Alberto Angela - Pompeji: Die größte Tragödie der Antike ( ab dem 14.05.2017)

  • Süße, wenn du mich am 10.06. mit dem Wort "putzig" begrüßt, dann steige ich wieder in den nächsten Zug und fahre nach Hause - schließlich liegt meine Körpergröße noch unter der einer durchschnittlichen Pompejanerin.

    :friends::friends::friends:


    Dieses Kapitel ist mal wieder voll gepackt mit Wissen und macht mir wieder klar, wie wenig ich doch eigentlich weiß. Beispielsweise habe ich noch nie von den Samniten gehört. Auch von einem "kadischen Joch" höre ich hier zum ersten Mal. Und wer Sulla war und was er getan hat, muss ich noch dringend nachsehen. Dabei finde ich das alles hochspannend. Ich bewundere Leute, die sich so etwas merken, in einen größeren Zusammenhang setzen und dann noch wiedergeben können. Da bin ich eindeutig zu dumm für.
    Was die Anlange der Stadt angeht, so handelt es sich wirklich um eine gewachsene Stadt, der man ihre wechselvolle Geschichte schon am Grundriss ansieht. Was ich nicht ganz verstanden habe, ist, warum die räumliche Orientierung "durch einen heiligen Ritus noch unterstrichen" wurde (S. 96 oben). Was für einen Ritus meint er? Habe ich etwas überlesen?
    Im Abschnitt "Ein Phantombild der Pompejaner" bin ich anfangs wirklich sehr über den "heißen Augenaufschlag" gestolpert. Ich musste herzlichen lachen und dachte nur "Ernsthaft?". Der Mann scheint seine Thematik wirklich zu leben :wink: Was ich bewundere.
    Was mir noch aufgefallen ist, ist, dass mir die räumliche Orientierung irgendwie schwerfällt. Manche Sätze lesen sich wie ein Reiseführer- als wäre man vor Ort, wenn man das liest. Ich meine, so hat er das ganze ja auch aufgezogen, aber wenn man noch nie dort war und auch die Region kaum kennt, finde ich das manchmal anstrengend. Klar, die Karte vorne im Buch hilft, aber trotzdem fehlt mir irgendwie etwas...
    Ansonsten habt ihr schon alles gesagt, was mir noch so aufgefallen ist- nur, wie jung die Frauen (Mädchen!) waren, als sie die ersten Kinder bekommen haben :shock: Ich weiß, dass das durchaus über viele weitere Jahrhunderte noch gang und gäbe war, aber ich finde es einfach entsetzlich. Wobei, bei der kurzen Lebensspanne und der hohen Anzahl der Tode im Säuglings- und Kleinkindalter macht es irgendwo einen verqueren Sinn. Aber schrecklich ist es dennoch.

    Das Unmögliche ist eine Möglichkeit, die du nur noch nicht erkannt hast.
    -Matt Haig, Ein Junge namens Weihnacht


    :study: So many books. So little time. :study:

  • Ansonsten habt ihr schon alles gesagt, was mir noch so aufgefallen ist- nur, wie jung die Frauen (Mädchen!) waren, als sie die ersten Kinder bekommen haben Ich weiß, dass das durchaus über viele weitere Jahrhunderte noch gang und gäbe war, aber ich finde es einfach entsetzlich.

    OT: ich lese gerade "Der Thron der Roten Königin", und war eben ein wenig entsetzt: Die gute Margaret Beaufort wurde mit 12 verheiratet, wurde mit 13 schwanger, war mit 14 verwitwet und bekam kurz darauf ihren Sohn (Henry Tudor). Mit 15 wurde sie das nächste Mal verheiratet, an einen "älteren Mann", Henry Stafford. Dieser war auch wirklich älter, und Margaret hoffte, dass er aufgrund seines Alters impotent war - mit 33...

    Nun kannte ich Orlandos große Liebe. Es war eine einfache Liebe: Wenn er die Seiten umblätterte, konnte er sich an jeden Ort der Welt versetzen lassen, weg von der harten Realität.
    Lucinda Riley, Die Schattenschwester

  • Ja, ich weiß, dass es eigentlich morgen erst weitergeht - aber ich bin jetzt einfach mal meiner Zeit voraus.


