Jonas Winner - Murder Park

  • Buchdetails

    Titel: Murder Park


    Verlag: Heyne

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 416

    ISBN: 9783453421769

    Termin: Juni 2017

  • Bewertung

    2.8 von 5 Sternen bei 19 Bewertungen

    56,3% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Murder Park"

    Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde. Ein Killer ist auf der Insel …keiner kann dem anderen trauen …die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen …
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    Pasghetti
    die erste Hälfte noch ganz gut, aber zunehmend verwirrend; Handlung nicht gut, Schreibstil noch schlechter

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  • "Jeder von uns ist fähig, einen anderen zu töten. Aber ich doch nicht, denkst du. Das haben die Täter auch einmal gedacht." (Petrus Ceelen)
    An der Ostküste der USA liegt die Insel Zodiac Island vor Jahren war hier einmal ein Freizeitpark. Jedoch nachdem der Serienkiller Jeffrey Bohner drei junge alleinerziehende Frauen getötet hatte, wurde dieser geschlossen. Kurz darauf wurde Bohner gefasst und zum Tode verurteilt. Nun 20 Jahre später soll Zodiav Island wieder zum Leben erweckt werden als Murderpark. Rupert Levin eröffnet einen Vergnügungspark für Singles und bei dem nebenbei auch noch mit den menschlichen Ängsten gespielt wird. Damit dieser Park gut ankommt, lädt er 12 Probanden für 3 Tage zum Testen auf die Insel ein. Doch vorab wird nichts dem Zufall überlassen, sondern alle Teilnehmer werden von dem Psychiater Sheldon Lazarus befragt, der ebenfalls bei dem Treffen teilnehmen wird. Einer der Probanden ist der Reporter Paul Greenblatt, dessen Mutter das letzte Opfer von Bohner war. Doch dann beginnen die Morde und immer mehr werden die Teilnehmer verunsichert, ist der Täter einer von ihnen oder kam er auf anderen Wegen auf die Insel. Keiner traut mehr dem anderen und die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen...


    Meine Meinung:
    Ich kenne den Autor Jonas Winner schon von seinem letzten Roman "Die Zelle", der mir damals schon sehr gut gefallen hat. Darum habe ich mich auch sehr gefreut, das ich vom Verlag dieses Buch vor ablesen durfte. Der neue Thriller, der im Stil von "Eine Leiche zum Dessert" spielt, hat mich sofort in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend geschrieben, teils bekam ich sogar Gänsehaut. So rätselt man als Leser bis zum Ende es Buches mit, was mit sehr gut gefiel. Abwechselnd wandert der Leser zwischen den Interviews, bei denen man die einzelnen Protagonisten besser kennen lernt und dem eigentlichen Ereignis auf der Insel hin und her. So wird dann auch nach und nach klar, warum ausgerechnet diese Personen eingeladen wurden. Bis zum Ende wird der Leser im Ungewissen gelassen, doch dann kommt eine überraschende Wendung. Vorstellen möchte ich mir selbst, allerdings im wahren Leben, kein solch einen Vergnügungspark, bei dem Utensilien von Serienmördern ausgestellt werden. Das dunkle Cover mit einer Ansicht auf den Murderpark gefällt mir sehr gut und macht einem Appetit auf das Buch. Von mir eine Leseempfehlung an alle Thriller Leser und 5 von 5 Sterne. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::thumleft::applause:

  • Ist das Buch schon draussen? :scratch: Meine Rezi wird hier erst ab dem 13. Juni zu finden sein, wenn sich am Erscheinungstermin nichts geändert hat...

    Nein das Buch ist noch nicht draußen, aber ich habe es extra vom Verlag bekommen um es vorab zu rezensieren.

  • Klappentext:
    Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde.


    Autor:
    Jonas Winner wurde in Berlin geboren, wuchs in Rom und den USA auf, arbeitete auf dem Bau, am Fließband und als Nachtportier, studierte und schloss mit einer Promotion über Spieltheorie ab. Er drehte Reportagen fürs Fernsehen und schrieb Drehbücher für ARD, ZDF, Sat.1 und RTL.


    Allgemeines:
    Erscheinungsdatum: 13. Juni 2017
    Seitenzahl: 416
    Verlag: Heyne Verlag
    Originaltitel: Murder Park


    Eigene Meinung:
    Eine wirklich interessante Idee: Der ehemalige Freizeitpark, in dem vor einigen Jahren drei alleinerziehende Frauen von einem Serienmörder ermordet worden sind, wird aufgekauft und soll ein Themenpark zu ebendiesem Mörder namens Jeff Bohner werden. Ich hatte mich schon gefragt, wie genau dieser Themenpark aussehen soll und war gespannt auf das Buch.


