Madeleine Puljic - Durch den Nimbus

Affiliate-/Werbelink

Noras Welten: Durch den Nimbus

4.4|5)

Verlag: Piper Taschenbuch

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 336

ISBN: 9783492260367

Termin: April 2019

Anzeige

  • Noras Welten (Durch den Nimbus) ~ Madeleine Puljic


    Epubli
    376 Seiten
    Band 1


    Inhalt:


    »Ich bin eine Gefangene der Geschichte.
    Etwas, das dort nicht hingehört.«


    Nora Winter hat Angst vor Büchern, und das aus gutem Grund:
    Was sie liest, muss sie am eigenen Leib erleben.
    Mit Hilfe eines Hypnosetherapeuten will sie das Problem in den Griff bekommen, doch damit beginnen ihre Schwierigkeiten erst recht.
    Gegen ihren Willen landen die beiden in einer Welt, die eigentlich nicht existieren dürfte – zwischen Rittern, Magiern, Drachen und Intrigen.
    Es gibt nur einen Weg zurück: Sie müssen die Geschichte bis zum Ende durchstehen.
    ~~~~~~~~~~


    Meinung:


    Diese Geschichte hat es in sich.
    Und ich will euch verraten wieso.
    Schon als ich den Klappentext gelesen habe, war ich fasziniert.
    Die Idee ist für mich neu, denn ich habe noch kein Buch "im Buch" gelesen.
    Es gibt sicherlich welche, die sich um dieses Thema drehen, aber das war mein erstes in der Richtung.


    Und so bin ich natürlich völlig unvoreingenommen herangegangen.
    Was sich mir hier auftat, hat mich gleich gefesselt und gefangen genommen.


    Der Schreibstil der Autorin ist super zu lesen, genau die richtige Mischung aus jugendlich frisch, detailreich und tja, mir fällt kein anderes Wort mehr ein - einfach durchgängig eloquent verständlich.


    Hier passt der Spruch, den ich letztens irgendwo gelesen habe, gut hin:
    "Ein Buch, das leicht zu lesen ist, war sehr schwer zu schreiben."
    Kann ich mir sehr gut vorstellen.


    Die beiden Protagonisten Nora und Ben waren mir anfangs zwar etwas suspekt - so schnell und einfach, wie sie sich der Situation angepasst haben - aber rückblickend betrachtet hat es doch gepasst.


    Um hier nicht den Inhalt zu spoilern, gibt es wieder ein paar Schlagworte, auf die ihr euch gefasst machen könnt:


    Drachen (ok, ein Drache, aber der ist toll genug für viele!)
    Krieg (ok, Schlachten würde ich eher sagen, aber davon auch genug!)
    Magie (In vielseitiger Hinsicht - eigens gewirkt, aber auch schon existierende Magie!)
    Liebe (Darf nicht fehlen, kommt aber wirklich ein wenig unpassend auf lange Sicht - lesen, dann werdet ihr es verstehen!)
    Unerwartete Wendungen (Und zwar gute!)


    Nebst den oben aufgeführten Punkten ist das Buch auch einfach erfrischend.
    Nora und Ben, als zwei "normale Menschen" in einer anderen Welt.
    Das Buch muss zum Ende gebracht werden, doch natürlich stellt sich ihnen ein Problem nach dem Anderen in den Weg.
    Und derjenige, den sie fürs Ende unterstützen müssen, ist auch nicht gerade sympathisch.


    Also passiert, was passieren muss:
    Sie passen sich an.
    Sie beginnen zu verstehen.
    Sie lachen, kämpfen und weinen mit Romanfiguren.
    Real und doch nicht real - oder?


    Die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat ist groß - durch den Nimbus sogar noch größer als angenommen.
    Solche Welten wollen und müssen natürlich beschützt werden.
    Und so hat Fr. Puljic geschickt einen Weg und die dazugehörigen Wesen gefunden, um diese Geschichte - theoretisch - bis in alle Ewigkeit fortzuführen.