    In diesem Kapitel führt uns Herr Angela durch das "vornehme" Wohnviertel von Pompeji. Immer wieder erinnert er an die kommende Katastrophe, z.B. durch den Hund am Anfang des Kapitels, oder die klemmenden Türen. Dadurch ist die ganze Schilderung des Wohnviertels und der Häuser doch viel spannender.
    Dabei macht Herr Angela das grundsätzlich schon sehr interessant und spannend, und ich habe viel Neues erfahren :thumleft: .
    Beispielsweise die Fenster. Natürlich gab es nur kleine Fenster"schlitze" recht weit oben; erst später habe ich erfahren, dass es zwar Glas gab. Aber offenbar war man damals noch nicht in der Lage, größere Flächen herzustellen, und es reichte nur für kleine Fenster. Wegen der Diebstahlsgefahr hatte man halt keine großen Fensteröffnungen.
    Die Schilderung des Atriums fand ich sehr schön, und ich kann mir gut vorstellen, entweder direkt am Brunnen oder bei Regen in einem der Säulengänge zu sitzen und lesen :drunken: .
    Herr Angela hatte ja geschildert, dass die Betten sozusagen auf High heels standen. Ob so vermieden werden sollte, dass irgendwelches Krabbelviehzeug vom Boden ins Bett kommt? In irgendeiner Kultur (Ägypten?) haben die Köpfe nachts auch auf Gestellen geruht und nicht gemütlich in Kissen.
    Die Ausführungen zu den Möbeln der Pompejaner bzw. besonders auch die Unterschiede zu heute fand ich sehr interessant. Insbesondere die Tische - also sind Tische mit vier Beinen mehr oder weniger eine Fehlkonstruktion? Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass ein dreibeiniger Tisch wackelt :-k . Oder nicht wackelt, aber schief steht :scratch: ?

    Nun kannte ich Orlandos große Liebe. Es war eine einfache Liebe: Wenn er die Seiten umblätterte, konnte er sich an jeden Ort der Welt versetzen lassen, weg von der harten Realität.
    Lucinda Riley, Die Schattenschwester

  • Die Schilderung des Atriums fand ich sehr schön, und ich kann mir gut vorstellen, entweder direkt am Brunnen oder bei Regen in einem der Säulengänge zu sitzen und lesen .

    Ja, so ein Atrium ist was feines. Mein Onkel hat mich mal in ein Luxus-Hotel in Sevilla eingeladen, da hatten sie tatsächlich den Eingangsbereich wie ein antikes Atrium gestaltet, mit Brunnen und Pflanzen und wunderbaren Korbstühlen zum Sitzen und Lesen. Ich ärgere mich heute noch, dass ich da so wenig Zeit verbringen konnte. Aber gut, in Sevilla will man sich ja auch was ansehen- und der Park in der Real Alcazar ist auch traumhaft schön :love: Hm, da fällt mir ein, ich könnte mal was lesen, was in der Gegend spielt...ob ich was da habe? Muss ich gleich mal suchen.

    In irgendeiner Kultur (Ägypten?) haben die Köpfe nachts auch auf Gestellen geruht und nicht gemütlich in Kissen.

    Ja, ich meine, das war in Ägypten. Sehr unbequem, das, denke ich.

    Oder nicht wackelt, aber schief steht ?

    Zum dem Schluss bin ich auch gekommen. Aber gut, wenn der Unterschied in den Beinen nicht zu groß ist, dürfte die Schieflage nicht so erheblich sein. Jedenfalls finde ich es weniger nervig als einen kippelnden Tisch.


    Das ist wieder ein wirkliches Reiseführerkapitel, wobei die Geschehnisse tatsächlich ihre Schatten voraus werfen.
    Spannend war tatsächlich die Tatsache, dass die Tiere den drohenden Ausbruch spüren. Da merkt man mal wieder, wie fein die Sinnesorgane der Tiere sind. Vögel sind ja vor einem drohenden Gewitter auch komplett still.
    Habt ihr euch mal Bilder des "Cave Canem"-Mosaiks angesehen? Das sieht wirklich toll aus! Von der Gestaltung und der Perspektive her richtig modern, wie ein Comic-Hund.
    Die Tatsache, dass sie schon Anfang des 19. Jahrhunderts in Pompeji Ausgrabungen getätigt haben, erinnert mich wieder an Vivant Denon, dessen Biographie ich letztes Jahr gelesen habe. Das war der Mann, der unter Napoleon die Sammlung des Louvre zusammen getragen hat. Unter anderem ist er auch nach Pompeji gereist (wobei das noch nicht unter Napoleon war, sondern früher, meine ich), als die Ausgrabungen dort gerade ihren Anfang nahmen. Was er da gemacht hat, war allerdings weniger schön: Er hat eine der unter der Asche konservierten Leichname gestohlen, um sie mit nach Paris in sein Kabinett zu nehmen :pale:
    Was die Innengestaltung der römischen Häuser angeht kann ich nur sagen: Für mich zu bunt! Ich weiß, dass all die antiken Gebäude und Statuen, an die wir heute in elegantem Weiß denken, früher quietschend bunt angemalt werden, aber ich glaube, ich würde da einen Farbkoller kriegen. Nichts, wo sich das Auge mal ausruhen kann 8-[
    Das Impluvium wird sicherlich auch für eine gewisse Kühlung im Inneren des Hauses gesorgt haben, durch die Verdunstung des Wassers. Auch das hat sich ja später die maurisch/arabische Archiktektur zu Nutze gemacht.
    @Castor Ich denke, die dünnen Beine waren eher einfach eine Modeerscheinung. Viehzeug kommt überall hoch, wenn es möchte :twisted:
    Sympathisch fand ich das direkt am Bett angebrachte Nachtlicht. Hier verbinden sich wieder Prunksucht, Pragmatismus und die Liebe zur Kultur miteinander.
    Woher weiß man eigentlich, dass die Decke des Atriums im Haus des Fauns ein Meisterwerk war, wenn man sie heute nicht mehr bewundern kann? :-k


