Nadin Hardwiger - An Tagen wie diesen

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  • "Man ist 24 Stunden pro Tag, sieben Tage pro Woche, bis zum Tode Mutter."
    Zwei Uhr morgens die kleine Emma ruft nach mir, was wohl mit ihr ist, hat sie schlecht geträumt. Ja ein Traum hat sie aufgeweckt und nun versucht sie krampfhaft mich wach zuhalten. Doch eigentlich will ich nur eines, schnell wieder in mein Bett. Derweil wird bei den Nachbarn auch die Katze wach und schnurstracks marschiert sie zu ihren Besitzern. Wollen wir doch mal sehen, ob ich die nicht wach bekomme? Am nächsten Morgen werde ich wieder von meiner munteren Tochter geweckt. Wie kann man nach so einer Nacht nur so munter sein? Hoffentlich wird der Tag heute gut?


    Meine Meinung:
    In dieser Geschichte gibt uns die Autorin einen kleinen Einblick in den Alltag einer Mutter, aber auch denen von Katzenbesitzern. So ist das Leben als Mutter nicht immer einfach, da gibt es auch mal Nächte mit wenig Schlaf. Und da muss man auch mal als Mutter mit weniger als 8 Stunden Schlaf auskommen. Doch es gibt auch ganz viele Momente, an denen man sich erfreuen kann und seine Kinder nicht mehr missen will. Der Schreibstil ist sehr gut und unterhaltsam und trotzdem war mir die Geschichte zu wenig um sich in einen Alltag einer Mutter hineinzuversetzen. Vielleicht hätte noch ein wenig mehr Humor der Geschichte gutgetan. Als kleines Schmankerl für den Muttertag mag es gerade so ausreichen. Das Cover dagegen gefällt mir sehr gut. Deshalb von mir für diese Geschichte gute 3 von 5 Sterne. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Die Ereignisse des Tages


    Klappentext:

    Wenn euch das Glück auf die Schulter tippt
    Liebe Mütter, kennt auch ihr diese ganz speziellen Tage, an denen das Glück euch nicht einfach nur so auf die Schulter tippt, sondern euch nach allen Regeln der Kunst umarmt?


    Rezension:
    1 Frau, 2 kleine Kinder, Mann auf Reise – so kann man diese Kurzgeschichte zusammenfassen. Und außer dass die Geschehnisse eines Tages (der zufällig der Muttertag ist) in mehreren kurzen Schnipseln aus wechselnder Perspektive erzählt werden, passiert eigentlich nichts. Wenn man die überwiegend belanglosen Vorkommnisse, wie sie beim Aufwachsen kleiner Kinder wohl an der Tagesordnung sind, betrachtet, fragt man sich als Leser, wieso sich die Frau am Ende der Geschichte als vom Glück umarmt vorkommt. Nur weil ihre beiden Kinder mal gerade ein paar Minuten friedlich im Gras liegen?
    Nadin Hardwigers Kurzgeschichte aus der booksnack-Reihe ist vom handwerklichen Aspekt her zwar solide verfasst, irgendwie fehlt mir aber eine Aussage irgendeiner Art. Eine Auflistung belangloser Alltagsepisoden ist mir auch für eine Kurzgeschichte zu wenig. Schade, denn von den booksnacks bin ich eigentlich mehr gewohnt.


    Fazit:
    Alltagserlebnisse einer Mutter kleiner Kinder – nicht mehr und nicht weniger bietet diese Episoden-Kurzgeschichte.
    :bewertung1von5::bewertung1von5:


    – Blick ins Buch –


    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

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