    Das sind nur ein paar Punkte der Geschichte um Nora, die mich ansprechen.
    Dann gibt es da natürlich noch einen sehr ausgeglichenen Spannungsbogen.
    Es wird nie langweilig.


    Und nicht zu vergessen die Figuren, mit denen sie interagieren.
    Was ist gut, was böse?
    Bedeutet klein gleich immer unwichtig?
    Was ist wichtiger?
    Das Richtige zu tun oder das vermeintlich Richtige zu tun?


    Trotz kleiner Startschwierigkeiten, die hier aber nicht ins Gewicht fallen, haben sich Nora, Keldan, Rashuk und auch Ben in mein Herz gefressen.


    Fazit:


    Noras Welten ist eine aufregende Mischung aus dem was ist und dem, was sein könnte. Ein Muss für jeden Fantasyliebhaber.
    Die Story strotzt nur so vor Möglichkeiten, die Protagonisten sind wundervoll "greifbar" - jeder Schritt nachvollziehbar.
    Was Madeleine hier geschaffen hat, ist einfach gigantisch.
    Ich bin Fan und frage euch:
    Seid ihr bereit für Abenteuer?
    Seid ihr bereit durch die Welten zu wandern?


    Dann müsst ihr Noras Welten unbedingt lesen.
    Ich vergebe 5 von 5 :bewertung1von5: Sternen und ein deutliches #Monatshighlight.

  • Held und Bösewicht


    Klappentext:

    »Ich bin eine Gefangene der Geschichte. Etwas, das dort nicht hingehört.«
    Nora Winter hat Angst vor Büchern, und das aus gutem Grund: Was sie liest, muss sie am eigenen Leib erleben. Mit Hilfe eines Hypnosetherapeuten will sie das Problem in den Griff bekommen, doch damit beginnen ihre Schwierigkeiten erst recht.
    Gegen ihren Willen landen die beiden in einer Welt, die eigentlich nicht existieren dürfte – zwischen Rittern, Magiern, Drachen und Intrigen. Es gibt nur einen Weg zurück: Sie müssen die Geschichte bis zum Ende durchstehen.


    Rezension:
    Bill ist Psychologe und staunt nicht schlecht, als bei ihm eine neue Patientin, Nora, auftaucht und möchte, dass er sie per Hypnose zur Analphabetin macht. Als Begründung behauptet sie, beim Lesen würde sie immer körperlich in die Geschichten hineingezogen. Natürlich glaubt er ihr nicht, doch bei einer Demonstration kann er es selbst miterleben. Und plötzlich befindet er sich zusammen mit seiner Patientin mitten in der Welt einer mittelalterlichen Fantasygeschichte. Wie sollen sie jetzt zurück in die reale Welt kommen? Aus Erfahrung meint Nora, das Wichtigste wäre, die Handlung der Geschichte so wenig wir möglich zu verändern. Leichter gesagt als getan, wenn man keine Ahnung hat, wie das Buch, in das man gefallen ist, endet.
    Abenteuer, in denen es die Helden in fremde Realitäten verschlägt, gibt es wohl schon, seit das Fantasy-Genre erfunden wurde. Wenn es sich dabei um einen männlichen Protagonisten und eine weibliche Protagonistin handelt, liegt der Verdacht, die ‚Reise‘ könnte romantische Folgen für beide haben, erfahrungsgemäß nahe. So viel sei jedoch verraten: Nein, es funkt nicht zwischen Nora und Ben. Zumindest nicht auf romantische Art – auch wenn das Cover diese Vermutung nahelegen könnte.
    Madeleine Puljic führt ihre Leser in Noras und Bens Abenteuer in eine mittelalterlich geprägte Fantasy-Welt, die zwar durchaus dem Genre-typischen Mittelalter-Cliché entspricht, deren Realitätsferne in Gesprächen zwischen den beiden Reisenden jedoch wiederholt thematisiert wird. Auch sonst werden gewohnheitsgemäße Erwartungen immer wieder enttäuscht. Ist der Held der Geschichte wirklich so heldenhaft? Ist der böse Zauberer so abgrundtief böse? Gerade die Tatsache, dass manches anders als erwartet läuft, macht die Handlung immer wieder interessant. Da auch der Schreibstil überzeugen kann, steht einem (hin und wieder mit einem Augenzwinkern garnierten) Fantasy-Reise nichts im Wege. Und wie der Titel schon andeutet, wird dies wohl nicht Noras letzte Reise bleiben.