    Insgesamt ein hochinteressantes Kapitel. So langsam wächst in mir der Wunsch, mir mal wieder irgendwas römisches anzusehen. Vielleicht doch mal wieder ein Ausflug in den APX, wenn ich meine Eltern besuche.

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    -Matt Haig, Ein Junge namens Weihnacht


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  • Woher weiß man eigentlich, dass die Decke des Atriums im Haus des Fauns ein Meisterwerk war, wenn man sie heute nicht mehr bewundern kann? :-k

    Weil man andere Behausungen gefunden hat, die vergleichbar gewesen sind. Von der Zeit, in der sie gebaut wurden und wohl auch von ihrer Art her. Nicht bei allen sind die Decken eingestürzt und so kann man sich ein Bild machen. zudem haben sich aus der Zeit sicherlich ein paar Beschreibungen der Häuser erhalten und wenn man zuletzt das Status-Denken voraussetzt, was auch zur damaligen Zeit geherrscht haben dürfte.


    Für mich wären die Wände auch zu bunt, obwohl ich gegen so ein Fußboden-Mosaik nichts hätte. Und wenn das ganze Haus so gestaltet ist, dann passt das irgendwie (Ich war mal im Hundertwasser-Haus in Magdeburg drinnen und habe eine Wohnung besichtigt. Das war toll.). Zudem, wenn man es nicht anders kennt.


    Das Tiere kleinste seismographische Veränderungen spüren können, ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen. Unglaublich spannend.


    Man müsste irgendwann mal eine Rom-Neapel-Kombi urlaubsmäßig machen. :-k


    Ich freue mich, dass euch Angelos Buch so begeistert, wie mich. Er schreibt wirklich toll und lebt dieses Thema auch, hat Ahnung und vor allem dicht recherchiert. Ungeheuer gut gemacht.

  • Eigentlich steckt der komplette Inhalt schon in der Überschrift dieses kurzen, knackigen Kapitels.
    Wir lernen erneut eine sehr pompöse Villa kennen- das besondere ist, dass sie zwei ehemaligen Sklaven gehört. Die beiden Brüder stellen hier all den Prunk zur Schau, den sie nach ihrer Freilassung anhäufen konnten- sie sind reicher als manch alteingessener Pompejaner, dabei sind sie nur "homines novi", Emporkömmlinge. Das ist ja ein Status, den man im nie so richtig los wurde, auch Cicero hatte Zeit seines Lebens damit zu kämpfen, dabei stammte er aus einer gut angesehenen Bürgersfamilie, so weit ich weiß.
    Auch werfen wir einen Blick in eine Küche, in der gerade das ühstück zubereitet wird. Mir wäre das alles etwas zu deftig, wahrscheinlich bliebe ich beim in Honig oder Milch getunkten Brot hängen.
    Dass der Umgang mit Erotik in der Antike sehr viel entspannter war als heutzutage ist mir bewusst. Aber trotzdem würde ich als Antiken-Tourist die ganze Zeit mit einemputerroten Kopf herumlaufen :pale:

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    -Matt Haig, Ein Junge namens Weihnacht


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  • Die Tatsache, dass sie schon Anfang des 19. Jahrhunderts in Pompeji Ausgrabungen getätigt haben, erinnert mich wieder an Vivant Denon, dessen Biographie ich letztes Jahr gelesen habe. Das war der Mann, der unter Napoleon die Sammlung des Louvre zusammen getragen hat. Unter anderem ist er auch nach Pompeji gereist (wobei das noch nicht unter Napoleon war, sondern früher, meine ich), als die Ausgrabungen dort gerade ihren Anfang nahmen. Was er da gemacht hat, war allerdings weniger schön: Er hat eine der unter der Asche konservierten Leichname gestohlen, um sie mit nach Paris in sein Kabinett zu nehmen

    Derlei Machenschaften waren damals leider unter Ausgräbern gang und gebe :( . Hast du mal "Götter, Gräber und Gelehrte" gelesen? Die Herren Archäologen haben alles mitgenommen, was sich außer Landes bringen ließ, und machten auch vor Mumien nicht Halt :-? .