    Die Vorraussetzung dazu ist allerdings weniger neu. Ausgewählte Männer und Frauen werden ausgewählt als erste diesen „Murder Park“ zu erleben und da dieser auf einer Insel liegt, an dem die Arbeiter erst nach dem Wochenende wieder mit der Fähre kommen, sind sie abgeschottet von der Außenwelt und haben keine Möglichkeit vorher von der Insel zu entkommen. So sind die dem Mörder hilflos ausgeliefert.


    Die Gliederung hat mir gut gefallen, da es zwischen der eigentlichen Geschichte immer Interviews mit den Teilnehmern des „Murder Parks“ gibt, in denen man viel über die Hintergründe der einzelnen Protagonisten erfährt und sich vieles zusammensetzt.


    Der Schreibstil von Jonas Winner ist direkt und war mir manches Mal schon zu derb.
    Die Charaktere sind allerdings sehr unterschiedlich, jedoch eignet sich keiner als Sympathieträger. Das liegt zum Einen daran, dass die Geschichte meist um Paul Greenblatt kreist, von dem wir das Meiste mitbekommen, aber es scheint auch, dass jeder Protagonist eine dunkle Seite hat. Zum Anderen erschafft Winner eine Atmosphäre, die es dem Leser nicht leicht macht, überhaupt einem der Darsteller zu vertrauen. Man misstraut jedem und rätselt, wer der Mörder ist.
    Der Schluss wirkte etwas überladen, als wenn der Autor unbedingt noch ein paar Story-Twists einbauen wollte. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn vor dem letzten Kapitel der Schluss gewesen wäre, aber das mag auch Geschmackssache sein.


    Angemerkt sei auch, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist. Die Beschreibungen sind detailliert und der Leser hat schnell Bilder davon vor Augen.



    Fazit: Ein interessant aufgebauter Thriller, dem es leider an etwas Sympathie den Protagonisten gegenüber mangelt. Die Idee ist nicht neu, wird aber gut umgesetzt und ist für Leser geeignet, die sich ein paar Stunden gut unterhalten fühlen wollen und deren Nerven nicht zu schwach sind :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Murder Park ~ Jonas Winner


    Heyne Verlag
    416 Seiten
    Kategorie: Thriller


    Inhalt:
    "Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet.
    Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen.
    Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein.


    20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde.


    Ein Killer ist auf der Insel …
    keiner kann dem anderen trauen …
    die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen …"
    ~~~~~~~~~~


    Meinung:


    Murder Park hat mich zu allererst mit seinem Klappentext und dem Cover in den Bann gezogen. Eine düstere, schön-schaurige Atmosphäre.
    Dazu hat mich die Inhaltsbeschreibung sehr an den englischen Titel "And then there were none..." von Agatha Christie erinnert.
    Dementsprechend hatte ich auch auf eine prickelnde, spannende Story mit Überraschungsmoment gehofft.


    Der Schreibstil des Autors war mir bisher unbekannt... und ich hätte auch gut darauf verzichten können. Ja, er schreibt leicht und verständlich.
    Aber die Art, wie das Buch und die Geschichte aufgebaut sind, haben mich mehr als einmal stocken lassen. Es ist wirklich ein wenig... konfus.
    Jonas Winner schreibt erzählend, aber gleichzeitig auch aus der Sicht des Protagonisten Paul Greenblatt. Es gibt ganze Sätze, aber gleichzeitig auch Gedanken, abgebrochene Wörter, Sätze, die zwar ins Geschehen passen, aber den Lesefluss enorm beeinträchtigt haben.


    Das hat leider ein wenig den Schwung aus der Story genommen.
    Das Buch ist, wie erwähnt, abwechselnd aus Pauls Sicht erzählt und von Interviews dominiert. Die Interviews betreffen jeweils eine der 12 Personen, die an der Pressevorführung zum Murder Park teilnahmen und waren für mich teilweise... unerheblich. Warum kann ich nicht genau sagen, man erfährt in den Interviews ein bisschen was über die Vergangenheit der Teilnehmer, wie sie über bestimmte Dinge, den Murder Park betreffend, denken...
    Es wirkt jedoch alles aus dem Kontext gerissen. Vielleicht ist das die Absicht, die der Autor erzielen wollte, mir hat es jedenfalls nicht gefallen.