    Fazit:
    Diese Fantasy-Weltenreise ohne übertriebene Romanze kann gefallen. Auch für die kommende(n) Fortsetzung(en) bietet die Idee noch Potential.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    – Blick ins Buch –


    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

  • Die Leseprobe liest sich gut und was Du so erzählst in Deiner Rezension klingt genauso gut. Das Buch landet also mal auf meiner Wunschliste. :)

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Daniel Keyes - Blumen für Algernon

    :study: James Hawes - The shortest history of Germany

  • Originelle, locker-leicht zu lesende Fantasy
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    Nora hat ein Problem, das für eine Leseratte wie mich erstmal klingt wie ein wahr gewordener Traum: wenn sie etwas liest – und da reichen schon ein paar Worte! –, dann fällt sie hinein in die Welt des Buches. Hach ja, was könnte man damit nicht alles anfangen... Endlich mal Hogwarts besuchen, im Auenland mit den Hobbit speisen oder an der Tür der Baker Street 221b anklopfen!


    Dummerweise hat die Sache einen Haken. Erstens sind Buchwelten meist nicht ungefährlich und Nora möchte lieber nicht sterben, und zweitens ist sie dort gefangen, bis jemand das Buch zuklappt. Eine Therapie soll Abhilfe schaffen; obwohl Nora bei der Vorstellung das Herz blutet, möchte sie per Hypnose das Lesen verlernen. Dummerweise besteht Therapeut Ben auf einer Demonstration, und schon finden sich die beiden in der Welt des Fantasyschmökers wieder, den er gerade griffbereit hatte...


    Die Grundidee fand ich natürlich direkt ansprechend und interessant, denn bei einem Buch über Bücher hüpft das bibliophile Herz! Und in meinen Augen wird die Autorin dieser Idee auch mehr als gerecht, indem sie die Geschichte spannend, unterhaltsam und oft auch witzig erzählt, wobei natürlich die ein oder andere unerwartete Wendung nicht fehlt.


    Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, Ben und Nora dabei zuzusehen, wie sie versuchen, sich einfach nur unauffällig durch die Geschichte zu mogeln. 'Bloß nichts verändern!' ist dabei die Devise – und das klappt gefühlte fünf Minuten, bis Ben aus Versehen den Ausgang eines Kampfes beeinflusst Bevor sie sich versehen, finden die beiden sich ausgerechnet im Gefolge des Mannes wieder, der laut Ben der Bösewicht des Buches ist: Keldan, der Magier, der darauf aus ist, seinen Neffen vom Thron zu stoßen und selber die Macht zu übernehmen.


    Als Leser fragt man sich allerdings schnell, ob Prinz Luar wirklich der Held des Buches ist, wie Ben behauptet, denn der ist ein absoluter Widerling... (Die Auflösung ist dabei gar nicht so einfach.)
    Die wichtigsten Charaktere fand ich gut geschrieben, sehr lebendig und glaubhaft, was auch für die gilt, die eigentlich nur Figuren sind in diesem Buch im Buch. Ben und Nora waren mir von Anfang an sehr sympathisch, und ich war hin- und hergerissen, weil mir auch Antagonist Keldan schnell gut gefiel. Er ist meines Erachtens besonders geschickt geschrieben, weil es die Autorin dem Leser nicht einfach macht, ihn wirklich als gut oder böse einzuordnen! Prinz Luar ist dagegen recht eindimensional, weil man von ihm eigentlich nur mitbekommt, dass er ein selbstverliebter Angeber und Frauenheld ist.


    Ein Highlight waren für mich Elissa, die unfreiwillige Braut des Prinzen, die ihr Schicksal beherzt und mutig anpackt, und der freche, oft sarkastische Mini-Drache Rashuk, dessen Ego mit Sicherheit zehnmal so groß ist wie sein kleiner Körper. (Oder zumindest dachte ich das. Habe ich schon erwähnt, dass es unerwartete Wendungen gibt?) Über die kleine Echse musste ich mehr als einmal lachen.