    Die pompöse Behausung zweier ehemaliger Sklaven


    Jetzt sehen wir uns ein Haus - nein, nicht nur ein Haus, es ist vielmehr ein HAUS - an, das Zwillingsbrüdern gehört, die früher Sklaven waren, freigelassen wurden und jetzt zu Geld gekommen sind. Und selbst Sklaven halten. Eigentlich sollte es einen nicht überraschen, dass sie ihre eigenen Sklaven nicht gut behandeln, weil sie sich ja in die Situation hineinversetzen können. Sowas wie Empathie war damals wohl noch nicht erfunden.

    Dass der Umgang mit Erotik in der Antike sehr viel entspannter war als heutzutage ist mir bewusst. Aber trotzdem würde ich als Antiken-Tourist die ganze Zeit mit einemputerroten Kopf herumlaufen

    Das geht mir genauso :pale: . Die haben alles viel lockerer gesehen (siehe auch das Küchenmädchen, das sich noch was dazu verdient - um es mal so auszudrücken). Allein schon Priapus :pale: .
    Übrigens, ich fand ganz schön, wie nebenbei noch was über die urrömischen Götter erzählt wurde, wie den "Genius" des Hauses oder die Laren.

    Auch werfen wir einen Blick in eine Küche, in der gerade das ühstück zubereitet wird. Mir wäre das alles etwas zu deftig, wahrscheinlich bliebe ich beim in Honig oder Milch getunkten Brot hängen.

    Das deftige übernehme ich dann :mrgreen: .

    dabei sind sie nur "homines novi", Emporkömmlinge. Das ist ja ein Status, den man im nie so richtig los wurde,

    Nicht nur im Römischen Reich, das ist auch heutzutage noch so. Es wird ja immer noch unterschieden zwischen "Altem Geld" und den Neureichen (ich sage nur Familie Geiss :roll: ). Und die Neureichen sind - genau wie in Pompeji - bestrebt, ihren Reichtum zur Schau zu stellen.

    1. (Ø)

      Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag


    Nun kannte ich Orlandos große Liebe. Es war eine einfache Liebe: Wenn er die Seiten umblätterte, konnte er sich an jeden Ort der Welt versetzen lassen, weg von der harten Realität.
    Lucinda Riley, Die Schattenschwester

  • Eigentlich sollte es einen nicht überraschen, dass sie ihre eigenen Sklaven nicht gut behandeln, weil sie sich ja in die Situation hineinversetzen können.

    :scratch:
    Ich fand es auch schade, dass sie sich ihre gute Situation nicht zu nutze gemacht haben, um ihren (ehemaligen) Leidensgenossen zu helfen, aber Herr Angela schreibt ja, dass gerade Freigelassene oft besonders hart zu ihren Sklaven waren. Wahrscheinlich ist es ähnlich wie mit den Kindern, die Prügel bezogen haben- oft tendieren sie ja als Erwachsene auch dazu, ihre eigenen Kinder zu prügeln :(:cry: Vielleicht ist das eine Art, um mit der inneren Hilflosigkeit umzugehen- das man das einfach weitergibt, wenn man es kann und die Macht dazu hat.

    Das Unmögliche ist eine Möglichkeit, die du nur noch nicht erkannt hast.
    -Matt Haig, Ein Junge namens Weihnacht


    :study: So many books. So little time. :study:

  • :scratch: Ich fand es auch schade, dass sie sich ihre gute Situation nicht zu nutze gemacht haben, um ihren (ehemaligen) Leidensgenossen zu helfen, aber Herr Angela schreibt ja, dass gerade Freigelassene oft besonders hart zu ihren Sklaven waren. Wahrscheinlich ist es ähnlich wie mit den Kindern, die Prügel bezogen haben- oft tendieren sie ja als Erwachsene auch dazu, ihre eigenen Kinder zu prügeln :(:cry: Vielleicht ist das eine Art, um mit der inneren Hilflosigkeit umzugehen- das man das einfach weitergibt, wenn man es kann und die Macht dazu hat.

    Ja, bei nochmaligem Durchlesen ist mein Satz wirklich nicht besonders verständlich - also gar nicht :totlach: .
    Aber ich wollte eigentlich dasselbe sagen wie du, man macht es, weil man es kann und die Macht hat.

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  • Ich bin noch im Kapitel "Beverly Hills" und irgendwie finde ich das manchmal ein wenig langatmig :sleep: Das liegt aber an mir. Ich möchte ehrlich gesagt gerade nicht wissen, was die an den Wänden hatten, sondern mir gehts ja schon irgendwie um den Ausbruch... aber gut ich lese ein Sachbuch, so isses nunmal :mrgreen:

    mmer wieder erinnert er an die kommende Katastrophe, z.B. durch den Hund am Anfang des Kapitels, oder die klemmenden Türen. Dadurch ist die ganze Schilderung des Wohnviertels und der Häuser doch viel spannender.