    Und leider muss ich auch hier noch einen weiteren negativen Punkt aufzählen, der sich mit meinem Fazit gleich beißen wird, so viel kann ich sagen.


    Das Buch beinhaltet 12 aktive Protagonisten und einen passiven, den ehemaligen Serienmörder Jeff Bohner, der sozusagen über all dem schwebt.
    Trotzdem hatte ich das Gefühl, keiner der Personen richtig nahe zu sein, nicht einmal Paul, aus dessen Sicht das Ganze erzählt wird.
    Das ist ein Punkt, den ich bei Thrillern brauche.
    Die Personen müssen mich ganz einnehmen, mir ihre Welt darbringen und mich "einsaugen", ansonsten ist es leider kein allzu guter Thriller für mich.


    Jetzt kommt allerdings das große ABER, was ich mir selbst nicht so recht erklären kann.
    Trotz all diesen negativen Punkten, hat mir die Geschichte gut gefallen.
    Die Idee dahinter, eine Insel mit Serienmörderkult zu einem Vergnügungspark umzufunktionieren, ist schlichtweg - aus Sicht der Story - genial.
    Der rote Faden war vorhanden, die Handlungen der Protagonisten einigermaßen nachvollziehbar und am allerwichtigsten, für mich, das Ende kam sehr überraschend.


    Wenn man denkt, die Geschichte ist abgeschlossen, kommt noch der große Knall.
    Und das hat die Sterne Wertung ein bisschen gerettet.


    Fazit:


    Murder Park ist eine interessante Konstellation.
    Vergnügungspark trifft auf Serienmörderkultur, Pressekonferenz auf Inselfeeling, Psychotherapeuten auf Psychopathen.
    Der Schreibstil und die Gedankengänge sind wirr, aber mit ein bisschen Nachdenken versteht man, was der Autor sagen will.
    Die Spannung baut sich langsam, aber stetig auf und ab der Hälfte ungefähr ist es richtig packend, weil man immer wissen will, wer denn jetzt der Mörder ist.


    Murder Park ist ein mittelmäßig Thriller, aber solche, die oft und viel davon lesen, werden auf jeden Fall ihre Freude damit haben.


    Viele negative Punkte, wenig positive, trotzdem eine runde Sache... irgendwie.
    Ich vergebe 3,5 von 5 :bewertung1von5: Sternen.

  • Klappentext:


    Zodiac Island vor der Ostküste der USA ist ein beliebter Freizeitpark - bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park - eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Dann beginnen die Morde. Ein Killer ist auf der Insel... keiner kann dem anderen trauen... die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen....


    "Die Ermittlerin zeigte auf das makabre Bild, das von einem Beamer an die Tafel geworfen wurde, und begann ihren Vortrag: "Jeffrey Bohner hat seine Opfer krankgespritzt. Es scheint ihn interessiert zu haben, wie das Gewebe auf Säure reagiert. Wir haben relativ gute Kenntnis davon, wie er die Injektionen durchgeführt hat, all das konnte post mortem rekonstruiert werden. Was genau Bohner jedoch dazu gebracht hat, welches Bedürfnis ... er damit befriedigen wollte, ist weniger einfach zu beantworten. Offenbar wollte er ... seine Opfer so lange wie möglich am Rand des Todes halten. Ja, wir meinen, dass er so etwas wie Erregung aus dieser Nähe zum Tod gewonnen hat ... dass er praktisch versuchen wollte, den Tod so nah wie möglich heranzuholen ...""


    Meine Meinung:

    Leider bin ich mit dem Buch überhaupt nicht warm geworden. Spannung war schon da - aber es konnte mich trotzdem nicht abholen. Außerdem hatte ich schon nach den ersten drei Kapiteln eine Ahnung davon, wo das alles hinführt und wie es endet. Als sich meine Gedanken dann auch noch bestätigt haben, fand ich das Buch noch unattraktiver.


    Die Kapitel sind nicht zu lang. Das ist schön.


    Die Sprache lässt meiner Meinung nach auch zu wünschen übrig. Eigentlich möchte ich kein Buch lesen in denen "WAAMMM" und "BUMMS", "RUMMMS" oder ähnliches vorkommt. Dann kann ich meine alten Comics hervorkramen. Es gibt doch genug Möglichkeiten, Geräuschsituationen schön zu umschreiben und dann kann jeder Leser sich etwas darunter vorstellen. Da muss es keine Bildsprache sein. Das hat mich enttäuscht.



    Fazit:



    Sorry - aber das war eher Mittelmaß. :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße
    Pokerface


    Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen (Yoda) :study:

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