    So gut mir Ben und Nora auch gefielen, muss ich dennoch anmerken, dass sie im letzten Teil des Buches beide eine Wandlung durchmachen, bei der ich manches Mal ungläubig den Kopf schüttelte. Beide entwickeln für meine Begriffe einen unglaublichen Egoismus und tappen in etwas, das ich im Stillen immer die 'Fallgrube der unbegreiflichen Sprachlosigkeit' nenne: wenn sich die Probleme von Buchcharakteren eigentlich dadurch lösen oder zumindest verringern ließen, indem sie einfach ehrlich miteinander reden. Nicht, dass ich beide nicht auch irgendwie verstehen konnte, aber gegen Ende fand ich ihr Verhalten doch sehr drastisch verändert.


    Für Leser, die allergisch gegen Romantik sind, ist das Buch vielleicht nichts, aber die Liebesgeschichte ist erstens nicht so, wie man es erwarten würde, und zweitens auch nicht so zentral, dass sie die eigentliche Handlung verdrängt. Ich fand sie richtig schön geschrieben, dabei bin ich selber oft eher ein Romantikmuffel.


    Der Schreibstil ist sehr locker und leicht zu lesen, dabei aber durchaus interessant und mit bildlichen Details, so dass man sich das Geschehen gut vorstellen kann.


    Fazit:
    Wenn Nora liest, fällt sie schon nach wenigen Worten in die Welt des Buches – und steckt dann dort erstmal fest, bis jemand das Buch zuschlägt. Per Hypnose will sie das Lesen verlernen, weil sie Angst hat, irgendwann einmal in einer Szene zu landen, die für sie tödlich endet, aber das geht mächtig schief, und schon finden sich Hypnosetherapist Ben und sie in einem Fantasyschmöker wieder... Noch dazu in einem schlechten, mit dem wohl unsympathischsten Helden aller Zeiten. (Oder?)


    Das Buch lässt sich in Null-Komma-Nix herunterlesen, denn es ist einfach rundum unterhaltsam und locker-leicht geschrieben. Es gibt spannende Kampfszenen, es gibt Verwechslungen und unfreiwillige Heldentaten, und es gibt Rashuk, einen Drachen im Taschendrachen-Format. Allerdings ist das Buch wohl vor alle etwas für LeserInnen, die ihre Fantasy mit ein bisschen Romantik mögen!


    Mein einziger Kritikpunkt ist, dass sich die beiden Protagonisten gegen Ende sehr stark verändern, in eine Richtung, die mir nicht unbedingt gefiel. Aber im Ganzen betrachtet hat mir das Buch gut gefallen!

  • Klappentext:

    Nora Winter hat Angst vor Büchern, und das aus gutem Grund: Sobald Nora anfängt zu lesen, fällt sie mitten hinein in die Handlung des Buches und muss die Geschichte am eigenen Leib erleben. Sie hofft, das Problem mithilfe des Hypnosetherapeuten Ben in den Griff zu bekommen, aber natürlich gerät sie jetzt erst recht in Schwierigkeiten. Denn diesmal wird nicht nur Nora in die Handlung hineingezogen, sondern der Therapeut gleich mit. Gegen ihren Willen landen die beiden in einer Welt voller Intrigen, die eigentlich nicht existieren dürfte – zwischen Rittern, Magiern und vorlauten Drachen. Es gibt nur einen Weg zurück: Sie müssen die Geschichte bis zum Ende durchstehen.


    Autorin:

    Madeleine Puljic wurde 1986 in Oberösterreich geboren. Sie absolvierte die Kunstschule in Wien und lebt heute in Hamburg. Ihr erster Roman "Herz des Winters" erschien 2013 im Selbstverlag. Neben ihren eigenen Romanen in den Bereichen Fantasy und Science Fiction schreibt sie außerdem regelmäßig für die Serie Perry Rhodan NEO. Ihr Roman "Noras Welten – Durch den Nimbus" wurde 2017 mit dem 1. Deutschen Selfpublishing-Preis ausgezeichnet.