    DIE Stellen fand ich wieder wahnsinnig geil und es ist wirklich erstaunlich, dass man sowas ja selber gar nicht bedenkt, was so eine Verschiebung der Erdplatten schon für Auswirkungen hat bevor der Ausbruch selber geschieht!

    Oder nicht wackelt, aber schief steht ?

    Naja, irgendwie logisch, wenn er nur drei Beine hat und ein Bein ist zu kurz, kippt er ja auf das Bein. Wie soll er dann wackeln :P

    Hm, da fällt mir ein, ich könnte mal was lesen, was in der Gegend spielt...ob ich was da habe? Muss ich gleich mal suchen.

    Und? Fündig geworden?^^

    Nichts, wo sich das Auge mal ausruhen kann

    Dafür gabs ja dann den Garten mit dem Kanal zum Philosophieren :-,

    Viehzeug kommt überall hoch, wenn es möchte

    So wahr.....*schauder*

    Weil man andere Behausungen gefunden hat, die vergleichbar gewesen sind. Von der Zeit, in der sie gebaut wurden und wohl auch von ihrer Art her. Nicht bei allen sind die Decken eingestürzt und so kann man sich ein Bild machen. zudem haben sich aus der Zeit sicherlich ein paar Beschreibungen der Häuser erhalten und wenn man zuletzt das Status-Denken voraussetzt, was auch zur damaligen Zeit geherrscht haben dürfte.

    Ich denke auch, dass es vielleicht sogar Zeichnungen gegeben hat oder eben überlieferte Texte.


    Ich lese mal den Rest noch. Mal schauen, ob ich das nächste Kapitel noch schaffe, ansonsten muss ich das morgen versuchen :winken:

    :study: Stern des Nordens - D.B. John

    :montag: Der Welten-Express 1 - Anca Sturm

    :montag: Der Mond des Vergessens - Brian Lee Durfee (MLR)


  • Das war ja ein sehr umfangreiches Kapitel mit viel Informationen :D .
    Zunächst begleiten wir den Dichter Caesius Bassus auf dem Weg von seinem Hotel zu einer nicht näher genannten, aber dafür sehr hochwohlgeborenen Dame, einer Künstlerseele, wie ihm selbst - denn sie malt.
    Die ganze Zeit spürt man schon die Auswirkungen der Verschiebung der Erdplatten, indem z.B. Türen klemmen oder gar nicht mehr aufgehen.
    Weiter begleiten wir die Dame Rectina zu einem Arztbesuch, gefolgt von allgemeinen Ausführungen über die Gesundheit bzw. Krankheiten der Pompejaner und das Heiratsalter der Römerinnen.
    Offen gestanden, mir geht es wie @pralaya: Es ist ja alles sehr interessant und auch sehr gut geschrieben aber so langsam soll doch mal der Vesuvio ausbrechen :| .


    Und? Fündig geworden?^^

    Ich habe bei @LaRelieuse im Regal gestöbert, und ich bin nicht fündig geworden :mrgreen: . Was sagt uns das? Genau :twisted: .

    Nun kannte ich Orlandos große Liebe. Es war eine einfache Liebe: Wenn er die Seiten umblätterte, konnte er sich an jeden Ort der Welt versetzen lassen, weg von der harten Realität.
    Lucinda Riley, Die Schattenschwester

  • Ich habe bei @LaRelieuse im Regal gestöbert, und ich bin nicht fündig geworden . Was sagt uns das? Genau .

    :totlach:


    ich schau gerade mit meinem Männe Let's dance, daher wirds mit den beiden Kapiteln bei mir schon wieder nichts.. *seufz*
    Momentan ist mit Lesen echt mau :wuetend:

    :study: Stern des Nordens - D.B. John

    :montag: Der Welten-Express 1 - Anca Sturm

    :montag: Der Mond des Vergessens - Brian Lee Durfee (MLR)


  • irgendwie finde ich das manchmal ein wenig langatmig

    Danke, dass ihr das auch so seht @Castor @pralaya :pale: Ich dachte schon, dass es nur mir so geht :-,

    Und? Fündig geworden?^^

    Ja, zwei Sachen von Ildelsonso Falcones.

    Was sagt uns das? Genau .

