Petra Mattfeldt - Blutschmuck

  • Buchdetails

    Titel: Blutschmuck


    Band 3 der

    Verlag: Gmeiner-Verlag

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 276

    ISBN: 9783839221433

    Termin: Juli 2017

  • Bewertung

    4.6 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

    91,7% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Blutschmuck"

    Die Kommissarin Sarah Bischoff lernt auf der Beerdigung ihrer Mutter Lisa Schönfeld kennen, die sich als eine Freundin aus Jugendtagen vorstellt. Nachdem Lisa eine Halskette an Sarah bemerkt, verschwindet sie sichtlich verstört von der Trauerfeier. Sarah Bischoff beginnt daraufhin mit ihrem Freund, dem Profiler Falko Cornelsen, hinter das Geheimnis des Schmuckstücks zu kommen und öffnet damit die Tür zu einem dunklen Kapitel, in dem auch ihre eigene Familie eine bedeutende Rolle zu spielen scheint.
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  • Inhalt:
    Sarah Bischoff trifft auf der Beerdigung ihrer Mutter auf deren Jugendfreundin Lisa Schönfeld. Sie unterhalten sich bis Lisa Schönfeld die Kette sieht die Sarah trägt, dann flüchtet sie sehr verstört. Die Neugier ist geweckt und Falko Cornelsen lässt diese Szene keine Ruhe. Er lüftet das Geheimnis der Kette und gerät an einen alten Fall, der mit Sarahs Familie zu tun hat.


    Meine Meinung:
    Blutschmuck ist das dritte Buch mit dem Ermittler Falko Cornelsen. Es ist als Thriller deklariert, doch als Thriller empfand ich es nicht.


    Dennoch fand ich es gut. Der alte Fall ist wirklich spannend und so erzählt als ob er gerade passieren würde. Das liegt daran das die Autorin immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit wechselt und man dort den Täter begleitet. Man erfährt mehr über seine Beweggründe und auch wie er die Taten begeht, doch immer nur so viel, dass nicht zu viel Preis gegeben wird. Cliffhanger sind hier an der Tagesordnung.
    Genau die machen das Buch zu einem wirklich spannenden Krimi, denn ein Thriller ist für mich doch etwas anders. Es gibt keinen Täter der gerade die Taten begeht diese liegen alle in der Vergangenheit.


    Falko Cornelsen kennt man schon, wenn man die Vorgänger gelesen hat. Das ist aber nicht zwingend erforderlich da der Fokus wirklich auf dem Fall liegt und weniger im Privaten. Neben ihm ist sein Kollege Stefan mit am Ermitteln und natürlich hat auch Sarah Bischoff ihre Parts, doch diese sind eher gering. Die Nebenfiguren sind zwar zahlreich in den Namen, doch wurden nicht alle näher beleuchtet, so dass man sich die meisten Namen gar nicht erst merken musste.


    Der Plot an sich ist sehr interessant gestaltet. Das einzige was mich ein wenig störte sind die Bibelverse die zeitweise etwas überhand nahmen. Hier und da eingestreut verdeutlichten sie was den Täter antreibt, doch dann nochmal zusammen gefasst auf mehreren Seiten, nur weil Cornelsen sie durch geht, fand ich sie einfach überflüssig.


    Insgesamt bekommt der Leser hier einen spannenden Krimi über einen fesselnden Fall, der auch seine grausamen Seiten hat. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße
    Natalie




    Gelesen 2013: 231 - 2014: 195 - 2015: 185 - 2016: 138 - 2017: 122 - 2018: 89 - 2019: 84

    Gelesen 2020: 47

  • Die Autorin (Quelle: Amazon)

    Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie schreibt Jugendbücher, Krimis und Thriller. Unter den Pseudonymen Ellin Carsta und Caren Benedikt veröffentlicht sie außerdem Historische Romane.


    Produktinformation (Quelle: Amazon)

    • Taschenbuch: 276 Seiten
    • Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 2017 (5. Juli 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3839221439
    • ISBN-13: 978-3839221433


    Super-Thriller

    Ein Mann schenkt seiner Frau eine Kette. Sie bekommt immer wieder Schmuck von ihm, den sie jedoch nie öffentlich tragen darf…

    Falko Cornelsen war nach Flensburg gezogen, und genauso Sarah, eine Kollegin, die in Flensburg ihre Mutter betreuen musste. Er hatte sich auf eine Liaison mit ihr eingelassen. Und nun wusste er nicht, wie er sie beenden sollte…

    Es geschah an der Beerdigung von Sarahs Mutter. Lisa Schönfeld, die Sarah von früher noch kannte, sah an ihrem Hals eine Kette und rannte schimpfend davon…

    Falko ließ diese Sache keine Ruhe und er erfuhr, was Lisa und ihrer Mutter vor 53 Jahren zugestoßen war…. Der Fall wurde nie aufgeklärt… Und es gab nur eine sehr dünne Akte…

    Doch Falko gab nicht auf, und er erfuhr von einem weiteren Überfall, ebenfalls auf Mutter und Tochter…

    Schließlich fand Falko etwas, das ihm half noch viele weitere Taten der Verbrecher zu aufzudecken…

    Leider waren die immer verhüllt erschienen, doch gab es einige Gemeinsamkeiten, die bei jedem Verbrechen auftraten…

    In den Zwischenkapiteln liest man von einem der Verbrecher, der diese Verbrechen immer rechtfertigt…

    Warum darf die Frau die Kette nicht öffentlich tragen? Geht es um Eitelkeit? Soll sie die Kette nicht zur Schau stellen? Warum wollte Falko die Liaison mit Sarah beenden? War er nach der Scheidung von seiner Frau Heike noch nicht bereit für eine neue Beziehung? Was geschah bei der Beerdigung? Warum war Lisa schimpfend davongelaufen? Was war ihr und ihrer Mutter vor 53 Jahren zugestoßen? Weshalb wurde der Fall nie aufgeklärt? Warum war die Akte so dünn? Was vielleicht schlampig gearbeitet worden? War der zweite Überfall, von dem Falko erfahren hatte, genauso abgelaufen wie der erste? Was fand Falko, das dazu führte, dass er von noch vielen weiteren gleichen Fällen erfuhr? Welche Gemeinsamkeiten gab es bei den Überfällen? Wie rechtfertigt der Verbrecher das, was er getan hat? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.


    Meine Meinung

    Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es gab keine Fragen nach dem Sinn von Wörtern oder gar ganzen Sätzen, denn der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert. Gleich am Anfang wurde es spannend. Der Mann aus dem Prolog war mir gleich unheimlich und nicht geheuer. Dann diese Sache am Friedhof und das Aufstöbern so vieler Fälle gleicher Art. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Falko, der nach seiner Scheidung nicht gleich wieder eine feste Beziehung wollte, aber auch in Sarah die das eben anders sah. Dann der Schock für Sarah, als sie erfuhr, dass ihre Familie involviert war. Und die Suche nach Beweisen, die nur schwer zu finden waren, da diese Verbrechen schon viel zu lange unaufgeklärt liegen geblieben waren. Und ich bewunderte Falko, dass er nie aufgab, sondern die Schlampigkeit der Ermittlungen bei dem einen Verbrechen aufdeckte und den Schuldigen fand. Dieser Thriller von Petra Mattfeldt hat mich sehr gut unterhalten. Er war und blieb spannend bis zum Ende des Buches. Daher gibt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl.

    Liebe Grüße
    Lerchie



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    nur wer aufgibt, hat schon verloren

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