    Allgemeines:

    Erscheinungsdatum: 2. April 2019

    Seitenanzahl: 336

    Verlag: Piper Taschenbuch


    Reihenfolge der Reihe „Noras Welten“

    1.       Band: Durch den Nimbus

    2.       Band: Weltenbruch (erscheint März 2020)


    Eigene Meinung:

    Ich bin von dem Buch positiv überrascht! Ich dachte, dass es sich vielleicht um eine sehr seichte Geschichte handelt, aber sie hat mich wirklich sehr gut unterhalten!

    Der Schreibstil ist locker und fluffig, das Buch liest sich gut weg, gerade gegen Ende hat es mich allerdings intensiv in den Bann gezogen, auch wenn ich manchmal dachte, dass es im Gegensatz zu dem eher gemächlicheren Beginn am Ende etwas überladen wirkt.

    Das Buch lebt von seinen Charakteren, die gut ausgearbeitet sind. Ich habe vor allem den Drachen Rashuk ins Herz geschlossen. Die Szenen mit ihm konnte ich mir sehr gut vorstellen. Generell hatte ich immer einen Film vor Augen. Eine tolle Erzählweise hat das Buch.

    Auch musste ich sehr oft über die Dialoge und Szenen schmunzeln. Es traf genau meinen Humor, war witzig, schön eingeflochten und niemals albern.

    Auch die Handlung hat mir gefallen. Man rätselt die ganze Zeit mit, wie Nora und Ben wohl aus der ganzen Misere wohl wieder hinauskommen könnten.

    Wer übrigens ein „Ende“ haben will, hört nach dem vorletzten Kapitel auf. Denn der Epilog aka das letzte Kapitel ist wieder echt fies. Leider kommt die Fortsetzung dieser erfrischenden Fantasyreihe erst nächstes Jahr…


    Fazit: Ich war überrascht, dass sich das Buch so in mein Herz gesetzt hat. Die Charaktere waren schräg, echt und man fiebert mit ihnen mit. Gerne hätte ich gewusst wie die Geschichte weitergeht, aber darauf muss ich wohl noch ein wenig warten… :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study: Bis ihr sie findet - Gytha Lodge

    :montag:Secret Keepers: Tage der Jäger(2) – Trenton Lee Stewart

    :musik:

  • Über die Suche habe ich einen anderen Rezenionsthread gefunden. Und über das Buch ist der hier verknüpft? ?(

    :study: Bis ihr sie findet - Gytha Lodge

    :montag:Secret Keepers: Tage der Jäger(2) – Trenton Lee Stewart

    :musik:

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Madeleine Puljic - Noras Welten (Durch den Nimbus)“ zu „Madeleine Puljic - Durch den Nimbus“ geändert.
  • Noras Fähigkeit fand ich wirklich cool!


    Klappentext

    „Nora Winter hat Angst vor Büchern, und das aus gutem Grund: Sobald Nora anfängt zu lesen, fällt sie mitten hinein in die Handlung des Buches und muss die Geschichte am eigenen Leib erleben. Sie hofft, das Problem mithilfe des Hypnosetherapeuten Ben in den Griff zu bekommen, aber natürlich gerät sie jetzt erst recht in Schwierigkeiten. Denn diesmal wird nicht nur Nora in die Handlung hineingezogen, sondern der Therapeut gleich mit. Gegen ihren Willen landen die beiden in einer Welt voller Intrigen, die eigentlich nicht existieren dürfte – zwischen Rittern, Magiern und vorlauten Drachen. Es gibt nur einen Weg zurück: Sie müssen die Geschichte bis zum Ende durchstehen.“


    Gestaltung

    Ich bin total verliebt in das Covermotiv! Es passt super zur Geschichte, denn ich finde, dass es so aussieht, als würde das Mädchen auf das Buch und die Buchwelt zulaufen, um darin einzutauchen. Die Ranken, die aus dem Buch kommen und das etwas blasser dargestellte Schloss verstärken diesen Effekt. Durch die rot-orangenen Funken sieht es zudem sehr magisch aus. Auch der Drache am oberen Rand des Buches, der halb herausschaut, gefällt mir sehr. Ich finde es klasse, wie viele Details es zu entdecken gibt und wie passend die Szenerie ausgewählt wurde.