    Wie gut, dass ich gerade ein Guthaben bei Rebuy habe :twisted:


    Zum Kapitel: Habt ihr mal auf Datum und Uhrzeit geschaut? Wir sind schon einen ganzen Tag in Pompeji! Und es sind immer noch 29 Stunden bis zum Ausbruch. Hoffentlich geht es nicht weiter in Viertelstunden-Schrittchen 8-[
    Spannend fand ich die Tatsache, dass sich die Farben der Fresken unter der Einwirkung der Hitze verändert haben. Interessant auch der kurze Abschnitt über die Fayumporträts- habt ihr das mal gegoogelt? Die Bilder sind wirklich unglaublich lebensecht. Besser als manches moderne Porträt. Und auch -wie die Statuen- nicht idealisiert.
    Was mich interessiert: Warum gab es die Spina bifida in Pompeji so häufig? Habe ich etwas überlesen?
    Bemerkenswert ist auch, dass Angela einem anderen -Antonio De Simone- zugesteht, die größte Pompeji-Autorität zu sein- in seinem eigenen Buch.
    Zwischendurch wird dieses Kapitel dann doch sehr pathetisch, wie ich finde- in der Phase, in der er den Leser dazu auffordert, die Fantasie zu gebrauchen, um die Stadt vor dem inneren Auge wieder auferstehen zu lassen. Das finde ich unglaublich schwierig, da ich noch nie vor Ort war und -abgesehen von dem Beschreibungen im Buch- keinerlei räumliche Vorstellungen von Pompeji habe.


    Wie @Castor geschrieben hat: ein umfangreiches Kapitel mit sehr, sehr vielen Informationen. Mal sehen, was wir noch besuchen- etwas größer gefasste Zusammenhänge wären doch angenehm.

    Das Unmögliche ist eine Möglichkeit, die du nur noch nicht erkannt hast.
    -Matt Haig, Ein Junge namens Weihnacht


    :study: So many books. So little time. :study:

  • Ja, zwei Sachen von Ildelsonso Falcones.

    Oh, ist mir da was entgangen :pale: ?
    Guthaben bei rebuy habe ich auch noch, und ich werde regelmäßig aufgefordert, selbiges doch mal gefälligst endlich einzulösen ... bitte *fleh*. Aber irgendwie habe ich gerade keinen Drang :uups: .

    Zwischendurch wird dieses Kapitel dann doch sehr pathetisch, wie ich finde- in der Phase, in der er den Leser dazu auffordert, die Fantasie zu gebrauchen, um die Stadt vor dem inneren Auge wieder auferstehen zu lassen. Das finde ich unglaublich schwierig, da ich noch nie vor Ort war und -abgesehen von dem Beschreibungen im Buch- keinerlei räumliche Vorstellungen von Pompeji habe.

    Ich habe gerade genug Pathos bei Konsalik, wahrscheinlich ist es mir daher durchgerutscht :totlach: . Ich lasse dann immer Ephesus oder Troja vor meinem inneren Auge wieder auferstehen, das passt auch irgendwie.

    Nun kannte ich Orlandos große Liebe. Es war eine einfache Liebe: Wenn er die Seiten umblätterte, konnte er sich an jeden Ort der Welt versetzen lassen, weg von der harten Realität.
    Lucinda Riley, Die Schattenschwester

  • Nein, die müssen noch in mein Regal einziehen :lol:

    Dann bin ich ja beruhigt :mrgreen: .


    Panta rhei - alles fließt ... bis aufs Wasser


    Nach einigen allgemeinen Ausführungen zum Thema "Wasserversorgung und Aquädukte" erfahren wir, dass sich der Ausbruch schon Tage vorher angekündigt hat, und dass dadurch die Wasserversorgung durch das Aquädukt (das ist aber auch ein blödes Wort) zum Erliegen gekommen ist. Nun, Wasser gab es immer noch in der Stadt, natürlich bei den Reichen, und dann die Methoden, die seit Jahrtausenden angewandt werden wie Zisternen oder Regenwasser.
    Herr Angela (ich will immer Angelo schreiben :pale: ) geht jetzt auch mehr auf das große Erdbeben von 62 ein, wodurch schon viel von Pompeji zerstört wurde, unter anderem auch das Grundbuchamt - weshalb der von Kaiser Titus ausgesandte Beamte in der Stadt war.
    Da ich ja beruflich viel mit dem Grundbuchamt zu tun habe, habe ich gleich mal über so eine Situation nachgedacht. Klar, heute hat man alles im PC, aber das ist noch nicht lange so. Elektronische Grundbücher gibt es erst seit ca. 12 Jahren, vorher bin ich auch immer noch in der Gegend rumgefahren, wenn wir dringend und eilig in ein Grundbuch schauen mussten. Und als ich mal das Amtsgericht besichtigt habe (da war "Tag der offenen Tür"), habe ich auch die ganz alten Grundbücher gesehen, dicke Wälzer. Jedenfalls, nachweisen, dass ich Eigentümer von Grundstück X bin, kann ich durch entsprechende Urkunden. Solche gab es schon bei den Römern (nicht bei den Germanen, die haben sich per Handschlag geeinigt). Ich kann also sagen, mir gehört das Grundstück X zur Größe von 200 qm. Damit weiß ich aber noch lange nicht, wo das Grundstück liegt. Lagepläne gibt es heute beim Katasteramt. Und durch die Kombination Grundbuchamt/Katasteramt kann ich beweisen, dass mir das Grundstück X gehört, dass da und dort liegt. Ich habe eben mal gegoogelt, danach wurde ein Katasteramt (oder ähnliches) erst mit der Französischen Revolution eingeführt. Vorher waren die Menschen wohl wirklich darauf angewiesen, dass das untereinander geregelt wurde, bzw. eben durch einen von der Regierung (hier Kaiser Titus) beauftragten Beamten.
    Entschuldigt den Exkurs, aber das war mal eine Sache, die in "meinen Bereich" gefallen ist :uups: .


