit:
    Auch gute Autoren greifen leider mal daneben. Dieser booksnack ist weder richtig lustig noch richtig spannend.


    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
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