    Meine Meinung

    Die Idee, in die Geschichte eines Buches hineinzuspringen oder in diesem Fall zu fallen, fand ich schon immer faszinierend und mehr als anziehend. Welcher Bücherwurm hegt bitte nicht den geheimen Traum, einmal in die Welt seiner Lieblingshelden reisen zu können? Daher war für mich klar, dass ich „Noras Welten – Durch den Nimbus“ unbedingt lesen wollte! Dabei fand ich vor allem den Gedanken hinter der Idee der Reise in die Buchgeschichte interessant, denn einmal in eine Buchwelt hineingefallen, muss man die Geschichte bis zum Ende miterleben. Man kann nicht so einfach wieder auftauchen. Hierdurch kommen einige Schwierigkeiten und Gefahren auf die Figuren und den Leser zu…


    Protagonistin Nora fällt sofort in eine Geschichte hinein, sobald sie liest, weswegen ihr Leben alles andere als normal und sicher verläuft. Sie sieht nur einen Ausweg: das Lesen verlernen. Hierbei soll ihr der Hypnotiseur und Psychologe Ben helfen, welcher jedoch zunächst einen Beweis von Nora fordert und so kommt es, dass die beiden in die mittelalterliche Welt von „Eldinor“ eintauchen. Hier erwarten sie Drachen, Magier und auch eine gefährliche Schlacht um den Thron…doch statt die Geschichte unauffällig bis zu ihrem Ende zu erleben, erregen die beiden die Aufmerksamkeit der Protagonisten von „Eldinor“. Wird es ihnen gelingen, den Verlauf der Geschichte nicht zu verändern und so unbeschadet wieder in die reale Welt zurückzukehren?


    Die Handlung gefiel mir gerade angesichts des Potenzials an aufgeworfenen Fragen sehr, denn obwohl Nora klar sagt, dass man in einer Geschichte nicht in diese eingreifen darf, so passiert dies Ben und ihr. Darum fieberte ich mit den beiden Figuren mit und fragte mich, ob sie es unversehrt wieder zurück in ihre Welt schaffen würden. So wird auch die Spannung aufgebaut und aufrechterhalten, da diese Frage über allem schwebt. Zudem gibt es durch den drohenden Krieg um den Thron auch eine knisternde, gefährliche Atmosphäre im Buch, welche mit leisen Gefühlen der Liebe verfeinert wird.


    In Bezug auf die Handlung gab es für mich aber auch immer mal wieder kleinere Längen, in welchen ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte nicht so wirklich in Fahrt kommt. Der rote Faden war jedoch eindeutig da und für mich auch stringent, nachvollziehbar sowie gut zu verfolgen. Dennoch kam an manch einer Stelle etwas das Gefühl auf, als würde es nicht so schnell voran gehen. Hier war ich dann wirklich froh, wenn auf solche Momente wieder ein Aufgebot an Spannung folgte. Das Setting des Buches mit dem mittelalterlichen Flair fand ich zudem sehr ansprechend, da ich mich gut in dieses einfühlen konnte und bestimmte Szenen teilweise vor meinem inneren Auge sehen konnte.


    Fazit

    Abgesehen von kleineren Längen konnte mich „Noras Welten – Durch den Nimbus“ gut unterhalten mit seiner unterschwelligen Spannung, die auf der Haut prickelt. Ich fragte mich stets, ob die Protagonisten es unbeschadet wieder in ihre Welt schaffen würden. Vor allem die Idee, in die Geschichte eines Buches eintauchen zu können, fand ich als Buchliebhaber natürlich richtig ansprechend.

    4 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Noras Welten – Durch den Nimbus

    2. Noras Welten – Weltenbruch

Anzeige