    Aber weiter mit dem Kapitel.
    Ich fand das ja richtig gruselig, dass sich dieser eine Bankier ein Relief von dem im Jahr 62 zerstörten Pompeji an die Wand gehängt hat.
    Was ich immer noch nicht so ganz nachvollziehen kann, dass das Erdbeben im Jahr 62 fast eine ganze Altersgruppe ausgelöscht hat :-k . Da warte ich noch auf eine nähere Begründung.
    Eine weitere Auswirkung ist, dass viele reiche Leute Pompeji verlassen haben. War ja wieder klar :roll: . Aber dadurch hat er mit dem Mythos aufgeräumt, dass in Pompeji, als der Vulkan ausgebrochen ist, sozusagen Halligalli geherrscht hat :jocolor: . Es kam nicht aus heiterem Himmel, nein, er hat sich schon seit Tagen, Wochen, Monaten, Jahren angekündigt 8-[ - durch die Erdbeben.

    Nun kannte ich Orlandos große Liebe. Es war eine einfache Liebe: Wenn er die Seiten umblätterte, konnte er sich an jeden Ort der Welt versetzen lassen, weg von der harten Realität.
    Lucinda Riley, Die Schattenschwester

  • Kurze Anmerkung zur Kapitelüberschrift: faszinierend, diese Wortähnlichkeit- altgriechisch "rhei" für fließen und ein großer Fluss heißt dann Rhein. Ich mag, wie alles zusammenhängt :love:


    Nun zum Kapitelinhalt:
    Wir erfahren unheimlich viel über die Wasserversorgung der Stadt. Mir war klar, dass die Römer auch auf diesem Gebiet einiges drauf hatten, aber wie gut das alles konstruiert und durchdacht war, war mir nicht klar. Das funktionierte damals besser als heute in mancher Stadt in einem Entwicklungsland- mit einfacheren Mitteln als wir sie heute zur Verfügung haben.
    Durch den drohenden Vulkansausbruch- bzw. die vorhergehenden Erdbeben- wurde aber Pompeji von der Wasserversorgung abgeschnitten. Ist das nicht auch die Ausgangspunkt zu Robert Harris Roman "Pompeji"? Ich meine, da so etwas im Kopf zu haben :scratch:
    Alberto Angela schildert die Vorkommnisse und Zusammenhänge wieder detailiert und mit sehr viel Empathie. Allerdings musste ich an der Stelle, an der Sabinus die Signatur in der Wand betrachtet doch lachen, weil mir die Formulierung

    Wir haben sie erst kürzlich entdeckt, als wir im Castellum Aufnahmen für meine Fernsehsendung "Ulisse" machten.

    deutliche Reminiszenzen an Gilderoy Lockhart in den Sinn brachte- ich bin sicher, Signore Angela bekommt auch das passende strahlende Lächeln problemlos hin :totlach:


    Beeindruckend, dass auch in den antiken Städten das Wasser recycelt wurde :thumleft:
    Eher bedrückend und traurig finde ich die Info, dass sich heute Schnellimbisse in diesen hehren Hallen befinden- das zerstört irgendwie das großartige Bild der Stadt, dass ich in meinem Kopf habe. Vielleicht behalte ich das auch einfach und fahre doch nicht dahin- diesen Anblick könnte ich nicht etragen [-(


    Hochinteressant auch der Abschnitt über die bleihaltigen Rohre bzw. die Ausführungen dazu, dass die Leute gar nicht so viel Blei über das Trinkwasser aufgenommen haben- durch den Kalk, der sich in den Rohren abgelagert hat.


    Was mir nicht in den Kopf will: Warum sind nicht mehr Leute geflohen? Es gab doch immer wieder Unglücke! Mehr als zehn Jahre vorher, immer wieder. Und dann die sich häufenden Hinweise, dass etwas nicht stimmt. Alleine die 600 Schafe, die auf der Weide verendet sind 8-[ Da würden mich keine zehn Pferde halten.


    Mal sehen, welche Hinweise wir an diesem Tag vor dem Unglück noch mitbekommen, dass der Vulkan bald ausbricht.

    Das Unmögliche ist eine Möglichkeit, die du nur noch nicht erkannt hast.
    -Matt Haig, Ein Junge namens Weihnacht


    :study: So many books. So little time. :study:

  • deutliche Reminiszenzen an Gilderoy Lockhart in den Sinn brachte- ich bin sicher, Signore Angela bekommt auch das passende strahlende Lächeln problemlos hin

    :totlach: Danke, das hat sich jetzt auf meiner Netzhaut eingebrannt. Gilderoy Lockhart in dunkelhaarig :totlach: .

