Thomas Kowa - Requiem

  • Der vierjährige Junis, Sohn eines arabischen Despoten wird entführt, zurück bleibt sein altes Dreirad, das er sehr liebt. Als man an dem Dreirad Blutspuren entdeckt und analysiert, weisen sie auf einen alten Bekannten hin, nämlich Oliver Braun. Oliver Braun ein Serientäter ist der einzige ungelöste Fall von Polizistin Carla Frey, die inzwischen pensioniert ist. Kommissar Erik Lindberg besucht deshalb Carla, um alles nochmals von ihrem damaligen Fall zu erfahren. Braun der schon seit längerer Zeit untergetaucht ist, scheint schwer zu fassen zu sein, die einzige Spur führt zu Brauns Mutter. Doch diese scheint alles für ihren Sohn zu tun, um ihn zu beschützen. Kommen die Beamten bei Brauns Mutter mit ihrem Fall weiter?


    Meine Meinung:
    Ein interessanter, unterhaltsamer Kurzkrimi aus den Federn von Thomas Kowa. Hier lernt man ein wenig den Serientäter Oliver Braun kennen, aber auch die Beamten Lindberg und Frey. Die Story ist zwar nichts Außergewöhnliches und auch nicht sehr spektakulär, trotzdem hat sie mich gut unterhalten. Der Schreibstil ist flüssig, aber irgendwie fehlte mir dann doch die Spannung etwas an dem Fall. Wahrscheinlich lag es daran, weil die Geschichte zu kurz war. Das Cover mit dem alten Dreirad gefällt mir dagegen wieder sehr gut und passt natürlich zur Geschichte. Deshalb von mir 4 von 5 Sterne. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::thumleft:

  • „Requiem“ ist ein Booksnack zur Erik-Lindberg-Reihe, genauer zum ersten Band „Remexan“. Für einen Booksnack ist die Geschichte relativ lang, außerdem bringt sie einige Extras zur Reihe mit, wie etwa eine Karte, Steckbriefe zu den Hauptpersonen oder Recherchefiles zu Remexan. Für Fans der Romanreihe ein netter Bonus – und wer die Reihe noch nicht kennt, wird auf ansprechende Weise darauf aufmerksam gemacht.


    Ein kleiner Junge, Sohn einer arabischen Königsfamilie, wird entführt und schnell ein Verdächtiger ausgemacht. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht neben Erik Lindberg selbst Carla Frey, was mir gut gefällt, denn ihre Rolle in den Lindberg-Romanen ist mittlerweile (bisher sind 3 Bände erschienen) recht gering.


    Der Fall ist spannend, denn er wartet mit überraschenden Wendungen auf und der zunächst so klare Fall ist alles andere als das. Die Auflösung kann überzeugen, insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, so dass ich gerne 4 Sterne vergebe.