    Warum sind nicht mehr Leute geflohen? Es gab doch immer wieder Unglücke! Mehr als zehn Jahre vorher, immer wieder. Und dann die sich häufenden Hinweise, dass etwas nicht stimmt. Alleine die 600 Schafe, die auf der Weide verendet sind Da würden mich keine zehn Pferde halten.

    Weil sie gar nicht die Mittel dazu hatten, hier ihre Zelte abzubrechen, und sich woanders eine neue Existenz aufzubauen. Es waren ja gerade die Reichen, die die Stadt verlassen haben. Um mal pathetisch zu werden: die meisten waren dazu verdammt, hier zu bleiben (und zu sterben) :cry: .

    Nun kannte ich Orlandos große Liebe. Es war eine einfache Liebe: Wenn er die Seiten umblätterte, konnte er sich an jeden Ort der Welt versetzen lassen, weg von der harten Realität.
    Lucinda Riley, Die Schattenschwester

  • Bis auf das Penta Rhei Kapitel habe ich jetzt aufgeholt, das werde ich gleich nochmal, mag aber jetzt erst mal zwischenposten, auch wenn mein Senf jetzt ja schon veraltet ist^^

    Wir lernen erneut eine sehr pompöse Villa kennen- das besondere ist, dass sie zwei ehemaligen Sklaven gehört. Die beiden Brüder stellen hier all den Prunk zur Schau, den sie nach ihrer Freilassung anhäufen konnten- sie sind reicher als manch alteingessener Pompejaner, dabei sind sie nur "homines novi", Emporkömmlinge.

    Ich fnad das ganz schlimm, wie sie dann mit ihren eigenen Sklaven umgegangen sind. Aber wahrscheinlich greift hier auch die Erklärung von dir, dass es ähnlich ist, wie bei misshandelten Kindern :-k
    Ich glaube, wenn man nur halbwegs mit Empathie gesegnet ist wie wir, fällt uns das sehr schwer nachzuvollziehen, warum sie dies getan haben...

    Dass der Umgang mit Erotik in der Antike sehr viel entspannter war als heutzutage ist mir bewusst. Aber trotzdem würde ich als Antiken-Tourist die ganze Zeit mit einemputerroten Kopf herumlaufen

    Hihi, och, ich fänds lustig^^

    Die ganze Zeit spürt man schon die Auswirkungen der Verschiebung der Erdplatten, indem z.B. Türen klemmen oder gar nicht mehr aufgehen.

    Arrgant fand ich ja, dass der eine sich von seinen Sklaven helfen lässt seinen Riegel von der Tür zu schieben und sich dann aber eins ins Fäustchen lacht, als ein anderer in seinem Haus eingesperrt ist. Da ist wohl wirklich Ellbogen-Generation^^

    Ja, zwei Sachen von Ildelsonso Falcones.

    Den musste ich gerade echt mal googlen, der Name sagte mir allerdings etwas. Konnte den nur nicht zuordnen :) Haste schon bestellt? :mrgreen:

    Wir sind schon einen ganzen Tag in Pompeji! Und es sind immer noch 29 Stunden bis zum Ausbruch. Hoffentlich geht es nicht weiter in Viertelstunden-Schrittchen

    Äh :shock: Bisschen schneller dürfte es schon sein. :shock:

    Warum gab es die Spina bifida in Pompeji so häufig? Habe ich etwas überlesen?

    Ich hab mal ein wenig gesucht und vielleicht lag es ja tatsächlich an der anderen nahrungsaufnahme? :-k



    Zitat

    Die genauen Ursachen der Spina bifida sind noch unklar. Als Auslöser für die Fehlbildung kommen sowohl erbliche als auch Umweltfaktoren infrage. Als besondere Risikofaktoren dafür, dass bei Ungeborenen ein offener Rücken entsteht, gelten:

    • ein erblich bedingter Mangel oder erhöhter Bedarf an Folsäure (ein B-Vitamin),
    • eine bei Schwangeren mit Antiepileptika behandelte Epilepsie sowie
    • ein in der frühen Phase der Schwangerschaft schlecht eingestellter Diabetes mellitus der werdenden Mutter.

    Durch die Einnahme von Folsäure vor einer geplanten Schwangerschaft und in der Frühschwangerschaft können Frauen das Risiko, dass sich ein offener Rücken bei ihrem Baby ausbildet, deutlich verringern!

    :study: Stern des Nordens - D.B. John

    :montag: Der Welten-Express 1 - Anca Sturm

    :montag: Der Mond des Vergessens - Brian Lee Durfee (MLR)


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